{"id":52193,"date":"2013-06-28T16:54:53","date_gmt":"2013-06-28T14:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=52193"},"modified":"2013-06-28T16:54:53","modified_gmt":"2013-06-28T14:54:53","slug":"einkommensteuer-pastoren-im-ruhestand-die-keine-anderen-einnahmen-als-die-versorgungsbezuge-erzielen-konnen-werbungskostenabzuge-auch-nicht-mit-blick-auf-die-erfullung-pastoraler-aufgaben-innerhalb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/einkommensteuer-pastoren-im-ruhestand-die-keine-anderen-einnahmen-als-die-versorgungsbezuge-erzielen-konnen-werbungskostenabzuge-auch-nicht-mit-blick-auf-die-erfullung-pastoraler-aufgaben-innerhalb\/","title":{"rendered":"Einkommensteuer: Pastoren im Ruhestand, die keine anderen Einnahmen als die Versorgungsbez\u00fcge erzielen, k\u00f6nnen Werbungskostenabz\u00fcge auch nicht mit Blick auf die Erf\u00fcllung pastoraler Aufgaben innerhalb des fortbestehenden Pfarrerdienstverh\u00e4ltnisses geltend machen"},"content":{"rendered":"<p>Urteil des 5. Senat vom 13.2.2013, 5 K 50\/11, rechtskr\u00e4ftig. &#8211; Entscheidung im Volltext<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>FINANZGERICHT HAMBURG<br \/>\nAz.: 5 K 50\/11<br \/>\nUrteil des Senats vom 13.02.2013<br \/>\nRechtskraft: rechtskr\u00e4ftig<br \/>\nNormen: EStG \u00a7 9<br \/>\nLeitsatz: Pastoren im Ruhestand, die keine anderen Einnahmen als die<br \/>\nVersorgungsbez\u00fcge erzielen, k\u00f6nnen Werbungskostenabz\u00fcge auch nicht mit Blick<br \/>\nauf das fortbestehende Pfarrerdienstverh\u00e4ltnis geltend machen.<br \/>\n\u00dcberschrift: Einkommensteuer: Zum Werbungskostenabzug eines Pastors im<br \/>\nRuhestand<br \/>\nTatbestand:<br \/>\nDie Beteiligten streiten um den Abzug von Werbungskosten des Kl\u00e4gers zu 2) bei<br \/>\ndessen Eink\u00fcnften aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit.<br \/>\nDer Kl\u00e4ger zu 2), geb. &#8230; 1941, ist Pastor im Bereich der Nordelbischen Ev.-Luth.<br \/>\nKirche und wurde mit Wirkung zum &#8230; 2006 in den Ruhestand versetzt. In der<br \/>\nUrkunde vom &#8230; 2006 (Hefter Einkommensteuerunterlagen 2005-2007 Bl. 217) hei\u00dft<br \/>\nes: &#8222;Mit dem Beginn des Ruhestandes ist &#8230;A&#8230;unter Aufrechterhaltung seines<br \/>\nDienstverh\u00e4ltnisses auf Lebenszeit &#8230;der Pflicht zur Dienstleistung enthoben. Auftrag<br \/>\nund Recht zur \u00f6ffentlichen Wortverk\u00fcndigung und zur Sakramentsverwaltung werden<br \/>\ndurch die Zurruhesetzung nicht ber\u00fchrt&#8220;. Im Streitjahr 2008 bezog er als Pastor im<br \/>\nRuhestand Versorgungsbez\u00fcge.<br \/>\nMit seiner Einkommensteuererkl\u00e4rung machte er im Rahmen der erkl\u00e4rten<br \/>\nVersorgungsbez\u00fcge\/Eink\u00fcnfte aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit Werbungskosten in<br \/>\nH\u00f6he von 4.871 \u20ac geltend, u. a. Aufwendungen f\u00fcr ein Arbeitszimmer (2.099 \u20ac),<br \/>\nReisekosten (836 \u20ac), im \u00dcbrigen Kosten f\u00fcr B\u00fccher, B\u00fcromaterial und Geschenke.<br \/>\nMit Einkommensteuerbescheid 2008 vom 30.03.2010 ber\u00fccksichtigte der Beklagte<br \/>\nneben einem Versorgungsfreibetrag in H\u00f6he von 3.744 \u20ac den<br \/>\nWerbungskostenpauschbetrag f\u00fcr Versorgungbez\u00fcge in H\u00f6he von 102 \u20ac, erkannte<br \/>\naber weitergehende Aufwendungen mit der Begr\u00fcndung nicht an, dass ein<br \/>\nWerbungskostenabzug f\u00fcr einen pensionierten Pastor nicht in Betracht komme.