{"id":41376,"date":"2013-05-22T10:37:51","date_gmt":"2013-05-22T08:37:51","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=41376"},"modified":"2013-05-22T10:37:51","modified_gmt":"2013-05-22T08:37:51","slug":"iii-r-15-10-ansparruecklage-voraussetzungen-fuer-das-vorliegen-einer-wesentlichen-betriebserweiterung-konkretisierung-der-geplanten-investition-erweiterung-einer-bestehenden-photovoltaikanlage-bindung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-15-10-ansparruecklage-voraussetzungen-fuer-das-vorliegen-einer-wesentlichen-betriebserweiterung-konkretisierung-der-geplanten-investition-erweiterung-einer-bestehenden-photovoltaikanlage-bindung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;15\/10 &#8211; Ansparr&uuml;cklage: Voraussetzungen f&uuml;r das Vorliegen einer wesentlichen Betriebserweiterung, Konkretisierung der geplanten Investition, Erweiterung einer bestehenden Photovoltaikanlage &#8211; Bindung an das Klagebegehren &#8211; Aus&uuml;bung des Ehegattenveranlagungswahlrechts"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.1.2013, III R 15\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Ansparr&uuml;cklage: Voraussetzungen f&uuml;r das Vorliegen einer wesentlichen Betriebserweiterung, Konkretisierung der geplanten Investition, Erweiterung einer bestehenden Photovoltaikanlage &#8211; Bindung an das Klagebegehren &#8211; Aus&uuml;bung des Ehegattenveranlagungswahlrechts<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der verheiratete Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) beantragte in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2005 (Streitjahr) die getrennte Veranlagung und erkl&auml;rte neben anderen Eink&uuml;nften einen gewerblichen Verlust aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage in H&ouml;he von 24.869&nbsp;EUR. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;hrte eine getrennte Veranlagung durch und setzte die Einkommensteuer mit Bescheid vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2006 (Ursprungsbescheid) erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; auf 3.771&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach f&uuml;hrte das FA beim Kl&auml;ger eine steuerliche Au&szlig;enpr&uuml;fung durch (Einkommensteuer 2003 bis 2005, Umsatzsteuer 2005 und Gewerbesteuer 2005). Im Pr&uuml;fungsbericht vom 21.&nbsp;Februar 2007 hie&szlig; es u.a., dass f&uuml;r die im November 2005 angeschaffte Photovoltaikanlage anstelle der geltend gemachten Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) in H&ouml;he von 738,47&nbsp;EUR lediglich eine AfA in H&ouml;he von 369,44&nbsp;EUR abzuziehen sei. Im &Uuml;brigen sei die f&uuml;r die geplante Erweiterung der Photovoltaikanlage gebildete Ansparr&uuml;cklage in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR nicht anzuerkennen. Die bestehende Kapazit&auml;t der Anlage von 4,81&nbsp;kWp solle um 15&nbsp;kWp ausgeweitet werden. Damit liege eine wesentliche Betriebserweiterung vor. In einem solchen Fall k&ouml;nne die R&uuml;cklage nur bei einer verbindlichen Bestellung der wesentlichen Betriebsgrundlagen gebildet werden. Dies sei bisher jedoch nicht geschehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin korrigierte das FA die Einkommensteuerfestsetzung 2005 u.a. in diesen Punkten nach &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) und erh&ouml;hte mit &Auml;nderungsbescheid vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 die Einkommensteuer 2005 auf 12.144&nbsp;EUR, ohne die gebildete Ansparr&uuml;cklage zu ber&uuml;cksichtigen. Mit dem dagegen eingelegten Einspruch beantragte der Kl&auml;ger zum einen, ihn mit seiner Ehefrau zusammen zur Einkommensteuer zu veranlagen, zum anderen, die gebildete R&uuml;cklage bzw. den sich hieraus ergebenden Betriebsausgabenabzug anzuerkennen. Der Einspruch blieb erfolglos. Eine Zusammenveranlagung komme nicht in Betracht, da die Ehefrau bisher weder die getrennte Veranlagung widerrufen habe noch eine gemeinsame Einkommensteuererkl&auml;rung eingereicht worden sei. Die Ansparr&uuml;cklage k&ouml;nne nicht anerkannt werden, weil es an der