{"id":51264,"date":"2012-08-08T18:36:34","date_gmt":"2012-08-08T16:36:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=51264"},"modified":"2013-07-10T18:37:12","modified_gmt":"2013-07-10T16:37:12","slug":"viii-r-12-11-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-21-08-2012-viii-r-11-11-keine-zuordnung-eines-kfz-zum-gewillkuerten-betriebsvermoegen-bei-fehlendem-nachweis-einer-zumindest-10-igen-bet-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-12-11-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-21-08-2012-viii-r-11-11-keine-zuordnung-eines-kfz-zum-gewillkuerten-betriebsvermoegen-bei-fehlendem-nachweis-einer-zumindest-10-igen-bet-3\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;12\/11 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 21. 08. 2012 VIII R 11\/11 &#8211; Keine Zuordnung eines Kfz zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10%-igen betrieblichen Nutzung aufgrund zeitnah gefertigter Aufzeichnungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.8.2012, VIII R 12\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 21. 08. 2012 VIII R 11\/11 &#8211; Keine Zuordnung eines Kfz zum gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10%-igen betrieblichen Nutzung aufgrund zeitnah gefertigter Aufzeichnungen<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) sind Eheleute und werden zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl\u00e4ger erzielt als \u2026 Eink\u00fcnfte aus nichtselbst\u00e4ndiger T\u00e4tigkeit sowie Eink\u00fcnfte aus selbst\u00e4ndiger Arbeit als freiberuflicher Berater auf dem Gebiet der \u2026. Den Gewinn aus der selbst\u00e4ndigen T\u00e4tigkeit ermittelt er durch Einnahmen\u00fcberschussrechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl\u00e4rung f\u00fcr das Jahr 2005 machte der Kl\u00e4ger bei den Eink\u00fcnften aus selbst\u00e4ndiger T\u00e4tigkeit u.a. Betriebsausgaben f\u00fcr einen PKW BMW\u00a0Cabrio geltend, den er nach dem Anlageverzeichnis seiner Gewinnermittlung wie schon im Vorjahr seinem Betriebsverm\u00f6gen zugeordnet hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aufgrund einer Umsatzsteuer-Sonderpr\u00fcfung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, der Kl\u00e4ger habe das Fahrzeug zu Unrecht dem gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen seiner freiberuflichen T\u00e4tigkeit zugeordnet, weil es anders als der unstreitig betrieblich genutzte PKW &#8211;ein Audi\u00a0A6&#8211; zu weniger als 10\u00a0% unternehmerisch genutzt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auf dieser Grundlage lehnte das FA die Ber\u00fccksichtigung der f\u00fcr dieses Fahrzeug geltend gemachten Aufwendungen bei der Gewinnermittlung des Kl\u00e4gers mit Einkommensteuerbescheid vom 16.\u00a0August 2007 ab, der in der Folgezeit aus anderen Gr\u00fcnden durch Bescheid vom 30.\u00a0Dezember 2008 ge\u00e4ndert wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die dagegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1313 ver\u00f6ffentlichten Urteil als unbegr\u00fcndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r\u00fcgen die Kl\u00e4ger Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Sie tragen vor, das FG habe die Regelungen in \u00a7\u00a04 Abs.\u00a01 und Abs.