{"id":54553,"date":"2013-07-24T16:16:51","date_gmt":"2013-07-24T14:16:51","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=54553"},"modified":"2013-07-24T16:16:51","modified_gmt":"2013-07-24T14:16:51","slug":"iii-r-11-12-prozesszinsen-nach-klageruecknahme-bei-schuldhaft-verspaetetem-vorbringen-erledigung-des-rechtsstreits-is-des-par-236-abs-2-nr-1-ao-anwendungsbereich-von-par-236-abs-3-ao","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-11-12-prozesszinsen-nach-klageruecknahme-bei-schuldhaft-verspaetetem-vorbringen-erledigung-des-rechtsstreits-is-des-par-236-abs-2-nr-1-ao-anwendungsbereich-von-par-236-abs-3-ao\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;11\/12 &#8211; Prozesszinsen nach Klager&uuml;cknahme bei schuldhaft versp&auml;tetem Vorbringen &#8211; &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; i.S. des &sect; 236 Abs. 2 Nr. 1 AO &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 236 Abs. 3 AO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.4.2013, III R 11\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Prozesszinsen nach Klager&uuml;cknahme bei schuldhaft versp&auml;tetem Vorbringen &#8211; &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; i.S. des &sect; 236 Abs. 2 Nr. 1 AO &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 236 Abs. 3 AO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Anspruch auf Prozesszinsen bei Klager&uuml;cknahme nach Bescheid&auml;nderung kann nicht allein deswegen verneint werden, weil der Steuerpflichtige Tatsachen fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; i.S. des &sect; 236 Abs. 2 Nr. 1 AO ist auch dann gegeben, wenn die Klage nach Ergehen von &Auml;nderungsbescheiden zur&uuml;ckgenommen wird (Anschluss an das BFH-Urteil vom 13. Juli 1994 I R 38\/93, BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) begehrt die Festsetzung von Prozesszinsen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;236 der Abgabenordnung (AO) f&uuml;r einen von ihr gef&uuml;hrten Rechtsstreit betreffend u.a. die Gew&auml;hrung einer Investitionszulage f&uuml;r die Jahre 1993 bis 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen dieses Rechtsstreits stritten die Kl&auml;gerin und der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Wesentlichen dar&uuml;ber, ob die Voraussetzung des Verbleibens der von der Kl&auml;gerin angeschafften Wirtschaftsg&uuml;ter im F&ouml;rdergebiet (&sect;&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Investitionszulagengesetzes &#8211;InvZulG&#8211; 1991 bzw. 1996, &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 InvZulG 1999) erf&uuml;llt waren. Diesbez&uuml;glich reichte die Kl&auml;gerin erstmals mit Schreiben vom 1.&nbsp;August 2003 &#8211;unvollst&auml;ndige&#8211; Nachweise f&uuml;r das Verbleiben im F&ouml;rdergebiet ein. Nachdem sie weitere Unterlagen mit Schreiben vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2004 vorgelegt hatte, fand am 30.&nbsp;August 2007 ein erster Er&ouml;rterungstermin statt. In der Folge reichte die Kl&auml;gerin am 5.&nbsp;Dezember 2007 weitere Unterlagen ein. In dem zweiten Er&ouml;rterungstermin am 5.&nbsp;November 2008 erl&auml;uterte sie nochmals den Sachverhalt anhand der nachgereichten Listen und Unterlagen. Daraufhin legte der Berichterstatter des Senats des Finanzgerichts (FG) dar, dass die Investitionszulage dem Grunde nach zwingend zu gew&auml;hren sei. Das FA sollte daraufhin abhelfen. In dem Protokoll des zweiten Er&ouml;rterungstermins war festgehalten: &quot;Im Falle einer Abhilfe k&ouml;nne der Beklagte wegen versp&auml;teter Vorlage der Unterlagen nicht mit Gerichts- und Steuerberaterkosten belastet werden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Datum vom 18.&nbsp;Februar 2009 erlie&szlig; das FA entsprechende &Auml;nderungsbescheide &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 1993 bis 2001. F&uuml;r die Jahre 1993, 1996, 1997, 1999 bis 2001 ergab sich jeweils ein Guthaben zugunsten der Kl&auml;gerin. Mit gerichtlichem Schreiben vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2009 wurde die Kl&auml;gerin um Stellungnahme zu den &Auml;nderungsbescheiden gebeten. Gleichzeitig wurde die R&uuml;cknahme der Klage angeregt. Daraufhin nahm die Kl&auml;gerin mit Schreiben vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2009 die Klage zur&uuml;ck. Mit Beschluss vom 1.