verbindlichen Bestellung der Photovoltaikanlage fehle. Eine solche w&auml;re aber bei der im Streitfall gegebenen Situation einer wesentlichen Betriebserweiterung erforderlich gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des anschlie&szlig;enden Klageverfahrens, mit dem der Kl&auml;ger weiterhin die Zusammenveranlagung und die Ber&uuml;cksichtigung der Ansparr&uuml;cklage begehrte, erlie&szlig; das FA nach &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO aus nicht streitbefangenen Gr&uuml;nden mit Datum vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2008 einen weiteren &#8211;den Kl&auml;ger getrennt veranlagenden&#8211; &Auml;nderungsbescheid f&uuml;r 2005. Ebenso reichte der Kl&auml;ger im Klageverfahren eine von ihm und seiner Ehefrau unterschriebene Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 950 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt. In dem Tenor des FG-Urteils hei&szlig;t es u.a. w&ouml;rtlich: &quot;Der &Auml;nderungsbescheid 2005 vom 13.03.2008 wird dahingehend ge&auml;ndert, dass im Rahmen einer Zusammenveranlagung bei den gewerblichen Eink&uuml;nften zus&auml;tzliche Betriebsausgaben in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR aus der Ansparr&uuml;cklage ber&uuml;cksichtigt werden. Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten aufgegeben.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte das FG im Wesentlichen aus, die geplante Erweiterung der bestehenden Photovoltaikanlage sei &#8211;auch ohne verbindliche Bestellung&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7g des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr ma&szlig;geblichen Fassung (EStG&nbsp;a.F.) aufgrund der im Abzugsjahr erfolgten Ma&szlig;nahmen bereits hinreichend konkretisiert gewesen. Daneben habe das FA den Kl&auml;ger mit seiner Ehefrau zusammen zu veranlagen, da auch die Ehefrau im Klageverfahren mit der Unterschrift auf der gemeinsamen Einkommensteuererkl&auml;rung zur Zusammenveranlagung ihren Antrag auf getrennte Veranlagung widerrufen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt mit seiner Revision, das FG habe durch seine Entscheidung &sect;&nbsp;7g EStG a.F. verletzt. Im Streitfall liege eine wesentliche Betriebserweiterung mit der Folge vor, dass f&uuml;r eine hinreichende Konkretisierung der geplanten Investition eine verbindliche Bestellung der wesentlichen Betriebsgrundlagen zu fordern sei. Bereits die Steigerung der Kapazit&auml;t von 4,81&nbsp;kWp um 11,88&nbsp;kWp auf eine Gesamtleistung von 16,69&nbsp;kWp (Erh&ouml;hung um ca. 350&nbsp;%) stelle eine wesentliche Betriebserweiterung dar. Eine wesentliche Betriebserweiterung liege aber auch deshalb vor, weil infolge der Errichtung der Erweiterungsanlage auf einem anderen Dach als dem, auf dem sich die urspr&uuml;ngliche Anlage befinde, eine neue Betriebsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;12 AO begr&uuml;ndet worden sei. Dies stelle nach dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 16.&nbsp;November 2004 IV&nbsp;B&nbsp;2 -S&nbsp;2183b- 13\/04 (BStBl I 2004, 1063) eine wesentliche Betriebserweiterung dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der nicht spruchreifen Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG-Urteil ist bereits deshalb aufzuheben, weil das FG seiner Entscheidung ein Klagebegehren zugrunde gelegt hat, das mit dem tats&auml;chlichen Begehren des Kl&auml;gers nicht &uuml;bereinstimmt (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zur Grundordnung des Verfahrens geh&ouml;rt der Grundsatz der Bindung an das Klagebegehren, der f&uuml;r das finanzgerichtliche Verfahren in &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO zum Ausdruck kommt. Nach diesem Grundsatz darf das Gericht nicht &uuml;ber das Klagebegehren, das regelm&auml;&szlig;ig im Klageantrag seinen formgerechten Ausdruck findet, hinausgehen. Es darf dabei dem Kl&auml;ger nicht mehr oder etwas anderes zusprechen, als er begehrt (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 13.