{"id":47916,"date":"2013-01-23T15:40:04","date_gmt":"2013-01-23T13:40:04","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=47916"},"modified":"2013-06-26T11:17:22","modified_gmt":"2013-06-26T09:17:22","slug":"x-r-43-09-ermaessigter-hoechstbetrag-bei-leistungen-des-arbeitgebers-fuer-den-krankenversicherungsschutz-des-arbeitnehmer-ehegatten-verfassungsmaessigkeit-von-par-10-abs-4-saetze-2-und-3-estg-idf-vo-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-43-09-ermaessigter-hoechstbetrag-bei-leistungen-des-arbeitgebers-fuer-den-krankenversicherungsschutz-des-arbeitnehmer-ehegatten-verfassungsmaessigkeit-von-par-10-abs-4-saetze-2-und-3-estg-idf-vo-8\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;43\/09 &#8211; Erm&auml;&szlig;igter H&ouml;chstbetrag bei Leistungen des Arbeitgebers f&uuml;r den Krankenversicherungsschutz des Arbeitnehmer-Ehegatten &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit von &sect; 10 Abs. 4 S&auml;tze 2 und 3 EStG i.d.F. vom 05.07.2004 &#8211; Kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.1.2013, X R 43\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Erm\u00e4\u00dfigter H\u00f6chstbetrag bei Leistungen des Arbeitgebers f\u00fcr den Krankenversicherungsschutz des Arbeitnehmer-Ehegatten &#8211; Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit von \u00a7 10 Abs. 4 S\u00e4tze 2 und 3 EStG i.d.F. vom 05.07.2004 &#8211; Kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Erbringt der Arbeitgeber Leistungen i.S. des \u00a7 3 Nr. 62 EStG auch f\u00fcr den Ehegatten des Arbeitnehmers, so steht dem Ehegatten nur der erm\u00e4\u00dfigte H\u00f6chstbetrag nach \u00a7 10 Abs. 4 Satz 2 EStG zu.<\/p>\n<p>2. Dem beihilfeberechtigten Ehegatten eines Beamten steht ebenfalls nur der erm\u00e4\u00dfigte H\u00f6chstbetrag nach \u00a7 10 Abs. 4 Satz 2 EStG zu.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) sind Eheleute. Sie wurden im Streitjahr 2006 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Beide waren privat krankenversichert. Der Arbeitgeber des Kl\u00e4gers zahlte diesem einen Zuschuss zu seinen Krankenversicherungsbeitr\u00e4gen. Bei der Berechnung dieses Zuschusses wurden die Beitr\u00e4ge, die f\u00fcr Familienangeh\u00f6rige zu leisten waren, einbezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber\u00fccksichtigte in dem angefochtenen Einkommensteuerbescheid f\u00fcr das Streitjahr im Rahmen der \u00fcbrigen Vorsorgeaufwendungen der Kl\u00e4ger i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 des Einkommensteuergesetzes i.d.F. des Alterseink\u00fcnftegesetzes vom 5.\u00a0Juli 2004 (BGBl I 2004, 1427, BStBl I 2004, 554, im Weiteren: EStG a.F.), die auch ihre Krankenversicherungsbeitr\u00e4ge umfassten, nur den H\u00f6chstbetrag in H\u00f6he von 3.000\u00a0EUR (2\u00a0x\u00a01.500\u00a0EUR) gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 S\u00e4tze\u00a02 und 3 EStG a.F.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren beantragten die Kl\u00e4ger, bei der Kl\u00e4gerin den H\u00f6chstbetrag i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 EStG a.F. i.V.m. \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 S\u00e4tze\u00a01 und 3 EStG a.F. von 2.400\u00a0EUR zu ber\u00fccksichtigen, da diese f\u00fcr ihren Krankenversicherungsschutz keinen Anspruch auf den Zuschuss eines Arbeitgebers habe. Der Zuschuss, den der Arbeitgeber des Kl\u00e4gers an diesen leiste, betreffe ihren Krankenversicherungsschutz nicht. Dies lehnte das FA ab. Die Klage wurde vom Finanzgericht (FG) mit dem in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2010, 220 ver\u00f6ffentlichten Urteil abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r\u00fcgen