&nbsp;April 2009 wurde das Verfahren nach &sect;&nbsp;72 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) eingestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 23.&nbsp;Dezember 2010 beantragte die Kl&auml;gerin die Festsetzung von Prozesszinsen nach &sect;&nbsp;236 AO unter Verweis auf das Klageverfahren in dem Rechtsstreit betreffend die Investitionszulage f&uuml;r die Jahre 1993 bis 2001. Gegen den Ablehnungsbescheid vom 12.&nbsp;Januar 2011 legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein, der jedoch keinen Erfolg hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 1020 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt. Im Rubrum des FG-Urteils lautete der Sachbetreff &quot;wegen Prozesszinsen auf Investitionszulage 1993 bis 2003&quot;. In der Sache selbst entschied das FG, der Kl&auml;gerin st&uuml;nden nach &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO die beantragten Prozesszinsen zu. Da im Streitfall die Klage nach Ergehen der &Auml;nderungsbescheide zur Investitionszulage 1993 bis 2001 zur&uuml;ckgenommen worden sei, habe sich der Rechtsstreit nach &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anspruch auf die Prozesszinsen entfalle auch nicht nach &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO. Der Wortlaut des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO erscheine eindeutig. Danach erfolge keine Verzinsung, soweit dem Beteiligten die Kosten nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO auferlegt worden seien. Erforderlich sei eine Kostenentscheidung des Gerichtes, die auf &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO beruhe. Eine Ausweitung des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO &uuml;ber den Wortlaut hinaus sei abzulehnen. Im &Uuml;brigen stehe der Geltendmachung des Zinsanspruchs auch nicht der Einwand von Treu und Glauben entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Es f&uuml;hrt sinngem&auml;&szlig; aus, dass der Prozesszinsenanspruch Rechtsh&auml;ngigkeit voraussetze, dagegen im Falle der R&uuml;cknahme der Klage der Rechtsstreit nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;269 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 der Zivilprozessordnung (ZPO) als nicht anh&auml;ngig geworden anzusehen sei. Deshalb w&uuml;rden die prozessualen und materiell-rechtlichen Folgen der Rechtsh&auml;ngigkeit r&uuml;ckwirkend beseitigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weiter verweist das FA auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 13.&nbsp;Juli 1994 I&nbsp;R&nbsp;38\/93 (BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37), wonach der Normzweck des &sect;&nbsp;236 AO darin bestehe, dem Gl&auml;ubiger eines Erstattungsanspruchs f&uuml;r die Vorenthaltung des Kapitals eine Entsch&auml;digung zu gew&auml;hren, da ihm die M&ouml;glichkeit der Kapitalnutzung entzogen worden sei. Der Gesetzgeber sei davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger f&uuml;r die erzwungene Kapital&uuml;berlassung an das FA entsch&auml;digt werden m&uuml;sse. Dagegen sei im vorliegenden Fall die Kapital&uuml;berlassung nicht erzwungen gewesen, da die Kl&auml;gerin f&uuml;r die fehlende Kapitalnutzung selbst die Verantwortung trage. Im Rahmen einer an Sinn und Zweck orientierten Gesetzesauslegung d&uuml;rfe das versp&auml;tete Vorbringen nicht mit Prozesszinsen belohnt werden, unabh&auml;ngig davon, ob der Kl&auml;ger die Kosten des Klageverfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;137 FGO oder wegen der R&uuml;cknahme gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;2 FGO tragen m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO regele, dass bei einer Kostenauferlegung nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO keine Zinsen anfielen, m&uuml;sse dies erst recht im Fall der Klager&uuml;cknahme gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Bezug auf die Aussage des FG, dass &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO explizit eine Kostenentscheidung des Gerichts erfordere, die auf &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO beruhe, und es nicht Sache der beteiligten Finanzbeh&ouml;rde sein k&ouml;nne, anstelle des Gerichts hypothetisch zu pr&uuml;fen, ob die Kosten dem Steuerpflichtigen gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;138, 137 Satz&nbsp;1 FGO h&auml;tten auferlegt werden k&ouml;nnen, sei eine solche Pr&uuml;fung des FA nicht erforderlich: Da im Streitfall die Niederschrift &uuml;ber den am 5.