{"id":48995,"date":"1990-03-06T16:15:32","date_gmt":"1990-03-06T14:15:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=48995"},"modified":"2013-06-18T16:22:41","modified_gmt":"2013-06-18T14:22:41","slug":"bfh-urteil-vom-6-3-1990-ii-r-63_87-bstbl-1990-ii-s-504","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-6-3-1990-ii-r-63_87-bstbl-1990-ii-s-504\/","title":{"rendered":"BFH-Urteil vom 6.3.1990 (II R 63\/87) BStBl.     1990 II S. 504"},"content":{"rendered":"<p><strong>BFH-Urteil vom 6.3.1990 (II R 63\/87) BStBl. 1990 II S. 504<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Das Revisionsgericht hat von Amts wegen zu pr\u00fcfen, ob ein gem\u00e4\u00df Art. 3 \u00a7 4 VGFGEntlG erlassenes Urteil des FG hinsichtlich des Entscheidungssatzes den Anforderungen dieser Vorschrift entspricht. Das ist nicht der Fall, wenn dem FA nicht nur die Berechnung der Steuer, sondern auch die Entscheidung einer Rechtsfrage \u00fcberlassen bleibt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>2. Ist im Zeitpunkt der Ausf\u00fchrung einer Grundst\u00fccksschenkung ein noch vom Schenker abgeschlossener entgeltlicher Erbbaurechtsbestellungsvertrag beiderseits noch nicht erf\u00fcllt, so ist die Grundst\u00fccksschenkung nur mit dem Steuerwert des Grundst\u00fccks zu bewerten. Die beiderseits noch nicht erf\u00fcllten schuldrechtlichen Verpflichtungen bleiben unber\u00fccksichtigt (\u00c4nderung der Rechtsprechung).<\/strong><\/p>\n<p>ErbStG 1974 \u00a7 7 Abs. 1 Nrn. 1, 7, \u00a7\u00a7 11, 12.<\/p>\n<p>Vorinstanz: FG Hamburg (EFG 1987, 359)<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Sachverhalt<\/strong><\/p>\n<p>Die 1903 geborene Mutter des Kl\u00e4gers ist nicht befreite Vorerbin nach ihrem 1974 verstorbenen Ehemann. Nacherben sind der Kl\u00e4ger und sein Bruder. Zum Nachla\u00df geh\u00f6rte u.a. ein 7.500 qm gro\u00dfes Grundst\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Mutter des Kl\u00e4gers schlo\u00df am 16. August 1978 zwei notariell beurkundete Vertr\u00e4ge, die beide auch von den Nacherben unterschrieben wurden (Urkundenrolle-Nr. 655 und 656\/78).<\/p>\n<p>Durch den Vertrag 655\/78 (Vertrag I) \u00fcberlie\u00df die Mutter dem Kl\u00e4ger das genannte Grundst\u00fcck &#8222;unentgeltlich unter Anrechnung auf etwaige Erb-, Pflichtteils- und Verm\u00e4chtnisanspr\u00fcche&#8220;. Durch den Vertrag 656\/78 (Vertrag II) bestellte sie einer KG ein Erbbaurecht an einer Teilfl\u00e4che des dem Kl\u00e4ger \u00fcbertragenen Grundst\u00fccks zur Errichtung von Squash-Pl\u00e4tzen und einer Gastst\u00e4tte. &#8222;Schuldrechtlich&#8220; sollte das Erbbaurecht mit der Erteilung der Baugenehmigung beginnen. Diese wurde am 1. Juni 1979 erteilt.<\/p>\n<p>Der Kl\u00e4ger \u00fcbernahm in dem Vertrag I s\u00e4mtliche Rechte und Pflichten aus dem Vertrag II und verpflichtete sich au\u00dferdem, seiner Mutter monatlich im voraus 1\/4 des Erbbauzinses auf ein Sonderkonto zu zahlen. Die beim Tode der Mutter nicht verbrauchten Betr\u00e4ge sollten dem Kl\u00e4ger zustehen.<\/p>\n<p>In den Vertr\u00e4gen wurde gleichzeitig die Auflassung (Vertrag I) bzw. die Einigung (Vertrag II) erkl\u00e4rt. Der Anspruch der zuk\u00fcnftigen Erbbauberechtigten sollte durch Vormerkung gesichert werden.