{"id":51337,"date":"2013-05-21T10:46:48","date_gmt":"2013-05-21T08:46:48","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=51337"},"modified":"2013-06-26T11:05:34","modified_gmt":"2013-06-26T09:05:34","slug":"iii-b-131-12-herstellungsbeginn-nach-dem-invzulg-2005-grundsaetzlich-keine-revisionszulassung-bei-ruege-der-materiellen-rechtsverletzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-131-12-herstellungsbeginn-nach-dem-invzulg-2005-grundsaetzlich-keine-revisionszulassung-bei-ruege-der-materiellen-rechtsverletzung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;131\/12 &#8211; Herstellungsbeginn nach dem InvZulG 2005; grunds&auml;tzlich keine Revisionszulassung bei R&uuml;ge der materiellen Rechtsverletzung"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.5.2013, III B 131\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Herstellungsbeginn nach dem InvZulG 2005; grunds\u00e4tzlich keine Revisionszulassung bei R\u00fcge der materiellen Rechtsverletzung<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die am 21.\u00a0November 2006 gegr\u00fcndete Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin), eine GmbH &amp; Co.\u00a0KG, ist auf dem Gebiet der Solar- und Umwelttechnik t\u00e4tig. Sie schloss am Tag ihrer Gr\u00fcndung mit der X-GmbH einen Vertrag, wonach letztere als Generalunternehmerin eine Freifl\u00e4chen-Photovoltaikanlage auf einem Grundst\u00fcck in A (F\u00f6rdergebiet) errichten sollte. Der hierf\u00fcr erforderliche Bauantrag war bereits im Jahr 2003 von der Z-GmbH gestellt worden, welche die Rechte und Pflichten aus der Baugenehmigung und die Projektunterlagen auf die Kl\u00e4gerin \u00fcbertrug.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4gerin beantragte im Juli 2007 beim Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f\u00fcr die Errichtung der An-lage die Gew\u00e4hrung einer Investitionszulage nach \u00a7\u00a02 des Investitionszulagengesetzes 2005 (InvZulG\u00a02005) in H\u00f6he von 25\u00a0% f\u00fcr das Jahr 2006. Sie war der Ansicht, es handele sich bei ihr um ein Unternehmen, das der Definition der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) i.S. von \u00a7\u00a02 Abs.\u00a07 InvZulG\u00a02005 entspreche. Im Zulagenantrag, der sich auf eine Teillieferung im Dezember 2006 bezog, wurde als Bemessungsgrundlage ein Betrag von 2.100.000\u00a0EUR angegeben. Bei einer Investitionszulagen-Sonderpr\u00fcfung stellte sich heraus, dass die Bauma\u00dfnahme noch nicht abgeschlossen war. Au\u00dferdem wurde die Photovoltaikanlage nach Ansicht des FA in einer Betriebsst\u00e4tte betrieben, die \u00fcberwiegend dem Verkauf von Strom diene. Sie sei daher nicht in einem beg\u00fcnstigten Betrieb verblieben. Das FA setzte die Investitionszulage f\u00fcr das Jahr 2006 auf 0\u00a0EUR fest. Der Einspruch hatte keinen Erfolg, ebenso wenig die anschlie\u00dfende Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) war der Ansicht, es habe sich nicht um einen Anschaffungs-, sondern um einen Herstellungsvorgang gehandelt. Baubeginn sei deshalb der Zeitpunkt der Stellung des Bauantrags, somit der 29.\u00a0Oktober 2003. Der Baubeginn habe au\u00dferhalb des Beg\u00fcnstigungszeitraums gelegen, der nach \u00a7\u00a02 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 InvZulG\u00a02005 erst am 25.\u00a0M\u00e4rz 2004 begonnen habe. Trotz der Vereinbarung eines Festpreises und trotz des Generalunternehmervertrags liege eine Herstellung vor. Die Kl\u00e4gerin habe das Herstellungsgeschehen beherrscht. Sie habe im Einzelnen vorgegeben und selbst geplant, wie die Solaranlage gebaut werden sollte. Die Vorschrift des \u00a7\u00a02 Abs.