{"id":52404,"date":"2013-04-18T12:03:36","date_gmt":"2013-04-18T10:03:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=52404"},"modified":"2013-07-03T12:13:33","modified_gmt":"2013-07-03T10:13:33","slug":"vi-r-29-12-doppelte-haushaltsfuehrung-aufwandsunabhaengige-inanspruchnahme-der-entfernungspauschale-fuer-familienheimfahrten-zurueckverweisung-der-rechtssache-an-einen-anderen-senat-des-fg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-29-12-doppelte-haushaltsfuehrung-aufwandsunabhaengige-inanspruchnahme-der-entfernungspauschale-fuer-familienheimfahrten-zurueckverweisung-der-rechtssache-an-einen-anderen-senat-des-fg\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;29\/12 &#8211; Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung &#8211; aufwandsunabh&auml;ngige Inanspruchnahme der Entfernungspauschale f&uuml;r Familienheimfahrten &#8211; Zur&uuml;ckverweisung der Rechtssache an einen anderen Senat des FG"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.4.2013, VI R 29\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Doppelte Haushaltsf\u00fchrung &#8211; aufwandsunabh\u00e4ngige Inanspruchnahme der Entfernungspauschale f\u00fcr Familienheimfahrten &#8211; Zur\u00fcckverweisung der Rechtssache an einen anderen Senat des FG<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Entfernungspauschale f\u00fcr eine w\u00f6chentliche Familienheimfahrt im Rahmen einer doppelten Haushaltsf\u00fchrung kann aufwandsunabh\u00e4ngig in Anspruch genommen werden.<\/p>\n<p>2. Steuerfrei geleistete Reisekostenverg\u00fctungen und steuerfrei gew\u00e4hrte Freifahrten sind jedoch mindernd auf die Entfernungspauschale anzurechnen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten um den Werbungskostenabzug von Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsf\u00fchrung, insbesondere dar\u00fcber, ob der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) hierf\u00fcr tats\u00e4chlich Aufwendungen getragen haben muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der verheiratete Kl\u00e4ger erzielte im Streitjahr Eink\u00fcnfte aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit bei der DB Netz AG. In seiner Einkommensteuererkl\u00e4rung f\u00fcr das Streitjahr (2007) machte er u.a. Mehraufwendungen f\u00fcr doppelte Haushaltsf\u00fchrung f\u00fcr 48 Heimfahrten in H\u00f6he von 5.199\u00a0EUR (48\u00a0Fahrten x 361 Entfernungskilometer x 0,30\u00a0EUR = 5.198,40\u00a0EUR) geltend. Der Erkl\u00e4rung war eine tabellarische Aufstellung der durchgef\u00fchrten Familienheimfahrten beigef\u00fcgt. Danach hat der Kl\u00e4ger elf Familienheimfahrten mit dem PKW durchgef\u00fchrt, die der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) auch ber\u00fccksichtigte. Die \u00fcbrigen Familienheimfahrten mit der Bahn erkannte das FA hingegen nicht an. F\u00fcr die Familienheimfahrten mit der Bahn seien dem Kl\u00e4ger keine Aufwendungen entstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hiergegen erhob der Kl\u00e4ger Einspruch. Zugleich reichte er eine Abrechnungsbescheinigung seiner Arbeitgeberin f\u00fcr August 2007 ein, auf der f\u00fcr Familienheimfahrten ein steuerfrei belassener Betrag in H\u00f6he von 2.025\u00a0EUR ausgewiesen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nachdem der Einspruch zur\u00fcckgewiesen worden war, erhob der Kl\u00e4ger Klage. Im Klageverfahren wurde ihm vom Finanzgericht (FG) gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a079b Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung (FGO) aufgegeben, Nachweise f\u00fcr die Aufwendungen vorzulegen, die ihm im Zusammenhang mit der Nutzung der Bahn entstanden seien, und einen Ansprechpartner seiner Arbeitgeberin zu benennen, der Auskunft insbesondere auch zu den bescheinigten steuerfreien Zuschl\u00e4gen geben k\u00f6nne. Nach fruchtlosem Fristablauf wies das FG die Klage ab (Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 1040). Mangels entstandener Aufwendungen seien die vom Kl\u00e4ger geltend gemachten Werbungskosten f\u00fcr Familienheimfahrten mit der Bahn nicht zu ber\u00fccksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r\u00fcgt der Kl\u00e4ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Er beantragt,<br \/>\ndas Urteil des FG Sachsen-Anhalt vom 12.