{"id":43982,"date":"2013-05-30T12:04:33","date_gmt":"2013-05-30T10:04:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=43982"},"modified":"2013-05-30T12:04:33","modified_gmt":"2013-05-30T10:04:33","slug":"ii-r-57-10-einheitlicher-erwerbsgegenstand-bei-19-monate-nach-dem-grundstueckskaufvertrag-abgeschlossenem-generaluebernehmervertrag-keine-durchgreifenden-unionsrechtlichen-oder-verfassungsrechtliche-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-57-10-einheitlicher-erwerbsgegenstand-bei-19-monate-nach-dem-grundstueckskaufvertrag-abgeschlossenem-generaluebernehmervertrag-keine-durchgreifenden-unionsrechtlichen-oder-verfassungsrechtliche-3\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;57\/10 &#8211; Einheitlicher Erwerbsgegenstand bei 19 Monate nach dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgeschlossenem General&uuml;bernehmervertrag &#8211; Keine durchgreifenden unionsrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Bedenken &#8211; &Auml;nderung nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO oder &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO &#8211; Unzutreffende Bezeichnung der &Auml;nderungsvorschrift"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.3.2012, II R 57\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Einheitlicher Erwerbsgegenstand bei 19 Monate nach dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgeschlossenem General&uuml;bernehmervertrag &#8211; Keine durchgreifenden unionsrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Bedenken &#8211; &Auml;nderung nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO oder &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO &#8211; Unzutreffende Bezeichnung der &Auml;nderungsvorschrift<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Das Vorliegen eines einheitlichen Erwerbsgegenstands wird indiziert, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer aufgrund einer in bautechnischer und finanzieller Hinsicht konkreten und bis (ann&auml;hernd) zur Baureife gediehenen Vorplanung ein bestimmtes Geb&auml;ude auf einem bestimmten Grundst&uuml;ck zu einem im Wesentlichen feststehenden Preis anbietet und der Erwerber dieses Angebot annimmt. Dies gilt auch, wenn das Angebot nach Abschluss des Kaufvertrags unwesentlich ge&auml;ndert wird.<\/p>\n<p>2. Ein einheitlicher Erwerbsgegenstand kann aufgrund besonderer Umst&auml;nde auch vorliegen, wenn der K&auml;ufer das Angebot erst 19 Monate nach Abschluss des Kaufvertrags annimmt.<\/p>\n<p>3. Gegen die st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH zum einheitlichen Erwerbsgegenstand im Grunderwerbsteuerrecht bestehen keine durchgreifenden unionsrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Bedenken (entgegen Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 26. August 2011 7 K 192\/09, 7 K 193\/09, EFG 2012, 730).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 19. Februar 2004 erwarb der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) von der X AG ein mit einem mehrere Jahrzehnte alten Verwaltungs- und Produktionsgeb&auml;ude und einer Tiefgarage bebautes Grundst&uuml;ck. Beim Abschluss des Kaufvertrags war es an einen Dritten vermietet. Der Mietvertrag endete zum 31. Dezember 2005.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits am im Dezember 2003 hatte die X AG dem Kl&auml;ger den Abschluss eines General&uuml;bernehmervertrags zur Sanierung des Geb&auml;udes und eines Generalmietvertrags angeboten. Als Verg&uuml;tung war ein pauschaler Festpreis in H&ouml;he von rund 8 Mio. EUR vorgesehen. Dieses Angebot war bis zum 30. Juni 2005 befristet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Februar 2005 erstellte die X AG einen neuen Entwurf zur Sanierung des Geb&auml;udes. Dieser sah u.a. vor, dass der Zugang zum Geb&auml;ude der Stra&szlig;enr&uuml;ckseite aus erfolgen sollte. In der Folgezeit holte der Kl&auml;ger zwei weitere Angebote anderer Baubetreuungsfirmen mit und ohne Generalmietvertrag ein, erteilte jedoch der X AG den Zuschlag. Im September 2005 schloss der Kl&auml;ger mit der X AG einen General&uuml;bernehmervertrag. Dieser Vertrag hat weitgehend den gleichen Wortlaut wie der am im Dezember 2003 angebotene General&uuml;bernehmervertrag. Unterschiede bestehen u.a. hinsichtlich der angegebenen vermietbaren Fl&auml;chen und der Stellpl&auml;tze. Das nach