{"id":51338,"date":"2013-05-14T10:46:53","date_gmt":"2013-05-14T08:46:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=51338"},"modified":"2013-06-26T11:05:03","modified_gmt":"2013-06-26T09:05:03","slug":"x-b-184-12-voraussetzungen-der-revisionszulassung-wegen-divergenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-184-12-voraussetzungen-der-revisionszulassung-wegen-divergenz\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;184\/12 &#8211; Voraussetzungen der Revisionszulassung wegen Divergenz"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.5.2013, X B 184\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Voraussetzungen der Revisionszulassung wegen Divergenz<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten dar\u00fcber, ob die Beteiligung an einer Betriebs-Kapitalgesellschaft zum Betriebsverm\u00f6gen des Besitz-Einzelunternehmers geh\u00f6rte oder wegen einer Bilanzierungskonkurrenz vorrangig bei einer Mitunternehmerschaft auszuweisen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin) wurde im Streitjahr 2002 mit ihrem Ehemann (E) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Der Vater (V) des E war urspr\u00fcnglich Inhaber eines Einzelhandelsgesch\u00e4fts. Er war zudem Eigent\u00fcmer des Betriebsgrundst\u00fccks, das im Zentrum einer Kreisstadt liegt. Im Jahr 1966 brachte er sein Einzelunternehmen einschlie\u00dflich des Grundst\u00fccks in eine neu gegr\u00fcndete KG ein. V wurde mit einem Kapitalanteil von 90\u00a0% Komplement\u00e4r, E wurde Kommanditist (Kapitalanteil 10\u00a0%). Im Jahr 1979 gr\u00fcndeten V und E eine GmbH, an die die KG ihr Gesch\u00e4ft verpachtete und ihr Vorratsverm\u00f6gen verkaufte. Zun\u00e4chst waren E zu 99,5\u00a0% und V zu 0,5\u00a0% an der GmbH beteiligt. Die Anteile an der GmbH wurden weder als Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei der KG noch in anderer Weise bilanziell ausgewiesen. Im Jahr 1980 \u00fcbertrug V seinen GmbH-Anteil an E, so dass dieser Alleingesellschafter der GmbH wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1983 erwarb E das dem Betriebsgrundst\u00fcck benachbarte Grundst\u00fcck (Grundst\u00fcck N), auf dem ebenfalls ein Einzelhandelsgesch\u00e4ft betrieben wurde. Anschlie\u00dfend vermietete er Teile des aufstehenden Geb\u00e4udes an die GmbH, die damit einen weiteren Gesch\u00e4ftszweig er\u00f6ffnete. Die Anteile an der GmbH wurden weiterhin nicht bilanziert. Im Rahmen einer f\u00fcr die Veranlagungszeitr\u00e4ume ab 1990 durchgef\u00fchrten Au\u00dfenpr\u00fcfung vertrat der Pr\u00fcfer die Auffassung, E habe mit der Vermietung der R\u00e4ume im Grundst\u00fcck N eine Betriebsaufspaltung begr\u00fcndet. Er ordnete die GmbH-Beteiligung dem Betriebsverm\u00f6gen des Besitz-Einzelunternehmens des E zu und setzte sie &#8211;erstmals in der Pr\u00fcferbilanz zum 31.\u00a0Dezember 1990&#8211; mit ihrem Nennwert an. E folgte dem und wies die Beteiligung in der Folgezeit auch in den von ihm erstellten Bilanzen aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1985 erwarb die KG ein Grundst\u00fcck im Industriegebiet der Kreisstadt (Grundst\u00fcck I) und errichtete darauf einen Neubau, den sie zu einem gro\u00dfen Teil an die GmbH verpachtete. Diese er\u00f6ffnete dort einen Gro\u00dfhandel, der deutlich umsatzst\u00e4rker war als das auf dem Grundst\u00fcck N betriebene Einzelhandelsgesch\u00e4ft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1998 erteilte V dem E f\u00fcr die KG eine notariell beurkundete, jederzeit widerrufliche Generalvollmacht, nach der E berechtigt war, die KG in allen Angelegenheiten zu vertreten. Im Jahr 2001 waren der &#8211;mittlerweile 94-j\u00e4hrige&#8211; V (weiterhin als Komplement\u00e4r) und E (als Kommanditist) zu je 50\u00a0% an der KG beteiligt; das Finanzgericht (FG) hat nicht festgestellt, zu welchem Zeitpunkt die im Vergleich zum Gr\u00fcndungsjahr der KG eingetretene \u00c4nderung der Beteiligungsverh\u00e4ltnisse vorgenommen worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit Wirkung zum 1.