&nbsp;November 2008 durchgef&uuml;hrten Er&ouml;rterungstermin den ausdr&uuml;cklichen Hinweis des Gerichts enthalten habe, dass das FA im Fall einer Abhilfe nicht mit Kosten belastet werden d&uuml;rfe, sei offenkundig gewesen, dass die Kostenlast die Kl&auml;gerseite getroffen habe. Im Streitfall habe also bereits festgestanden, wie die Kostenentscheidung des Gerichts nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO ausgefallen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen k&ouml;nne das FA in einem wie im Streitfall gelagerten Fall eine Klager&uuml;cknahme nur schwerlich verhindern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat keinen ausdr&uuml;cklichen Antrag gestellt, wendet sich aber sinngem&auml;&szlig; gegen die Revision.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Zu Recht hat das FG Prozesszinsen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;1 und 2 AO festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Rubrum des angefochtenen Urteils ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;107 FGO dahin zu berichtigen, dass der Sachbetreff &quot;wegen Prozesszinsen auf Investitionszulage 1993 bis 2001&quot; lautet. Die Kl&auml;gerin begehrt ausweislich der Klageschrift Prozesszinsen nach &sect;&nbsp;236 AO im Hinblick auf das Klageverfahren in dem Rechtsstreit betreffend die Investitionszulage f&uuml;r die Jahre 1993 bis 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der fehlerhafte Sachbetreff beruht auf einer offenbaren Unrichtigkeit. Eine offenbare Unrichtigkeit kann alle Bestandteile des Urteils, also insbesondere auch das Rubrum betreffen (z.B. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2007 IV&nbsp;R&nbsp;55\/05, BFHE 217, 103, BStBl II 2007, 655). Der erkennende Senat ist f&uuml;r die Berichtigung der Vorentscheidung im Rahmen des Revisionsverfahrens zust&auml;ndig (BFH-Urteil in BFHE 217, 103, BStBl II 2007, 655, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO waren &#8211;wie das FG zutreffend ausgef&uuml;hrt hat&#8211; gegeben, weil die Kl&auml;gerin ihre Klage nach Ergehen der &Auml;nderungsbescheide zur Investitionszulage 1993 bis 2001 zur&uuml;ckgenommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wird durch eine rechtskr&auml;ftige gerichtliche Entscheidung oder auf Grund einer solchen Entscheidung eine festgesetzte Steuer herabgesetzt oder eine Steuerverg&uuml;tung gew&auml;hrt, so ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO der zu erstattende oder zu verg&uuml;tende Betrag vorbehaltlich des Absatzes&nbsp;3 der Vorschrift vom Tag der Rechtsh&auml;ngigkeit an bis zum Auszahlungstag zu verzinsen. Nach &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO ist die Vorschrift des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO entsprechend anzuwenden, wenn sich der Rechtsstreit durch Aufhebung oder &Auml;nderung des angefochtenen Verwaltungsakts oder durch Erlass des beantragten Verwaltungsakts erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Investitionszulagen sind die f&uuml;r Steuerverg&uuml;tungen geltenden Vorschriften der AO entsprechend anzuwenden (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 InvZulG 1991 bzw. 1996, &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 InvZulG 1999).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der I.