\u00a04 Satz\u00a04 InvZulG\u00a02005, wonach die Stellung des Bauantrags als Herstellungsbeginn gelte, sei auch bei Betriebsvorrichtungen einschl\u00e4gig. Der Umstand, dass der Bauantrag von der Z-GmbH gestellt worden sei, \u00e4ndere hieran nichts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dar\u00fcber hinaus sei die Kl\u00e4gerin zumindest ab dem Jahr 2009 kein beg\u00fcnstigtes Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes mehr, so dass die Bindungsfristen des \u00a7\u00a02 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 InvZulG\u00a02005 nicht eingehalten worden seien. Die Energieerzeugung geh\u00f6re nicht zum verarbeitenden Gewerbe. Eine entsprechende Zuordnung, wie sie das Landesamt f\u00fcr Statistik in einem Schreiben vom 20.\u00a0Dezember 2010 vorgenommen habe, halte einer \u00dcberpr\u00fcfung nicht stand. Die Zuordnung sei anhand der Wertsch\u00f6pfungsanteile vorzunehmen, die sich aufgrund der Besonderheiten des Streitfalles letztlich an den Ums\u00e4tzen orientierten. Die Ums\u00e4tze aus der Stromerzeugung h\u00e4tten ein Vielfaches der Ums\u00e4tze aus der technischen Fachplanung betragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die Nichtzulassungsbeschwerde der Kl\u00e4gerin, mit der sie die grunds\u00e4tzliche Bedeutung der Rechtssache (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a01 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), die Erforderlichkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alt.\u00a02 FGO) und Verfahrensm\u00e4ngel (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a03 FGO) geltend macht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG sei zu Unrecht von einem Herstellungsvorgang ausgegangen, vielmehr habe es sich um eine Anschaffung gehandelt. Das FG sei dadurch vom Beschluss des BFH vom 5.\u00a0M\u00e4rz 1992 IV\u00a0B\u00a0178\/90 (BFHE 167, 388, BStBl II 1992, 725) abgewichen, dass es konstatiert habe, die Anlage sei nach ihren &#8211;der Kl\u00e4gerin&#8211; eigenen Planungen erstellt worden. Die Abweichung liege darin, dass das FG das Beherrschen der Bauerrichtung ihr als Bestellerin zugerechnet habe, obwohl sie die Genehmigungsunterlagen und Konstruktionszeichnungen nicht selbst habe erarbeiten k\u00f6nnen. Zum Zeitpunkt der Stellung des Bauantrags habe sie &#8211;die Kl\u00e4gerin&#8211; noch gar nicht existiert. Zu Unrecht habe es das FG als nicht ma\u00dfgeblich angesehen, dass der Bauantrag von der Z-GmbH gestellt worden sei. Das FG habe sie als steuerliche Gesamtrechtsnachfolgerin der genannten GmbH angesehen. Die eigentliche Herstellung sei von der X-GmbH als Generalunternehmerin durchgef\u00fchrt worden. Die vertraglich vorgesehene M\u00f6glichkeit, Sonderw\u00fcnsche zu \u00e4u\u00dfern, falle dagegen nicht ins Gewicht. Das FG sei dar\u00fcber hinweggegangen, dass das Kostenrisiko von ihr getragen worden sei. Es sei damit vom BFH-Urteil vom 14.\u00a0November 1989 IX\u00a0R\u00a0197\/84 (BFHE 158, 546, BStBl II 1990, 299) abgewichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Sogar wenn ein Herstellungsvorgang anzunehmen sein sollte, h\u00e4tte der Herstellungsbeginn im Beg\u00fcnstigungszeitraum gelegen. Das FG habe zu Unrecht darauf abgestellt, dass der Bauantrag bereits am 29.\u00a0Oktober 2003 gestellt worden sei. Die Solaranlage sei kein Geb\u00e4ude, so dass \u00a7\u00a02 Abs.\u00a04 Satz\u00a04 InvZulG\u00a02005 nicht anwendbar sei. Die Annahme, dass die Fiktion des Herstellungsbeginns auch f\u00fcr Betriebsvorrichtungen gelte, die keine Geb\u00e4ude seien, entbehre der gesetzlichen Grundlage. Das FG habe auch verkannt, dass die Anlage ebenso wenig eine Betriebsvorrichtung sei. Es handele sich vielmehr um Scheinbestandteile nach \u00a7\u00a095 des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches. Der BFH sehe Windkraftanlagen als bewegliche Wirtschaftsg\u00fcter und nicht als Betriebsvorrichtungen an (BFH-Urteile vom 14.