die Kl\u00e4ger die Verletzung materiellen Rechts. Aufgrund der getrennten Betrachtung der Steuerpflichtigen in \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 EStG a.F. sei auf den Rechtsanspruch des einzelnen Steuerpflichtigen abzustellen. Hinsichtlich der Voraussetzungen des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a05 des Sozialgesetzbuchs F\u00fcnftes Buch (SGB\u00a0V) fehle es bislang an Feststellungen des FG zum sozialversicherungsrechtlich relevanten Einkommen nach \u00a7\u00a016 des Sozialgesetzbuchs Viertes Buch. Es sei lediglich eine abstrakte Einbeziehung der Kl\u00e4gerin in einen Familienbeitrag erfolgt. \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 EStG a.F. verlange aber die konkrete Einbeziehung der Kl\u00e4gerin in die Leistungen des Arbeitgebers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auch m\u00fcsse eine Ungleichbehandlung gegen\u00fcber beihilfeberechtigten Ehegatten von Beamten vermieden werden, denen die Finanzverwaltung den H\u00f6chstbetrag nach \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 EStG a.F. gew\u00e4hre. Die Regelung f\u00fcr Ehegatten von Angestellten sei deshalb dahingehend auszulegen, dass ein Anspruch auf den gro\u00dfen H\u00f6chstbetrag nur ausgeschlossen sei, wenn ein eigener Rechtsanspruch auf Zusch\u00fcsse zu Beitr\u00e4gen zur Krankenversicherung bestehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4ger beantragen,<br \/>\ndas angefochtene Urteil aufzuheben und die Einkommensteuerfestsetzung 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 2.\u00a0Januar 2008 dahingehend zu \u00e4ndern, dass weitere Aufwendungen von 900\u00a0EUR f\u00fcr die Krankenversicherung der Kl\u00e4gerin als Sonderausgaben ber\u00fccksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>\ndie Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr\u00fcndet und deshalb zur\u00fcckzuweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zu Recht hat das FG entschieden, dass auch f\u00fcr die im Streitjahr entrichteten Beitr\u00e4ge zur Krankenversicherung der Kl\u00e4gerin nur der erm\u00e4\u00dfigte H\u00f6chstbetrag gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. zum Tragen kommt, da der Arbeitgeber des Kl\u00e4gers Leistungen gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG erbracht hatte (dazu unten 1.). Die Regelungen des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 S\u00e4tze\u00a02 und 3 EStG a.F. sind verfassungsgem\u00e4\u00df (unten 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Zu Recht hat das FG entschieden, dass auch f\u00fcr die Kl\u00e4gerin lediglich der H\u00f6chstbetrag in H\u00f6he von 1.500\u00a0EUR gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. zu ber\u00fccksichtigen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 EStG a.F. k\u00f6nnen Vorsorgeaufwendungen i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 EStG a.F. je Kalenderjahr bis 2.400\u00a0EUR abgezogen werden (seit Veranlagungszeitraum 2010: 2.800\u00a0EUR). Nach Satz\u00a02 der genannten Vorschrift betr\u00e4gt der H\u00f6chstbetrag lediglich 1.500\u00a0EUR (seit Veranlagungszeitraum 2010: 1.900\u00a0EUR) bei Steuerpflichtigen, die ganz oder teilweise ohne eigene Aufwendungen einen Anspruch auf vollst\u00e4ndige oder teilweise Erstattung oder \u00dcbernahme von Krankheitskosten haben oder &#8211;dies ist hier der Fall&#8211; f\u00fcr deren Krankenversicherung Leistungen i.S. des \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 oder \u00a7\u00a03 Nr.