{"id":41412,"date":"2013-05-24T09:14:18","date_gmt":"2013-05-24T07:14:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=41412"},"modified":"2013-05-24T09:14:18","modified_gmt":"2013-05-24T07:14:18","slug":"v-r-61-10-kindergeld-nach-sozialsicherungsabkommen-zeitlicher-regelungsumfang-eines-den-kindergeldanspruch-betreffenden-ablehnungsbescheides-zurueckverweisung-mangels-vorverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-61-10-kindergeld-nach-sozialsicherungsabkommen-zeitlicher-regelungsumfang-eines-den-kindergeldanspruch-betreffenden-ablehnungsbescheides-zurueckverweisung-mangels-vorverfahren\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;61\/10 &#8211; Kindergeld nach Sozialsicherungsabkommen &#8211; Zeitlicher Regelungsumfang eines den Kindergeldanspruch betreffenden Ablehnungsbescheides &#8211; Zur&uuml;ckverweisung mangels Vorverfahren"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.3.2013, V R 61\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeld nach Sozialsicherungsabkommen &#8211; Zeitlicher Regelungsumfang eines den Kindergeldanspruch betreffenden Ablehnungsbescheides &#8211; Zur&uuml;ckverweisung mangels Vorverfahren<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein Werkstudent, f&uuml;r den aufgrund eines sog. Werkstudentenprivilegs keine Sozialversicherungspflicht besteht, kann nach &sect; 62 Abs. 1 EStG i.V.m. dem SozSichAbk YUG kindergeldberechtigt sein. <\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger), stammt aus dem Kosovo und war zun&auml;chst jugoslawischer und sp&auml;ter serbischer Staatsb&uuml;rger. Er studierte seit 1999 an der Universit&auml;t H Chemie und war aufgrund des Studiums im Inland aufenthaltsberechtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Neben seinem Studium war er ab August 2000 aufgrund einer mehr als geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigung von ca. 20&nbsp;Wochenstunden als Krankenpfleger renten-, nicht aber auch arbeitslosenversicherungspflichtig t&auml;tig. Die Versicherungsfreiheit bei der Arbeitslosenversicherung beruhte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;III) auf dem Studium des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r seinen im M&auml;rz 2000 im Inland geborenen und lebenden Sohn stellte der Kl&auml;ger am 2.&nbsp;Dezember 2003 f&uuml;r den Zeitraum ab August 2000 Antrag auf Kindergeld, den die Beklagte und Revisionskl&auml;gerin (Familienkasse) mit Bescheid vom 19.&nbsp;Dezember 2003 ablehnte. Den hiergegen eingelegten Einspruch wies die Familienkasse mit Einspruchsentscheidung vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2004 zur&uuml;ck. Hiergegen erhob der Kl&auml;ger Klage zum Finanzgericht (FG). W&auml;hrend des FG-Verfahrens beantragte der Kl&auml;ger am 8.&nbsp;November 2007 Kindergeld erneut f&uuml;r seinen Sohn und dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r seine im Juni 2007 geborene Tochter. Durch Bescheid vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2008, zu dem die Familienkasse ausdr&uuml;cklich mitteilte, dass dieser gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;68 der Finanzgerichtsordnung (FGO) Gegenstand des Klageverfahrens geworden sei, gew&auml;hrte die Familienkasse Kindergeld f&uuml;r den Zeitraum ab August 2007, da der Kl&auml;ger ab diesem Monat aufgrund eines neu abgeschlossenen Arbeitsvertrages eine arbeitslosenversicherungspflichtige T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seinem in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; (EFG) 2010, 1227 ver&ouml;ffentlichten Urteil gab das FG der Klage statt. Der Kl&auml;ger sei f&uuml;r den Zeitraum August 2000 bis Juli 2007 kindergeldberechtigt. Zwar erstrecke sich die Bindungswirkung eines bestandskr&auml;ftigen Bescheides, mit dem eine Kindergeldfestsetzung abgelehnt werde, nur auf den Zeitraum bis zum Ende des Monats seiner Bekanntgabe. Aufgrund der im Streitfall erhobenen Klage fehle es jedoch an einem bestandskr&auml;ftigen Bescheid. Die Sache sei f&uuml;r den gesamten Zeitraum spruchreif. Offenbleiben k&ouml;nne, ob der Kl&auml;ger nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 und 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) kindergeldberechtigt sei, da sich ein Anspruch auf Kindergeld jedenfalls aus dem Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sozialistischen F&ouml;derativen Republik Jugoslawien &uuml;ber Soziale Sicherheit vom 12.