&nbsp;Dezember 1994 VII&nbsp;R&nbsp;18\/93, BFH\/NV 1995, 697, m.w.N.). Dabei ist das Gericht nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO nicht an die Fassung des Klageantrags gebunden, sondern hat im Wege der Auslegung den Willen der Partei anhand der erkennbaren Umst&auml;nde zu ermitteln. Das Wesen der Klage wird nicht durch den &#8211;formalen&#8211; Klageantrag bestimmt, sondern durch den begehrten richterlichen Ausspruch (Senatsurteil vom 27.&nbsp;Januar 2011 III&nbsp;R&nbsp;65\/09, BFH\/NV 2011, 991).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat den Klageantrag des Kl&auml;gers zu Unrecht dahingehend ausgelegt, dass er im Wege der Anfechtungsklage sowohl die Zusammenveranlagung als auch die Ber&uuml;cksichtigung weiterer Betriebsausgaben in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR begehre und dies dem Kl&auml;ger nach dem Tenor des Urteils auch zugesprochen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hat ausweislich des Sitzungsprotokolls beantragt, &quot;den &Auml;nderungsbescheid 2005 vom 13.03.2008 dahingehend zu &auml;ndern, dass im Rahmen einer Zusammenveranlagung bei den gewerblichen Eink&uuml;nften zus&auml;tzliche Betriebsausgaben in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR aus der Ansparr&uuml;cklage ber&uuml;cksichtigt werden&quot;. Auch sonst hat der Kl&auml;ger im erstinstanzlichen Verfahren zum Ausdruck gebracht, dass er nicht nur die Ber&uuml;cksichtigung weiterer Betriebsausgaben in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR, sondern auch die Zusammenveranlagung mit seiner Ehefrau begehre. Bei dem auf Durchf&uuml;hrung der Zusammenveranlagung gerichteten Begehren handelt es sich aber nicht um eine &Auml;nderung eines bereits ergangenen Veranlagungsbescheids; vielmehr bedarf es eines erneuten Veranlagungsverfahrens (Senatsurteil vom 19.&nbsp;Mai 2004 III&nbsp;R&nbsp;35\/02, BFH\/NV 2005, 60, m.w.N.). Demnach ist die nach vorausgegangener getrennter Veranlagung auf Zusammenveranlagung gerichtete Klage eine Verpflichtungsklage, nach der das FG, wenn es die Klage f&uuml;r begr&uuml;ndet h&auml;lt, den begehrten Verwaltungsakt nicht selbst erl&auml;sst (&sect;&nbsp;101 FGO). Im &Uuml;brigen schlie&szlig;t ein solches Begehren das Ziel mit ein, den im Wege der getrennten Veranlagung ergangenen Steuerbescheid aufzuheben (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;M&auml;rz 1973 VI&nbsp;R&nbsp;396\/70, BFHE 109, 44, BStBl II 1973, 487).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl hat das FG in dem angegriffenen Urteil &#8211;wie dem Tenor der Entscheidung zu entnehmen ist&#8211; den verfahrensgegenst&auml;ndlichen &Auml;nderungsbescheid 2005 vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2008 selbst dahingehend abge&auml;ndert, dass im Rahmen einer Zusammenveranlagung bei den gewerblichen Eink&uuml;nften zus&auml;tzliche Betriebsausgaben in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR aus der Ansparr&uuml;cklage zu ber&uuml;cksichtigen seien, und dem FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO aufgegeben, die Steuer zu berechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die von dem Kl&auml;ger erhobene Verpflichtungsklage, welche inhaltlich nicht nur darauf gerichtet war, eine Zusammenveranlagung durchzuf&uuml;hren, sondern die nach &sect;&sect;&nbsp;26, 26b EStG begehrte Veranlagung unter Ber&uuml;cksichtigung bestimmter im &Auml;nderungsbescheid versagter Abzugsbetr&auml;ge (hier Betriebsausgaben) bei im &Uuml;brigen fortbestehender Geltung der bisherigen Besteuerungsgrundlagen vorzunehmen, ist zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wird das Veranlagungswahlrecht nach einer &Auml;nderungsfestsetzung durch die Ehegatten neu ausge&uuml;bt, l&ouml;st diese Wahl zwar die Rechtsfolgen der &sect;&sect;&nbsp;26a bis 26c EStG aus. Danach ist der Bescheid &uuml;ber die getrennte Veranlagung (&sect;&nbsp;26a EStG) &#8211;ohne dass bez&uuml;glich der ge&auml;nderten Wahlrechtsaus&uuml;bung die Beschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;1 AO eingreift (Senatsurteil vom 25.