{"id":46420,"date":"1989-02-22T16:28:19","date_gmt":"1989-02-22T14:28:19","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=46420"},"modified":"2013-06-23T16:35:18","modified_gmt":"2013-06-23T14:35:18","slug":"bfh-urteil-vom-22-2-1989-i-r-9_85-bstbl-1989-ii-s-631","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-22-2-1989-i-r-9_85-bstbl-1989-ii-s-631\/","title":{"rendered":"BFH-Urteil vom 22.2.1989 (I R 9\/85) BStBl. 1989 II S. 631"},"content":{"rendered":"<p><strong>BFH-Urteil vom 22.2.1989 (I R 9\/85) BStBl. 1989 II S. 631<\/strong><\/p>\n<p>1. Eine verdeckte Gewinnaussch\u00fcttung i. S. des \u00a7 6 Abs. 1 Satz 2 KStG 1968 ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Verm\u00f6gensminderung oder verhinderte Verm\u00f6gensmehrung, die durch das Gesellschaftsverh\u00e4ltnis veranla\u00dft sind, sich auf die H\u00f6he des Einkommens auswirken und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Aussch\u00fcttung stehen. Bei einem beherrschenden Gesellschafter ist eine Veranlassung durch das Gesellschaftsverh\u00e4ltnis auch dann anzunehmen, wenn es an einer klaren und von vornherein abgeschlossenen Vereinbarung dar\u00fcber fehlt, ob und in welcher H\u00f6he ein Entgelt von der Kapitalgesellschaft gezahlt werden soll (Anschlu\u00df an BFH-Urteil vom 23. Mai 1984 I R 294\/81, BFHE 141, 266, BStBl II 1984, 673).<\/p>\n<p>2. Der Verm\u00f6gensminderung bei der Kapitalgesellschaft mu\u00df kein Zuflu\u00df eines Verm\u00f6gensvorteils beim Gesellschafter entsprechen.<\/p>\n<p>3. Die Unterscheidung zwischen einer Vorteilsziehung durch einen beherrschenden Gesellschafter und einer solchen durch eine ihm nahestehende Person rechtfertigt keine unterschiedliche Beurteilung der verdeckten Gewinnaussch\u00fcttung (Anschlu\u00df an BFH-Urteile vom 1. Oktober 1986 I R 54\/83, BFHE 149, 33, BStBl II 1987, 459; vom 29. April 1987 I R 192\/82, BFHE 150, 412, BStBl II 1987, 797; vom 2. M\u00e4rz 1988 I R 103\/86, BFHE 153, 313, BStBl II 1988, 786).<\/p>\n<p>KStG 1968 \u00a7 6 Abs. 1 Satz 2.<\/p>\n<p>Vorinstanz: FG M\u00fcnchen (EFG 1985, 141)<\/p>\n<p align=\"center\">Sachverhalt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4gerin und Revisionsbeklagte (Kl\u00e4gerin), eine GmbH, war bis einschlie\u00dflich 1976 Komplement\u00e4rin der R GmbH \u00a7 Co. KG. Kommanditisten der R GmbH &amp; Co. KG und gleichzeitig Gesellschafter der Kl\u00e4gerin waren:<\/p>\n<table width=\"599\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"11%\">\u00a0<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38%\">bis 31. Mai 1976<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"52%\">ab 1. Juni 1976<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"11%\">R<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38%\">30 v.H.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"52%\">45 v.H.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"11%\">A<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38%\">30 v.H.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"52%\">45 v.H.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"11%\">B<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38%\">10 v.H.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"52%\">10 v.H.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"11%\">C<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38%\">30 v.H.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"52%\">-.