&nbsp;Oktober 1968 (BGBl II 1969, 1438) in der Fassung des &Auml;nderungsabkommens vom 30.&nbsp;September 1974 &#8211;SozSichAbk&nbsp;YUG&#8211; (BGBl II 1975, 390) ergebe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Familienkasse mit der Revision, mit der sie die Verletzung von &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO und Art.&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 SozSichAbk&nbsp;YUG geltend macht. Das FG habe &uuml;ber Sachverhalte entschieden, die bei Erlass der Einspruchsentscheidung noch nicht verwirklicht gewesen seien. F&uuml;r den Zeitraum nach Ergehen der Einspruchsentscheidung liege keine Entscheidung der Familienkasse zur Anspruchsberechtigung des Kl&auml;gers vor; es fehle insoweit auch an einem au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren. Dar&uuml;ber hinaus setze die Arbeitnehmereigenschaft nach dem SozSichAbk&nbsp;YUG eine Versicherungspflicht in allen Zweigen der Sozialversicherung voraus. Es komme auf eine vollumf&auml;ngliche Integration in das deutsche Sozialversicherungssystem an. Erforderlich sei, dass f&uuml;r den Fall der Arbeitslosigkeit Anspruch auf Arbeitslosengeld bestehe, was auf den Kl&auml;ger nicht zutreffe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,<br \/><\/br>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/><\/br>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie sich aus einem Bescheid vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2008 ergebe, in dem die Familienkasse darauf hingewiesen habe, dass das Kindergeld r&uuml;ckwirkend erst ab August 2007 festgesetzt werden k&ouml;nne, habe die Familienkasse den Kindergeldantrag zumindest konkludent f&uuml;r den Zeitraum bis einschlie&szlig;lich Juli 2007 abgelehnt. Auch im &Uuml;brigen sei das Urteil des FG zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Familienkasse ist nur teilweise begr&uuml;ndet. Im Hinblick auf den Streitzeitraum April 2004 bis Juli 2007 ist die Klage mangels Vorverfahrens unzul&auml;ssig. Das Urteil des FG war insoweit aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 FGO), damit es der Familienkasse Gelegenheit gibt, die noch fehlende Einspruchsentscheidung zu erlassen. Im &Uuml;brigen hat das FG im Ergebnis zu Recht entschieden, dass der Kl&auml;ger nach dem SozSichAbk&nbsp;YUG kindergeldberechtigt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Klage ist hinsichtlich des Streitzeitraums April 2004 bis Juli 2007 unzul&auml;ssig und war insoweit an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) beschr&auml;nkt sich der &quot;zeitliche Regelungsumfang&quot; eines einen Kindergeldanspruch betreffenden Ablehnungsbescheides auch f&uuml;r den Fall eines zun&auml;chst au&szlig;ergerichtlichen und dann gerichtlichen Rechtsbehelfsverfahrens auf das Ende des Monats der Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung, ohne dass eine nachfolgende Klageerhebung hieran etwas &auml;ndert (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;R&nbsp;41\/07, BFHE 236, 144, BStBl II 2012, 681).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hat die Familienkasse die Einspruchsentscheidung am 16.&nbsp;M&auml;rz 2004 erlassen. Zwar besteht die Besonderheit, dass die Familienkasse auf einen weiteren, w&auml;hrend des Klageverfahrens gestellten Kindergeldantrag des Kl&auml;gers einen &Auml;nderungsbescheid erlassen hat, zu dem die Familienkasse mitteilte, dass er gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;68 FGO zum Gegenstand des Klageverfahrens geworden sei, und mit dem die Familienkasse den Kl&auml;ger erst ab August 2007, nicht aber auch f&uuml;r den vorherigen Zeitraum als kindergeldberechtigt ansah.