\u00a0Januar des Streitjahres 2002 \u00fcbertrug E seinem Sohn (S) 30\u00a0% der GmbH-Anteile im Wege der vorweggenommenen Erbfolge. Er minderte in seiner Bilanz zum 31.\u00a0Dezember 2002 den Buchwert des Beteiligungsansatzes entsprechend, zog aus der \u00dcbertragung aber keine weiteren einkommensteuerrechtlichen Konsequenzen. Demgegen\u00fcber sah der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in diesem Vorgang eine gewinnrealisierende Entnahme des \u00fcbertragenen Anteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hiergegen wandte die Kl\u00e4gerin im Wesentlichen ein, die GmbH-Anteile seien zugleich als Sonderbetriebsverm\u00f6gen des E bei der KG anzusehen. In den Jahren 1979 und 1980 habe eine Betriebsaufspaltung zwischen der KG und der GmbH bestanden. Auch wenn diese durch Wegfall der personellen Verflechtung im Jahr 1980 beendet worden sei, seien die Anteile im Sonderbetriebsverm\u00f6gen verblieben, da die Gesch\u00e4ftsbeziehung zur GmbH weiterhin von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die KG gewesen und eine Entnahmehandlung nicht erkennbar sei. Nach 1985 sei zudem eine erneute Betriebsaufspaltung zwischen der KG und der GmbH begr\u00fcndet worden: Die sachliche Verflechtung sei durch die \u00dcberlassung des bedeutsamen Grundst\u00fccks I verst\u00e4rkt worden; die personelle Verflechtung ergebe sich daraus, dass E &#8211;obwohl nicht Mehrheitsgesellschafter der KG&#8211; aufgrund der Generalvollmacht habe allein handeln k\u00f6nnen und V wegen seines hohen Alters nicht mehr habe &#8222;st\u00f6ren&#8220; k\u00f6nnen und wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die danach hinsichtlich der GmbH-Anteile zwischen dem Ansatz im Besitz-Einzelunternehmen des E und in dessen Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei der KG entstandene Bilanzierungskonkurrenz sei nach st\u00e4ndiger h\u00f6chstrichterlicher Rechtsprechung zugunsten der Bilanzierung bei der Mitunternehmerschaft aufzul\u00f6sen. Der Ansatz eines Entnahmegewinns im Einzelunternehmen sei daher unzul\u00e4ssig. Ob im Rahmen der einheitlichen und gesonderten Feststellung des Gewinns der KG ein Entnahmegewinn anzusetzen sei bzw. verfahrensrechtlich noch erfasst werden k\u00f6nne, sei im vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg. Das FG f\u00fchrte aus, E habe mit der Vermietung des Grundst\u00fccks N an die GmbH eine Betriebsaufspaltung begr\u00fcndet. Die GmbH-Anteile seien Teil des notwendigen Betriebsverm\u00f6gens seines Besitz-Einzelunternehmens gewesen. Eine Bilanzierungskonkurrenz zur KG sei nicht eingetreten: Zwischen der KG und der GmbH habe mangels personeller Verflechtung keine Betriebsaufspaltung bestanden. Die Generalvollmacht reiche nicht aus, um die fehlende Stimmrechtsmehrheit des E zu \u00fcberspielen, da sie nur eine Vertretungsbefugnis nach au\u00dfen dokumentiere, aber nicht von den Weisungen der Gesellschafterversammlung dispensiere. Zwar h\u00e4tte E die GmbH-Anteile als gewillk\u00fcrtes Sonderbetriebsverm\u00f6gen in der KG behandeln k\u00f6nnen, weil die Beteiligung sowohl f\u00fcr die KG als auch f\u00fcr seine Kommanditistenstellung f\u00f6rderlich gewesen sei. E habe