&nbsp;Juni 1993 III&nbsp;R&nbsp;32\/91, BFHE 171, 407, BStBl II 1993, 824)&#8211; insoweit zu &auml;ndern, als er durch die nunmehr durchzuf&uuml;hrende Zusammenveranlagung (&sect;&nbsp;26b EStG) rechtswidrig geworden ist. Im &Uuml;brigen bleiben aber die Besteuerungsgrundlagen unber&uuml;hrt (Senatsurteil in BFHE 171, 407, BStBl II 1993, 824). Dies bedeutet, dass der Steuerpflichtige und das FA an die von der &Auml;nderungsvorschrift nicht betroffenen Besteuerungsgrundlagen gebunden bleiben (Schmidt\/Seeger, EStG, 31.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;31, 25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;re dem Steuerpflichtigen in einem solchen Fall mit seiner Verpflichtungsklage auf Zusammenveranlagung die M&ouml;glichkeit versagt, sich bereits gegen eine durch den &Auml;nderungsbescheid korrigierte Besteuerungsgrundlage zu wenden, m&uuml;sste er zun&auml;chst deren &Uuml;bernahme in den Zusammenveranlagungsbescheid abwarten, um im Rahmen einer hiergegen gerichteten Anfechtungsklage die Herabsetzung der Einkommensteuerfestsetzung zu erreichen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 FGO). Ein solcher Umweg ist aus prozess&ouml;konomischen Gr&uuml;nden abzulehnen. Es ist daher sachgerecht, dem Gericht in diesem Fall die Befugnis nach &sect;&nbsp;101 FGO zuzusprechen, das FA auch zu verpflichten, die Zusammenveranlagung unter Ber&uuml;cksichtigung bestimmter, durch den &Auml;nderungsbescheid versagter Abzugsbetr&auml;ge vorzunehmen. Dieses Vorgehen dient der z&uuml;gigen Erledigung des Rechtsstreits und beugt einem andernfalls zu gew&auml;rtigenden weiteren Rechtsstreit vor. Das FG greift hiermit auch nicht unzul&auml;ssig in die der Verwaltung zustehenden Funktionen ein (s. unten II.4.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings findet bei einer solchen Verpflichtungsklage &sect;&nbsp;42 FGO (i.V.m. &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;1 AO) analoge Anwendung. Der Steuerpflichtige k&ouml;nnte die nach erneuter Aus&uuml;bung des Veranlagungswahlrechts ergehenden Steuerbescheide &#8211;hier den Zusammenveranlagungsbescheid&#8211; nicht in vollem Umfang anfechten. Hinsichtlich der Besteuerungsgrundlagen k&auml;me im Verh&auml;ltnis zum Ursprungsbescheid &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;1 AO zur Anwendung (Senatsurteil in BFHE 171, 407, BStBl II 1993, 824). Dies bedeutet, dass der Steuerpflichtige nur die im Verh&auml;ltnis zum Ursprungsbescheid erfolgte Verschlechterung (&Auml;nderung) anfechten k&ouml;nnte. Das FG kann das Anfechtungsbegehren nur in den Grenzen des &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;1 AO erneut &uuml;berpr&uuml;fen. Gleiches muss f&uuml;r eine auf Durchf&uuml;hrung der Zusammenveranlagung gerichtete Verpflichtungsklage gelten, mit der zugleich die bei Reduzierung einer durch den &Auml;nderungsbescheid im Verh&auml;ltnis zum Ursprungsbescheid ausgel&ouml;sten Verschlechterung begehrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen war die vom Kl&auml;ger erhobene Klage zul&auml;ssig. Er strebt mit seiner Verpflichtungsklage &uuml;ber die blo&szlig;e Durchf&uuml;hrung einer Zusammenveranlagung hinaus an, dass im Rahmen dieser Veranlagung die durch den &Auml;nderungsbescheid vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 bzw. 13.&nbsp;M&auml;rz 2008 ausgel&ouml;ste Steuererh&ouml;hung insoweit beseitigt wird, als Betriebsausgaben in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR nicht ber&uuml;cksichtigt wurden. Damit bewegt er sich mit seiner Verpflichtungsklage in den Grenzen des analog anzuwendenden &sect;&nbsp;42 FGO. Im &Uuml;brigen hat der Kl&auml;ger dieses Begehren auch bereits erfolglos mit dem Einspruch gegen den &Auml;nderungsbescheid vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 geltend gemacht und damit das nach &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO erforderliche Vorverfahren durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hat zwar wirksam das Wahlrecht auf Zusammenveranlagung ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So haben im Streitfall unstreitig die Voraussetzungen des Veranlagungswahlrechts nach &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG vorgelegen. Dieses Wahlrecht kann auch noch &#8211;wie hier&#8211; im Rahmen einer &Auml;nderungsveranlagung neu ausge&uuml;bt werden (Senatsurteil in BFHE 171, 407, BStBl II 1993, 824). Dies setzt zwar voraus, dass der die erneute Wahlrechtsaus&uuml;bung er&ouml;ffnende &Auml;nderungsbescheid bestehen bleibt (Senatsurteil vom 24.