diesem Vertrag zu errichtende Geb&auml;ude unterscheidet sich von dem urspr&uuml;nglich geplanten Geb&auml;ude u.a. durch die Gestaltung der Fassade und des Haupteingangs, die B&uuml;roaufteilung, die Anordnung der Sanit&auml;rbereiche und den Einbau eines zus&auml;tzlichen Aufzugs. Die Parteien vereinbarten als Verg&uuml;tung einen pauschalen Festpreis von rund 7,65 Mio. EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits im Februar 2004 setzte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gegen den Kl&auml;ger die Grunderwerbsteuer f&uuml;r den Erwerb des Grundst&uuml;cks fest. Nachdem das FA aufgrund einer Au&szlig;enpr&uuml;fung Kenntnis von dem General&uuml;bernehmervertrag erhalten hatte, setzte es mit nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;ndertem Bescheid die Grunderwerbsteuer neu fest und bezog in die Bemessungsgrundlage die Sanierungskosten mit ein. Der Einspruch hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit der Begr&uuml;ndung ab, Gegenstand des Erwerbs sei das Grundst&uuml;ck mit kernsaniertem Geb&auml;ude gewesen. Der Geschehensablauf indiziere einen engen sachlichen Zusammenhang des General&uuml;bernehmervertrags mit dem zuvor abgeschlossenen Grundst&uuml;ckskaufvertrag. Die Indizwirkung entfalle nicht dadurch, dass der General&uuml;bernehmervertrag in seiner letztlich vereinbarten Fassung gegen&uuml;ber dem urspr&uuml;nglichen Angebot modifiziert gewesen sei. Diese Modifikationen bewegten sich im Rahmen der regelm&auml;&szlig;ig jedem K&auml;ufer eines Grundst&uuml;cks mit zu errichtendem Geb&auml;ude m&ouml;glichen &Auml;nderungsw&uuml;nsche. Dass der Kl&auml;ger den General&uuml;bernehmervertrag erst etwa 19 Monate nach dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgeschlossen habe, stehe der Annahme eines einheitlichen Vertragswerks nicht entgegen; denn das urspr&uuml;ngliche Angebot der X AG vom Dezember 2003 habe einen engen sachlichen Zusammenhang zwischen dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag und dem General&uuml;bernehmervertrag hergestellt. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2011, 1644 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1, &sect; 8 und &sect; 9 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG). Entgegen der Ansicht des FG habe kein enger sachlicher Zusammenhang zwischen dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag und dem General&uuml;bernehmervertrag zur Sanierung des Geb&auml;udes bestanden. Zum einen habe er &#8211;der Kl&auml;ger&#8211; den General&uuml;bernehmervertrag mit einer anderen Geb&auml;udesanierungsma&szlig;nahme als der urspr&uuml;nglich angebotenen abgeschlossen. Denn es l&auml;gen wesentliche Unterschiede sowohl in der Grundrissinnenstruktur als auch bei der &auml;u&szlig;eren Gestaltung des Geb&auml;udes vor. Zum anderen habe der Zeitraum zwischen Abschluss des Grundst&uuml;ckskaufvertrags und Abschluss des General&uuml;bernehmervertrags 19 Monate betragen, so dass er &#8211;der Kl&auml;ger&#8211; die entsprechenden Angebote nicht einheitlich angenommen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Vorentscheidung sowie den Grunderwerbsteuerbescheid in Gestalt der Einspruchsentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zutreffend hat das FG entschieden, dass das vom Kl&auml;ger erworbene Grundst&uuml;ck zusammen mit dem sanierten Geb&auml;ude einen einheitlichen Erwerbsgegenstand bildet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Gegenstand des Erwerbsvorgangs, nach dem sich gem&auml;&szlig; &sect; 8 Abs. 1 i.V.m. &sect; 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG die als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer anzusetzende Gegenleistung richtet, wird zun&auml;chst durch das den Steuertatbestand des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG erf&uuml;llende zivilrechtliche Verpflichtungsgesch&auml;ft bestimmt. Ergibt sich jedoch aus weiteren Vereinbarungen, die mit diesem Rechtsgesch&auml;ft in einem rechtlichen oder zumindest objektiv sachlichen Zusammenhang stehen, dass der Erwerber das beim Abschluss des Kaufvertrags unbebaute Grundst&uuml;ck in bebautem Zustand erh&auml;lt, bezieht sich der grunderwerbsteuerrechtliche Erwerbsvorgang auf diesen einheitlichen Erwerbsgegenstand (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29. Juli 2009 II R 58\/07, BFH\/NV 2010, 63, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht meint das Nieders&auml;chsische FG im Urteil vom 26. August 2011&nbsp;&nbsp;7 K 192\/09, 7 K 193\/09 (EFG 2012, 730), die Rechtsprechung des BFH zum &quot;einheitlichen Erwerbsgegenstand&quot; finde im GrEStG keine Rechtsgrundlage, versto&szlig;e gegen die Einheit der Steuerrechtsordnung, gegen das verfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgebot und gegen Unionsrecht. Das Bundesverfassungsgericht (Kammerbeschluss vom 27. Dezember 1991&nbsp;&nbsp;2 BvR 72\/90, BStBl II 1992, 212), der Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (Beschluss vom 27. November 2008 C-156\/08, Vollkommer, Slg. 2008, I-165) und der erkennende Senat (Urteile vom 27. Oktober 1999 II R 17\/99, BFHE 189, 550, BStBl II 2000, 34; vom 27. Oktober 1999 II R 20\/99, BFH\/NV 2000, 349; vom 1. M&auml;rz 2000 II R 37\/99, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2000, 732) haben bereits eingehend dargelegt, weshalb diese Bedenken nicht durchgreifen. Eine Divergenz zu der Rechtsprechung des V. Senats des BFH, der f&uuml;r Zwecke der Umsatzsteuer unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls von einer einheitlichen Leistung ausgeht und die Umsatzsteuer durch die grunderwerbsteuerrechtliche Beurteilung des Leistungsgegenstandes nicht betroffen sieht (vgl. BFH-Urteile vom 24. Januar 2008 V R 42\/05, BFHE 221, 316, BStBl II 2008, 697; vom 19. M&auml;rz 2009 V R 50\/07, BFHE 225, 224, BStBl II 2010, 78), besteht nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ob ein objektiv sachlicher Zusammenhang zwischen dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag und weiteren Vereinbarungen besteht, ist nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls zu ermitteln (BFH-Urteil vom 31. M&auml;rz 2004 II R 62\/01, nicht ver&ouml;ffentlicht). Ein solcher Zusammenhang ist nicht nur gegeben, wenn der Erwerber beim Abschluss des Grundst&uuml;ckskaufvertrags gegen&uuml;ber der Ver&auml;u&szlig;ererseite in seiner Entscheidung &uuml;ber das &quot;Ob&quot; und &quot;Wie&quot; der Bauma&szlig;nahme nicht mehr frei war und deshalb feststand, dass er das Grundst&uuml;ck nur in einem bestimmten (bebauten) Zustand erhalten werde (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 21. September 2005 II R 49\/04, BFHE 211, 530, BStBl II 2006, 269). Ein objektiv sachlicher Zusammenhang zwischen Kauf- und Bauvertrag wird vielmehr auch indiziert, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer dem Erwerber vor Abschluss des Kaufvertrags &uuml;ber das Grundst&uuml;ck aufgrund einer in bautechnischer und finanzieller Hinsicht konkreten und bis (ann&auml;hernd) zur Baureife gediehenen Vorplanung ein bestimmtes Geb&auml;ude auf einem bestimmten Grundst&uuml;ck zu einem im Wesentlichen feststehenden Preis anbietet und der Erwerber dieses Angebot sp&auml;ter annimmt (BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 63, m.w.N.). Dabei ist es unerheblich, ob tats&auml;chlich (oder rechtlich) auch eine andere als die planm&auml;&szlig;ige Gestaltung h&auml;tte vorgenommen werden k&ouml;nnen (BFH-Urteile vom 23. November 1994 II R 53\/94, BFHE 176, 450, BStBl II 1995, 331, 334; vom 15. M&auml;rz 2000 II R 34\/98, BFH\/NV 2000, 1240). Abweichungen von der urspr&uuml;nglichen Planung der Ver&auml;u&szlig;ererseite, die den &uuml;blichen Rahmen nicht &uuml;berschreiten, schlie&szlig;en den objektiv sachlichen Zusammenhang zwischen den Vertr&auml;gen nicht aus (vgl. BFH-Urteile vom 26. August 1992 II R 100\/89, BFH\/NV 1993, 563, und vom 11. Mai 1994 II R 62\/91, BFH\/NV 1994, 901; Loose in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 17. Aufl., &sect; 9 Rz 182). Diese Grunds&auml;tze gelten auch f&uuml;r den Erwerb bebauter Grundst&uuml;cke, bei denen es lediglich um die Modernisierung, Sanierung und\/oder den Ausbau eines bereits vorhandenen Geb&auml;udes geht (BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 63, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r einen objektiv sachlichen Zusammenhang zwischen Kauf- und Bauvertrag ist es nicht erforderlich, dass das Angebot der Ver&auml;u&szlig;ererseite in einem Schriftst&uuml;ck und zu einem einheitlichen Gesamtpreis unterbreitet wird (BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 63, m.w.N.). Entscheidend ist vielmehr, dass die Ver&auml;u&szlig;ererseite das Angebot