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Annahme der Familienkasse, dass ein Kindergeldbescheid, der auf einen w&auml;hrend des Klageverfahrens gestellten Antrag auf Kindergeld f&uuml;r einen Zeitraum nach Ergehen der Einspruchsentscheidung ergeht, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;68 FGO zum Verfahrensgegenstand wird, ist aber mit dem BFH-Urteil in BFHE 236, 144, BStBl II 2012, 681 nicht vereinbar. Denn hat die einer Einspruchsentscheidung nachfolgende Klageerhebung keinen Einfluss auf den zeitlichen Regelungsumfang des angefochtenen Bescheides, liegt ein &Auml;nderungsbescheid, der nach &sect;&nbsp;68 FGO Verfahrensgegenstand werden kann, nur vor, wenn er sich auf Zeitr&auml;ume bis zum Ende des Monats der Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung bezieht. Dass im BFH-Urteil in BFHE 236, 144, BStBl II 2012, 681 nicht &uuml;ber den &#8211;hier vorliegenden&#8211; Fall eines im FG-Verfahren zus&auml;tzlich ergangenen Ablehnungsbescheides zu entscheiden war, steht dem nicht entgegen. Auf die vom FG f&uuml;r ma&szlig;geblich angesehene Spruchreife kommt es daher nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG h&auml;tte daher &uuml;ber die Klage f&uuml;r den Zeitraum April 2004 bis Juli 2007 nicht in der Sache entscheiden d&uuml;rfen, sondern h&auml;tte vielmehr zun&auml;chst der Familienkasse Gelegenheit geben m&uuml;ssen, auch f&uuml;r diesen Zeitraum eine Einspruchsentscheidung zu erlassen. Vers&auml;umt das FG dies und erl&auml;sst es stattdessen eine Sachentscheidung, so ist sein Urteil wegen Verletzung des &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO aufzuheben (BFH-Urteile vom 24.&nbsp;April 2007 I&nbsp;R&nbsp;33\/06, BFH\/NV 2007, 2236; vom 21.&nbsp;Juli 1987 IX&nbsp;R&nbsp;80\/83, BFH\/NV 1988, 213). Die Sache ist an das FG zur&uuml;ckzuverweisen, damit dieses auf die Erf&uuml;llung der Voraussetzungen f&uuml;r eine Sachentscheidung hinwirken kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Hinsichtlich des Streitzeitraums April 2000 bis M&auml;rz 2004 ist die Revision unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall lagen nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) die Voraussetzungen f&uuml;r eine Kindergeldberechtigung des Kl&auml;gers gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 EStG vor. Wie das FG weiter zu Recht entschieden hat, kommt es im Streitfall im Hinblick auf das vorrangig anzuwendende SozSichAbk&nbsp;YUG nicht darauf an, ob der nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 EStG bestehende Kindergeldanspruch durch &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 EStG zu Lasten &#8211;nicht freiz&uuml;gigkeitsberechtigter&#8211; Ausl&auml;nder eingeschr&auml;nkt wird und ob diese Einschr&auml;nkung verfassungsgem&auml;&szlig; ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Streitfall ist das SozSichAbk&nbsp;YUG zugunsten des Kl&auml;gers anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das SozSichAbk&nbsp;YUG ist auch nach dem Zerfall Jugoslawiens weiter anzuwenden (vgl. zur Parallelfrage der Weitergeltung des Doppelbesteuerungsabkommens Jugoslawiens BFH-Urteil vom 20.&nbsp;August 2008 I&nbsp;R&nbsp;35\/08, BFH\/NV 2009, 26). Ebenso hat auch das Bundessozialgericht (BSG) mit Urteil vom 12.&nbsp;April 2000 B&nbsp;14&nbsp;KG&nbsp;3\/99&nbsp;R (BSGE 86, 115) die Fortgeltung des SozSichAbk&nbsp;YUG bejaht. Im Hinblick hierauf schlie&szlig;t sich der Senat den Zweifeln an der Fortgeltung des SozSichAbk&nbsp;YUG, die das BSG sp&auml;ter ge&auml;u&szlig;ert (BSG-Beschluss vom 23.&nbsp;Mai 2006 B&nbsp;13&nbsp;RJ&nbsp;17\/05&nbsp;R, Die Sozialgerichtsbarkeit 2007, 227), aber aus prozessrechtlichen Gr&uuml;nden nicht aufrechterhalten hat (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 25.&nbsp;August 2008&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvM&nbsp;3\/06, BVerfGE 121, 388), nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger ist nach dem SozSichAbk&nbsp;YUG anspruchsberechtigt. Nach Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a SozSichAbk&nbsp;YUG stehen bei der Anwendung der Rechtsvorschriften eines Vertragsstaats (hier: Deutschland) die Staatsangeh&ouml;rigen des anderen Vertragsstaats den Staatsangeh&ouml;rigen des zuerst genannten Vertragsstaats gleich. Danach ist der Kl&auml;ger, der im ma&szlig;geblichen Zeitpunkt der Einspruchsentscheidung serbischer Staatsangeh&ouml;riger war, wie ein deutscher Staatsangeh&ouml;riger zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Hinblick auf die sich hieraus ergebende Gleichstellung mit deutschen Staatsangeh&ouml;rigen steht der