&nbsp;Mai 1991 III&nbsp;R&nbsp;105\/89, BFHE 165, 345, BStBl II 1992, 123). Da jedoch der &Auml;nderungsbescheid vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 neben der angegriffenen Versagung der Ansparr&uuml;cklage auch andere Korrekturen enthalten hat, w&uuml;rde im Streitfall eine &Auml;nderung selbst dann verbleiben, wenn dem Kl&auml;ger die Ansparr&uuml;cklage zust&uuml;nde. Im &Uuml;brigen ist w&auml;hrend des Klageverfahrens (mit Datum vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2008) ein weiterer &Auml;nderungsbescheid ergangen. Schlie&szlig;lich haben der Kl&auml;ger und seine Ehefrau die Zusammenveranlagung rechtswirksam durch die Einreichung einer von beiden Ehegatten unterschriebenen Einkommensteuererkl&auml;rung ausge&uuml;bt (&sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3, &sect;&nbsp;25 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen kann aber nicht abschlie&szlig;end gepr&uuml;ft werden, ob in der noch durchzuf&uuml;hrenden Zusammenveranlagung bei den gewerblichen Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers &#8211;wie bereits in dem Ursprungsbescheid&#8211; weitere Betriebsausgaben in H&ouml;he von 24.000&nbsp;EUR zu ber&uuml;cksichtigen sind. Dies w&auml;re zu bejahen, wenn das FA zu der in diesem Punkt nach &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO erfolgten Korrektur nicht berechtigt gewesen w&auml;re; f&uuml;r diesen Fall m&uuml;sste das FA die Besteuerungsgrundlagen aus dem Ursprungsbescheid &uuml;bernehmen. Nach &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO sind Steuerbescheide aufzuheben oder zu &auml;ndern, soweit Tatsachen oder Beweismittel nachtr&auml;glich bekannt werden, die zu einer h&ouml;heren Steuer f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ist das FG davon ausgegangen, dass der vom FA ermittelte Sachverhalt keine Einkommensteuererh&ouml;hung ausgel&ouml;st hat. Der Kl&auml;ger habe im Streitjahr zu Recht eine Ansparr&uuml;cklage gebildet, weil die geplante Erweiterung der Photovoltaikanlage &#8211;auch ohne das Vorhandensein einer verbindlichen Bestellung&#8211; durch die im Streitjahr erfolgten Ma&szlig;nahmen bereits hinreichend konkretisiert gewesen sei. Dieser Auffassung kann nicht uneingeschr&auml;nkt gefolgt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat h&auml;lt ausdr&uuml;cklich an der bisherigen Rechtsprechung des BFH zu &sect;&nbsp;7g EStG a.F. fest, wonach bei einer wesentlichen Betriebserweiterung die geplante Investition erst dann hinreichend konkretisiert ist, wenn die wesentlichen Betriebsgrundlagen verbindlich bestellt worden sind (z.B. BFH-Urteile vom 15.&nbsp;September 2010 X&nbsp;R&nbsp;21\/08, BFH\/NV 2011, 235, und X&nbsp;R&nbsp;22\/08, BFH\/NV 2011, 238, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 bis 5 EStG a.F. k&ouml;nnen Steuerpflichtige, die den Gewinn durch Bestandsvergleich ermitteln, f&uuml;r die k&uuml;nftige Anschaffung oder Herstellung eines neuen beweglichen Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens eine den Gewinn mindernde R&uuml;cklage bilden. Die R&uuml;cklage darf dabei 40&nbsp;% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des beg&uuml;nstigten Wirtschaftsguts nicht &uuml;berschreiten, das der Steuerpflichtige &quot;voraussichtlich bis zum Ende des zweiten auf die Bildung der R&uuml;cklage folgenden Wirtschaftsjahrs anschaffen oder herstellen wird&quot;. Ermittelt der Steuerpflichtige &#8211;wie im Streitfall&#8211; den Gewinn nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG, so sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;6 EStG a.F. die Abs.