<br \/>\nDen hiergegen am 30.04.2010 mit Hinweis auf den lebenslangen Auftrag eines<br \/>\nPastors eingelegten Einspruch wies der Beklagte mit Einspruchsentscheidung vom<br \/>\n20.01.2011 nach Teilabhilfe hinsichtlich anderer Streitpunkte als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck.<br \/>\nUnter dem 27.04.2012 \u00e4nderte der Beklagte den Bescheid nochmals zugunsten der<br \/>\nKl\u00e4ger hinsichtlich hier nicht streitiger Punkte.<br \/>\nAm 23.02.2011 haben die Kl\u00e4ger Klage erhoben.<br \/>\nDie Kl\u00e4ger tragen vor:<br \/>\nDie als Werbungskosten geltend gemachten Aufwendungen seien dem Kl\u00e4ger im<br \/>\nZusammenhang mit seiner nunmehr im Ruhestand ausge\u00fcbten T\u00e4tigkeit als Pastor<br \/>\nentstanden. Wie auch das Nordelbische Kirchenamt in der Bescheinigung vom 11.05.2004 best\u00e4tigt habe, bestehe das Pfarrdienstverh\u00e4ltnis nach dem Eintritt des<br \/>\nPastors in den Ruhestand fort, auch wenn die Pflicht zur Dienstleistung entfallen sei.<br \/>\nWeiterhin \u00fcbernehme er, der Kl\u00e4ger, z. T. auf Anfrage, zum Teil aus eigener<br \/>\nInitiative, pastorale Aufgaben wie z. B. Gottesdienste, Predigten, Taufen, Trauungen,<br \/>\nBeerdigungen. Zur Vorbereitung hierauf nutze er sein Arbeitszimmer, in dem die<br \/>\ntheologische Literatur ebenso wie Telefon, Telefax und PC untergebracht seien und<br \/>\ndas weiterhin den Mittelpunkt seiner beruflichen T\u00e4tigkeit darstelle. Dar\u00fcber hinaus<br \/>\nbereite er hier auch seine seit einer m\u00fcndlichen Absprache aus der Zeit vor seinem<br \/>\nRuhestand ca. im 2-Wochen-Rhythmus erfolgenden Besuche in der<br \/>\nKindertagesst\u00e4tte B vor und treffe die Bild- und Liederauswahl. \u00dcber seinen PC<br \/>\nstehe er zudem regelm\u00e4\u00dfig &#8230; zwischen 20 und 22 Uhr dem unter www&#8230;<br \/>\nangebotenen Chat als Geh\u00f6rlosenpastor zur Verf\u00fcgung. Diese T\u00e4tigkeit beruhe auf<br \/>\nseinem langj\u00e4hrigen Engagement in dem entsprechenden Fachausschuss, dessen<br \/>\nMitglied er nach wie vor sei. Schlie\u00dflich habe er im Jahr 2008 die von ihm, dem<br \/>\nKl\u00e4ger, selbst betreute Reise der C Geh\u00f6rlosengemeinde nach D von seinem<br \/>\nArbeitszimmer aus organisiert. Die geschilderten T\u00e4tigkeiten w\u00fcrden nicht verg\u00fctet.<br \/>\nAllerdings erhalte er f\u00fcr die Fachausschutzsitzungen und Konvente und anl\u00e4sslich<br \/>\nder Dienste in der Geh\u00f6rlosenseelsorge Fahrgelderstattungen. Ein wirtschaftlich<br \/>\nbegr\u00fcndeter Veranlassungszusammenhang mit der fortdauernden T\u00e4tigkeit als<br \/>\nPastor sei gegeben. Die von dem Beklagten gegen den Werbungskostenabzug<br \/>\nangef\u00fchrte finanzgerichtliche Rechtsprechung greife zu kurz, zumal eine rechtliche<br \/>\nVerpflichtung keine Voraussetzung f\u00fcr den Werbungskostenabzug sei. Die Kl\u00e4ger<br \/>\nverweisen zudem auf die neuere Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu den<br \/>\nnachtr\u00e4glichen Werbungskosten.<br \/>\nDie Kl\u00e4ger beantragen,<br \/>\ndie Einspruchsentscheidung vom 20.01.2011 und den Bescheid f\u00fcr 2008 \u00fcber<br \/>\nEinkommensteuer vom 27.04.2012 dahingehend zu \u00e4ndern, dass weitergehende<br \/>\nWerbungskosten im Rahmen nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit des Kl\u00e4gers zu 2) in H\u00f6he<br \/>\nvon 4.769 \u20ac ber\u00fccksichtigt werden und die Einkommensteuer entsprechend<br \/>\nniedriger festgesetzt wird.