\u00a014 EStG erbracht werden. Bei zusammen veranlagten Ehegatten &#8211;wie hier&#8211; bestimmt sich der gemeinsame H\u00f6chstbetrag aus der Summe der jedem Ehegatten unter den Voraussetzungen der S\u00e4tze 1 und 2 zustehenden H\u00f6chstbetr\u00e4ge (\u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a03 EStG a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die Kl\u00e4gerin genoss eigenen Krankenversicherungsschutz i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 EStG a.F., wobei es aufgrund der Unterhaltspflicht des Kl\u00e4gers gegen\u00fcber der Kl\u00e4gerin und der hier vorliegenden Zusammenveranlagung der Eheleute gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a026b EStG unerheblich ist, ob sie den Aufwand f\u00fcr diesen Krankenversicherungsschutz aus eigenen Mitteln bestritt oder nicht (vgl. bereits Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.\u00a0Januar 1958 VI\u00a09\/56\u00a0S, BFHE 66, 197, BStBl III 1958, 77; Kulosa in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, \u00a7\u00a010 EStG Rz\u00a036, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Dieser Krankenversicherungsschutz war, dies steht aufgrund der Feststellungen des FG fest, auch Bestandteil der Berechnung des gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG steuerfreien Zuschusses des Arbeitgebers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG stellt die Ausgaben des Arbeitgebers f\u00fcr die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers steuerfrei, soweit der Arbeitgeber dazu (unter anderem) nach sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften verpflichtet ist. Diese Zukunftssicherungsleistungen sind Ausgaben, die der Arbeitgeber leistet, um einen Arbeitnehmer oder diesem nahestehende Personen f\u00fcr den Fall u.a. der Krankheit abzusichern, soweit der Arbeitnehmer die Anspr\u00fcche selbst gegen den Versicherer geltend machen kann (\u00a7\u00a02 Abs.\u00a02 Nr.\u00a03 Satz\u00a01 der Lohnsteuer-Durchf\u00fchrungsverordnung; BFH-Urteil vom 16.\u00a0Oktober 2002 XI\u00a0R\u00a075\/00, BFHE 200, 548, BStBl II 2003, 288).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Dass der Arbeitgeber des Kl\u00e4gers gegen\u00fcber dem Kl\u00e4ger selbst gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0257 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Halbsatz\u00a01 SGB\u00a0V zur Erbringung entsprechender Leistungen verpflichtet war, steht im Streitfall nach den im Urteil getroffenen tats\u00e4chlichen Feststellungen des FG fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Auch f\u00fcr die Kl\u00e4gerin erhielt der Kl\u00e4ger zu Recht einen Beitragszuschuss gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0257 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Halbsatz\u00a02 SGB\u00a0V, da sie selbst nicht erwerbst\u00e4tig war und kein Einkommen erzielte, das nach \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a05 SGB\u00a0V zum Ausschluss der Familienversicherung gef\u00fchrt h\u00e4tte. Der hiervon abweichende Vortrag der Kl\u00e4ger &#8211;erstmalig in der Revisionsbegr\u00fcndung vom 4.\u00a0November 2009, unter IV.2. ausgef\u00fchrt&#8211; ist im vorliegenden Revisionsverfahren unbeachtlich. Er widerspricht zudem den Feststellungen des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>d) Der an den Kl\u00e4ger gezahlte Anteil des Zuschusses gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG, der auf die Kl\u00e4gerin entfiel, ist f\u00fcr sie gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. erbracht worden, so dass auch ihr nur der H\u00f6chstbetrag von 1.500\u00a0EUR zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Ausgehend von dem Wortlaut des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. ist es in der hier relevanten zweiten Alternative ausreichend, dass die Leistungen i.S. des \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG f\u00fcr die Krankenversicherung des Steuerpflichtigen erbracht worden sind. Nicht entscheidend ist demnach, ob ein solcher Zuschuss nach \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG an den Steuerpflichtigen selbst gezahlt wird, der &#8211;wie im vorliegenden Fall&#8211; mangels Besch\u00e4ftigungseigenschaft auch keinen eigenen Anspruch auf Zahlung aus \u00a7\u00a0257 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 SGB\u00a0V haben kann. Insoweit folgt die Relevanz mittelbarer Zahlungen bereits aus dem Gesetzeswortlaut. Leistungen i.S. des \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG werden daher auch dann f\u00fcr einen Steuerpflichtigen &#8222;erbracht&#8220;, wenn sie lediglich darauf beruhen, dass die f\u00fcr den Ehegatten eines Arbeitnehmers zu leistenden Beitr\u00e4ge zu einer privaten Krankenversicherung die Bemessungsgrundlage des vom Arbeitgeber zu zahlenden Beitragszuschusses erh\u00f6hen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Dem entspricht der Normzweck des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. Sinn und Zweck der Reduzierung des H\u00f6chstbetrages in dieser Vorschrift ist es, der Entlastung des Steuerpflichtigen durch Dritte bei der Krankenvorsorge typisierend Rechnung zu tragen (so auch HHR\/Kulosa, \u00a7\u00a010 EStG Rz\u00a0388).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>In beiden Alternativen des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. hat der Steuerpflichtige die Vorsorgeaufwendungen i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 EStG a.F. nicht in voller H\u00f6he selbst zu tragen. Dies ergibt sich in der ersten Alternative dadurch, dass die Krankheitskosten entweder gar nicht oder nur zum Teil beim Steuerpflichtigen anfallen. In diesem Fall ist deshalb nur ein reduzierter, erg\u00e4nzender Krankenversicherungsschutz n\u00f6tig \u2013 typischerweise etwa im Fall von Beihilfeleistungen des \u00f6ffentlichen Dienstes. In der zweiten Alternative werden von Dritten steuerfreie Leistungen, entweder als Zuschuss zum Krankenversicherungsschutz bei Rentnern (\u00a7\u00a03 Nr.\u00a014 EStG) oder als Zuschuss u.a. zum Krankenversicherungsschutz von Arbeitnehmern (\u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG) geleistet. Gerade letzterer Zuschuss, basierend auf \u00a7\u00a0257 SGB\u00a0V, will eine Hilfe bei der Verschaffung eines ausreichenden Krankenversicherungsschutzes nicht nur f\u00fcr den Besch\u00e4ftigten, sondern auch f\u00fcr seine Angeh\u00f6rigen sein (so schon Bundessozialgericht &#8211;BSG&#8211;, Urteil vom 1.\u00a0Juni 1977\u00a0\u00a03\u00a0RK\u00a02\/77, Sozialrecht &#8211;SozR&#8211; 2200 \u00a7\u00a0405 Nr.\u00a06). Wirtschaftlich soll der Arbeitgeber in gleicher Art und Weise an den Krankenversicherungsbeitr\u00e4gen eines privat versicherten Arbeitnehmers beteiligt werden, wie dies bei einem pflichtversicherten Arbeitnehmer der Fall w\u00e4re (BSG-Urteil vom 10.\u00a0M\u00e4rz 1994\u00a0\u00a012\u00a0RK\u00a037\/93, SozR 3-2500 \u00a7\u00a0257 Nr.\u00a04). Einer solchen Hilfe bedarf es deshalb immer dann nicht, wenn die Angeh\u00f6rigen aufgrund gesetzlicher Vorschriften familienversichert sind (so Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21.\u00a0Januar 2003\u00a0\u00a09\u00a0AZR\u00a0695\/01, BAGE 104, 289). Erfolgt deshalb eine Einbeziehung des Angeh\u00f6rigen in die Berechnung dieses Zuschusses nach \u00a7\u00a0257 SGB\u00a0V, sind die Krankenversicherungsbeitr\u00e4ge wirtschaftlich betrachtet zumindest nicht mehr in voller H\u00f6he von diesem Angeh\u00f6rigen &#8211;dem hier zu betrachtenden Steuerpflichtigen&#8211; zu leisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Unerheblich ist, ob diese Reduzierung der Beitragslast an den Angeh\u00f6rigen weitergegeben wird oder nicht. Denn so wie es bei zusammen veranlagten Eheleuten keine Rolle spielt, ob dieser Krankenversicherungsschutz aus eigenen Mitteln bestritten wird oder nicht (vgl. oben II.1.b), so ist auch unerheblich, in wessen Verm\u00f6gen der Beitragszuschuss flie\u00dft. Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass in \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a03 EStG a.F. bei zusammen veranlagten Ehegatten die Art und Weise der Berechnung des gemeinsamen H\u00f6chstbetrages getrennt erfolgt und nicht durch schlichte Verdoppelung des H\u00f6chstbetrages eines der Eheleute.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Aus der f\u00fcr beihilfeberechtigte Angeh\u00f6rige geltenden Handhabung der Ermittlung des H\u00f6chstbetrages kann zugunsten der Kl\u00e4ger nichts hergeleitet werden. Denn auch beihilfeberechtigten Angeh\u00f6rigen von Beamten steht &#8211;entgegen der Ansicht etwa der Oberfinanzdirektion (OFD) Frankfurt (Verf\u00fcgung vom 28.\u00a0M\u00e4rz 2008 S\u00a02221\u00a0A-78-St\u00a0218, ESt-Kartei HE \u00a7\u00a010 EStG Fach\u00a01 Karte\u00a07)&#8211; nur der reduzierte H\u00f6chstbetrag i.S. des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 Halbsatz\u00a02 EStG a.F. zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(1) Ehegatten z\u00e4hlen wie Kinder zu den Personen, f\u00fcr die der Beihilfeberechtigte einen Anspruch auf Gew\u00e4hrung von Beihilfe hat (vgl. nur Schadewitz\/R\u00f6hrig, Beihilfevorschriften, Kommentar, Teil\u00a0B, \u00a7\u00a04 BBhV Rz\u00a01 unter Hinweis auch auf die Vorg\u00e4ngervorschrift des \u00a7\u00a03 der Beihilfeverordnung &#8211;BhV&#8211;). Dieser Beihilfeanspruch ist allerdings sowohl in \u00a7\u00a05 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 Nr.\u00a03 BhV als auch heute in \u00a7\u00a04 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 der Bundesbeihilfeverordnung abh\u00e4ngig von Einkommensgrenzen dieser Ehegatten. Sie umschreiben die Unterhaltspflicht des Beamten gegen\u00fcber seinem unterhaltsbed\u00fcrftigen Ehegatten. Der Beihilfeanspruch besteht danach bei Unterhaltsbed\u00fcrftigkeit des Ehegatten eines Beihilfeberechtigten wegen zu geringen Einkommens (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Vorlage an den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union vom 28.\u00a0Oktober 2010\u00a0\u00a02\u00a0C\u00a023\/09, Dokumentarische Berichte aus dem BVerwG 2011, 89). F\u00fcr den Ehegatten des Beihilfeberechtigten ergibt sich aus der Unterhaltspflicht des Beamten eine F\u00fcrsorgepflicht des Dienstherrn f\u00fcr dessen Familie und damit auch f\u00fcr den Ehegatten (so wohl auch: Schadewitz\/R\u00f6hrig, a.a.O., \u00a7\u00a04 BBhV Rz\u00a02 unter Hinweis auf \u00a7\u00a079 des Bundesbeamtengesetzes). Insoweit ist die Situation des nach Beihilferecht ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higen Ehegatten mit derjenigen eines in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversicherten Ehegatten vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2) Daraus folgt, dass auch f\u00fcr den beihilferechtlich ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higen Ehegatten nur der reduzierte H\u00f6chstbetrag aus \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. zum Tragen kommen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>So hat schon nach dem Wortlaut des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 Halbsatz\u00a01 EStG a.F. der Steuerpflichtige &#8211;hier der Ehegatte des beihilfeberechtigten Beamten &#8211;einen &#8222;Anspruch