{"id":52410,"date":"2013-05-10T12:03:25","date_gmt":"2013-05-10T10:03:25","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=52410"},"modified":"2013-07-03T12:10:10","modified_gmt":"2013-07-03T10:10:10","slug":"x-b-90-12-aussetzung-des-klageverfahrens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-90-12-aussetzung-des-klageverfahrens\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;90\/12 &#8211; Aussetzung des Klageverfahrens"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.5.2013, X B 90\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Aussetzung des Klageverfahrens<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Hierbei kann dahinstehen, ob die von der Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin) in ihrer Beschwerdebegr\u00fcndung vorgetragenen Gr\u00fcnde f\u00fcr die Zulassung der Revision den Darlegungsanforderungen des \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 der Finanzgerichtsordnung (FGO) entsprechen. Jedenfalls liegen sie nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Das angefochtene Urteil des Finanzgerichts (FG) beruht nicht auf einer Verletzung des rechtlichen Geh\u00f6rs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Ein solcher Versto\u00df gegen Art.\u00a0103 Abs.\u00a01 des Grundgesetzes und damit ein Verfahrensfehler i.S. von \u00a7\u00a0119 Nr.\u00a03 FGO kann gegeben sein, wenn das FG das tats\u00e4chliche Vorbringen eines Beteiligten entweder \u00fcberhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erw\u00e4gung gezogen hat (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15.\u00a0Dezember 2010 XI\u00a0B\u00a046\/10, BFH\/NV 2011, 448). Ein solcher Versto\u00df ist hingegen nicht gegeben, wenn das FG ein Beteiligtenvorbringen gew\u00fcrdigt, es aber deshalb unber\u00fccksichtigt gelassen hat, weil es nach Auffassung des Gerichts hierauf nicht ankommt. Dies kann bei unerheblichem oder unsubstantiiertem Vorbringen oder dann der Fall sein, wenn das Vorbringen im Hinblick auf andere Gesichtspunkte nicht durchgreift (BFH-Beschluss vom 19.\u00a0September 2012 III\u00a0B\u00a053\/12, BFH\/NV 2013, 62).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die Kl\u00e4gerin tr\u00e4gt hierzu vor, das FG habe nicht zur Kenntnis genommen, dass sie gegen den Einkommensteuerbescheid des Streitjahrs Klage erhoben und geltend gemacht habe, dass sie die diesen Bescheid betreffenden Grundlagenbescheide (mittels Einspruchs und Klage) ebenfalls angefochten habe. Das FG habe einen zun\u00e4chst erlassenen Aussetzungsbeschluss grundlos und v\u00f6llig \u00fcberraschend aufgehoben und sodann \u00fcber die Klage entschieden. Es habe sich damit willk\u00fcrlich \u00fcber das kl\u00e4gerische Begehren hinweggesetzt, die Entscheidung \u00fcber die den Einkommensteuerbescheid betreffende Klage bis zum rechtskr\u00e4ftigen Abschluss des die Grundlagenbescheide betreffenden Klageverfahrens zur\u00fcckzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Es kann dahinstehen, ob dieser Vortrag in schl\u00fcssiger Weise eine Verletzung des rechtlichen Geh\u00f6rs aufzeigt. Jedenfalls liegt ein solcher Versto\u00df nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hatte zun\u00e4chst durch Beschluss vom 1.\u00a0September 2008 das den Streitfall betreffende Klageverfahren ausgesetzt, bis die Einspr\u00fcche der Kl\u00e4gerin gegen die mehrere Beteiligungsgesellschaften betreffenden Feststellungsbescheide (Grundlagenbescheide) bestands- bzw. rechtskr\u00e4ftig entschieden oder diese Verfahren anderweitig erledigt sind. Durch Beschluss vom 21.\u00a0M\u00e4rz 2012 ordnete das FG die Aufhebung dieses Beschlusses und die Fortsetzung des Verfahrens an und begr\u00fcndete, weshalb seiner Ansicht nach eine weitere Aussetzung nicht geboten war. Ein Abschluss des Grundlagenverfahrens sei in zeitlicher Hinsicht nicht absehbar, was eine R\u00fcckfrage beim zust\u00e4ndigen FG ergeben habe. Auch erleide die Kl\u00e4gerin durch eine sofortige Entscheidung im Hinblick auf die Vorschrift des \u00a7\u00a0175 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 der Abgabenordnung keinen dauerhaften Rechtsverlust. Denn ein Erfolg in dem einen Grundlagenbescheid betreffenden Klageverfahren habe zur Folge, dass der angefochtene Einkommensteuerbescheid entsprechend zu \u00e4ndern sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Diese Ausf\u00fchrungen in dem Beschluss vom 21.\u00a0M\u00e4rz 2012, welcher dem angefochtenen Urteil vorausgegangen ist, zeigen, dass das FG sich sachlich mit dem Begehren der Kl\u00e4gerin auf (weitere) Aussetzung des Klageverfahrens nach \u00a7\u00a074 FGO auseinandergesetzt hat. Dass es diesem Begehren nicht gefolgt ist, begr\u00fcndet keine Verletzung des rechtlichen Geh\u00f6rs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Da die Berichterstatterin bei den Beteiligten mit Schreiben vom 23.\u00a0M\u00e4rz 2012 angefragt hat, ob diese auf m\u00fcndliche Verhandlung verzichten, musste die rechtskundig vertretene Kl\u00e4gerin damit rechnen, dass das FG nunmehr eine Entscheidung im Klageverfahren treffen w\u00fcrde, ohne den Ausgang des Grundlagenverfahrens abzuwarten. Das angefochtene Urteil vom 18.\u00a0April 2012 ist demgem\u00e4\u00df keine unzul\u00e4ssige \u00dcberraschungsentscheidung (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 19.