die Anteile aber nicht &#8211;durch entsprechende Bilanzierung&#8211; seinem gewillk\u00fcrten Sonderbetriebsverm\u00f6gen zugeordnet, sondern im Besitz-Einzelunternehmen ausgewiesen. Daher sei der 30\u00a0%-Anteil im Jahr 2002 aus diesem Betriebsverm\u00f6gen gewinnrealisierend entnommen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde begehrt die Kl\u00e4gerin die Zulassung der Revision wegen Divergenz und greifbarer Gesetzwidrigkeit der Vorentscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA h\u00e4lt die Beschwerde f\u00fcr unbegr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Keiner der von der Kl\u00e4gerin geltend gemachten Zulassungsgr\u00fcnde ist tats\u00e4chlich gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht wegen Divergenz (Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung i.S. des \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alternative\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Die Darlegung dieses Zulassungsgrundes setzt die Gegen\u00fcberstellung einander widersprechender abstrakter Rechtss\u00e4tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und der herangezogenen Divergenzentscheidung andererseits voraus (Senatsbeschluss vom 18.\u00a0Januar 2011 X\u00a0B\u00a034\/10, BFH\/NV 2011, 813, unter 1.c, m.w.N.). Eine Revisionszulassung wegen Divergenz kann nicht erfolgen, wenn der Rechtssatz aus der vermeintlichen Divergenzentscheidung dort nicht tragend war (vgl. Senatsbeschluss in BFH\/NV 2011, 813, unter 2.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die Beschwerdebegr\u00fcndung wird diesen Darlegungsanforderungen nicht gerecht. Zwar lie\u00dfe sich zugunsten der Kl\u00e4gerin noch die Annahme vertreten, dass sie einen hinreichend abstrakten Rechtssatz aus der Entscheidung der Vorinstanz herausgearbeitet hat (&#8222;Das FG hat nur gewillk\u00fcrtes Sonderbetriebsverm\u00f6gen II angenommen, um eine Bilanzierungskonkurrenz zum gewerblichen Einzelunternehmen von &lt;E&gt; zu vermeiden&#8220;). Denn derartige Rechtss\u00e4tze k\u00f6nnen auch konkludent in scheinbar fallbezogenen Ausf\u00fchrungen enthalten sein (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 30.\u00a0Juli 1997 II\u00a0B\u00a018\/97, BFH\/NV 1998, 188). Es ist der Kl\u00e4gerin aber nicht gelungen, aus den von ihr angef\u00fchrten BFH-Entscheidungen tragende Rechtss\u00e4tze herauszuarbeiten, die zu dem Rechtssatz, den die Kl\u00e4gerin dem angefochtenen Urteil entnimmt, in Widerspruch stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Aus dem BFH-Urteil vom 14.\u00a0August 1975 IV\u00a0R\u00a030\/71 (BFHE 117, 44, BStBl II 1976, 88) f\u00fchrt die Beschwerde den folgenden Rechtssatz an: &#8222;Der BFH stellte heraus, dass die Gesch\u00e4ftsanteile deswegen Sonderbetriebsverm\u00f6gen II bei der Kommanditgesellschaft (P\u00e4chterin) sind, weil \u00fcber die Gesch\u00e4ftsanteile die Kommanditgesellschaft Einfluss nehmen kann auf die Willensbildung bei der GmbH. Die Gesch\u00e4ftsanteile sind damit ein Instrument zur Erhaltung der wesentlichen Grundlage des gewerblichen Unternehmens des P\u00e4chters (Kommanditgesellschaft).&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dieser Rechtssatz steht nicht in einem Widerspruchsverh\u00e4ltnis zu dem angef\u00fchrten Rechtssatz aus dem FG-Urteil. Das FG hat sich mit der Frage des <em>gewillk\u00fcrten<\/em> Sonderbetriebsverm\u00f6gens befasst. Hierzu \u00e4u\u00dfert sich der BFH in der von der Kl\u00e4gerin zitierten Passage seiner Entscheidung hingegen nicht ausdr\u00fccklich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Kern legt die Kl\u00e4gerin mit ihrem Beschwerdevorbringen keine Divergenz dar, sondern nimmt vielmehr eine Subsumtion des im Streitfall verwirklichten Sachverhalts unter die Grunds\u00e4tze vor, die sie der Entscheidung in BFHE 117, 44, BStBl II 1976, 88 entnimmt. Mit blo\u00dfen Subsumtionsfehlern kann jedoch grunds\u00e4tzlich weder eine Divergenz noch ein anderer Revisionszulassungsgrund dargelegt werden (Senatsbeschl\u00fcsse vom 11.