\u00a0April 2011 IV\u00a0R\u00a046\/09, BFHE 233, 214, BStBl II 2011, 696, sowie IV\u00a0R\u00a052\/10, BFH\/NV 2011, 1339). Von diesen Urteilen sei das FG abgewichen, weil es die Photovoltaikanlage als Betriebsvorrichtung behandelt habe. Das FG r\u00e4ume ein, dass bei der \u00dcbernahme eines Bauprojekts grunds\u00e4tzlich auf den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und die \u00dcbernahme abzustellen sei. Dieser habe im Streitfall im Beg\u00fcnstigungszeitraum gelegen. Das FG meine jedoch, dass dies nicht gelten k\u00f6nne, wenn f\u00fcr ein erst noch zu gr\u00fcndendes Unternehmen Planungsleistungen erbracht worden seien. Dies sei rechtlich nicht haltbar. Planungsleistungen k\u00f6nnten f\u00fcr ein nicht existierendes Unternehmen nicht erbracht werden. Das k\u00fcnftige Unternehmen sei noch nicht vorgegr\u00fcndet worden. Die Annahme des FG sei eine \u00dcberraschungsentscheidung. Es habe auf diesen Gesichtspunkt nicht hingewiesen. Letztlich komme es darauf jedoch gar nicht an, da auf den Bauantrag ohnehin nicht abgestellt werden d\u00fcrfe, weil die Photovoltaikanlage weder ein Geb\u00e4ude noch eine Betriebsvorrichtung sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>F\u00fcr den Fall, dass der BFH keine Scheinbestandteile annehmen sollte, werde die grunds\u00e4tzliche Bedeutung der Rechtsfrage geltend gemacht, ob der f\u00fcr die Geb\u00e4udeherstellung geltende \u00a7\u00a02 Abs.\u00a04 Satz\u00a04 InvZulG\u00a02005 auch bei Betriebsvorrichtungen anzuwenden sei. Grunds\u00e4tzlich bedeutsam sei auch die Frage, ob der BFH an seiner Rechtsprechung festhalte, wonach ein Herstellungsvorgang nicht beg\u00fcnstigt sei, wenn der Verp\u00e4chter durch Stellung des Bauantrags bereits vor dem Beg\u00fcnstigungszeitraum mit dem Bau begonnen habe und der P\u00e4chter das Geb\u00e4ude in sachlichem und zeitlichem Zusammenhang mit der Baugenehmigung fertiggestellt habe (BFH-Urteile vom 30.\u00a0November 1990 III\u00a0R\u00a089\/88, BFHE 164, 161, BStBl II 1991, 312; vom 24.\u00a0Januar 1992 III\u00a0R\u00a075\/90, BFH\/NV 1993, 129, sowie vom 7.\u00a0Juni 2000 III\u00a0R\u00a050\/99, BFH\/NV 2000, 1500). Diese Entscheidungen w\u00fcrden von der Finanzverwaltung nicht angewandt. Nach deren Ansicht handele es sich bei der dinglichen Wirkung der Baugenehmigung nicht um einen Gesichtspunkt, der nur im Zusammenhang mit dem InvZulG\u00a01982 und der damaligen Zielsetzung von Bedeutung gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Photovoltaikanlage sei auch entgegen der Rechtsansicht des FG in einem Betrieb des verarbeitenden Gewerbes verblieben. Das Gericht sei davon ausgegangen, dass es sich bei ihr, der Kl\u00e4gerin, um einen Mischbetrieb handele (Fachplanung\/Energie-versorgung). Jedoch habe auch das FG die Anlage als Referenzobjekt angesehen. Mit dem Netzanschluss sollte die besondere Energieeffizienz von \u2026 bewiesen werden. Unter diesen Umst\u00e4nden habe die Stromeinspeisung nicht den Charakter einer eigenst\u00e4ndigen wirtschaftlichen Bet\u00e4tigung. Die Frage sei von grunds\u00e4tzlicher Bedeutung. Nach der BFH-Rechtsprechung sei abzustellen auf die tats\u00e4chliche wirtschaftliche Bet\u00e4tigung. Als Dokumentation der Verkehrsauffassung sei die Klassifikation der Wirtschaftszweige heranzuziehen. Damit sei noch nichts dar\u00fcber ausgesagt, ob eine Demonstrationsanlage, die Einspeiseerl\u00f6se erziele, als Entfaltung einer eigenst\u00e4ndigen wirtschaftlichen T\u00e4tigkeit zu w\u00fcrdigen sei. Sollte Letzteres zu bejahen sein, so sei auf die Wertsch\u00f6pfung abzustellen. Das FG habe entgegen den von ihm selbst zitierten BFH-Urteilen vom 20.\u00a0September 1999 III\u00a0R\u00a033\/97 (BFHE 190, 266, BStBl II 2000, 208) und vom 16.