Anspruchsberechtigung des Kl&auml;gers der in &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 EStG vorgesehene Anspruchsausschluss f&uuml;r Ausl&auml;nder nicht entgegen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Bereich des Kindergeldrechts bezieht sich die in Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a SozSichAbk&nbsp;YUG vorgesehene Gleichbehandlung gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG nur auf das &quot;Kindergeld f&uuml;r Arbeitnehmer&quot;. Die Voraussetzungen dieser Vorschrift liegen im Streitfall vor, wie das FG im Ergebnis zu Recht entschieden hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG erfasst auch Anspr&uuml;che auf Kindergeld f&uuml;r Kinder mit Wohnsitz oder gew&ouml;hnlichem Aufenthalt im Inland.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Wie das BSG mit Urteil in BSGE 86, 115 entschieden hat, kam es beim Inkrafttreten des SozSichAbk&nbsp;YUG auf die Arbeitnehmereigenschaft des Kindergeldberechtigten nur bei Anspr&uuml;chen auf Kindergeld f&uuml;r Kinder an, die sich im anderen Vertragsstaat (Jugoslawien) aufhielten. Dies beruhte darauf, dass ausl&auml;nderdiskriminierende Vorschriften im deutschen Kindergeldrecht erst seit 1990 bestehen (vgl. BVerfG-Beschluss vom 6.&nbsp;Juli 2004&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;4\/97, BVerfGE 111, 160, unter A.) und damit weder bei Abschluss des SozSichAbk&nbsp;YUG 1968 noch bei dessen &Auml;nderung im Jahre 1974 vorlagen. Nur bei einem Kindergeldanspruch f&uuml;r Kinder mit Aufenthaltsort in Jugoslawien ergab sich daher ein Anspruch auf Kindergeld aufgrund des SozSichAbk&nbsp;YUG, wobei dessen Art.&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 voraussetzte, dass die &quot;Person&quot; (der Anspruchsberechtigte) in Deutschland besch&auml;ftigt war. Das &Auml;nderungs-Abkommen 1974 verbesserte diese Position insoweit, als der enge Arbeitnehmerbegriff gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 SozSichAbk&nbsp;YUG dadurch erweitert wurde, dass Bezieher von Krankengeld und Arbeitslosengeld einbezogen wurden (BSG-Urteil in BSGE 86, 115).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Aufgrund der seit 1990 bestehenden Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Kindergeldbezug von Ausl&auml;ndern (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 111, 160, unter A.) kann Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG auch f&uuml;r Kinder mit Wohnsitz oder gew&ouml;hnlichem Aufenthalt im Inland einen Kindergeldanspruch begr&uuml;nden. Dass der sich aus Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a SozSichAbk&nbsp;YUG ergebende Gleichbehandlungsanspruch erst aufgrund einer sp&auml;teren &Auml;nderung des inl&auml;ndischen Rechts Bedeutung erlangt hat, steht dem nicht entgegen. Es bestehen keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass dieser Gleichbehandlungsanspruch nur im Hinblick auf die bei Abschluss des Abkommens bestehende Rechtslage von Bedeutung ist. Andernfalls k&auml;me es im Hinblick auf die sp&auml;teren Einschr&auml;nkungen der Kindergeldberechtigung von Ausl&auml;ndern zu einem Wertungswiderspruch, da das SozSichAbk&nbsp;YUG bei jugoslawischen Arbeitnehmern, die im Inland t&auml;tig sind, einen Kindergeldanspruch nur f&uuml;r Kinder in Jugoslawien, nicht aber auch f&uuml;r Kinder im Inland begr&uuml;nden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger erf&uuml;llt die Voraussetzungen des Arbeitnehmerbegriffs i.S. von Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach dem BSG-Urteil in BSGE&nbsp;86, 115 liegt Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG ein enger Arbeitnehmerbegriff zugrunde, der darauf beruht, dass &#8211;anders als nach deutschem materiellen Kindergeldrecht&#8211; nach jugoslawischem Recht nur Arbeitnehmer Anspruch auf Kindergeld hatten. Das BSG ist insoweit davon ausgegangen, dass die gegenseitig eingegangenen Verpflichtungen nur durch eine Beschr&auml;nkung des sachlichen Geltungsbereiches auf das &quot;Kindergeld f&uuml;r Arbeitnehmer&quot; (auch f&uuml;r Deutschland) im Gleichgewicht gehalten werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folge dieses engen Arbeitnehmerbegriffs ist z.B., dass ein geringf&uuml;giges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis, das zu einer Versicherungsfreiheit bei Kranken- und Arbeitslosen- und Rentenversicherung f&uuml;hrt, keine Arbeitnehmereigenschaft i.S. von Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG begr&uuml;ndet (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Februar 2008 III&nbsp;R&nbsp;79\/03, BFHE 220, 439, BStBl II 2009, 916).