\u00a03 des Einkommensteuergesetzes (EStG) sowie in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 Satz\u00a02 EStG unzutreffend ausgelegt. Zu Unrecht habe es f\u00fcr die Streitjahre den Nachweis des Kl\u00e4gers gefordert, das Zweitfahrzeug zu mehr als 10\u00a0% f\u00fcr betriebliche Zwecke eingesetzt zu haben. Dieser Nachweis sei nur f\u00fcr die erstmalige Zuordnung zum gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen zu erbringen und im Streitfall ausweislich der Einkommensteuererkl\u00e4rungen sowie der erkl\u00e4rungsgem\u00e4\u00df erfolgten Veranlagungen f\u00fcr den jeweiligen Zweitwagen in den Vorjahren erbracht worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Deshalb k\u00f6nne der Zweitwagen in den Streitjahren nur dann bei der Ermittlung des Gewinns aus der freiberuflichen T\u00e4tigkeit unber\u00fccksichtigt bleiben, wenn er durch Entnahme aus dem Betriebsverm\u00f6gen ausgeschieden sei. Eine solche Entnahme liege allerdings nicht schon dann vor, wenn der Anteil der betrieblichen Nutzung unter die 10\u00a0%-Grenze sinke. Diese Absenkung f\u00fchre dazu, dass das Fahrzeug als geduldetes Betriebsverm\u00f6gen anzusehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Folge man dieser Auffassung nicht, so m\u00fcsse aufgrund der im Gerichtsverfahren vorgelegten Aufzeichnungen &#8211;auch wenn sie nicht zeitnah erstellt worden seien&#8211; von einer betrieblichen Nutzung von mehr als 10\u00a0% ausgegangen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4ger beantragen, das angefochtene Urteil aufzuheben sowie den angefochtenen Einkommensteuerbescheid f\u00fcr das Jahr 2005 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 30.\u00a0M\u00e4rz 2009 unter Ber\u00fccksichtigung des Zweitfahrzeugs als Wirtschaftsgut des Betriebsverm\u00f6gens bei den Eink\u00fcnften des Kl\u00e4gers aus selbst\u00e4ndiger Arbeit gewinnmindernd zu \u00e4ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zu Recht hat das FG eine Zuordnung des im Jahr 2004 angeschafften PKW BMW\u00a0Cabrio zum gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen des Kl\u00e4gers verneint und die insoweit geltend gemachten Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben i.S. des \u00a7\u00a04 Abs.\u00a04 EStG abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Zum gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen k\u00f6nnen nur Wirtschaftsg\u00fcter geh\u00f6ren, die objektiv dazu geeignet und erkennbar dazu bestimmt sind, den Betrieb zu f\u00f6rdern (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19.\u00a0Februar 1997 XI\u00a0R\u00a01\/96, BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auch im Fall der Gewinnermittlung nach \u00a7\u00a04 Abs.\u00a03 EStG &#8211;wie im Streitfall&#8211; kann gewillk\u00fcrtes Betriebsverm\u00f6gen gebildet werden, wenn das Wirtschaftsgut zu mindestens 10\u00a0% betrieblich genutzt wird (vgl. BFH-Urteil vom 26.\u00a0Januar 2011 VIII\u00a0R\u00a019\/08, BFH\/NV 2011, 1311) und dessen Zuordnung unmissverst\u00e4ndlich, zeitnah und unumkehrbar dokumentiert wird (vgl. BFH-Urteile vom 2.\u00a0Oktober 2003 IV\u00a0R\u00a013\/03, BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985; vom 16.\u00a0Juni 2004 XI\u00a0R\u00a017\/03, BFH\/NV 2005, 173; vom 29.\u00a0April 2008 VIII\u00a0R\u00a067\/06, BFH\/NV 2008, 1662 zur Zuordnung von Fahrzeugen zum Betriebsverm\u00f6gen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>So kann die zeitnahe Aufnahme des erworbenen Wirtschaftsguts in das betriebliche Bestandsverzeichnis (R\u00a031 Abs.\u00a01 der Einkommensteuer-Richtlinien &#8211;EStR&#8211;) ausreichen und sich im Falle einer Gewinnermittlung nach \u00a7\u00a04 Abs.\u00a03 EStG sogar anbieten (BFH-Urteil in BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Steuerpflichtige tr\u00e4gt damit die Feststellungslast, wenn er &#8211;wie der Kl\u00e4ger&#8211; Betriebsausgaben und Verluste im Zusammenhang mit gewillk\u00fcrtem Betriebsverm\u00f6gen geltend macht (BFH-Urteil in BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Auf der Grundlage dieser Rechtsprechung ist die angefochtene Entscheidung aus Rechtsgr\u00fcnden nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zu Recht hat das FG die Voraussetzungen f\u00fcr eine Zuordnung des PKW BMW\u00a0Cabrio zum gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen des Kl\u00e4gers und damit auch die Abziehbarkeit der darauf bezogenen Aufwendungen als Betriebsausgaben nach \u00a7\u00a04 Abs.