auf vollst\u00e4ndige oder teilweise Erstattung oder \u00dcbernahme von Krankheitskosten&#8220;. Ein solcher besteht aufgrund der dargestellten Unterhaltspflicht des beihilfeberechtigten Ehegatten &#8211;wenn auch nur mittelbar&#8211; aufgrund der Ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higkeit bei der Beihilfe des Beamten. Denn ausl\u00f6sender Faktor f\u00fcr den Beihilfeanspruch ist das Entstehen von Krankheitskosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Ausgehend vom unter II.1.d\u00a0bb dargestellten Normzweck des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. will auch der erste Halbsatz dieser Vorschrift der Entlastung des Steuerpflichtigen durch Dritte bei der Krankenvorsorge typisierend Rechnung tragen. Im Fall eines ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higen Angeh\u00f6rigen von beihilfef\u00e4higen Beamten tr\u00e4gt der Dienstherr ebenso ganz oder zum Teil wirtschaftlich die Krankheitsaufwendungen. Die Einbeziehung der Ehegatten in das Beihilfesystem f\u00fchrt deshalb dazu, dass diese Angeh\u00f6rigen ihre Krankenaufwendungen nicht mehr in voller H\u00f6he zu tragen haben. Unerheblich muss dabei sein, ob die Zahlungen f\u00fcr diese Aufwendungen an den Ehegatten selbst oder den Beamten erfolgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) Dieser Auslegung entspricht auch die Entstehungsgeschichte des Gesetzes. Die in \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 EStG a.F. geschaffene Regelung sollte durch die unterschiedlichen H\u00f6chstbetr\u00e4ge ber\u00fccksichtigen, dass in bestimmten F\u00e4llen Steuerpflichtige Aufwendungen zu einer Krankenversicherung in vollem Umfang allein tragen m\u00fcssen und in anderen F\u00e4llen der Arbeitgeber Beitr\u00e4ge zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlt oder z.B. bei Beamten ein Anspruch auf Beihilfe besteht (BTDrucks 15\/2150, 35, zu \u00a7\u00a010 Abs.\u00a03 Nr.\u00a02 des Entwurfs). Auch der Gesetzgeber machte somit deutlich, dass er nur dann, wenn die Aufwendungen vom Steuerpflichtigen allein getragen werden, den H\u00f6chstbetrag in H\u00f6he von 2.400\u00a0EUR gew\u00e4hren will. Dies ist bei der Kl\u00e4gerin aus den dargestellten Gr\u00fcnden gerade nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ee) Zu Recht geht das FG auch davon aus, dass es ohne Bedeutung ist, ob der Arbeitgeberzuschuss wegen der Begrenzung auf den durchschnittlichen allgemeinen Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0257 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 Halbsatz\u00a01 SGB\u00a0V wie im Streitfall bereits zugunsten von Versicherungsbeitr\u00e4gen des Arbeitnehmers und anderer Angeh\u00f6riger, insbesondere der insoweit zu ber\u00fccksichtigenden Kinder, ganz oder teilweise aufgezehrt wird. \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. ist als typisierende Regelung (so HHR\/Kulosa, \u00a7\u00a010 EStG Rz\u00a0388, ebenso Fischer in juris PraxisReport Steuerrecht 9\/2010, Anm.\u00a02, unter B.4.a) zu verstehen, die eine konkrete Ermittlung der H\u00f6he der \u00fcbernommenen Krankenversicherungsbeitr\u00e4ge vermeiden soll. \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. umschreibt deshalb mit dem R\u00fcckgriff auf das Wort &#8222;erbracht&#8220; den betroffenen &#8211;hier von \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG i.V.m. \u00a7\u00a0257 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 SGB\u00a0V eingegrenzten&#8211; Personenkreis, f\u00fcr den die K\u00fcrzung gelten soll. Der Gesetzgeber kn\u00fcpft ersichtlich an die bis zum Jahr 2004 geltende Regelung \u00fcber die K\u00fcrzung des Vorwegabzugs gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a03 Nr.