{"id":5442,"date":"2012-09-25T00:00:00","date_gmt":"2012-09-24T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=5442"},"modified":"2012-11-23T12:40:36","modified_gmt":"2012-11-23T10:40:36","slug":"i-b-29-12-ende-der-gewerbesteuerpflicht-bei-einer-kapitalgesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-b-29-12-ende-der-gewerbesteuerpflicht-bei-einer-kapitalgesellschaft\/","title":{"rendered":"I&nbsp;B&nbsp;29\/12 &#8211; Ende der Gewerbesteuerpflicht bei einer Kapitalgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.9.2012, I B 29\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Ende der Gewerbesteuerpflicht bei einer Kapitalgesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, hat als Gesellschaftszweck die Verwaltung eigenen Verm&ouml;gens angegeben. Unklar ist, bis wann die Kl&auml;gerin eine gewerbliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat und wann das verbleibende Gesellschaftsverm&ouml;gen an die Gesellschafter verteilt wurde. Gegen&uuml;ber dem Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hat die Kl&auml;gerin im Jahr 2000 erkl&auml;rt, dass sie ihre gewerbliche T&auml;tigkeit eingestellt habe, den Betrieb aber nicht aufgebe. Im Jahr 2004 hat sie dem FA gegen&uuml;ber erkl&auml;rt, dass sie weder aufgel&ouml;st noch ihre Aufl&ouml;sung beabsichtigt sei. Nach dem Vortrag im Einspruchsverfahren war die Kl&auml;gerin allerdings bereits im Jahr 2000 abgemeldet und das Gesellschaftsverm&ouml;gen vor dem Jahr 2005 aufgebraucht oder an die Gesellschafter verteilt worden. Zwei Antr&auml;gen des FA in den Jahren 2008 und 2010 auf L&ouml;schung der Kl&auml;gerin im Handelsregister hat die Kl&auml;gerin widersprochen. Zuletzt wurde gegen&uuml;ber dem Registergericht die Verm&ouml;genslosigkeit der Kl&auml;gerin bestritten. Aus im Jahr 2008 eingereichten K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rungen sowie beigef&uuml;gten Bilanzen der Jahre 2005 bis 2009 ergibt sich, dass die Kl&auml;gerin &uuml;ber ein gezeichnetes Kapital in H&ouml;he von 26.000&nbsp;EUR verf&uuml;gte, dem jeweils ein Verlustvortrag in der gleichen H&ouml;he gegen&uuml;berstand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Streitjahre hat die Kl&auml;gerin keine Gewerbesteuererkl&auml;rungen abgegeben. Das FA erlie&szlig; auf 0&nbsp;EUR lautende Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Streitjahre (2005 bis 2008) im Wege der Sch&auml;tzung. F&uuml;r das Jahr 2009 wurde die Kl&auml;gerin zur Abgabe einer Erkl&auml;rung aufgefordert und, da die Kl&auml;gerin dieser Aufforderung nicht nachgekommen war, ein Zwangsgeld festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobenen Klage wendet sich die Kl&auml;gerin gegen die Gewerbesteuerpflicht dem Grunde nach. Das Hessische Finanzgericht (FG) hat die Klage mit Urteil vom 1.&nbsp;Februar 2012 (Az. 8&nbsp;K&nbsp;2632\/11) &uuml;berwiegend abgewiesen. Zwar habe die Kl&auml;gerin in den Streitjahren keine Ertr&auml;ge erzielt und die Bilanzen h&auml;tten weder Verbindlichkeiten noch verteilbares Gesellschaftsverm&ouml;gen ausgewiesen, die Kl&auml;gerin habe aber sowohl 2008 als auch 2010 der L&ouml;schung im Handelsregister widersprochen und dabei sogar ausdr&uuml;cklich die Verm&ouml;genslosigkeit bestritten. Es k&ouml;nne daher nicht davon ausgegangen werden, dass die Kl&auml;gerin in den Streitjahren bereits vollbeendet gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit ihrer Beschwerde. Sie ist der Auffassung, dass eine Vollbeendigung bereits dann vorliegt, wenn die Gesellschaft ihre werbende T&auml;tigkeit eingestellt hat, kein verteilbares Verm&ouml;gen der Gesellschaft vorhanden ist und die Bilanzen keine Forderungen ausweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde der Kl&auml;gerin gen&uuml;gt nicht den Anforderungen an die Darlegung der in &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) genannten Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zulassung der Revision (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO). Sie ist deshalb als unzul&auml;ssig zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das gilt zun&auml;chst f&uuml;r den Vortrag, dem Rechtsstreit komme deshalb grunds&auml;tzliche Bedeutung zu (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO), weil zu kl&auml;ren sei, &quot;ob bereits dann eine Vollbeendigung einer k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Gesellschaft mit der Folge des Endes der sachlichen Gewerbesteuerpflicht vorliegt, wenn die Gesellschaft ihre werbende T&auml;tigkeit eingestellt hat und kein verteilbares Verm&ouml;gen der Gesellschaft vorliegt und die Bilanzen der streitbefangenen Jahre keine Forderungen ausweisen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vortrag l&auml;sst au&szlig;er Acht, dass einer Rechtssache nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) nur dann &quot;grunds&auml;tzliche Bedeutung&quot; i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO zukommt, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalles ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das abstrakte Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt, d.h. wenn die Beantwortung der Rechtsfrage aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit und\/oder Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 21.