&nbsp;3 bis 5 mit Ausnahme von Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 mit der Ma&szlig;gabe entsprechend anzuwenden, dass die Bildung der R&uuml;cklage als Betriebsausgabe (Abzug) und ihre sp&auml;tere Aufl&ouml;sung als Betriebseinnahme (Zuschlag) zu behandeln ist. Dabei entspricht es der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH, dass in der Situation der Betriebser&ouml;ffnung von einer hinreichenden Konkretisierung des Investitionsvorhabens mit Blick auf die wesentlichen Betriebsgrundlagen erst dann ausgegangen werden kann, wenn diese Wirtschaftsg&uuml;ter verbindlich bestellt worden sind (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 2011, 235; in BFH\/NV 2011, 238, jeweils m.w.N.). Die verbindliche Bestellung muss bis zum Ende des Wirtschaftsjahrs der Bildung der Ansparr&uuml;cklage bzw. der Vornahme des Betriebsausgabenabzugs erfolgt sein (z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;September 2002 X&nbsp;R&nbsp;51\/00, BFHE 200, 343, BStBl II 2004, 184). Die in der Phase der Betriebser&ouml;ffnung geltenden strengeren Anforderungen an die Konkretisierung der geplanten Investitionen gelten gleicherma&szlig;en f&uuml;r den Fall, dass der Steuerpflichtige durch diese Investitionen eine &quot;wesentliche Erweiterung&quot; seines bereits bestehenden Betriebs plant (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;November 2004 X&nbsp;R&nbsp;38\/02, BFH\/NV 2005, 846). Eine solche wesentliche Erweiterung ist in Betracht zu ziehen, wenn der Steuerpflichtige seinen Unternehmensgegenstand auf einen weiteren Gesch&auml;ftszweig ausdehnen will oder eine &quot;wesentliche&quot; (au&szlig;erordentliche) Kapazit&auml;tserweiterung plant (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 2011, 235, und in BFH\/NV 2011, 238, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unter welchen Umst&auml;nden bei der Bildung einer Ansparr&uuml;cklage von einer wesentlichen Betriebserweiterung auszugehen ist, bestimmt sich nach steuerlichen Ma&szlig;st&auml;ben (BFH-Urteile in BFH\/NV 2011, 235, und in BFH\/NV 2011, 238). In Anbetracht der erheblichen Konsequenzen der Gleichsetzung von Betriebser&ouml;ffnung und Betriebserweiterung im Bereich der Ansparabschreibung besteht daher Einvernehmen dar&uuml;ber, dass das Merkmal einer wesentlichen Betriebserweiterung restriktiv auszulegen ist (BFH-Urteile in BFH\/NV 2011, 235, und in BFH\/NV 2011, 238).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Danach liegt eine wesentliche Betriebserweiterung infolge einer Kapazit&auml;tserweiterung nur dann vor, wenn eine &quot;wesentliche&quot; und &quot;au&szlig;erordentliche&quot; Kapazit&auml;tserweiterung eintreten soll. Es m&uuml;ssen sprunghafte Erweiterungen von au&szlig;erordentlicher Art und wesentlicher Bedeutung geplant sein, die zu einer Diskontinuit&auml;t in der Entwicklung des Unternehmens f&uuml;hren (BFH-Urteile in BFH\/NV 2011, 235, und in BFH\/NV 2011, 238, jeweils m.w.N.). Dies bedeutet, dass erhebliche quantitative Auswirkungen auf das bisherige Unternehmen zu fordern sind. Dabei sind verschiedene Kriterien heranzuziehen, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob im Einzelfall eine wesentliche Betriebserweiterung vorliegt. Es sind u.a. die absolute H&ouml;he der geplanten Investition und ihr Anteil an dem Anlageverm&ouml;gen des Gesamtunternehmens (z.B. BFH-Urteil in BFH\/NV 2005, 846), die m&ouml;gliche Ver&auml;nderung der Eigenkapitalstruktur und die Umsatzentwicklung sowie die Gewinnerwartung zu ber&uuml;cksichtigen (BFH-Urteile in BFH\/NV 2011, 235, und in BFH\/NV 2011, 238). Ebenso sind die Auswirkungen auf die Kostenstruktur und unter Umst&auml;nden notwendig werdende organisatorische und personelle Anpassungsma&szlig;nahmen u.