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Aus der engen Auslegung des Arbeitnehmerbegriffs folgt aber nicht, dass die Arbeitnehmereigenschaft i.S. von Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG stets eine Versicherungspflicht in allen Zweigen der Sozialversicherung voraussetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Besteht in einem Sozialversicherungszweig f&uuml;r einen Arbeitnehmer eine Versicherungsfreiheit aufgrund einer ausdr&uuml;cklichen gesetzlichen Anordnung, ist vielmehr unter Ber&uuml;cksichtigung der mit der Ausnahmeregelung verfolgten Ziele zu entscheiden, ob die erforderliche Arbeitnehmereigenschaft im Sinne des SozSichAbk&nbsp;YUG vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei ist im Streitfall zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Versicherungsfreiheit nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;III (Arbeitsf&ouml;rderung) auf einem sog. &quot;Werkstudentenprivileg&quot; beruht (vgl. z.B. BSG-Urteil vom 11.&nbsp;November 2003 B&nbsp;12&nbsp;KR&nbsp;24\/03&nbsp;R, SozR&nbsp;4-2500 &sect;&nbsp;6 Nr.&nbsp;3, unter 1.). Gesetzliches Leitbild des Werkstudentenprivilegs sind Studierende, die neben ihrem Studium eine entgeltliche Besch&auml;ftigung aus&uuml;ben, um sich durch Arbeit die zur Durchf&uuml;hrung des Studiums und zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts erforderlichen Mittel zu verdienen (BSG-Urteil in SozR&nbsp;4-2500 &sect;&nbsp;6 Nr.&nbsp;3, unter 1.). Eine sozialversicherungsrechtliche Beg&uuml;nstigung, die es Studenten erleichtern soll, als Arbeitnehmer Mittel zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts zu verdienen, rechtfertigt es nicht, eine abkommensrechtliche Kindergeldberechtigung &quot;f&uuml;r Arbeitnehmer&quot; einzuschr&auml;nken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Hinblick auf diese Besonderheit der Versicherungsfreiheit nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;III besteht kein Widerspruch zur BFH-Rechtsprechung, die f&uuml;r geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse im Hinblick auf den geringen Umfang der dabei ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit, der als Ankn&uuml;pfungspunkt f&uuml;r die Versicherungsfreiheit dient, das Vorliegen einer Arbeitnehmereigenschaft nach Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b SozSichAbk&nbsp;YUG verneint (BFH-Urteil in BFHE 220, 439, BStBl II&nbsp;2009, 916).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat entscheidet mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten durch Urteil ohne m&uuml;ndliche Verhandlung (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.3.2013, V R 61\/10 Kindergeld nach Sozialsicherungsabkommen &#8211; Zeitlicher Regelungsumfang eines den Kindergeldanspruch betreffenden Ablehnungsbescheides &#8211; Zur&uuml;ckverweisung mangels Vorverfahren Leits&auml;tze Ein Werkstudent, f&uuml;r den aufgrund eines sog. Werkstudentenprivilegs keine Sozialversicherungspflicht besteht, kann nach &sect; 62 Abs. 1 EStG i.V.m. dem SozSichAbk YUG kindergeldberechtigt sein. Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger), &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-61-10-kindergeld-nach-sozialsicherungsabkommen-zeitlicher-regelungsumfang-eines-den-kindergeldanspruch-betreffenden-ablehnungsbescheides-zurueckverweisung-mangels-vorverfahren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;61\/10 &#8211; Kindergeld nach Sozialsicherungsabkommen &#8211; Zeitlicher Regelungsumfang eines den Kindergeldanspruch betreffenden Ablehnungsbescheides &#8211; Zur&uuml;ckverweisung mangels Vorverfahren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-41412","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41412"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41412\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}