<\/p>\n<p>Die zuk\u00fcnftige Erbbauberechtigte verpflichtete sich, vom Tag der Eintragung des Erbbaurechts an einen j\u00e4hrlichen Erbbauzins von 7 DM je qm zu zahlen. Der Anspruch war wertgesichert und sollte in das Grundbuch eingetragen werden. Die Verpflichtung zur Zahlung des Erbbauzinses sollte schon vor der Eintragung des Erbbaurechts beginnen, falls eine Baugenehmigung erteilt oder mit der Bebauung oder mit Abbrucharbeiten begonnen sein sollte, sp\u00e4testens jedoch vom 1. September 1979 an. Ab Vertragsschlu\u00df bis zum Einsetzen der Zahlungen auf den Erbbauzins hatte die sp\u00e4tere Erbbauberechtigte eine Nutzungsentsch\u00e4digung von monatlich 1.000 DM zu entrichten. Der Erbbauzins sollte zus\u00e4tzlich durch eine Grundschuld auf einem Grundst\u00fcck der Kl\u00e4gerin in H\u00f6he von 500.000 DM gesichert werden.<\/p>\n<p>Zur \u00dcbergabe wurde in dem Vertrag I vereinbart, da\u00df das Grundst\u00fcck als am Tag des Vertragsabschlusses \u00fcbergeben gelte. Die \u00dcbergabe des mit dem Erbbaurecht zu belastenden Teilgrundst\u00fccks an die zuk\u00fcnftige Erbbauberechtigte sollte mit der Erteilung der Baugenehmigung erfolgen.<\/p>\n<p>Der Kl\u00e4ger ist am 7. Mai 1979 als Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer eingetragen worden. Das Erbbaurecht entstand mit seiner Eintragung in das Grundbuch am 26. Juni 1980. Die Zahlung der Erbbauzinsen wurde am 1. Juni 1979 aufgenommen. Vorher wurde die Nutzungsentsch\u00e4digung gezahlt.<\/p>\n<p>Der Verkehrswert des gesamten Grundst\u00fccks betrug am 16. August 1978 nach den \u00fcbereinstimmenden Angaben der Beteiligten 750.000 DM, der Einheitswert 179.400 DM.<\/p>\n<p>Das beklagte Finanzamt (FA) setzte gegen den Kl\u00e4ger durch Bescheid vom 13. Februar 1980 Schenkungsteuer fest, wobei es den Kapitalwert der Erbbauzinsen ansetzte.<\/p>\n<p>Durch Einspruchsentscheidung erh\u00f6hte das FA die Schenkungsteuer auf 50.800 DM.<\/p>\n<p>Der Kl\u00e4ger hat Klage erhoben und sich dagegen gewandt, da\u00df der mit dem Erbbaurecht zu belastende Grundst\u00fccksteil mit dem Kapitalwert der Erbbauzinsen angesetzt werde.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Klageverfahrens hat das FA die Schenkungsteuer gem\u00e4\u00df \u00a7 172 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a der Abgabenordnung (AO 1977) auf 46.208 DM herabgesetzt. Es hat diese Steuer wie folgt berechnet:<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 14.2pt;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">Teilgrundst\u00fcck, das nicht mit dem<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">Erbbaurecht belastet ist\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 112.420 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">Kapitalwert der Erbbauzinsen und<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">der Nutzungsentsch\u00e4digung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 608.748 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 721.168 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">abz\u00fcglich Kapitalwert der Auflage<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">zugunsten der Mutter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 53.477 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">Wert der Bereicherung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 667.691 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">abz\u00fcglich Freibetrag\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 90.000 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0verbleiben\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 577.691 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0abgerundet\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 