<br \/>\nDer Beklagte beantragt,<br \/>\ndie Klage abzuweisen.<br \/>\nSeiner Ansicht nach ist ein Veranlassungszusammenhang der Aufwendungen mit<br \/>\nden Versorgungsbez\u00fcgen des Kl\u00e4gers nicht ersichtlich, da die Aufwendungen nicht<br \/>\nauf Einkunftserzielung oder Erhaltung von Eink\u00fcnften gerichtet seien.<br \/>\nDem Senat haben Band II der Einkommensteuerakten, ein Hefter mit<br \/>\nEinkommensteuerunterlagen f\u00fcr 2005-2007 und Band II der Rechtsbehelfsakten<br \/>\nvorgelegen.<br \/>\nAuf die Sitzungsniederschrift der m\u00fcndlichen Verhandlung vom 13.02.2013 wird<br \/>\nverwiesen.Entscheidungsgr\u00fcnde:<br \/>\nDie zul\u00e4ssige Klage hat in der Sache keinen Erfolg.<br \/>\nDer Beklagte hat den begehrten Werbungskostenabzug zu Recht versagt.<br \/>\nI.<br \/>\n1. \u00a7 9 Abs. 1 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) bestimmt<br \/>\nWerbungskosten als Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der<br \/>\nEinnahmen. Die Rechtsprechung hat den Werbungskostenbegriff allerdings dem<br \/>\nBegriff der Betriebsausgaben gem. \u00a7 4 Abs. 4 EStG angeglichen. Werbungskosten<br \/>\nliegen danach \u00fcber den unmittelbaren Wortlaut des \u00a7 9 Abs. 1 EStG hinaus vor,<br \/>\nwenn sie durch den Beruf bzw. durch die Erzielung steuerpflichtiger Einnahmen<br \/>\nveranlasst sind. Eine berufliche Veranlassung ist gegeben, wenn ein objektiver<br \/>\nZusammenhang mit dem Beruf besteht und die Aufwendungen subjektiv zur<br \/>\nF\u00f6rderung des Berufs get\u00e4tigt werden (BFH Beschluss vom 04.02.2009 VI B 77\/98,<br \/>\nBFH\/NV 2009, 760). Ma\u00dfgeblich ist, dass die Aufwendungen zu einer der<br \/>\nEinkunftsarten i. S. v. \u00a7 2 Abs. 1 Nr. 4-7 EStG in einem steuerrechtlich<br \/>\nanzuerkennenden wirtschaftlichen Zurechnungszusammenhang stehen (vgl. BFH<br \/>\nBeschluss vom 04. Juli 1990 GrS 2-3\/88, BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817; BFH<br \/>\nUrteil vom 02.05.2001 VIII R 32\/00, BStBl II 2001, 668; BFH Urteil vom 09.02.2012<br \/>\nVI R 23\/10, BStBl II 2012, 829; BFH Urteil vom 06.05.2010 VI R 25\/09, BStBl II 2010,<br \/>\n851). Hierf\u00fcr gen\u00fcgt ein schlichter naturwissenschaftlicher Ursachenzusammenhang<br \/>\n(im Sinne einer conditio sine qua non) nicht (BFH Urteile vom 17.09.2009 und vom<br \/>\n06.05.2010). Entscheidend daf\u00fcr, ob ein solcher Zusammenhang besteht, ist zum<br \/>\neinen die wertende Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen &#8222;ausl\u00f6senden<br \/>\nMoments&#8220;, zum anderen die Zuweisung dieses ma\u00dfgeblichen Bestimmungsgrundes<br \/>\nzur einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph\u00e4re (BFH Beschluss vom 04.<br \/>\nJuli 1990 GrS 2-3\/88, BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817 Tz. 66, 70 f. juris).<br \/>\nDiese Grunds\u00e4tze gelten auch f\u00fcr nachtr\u00e4gliche Werbungskosten, die entstehen<br \/>\nk\u00f6nnen, wenn der Arbeitnehmer nach Beendigung des Dienstverh\u00e4ltnisses<br \/>\nAufwendungen im Zusammenhang mit demselben erbringt. In einem solchen Fall<br \/>\nmuss bereits zu dem Zeitpunkt, in dem der Grund f\u00fcr die Aufwendungen gelegt wird,<br \/>\nder dargestellte berufliche Zusammenhang bestehen (BFH Urteil von 16.11.2011 VI<br \/>\nR 97\/10, BStBl II 2012, 343).