{"id":43695,"date":"2013-05-29T15:44:56","date_gmt":"2013-05-29T13:44:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=43695"},"modified":"2013-05-29T15:44:56","modified_gmt":"2013-05-29T13:44:56","slug":"vii-r-42-11-bindungswirkung-der-feststellungen-des-fg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-42-11-bindungswirkung-der-feststellungen-des-fg\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;42\/11 &#8211; Bindungswirkung der Feststellungen des FG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.9.2012, VII R 42\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Bindungswirkung der Feststellungen des FG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) m&ouml;chte die Anrechnung von Lohnsteuer (einschlie&szlig;lich Solidarit&auml;tszuschlag) in H&ouml;he von rd.&nbsp;4.000&nbsp;EUR erreichen, die bei der Gehaltsabrechnung September 2003 von seinem damaligen Arbeitgeber einbehalten und an den Beklagten und Revisionsbeklagten (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) abgef&uuml;hrt worden sind. Der Arbeitgeber war dabei davon ausgegangen, dass dem Kl&auml;ger im Rahmen der Gestaltung seiner Beteiligung an der X GmbH aufgrund seiner T&auml;tigkeit f&uuml;r die Firma Y GmbH, die in der gleichen Branche t&auml;tig gewesen war, ein geldwerter Vorteil von 8.550&nbsp;EUR zugeflossen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner Einkommensteuererkl&auml;rung 2003 hat der Kl&auml;ger diesen angeblichen geldwerten Vorteil nicht ber&uuml;cksichtigt, weil seine Beteiligung an der X GmbH in keinem Zusammenhang mit seiner T&auml;tigkeit im Rahmen der Y GmbH gestanden habe; er habe zwar bei der Gestaltung seiner Beteiligung Verg&uuml;nstigungen erhalten, die aber auch anderen gew&auml;hrt worden seien. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wegen der Veranlagung des Kl&auml;gers ist es zu einem Streitverfahren gekommen, das dadurch einvernehmlich beendet wurde, dass das FA erkl&auml;rte, dem Klagebegehren abzuhelfen, den angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2003 dahin zu &auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ein geldwerter Vorteil in H&ouml;he von 8.550&nbsp;EUR nicht weiter ber&uuml;cksichtigt werde, und auf den Ansatz eines solchen Vorteils auch im Veranlagungszeitraum 2002 zu verzichten (wozu der Berichterstatter des Finanzgerichts &#8211;FG&#8211; die Auffassung vertreten hatte, der geldwerte Vorteil sei allenfalls in diesem Jahr zu ber&uuml;cksichtigen). Weiter hie&szlig; es in dem vom FA unterbreiteten und von dem Kl&auml;ger angenommenen Einigungsvorschlag: &quot;Die Anrechnung der hierauf vom Arbeitgeber &#8230; nach &sect;&nbsp;39b Einkommensteuergesetz einbehaltenen Lohnsteuer entfiele hierdurch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Einkommensteuergesetz, der Abrechnungsteil des Bescheides &#8230; wird entsprechend ge&auml;ndert.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat aufgrund dieser Einigung den Einkommensteuerbescheid wie vereinbart ge&auml;ndert und in der dem &Auml;nderungsbescheid beigef&uuml;gten Anrechnungsverf&uuml;gung eine Einkommensteuernachzahlung von 50&nbsp;EUR und eine Nachzahlung von Solidarit&auml;tszuschlag von 2,74&nbsp;EUR ausgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gegen diese Abrechnung nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage hatte nur zum geringen Teil Erfolg. Das FG urteilte, dem Kl&auml;ger sei ein geldwerter Vorteil nicht zugeflossen und es entspreche deshalb der &quot;Tendenz&quot; in der neueren Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), die zu Unrecht abgef&uuml;hrte Lohnsteuer nicht dem Arbeitgeber zu erstatten, sondern beim Kl&auml;ger anzurechnen. Der Anrechnung stehe indes die vorgenannte Einigung entgegen. Unbeschadet deren Wortlauts (&quot;&#8230; entfiele &#8230;&quot;) sei in deren Rahmen verbindlich festgelegt worden, dass eine Anrechnung definitiv nicht erfolgen solle. W&auml;re n&auml;mlich die diesbez&uuml;gliche Vereinbarung dahin gemeint gewesen, dass die Anrechnung nur nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) erfolgen solle, h&auml;tte dies gerade neue schwierige Rechtsfragen aufgeworfen und die ungekl&auml;rten tats&auml;chlichen Fragen weiter kl&auml;rungsbed&uuml;rftig gehalten; ein solches Verst&auml;ndnis einer Vereinbarung zur einvernehmlichen Erledigung eines Rechtsstreits liege fern. Der Hinweis auf &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG bringe daher nur die &quot;Motivation f&uuml;r die Regelung&quot;, nicht aber eine Einschr&auml;nkung derselben zum Ausdruck. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vereinbarung sei unbeschadet des in der Rechtsprechung des BFH aufgestellten Verbots eines Vergleichsvertrages &uuml;ber Steuern auch zul&auml;ssig und wirksam. Denn sie betreffe nicht die Besteuerung, sondern das Erhebungsverfahren, in dem es um &quot;eher formale Fragen des Zahlungsverkehrs und der Abrechnung&quot; gehe und deshalb der Verfassungsgrundsatz der Gesetz- und Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung der Zulassung eines Vergleichsvertrages nicht entgegenstehe. Der Vertrag d&uuml;rfe allerdings nicht gegen das Gesetz versto&szlig;en. Die Sach- und Rechtslage sei jedoch bei Abschluss dieses Vertrages unklar gewesen, die Rechtsprechung des BFH zu vorgenannter Vorschrift sei noch in der Entwicklung begriffen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund dieser Erw&auml;gungen hat das FG die Abrechnungsverf&uuml;gung des FA lediglich rechnerisch &uuml;berpr&uuml;ft und zugunsten des Kl&auml;gers dahin ge&auml;ndert, dass ihm 300&nbsp;EUR Einkommensteuer und 16,50&nbsp;EUR Solidarit&auml;tszuschlag zu erstatten seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen dieses Urteil richtet sich die Revision des Kl&auml;gers. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt er drei vom FG im Rahmen seiner Zulassungsentscheidung benannte Rechtsfragen auf, die auch seiner Meinung nach gekl&auml;rt werden m&uuml;ssten. Weiter tr&auml;gt er vor, das Wort &quot;entfiele&quot; sei keine definitiv erkl&auml;rte Herausnahme der strittigen Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge aus der Anrechnung auf die Steuerschuld, sondern gebe nur vor, dass die Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge auf den angeblichen geldwerten Vorteil nach dem damaligen Kenntnisstand des FA nicht angerechnet werden k&ouml;nnten. Welche Betr&auml;ge tats&auml;chlich angerechnet werden m&uuml;ssen, habe sich erst aus dem Urteil des BFH vom 17.&nbsp;Juni 2009 VI&nbsp;R&nbsp;46\/07 (BFHE 226, 53, BStBl II 2010, 72) ergeben, das bei Abschluss der Vereinbarung mit dem FA noch nicht bekannt gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die einbehaltenen Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge in H&ouml;he von 3.803&nbsp;EUR sowie den Solidarit&auml;tszuschlag in H&ouml;he von 209,17&nbsp;EUR auf die Steuerschuld anzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unzul&auml;ssig zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionsbegr&uuml;ndung erf&uuml;lle nicht die gesetzlichen Anforderungen, denn der Kl&auml;ger wiederhole lediglich ohne Darlegung beachtlicher rechtlicher Gr&uuml;nde seine Meinung, es handele sich bei der im Vorprozess geschlossenen Vereinbarung nicht um eine endg&uuml;ltige Versagung der Anrechnung. Mit dem diesbez&uuml;glichen &uuml;berzeugenden Erw&auml;gungen des FG setze er sich nicht auseinander.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unzul&auml;ssig und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) durch Beschluss zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 FGO ist eine Revision zu begr&uuml;nden. &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO fordert daf&uuml;r &#8211;in dem Fall, dass die Revision auf die Verletzung des materiellen Rechts und nicht auf ein fehlerhaftes Verfahren des FG gest&uuml;tzt werden soll&#8211; die bestimmte Bezeichnung der Umst&auml;nde, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt. Daf&uuml;r ist es erforderlich, Gr&uuml;nde vorzutragen, die geeignet sein k&ouml;nnen, zu einer Aufhebung oder &Auml;nderung des angefochtenen Urteils zu f&uuml;hren. Deshalb kann eine Revision nicht ausschlie&szlig;lich mit Angriffen gegen die tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG begr&uuml;ndet werden, es sei denn, es werden Umst&auml;nde bezeichnet, aus denen sich schl&uuml;ssig ergibt, dass die vom FG getroffenen Feststellungen mit den Denkgesetzen oder allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen unvereinbar sind, dass sie widerspr&uuml;chlich sind oder aus den Gr&uuml;nden des angefochtenen Urteils nicht nachvollziehbar ist, aus welchen Tatsachen das FG die von ihm gezogenen Schlussfolgerungen tats&auml;chlicher Art abgeleitet hat (Senatsbeschluss vom 11.&nbsp;April 2002 VII&nbsp;R&nbsp;1\/02, BFH\/NV 2002, 950).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ersch&ouml;pft sich die Revisionsbegr&uuml;ndung &#8211;abgesehen von einer blo&szlig;en Wiederholung der vom FG f&uuml;r die Revisionszulassung angef&uuml;hrten Umst&auml;nde&#8211; in der Behauptung, die zwischen den Beteiligten in dem Vorprozess getroffene Vereinbarung sei anders auszulegen als es das FG getan hat. Indes geh&ouml;rt die Auslegung von (auch &ouml;ffentlich-rechtlichen Vergleichs-)Vertr&auml;gen zum Bereich der Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung, die dem FG obliegt und an deren Ergebnis der BFH grunds&auml;tzlich nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist, sofern nicht die eben bezeichneten Umst&auml;nde vorliegen, die eine solche Bindungswirkung aufheben, oder das FG die f&uuml;r die Interessenlage der Beteiligten bedeutsamen Begleitumst&auml;nde nicht erforscht oder nicht zutreffend gew&uuml;rdigt hat (vgl. zuletzt BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Februar 2012 I&nbsp;R&nbsp;57\/10, BFHE 236, 374, BStBl II 2012, 407).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Solche Gr&uuml;nde, die die Bindungswirkung der vom FG vorgenommenen Vertragsauslegung in Frage stellen k&ouml;nnten, sind von der Revision nicht bezeichnet worden. Mit ihrem Hinweis auf das BFH-Urteil in BFHE 226, 53, BStBl II 2010, 72 weist sie lediglich auf die Rechtsfolgen hin, die sich bei einer anderen &#8211;dem Revisionsgericht jedoch versagten&#8211; Vertragsauslegung erg&auml;ben, so dass dieser Hinweis nicht als eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil und damit als eine Begr&uuml;ndung der Revision i.S. des &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO angesehen werden kann. Auch mit der f&uuml;r das vom FG gefundene Ergebnis entscheidenden Rechtsansicht, ein Vergleichsvertrag sei im Steuererhebungsverfahren zul&auml;ssig, hat sich die Revision nicht auseinandergesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.9.2012, VII R 42\/11 Bindungswirkung der Feststellungen des FG Tatbestand 1&nbsp; I. 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