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ende 1975 \u00fcbernahm die Kl\u00e4gerin das Gesch\u00e4ft der R GmbH &amp; Co. KG mit allen nicht zum Anlageverm\u00f6gen geh\u00f6renden Aktiva und Passiva. Das der R GmbH &amp; Co. KG verbleibende Anlageverm\u00f6gen bestand im wesentlichen aus vermieteten Maschinen. Diese erwarb die Kl\u00e4gerin erst zum 31. Dezember 1976. Schon ab dem 1. Januar 1976 wurde der Gesch\u00e4ftsbetrieb der R GmbH &amp; Co. KG nur noch im Namen der Kl\u00e4gerin gef\u00fchrt. Diese erstellte in 1976 die Mietrechnungen an die Personen (&#8222;Endverbraucher&#8220;), die die Maschinen von der R GmbH &amp; Co. KG gemietet hatten. Die Kl\u00e4gerin vereinnahmte Mietzinsen in H\u00f6he von 60.402,76 DM. Au\u00dferdem f\u00fchrte sie Wartungsarbeiten mit einem Aufwand in H\u00f6he von 1.803,07 DM durch.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Um- und Abschlu\u00dfbuchungen zum 31. Dezember 1976 verbuchte die Kl\u00e4gerin u.a. einen Betrag von 42.462 DM Verbindlichkeiten gegen\u00fcber der R GmbH &amp; Co. KG wegen der Anmietung von Anlageverm\u00f6gen im Jahre 1976. Ein schriftlicher Mietvertrag und eine schriftliche Vereinbarung \u00fcber die Zahlung von Miete an die R GmbH &amp; Co. KG wurden dem Beklagten und Revisionskl\u00e4ger (Finanzamt &#8211; FA -) und dem Finanzgericht (FG) nicht vorgelegt.<\/p>\n<p>Nach einer Au\u00dfenpr\u00fcfung sah das FA in der Mietzahlung der Kl\u00e4gerin an die R GmbH &amp; Co. KG eine verdeckte Gewinnaussch\u00fcttung. Es \u00e4nderte die K\u00f6rperschaftsteuerbescheide 1975 (bez\u00fcglich des fr\u00fcher durchgef\u00fchrten Verlustr\u00fccktrags) und 1976, den Gewerbesteuerme\u00dfbescheid 1976 und die Feststellung des verwendbaren Eigenkapitals (vEK) zum 31. Dezember 1976.<\/p>\n<p>Die Einspr\u00fcche blieben ohne Erfolg. Das FG gab dagegen der Klage statt. Sein Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 1985, 141 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Mit seiner Revision r\u00fcgt das FA sinngem\u00e4\u00df die Verletzung des \u00a7 6 Abs. 1 Satz 2 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes (KStG) 1968.<\/p>\n<p>Es beantragt, das Urteil des FG M\u00fcnchen vom 9. Oktober 1984 VII 28\/82 K, FK, G aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4gerin beantragt sinngem\u00e4\u00df, die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p align=\"center\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Die Revision ist begr\u00fcndet. Sie f\u00fchrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur\u00fcckverweisung der Sache an das FG (\u00a7 126 Abs. 3 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211; FGO -).<\/p>\n<p>1. Eine verdeckte Gewinnaussch\u00fcttung i. S. des \u00a7 6 Abs. 1 Satz 2 KStG 1968 ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Verm\u00f6gensminderung oder verhinderte Verm\u00f6gensmehrung, die durch das Gesellschaftsverh\u00e4ltnis veranla\u00dft sind, sich auf die H\u00f6he des Einkommens auswirken und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Aussch\u00fcttung stehen. Bei einem beherrschenden Gesellschafter ist eine Veranlassung durch das Gesellschaftsverh\u00e4ltnis auch dann anzunehmen, wenn es an einer klaren und von vornherein abgeschlossenen Vereinbarung dar\u00fcber fehlt, ob und in welcher H\u00f6he ein Entgelt von der Kapitalgesellschaft gezahlt werden soll (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211; BFH &#8211; vom 23. Mai 1984 I R 294\/81, BFHE 141, 266, BStBl II 1984, 673).