<br \/>\n2. Im Streitfall fehlt es an dem erforderlichen Veranlassungszusammenhang. Die<br \/>\ngeltend gemachten Aufwendungen des Kl\u00e4gers sind nicht durch die Erzielung<br \/>\nsteuerpflichtiger Einnahmen veranlasst.<br \/>\na) Bei dem Einkommen, das der Kl\u00e4ger im Streitjahr bezogen hat, handelt es sich um<br \/>\nBez\u00fcge aus fr\u00fcheren Dienstleistungen i. S. v. \u00a7 19 Abs. 1 Nr. 2 EStG, um<br \/>\nVersorgungsbez\u00fcge i. S. v. \u00a7 19 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 Buchstabe a EStG aufgrund<br \/>\ngesetzlicher Vorschriften, die beamtenrechtlichen Vorschriften gleichstehen. Sie<br \/>\nstellen keine Gegenleistung f\u00fcr T\u00e4tigkeiten nach dem Eintritt in den Ruhestand dar,<br \/>\nsondern nachtr\u00e4gliches Entgelt f\u00fcr die vor dem Ruhestand geleistete Arbeit, und<br \/>\nbegr\u00fcnden keinen Veranlassungszusammenhang mit den hier in Rede stehenden<br \/>\nAufwendungen.Dies steht im Einklang auch mit der Rechtsstellung der &#8222;Pastoren&#8220; in der VereinigtenLutherischen Kirche Deutschlands, die in dem Kirchengesetz bzw. Pfarrergesetz<br \/>\n(PfG) vom 19.10.1995 in der im Streitjahr geltenden Fassung vom 15.11.2007<br \/>\ngeregelt ist (Abl. VELDK 1995 Bd. VI S. 274, 2007 Bd. VII S. 376). Sie ist durch die<br \/>\nOrdination auf der einen Seite (II. Abschnitt PfG) und das Dienstverh\u00e4ltnis auf der<br \/>\nanderen Seite (IV. Abschnitt PfG) gepr\u00e4gt. Mit der Ordination werden Auftrag und<br \/>\nRecht zur \u00f6ffentlichen Wortverk\u00fcndigung (Predigt) und Sakramentsverwaltung<br \/>\n\u00fcbertragen. Auftrag und Recht sind auf Lebenszeit angelegt; die Ordinierten sind<br \/>\nverpflichtet, sich in ihrer Amts- und Lebensf\u00fchrung so zu verhalten wie es ihrem<br \/>\nAuftrag entspricht (\u00a7 4 Abs.1 und 2 PfG). Die in der Ordination begr\u00fcndeten Rechte<br \/>\nund Pflichten sind f\u00fcr Ordinierte, die in einem kirchlichen Dienstverh\u00e4ltnis stehen,<br \/>\nauch Rechte und Pflichten aus dem Dienstverh\u00e4ltnis (\u00a7 4 Abs.3 PfG). Die Ordination<br \/>\nsetzt voraus, dass ein geordneter kirchlicher Dienst \u00fcbertragen werden soll, der die<br \/>\n\u00f6ffentliche Wortverk\u00fcndigung und die Sakramentsverwaltung einschlie\u00dft (\u00a7 5 Abs.1<br \/>\nPfG). Auch das Dienstverh\u00e4ltnis der Pfarrer und Pfarrerinnen ist gem. \u00a7 1 Abs. 1 S. 2<br \/>\nPfG ein solches auf Lebenszeit. Es wird durch die Berufung zum Pfarrer oder zur<br \/>\nPfarrerin begr\u00fcndet, mit der die \u00dcbertragung einer Pfarrstelle oder einer<br \/>\nallgemeinkirchlichen Aufgabe verbunden ist (\u00a7 23 PfG). Der IX. Abschnitt des PfG<br \/>\nenth\u00e4lt in \u00a7\u00a7 69-80 Regelungen betr. den Schutz, die F\u00fcrsorge und Beteiligung der<br \/>\nGesamtpfarrervertretung. Gem. \u00a7 70 Abs.1 PfG haben Pfarrer und Pfarrerinnen<br \/>\nAnspruch auf angemessenen Unterhalt &#8230;, insbesondere durch Gew\u00e4hrung von<br \/>\nBesoldung und Versorgung. Pfarrer und Pfarrerinnen treten mit Ende des Monats, in<br \/>\ndem sie das 65. Lebensjahr vollenden, in den Ruhestand (Abschnitt XI \u00a7 104 Abs. 1<br \/>\nPfG). Gem. \u00a7 109 Abs. 1 und 3 PfG sind sie mit dem Beginn des Ruhestands unter<br \/>\nAufrechterhaltung des Pfarrerdienstverh\u00e4ltnisses der Pflicht zur Dienstleistung<br \/>\nenthoben und erhalten Versorgungsbez\u00fcge. Letztere sind gegen\u00fcber den<br \/>\nDienstbez\u00fcgen reduziert (de Wall\/Muckel, Kirchenrecht 2009 S. 278; Kirchengesetz<br \/>\n\u00fcber die Versorgung der Pfarrer&#8230;in der Evangelischen Kirche in Deutschland &#8211;<br \/>\nVersorgungsgesetz vom 01.07.2005 i. d. F. vom 05.12.2007, Abl. EKD 2005 S. 415<br \/>\nund 2008 S. 78). Im \u00dcbrigen unterstehen sie weiter der Lehrverpflichtung und der<br \/>\nAmtspflicht i. S. v. \u00a7\u00a7 66-68 und damit der Lehraufsicht und der Disziplinargewalt. D.