\u00a0Dezember 2011\u00a0\u00a01\u00a0K\u00a01228\/09 sowie die Einspruchsentscheidung vom 19.\u00a0August 2009 aufzuheben und die Einkommensteuer f\u00fcr das Jahr 2007 unter Ber\u00fccksichtigung von (insgesamt) 47 Familienheimfahrten zu je 361\u00a0Kilometern auf 7.631,80\u00a0EUR und den Solidarit\u00e4tszuschlag auf 491,75\u00a0EUR festzusetzen, hilfsweise die Rechtssache zur weiteren Sachaufkl\u00e4rung an einen anderen Senat des FG Sachsen-Anhalt zur\u00fcckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA ist der Revision entgegengetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl\u00e4gers ist begr\u00fcndet. Sie f\u00fchrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur\u00fcckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Nach \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz 3 Nr.\u00a05 Satz\u00a03 der im Streitjahr geltenden Fassung des Einkommensteuergesetzes (EStG) k\u00f6nnen im Rahmen einer doppelten Haushaltsf\u00fchrung Aufwendungen f\u00fcr die Wege vom Besch\u00e4ftigungsort zum Ort des eigenen Hausstands und zur\u00fcck (Familienheimfahrten) jeweils f\u00fcr eine Familienheimfahrt w\u00f6chentlich als Werbungskosten abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Zur Abgeltung der Aufwendungen f\u00fcr eine Familienheimfahrt ist eine Entfernungspauschale von 0,30\u00a0EUR f\u00fcr jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Hausstands und dem Besch\u00e4ftigungsort anzusetzen (\u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a05 Satz\u00a04 EStG). Die danach zu ber\u00fccksichtigenden Betr\u00e4ge sind um steuerfreie Sachbez\u00fcge (\u00a7\u00a08 Abs.\u00a03 EStG) zu mindern; ist der Arbeitgeber selbst der Verkehrstr\u00e4ger, ist der Preis anzusetzen, den ein dritter Arbeitgeber an den Verkehrstr\u00e4ger zu entrichten h\u00e4tte (\u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a05 Satz\u00a05 i.V.m. Nr.\u00a04 Satz\u00a05 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die Entfernungspauschale gilt unabh\u00e4ngig davon, ob die Familienheimfahrten zu Fu\u00df, mit dem Fahrrad, dem eigenen PKW oder \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln durchgef\u00fchrt werden und ob dem Steuerpflichtigen \u00fcberhaupt Kosten f\u00fcr diese Wege entstanden sind (vgl. Schmidt\/Loschelder, EStG, 31.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0109, 155; von\u00a0Bornhaupt, in: Kirchhof\/S\u00f6hn\/Mellinghoff, EStG, \u00a7\u00a09 Rz\u00a0F\u00a082; Bergkemper in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, \u00a7\u00a09 EStG Rz\u00a0442, 450, 457; von Beckerath in Kirchhof, EStG, 11.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a09 Rz\u00a053, 90; Stark in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, \u00a7\u00a09 Rz\u00a016; Zimmer in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0820\u00a0ff.; Bl\u00fcmich\/Th\u00fcrmer, \u00a7\u00a09 EStG Rz\u00a0282; Hartz\/Mee\u00dfen\/Wolf, ABC-F\u00fchrer Lohnsteuer, &#8222;Entfernungspauschale&#8220; Rz\u00a016; Lochte in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, \u00a7\u00a09 Rz\u00a0136; Cla\u00dfen, A. in Lademann, EStG, \u00a7\u00a09 EStG Rz\u00a055, m.w.N.; a.A. S\u00f6hn, Finanz-Rundschau 2001, 950). Zwar setzt die Regelung nach ihrem Wortlaut Aufwendungen des Arbeitnehmers f\u00fcr die Wege vom Besch\u00e4ftigungsort zum Ort des eigenen Hausstands und zur\u00fcck (Familienheimfahrten) voraus, doch wird das Entstehen der Aufwendungen mit der Formulierung &#8222;Zur Abgeltung der Aufwendungen&#8220; aus Vereinfachungsgr\u00fcnden gesetzlich unterstellt (Schmidt\/Loschelder, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0109; von Beckerath in Kirchhof, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a053). Deshalb ist die Entfernungspauschale