\u00a0Mai 2010 X\u00a0B\u00a0183\/09, BFH\/NV 2010, 2077, unter 2.a\u00a0aa, und vom 14.\u00a0Dezember 2010 X\u00a0B\u00a0120\/10, BFH\/NV 2011, 446, unter 1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Dem BFH-Urteil vom 7.\u00a0Juli 1992 VIII\u00a0R\u00a02\/87 (BFHE 168, 322, BStBl II 1993, 328) entnimmt die Kl\u00e4gerin den Rechtssatz, &#8222;dass die Eigenschaft von Sonderbetriebsverm\u00f6gen II dann gegeben sein kann, wenn beide Gesellschaften trotz verschiedener Gesch\u00e4ftsbereiche nach einem einheitlichen wirtschaftlichen Gesamtkonzept gef\u00fchrt werden.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auch insoweit wird keine Divergenz dargelegt. Der diesem BFH-Urteil entnommene Rechtssatz befasst sich nicht mit der Abgrenzung zwischen notwendigem und gewillk\u00fcrtem Sonderbetriebsverm\u00f6gen. Auch scheint er &#8211;jedenfalls in der Form, wie die Kl\u00e4gerin ihn zitiert&#8211; keinen zwingenden Charakter zu haben (&#8222;kann&#8220;). Vor allem aber war er f\u00fcr die Entscheidung des BFH nicht tragend &#8211;und ist damit nach den unter 1.a dargelegten Grunds\u00e4tzen nicht divergenzf\u00e4hig&#8211;, weil der VIII.\u00a0Senat im Ergebnis die Eigenschaft der dort streitgegenst\u00e4ndlichen GmbH-Anteile als Sonderbetriebsverm\u00f6gen verneint hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Der Rechtssatz, den die Kl\u00e4gerin dem Beschluss des Gro\u00dfen Senats des BFH vom 3.\u00a0Mai 1993 GrS\u00a03\/92 (BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, unter C.III.6.a\u00a0bb) entnimmt, weist keinen erkennbaren Bezug zum Streitfall auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) Das BFH-Urteil vom 23.\u00a0Januar 1992 XI\u00a0R\u00a036\/88 (BFHE 167, 491, BStBl II 1992, 721) enth\u00e4lt zwar den von der Kl\u00e4gerin herausgearbeiteten Rechtssatz, wonach die Beteiligung des Gesellschafters einer Personengesellschaft an einer GmbH, der die Personengesellschaft ihr Anlageverm\u00f6gen vermietet hat, zum notwendigen Sonderbetriebsverm\u00f6gen geh\u00f6rt. Auch weicht dieser Rechtssatz von dem im FG-Urteil enthaltenen Rechtssatz ab. Er war f\u00fcr die Entscheidung in BFHE 167, 491, BStBl II 1992, 721 aber nicht tragend, so dass auch dieses Urteil nicht divergenzf\u00e4hig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der von der Kl\u00e4gerin herangezogene Rechtssatz findet sich vielmehr nur in dem Rechtsprechungs\u00fcberblick, den der XI.\u00a0Senat zu Beginn der Entscheidungsgr\u00fcnde des Urteils in BFHE 167, 491, BStBl II 1992, 721 gegeben hat. In dem Sachverhalt, den der XI.\u00a0Senat konkret zu beurteilen hatte, ging es nicht um die Vermietung von Anlageverm\u00f6gen an eine GmbH. Vielmehr war Gegenstand der dortigen KG ein Bauunternehmen, w\u00e4hrend die GmbH, an der einer der Gesellschafter der KG beteiligt war, ein Parkhaus betrieb. Zwischen der KG und der GmbH bestanden nach Abwicklung eines punktuellen Vertrags (Bauvertrag) keine laufenden Gesch\u00e4ftsbeziehungen mehr, insbesondere keine Miet- oder Pachtvertr\u00e4ge. Der XI.\u00a0Senat hat die GmbH-Anteile im Ergebnis nicht als Sonderbetriebsverm\u00f6gen angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zudem befassen sich auch die beiden Entscheidungen, die der XI.