\u00a02 EStG a.F. an (so auch Senatsentscheidung vom 18.\u00a0November 2009 X\u00a0R\u00a06\/08, BFHE 227, 137, BStBl II 2010, 282, dort unter B.II.2.a). Auch in diesem Fall diente die Bezugnahme auf \u00a7\u00a03 Nr.\u00a062 EStG der Umschreibung des Personenkreises (vgl. BFH-Urteil in BFHE 200, 548, BStBl II 2003, 288, unter II.A.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ff) Zutreffend hat das FG im Streitfall bei den zusammen veranlagten Kl\u00e4gern den H\u00f6chstbetrag von 1.500\u00a0EUR zugrunde gelegt. Gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz 3 EStG a.F. kommt es in den F\u00e4llen der Zusammenveranlagung f\u00fcr die Zusammenrechnung des Gesamth\u00f6chstbetrages auf die Summe der H\u00f6chstbetr\u00e4ge jedes Ehegatten aus \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Die Regelungen des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 S\u00e4tze\u00a02 und 3 EStG a.F. sind nicht verfassungswidrig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Hinsichtlich der begrenzten Abziehbarkeit von Beitr\u00e4gen zu Krankenversicherungen ist die Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 13.\u00a0Februar 2008\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a01\/06 (BVerfGE 120, 125) gekl\u00e4rt. Die dort getroffene Weitergeltungsanordnung f\u00fcr die Veranlagungszeitr\u00e4ume bis einschlie\u00dflich 2009, die mit Gesetzeskraft aufgrund \u00a7\u00a031 Abs.\u00a02 des Gesetzes \u00fcber das Bundesverfassungsgericht versehen ist, ist f\u00fcr den Senat bindend (Senatsurteil vom 16.\u00a0November 2011 X\u00a0R\u00a015\/09, BFHE 236, 69, BStBl II 2012, 325).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>32<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die unterschiedlichen H\u00f6chstbetr\u00e4ge in Satz 1 und Satz 2 des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 EStG a.F. verletzen nicht dadurch den Gleichheitssatz des Art.\u00a03 des Grundgesetzes (GG), dass der von \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F. betroffene Personenkreis nur geringere Vorsorgeaufwendungen abziehen kann. Die unterschiedliche H\u00f6he der H\u00f6chstbetr\u00e4ge in Satz\u00a01 und Satz\u00a02 des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 EStG a.F. beruht auf einem sachlichen Grund und ist daher nicht willk\u00fcrlich. Der Gesetzgeber differenziert danach, dass die in \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 EStG a.F. genannten Steuerpflichtigen &#8211;anders als der von Satz\u00a02 dieser Vorschrift betroffene Personenkreis&#8211; ihre Aufwendungen f\u00fcr Krankenversicherungen in vollem Umfang allein tragen m\u00fcssen (Senatsurteil in BFHE 227, 137, BStBl II 2010, 282).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>33<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Die Regelungen des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 S\u00e4tze\u00a02 und 3 EStG a.F. verletzen auch nicht Art.\u00a06 Abs.\u00a01 GG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>34<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Art.\u00a06 Abs.\u00a01 GG ersch\u00f6pft sich zwar nicht darin, die Ehe in ihrer wesentlichen Struktur zu gew\u00e4hrleisten, sondern gebietet dar\u00fcber hinaus als verbindliche Wertentscheidung f\u00fcr den gesamten Bereich des Ehe und Familie betreffenden privaten und \u00f6ffentlichen Rechts einen besonderen Schutz durch die staatliche Ordnung. Um diesem Schutzauftrag zu gen\u00fcgen, ist es Aufgabe des Staates, einerseits alles zu unterlassen, was die Ehe sch\u00e4digt oder sonst beeintr\u00e4chtigt, andererseits sie durch geeignete Ma\u00dfnahmen zu f\u00f6rdern (BVerfG-Urteil vom 17.