<\/p>\n<p>Fehlt es an einer im voraus getroffenen und klaren Vereinbarung, so besteht wegen des nicht vorhandenen Interessengegensatzes zwischen der Gesellschaft und dem beherrschenden Gesellschafter die M\u00f6glichkeit, den Gewinn der Gesellschaft mehr oder weniger beliebig festzusetzen und ihn so zu beeinflussen, wie es bei der steuerlichen Gesamtbetrachtung der Einkommen der Gesellschaft und des Gesellschafters jeweils am g\u00fcnstigsten ist.<\/p>\n<p>Zu diesen Voraussetzungen hat das FG in tats\u00e4chlicher Hinsicht in einer den erkennenden Senat bindenden Weise (\u00a7 118 Abs. 2 FGO) festgestellt, da\u00df die Gesch\u00e4ftsanteile an der Kl\u00e4gerin bis zum 31. Mai 1976 von vier und ab dem 1. Juni 1976 von drei Gesellschaftern gehalten wurden. Kein Gesellschafter hielt f\u00fcr sich genommen mehr als 50 v.H. der Gesch\u00e4ftsanteile. Der Frage, ob die Gesellschafter bez\u00fcglich der streitigen Mietzahlungen gleichgerichtete Interessen verfolgten, ist das FG in tats\u00e4chlicher Hinsicht nicht weiter nachgegangen, weil es sie nicht f\u00fcr entscheidungserheblich hielt. Die vom FA als verdeckte Gewinnaussch\u00fcttung behandelten Mietzahlungen flossen jedenfalls der R GmbH &amp; Co. KG zu. Verm\u00f6gensm\u00e4\u00dfig ist der (hier unterstellte) Zuflu\u00df eines Beteiligungsertrages in das Verm\u00f6gen einer KG etwas anderes als der in das Verm\u00f6gen eines Gesellschafters der KG. Im ersteren Fall kommt der Zuflu\u00df dem Gesellschafter nur mittelbar \u00fcber seinen Gewinnanteil an der KG bzw. \u00fcber eine Werterh\u00f6hung des Gesellschaftsanteils zugute. In diesem Sinne ist die KG eine Person, die den Gesellschaftern der Kl\u00e4gerin nahesteht (vgl. BFH-Urteil vom 1. Oktober 1986 I R 54\/83, BFHE 149, 33, BStBl II 1987, 459).<\/p>\n<p>2. Das FG ist allerdings in \u00dcbereinstimmung mit der fr\u00fcheren Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteile vom 8. M\u00e4rz 1967 I 119\/64, BFHE 88, 289, BStBl III 1967, 372; vom 21. Januar 1970 I R 125\/67, BFHE 98, 470, BStBl II 1970, 466) davon ausgegangen, da\u00df Leistungen einer Kapitalgesellschaft an eine dem beherrschenden Gesellschafter nahestehende Person nicht auf einer im voraus getroffenen und klaren Vereinbarung beruhen m\u00fcssen. Diese Rechtsprechung hat jedoch der erkennende Senat aufgegeben (vgl. Urteile in BFHE 149, 33, BStBl II 1987, 459; vom 29. April 1987 I R 192\/82, BFHE 150, 412, BStBl II 1987, 797; vom 2. M\u00e4rz 1988 I R 103\/86, BFHE 153, 313, BStBl II 1988, 786). An der \u00c4nderung der Rechtsprechung ist Kritik ge\u00fcbt worden (vgl. Lange, Neue Wirtschafts-Briefe &#8211; NWB -, Fach 4, S. 3.547). Der Senat h\u00e4lt dennoch an der ge\u00e4nderten Rechtsprechung fest.<\/p>\n<p>Die verdeckte Gewinnaussch\u00fcttung i. S. des \u00a7 6 Abs. 1 Satz 2 KStG 1968 setzt zwar bei einer Kapitalgesellschaft eine durch das Gesellschaftsverh\u00e4ltnis ausgel\u00f6ste Verm\u00f6gensminderung (verhinderte Verm\u00f6gensmehrung) voraus, die sich auf die H\u00f6he des Einkommens auswirkt. Dieser Verm\u00f6gensminderung mu\u00df jedoch kein Zuflu\u00df eines Verm\u00f6gensvorteils beim (beherrschenden) Gesellschafter entsprechen. Das Beispiel einer unangemessen hohen Pension, die einem Gesellschafter-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (nur) versprochen wird, macht dies besonders deutlich (vgl. BFH-Urteil vom 16. Februar 1977 I R 132\/75, BFHE 121, 343, BStBl II 1977, 444). Entscheidend ist nur, da\u00df die bei der Kapitalgesellschaft eintretende