f\u00fcr Familienheimfahrten beispielsweise auch dann zu gew\u00e4hren, wenn der Arbeitnehmer (kostenfrei) von Verwandten abgeholt wird (Schmidt\/Loschelder, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0155) oder als Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft keine Aufwendungen hat (HHR\/Bergkemper, \u00a7\u00a09 EStG Rz\u00a0521; Schmidt\/ Loschelder, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0155; Zimmer in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0820\u00a0ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Zu Recht weist die Vorentscheidung darauf hin, dass die Entfernungspauschale insoweit eine systemwidrige Beg\u00fcnstigung vermittelt. Denn \u00fcblicherweise setzt der Werbungskostenabzug nach \u00a7\u00a09 EStG Aufwendungen und damit eine Verm\u00f6gensminderung beim Steuerpflichtigen voraus (vgl. HHR\/Bergkemper, \u00a7\u00a09 Rz\u00a0442; von Beckerath in Kirchhof, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a045\u00a0f.). Das FG verkennt jedoch, dass die Entfernungspauschale, soweit sie &#8211;in Abweichung vom objektiven Nettoprinzip&#8211; noch als entfernungsabh\u00e4ngige Subvention wirkt, durch umwelt- und verkehrspolitische Lenkungszwecke sowie aus Gr\u00fcnden der Steuervereinfachung gerechtfertigt ist (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.\u00a0Mai 2005 VI\u00a0R\u00a070\/03, BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785, und vom 26.\u00a0M\u00e4rz 2009 VI\u00a0R\u00a042\/07, BFHE 224, 448, BStBl II 2009, 724; von\u00a0Beckerath in Kirchhof, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a045\u00a0f.; Lochte in Frotscher, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0136; a.A. HHR\/Bergkemper, \u00a7\u00a09 EStG Rz\u00a0442).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Der Steuergesetzgeber ist grunds\u00e4tzlich nicht gehindert, au\u00dferfiskalische F\u00f6rderungs- und Lenkungsziele aus Gr\u00fcnden des Gemeinwohls zu verfolgen. Er darf nicht nur durch Ge- und Verbote, sondern ebenso durch mittelbare Verhaltenssteuerung auf Wirtschaft und Gesellschaft gestaltend Einfluss nehmen. Der B\u00fcrger wird dann nicht rechtsverbindlich zu einem bestimmten Verhalten verpflichtet, erh\u00e4lt aber durch Sonderbelastung eines unerw\u00fcnschten Verhaltens oder durch steuerliche Verschonung eines erw\u00fcnschten Verhaltens ein Motiv, sich f\u00fcr ein bestimmtes Tun oder Unterlassen zu entscheiden. Nur dann jedoch, wenn solche F\u00f6rderungs- und Lenkungsziele von erkennbaren gesetzgeberischen Entscheidungen getragen werden, sind sie auch geeignet, rechtfertigende Gr\u00fcnde f\u00fcr steuerliche Belastungen oder Entlastungen zu liefern. Weiterhin muss der F\u00f6rderungs- und Lenkungszweck gleichheitsgerecht ausgestaltet sein und auch Verg\u00fcnstigungstatbest\u00e4nde m\u00fcssen jedenfalls ein Mindestma\u00df an zweckgerechter Ausgestaltung aufweisen (Urteil des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 9.\u00a0Dezember 2008\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a01\/07, 2\u00a0BvL 2\/07, 2\u00a0BvL\u00a01\/08, 2\u00a0BvL\u00a02\/08, BVerfGE 122, 210, BFH\/NV 2009, 338, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Diesen verfassungs- wie einfachrechtlichen Ma\u00dfst\u00e4ben wird die Regelung des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz 3 Nr.\u00a05 EStG gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung des Gesetzgebers, \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a05 EStG in diesen F\u00e4llen so auszugestalten, dass die Vorschrift wie eine Steuerverg\u00fcnstigung wirkt, ist erkennbar von umwelt- und verkehrspolitischen Zielen getragen. Die Entfernungspauschale soll insbesondere die Chancengleichheit zwischen den Verkehrstr\u00e4gern erh\u00f6hen und die Bildung von Fahrgemeinschaften honorieren (BTDrucks 14\/4242, S.\u00a05; BTDrucks 14\/4435, S.