&nbsp;Senat des BFH hat in seinem Urteil in BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37 ausgef&uuml;hrt, dass die in &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO geforderte &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; die Beendigung der Rechtsh&auml;ngigkeit nach &sect;&nbsp;66 FGO bedeute. Diese ende mit der rechtskr&auml;ftigen gerichtlichen Entscheidung, der Erledigung der Hauptsache oder der R&uuml;cknahme der Klage (ebenso BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Juli 1993 I&nbsp;R&nbsp;33\/93, BFH\/NV 1994, 438, m.w.N.). Dem stehe auch nicht entgegen, dass gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;269 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 ZPO nach R&uuml;cknahme der Klage der Rechtsstreit als nicht anh&auml;ngig geworden anzusehen sei. Der Prozesszinsenanspruch setze zwar Rechtsh&auml;ngigkeit voraus. Jedoch entfielen mit der Klager&uuml;cknahme zun&auml;chst uneingeschr&auml;nkt nur die verfahrensrechtlichen Wirkungen der Rechtsh&auml;ngigkeit. &sect;&nbsp;236 AO sei jedoch eine materiell-rechtliche Folge der Rechtsh&auml;ngigkeit und der Wegfall der prozessualen Folgen beseitige nicht per se die materiell-rechtlichen Folgen der Rechtsh&auml;ngigkeit. Sinn und Zweck der Prozesszinsenregelung und eine rechtshistorische Betrachtung des &sect;&nbsp;236 AO bzw. dessen Vorg&auml;ngerregelungen spr&auml;chen daf&uuml;r, dass ein Prozesszinsenanspruch auch nach Klager&uuml;cknahme bestehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der erkennende Senat schlie&szlig;t sich dieser Rechtsprechung an. Die verfahrensrechtliche Beendigung der Rechtsh&auml;ngigkeit ist im Hinblick auf den Normzweck des &sect;&nbsp;236 AO, dem Gl&auml;ubiger eines Erstattungsanspruchs bzw. eines Verg&uuml;tungsanspruchs eine Entsch&auml;digung f&uuml;r die Nicht&uuml;berlassung des Kapitals und der damit verbundenen Nutzungsm&ouml;glichkeiten zu gew&auml;hren, irrelevant. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entstehungsgeschichte der Norm.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Kl&auml;gerin nahm ihre Klage im Rechtsstreit betreffend die Investitionszulage f&uuml;r die Jahre 1993 bis 2001 nach Ergehen der &Auml;nderungsbescheide zur&uuml;ck. Damit hat sich der Rechtsstreit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO erledigt. Da sich aufgrund der &Auml;nderungsbescheide vom 18.&nbsp;Februar 2009 &uuml;ber die Investitionszulage f&uuml;r die Kalenderjahre 1993, 1996, 1997, 1999 bis 2001 ein Guthaben zugunsten der Kl&auml;gerin ergab, f&uuml;hrten diese insoweit zu einer Steuerverg&uuml;tung nach &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass der Anspruch auf Prozesszinsen im vorliegenden Fall auch nicht entfallen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Versagung der Verzinsung ergibt sich nicht aus &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO wird ein zu erstattender oder zu verg&uuml;tender Betrag nicht verzinst, soweit dem Beteiligten die Kosten des Rechtsbehelfs nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO auferlegt worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Wortlaut des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO setzt voraus, dass dem Beteiligten die Kosten tats&auml;chlich nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO auferlegt worden sind. Erforderlich ist damit eine Kostenentscheidung nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO (ggf. i.V.m. &sect;&nbsp;138 FGO). Da im Falle der Klager&uuml;cknahme der Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;2 AO zwingend die Kosten zu tragen hat, ist f&uuml;r eine Auferlegung der Kosten nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO durch das Gericht kein Raum (BFH-Urteil in BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37), so dass im Falle der Klager&uuml;cknahme nicht der Anspruch auf Prozesszinsen nach &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO versagt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Etwas anderes ergibt sich insbesondere nicht aus dem Normzweck des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO, wie er aus der Entstehungsgeschichte der Vorschrift hervorgeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Wie das FG zutreffend ausgef&uuml;hrt hat, geht die Vorschrift des &sect;&nbsp;236 AO auf &sect;&nbsp;155 der Reichsabgabenordnung (RAO) zur&uuml;ck, der erstmalig eine Regelung &uuml;ber Prozesszinsen enthielt und mit dem Steuer&auml;nderungsgesetz (St&auml;ndG) 1961 vom 13.