<br \/>\nh. sie verletzen ihre Lehrverpflichtung bzw. ihre Amtspflicht, wenn sie \u00f6ffentlich durch<br \/>\nWort oder Schrift in der Darbietung der christlichen Lehre oder in ihrem<br \/>\ngottesdienstlichen Handeln in Widerspruch zum Bekenntnis der EvangelischLutherischen Kirche treten oder auf andere Weise schuldhaft gegen die in der<br \/>\nOrdination begr\u00fcndeten Pflichten versto\u00dfen (\u00a7 66 PfG). Die Regelungen in \u00a7\u00a7 56 &#8211;<br \/>\n56d PfG \u00fcber Nebent\u00e4tigkeiten (Nebenamt, Nebenbesch\u00e4ftigung, \u00f6ffentliches oder<br \/>\nkirchliches Ehrenamt) gelten gem. \u00a7 109 Abs. 2 PfG entsprechend.<br \/>\nAuf der Grundlage der vorgenannten Regelungen \u00fcbt der Kl\u00e4ger die geschilderten<br \/>\nT\u00e4tigkeiten freiwillig in dem Sinne aus, dass er seine Versorgungsbez\u00fcge auch ohne<br \/>\ndie T\u00e4tigkeiten erh\u00e4lt. Denn gem. \u00a7 109 PfG erh\u00e4lt der Pfarrer im Ruhestand<br \/>\nVersorgungsbez\u00fcge und besteht eine Dienstleistungspflicht nach dem Eintritt in den<br \/>\nRuhestand nicht mehr. Der Hinweis auf die Lehrverpflichtung bzw. Amtspflicht in \u00a7<br \/>\n109 Abs. 1 S. 2 PfG steht dem nicht entgegen. In Verbindung mit den in Bezug<br \/>\ngenommenen Vorschriften in \u00a7\u00a7 66-68 PfG wird deutlich, dass hier allein<br \/>\nVerhaltenspflichten im Falle der freiwillig aufgenommenen oder fortgesetzten<br \/>\nseelsorgerischen T\u00e4tigkeit gemeint sind. Soweit \u00a7 4 PfG allgemeine<br \/>\nVerhaltensregelungen f\u00fcr die Lebensf\u00fchrung enth\u00e4lt bzw. hieraus eine Pflicht zur<br \/>\nWortverk\u00fcndigung und Sakramentsverwaltung abgeleitet wird (vgl. de Wall\/Muckel a.<br \/>\na. O. S. 269), bestehen sie zwar aufgrund des Auftrages auf Lebenszeit auch nach dem Eintritt in den Ruhestand fort. Sie beruhen aber auch unter Ber\u00fccksichtigung<br \/>\ndes \u00a7 4 Abs. 3 PfG prim\u00e4r nicht auf dem (fortbestehenden) Dienstverh\u00e4ltnis, sondern<br \/>\nauf der hiervon zu trennenden Ordination &#8211; auch wenn diese pr\u00e4gendes Element des<br \/>\n(fortbestehenden) Pfarrerdienstverh\u00e4ltnisses ist (vgl. Blaschke, Erl\u00e4uterung zum<br \/>\nPfarrergesetz der VELKD 1994 S. 32). Demgegen\u00fcber sind Besoldung und<br \/>\nVersorgung Folge des \u00f6ffentlich-rechtlichen Dienst- bzw. Beamtenverh\u00e4ltnisses (vgl.<br \/>\nf\u00fcr die Versorgung \u00a7 4 Abs. 1 Versorgungsgesetz). So weisen auch de Wall\/Muckel<br \/>\n(S. 267) und Stein (Evangelisches Kirchenrecht 1980 S. 110) darauf hin, dass<br \/>\nOrdinierte ihr Predigtamt auch au\u00dferhalb eines Dienstverh\u00e4ltnisses als Pfarrer<br \/>\nehrenamtlich wahrnehmen k\u00f6nnen (s. a. Blaschke, Pfarrergesetz der VELKD 1994 S.<br \/>\n31).