\u00a09). Dar\u00fcber hinaus dient sie der Steuervereinfachung. Denn sie erspart beispielsweise Nachforschungen, ob der Steuerpflichtige die Wegstrecke allein oder in einer Fahrgemeinschaft zur\u00fcckgelegt hat (von\u00a0Beckerath in Kirchhof, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a045). Dies war bis zur Einf\u00fchrung der verkehrsmittelunabh\u00e4ngigen Entfernungspauschale durch das Gesetz zur Einf\u00fchrung einer Entfernungspauschale vom 21.\u00a0Dezember 2000 (BGBl I 2000, 1918) notwendig. Denn bis zum Veranlagungszeitraum 2001 sind bei Fahrgemeinschaften bei dem einzelnen Mitglied Wegekosten nur insoweit ber\u00fccksichtigt worden, als es sein eigenes Kraftfahrzeug eingesetzt hat (H\u00a042 Lohnsteuer-Handbuch 1999 &lt;Fahrgemeinschaften&gt;). Bei Mitfahrern wurden mangels eigener Aufwendungen hingegen keine Fahrtkosten ber\u00fccksichtigt, und zwar auch dann nicht, wenn sie f\u00fcr den Jahresschluss eine gegenseitige finanzielle Verrechnung vereinbart und durchgef\u00fchrt hatten (BFH-Urteil vom 24.\u00a0Januar 1975 VI\u00a0R\u00a0147\/72, BFHE 115, 52, BStBl II 1975, 561).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Vermutung des FG geht deshalb fehl, der Gesetzgeber habe sich bei der Einf\u00fchrung der verkehrsmittelunabh\u00e4ngigen Entfernungspauschale im Hinblick auf Fahrgemeinschaften davon leiten lassen, dass es in aller Regel so sei, dass entweder die Mitfahrer sich an den Kosten beteiligten oder aber die Fahrer sich abwechselten, den einzelnen Beteiligten jedenfalls Aufwendungen entst\u00fcnden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Weiter sprechen auch systematische Erw\u00e4gungen f\u00fcr eine aufwandsunabh\u00e4ngige Auslegung des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz 3 Nr.\u00a05 Satz\u00a04 EStG. Denn der Gesetzgeber tr\u00e4gt vermeintlich &#8222;aufwandslosen&#8220; Fallgruppen durch gesetzliche Sonderregelungen (\u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a05 Satz\u00a05 i.V.m. Nr.\u00a04 Satz\u00a03 EStG &lt;steuerfreie Sammelbef\u00f6rderung&gt;; \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a05 Satz\u00a05 i.V.m. Nr.\u00a04 Satz\u00a05 EStG &lt;nach \u00a7\u00a08 Abs.\u00a03 EStG steuerfreie Sachbez\u00fcge f\u00fcr Familienheimfahrten&gt;; \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz 3 Nr.\u00a05 Satz 6 EStG &lt;Aufwendungen f\u00fcr Familienheimfahrten mit einem dem Steuerpflichtigen im Rahmen einer Einkunftsart \u00fcberlassenen Kraftfahrzeug&gt;) Rechnung (BFH-Urteil vom 28.\u00a0Februar 2013 VI\u00a0R\u00a033\/11, zur amtlichen Ver\u00f6ffentlichung bestimmt), denen es nach der Lesart des FG nicht bed\u00fcrfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) Schlie\u00dflich steht der Erkenntnis, dass die Entfernungspauschale f\u00fcr eine w\u00f6chentliche Familienheimfahrt im Rahmen einer doppelten Haushaltsf\u00fchrung auch dann angesetzt werden kann, wenn dem Steuerpflichtigen f\u00fcr diese Wege tats\u00e4chlich keine Aufwendungen entstanden sind, auch nicht das Senatsurteil vom 12.\u00a0November 2009 VI\u00a0R\u00a059\/07 (BFH\/NV 2010, 631) entgegen. Zwar hat der Senat in dieser Sache entschieden, dass die Kilometer-Pauschbetr\u00e4ge f\u00fcr Familienheimfahrten des zur Berufsausbildung ausw\u00e4rts untergebrachten Kindes dann nicht bei der Ermittlung der f\u00fcr die K\u00fcrzung des Ausbildungsfreibetrages relevanten Eink\u00fcnfte und Bez\u00fcge des Kindes als Werbungskosten abgezogen werden k\u00f6nnen, wenn die Eltern das Kind mit dem eigenen Kraftfahrzeug bef\u00f6rdern und dem Kind dadurch keine eigenen Aufwendungen entstehen. Diese Entscheidung betrifft jedoch das Streitjahr 1999, mithin die Rechtslage vor Einf\u00fchrung der verkehrsmittelunabh\u00e4ngigen Entfernungspauschale zum 1.\u00a0Januar 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Das FG ist von anderen Grunds\u00e4tzen ausgegangen; die Vorentscheidung ist daher aufzuheben. Die Sache ist allerdings nicht spruchreif und deshalb an das FG zur weiteren Sachaufkl\u00e4rung zur\u00fcckzuverweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Das FG wird im zweiten Rechtszug Feststellungen zur Anzahl der Familienheimfahrten und Arbeitgeberleistungen zu treffen haben. Denn nach \u00a7\u00a03 Nr.