\u00a0Senat im Rahmen seines Rechtsprechungs\u00fcberblicks f\u00fcr die von der Kl\u00e4gerin herausgearbeitete Aussage zitiert, nicht mit der Verpachtung von Anlageverm\u00f6gen, sondern mit Fallgestaltungen, in denen die KG die von der GmbH produzierten Waren vertrieben hat (BFH-Urteil vom 6.\u00a0Juli 1989 IV\u00a0R\u00a062\/86, BFHE 157, 551, BStBl II 1989, 890) bzw. ein geringf\u00fcgiger Teil des Umsatzes der KG auf Lizenzzahlungen der Kapitalgesellschaft beruhte (BFH-Urteil vom 31.\u00a0Oktober 1989 VIII\u00a0R\u00a0374\/83, BFHE 159, 434, BStBl II 1990, 677: Sonderbetriebsverm\u00f6gen im Ergebnis verneint).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Die Zulassung der Revision ist auch nicht deshalb zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung geboten, weil die angefochtene Entscheidung greifbar gesetzwidrig w\u00e4re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Die Revision ist nur dann nach \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alternative\u00a02 FGO wegen eines qualifizierten Rechtsanwendungsfehlers zuzulassen, wenn die Entscheidung des FG sich in einem solchen Ma\u00dfe als fehlerhaft darstellt, dass das Vertrauen in die Rechtsprechung nur durch eine h\u00f6chstrichterliche Korrektur wiederhergestellt werden kann (st\u00e4ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluss vom 28.\u00a0August 2007 VII\u00a0B\u00a0357\/06, BFH\/NV 2008, 113, m.w.N.). Diese Voraussetzung kann zwar etwa vorliegen, wenn das FG eine offensichtlich einschl\u00e4gige entscheidungserhebliche Vorschrift \u00fcbersehen hat (vgl. BFH-Beschluss vom 28.\u00a0Juli 2003 V\u00a0B\u00a072\/02, BFH\/NV 2003, 1597) oder sein Urteil jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrt bzw. auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht (vgl. BFH-Beschluss vom 8.\u00a0Februar 2006 III\u00a0B\u00a0128\/04, BFH\/NV 2006, 1116). Allerdings reichen unterhalb dieser Schwelle liegende, auch erhebliche Rechtsfehler nicht aus, um eine greifbare Gesetzwidrigkeit oder gar eine Willk\u00fcrlichkeit der angefochtenen Entscheidung anzunehmen (vgl. zusammenfassend BFH-Beschluss vom 16.\u00a0Mai 2012 IV\u00a0B\u00a048\/11, BFH\/NV 2012, 1462, unter II.3.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Diese Voraussetzungen sind im Streitfall nicht erf\u00fcllt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Zun\u00e4chst meint die Kl\u00e4gerin, die Entscheidung der Vorinstanz sei greifbar gesetzwidrig, weil dem Steuerpflichtigen in keiner der zitierten BFH-Entscheidungen ein Wahlrecht zur Bildung gewillk\u00fcrten Sonderbetriebsverm\u00f6gens einger\u00e4umt werde und das FG die einschl\u00e4gige h\u00f6chstrichterliche Rechtsprechung &#8222;schlicht \u00fcbersehen&#8220; habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hierzu weist das FA zutreffend darauf hin, dass der BFH in dem von der Kl\u00e4gerin selbst angef\u00fchrten Urteil in BFHE 167, 491, BStBl II 1992, 721 (unter II.4.) ausdr\u00fccklich pr\u00fcft, ob die von dem Gesellschafter einer KG gehaltenen Anteile an mehreren Kapitalgesellschaften zu seinem gewillk\u00fcrten Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei der KG geh\u00f6ren, also die Existenz von gewillk\u00fcrtem Sonderbetriebsverm\u00f6gen in einer Entscheidung, die auch die Kl\u00e4gerin als einschl\u00e4gig ansieht, ersichtlich f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im \u00dcbrigen f\u00fchrt das \u00dcbersehen einer h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung &#8211;anders als das \u00dcbersehen einer Rechtsnorm&#8211; nach den vom BFH zu \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alternative\u00a02 FGO entwickelten Grunds\u00e4tzen nicht zur Annahme einer greifbar gesetzwidrigen Entscheidung (BFH-Beschl\u00fcsse vom 29.