577.600 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0Schenkungsteuer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 46.208 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Kl\u00e4ger hat den Antrag gem\u00e4\u00df \u00a7 68 der Finanzgerichtsordnung (FGO) gestellt und beantragt, den \u00c4nderungsbescheid dahin zu \u00e4ndern, da\u00df die Schenkungsteuer auf 7.160 DM herabgesetzt werde. Dieser Steuer liegt folgende Berechnung zugrunde:<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 14.2pt;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">Verkehrswert der Leistung der Mutter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 750.000 DM,<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">Wert der Gegenleistung des Kl\u00e4gers\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 53.477 DM,<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">unentgeltliche Leistung der Mutter<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">im Ausma\u00df von 92,87 v.H.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">140 v.H. der Grundst\u00fcckswerte\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 251.160 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">davon 92,87 v.H.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 233.252 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">.\/. Freibetrag\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 90.000 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 143.200 DM<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">Schenkungsteuer 5 v.H.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7.160 DM.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm;\" valign=\"top\" width=\"607\">\n<p style=\"line-height: 12.0pt; margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 =========<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Zur Begr\u00fcndung hat er ausgef\u00fchrt:<\/p>\n<p>Seine Mutter habe ihm das Gesamtgrundst\u00fcck geschenkt, um ihm die Verwirklichung seiner Grundst\u00fcckspl\u00e4ne auf eigenes Risiko und f\u00fcr eigene Rechnung durch Abschlu\u00df des von ihm ausgehandelten Erbbauvertrages zu erm\u00f6glichen. Da\u00df seine Mutter noch den Erbbauvertrag geschlossen habe, sei darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, da\u00df sie zu diesem Zeitpunkt noch Grundst\u00fcckseigent\u00fcmerin gewesen sei.<\/p>\n<p>Das FA hat demgegen\u00fcber die Auffassung vertreten, da\u00df Gegenstand der Schenkung das mit dem Erbbaurecht belastete Grundst\u00fcck gewesen sei. Dies ergebe die W\u00fcrdigung beider Vertr\u00e4ge, die eine Einheit bildeten.<\/p>\n<p>Das Finanzgericht (FG) hat \u00fcber das Zustandekommen der beiden Vertr\u00e4ge vom 16. August 1978 Beweis erhoben.<\/p>\n<p>Es hat entschieden (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211; EFG &#8211; 1987, 359), da\u00df der angefochtene Bescheid insoweit aufgehoben werde, als eine h\u00f6here Schenkungsteuer als 7.160 DM festgesetzt worden sei. Dem FA werde aufgegeben, die Schenkungsteuer unter Beachtung der vom FG getroffenen Feststellungen erforderlichenfalls anderweitig zu berechnen.<\/p>\n<p>Das FA hat Revision eingelegt und beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage in vollem Umfang abzuweisen. Begr\u00fcndet hat es seine Revision damit, da\u00df Gegenstand der Schenkung das mit dem Erbbaurecht belastete Grundst\u00fcck sei. Deshalb trete an die Stelle des Einheitswertes f\u00fcr den mit dem Erbbaurecht belasteten Grundst\u00fccksteil der Kapitalwert der Erbbauzinsen.