\u00a016 EStG steuerfrei geleistete Reisekostenverg\u00fctungen (nach den bisherigen Feststellungen zumindest ein Betrag in H\u00f6he von 2.025\u00a0EUR), aber auch nach \u00a7\u00a08 Abs.\u00a03 EStG steuerfreie Sachbez\u00fcge (etwa Freifahrten, wenn die Bef\u00f6rderungsleistung zur Lieferungs- und Leistungspalette des Arbeitgebers z\u00e4hlt), sind beispielsweise mindernd auf die Entfernungspauschale anzurechnen (HHR\/Bergkemper, \u00a7\u00a09 EStG Rz\u00a0521; Schmidt\/Loschelder, a.a.O., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0129, 155; Hartz\/ Mee\u00dfen\/Wolf, a.a.O., &#8222;Entfernungspauschale&#8220; Rz\u00a016, 72\u00a0ff.). Sofern der Kl\u00e4ger seiner Mitwirkungspflicht hierbei nicht gen\u00fcgt, ist das FG nach \u00a7\u00a076 Abs.\u00a01 FGO gehalten, entsprechende Ausk\u00fcnfte bei der Arbeitgeberin des Kl\u00e4gers, gegebenenfalls durch Zeugenbeweis, einzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Der Senat sieht keinen sachlichen Grund, die Streitsache &#8211;wie vom Kl\u00e4ger hilfsweise beantragt&#8211; an einen anderen Senat des FG zur\u00fcckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0155 FGO i.V.m. \u00a7\u00a0563 Abs.\u00a01 Satz 2 der Zivilprozessordnung kann der BFH die Rechtssache durch besondere Anordnung an einen anderen Senat des FG zur\u00fcckverweisen. Da die Zur\u00fcckverweisung an einen anderen Senat das Recht der Beteiligten auf ihren gesetzlichen Richter (Art.\u00a0101 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 des Grundgesetzes) ber\u00fchrt, setzt sie besondere sachliche Gr\u00fcnde voraus. Sie kommt in Betracht, wenn ernstliche Zweifel an der Unvoreingenommenheit des FG-Senats bestehen, der das aufgehobene Urteil gesprochen hat (BFH-Urteil vom 25.\u00a0November 2009 I\u00a0R\u00a018\/08, BFH\/NV 2010, 941, m.w.N.; Gr\u00e4ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a0126 Rz\u00a015).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Streitfall sind zureichende Anhaltspunkte f\u00fcr entsprechende Zweifel jedoch weder vorgetragen noch ersichtlich. Allein die Unrichtigkeit des Urteils kann die Zur\u00fcckverweisung an einen anderen Senat des FG jedenfalls nicht rechtfertigen. Denn die Frage einer Zur\u00fcckverweisung stellt sich nur bei rechtsfehlerhafter Vorentscheidung (z.B. BFH-Urteile vom 24.\u00a0September 1998 V\u00a0R\u00a082\/97, BFH\/NV 1999, 487; vom 27.\u00a0Juli 2000 V\u00a0R\u00a038\/99, BFH\/NV 2001, 181, und in BFH\/NV 2010, 941).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.4.2013, VI R 29\/12 Doppelte Haushaltsf\u00fchrung &#8211; aufwandsunabh\u00e4ngige Inanspruchnahme der Entfernungspauschale f\u00fcr Familienheimfahrten &#8211; Zur\u00fcckverweisung der Rechtssache an einen anderen Senat des FG Leits\u00e4tze 1. Die Entfernungspauschale f\u00fcr eine w\u00f6chentliche Familienheimfahrt im Rahmen einer doppelten Haushaltsf\u00fchrung kann aufwandsunabh\u00e4ngig in Anspruch genommen werden. 2. Steuerfrei geleistete Reisekostenverg\u00fctungen und steuerfrei gew\u00e4hrte Freifahrten sind jedoch &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-29-12-doppelte-haushaltsfuehrung-aufwandsunabhaengige-inanspruchnahme-der-entfernungspauschale-fuer-familienheimfahrten-zurueckverweisung-der-rechtssache-an-einen-anderen-senat-des-fg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;29\/12 &#8211; Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung &#8211; aufwandsunabh&auml;ngige Inanspruchnahme der Entfernungspauschale f&uuml;r Familienheimfahrten &#8211; Zur&uuml;ckverweisung der Rechtssache an einen anderen Senat des FG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1557],"class_list":["post-52404","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer","tag-doppelte-haushaltsfuhrung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52404"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52404\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}