<br \/>\nDer Kl\u00e4ger steht damit im Ergebnis einem emeritierten Professor gleich, f\u00fcr dessen<br \/>\nAufwendungen der Bundesfinanzhof (BFH) einen steuerrechtlich anzuerkennenden<br \/>\nwirtschaftlichen Zusammenhang mit den Versorgungsbez\u00fcgen abgelehnt hat (BFH<br \/>\nUrteil vom 05.11.1993 VI R 24\/93, BStBl II 1994, 238, in Abgrenzung von einer<br \/>\nunklaren Formulierung im BFH Urteil vom 19.06.1974 VI R 37\/70, BStBl II 1975, 23;<br \/>\nvgl. a. FG Hamburg Urteile vom 28.02.1989 V 315\/86, EFG 1989, 452, vom<br \/>\n20.02.1986 V 140\/84, EFG 1986, 555 und vom 19.07.2012 3 K 33\/11, juris; vgl. a.<br \/>\nFG K\u00f6ln Urteil vom 24.11.2008 5 K 6417\/04, EFG 2009, 1204; f\u00fcr Pfarrer im<br \/>\nRuhestand s. a. S\u00e4chsisches FG Urteil vom 25.07.2012 8 K 2495\/07, juris; FG<br \/>\nRheinland-Pfalz Urteil vom 12.09.2006 2 K 1375\/05, DStRE 2007, 1147; FG Berlin<br \/>\nUrteil vom 22.02.1980 II 315\/79, EFG 1980, 388; kritisch R\u00f6\u00dfler DStZ 1995, 86;<br \/>\nVogel DStR 1990, 191; vgl. a. Nds. FG Urteil vom 08.06.1993 III 211\/91, EFG 1994,<br \/>\n141, einerseits mit Hinweis auf eine Trennung von Amt und Auftrag, andererseits in<br \/>\nAnlehnung an BFH Urteil vom 19.06.1974 einen Werbungskostenabzug insoweit in<br \/>\nBetracht ziehend als der Pfarrer im Ruhestand mit der Vertretung einer Pfarrstelle<br \/>\nbetraut oder ihm in vergleichbarem Umfang die Wahrnehmung kirchlicher Aufgaben<br \/>\n\u00fcbertragen wird). In Abgrenzung zu einer &#8211; seinerzeit nicht entscheidungserheblichen<br \/>\n&#8211; Aussage in der Entscheidung des BFH vom 19.06.1974 (Tz. 12 juris; \u00e4hnlich FG<br \/>\nNds. a. a. O. Tz. 18) sind nach dem BFH Urteil vom 05.11.1993 (Tz. 9 juris) die nach<br \/>\nEintritt in den Ruhestand bezogenen Emeritenbez\u00fcge auch nicht teilweise<br \/>\nErwerbseink\u00fcnfte i. S. v. \u00a7 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG f\u00fcr die ohne rechtliche Verpflichtung<br \/>\naufgrund des fortbestehenden Lehr- und Forschungsrechts ausge\u00fcbte T\u00e4tigkeit. Dies<br \/>\nberuhe darauf, dass die Bez\u00fcge nicht Gegenleistung f\u00fcr geschuldete<br \/>\nDienstleistungen seien, vielmehr auch ohne weitere Dienstleistung gezahlt w\u00fcrden.<br \/>\nDann k\u00f6nne es auch nicht darauf ankommen, ob tats\u00e4chlich freiwillige<br \/>\nDienstleistungen erbracht w\u00fcrden. Der Umstand, dass tats\u00e4chlich erbrachte<br \/>\nLeistungen des emeritierten Professors mit den Bez\u00fcgen als abgegolten betrachtet<br \/>\nwerden, die er auch ohne die Leistung erhalten h\u00e4tte, rechtfertige nicht die<br \/>\nBeurteilung, dass diese Bez\u00fcge die Gegenleistung f\u00fcr die tats\u00e4chlich erbrachte<br \/>\nLeistung sind. Auf der Grundlage dieser Rechtsauffassung sind die Bez\u00fcge im<br \/>\nGegenteil nachtr\u00e4gliches Entgelt allein f\u00fcr die in der Zeit vor dem Ruhestand<br \/>\ngeleistete Arbeit (vgl. a. S\u00e4chsisches FG Urteil vom 25.07.2012 a. a. O. Tz. 29 juris;<br \/>\nFG Berlin Urteil vom 22.02.1980 a. a. O.; FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 12.09.2006<br \/>\na. a. O. Tz. 15) und fehlt es an dem wirtschaftlichen Zusammenhang der Bez\u00fcge mit<br \/>\nden Aufwendungen f\u00fcr in der Zeit des Ruhestands entfaltete T\u00e4tigkeiten (BFH Urteil<br \/>\nvom 05.11.1993 a. a. O. Tz. 11).