\u00a0Januar 2012 X\u00a0B\u00a04\/10, BFH\/NV 2012, 958).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Die Kl\u00e4gerin kann sich auch nicht erfolgreich darauf berufen, das angefochtene Urteil beruhe auf einer Verletzung von \u00a7\u00a074 FGO, weil es den Ausgang des Verfahrens betreffend die Grundlagenbescheide nicht abgewartet habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Zwar kann ein Versto\u00df gegen die Grundordnung des Verfahrens und damit ein erheblicher Verfahrensmangel gegeben sein, wenn das FG zu Unrecht sein Verfahren nicht gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a074 FGO aussetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Greift ein Kl\u00e4ger einen Einkommensteuerbescheid (Folgebescheid) mit Einwendungen an, die ebenfalls Gegenstand eines den Grundlagenbescheid betreffenden Rechtsbehelfsverfahrens sind, ist die Entscheidung \u00fcber den Grundlagenbescheid vorgreiflich. Es ist daher eine Ermessensentscheidung nach \u00a7\u00a074 FGO \u00fcber die Aussetzung des den Folgebescheid betreffenden Klageverfahrens zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>In einem solchen Fall ist es regelm\u00e4\u00dfig zweckm\u00e4\u00dfig und geboten, das Verfahren auszusetzen, solange unklar ist, ob oder wie der Grundlagenbescheid zu \u00e4ndern ist (BFH-Beschl\u00fcsse vom 27.\u00a0September 1972 I\u00a0B\u00a027\/72, BFHE 107, 8, BStBl II 1973, 24; vom 2.\u00a0Dezember 1988 IX\u00a0B\u00a018\/88, BFH\/NV 1989, 525; vom 20.\u00a0Februar 1991 II\u00a0B\u00a0160\/89, BFHE 163, 309, BStBl II 1991, 368, und Senatsbeschluss vom 25.\u00a0Mai 2007 X\u00a0B\u00a021\/07, BFH\/NV 2007, 1532).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall besteht aber die Besonderheit, dass die Kl\u00e4gerin den Beschluss \u00fcber die Aufhebung des Aussetzungsbeschlusses vom 21.\u00a0M\u00e4rz 2012 nicht angefochten hat, obwohl hiergegen die Beschwerde gegeben war. Auf die M\u00f6glichkeit der Anfechtung des Aufhebungsbeschlusses ist die rechtskundig vertretene Kl\u00e4gerin in der diesem Beschluss beigef\u00fcgten Rechtsbehelfsbelehrung auch hingewiesen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Unterbleibt ein solches Rechtsmittel, dann ist die auf eine Verletzung von \u00a7\u00a074 FGO gerichtete Nichtzulassungsbeschwerde grunds\u00e4tzlich nicht statthaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dies gilt nicht nur f\u00fcr den Fall, dass durch einen dem Urteil vorangegangenen Beschluss das Begehren auf Aussetzung des Klageverfahrens abgelehnt wird (vgl. hierzu BFH-Beschluss vom 10.\u00a0Oktober 2002 VI\u00a0B\u00a0269\/01, BFH\/NV 2003, 77). Auch im Streitfall, in dem durch gesonderten Beschluss ein bereits vorliegender Aussetzungsbeschluss wieder aufgehoben wird, ist die Statthaftigkeit nicht gegeben, weil ein solcher Aufhebungsbeschluss im Ergebnis die gleiche Wirkung hat wie die Ablehnung eines Antrags auf Aussetzung des Verfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>d) Der Umstand, dass eine Beschwerde unterblieben ist, ist nach der BFH-Entscheidung in BFH\/NV 2003, 77 nur dann unbeachtlich, wenn die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des BFH erfordert (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alternative\u00a02 FGO; vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2003, 77). Hierzu hat die Kl\u00e4gerin nichts vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der beschlie\u00dfende Senat l\u00e4sst im Streitfall auch nicht unber\u00fccksichtigt, dass die rechtskundig vertretene Kl\u00e4gerin nach Bekanntgabe des Aufhebungsbeschlusses vom 21.\u00a0M\u00e4rz 2012 und damit noch vor Ergehen des angefochtenen Urteils nicht nur von einer Beschwerde gegen diesen Beschluss abgesehen, sondern auch von der M\u00f6glichkeit abgesehen hat, gegen\u00fcber dem FG ihren Rechtsstandpunkt zur Frage einer weiteren Verfahrensaussetzung schrifts\u00e4tzlich oder m\u00fcndlich zu verdeutlichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Von der Darstellung des Sachverhalts und einer weiteren Begr\u00fcndung wird gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a05 Satz\u00a02 FGO abgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.5.2013, X B 90\/12 Aussetzung des Klageverfahrens Gr\u00fcnde 1 Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Hierbei kann dahinstehen, ob die von der Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin) in ihrer Beschwerdebegr\u00fcndung vorgetragenen Gr\u00fcnde f\u00fcr die Zulassung der Revision den Darlegungsanforderungen des \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 der Finanzgerichtsordnung (FGO) entsprechen. Jedenfalls liegen sie nicht vor. 2 1. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-90-12-aussetzung-des-klageverfahrens\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;90\/12 &#8211; Aussetzung des Klageverfahrens<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[2640],"class_list":["post-52410","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online","tag-aussetzung-des-klageverfahrens"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52410"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52410\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}