zur Bebauung des Grundst&uuml;cks oder zur Sanierung des darauf befindlichen Geb&auml;udes bis zum Abschluss des Grundst&uuml;ckskaufvertrags abgegeben und der Erwerber das Angebot sp&auml;ter unver&auml;ndert oder lediglich vom Umfang her mit geringen Abweichungen, die den Charakter der Bauma&szlig;nahmen nicht ver&auml;ndern, angenommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Annahme des Angebots durch den Erwerber des Grundst&uuml;cks muss regelm&auml;&szlig;ig im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Abschluss des Kaufvertrags erkl&auml;rt werden. Aufgrund besonderer Umst&auml;nde kann ein einheitlicher Erwerbsgegenstand jedoch auch dann vorliegen, wenn der Erwerber das Angebot erst l&auml;ngere Zeit nach Abschluss des Kaufvertrags unver&auml;ndert oder mit unwesentlichen &Auml;nderungen angenommen hat, so etwa wenn das mit einem zu sanierenden Geb&auml;ude bebaute Grundst&uuml;ck beim Abschluss des Kaufvertrags noch f&uuml;r l&auml;ngere Zeit an einen Dritten vermietet war und daher mit der Sanierung erst nach Beendigung des Mietvertrags begonnen werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob die nach Abschluss des Kaufvertrags vorgenommenen Abweichungen von dem urspr&uuml;nglichen Angebot der Ver&auml;u&szlig;ererseite zur Bebauung des Grundst&uuml;cks oder zur Sanierung des darauf befindlichen Geb&auml;udes nicht &uuml;ber den &uuml;blichen Rahmen hinausgehen und daher als nur unwesentlich anzusehen sind, hat in einem Klageverfahren das FG im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung aller Tatsachen festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall hat das FG den Sachverhalt dahin gew&uuml;rdigt, dass das Grundst&uuml;ck zusammen mit dem sanierten Geb&auml;ude den Erwerbsgegenstand bildet. An diese Feststellungen ist der erkennende Senat nach &sect; 118 Abs. 2 FGO gebunden. Sie sind revisionsrechtlich nicht zu beanstanden; sie widersprechen weder den Denkgesetzen noch allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zutreffend davon ausgegangen, dass der auf der Grundlage des Angebots vom Dezember 2003 zwischen dem Kl&auml;ger und der X AG am im September 2005 geschlossene General&uuml;bernehmervertrag einen Erwerb des Grundst&uuml;cks mit dem sanierten Geb&auml;ude indiziert. Die Indizwirkung entf&auml;llt nicht deshalb, weil der General&uuml;bernehmervertrag in seiner letztlich vereinbarten Fassung gegen&uuml;ber dem Angebot vom Dezember 2003 Abweichungen aufweist. Dieses unterscheidet sich n&auml;mlich nur unwesentlich von der letzten Fassung des Angebots, f&uuml;r das der Kl&auml;ger der X AG im Juni 2005 den Zuschlag erteilt hat. Soweit das FG bei dieser Beurteilung ber&uuml;cksichtigt hat, dass die Ver&auml;nderungen der Fl&auml;chengr&ouml;&szlig;en und Baukosten nicht mehr als 10 % betragen, bestehen hiergegen keine revisionsrechtlichen Bedenken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso h&auml;lt es einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung stand, dass das FG die &Auml;nderung der Fassadengestaltung, die Neugestaltung des Eingangsbereichs, die ge&auml;nderte Raumaufteilung und den Einbau eines zus&auml;tzlichen Aufzugs als unwesentliche Abweichungen vom urspr&uuml;nglichen Angebot betrachtet hat. Bei einer Kernsanierung kommt es ma&szlig;geblich auf die Herrichtung des Geb&auml;udes im Hinblick auf die sp&auml;tere Nutzung, hier als B&uuml;rogeb&auml;ude, an. Der Senat vermag nicht auszuschlie&szlig;en, dass in seltenen Einzelf&auml;llen auch die Ver&auml;nderung der optischen Gestaltung eines Geb&auml;udes zu einer wesentlichen &Auml;nderung des Angebots f&uuml;hren kann. Im Streitfall besteht daf&uuml;r jedoch unter Ber&uuml;cksichtigung des Gesamtumfangs der vereinbarten Bauma&szlig;nahmen kein Anhaltspunkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Vorliegen eines einheitlichen, aus Grundst&uuml;ck und saniertem Geb&auml;ude bestehenden Erwerbsgegenstands steht auch nicht entgegen, dass der General&uuml;bernehmervertrag erst rund 19 Monate nach dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag und somit nicht in engem zeitlichen Zusammenhang mit dem Abschluss des Kaufvertrags abgeschlossen wurde. Mit der Sanierung konnte und sollte n&auml;mlich aufgrund des beim Abschluss des Kaufvertrags bestehenden, noch bis zum 31. Dezember 2005 laufenden Mietvertrags mit