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/strong><\/p>\n<p>Auf die zul\u00e4ssige Revision des FA ist das angefochtene Urteil deshalb aufzuheben, weil der Entscheidungssatz des Urteils unter Ber\u00fccksichtigung der Urteilsbegr\u00fcndung nicht im Einklang mit Art. 3 \u00a7 4 des Gesetzes zur Entlastung der Gerichte in der Verwaltungs- und Finanzgerichtsbarkeit (VGFGEntlG) steht. \u00dcber die Klage entscheidet der Senat dahin, da\u00df die festgesetzte Schenkungsteuer auf 7.160 DM herabgesetzt wird.<\/p>\n<p>1. \u00dcber die Aufhebung des angefochtenen Urteils wegen Verletzung des Art. 3 \u00a7 4 VGFGEntlG hat der Senat von Amts wegen zu entscheiden (vgl. das Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211; BFH &#8211; vom 6. Mai 1986 VIII R 110\/83, BFH\/NV 1986, 722, 723, rechte Spalte unter 3.).<\/p>\n<p>Das FG hat den angefochtenen Bescheid insoweit aufgehoben, als durch ihn eine h\u00f6here Schenkungsteuer als 7.160 DM festgesetzt worden ist, und hat dem FA aufgegeben, die Schenkungsteuer unter Ber\u00fccksichtigung der vom FG getroffenen Feststellungen erforderlichenfalls anderweitig zu berechnen. Aus den Entscheidungsgr\u00fcnden ergibt sich jedoch, da\u00df das FG \u00fcber die Klage nicht soweit entschieden hat, da\u00df dem FA nur noch eine Berechnung der Steuer \u00fcberlassen bleibt. Denn das FG hat dem FA, wie sich aus der Begr\u00fcndung der Kostenentscheidung ergibt, die Entscheidung dar\u00fcber \u00fcberlassen, ob \u00a7 25 des Erbschaftsteuergesetzes (ErbStG) 1974 a.F. im vorliegenden Fall anzuwenden ist oder nicht. Dem FA ist in diesem Punkte eine Rechtsentscheidung \u00fcberlassen worden. Dies widerspricht dem Art. 3 \u00a7 4 VGFGEntlG und f\u00fchrt deshalb zur Aufhebung des angefochtenen Urteils von Amts wegen.<\/p>\n<p>Offenbleiben kann unter diesen Umst\u00e4nden, ob das Urteil auch deshalb aufzuheben w\u00e4re, weil der Kl\u00e4ger und das FA nicht vorher auf die M\u00f6glichkeit einer Entscheidung nach Art. 3 \u00a7 4 VGFGEntlG hingewiesen worden sind (vgl. Ziemer\/Haarmann\/Lohse\/Beermann, Rechtsschutz in Steuersachen, Tz. 12421) oder ob eine Heilung dieses Fehlers dadurch eingetreten ist, da\u00df keine entsprechende Verfahrensr\u00fcge erhoben worden ist (a.a.O, Tz. 12454 ff.).<\/p>\n<p>2. Der Senat vermag auf Grund der vom FG getroffenen unangefochtenen Feststellungen in der Sache selbst zu entscheiden. Die Schenkungsteuer ist auf 7.160 DM herabzusetzen.<\/p>\n<p>Da\u00df das FA durch diese Entscheidung gegen\u00fcber dem nur von ihm angefochtenen Urteil des FG benachteiligt wird, ist unbeachtlich. Denn dies ist eine unvermeidbare Folge der Aufhebung des angefochtenen Urteils wegen Verletzung des Art. 3 \u00a7 4 VGFGEntlG. Nach der erforderlichen Aufhebung des angefochtenen Urteils ist erneut \u00fcber den Klagantrag zu befinden (vgl. zu einem \u00e4hnlich liegenden Fall das Senatsurteil vom 20. Oktober 1970 II 167\/64, BFHE 100, 56, 65, BStBl II 1970, 826, 830, linke Spalte).