&nbsp;Juli 1961 (BGBl I 1961, 981) eingef&uuml;hrt wurde. &sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;2 RAO enthielt einen Ausschluss der Verzinsungspflicht, &quot;soweit dem Steuerpflichtigen die Kosten des Rechtsmittels auferlegt worden sind, weil die Herabsetzung auf Tatsachen beruht, die der Steuerpflichtige fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen&quot;. Die Nachfolgevorschriften &sect;&nbsp;111 Abs.&nbsp;3 FGO&nbsp;a.F. sowie &sect;&nbsp;4b Abs.&nbsp;3 des Steuers&auml;umnisgesetzes enthielten wie &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO einen Verweis auf &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem Ausschluss der Verzinsungspflicht in &sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;2 RAO wollte der Gesetzgeber die Verzinsung nicht eintreten lassen, wenn die Herabsetzung der Steuerschuld auf Tatsachen beruht, die der Steuerpflichtige h&auml;tte fr&uuml;her geltend machen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, da dann die Zahlung von Zinsen nach Auffassung des Gesetzgebers nicht gerechtfertigt erscheine, weil f&uuml;r die zu hohe Festsetzung das Verhalten des Steuerpflichtigen urs&auml;chlich gewesen sei (Begr&uuml;ndung des Entwurfes eines Steuer&auml;nderungsgesetzes&nbsp;1961, BTDrucks&nbsp;III\/2573, S.&nbsp;36&nbsp;f.). Da den Gesetzesbegr&uuml;ndungen der Nachfolgevorschriften (Begr&uuml;ndung des Regierungsentwurfs einer Finanzgerichtsordnung, BTDrucks&nbsp;IV\/1446, S.&nbsp;51; Begr&uuml;ndung des Regierungsentwurfs eines Dritten Gesetzes zur &Auml;nderung des Steuerberatungsgesetzes, BTDrucks&nbsp;7\/2852, S.&nbsp;48; Begr&uuml;ndung des Entwurfs einer Abgabenordnung, BTDrucks&nbsp;VI\/1982, S.&nbsp;172) keine Aussagen des Gesetz-gebers zu dem Zweck des Ausschlusses der Verzinsungspflicht zu entnehmen sind, ist davon auszugehen, dass dieser gesetzgeberische Wille fortbestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Auch wenn sich in den Gesetzesmaterialien keine ausdr&uuml;ckliche Aussage zu dem vom Gesetzgeber gewollten Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO finden l&auml;sst, so ist es &#8211;angesichts des klaren Wortlautes des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO&#8211; naheliegend, dass der Gesetzgeber typisierend daran ankn&uuml;pfen wollte, dass eine Kostenentscheidung nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO auch tats&auml;chlich getroffen worden ist. Denn allein durch das Ankn&uuml;pfen an die gerichtliche Ermessensentscheidung nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO erscheint die Ausnahmevorschrift in der Praxis umsetzbar; zudem werden weitere Rechtsstreitigkeiten vermieden, die sich bei einer &#8211;alternativen&#8211; finanzbeh&ouml;rdlichen Pr&uuml;fung der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO ergeben k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Auslegung des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO dergestalt, dass sich der Anwendungsbereich der Vorschrift auch auf die F&auml;lle der Klager&uuml;cknahme erstreckt, ist nicht m&ouml;glich, da sie &uuml;ber den m&ouml;glichen Wortsinn der Vorschrift hinausginge (vgl. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;April 2012 X&nbsp;R&nbsp;5\/10, BFHE 237, 106, m.w.N. aus der Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein Entfallen des Anspruchs auf Prozesszinsen kommt auch nicht f&uuml;r den Fall in Betracht, dass die &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; durch Bescheid&auml;nderung und Klager&uuml;cknahme auf Tatsachen beruhen sollte, die die Kl&auml;gerin fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Frage, ob ein Anspruch auf Prozesszinsen entf&auml;llt, wenn die &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; durch Bescheid&auml;nderung und Klager&uuml;cknahme auf Tatsachen beruht, die der Kl&auml;ger fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen, ist bisher vom BFH noch nicht entschieden worden. In seinem Urteil in BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37 konnte der BFH diese Frage ungepr&uuml;ft lassen, da im dortigen Streitfall unstreitig der Erlass des K&ouml;rperschaftsteuer&auml;nderungsbescheids nicht