\u00a0M\u00e4rz 2000 III\u00a0R\u00a029\/98 (BFHE 192, 157, BStBl II 2000, 444 nicht auf die Wertsch\u00f6pfungsanteile, sondern auf die erzielten Ums\u00e4tze abgehoben. Nach der zitierten Rechtsprechung d\u00fcrften neben den Wertsch\u00f6pfungsanteilen nur hilfsweise auch andere Kriterien herangezogen werden. Im Streitfall gebe es jedoch entgegen der Ansicht des FG keine besonderen Schwierigkeiten bei der Ermittlung der Wertsch\u00f6pfungsanteile f\u00fcr beide Betriebsteile. Wenn der Betrieb der Solaranlage eine eigene wirtschaftliche Bet\u00e4tigung sei, dann m\u00fcssten auch die Abschreibungen sachgerecht zugeordnet werden. Es sei gerechtfertigt, die Abschreibungen allein den mit der Anlage erzielten Erl\u00f6sen bei der Berechnung der Wertsch\u00f6pfungsanteile zuzuordnen. Das FG h\u00e4tte demnach zu dem Ergebnis kommen m\u00fcssen, dass der Schwerpunkt der T\u00e4tigkeit nicht im Bereich der Energieerzeugung gelegen habe, sondern bei der technischen Fachplanung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unzul\u00e4ssig und wird durch Beschluss verworfen (\u00a7\u00a0116 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 FGO). Die geltend gemachten Zulassungsgr\u00fcnde wurden nicht in einer den Anforderungen des \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO entsprechenden Weise dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Die Darlegung der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung der Rechtssache (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a01 FGO) erfordert neben der Formulierung einer Rechtsfrage den konkreten und substantiierten Vortrag, aus welchen Erw\u00e4gungen im Einzelnen die Kl\u00e4rung der Rechtsfrage aus Gr\u00fcnden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit oder der Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt (z.B. BFH-Beschluss vom 17.\u00a0Juli 2002 I\u00a0B\u00a0119\/01, BFH\/NV 2002, 1600, m.w.N.). Dazu geh\u00f6rt auch die Darlegung, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr\u00fcnden die Frage umstritten ist (z.B. BFH-Beschluss vom 20.\u00a0Februar 2002 X\u00a0B\u00a0157\/01, BFH\/NV 2002, 803, m.w.N.), ebenso die Darlegung der Entscheidungserheblichkeit (z.B. BFH-Beschluss vom 8.\u00a0Januar 2003 X\u00a0B\u00a023\/02, BFH\/NV 2003, 504).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Diesen Voraussetzungen gen\u00fcgt das Vorbringen der Kl\u00e4gerin nicht, soweit diese im Zusammenhang mit der rechtlichen Problematik des Herstellungsbeginns die grunds\u00e4tzliche Bedeutung der Rechtsfrage herausgestellt hat, ob die gesetzliche Fiktion des \u00a7\u00a02 Abs.\u00a04 Satz\u00a04 InvZulG\u00a02005 auch f\u00fcr Betriebsvorrichtungen gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4gerin hat nicht dargelegt, weshalb die \u00dcbertragung der Fiktion auf Betriebsvorrichtungen entscheidungserheblich sein sollte. Denn h\u00e4tte das FG die genannte Vorschrift, wonach bei Geb\u00e4uden als Herstellungsbeginn die Stellung des Bauantrags anzusehen ist, nicht angewandt, dann h\u00e4tte es zu einem Herstellungsbeginn kommen m\u00fcssen, der noch vor dem Tag der Stellung des Bauantrags liegt, da bereits die der Antragstellung vorausgehende Bauplanung zur Geb\u00e4udeherstellung geh\u00f6rt (Schmidt\/Kulosa, EStG, 32. Aufl., \u00a7\u00a06 Rz\u00a0155).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Mit dem Vortrag, es sei grunds\u00e4tzlich bedeutsam, ob der BFH an seiner Rechtsprechung festh\u00e4lt, wonach ein Herstellungsvorgang nicht beg\u00fcnstigt ist, wenn der Verp\u00e4chter durch Stellung des Bauantrags bereits vor dem Beg\u00fcnstigungszeitraum mit dem Bau begonnen hat und der P\u00e4chter das Geb\u00e4ude in sachlichem und zeitlichem Zusammenhang mit der Baugenehmigung fertiggestellt hat, gen\u00fcgt die Kl\u00e4gerin ebenso wenig den Darlehensanforderungen des \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO. Das mit dieser Formulierung zum Ausdruck gebrachte Interesse an einer Rechtsprechungs\u00e4nderung des BFH ist noch kein Zulassungsgrund.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Auch soweit die Kl\u00e4gerin die Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung geltend macht (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alt.