\u00a0Juli 2004 VI\u00a0B\u00a0174\/02, BFH\/NV 2004, 1547, und vom 19.\u00a0Juli 2012 X\u00a0B\u00a088\/11, BFH\/NV 2012, 1932, unter II.1.b aa, beide m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>32<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Ferner ist die Kl\u00e4gerin der Auffassung, die Vorentscheidung sei insoweit &#8222;willk\u00fcrlich&#8220;, als das FG ihre Behauptung, V habe aufgrund seines Alters nicht mehr &#8222;st\u00f6ren&#8220; k\u00f6nnen und wollen, nicht zum Anlass genommen habe, trotz fehlender Stimmenmehrheit des E dessen Beherrschung der KG und damit eine personelle Verflechtung zwischen der KG und der GmbH zu bejahen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>33<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Indes ist nicht erkennbar, dass die Kl\u00e4gerin ihre &#8211;nach Aktenlage unsubstantiierte&#8211; Behauptung zum angeblich altersbedingt fehlenden K\u00f6nnen und Wollen des V w\u00e4hrend des Verwaltungs- oder Klageverfahrens durch konkreten Tatsachenvortrag und Beweisangebote untermauert h\u00e4tte. Im \u00dcbrigen hat sich die Kl\u00e4gerin weder in ihrem vorinstanzlichen Vorbringen noch in der Beschwerdebegr\u00fcndung mit der umfangreichen h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung zu den F\u00e4llen, in denen ausnahmsweise entgegen der bestehenden Stimmrechtsverh\u00e4ltnisse eine personelle Verflechtung kraft &#8222;faktischer Beherrschung&#8220; der Personengesellschaft angenommen worden ist, auseinandergesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>34<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Die Kl\u00e4gerin sieht dar\u00fcber hinaus den Umstand, dass das FG ihrer Auffassung zur Annahme eines die Gewinnrealisierung vermeidenden &#8222;Gesamtplans&#8220; hinsichtlich der Anteils\u00fcbertragung auf S nicht gefolgt ist, als schwerwiegenden Rechtsfehler an. Zugleich erkl\u00e4rt sie jedoch selbst, diese Frage k\u00f6nne in einem k\u00fcnftigen Revisionsverfahren im Streitfall keine Rolle spielen. Damit kann dieser Problemkreis auch nicht Grundlage einer Revisionszulassung sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>35<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Von einer weiteren Darstellung des Sachverhalts sowie einer weiteren Begr\u00fcndung sieht der Senat gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a05 Satz\u00a02 Halbsatz\u00a02 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.5.2013, X B 184\/12 Voraussetzungen der Revisionszulassung wegen Divergenz Tatbestand 1 I. Die Beteiligten streiten dar\u00fcber, ob die Beteiligung an einer Betriebs-Kapitalgesellschaft zum Betriebsverm\u00f6gen des Besitz-Einzelunternehmers geh\u00f6rte oder wegen einer Bilanzierungskonkurrenz vorrangig bei einer Mitunternehmerschaft auszuweisen war. 2 Die Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin) wurde im Streitjahr 2002 mit ihrem Ehemann (E) zur &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-184-12-voraussetzungen-der-revisionszulassung-wegen-divergenz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;184\/12 &#8211; Voraussetzungen der Revisionszulassung wegen Divergenz<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-51338","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51338\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}