\u00a04 EStG bei seinen Eink\u00fcnften aus selbst\u00e4ndiger Arbeit verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zwar hat der Kl\u00e4ger dieses Fahrzeug durch zeitnahe Aufnahme in das betriebliche Bestandsverzeichnis (R 31 Abs.\u00a01 EStR) hinreichend erkennbar dem gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen zugeordnet (vgl. BFH-Urteil in BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zutreffend hat das FG aber im Rahmen der ihm obliegenden tatrichterlichen und den Senat nach \u00a7\u00a0118 Abs.\u00a02 FGO bindenden W\u00fcrdigung in dem Vortrag der Kl\u00e4ger und in ihren Aufzeichnungen keinen &#8211;zeitnah zu erbringenden (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2008, 1662)&#8211; hinreichenden Nachweis daf\u00fcr gesehen, dass der PKW im Streitjahr 2005 zu mindestens 10\u00a0% betrieblich genutzt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der dagegen erhobene Einwand der Kl\u00e4ger, das von ihnen insoweit nicht erf\u00fcllte Erfordernis zeitnaher Aufzeichnungen (vgl. BFH-Urteil vom 2.\u00a0Oktober 2003 IV\u00a0R\u00a013\/03, BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985, m.w.N) gelte nicht f\u00fcr bereits in Vorjahren als Wirtschaftsg\u00fcter des Betriebsverm\u00f6gens erfasste Fahrzeuge, ist f\u00fcr den PKW BMW\u00a0Cabrio ohne Bedeutung, weil das Fahrzeug erst im Jahr 2004 angeschafft wurde und der Senat &#8211;mit Urteil in der Sache VIII\u00a0R\u00a011\/11 vom 21. August 2012, BFHE 239, 195, BStBl II 2013, 117&#8211; zur angefochtenen Steuerfestsetzung dieses Jahres die Voraussetzungen f\u00fcr die Zuordnung dieses Fahrzeugs zum gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen verneint hat. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf jenes Urteil verwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im \u00dcbrigen haben sich die Kl\u00e4ger im Revisionsverfahren auf den Hinweis beschr\u00e4nkt, zumindest mit ihrem Schriftsatz vom 14.\u00a0Mai 2010 hinreichend einen betrieblichen Nutzungsumfang von 10\u00a0% nachgewiesen zu haben, ohne sich im Einzelnen mit der tats\u00e4chlichen W\u00fcrdigung ihres Vortrags durch das FG auseinanderzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Infolgedessen ist die in jeder Hinsicht m\u00f6gliche tats\u00e4chliche W\u00fcrdigung des FG, die insoweit darlegungs- und nachweispflichtigen Kl\u00e4ger h\u00e4tten den Nachweis einer mindestens 10\u00a0%igen betrieblichen Nutzung des PKW BMW\u00a0Cabrio nicht erbracht, nach Ma\u00dfgabe des \u00a7\u00a0118 Abs.\u00a02 FGO f\u00fcr den Senat bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.8.2012, VIII R 12\/11 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 21. 08. 2012 VIII R 11\/11 &#8211; Keine Zuordnung eines Kfz zum gewillk\u00fcrten Betriebsverm\u00f6gen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10%-igen betrieblichen Nutzung aufgrund zeitnah gefertigter Aufzeichnungen Tatbestand 1 I. Die Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) sind Eheleute und werden zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-12-11-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-21-08-2012-viii-r-11-11-keine-zuordnung-eines-kfz-zum-gewillkuerten-betriebsvermoegen-bei-fehlendem-nachweis-einer-zumindest-10-igen-bet-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;12\/11 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 21. 08. 2012 VIII R 11\/11 &#8211; Keine Zuordnung eines Kfz zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10%-igen betrieblichen Nutzung aufgrund zeitnah gefertigter Aufzeichnungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-51264","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51264\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}