<\/p>\n<p>a) Die vom FG offengelassene Frage, ob im vorliegenden Fall ein Erwerb i.S. der Nr. 1 oder der Nr. 7 des \u00a7 7 Abs. 1 ErbStG 1974 vorliegt, beantwortet der erkennende Senat dahin, da\u00df eine gemischte Schenkung i.S. des \u00a7 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG 1974 vorliegt. Aus dem Vertrag I l\u00e4\u00dft sich kein Hinweis darauf entnehmen, da\u00df das Vertragsgrundst\u00fcck von der Mutter als Vorerbin an einen der beiden Nacherben (n\u00e4mlich an den Kl\u00e4ger) mit R\u00fccksicht auf die angeordnete Nacherbschaft vor ihrem Eintritt herausgegeben werden sollte. Der Urkunde kann nicht einmal entnommen werden, da\u00df es sich um ein zur Vorerbmasse geh\u00f6riges Grundst\u00fcck handelt. Au\u00dferdem war neben dem erwerbenden Kl\u00e4ger noch ein weiterer Nacherbe vorhanden; dies spricht ebenfalls daf\u00fcr, da\u00df die Mutter dem Kl\u00e4ger das Vertragsgrundst\u00fcck schenken wollte und nicht die Absicht hatte, lediglich den Eintritt des Nacherbfalles vorzuziehen.<\/p>\n<p>Die Frage, ob wegen des Anwartschaftsrechtes des Kl\u00e4gers auf Grund seiner Bestellung zum Nacherben Gegenstand der Schenkung (jedenfalls im Hinblick auf eine Grundst\u00fccksh\u00e4lfte) nur die Nutzungsrechte der Mutter an dem Vertragsgrundst\u00fcck waren (vgl. hierzu Troll, ErbStG, 3. Aufl., \u00a7 7 Tz. 54, sowie das Urteil des Reichsfinanzhofs (RFH) vom 28. Juni 1922 VI A 176\/21, RFHE 10, 153) braucht nicht gepr\u00fcft zu werden. Denn die Klage hat schon bei Annahme einer Grundst\u00fccksschenkung vollen Erfolg. Von dieser geht der Senat im folgenden aus.<\/p>\n<p>b) Die Frage, ob eine gemischte Schenkung oder eine Auflagenschenkung vorliegt, ist schenkungsteuerrechtlich dahin zu beantworten, da\u00df es sich im vorliegenden Fall um eine gemischte Schenkung handelt. Eine Auflagenschenkung k\u00f6nnte nach der Rechtsprechung des Senates nur dann vorliegen, wenn der Kl\u00e4ger auf Grund des Vertrages I nur Duldungspflichten eingegangen w\u00e4re (vgl. das Senatsurteil vom 12. April 1989 II R 37\/87, BFHE 156, 244, BStBl II 1989, 524). Dies ist nicht der Fall. Denn der Kl\u00e4ger hat sich gegen\u00fcber seiner Mutter verpflichtet, 1\/4 des im Vertrag II vereinbarten Erbbauzinses an seine Mutter zu zahlen.<\/p>\n<p>c) Die Annahme einer gemischten Schenkung bedeutet nach der Rechtsprechung des Senats, da\u00df nur der die Gegenleistung des Kl\u00e4gers \u00fcbersteigende Wert der gemischten freigebigen Zuwendung schenkungsteuerrechtlich relevant ist (vgl. BFHE 156, 244, BStBl II 1989, 524, mit weiteren Nachweisen). Auszugehen ist dabei von dem Wert des geschenkten Grundst\u00fcckes, der von den Beteiligten f\u00fcr den Tag des Schenkungsversprechens mit 750.000 DM angegeben worden ist. Der Senat hat keine Bedenken, diesen Betrag zu \u00fcbernehmen. Der Wert des geschenkten Grundst\u00fccks hat sich auch nicht dadurch ge\u00e4ndert, da\u00df die Schenkerin am gleichen Tage die Eintragung eines Erbbaurechtes bewilligt hat. Denn die Verpflichtung zur Belastung des geschenkten Grundst\u00fccks mit einem Erbbaurecht wird durch die Vereinbarung der Zahlung von Erbbauzinsen durch den Erbbauberechtigten voll ausgeglichen.<\/p>\n<p>Die der Mutter zu erbringenden Leistungen hat das FA mit 53.477 DM errechnet. Auch hier hat der Senat keine Bedenken, diesen Betrag, der von dem Kl\u00e4ger seinem Klagantrag zugrunde gelegt worden ist, zu \u00fcbernehmen. Daraus ergibt sich, da\u00df der Erwerb des Kl\u00e4gers zu 92,87 v.H. unentgeltlich war. Das bedeutet, da\u00df die Schenkungsteuer aus 92,87 v.H. des Steuerwertes der Schenkung zu errechnen ist.