Verm\u00f6gensminderung keine betriebliche Veranlassung hat, sondern durch die Gesellschafterposition eines oder mehrerer Gesellschafter ausgel\u00f6st ist. Diese Voraussetzung ist stets erf\u00fcllt, wenn die Verm\u00f6gensminderung der Kapitalgesellschaft darauf abzielt, dem (beherrschenden) Gesellschafter oder einer ihm nahestehenden Person einen Verm\u00f6gensvorteil societatis causa zuzuwenden. Entsprechend kommt es f\u00fcr die Anwendung des \u00a7 6 Abs. 1 Satz 2 KStG 1968 nur auf den Anla\u00df der bei der Kapitalgesellschaft eintretenden Verm\u00f6gensminderung an. Die Frage, wer den Vorteil aus der Verm\u00f6gensminderung der Kapitalgesellschaft zieht, ist insoweit von indizieller Bedeutung f\u00fcr die Beurteilung der ma\u00dfgebenden Veranlassung. Deshalb ist die Unterscheidung zwischen der Vorteilsziehung durch einen beherrschenden Gesellschafter und derjenigen durch eine ihm nahestehende Person nicht gerechtfertigt. In beiden F\u00e4llen geht die ma\u00dfgebliche Veranlassung gleicherma\u00dfen von dem beherrschenden Gesellschafter aus. Dann aber mu\u00df eine im voraus getroffene und klare Vereinbarung auch bei Leistungen an eine dem beherrschenden Gesellschafter nahestehende Person verlangt werden.<\/p>\n<p>3. Mit R\u00fccksicht auf die Ausf\u00fchrungen zu 2. kommt es entgegen der Auffassung des FG f\u00fcr die Entscheidung \u00fcber den Streitfall darauf an, ob die Gesellschafter der Kl\u00e4gerin bez\u00fcglich der Mietzahlungen an die R GmbH &amp; Co. KG gleichgerichtete Interessen verfolgten und deshalb als beherrschende Gesellschafter im Sinn der Rechtsprechung des erkennenden Senats anzusehen sind (vgl. Urteile vom 8. Januar 1969 I R 91\/66, BFHE 95, 215, BStBl II 1969, 347; vom 23. Oktober 1985 I R 247\/81, BFHE 145, 165, BStBl II 1986, 195). Das FG hat diesbez\u00fcglich keine tats\u00e4chlichen Feststellungen getroffen. Sie nachzuholen ist die Aufgabe des FG. Deshalb war die Vorentscheidung aufzuheben. Die Sache war an das FG zur\u00fcckzuverweisen.<\/p>\n<p>4. Der erkennende Senat weist f\u00fcr den zweiten Rechtszug auf folgendes hin:<\/p>\n<p>a) Es besteht Veranlassung, in tats\u00e4chlicher Hinsicht der Frage nachzugehen, auf welcher Rechtsgrundlage die Mietforderungen (Mietertr\u00e4ge), die urspr\u00fcnglich der R GmbH &amp; Co. KG gegen\u00fcber den Maschinenmietern (&#8222;Endverbrauchern&#8220;) zustanden, auf die Kl\u00e4gerin \u00fcbergingen. Insoweit kommt u.a. in Betracht, da\u00df die Gesellschafter der Kl\u00e4gerin die der R GmbH &amp; Co. KG zustehenden Mietforderungen in das Verm\u00f6gen der Kl\u00e4gerin einlegten. Dann m\u00fc\u00dfte die Kl\u00e4gerin die Mietforderungen erfolgsneutral mit der Folge aktivieren, da\u00df ihre Erf\u00fcllung keine erfolgsm\u00e4\u00dfige Auswirkung nach sich z\u00f6ge.<\/p>\n<p>b) Bez\u00fcglich des vEK-Bescheides zum 31. Dezember 1976 ist das BFH-Urteil vom 9. Dezember 1987 I R 260\/83 (BFHE 151, 560, BStBl II 1988, 460) zu beachten. Verdeckte Gewinnaussch\u00fcttungen, die aus dem Verm\u00f6gen einer Kapitalgesellschaft erst nach dem 31. Dezember 1976 tats\u00e4chlich abflie\u00dfen, ber\u00fchren die H\u00f6he des zum 31. Dezember 1976 festzustellenden EK 03 nicht. Gegebenenfalls ist der entsprechenden Klage schon aus diesem Grunde stattzugeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BFH-Urteil vom 22.2.1989 (I R 9\/85) BStBl. 1989 II S. 631 1. Eine verdeckte Gewinnaussch\u00fcttung i. 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