&nbsp;April 1999 I&nbsp;B&nbsp;99\/98, BFHE 188, 372, BStBl II 2000, 254; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;23, mit zahlreichen Nachweisen aus der Rechtsprechung des BFH). Die Rechtsfrage muss kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im Streitfall kl&auml;rungsf&auml;hig sein. An der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es, wenn sich die Antwort auf die streitige Rechtsfrage ohne weiteres aus dem klaren Wortlaut und Sinngehalt des Gesetzes ergibt, die Rechtslage also eindeutig ist (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;28, m.w.N. aus der Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die von der Kl&auml;gerin aufgeworfene Rechtsfrage mangels Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit nicht von grunds&auml;tzlicher Bedeutung. Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes gilt die T&auml;tigkeit einer Kapitalgesellschaft stets und in vollem Umfang als Gewerbebetrieb und unterliegt hiermit der Gewerbesteuer. Die Steuerpflicht endet, wenn die Kapitalgesellschaft jegliche T&auml;tigkeit einstellt, also nicht nur die eigentliche (werbende) T&auml;tigkeit, vielmehr auch die Verwertungst&auml;tigkeit im Rahmen der Abwicklung, die ihrerseits mit der letzten Abwicklungshandlung endet (vgl. Senatsurteil vom 29.&nbsp;November 2000 I&nbsp;R&nbsp;28\/00, BFH\/NV 2001, 816; BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 1980 IV&nbsp;R&nbsp;68\/77, BFHE 131, 70, BStBl II 1980, 658, m.w.N.; Senatsurteil vom 6.&nbsp;Juli 1983 I&nbsp;R&nbsp;12\/79, juris; Frotscher in Frotscher\/Maas, KStG\/GewStG\/ UmwStG, &sect;&nbsp;2 GewStG Rz&nbsp;149; Sarrazin in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;2526&nbsp;ff.; G&uuml;roff in Glanegger\/ G&uuml;roff, GewStG, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;344; R&nbsp;2.6 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 der Gewerbesteuer-Richtlinien 2009).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den insoweit bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) wurden in den Bilanzen der Kl&auml;gerin weder Ertr&auml;ge noch Verbindlichkeiten oder verteilbares Gesellschaftsverm&ouml;gen ausgewiesen. Folglich konnte auch keine Schlussverteilung mehr stattfinden. Das Gesellschaftsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin war abschlie&szlig;end auf die Gesellschafter verteilt. Der Umstand, dass die Gesellschafter der Kl&auml;gerin m&ouml;glicherweise beabsichtigten, Beteiligungsverm&ouml;gen in die Kl&auml;gerin einzulegen, oder dass sie ein privates Interesse am Fortbestand der Kl&auml;gerin hatten, &auml;ndert daran nichts. Die Kapitalgesellschaft ist als juristische Person insoweit von ihren Gesellschaftern zu trennen (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2001, 816). Auch die rein theoretische M&ouml;glichkeit, den GmbH-Mantel zu ver&auml;u&szlig;ern, f&uuml;hrt zu keinem anderen Ergebnis. Das &quot;wirtschaftliche Leben&quot; (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs vom 12.&nbsp;Dezember 1939 I&nbsp;A&nbsp;342\/39, RFHE 48, 77, RStBl 1940, 435) der Kl&auml;gerin war mangels verteilbaren Gesellschaftsverm&ouml;gens beendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorinstanz hat im konkreten Rechtsstreit, dem die nicht mehr kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfrage zugrunde zu legen war, zwar mit abweichendem Ergebnis entschieden, Fehler bei der Auslegung und Anwendung des materiellen Rechts im konkreten Einzelfall rechtfertigen f&uuml;r sich gesehen aber nicht die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2006 VII&nbsp;B&nbsp;233\/05, BFH\/NV 2006, 1252; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;115 FGO Rz&nbsp;47; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;25, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Entsprechendes gilt f&uuml;r den Vortrag, die Fortbildung des Rechts erfordere eine Entscheidung des BFH (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 1.&nbsp;Alternative FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kl&auml;gerin hat ferner geltend gemacht, eine Entscheidung des BFH sei zur Sicherung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung erforderlich (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative FGO), indes weder eine schl&uuml;ssige Divergenzr&uuml;ge erhoben noch einen sog. qualifizierten Rechtsanwendungsfehler dargetan (zu den Voraussetzungen im Einzelnen vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;Januar 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;172\/05, BFH\/NV 2006, 799).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.9.2012, I B 29\/12 Ende der Gewerbesteuerpflicht bei einer Kapitalgesellschaft Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, hat als Gesellschaftszweck die Verwaltung eigenen Verm&ouml;gens angegeben. Unklar ist, bis wann die Kl&auml;gerin eine gewerbliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat und wann das verbleibende Gesellschaftsverm&ouml;gen an die Gesellschafter verteilt wurde. 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