\u00a02 FGO), weil das FG vom BFH-Beschluss in BFHE 167, 388, BStBl II 1992, 725 abgewichen sei, sind die Anforderungen des \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO nicht erf\u00fcllt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Der Zulassungsgrund der Divergenz liegt vor, wenn das FG mit einem das angefochtene Urteil tragenden und entscheidungserheblichen Rechtssatz von einem ebensolchen Rechtssatz einer anderen Gerichtsentscheidung abgewichen ist. Das angefochtene Urteil und die vorgebliche Divergenzentscheidung m\u00fcssen dabei die gleiche Rechtsfrage betreffen und zu gleichen oder vergleichbaren Sachverhalten ergangen sein (z.B. Senatsbeschluss vom 12.\u00a0Oktober 2011 III\u00a0B\u00a056\/11, BFH\/NV 2012, 178). Zur schl\u00fcssigen Darlegung einer solchen Abweichungsr\u00fcge muss der Beschwerdef\u00fchrer u.a. tragende und abstrakte Rechtss\u00e4tze aus dem angefochtenen FG-Urteil einerseits und aus der mit Datum sowie Aktenzeichen und\/oder Fundstelle bezeichneten Divergenz-entscheidung andererseits herausarbeiten und einander gegen\u00fcberstellen, um so die behauptete Abweichung zu verdeutlichen (z.B. Senatsbeschluss vom 11.\u00a0M\u00e4rz 2011 III\u00a0B\u00a076\/10, BFH\/NV 2011, 981).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dies hat die Kl\u00e4gerin nicht getan. Sie r\u00fcgt vielmehr, das FG habe im Streitfall entgegen dem BFH-Beschluss in BFHE 167, 388, BStBl II 1992, 725 eine Herstellung angenommen und nicht etwa eine Anschaffung. Damit beanstandet sie letztlich die unrichtige Rechtsanwendung durch das FG. Eine unrichtige Rechtsanwendung im Einzelfall k\u00f6nnte allenfalls dann zur Zulassung der Revision f\u00fchren, wenn dieser Fehler von erheblichem Gewicht und zudem geeignet w\u00e4re, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu besch\u00e4digen oder aber auf objektiver Willk\u00fcr beruhte (vgl. Lange in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler, \u00a7\u00a0115 FGO Rz\u00a0205; Gr\u00e4ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a0115 Rz\u00a055 und 68\u00a0f.). Daf\u00fcr bestehen hier jedoch keine Anhaltspunkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Vorstehendes gilt entsprechend sowohl f\u00fcr den Vortrag, das FG sei vom BFH-Urteil in BFHE 158, 546, BStBl II 1990, 299 abgewichen, weil es bei der Bejahung der Herstellereigenschaft \u00fcbersehen habe, dass sie &#8211;die Kl\u00e4gerin&#8211; das Kostenrisiko getragen habe, als auch f\u00fcr das Vorbringen, es liege eine Divergenz vor, weil das FG von den BFH-Urteilen in BFHE 233, 214, BStBl II 2011, 696 sowie in BFH\/NV 2011, 1339 abgewichen sei, da in den beiden Entscheidungen Windkraftanlagen nicht als Betriebsvorrichtungen beurteilt worden seien und dies auch f\u00fcr Solaranlagen gelten m\u00fcsse. Auch insoweit r\u00fcgt die Kl\u00e4gerin letztlich, das FG habe das materielle Recht unzutreffend angewandt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Schlie\u00dflich liegt auch nicht der von der Kl\u00e4gerin geltend gemachte Verfahrensmangel vor. Sie tr\u00e4gt vor, das FG habe eine \u00dcberraschungsentscheidung getroffen, weil es den Grundsatz, wonach bei der \u00dcbernahme eines bereits begonnenen Bauprojekts durch einen Investor auf den Zeitpunkt der \u00dcbernahme und nicht auf den Herstellungsbeginn abzustellen sei, deshalb nicht angewandt habe, weil die bisherigen Leistungen bereits f\u00fcr ein erst noch zu gr\u00fcndendes Unternehmen erbracht worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Eine verfahrensfehlerhafte \u00dcberraschungsentscheidung ist anzunehmen, wenn das Gericht das rechtliche Geh\u00f6r (Art.\u00a0103 des Grundgesetzes, \u00a7\u00a096 Abs.