einem Dritten erst nach diesem Zeitpunkt begonnen werden. Dies erkl&auml;rt auch die L&auml;nge der Frist bis zum 30. Juni 2005, die die X AG dem Kl&auml;ger zur Annahme des urspr&uuml;nglichen Angebots vom Dezember 2003 einger&auml;umt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FA war auch berechtigt, den urspr&uuml;nglichen Bescheid &uuml;ber die Festsetzung der Grunderwerbsteuer zu &auml;ndern und in die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Grunderwerbsteuer die Kosten der Sanierung des Geb&auml;udes einzubeziehen. Rechtsgrundlage daf&uuml;r ist jedenfalls &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend die &Auml;nderung nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO nur m&ouml;glich ist, wenn die steuererh&ouml;henden Tatsachen bei Erlass des Steuerbescheids der Besteuerung h&auml;tten zugrunde gelegt werden k&ouml;nnen, verlangt &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, dass das Ereignis nachtr&auml;glich eingetreten und (nachtr&auml;glich) bekannt geworden ist (BFH-Beschluss vom 19. Juli 1993 GrS 2\/92, BFHE 172, 66, BStBl II 1993, 897; Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 175 AO Rz 23, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall wurde der Sanierungsvertrag erst nach der urspr&uuml;nglichen Steuerfestsetzung abgeschlossen. Mit Abschluss des Sanierungsvertrags trat ein Ereignis ein, das auf den Zeitpunkt des Erwerbs zur&uuml;ckwirkte und den Gegenstand des Erwerbsvorgangs nachtr&auml;glich ver&auml;nderte. Zwar beruht die &Auml;nderung auch auf dem nachtr&auml;glichen Bekanntwerden des Sanierungsangebots vom Dezember 2003, das im Zeitpunkt der urspr&uuml;nglichen Steuerfestsetzung bereits vorlag. Ob dies allein jedoch eine &Auml;nderung nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO rechtfertigen w&uuml;rde, weil das FA bei Kenntnis von dem Angebot voraussichtlich die Steuerfestsetzung vorl&auml;ufig (&sect; 165 Abs. 1 Satz 1 AO) oder unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect; 164 Abs. 1 AO) durchgef&uuml;hrt h&auml;tte (vgl. Klein\/R&uuml;sken, AO, 11. Aufl., &sect; 173 Rz 71), kann dahinstehen. Die insoweit ggf. unzutreffende Bezeichnung der &Auml;nderungsvorschrift im angefochtenen &Auml;nderungsbescheid ist unerheblich. Sie betrifft lediglich die Begr&uuml;ndung dieses Bescheids (vgl. BFH-Urteil vom 24. M&auml;rz 1981 VIII R 85\/80, BFHE 134, 1, BStBl II 1981, 778). Es kommt allein darauf an, dass im Zeitpunkt des Ergehens des Berichtigungsbescheids dieser durch eine &Auml;nderungsnorm, hier &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO oder &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO, materiell gedeckt war (BFH-Urteil in BFHE 134, 1, BStBl II 1981, 778).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.3.2012, II R 57\/10 Einheitlicher Erwerbsgegenstand bei 19 Monate nach dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgeschlossenem General&uuml;bernehmervertrag &#8211; Keine durchgreifenden unionsrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Bedenken &#8211; &Auml;nderung nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO oder &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO &#8211; Unzutreffende Bezeichnung der &Auml;nderungsvorschrift Leits&auml;tze 1. Das Vorliegen eines einheitlichen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-57-10-einheitlicher-erwerbsgegenstand-bei-19-monate-nach-dem-grundstueckskaufvertrag-abgeschlossenem-generaluebernehmervertrag-keine-durchgreifenden-unionsrechtlichen-oder-verfassungsrechtliche-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;57\/10 &#8211; Einheitlicher Erwerbsgegenstand bei 19 Monate nach dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgeschlossenem General&uuml;bernehmervertrag &#8211; Keine durchgreifenden unionsrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Bedenken &#8211; &Auml;nderung nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO oder &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO &#8211; Unzutreffende Bezeichnung der &Auml;nderungsvorschrift<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-43982","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43982"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43982\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43982"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}