auf Tatsachen beruhte, die die Kl&auml;gerin fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen, und daher die Kosten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO der Kl&auml;gerin auch bei einer Erledigung nach &sect;&nbsp;138 FGO nicht h&auml;tten auferlegt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach Auffassung des erkennenden Senats entf&auml;llt ein Anspruch auf Prozesszinsen in diesen F&auml;llen nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Ein Entfallen des Prozesszinsenanspruchs ergibt sich &#8211;entgegen der Auffassung des FA&#8211; zum einen nicht bereits aus einer am Normzweck orientierten Auslegung des &sect;&nbsp;236 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ist der Ansicht, dass der Gesetzgeber davon ausgegangen sei, dass die Verzinsung in &sect;&nbsp;236 AO eine Entsch&auml;digung f&uuml;r eine erzwungene Kapital&uuml;berlassung gew&auml;hre. Insoweit verweist das FA auf das BFH-Urteil in BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37, wonach der Normzweck des &sect;&nbsp;236 AO darin bestehe, dem Gl&auml;ubiger eines Erstattungsanspruchs f&uuml;r die Vorenthaltung des Kapitals eine Entsch&auml;digung zu gew&auml;hren, da ihm die M&ouml;glichkeit der Kapitalnutzung entzogen worden sei. Im Fall des schuldhaft versp&auml;teten Geltendmachens bzw. Beweisens von Tatsachen sei die Kapital&uuml;berlassung nicht &quot;erzwungen&quot; gewesen, da der Kl&auml;ger f&uuml;r die fehlende Kapitalnutzung selbst die Verantwortung trage. Bei einer an Sinn und Zweck orientierten Gesetzesauslegung d&uuml;rfe versp&auml;tetes Vorbringen nicht mit Prozesszinsen belohnt werden, unabh&auml;ngig davon, ob der Kl&auml;ger die Kosten des Klageverfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;137 FGO oder wegen der R&uuml;cknahme gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;2 FGO tragen m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Auslegung, die &uuml;ber den m&ouml;glichen Wortsinn des Gesetzes hinausgeht, kommt nicht in Betracht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 237, 106). Man ginge &uuml;ber den m&ouml;glichen Wortsinn des &sect;&nbsp;236 AO hinaus, wollte man eine Verzinsung in einem solchen Fall des schuldhaft versp&auml;teten Geltendmachens bzw. Beweisens von Tatsachen ausschlie&szlig;en. Im &Uuml;brigen weist der erkennende Senat darauf hin, dass die Ausf&uuml;hrungen des I.&nbsp;Senats in seinem Urteil in BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37 zum Normzweck des &sect;&nbsp;236 AO ausdr&uuml;cklich im Hinblick auf Gl&auml;ubiger eines Erstattungsanspruches ergangen sind. Zudem beruhte der Erlass des K&ouml;rperschaftsteuer&auml;nderungsbescheids im dortigen Streitfall gerade nicht auf Tatsachen, die die Kl&auml;gerin fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Des Weiteren kommt eine teleologische Extension des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO auf den Fall der &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; durch Bescheid&auml;nderung und Klager&uuml;cknahme auch dann nicht in Betracht, wenn die Erledigung auf Tatsachen beruht, die der Kl&auml;ger fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Fachgerichte (vgl. die Nachweise bei Dr&uuml;en in Tipke\/ Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;4 AO Rz&nbsp;355) und nach der ganz herrschenden Lehre sind die Gerichte zur (erg&auml;nzenden) Rechtsfortbildung berechtigt und verpflichtet. F&uuml;hrt die wortgetreue Auslegung des Gesetzes ausnahmsweise zu einem sinnwidrigen Ergebnis, besteht also eine Divergenz zwischen dem Gesetzeswortlaut und dem Gesetzeszweck, sind die Gerichte nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. die Nachweise bei Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;4 AO Rz&nbsp;380) sogar zu einer (gesetzeswortlaut-)ab&auml;ndernden Rechtsfortbildung berufen. Als Instrumente werden hierbei die teleologische Reduktion und die einschl&auml;gige Extension verwendet. Eine teleologische Extension zielt darauf ab, den zu engen Wortlaut eines Gesetzes auf dessen weiter gehenden Zweck auszudehnen (vgl. die Nachweise bei Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;4 AO