&auml;. einzubeziehen. Den einzelnen Kriterien kann je nach Einzelfall ein unterschiedliches Gewicht beizumessen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Entgegen der Auffassung des FA ist daher nicht allein deshalb eine wesentliche Betriebserweiterung gegeben, weil sich aufgrund der geplanten Investition die Gesamtleistung der Anlage auf das 3- bis 4-fache erh&ouml;hen soll. Hierbei handelt es sich zwar um ein bei der Pr&uuml;fung zu ber&uuml;cksichtigendes Kriterium. Allein hieraus l&auml;sst sich aber noch nicht der Schluss ziehen, dass die geplante Investition zu einer Diskontinuit&auml;t in der Entwicklung des Unternehmens f&uuml;hrt. Im &Uuml;brigen ist vorstellbar, dass im Einzelfall auch erhebliche Leistungssteigerungen bei einem geringen Investitionsvolumen durch technische Weiterentwicklungen bedingt sind. Dem FA kann auch nicht darin gefolgt werden, dass eine wesentliche Betriebserweiterung bereits dann vorliegt, wenn ggf. durch die geplante Investition eine neue Betriebst&auml;tte nach &sect;&nbsp;12 AO entsteht. Eine Betriebst&auml;tte ist jede feste Gesch&auml;ftseinrichtung oder Anlage, die der T&auml;tigkeit eines Unternehmens dient (&sect;&nbsp;12 Satz&nbsp;1 AO). Bereits aus dieser Definition des Betriebst&auml;ttenbegriffs folgt, dass die Gr&uuml;ndung einer neuen Betriebst&auml;tte nicht zwangsl&auml;ufig zu einer wesentlichen Betriebserweiterung f&uuml;hren muss. So ist das f&uuml;r die Annahme einer wesentlichen Betriebserweiterung konstitutive Merkmal des Vorhandenseins erheblicher quantitativer Auswirkungen bedeutungslos f&uuml;r die Frage, ob eine neue Betriebst&auml;tte gegeben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das FG hat diese Grunds&auml;tze unzutreffend auf den vorliegenden Fall angewendet. Es hat unabh&auml;ngig davon, ob eine wesentliche Betriebserweiterung geplant war, die Ma&szlig;nahmen im Streitjahr &#8211;auch ohne das Vorhandensein einer verbindlichen Bestellung&#8211; als ausreichend f&uuml;r die Inanspruchnahme des Betriebsausgabenabzugs angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Senat ist auf der Grundlage der vom FG festgestellten Tatsachen keine abschlie&szlig;ende Entscheidung dar&uuml;ber m&ouml;glich, ob eine wesentliche Betriebserweiterung geplant war. Er h&auml;tte zwar keine Bedenken, der vorinstanzlichen Entscheidung zu entnehmen, dass die absolute H&ouml;he der geplanten Investition 60.000&nbsp;EUR betrug und hierdurch das bisherige Anlageverm&ouml;gen (Anschaffungskosten im November\/Dezember 2005: 22.166,47&nbsp;EUR) um das rd. Dreifache erh&ouml;ht werden sollte. Dies ergibt sich aus dem in der &quot;Anlage GSE 2005 Photovoltaikanlage&quot; und dem in der Anlage&nbsp;E&Uuml;R 2005 enthaltenen Zahlenwerk, welches als Bestandteil der Steuererkl&auml;rung ohne weiteres Gegenstand der vom FG nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen ist (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Mai 1968 VI&nbsp;R&nbsp;7\/66, BFHE 92, 333, BStBl II 1968, 589; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;37). Das FG-Urteil enth&auml;lt dar&uuml;ber hinaus aber keine Feststellungen zu der Frage, welche weiteren quantitativen Auswirkungen die geplante Investition auf das bisherige Unternehmen haben k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Streitsache wird nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO an das FG zur Herbeif&uuml;hrung der Spruchreife nach &sect;&nbsp;101 Satz&nbsp;1 FGO zur&uuml;ckverwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat sieht sich an einer Zur&uuml;ckverweisung nicht deshalb gehindert, weil es dem FG aus Rechtsgr&uuml;nden versagt w&auml;re, die Spruchreife im Rahmen des Klagebegehrens (Streitgegenstands) herbeizuf&uuml;hren. Nach der Rechtsprechung des BFH ist es zwar nicht Aufgabe der Gerichte, grunds&auml;tzlich der Verwaltung zustehende Funktionen auszu&uuml;ben. Insbesondere darf das FG nicht von der Finanzverwaltung bisher noch nicht gepr&uuml;fte Sachverhalte aufgreifen und durch eigene Ermittlungen kl&auml;ren (BFH-Urteile vom 8.&nbsp;Dezember 1983 IV&nbsp;R&nbsp;170\/81, BFHE 139, 553, BStBl II 1984, 200; vom 7.