\u00a02 FGO) eines Verfahrensbeteiligten dadurch verletzt, dass es seine Entscheidung auf einen bis dahin nicht er\u00f6rterten rechtlichen oder tats\u00e4chlichen Gesichtspunkt st\u00fctzt und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gibt, mit der auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter nach dem bisherigen Verfahrensverlauf nicht h\u00e4tte rechnen k\u00f6nnen (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 2.\u00a0November 2012 III\u00a0B\u00a088\/12, BFH\/NV 2013, 234, m.w.N.). Zur Darlegung eines derartigen Verfahrensversto\u00dfes reicht es jedoch nicht aus, dass die Kl\u00e4gerin behauptet, sie sei durch die rechtlichen \u00dcberlegungen des FG \u00fcberrascht worden. Vielmehr w\u00e4re im Einzelnen anzuf\u00fchren gewesen, zu welchen tats\u00e4chlichen oder rechtlichen Gesichtspunkten sie sich im Verlauf des Prozesses trotz der Vertretung durch einen fachkundigen Prozessbevollm\u00e4chtigten nicht habe \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Aus der Beschwerde ergeben sich keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass es daran gefehlt haben k\u00f6nnte. Die Kl\u00e4gerin konnte nicht davon \u00fcberrascht sein, dass das FG die \u00dcbernahme der bisher von der Z-GmbH im Zusammenhang mit der Investition erbrachten Leistungen nicht als Anschaffung werten w\u00fcrde, zumal sie hierf\u00fcr nach den Feststellungen des FG letztlich kein Entgelt gezahlt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4. Da das Vorbringen der Kl\u00e4gerin zur Frage des Investitionsbeginns die Zulassung der Revision nicht rechtfertigt, kommt es nicht mehr darauf an, ob im Zusammenhang mit ihrem Vortrag zum Verbleiben der Investition in einem Betrieb des verarbeitenden Gewerbes (\u00a7\u00a02 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 InvZulG\u00a02005) ein Zulassungsgrund zu bejahen w\u00e4re. Denn wenn das FG seine Entscheidung auf zwei rechtlich selbst\u00e4ndig tragende Gesichtspunkte gest\u00fctzt hat, dann muss eine Nichtzulassungsbeschwerde hinsichtlich beider Gesichtspunkte zul\u00e4ssig und begr\u00fcndet sein (z.B. BFH-Beschluss vom 24.\u00a0Mai 2005 X\u00a0B\u00a0137\/04, BFH\/NV 2005, 1563).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Erg\u00e4nzend ist jedoch anzumerken, dass auch die grunds\u00e4tzliche Bedeutung der Rechtsfrage, ob bei einer Solaranlage, die als Referenzobjekt dient, die Stromeinspeisung eine eigene wirtschaftliche Bet\u00e4tigung darstellt, nicht i.S. von \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO dargelegt wurde. Entsprechendes gilt f\u00fcr die Behauptung, das FG sei von den BFH-Urteilen in BFHE 190, 266, BStBl II 2000, 208 sowie in BFHE 192, 157, BStBl II 2000, 444 abgewichen, weil es den Schwerpunkt der wirtschaftlichen Bet\u00e4tigung anhand der in den beiden Zweigen &#8222;Fachplanung&#8220; und &#8222;Stromerzeugung&#8220; erzielten Ums\u00e4tze ermittelt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>5. Die \u00fcbrigen Ausf\u00fchrungen der Kl\u00e4gerin, die nicht im Zusammenhang mit einem Zulassungsgrund stehen, richten sich gegen die inhaltliche Richtigkeit der angefochtenen Entscheidung des FG und k\u00f6nnen daher, wie bereits ausgef\u00fchrt, grunds\u00e4tzlich nicht zur Revisionszulassung f\u00fchren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>6. Von einer weiteren Begr\u00fcndung sieht der Senat nach \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a05 Satz\u00a02 Halbsatz\u00a02 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.5.2013, III B 131\/12 Herstellungsbeginn nach dem InvZulG 2005; grunds\u00e4tzlich keine Revisionszulassung bei R\u00fcge der materiellen Rechtsverletzung Tatbestand 1 I. Die am 21.\u00a0November 2006 gegr\u00fcndete Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin), eine GmbH &amp; Co.\u00a0KG, ist auf dem Gebiet der Solar- und Umwelttechnik t\u00e4tig. 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