<\/p>\n<p>Bewertungsstichtag ist (vgl. \u00a7 11 ErbStG 1974) grunds\u00e4tzlich der Tag der Entstehung der Steuerschuld. Entstanden ist die Steuerschuld im vorliegenden Falle gem\u00e4\u00df \u00a7 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG 1974 mit der Ausf\u00fchrung der Schenkung. Diese ist nach Auffassung des Senats bereits am Tage der Beurkundung des Schenkungsversprechens, n\u00e4mlich am 16. August 1978, ausgef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>d) In seinem Urteil vom 14. M\u00e4rz 1979 II R 67\/76 (BFHE 127, 437, BStBl II 1979, 642) hat der Senat dahin entschieden, da\u00df eine Grundst\u00fccksschenkung ausgef\u00fchrt ist, wenn die Vertragspartner die f\u00fcr die Eintragung der Rechts\u00e4nderung in das Grundbuch erforderlichen Erkl\u00e4rungen in geh\u00f6riger Form abgegeben haben und der Beschenkte in der Lage ist, die Eintragung der Rechts\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren. Diese Voraussetzungen waren im vorliegenden Fall bereits bei der Beurkundung des Schenkungsversprechens erf\u00fcllt worden. Denn an diesem Tage haben die Vertragspartner auch die Auflassung erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Der Senat l\u00e4\u00dft es auch im vorliegenden Fall offen, ob f\u00fcr die Annahme der Ausf\u00fchrung der Grundst\u00fccksschenkung mit der Auflassung auch der Eintritt der sch\u00fctzenden Wirkungen des \u00a7 17 der Grundbuchordnung erforderlich ist (vgl. hierzu auch das Senatsurteil vom 14. Juli 1982 II R 16\/81, BFHE 136, 501, BStBl II 1983, 19). Denn hierauf kommt es nach Auffassung des erkennenden Senats im vorliegenden Fall nicht an. Mit der Auflassung am 16. August 1978 ist auch die \u00dcbergabe des Grundst\u00fccks erfolgt und sind auch die Nutzungen und Lasten auf den Kl\u00e4ger \u00fcbergegangen. Dar\u00fcber hinaus haben die Vertragspartner eine Dritte, n\u00e4mlich eine Notariatsangestellte bevollm\u00e4chtigt, die f\u00fcr die Rechts\u00e4nderung erforderlichen Erkl\u00e4rungen abzugeben und entgegenzunehmen. Bei dieser Gestaltung h\u00e4lt der Senat die Ausf\u00fchrung der Schenkung bereits vor dem Eintritt der sch\u00fctzenden Wirkungen des \u00a7 17 der Grundbuchordnung f\u00fcr gegeben.<\/p>\n<p>Bewertungsstichtag ist danach der 16. August 1978. Das geschenkte Grundst\u00fcck war an diesem Tag noch nicht mit einem Erbbaurecht belastet. F\u00fcr diese Beurteilung macht es keinen Unterschied, ob der Erbbaurechtsbestellungsvertrag vom 16. August 1978 durch die Mutter in eigenem Interesse abgeschlossen worden ist oder ob die Mutter im Interesse des Kl\u00e4gers gehandelt hat, der die Bestellung des Erbbaurechts wollte. Hieraus folgt, da\u00df die Schenkung mit 92,87 v.H. aus 140 v.H. des Einheitswerts des noch ungeteilten Grundst\u00fccks anzusetzen ist; dies ergibt einen Steuerwert von 233.252 DM (92,87 v.H. von 140 v.H. von 179.400 DM).<\/p>\n<p>e) Der von dem Kl\u00e4ger zu \u00fcbernehmende und zu erf\u00fcllende Erbbaurechtsbestellungsvertrag vom 16. August 1978 f\u00fchrt auch dann nicht zu einem zus\u00e4tzlichen Wertansatz wegen des schuldrechtlichen Erbbaurechtsbestellungsvertrages, wenn angenommen wird, da\u00df die Mutter bei Abschlu\u00df dieses Vertrages nicht f\u00fcr den Kl\u00e4ger handelte. Denn der Erbbaurechtsbestellungsvertrag war am ma\u00dfgebenden Bewertungsstichtag (16. August 1978) beiderseits noch nicht erf\u00fcllt. In diesem Falle sind die schuldrechtlich vereinbarten beiderseitigen Leistungen grunds\u00e4tzlich als gleichwertig anzusehen. Forderungen und Verpflichtungen gleichen sich aus. Etwas anderes gilt auch nicht etwa deshalb, weil das zu bestellende Erbbaurecht nach seiner Entstehung einen weit geringeren Steuerwert hat, als dies dem wirtschaftlichen Wert des Erbbaurechts entspricht.