\u00a0Juli 2002\u00a0\u00a01\u00a0BvF\u00a01\/01, 1\u00a0BvF\u00a02\/01, BVerfGE 105, 313, unter B.II.1.c, m.w.N.). Dieser Schutz verbietet es, die Ehe insgesamt gegen\u00fcber anderen Lebensformen schlechter zu stellen (BVerfG-Urteil in BVerfGE 105, 313, unter B.II.1.c\u00a0aa, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>35<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Ein solcher Fall liegt hier aber gerade nicht vor. Sowohl Eheleute wie auch unverheiratete Arbeitnehmer unterliegen den Vorschriften des \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 EStG a.F., so dass es bei beiden in gleichem Ma\u00dfe darauf ankommt, ob ein Dritter f\u00fcr ihre Krankenversicherung dort genannte Leistungen erbringt. Ehespezifische Belastungen, die aufgrund der Schutzwirkung des Art.\u00a06 Abs.\u00a01 GG auszugleichen w\u00e4ren (Beschluss des Gro\u00dfen Senats des BFH vom 23.\u00a0August 1999 GrS\u00a02\/97, BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.1.c\u00a0ff, m.w.N.) sind nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>36<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im \u00dcbrigen fehlt es schon deshalb an einer unzul\u00e4ssigen Benachteiligung von Ehegatten, weil eine unverheiratete Person grunds\u00e4tzlich keine M\u00f6glichkeit zur Teilnahme an der Familienversicherung nach \u00a7\u00a010 SGB\u00a0V hat und folglich ein Dritter f\u00fcr sie auch keinen Beitragszuschuss nach \u00a7\u00a0257 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 SGB\u00a0V zu leisten braucht. Soweit negative Folgen aus der Wahl des privaten Krankenversicherungsschutzes &#8211;etwa aufgrund der Versicherungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr Ehegatten&#8211; entstehen, sind diese hinzunehmen (so zu Recht auch FG Baden-W\u00fcrttemberg, Urteil vom 3.\u00a0Oktober 2008\u00a0\u00a04\u00a0K\u00a0996\/08, Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>37<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>d) Ebenfalls zu Recht geht das FG davon aus, dass sich aus Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG kein Anspruch der Kl\u00e4ger auf Gleichbehandlung mit den nicht erwerbst\u00e4tigen Ehegatten von beihilfeberechtigten Beamten ergibt, denen nach Auffassung der Finanzverwaltung einiger Bundesl\u00e4nder im Verwaltungswege der H\u00f6chstbetrag gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a010 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 EStG a.F. gew\u00e4hrt wird (vgl. z.B. Verf\u00fcgung der OFD Frankfurt in ESt-Kartei HE \u00a7\u00a010 EStG Fach\u00a01 Karte\u00a07).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>38<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Wie vorstehend unter II.1.d\u00a0cc dargelegt, beruht diese Verwaltungsauffassung auf einer unzutreffenden Gesetzesauslegung. Bei einer solchen Sachlage besteht regelm\u00e4\u00dfig kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht (Beschl\u00fcsse des BVerfG vom 17.\u00a0Januar 1979\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a025\/70, BVerfGE 50, 142, und vom 12.\u00a0September 2007\u00a0\u00a02\u00a0BvR\u00a01413\/06, Kammerentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts 12, 132).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.1.2013, X R 43\/09 Erm\u00e4\u00dfigter H\u00f6chstbetrag bei Leistungen des Arbeitgebers f\u00fcr den Krankenversicherungsschutz des Arbeitnehmer-Ehegatten &#8211; Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit von \u00a7 10 Abs. 4 S\u00e4tze 2 und 3 EStG i.d.F. vom 05.07.2004 &#8211; Kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht Leits\u00e4tze 1. 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