<br \/>\nDem schlie\u00dft sich der Senat an.Der gegen die genannte Rechtsprechung h\u00e4ufig angef\u00fchrte Vergleich zu dem<br \/>\nWerbungskostenabzug eines Beamten auf Lebenszeit im h\u00f6chsten Amt seiner<br \/>\nLaufbahn tr\u00e4gt ebenso wenig wie der &#8211; im Grundsatz allerdings zutreffende &#8211; Hinweis<br \/>\ndarauf, dass eine Verpflichtung zur Vornahme des Aufwands oder zu der unmittelbar<br \/>\nden Aufwand verursachenden Handlung nicht Voraussetzung f\u00fcr den<br \/>\nWerbungskostenabzug ist (s. bei Vogel a. a. O. S. 192) und sich der Aufwand nicht<br \/>\nauf die H\u00f6he der Eink\u00fcnfte auswirken muss (vgl. BFH Urteil vom 06.05.2010 a. a.<br \/>\nO.). Entscheidend ist vielmehr, dass die den Anlass f\u00fcr die Aufwendungen bietende<br \/>\nfortgesetzte Forschungs- oder Lehrt\u00e4tigkeit (f\u00fcr Hochschullehrer) bzw.<br \/>\nseelsorgerische T\u00e4tigkeit (f\u00fcr Pastoren) in der Zeit des Ruhestands keine<br \/>\nEinkunftsquelle mehr darstellt, da die Bez\u00fcge ohne R\u00fccksicht auf die fortgesetzte<br \/>\nT\u00e4tigkeit, d. h. auch ohne die fortgesetzte T\u00e4tigkeit geleistet werden. Es fehlt der f\u00fcr<br \/>\nden Werbungskostenabzug ma\u00dfgebliche wirtschaftliche Zusammenhang der<br \/>\nAufwendungen mit einer der Eink\u00fcnfteerzielung dienenden T\u00e4tigkeit, die eine<br \/>\nEinkunftsquelle darstellt (vgl. Kreft in: Hermann\/Heuer\/Raupach EStG \u00a7 9 Lfg. Dez.<br \/>\n2010 Rn. 145). Diese Voraussetzung erf\u00fcllt anders als der Kl\u00e4ger der zitierte<br \/>\nBeamte, der trotz fehlender Aufstiegsm\u00f6glichkeit Fachliteratur o. a.<br \/>\nFortbildungsm\u00f6glichkeiten erwirbt und sie im Rahmen seiner Berufsaus\u00fcbung nutzt,<br \/>\ndie ihm wiederum der Eink\u00fcnfteerzielung dient; denn ohne die Berufst\u00e4tigkeit erzielte<br \/>\nauch der Beamte keine Einnahmen.<br \/>\nb) Die Aufwendungen des Kl\u00e4gers im Ruhestand k\u00f6nnen auch nicht als<br \/>\nnachtr\u00e4gliche Werbungskosten anerkannt werden. Die Aufwendungen sind zwar<br \/>\ndurch das fortbestehende Pfarrerdienstverh\u00e4ltnis veranlasst, nicht aber wirtschaftlich<br \/>\ndurch die noch aktive, auf Einnahmeerzielung ausgerichtete T\u00e4tigkeit des Kl\u00e4gers<br \/>\nvor Beginn des Ruhestands (vgl. f\u00fcr die Kosten der Forschungst\u00e4tigkeit eines<br \/>\nemeritierten Professors auch Kreft a. a. O. Rn. 172). Die schlichte Urs\u00e4chlichkeit des<br \/>\nEintritts in das fr\u00fchere aktive Pfarrerdienstverh\u00e4ltnis f\u00fcr die sp\u00e4teren Aufwendungen<br \/>\ngen\u00fcgt wie dargelegt f\u00fcr den ma\u00dfgeblichen wirtschaftlichen<br \/>\nVeranlassungszusammenhang nicht. Auch soweit die T\u00e4tigkeiten &#8211; wie vom Kl\u00e4ger<br \/>\nf\u00fcr die Kita-Arbeit und die T\u00e4tigkeit in der Geh\u00f6rlosenseelsorge vorgetragen &#8211; auf<br \/>\nschon vor Eintritt in den Ruhestand getroffene Absprachen oder Mitgliedschaften<br \/>\nzur\u00fcckgingen, k\u00f6nnen sie im Streitjahr nicht mehr als der notwendigen Abwicklung<br \/>\ndienende Ma\u00dfnahmen ber\u00fccksichtigt werden (vgl. S\u00e4chsisches FG Urteil vom<br \/>\n25.07.2012 Tz. 34 ff. juris).<br \/>\nDem steht die neue Rechtsprechung des BFH zu der Ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higkeit<br \/>\nnachtr\u00e4glicher Schuldzinsen auch nach Aufgabe der Einkunftsquelle im Rahmen der<br \/>\nEink\u00fcnfte aus Kapitalverm\u00f6gen bei Ver\u00e4u\u00dferung von im Privatverm\u00f6gen gehaltener<br \/>\nBeteiligung i. S. v. \u00a7 17 EStG bzw. im Rahmen von \u00a7 23 EStG bei der Ver\u00e4u\u00dferung<br \/>\nprivater Grundst\u00fccke (BFH Urteil vom 16.03.2010 VIII R 20\/08, BStBl II 2010, 787;<br \/>\nBFH Urteil vom 20.06.2012 X R 42\/11, DB 2012, 2023) nicht entgegen. Der BFH hat<br \/>\nhier die Konsequenz aus der mit dem Steuerentlastungsgesetz 1999\/2000\/2002 f\u00fcr<br \/>\ndie genannten Bereiche erfolgten Ausweitung des Bereichs steuerlich erheblicher<br \/>\nVerm\u00f6genszuw\u00e4chse gezogen. Eine vergleichbare Situation liegt im Streitfall nicht<br \/>\nvor. Dar\u00fcber hinaus wurde in den genannten Urteilen anders als im Streitfall der<br \/>\nRechtsgrund und damit die wirtschaftliche Grundlage f\u00fcr die Entstehung der<br \/>\nSchuldzinsen schon zur Zeit des Bestehens der Einkunftsquelle gelegt.<br \/>\nc) Soweit der Kl\u00e4ger im Zusammenhang mit den geschilderten T\u00e4tigkeiten<br \/>\nAufwendungsersatz erhalten hat, begr\u00fcndet dies keine f\u00fcr den<br \/>\nWerbungskostenabzug ma\u00dfgebliche Einkunftsquelle. Die entsprechenden Einnahmen sind, sofern sie aus \u00f6ffentlichen Mitteln gezahlt wurden, gem. \u00a7 3 Nr. 12<br \/>\nEStG steuerfrei und f\u00fchren gem. \u00a7 3c EStG zum Ausschluss des Abzugs hiermit im<br \/>\nZusammenhang stehender Ausgaben. Soweit sie aus privaten Mitteln gezahlt<br \/>\nwurden, fehlte es ersichtlich an der f\u00fcr den Werbungskostenabzug erforderlichen<br \/>\nAbsicht zur Erzielung von Einnahme-\u00dcbersch\u00fcssen.<br \/>\nd) Zwar mag aufgrund der besonderen gesellschaftlichen Stellung der Pastoren<br \/>\ninnerhalb der Religionsgemeinschaft eine gesellschaftliche, moralische Erwartung<br \/>\nfortgesetzter seelsorgerischer T\u00e4tigkeit bestehen, die in den Regelungen des<br \/>\nPfarrergesetzes ihren Ausdruck, ggf. auch ihre Ursache findet und das Bild des<br \/>\nGemeindepastors pr\u00e4gt. Indes handelt es sich dabei um Auswirkungen der<br \/>\ngesellschaftlichen Stellung, die von \u00a7 12 S. 1 EStG grunds\u00e4tzlich der privaten<br \/>\nLebensf\u00fchrung des Steuerpflichtigen zugerechnet wird (vgl. a. S\u00e4chsisches FG Urteil<br \/>\nvom 25.07.2012 a. a. O. Tz. 39 juris; FG Berlin Urteil vom 20.02.1980 a. a. O.;<br \/>\nanders noch i. Erg. RFH Urteil vom 21.12.1927 VI A 505\/27, RFHE 22, 339) und im<br \/>\nStreitfall mangels auch nur teilweiser F\u00f6rderung einer Berufst\u00e4tigkeit i. S. einer<br \/>\nEinkunftsquelle (s. o.) auch nicht zu einer anteiligen Ber\u00fccksichtigung f\u00fchren kann.<br \/>\n3. Der BFH hat allerdings die M\u00f6glichkeit einer abweichenden Festsetzung aus<br \/>\nBilligkeitsgr\u00fcnden gem. \u00a7 163 Abgabenordnung (AO) gesehen, sofern im<br \/>\nZusammenhang mit fortgesetzter Lehrt\u00e4tigkeit auf Ersuchen der Hochschule<br \/>\nAufwendungen anfallen und wegen der vorerw\u00e4hnten Rechtsprechung nicht als<br \/>\nWerbungskosten abgezogen werden k\u00f6nnen (BFH Urteil vom 05.11.1993 Tz. 13<br \/>\njuris; s. a. S\u00e4chsisches FG Urteil vom 25.07.2012 a. a. O. Tz. 42 juris; Kr\u00fcger in:<br \/>\nSchmidt EStG 31. Aufl. \u00a7 19 Rn. 60 \u00b4emeritierter Hochschullehrer\u00b4).<br \/>\nBilligkeitsentscheidungen sind jedoch nicht Gegenstand des anh\u00e4ngigen<br \/>\nRechtsstreits, sondern gesondert neben dem Festsetzungsverfahren zu verfolgen.<br \/>\nII.<br \/>\nDie Kostenentscheidung beruht auf \u00a7 135 Abs. 1 FGO.<br \/>\nGr\u00fcnde f\u00fcr die Zulassung der Revision (\u00a7 115 Abs. 2 FGO) sind nicht ersichtlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urteil des 5. 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