<\/p>\n<p>Eine derartige Schlu\u00dffolgerung k\u00f6nnte aus der Rechtsprechung zur Bewertung von Sachleistungsanspr\u00fcchen und -verpflichtungen gezogen werden (vgl. hierzu die BFH-Urteile vom 30. M\u00e4rz 1977 II R 143\/66, BFHE 122, 152, BStBl II 1977, 556, und vom 3. M\u00e4rz 1978 III R 7\/76, BFHE 125, 75, BStBl II 1978, 398). An dieser Rechtsprechung h\u00e4lt der Senat jedenfalls insoweit nicht fest, als die Sachleistungsanspr\u00fcche oder -verpflichtungen Teil eines gegenseitigen Vertrages sind, mit dessen Erf\u00fcllung noch von keiner Seite begonnen wurde. Der blo\u00dfe Abschlu\u00df eines gegenseitigen Vertrages, ohne da\u00df bereits einzelne Erf\u00fcllungshandlungen wirksam geworden sind, ist nicht geeignet, von dem Grundsatz der Gleichwertigkeit der beiderseitigen Leistungen wegen der unterschiedlichen steuerrechtlichen Bewertungsvorschriften abzugehen. Der Senat geht dabei davon aus, da\u00df dem Bewertungsgesetz keine Rechtsvorschrift zu entnehmen ist, die den unterschiedlichen Ansatz der beiderseitigen Leistungen im Rahmen der Bewertung eines gegenseitigen Vertrages gebietet.<\/p>\n<p>Ob etwas anderes dann gilt, wenn im Rahmen eines Gegenseitigkeitsverh\u00e4ltnisses nur noch der Sachleistungsanspruch bzw. die Sachleistungsverpflichtung verblieben ist, ist hier nicht zu entscheiden (kritisch zur bisherigen Rechtsprechung Moench\/Glier\/Knobel\/Werner, Bewertungsgesetz, \u00a7 12, Tz. 6).<\/p>\n<p>Der schuldrechtliche Erbbaurechtsbestellungsvertrag war im Zeitpunkt der Entstehung der Schenkungsteuer am 16. August 1978 noch von keiner Seite erf\u00fcllt worden.<\/p>\n<p>Das Erbbaurecht war noch nicht entstanden. Es wurde erst am 27. Juli 1980 in das Grundbuch eingetragen. Die bereits am 16. August 1978 erkl\u00e4rte Einigung reicht nicht aus, um bereits eine Erf\u00fcllung der Verpflichtung zur Eintragung eines Erbbaurechtes anzunehmen. Denn der Eintragung des Erbbaurechts standen noch erhebliche Hindernisse entgegen. Vor allem hing die Durchf\u00fchrung des Vertrags noch von der Bildung eines Grundbuchblattes f\u00fcr das zu belastende Teilgrundst\u00fcck, sowie von der Bodenverkehrsgenehmigung ab, die erst im Mai 1979 erteilt worden ist. Die Zahlung des Erbbauzinses sollte (schuldrechtlich) erst mit der Erteilung der Baugenehmigung oder dem Beginn der Bauarbeiten oder dem Beginn der Abbrucharbeiten, sp\u00e4testens aber am 1. September 1979, beginnen. Sie wurde tats\u00e4chlich mit dem 1. Juni 1979, dem Tag der Erteilung der Baugenehmigung, aufgenommen.<\/p>\n<p>Eine teilweise Erf\u00fcllung des Erbbaurechtsbestellungsvertrages durch die Erbbauberechtigte ergibt sich auch nicht daraus, da\u00df diese sich verpflichtet hatte, bereits vom Abschlu\u00df des schuldrechtlichen Vertrages am 16. August 1978 an eine monatliche Nutzungsentsch\u00e4digung von 1.000 DM zu zahlen. Denn diese Zahlung steht im Zusammenhang damit, da\u00df der zuk\u00fcnftige Erbbauberechtigte schon vor \u00dcbergabe des Grundst\u00fccks die f\u00fcr die Bebauung erforderlichen Ma\u00dfnahmen einleiten durfte.<\/p>\n<p>Die Erbschaftsteuer berechnet sich wie folgt: Unentgeltlicher Erwerb des Kl\u00e4gers 233.200 DM .\/. Freibetrag 90.000 DM, verbleiben 143.200 DM, Schenkungsteuer 5 v.H. = 7.160 DM.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BFH-Urteil vom 6.3.1990 (II R 63\/87) BStBl. 1990 II S. 504 1. 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