&nbsp;April 1987 IX&nbsp;R&nbsp;103\/85, BFHE 150, 124, BStBl II 1987, 707). Eine solche Situation ist hier jedoch nicht gegeben. Die Einkommensteuerfestsetzung wird nur insoweit inhaltlich &uuml;berpr&uuml;ft, als der Kl&auml;ger zul&auml;ssigerweise in den Grenzen des &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;1 AO analog mit seiner Verpflichtungsklage inhaltlich eine im Vergleich zum &Auml;nderungsbescheid abweichende Ber&uuml;cksichtigung von Abzugsbetr&auml;gen begehrt. Im &Uuml;brigen bleiben die Besteuerungsgrundlagen &#8211;abgesehen von den Rechtsfolgen der ge&auml;nderten Wahlrechtsaus&uuml;bung&#8211; unber&uuml;hrt (s. oben II.2.a). Es kommt f&uuml;r den Kl&auml;ger gerade nicht zu einer Neuaufrollung des gesamten Veranlagungsverfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r das weitere Verfahren weist der Senat &#8211;ohne Bindungswirkung&#8211; auf Folgendes hin:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Blick auf die absolute H&ouml;he der geplanten Investition (60.000&nbsp;EUR) und den Wert des bereits vorhandenen Anlageverm&ouml;gens sowie unter Ber&uuml;cksichtigung des Umstandes, dass es sich bei der Stromeinspeisung durch den Betrieb einer Photovoltaikanlage um eine weitgehend automatisierte T&auml;tigkeit handelt, w&auml;re es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, im Streitfall eine wesentliche Betriebserweiterung zu verneinen, wenn nach den noch zu treffenden tats&auml;chlichen Feststellungen keine weiteren &#8211;durch die geplante Investition bedingten&#8211; erheblichen quantitativen Auswirkungen ausgel&ouml;st wurden, die nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse zu einer Diskontinuit&auml;t in der Unternehmensentwicklung gef&uuml;hrt haben. Dabei wird man unter Ber&uuml;cksichtigung der im Streitfall gegebenen Umst&auml;nde (z.B. weitgehend automatisierte T&auml;tigkeit, absolute H&ouml;he des Investitionsvolumens) den Kriterien Umsatzentwicklung und Gewinnerwartung f&uuml;r die Frage des Vorliegens einer Diskontinuit&auml;t in der Unternehmensentwicklung eine geringere Bedeutung beimessen k&ouml;nnen als organisatorischen und\/oder personellen Ver&auml;nderungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollten die vom FG noch vorzunehmenden Ermittlungen eine Diskontinuit&auml;t in der Entwicklung des Unternehmens ergeben, so dass eine wesentliche Betriebserweiterung zu bejahen sein sollte, bliebe noch das Vorliegen der &uuml;brigen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO zu pr&uuml;fen. Es m&uuml;sste daher insbesondere noch untersucht werden, ob es sich bei den ermittelten Tatsachen, die zur Streichung des Betriebsausgabenabzugs nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;6 EStG a.F. f&uuml;hrten, um solche handelt, die zwar bereits bei Erlass des Ursprungsbescheids vorhanden, dem FA zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht bekannt waren (z.B. Klein\/ R&uuml;sken, AO, 11.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;173 Rz&nbsp;48&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.1.2013, III R 15\/10 Ansparr&uuml;cklage: Voraussetzungen f&uuml;r das Vorliegen einer wesentlichen Betriebserweiterung, Konkretisierung der geplanten Investition, Erweiterung einer bestehenden Photovoltaikanlage &#8211; Bindung an das Klagebegehren &#8211; Aus&uuml;bung des Ehegattenveranlagungswahlrechts Tatbestand 1&nbsp; I. Der verheiratete Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) beantragte in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2005 (Streitjahr) die getrennte Veranlagung und erkl&auml;rte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-15-10-ansparruecklage-voraussetzungen-fuer-das-vorliegen-einer-wesentlichen-betriebserweiterung-konkretisierung-der-geplanten-investition-erweiterung-einer-bestehenden-photovoltaikanlage-bindung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;15\/10 &#8211; Ansparr&uuml;cklage: Voraussetzungen f&uuml;r das Vorliegen einer wesentlichen Betriebserweiterung, Konkretisierung der geplanten Investition, Erweiterung einer bestehenden Photovoltaikanlage &#8211; Bindung an das Klagebegehren &#8211; Aus&uuml;bung des Ehegattenveranlagungswahlrechts<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-41376","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41376","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41376"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41376\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41376"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41376"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41376"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}