Rz&nbsp;382). Allerdings ist sie nicht bereits dann gerechtfertigt, wenn die vom Gesetzgeber getroffene Entscheidung rechtspolitisch fehlerhaft erscheint. Vielmehr muss die auf den Wortlaut abstellende Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 2007 IV&nbsp;R&nbsp;9\/05, BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893), zu einem der wirtschaftlichen Vernunft widersprechenden Ergebnis (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;August 1997 VII&nbsp;R&nbsp;107\/96, BFHE 184, 198, BStBl II 1998, 131) oder zu einem so unsinnigen Ergebnis f&uuml;hren, dass es vom Gesetzgeber nicht gewollt sein kann (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Januar 1995 IX&nbsp;R&nbsp;37\/91, BFHE 177, 58, BStBl II 1995, 410).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei Zugrundelegung dieses Ma&szlig;stabs ist eine teleologische Extension nicht gerechtfertigt. Wie oben unter II.3.a&nbsp;bb dargestellt, ist es nach Auffassung des erkennenden Senats naheliegend, dass der Gesetzgeber typisierend daran ankn&uuml;pfen wollte, dass eine Kostenentscheidung nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO auch tats&auml;chlich getroffen worden ist, also eine Divergenz zwischen Gesetzeswortlaut und Gesetzeszweck nicht besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aber auch wenn man Zweifel an dem vom Gesetzgeber gewollten Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;236 Abs.&nbsp;3 AO h&auml;tte, erg&auml;be sich kein anderes Ergebnis. Denn zumindest l&auml;sst sich ein vom Gesetzeswortlaut abweichender Zweck nicht sicher feststellen, so dass f&uuml;r eine teleologische Extension des Gesetzeswortlauts kein Raum ist (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;April 1975 II&nbsp;R&nbsp;64\/72, BFHE 116, 54, BStBl II 1975, 646). Umgekehrt kommt aus den gleichen Gr&uuml;nden eine teleologische Reduktion des &sect;&nbsp;236 AO nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass im vorliegenden Streitfall der Geltendmachung des Zinsanspruchs auch nicht der Einwand von Treu und Glauben entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Grundsatz von Treu und Glauben, der im Steuerrecht als allgemeiner Rechtsgrundsatz uneingeschr&auml;nkt anerkannt ist, gebietet, dass im Steuerrechtsverh&auml;ltnis jeder auf die berechtigten Belange des anderen Teils angemessen R&uuml;cksicht nimmt und sich mit seinem eigenen fr&uuml;heren Verhalten nicht in Widerspruch setzt, auf das der andere vertraut und aufgrund dessen er unwiderrufbar disponiert hat (z.B. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Februar 1991 I&nbsp;R&nbsp;13\/86, BFHE 164, 168, BStBl II 1991, 673). Dieser Grundsatz gilt auch zugunsten des FA (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;November 1987 VII&nbsp;R&nbsp;171\/84, BFHE 151, 123, BStBl II 1988, 41).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da sich der gerichtliche Hinweis in dem Er&ouml;rterungstermin am 5.&nbsp;November 2008 ausdr&uuml;cklich allein auf &quot;Gerichts- und Steuerberaterkosten&quot;, also nicht auf Prozesszinsen (vgl. &sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;1 FGO) bezog, ist bereits deshalb f&uuml;r ein vertrauensbegr&uuml;ndendes Verhalten kein Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Schlie&szlig;lich kann ein Anspruch auf Prozesszinsen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;236 AO auch dann nicht verneint werden, wenn die Klage zur Vermeidung einer Kostenentscheidung nach &sect;&nbsp;137 Satz&nbsp;1 FGO und damit zur Aufrechterhaltung eines Prozesszinsenanspruchs zur&uuml;ckgenommen wird, ohne dass weitere Umst&auml;nde hinzuk&auml;men.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unabh&auml;ngig von der Frage, ob vorliegend &uuml;berhaupt von einem solchen Verhalten der Kl&auml;gerin ausgegangen werden k&ouml;nnte, kann eine Versagung des Anspruches auf Prozesszinsen in einem solchen Fall &#8211;trotz der insoweit unbefriedigenden Rechtssituation&#8211; insbesondere nicht auf einen allgemeinen Rechtsgrundsatz gest&uuml;tzt werden, ohne dass weitere Umst&auml;nde hinzuk&auml;men. Der erkennende Senat weist darauf hin, dass insoweit der Gesetzgeber berufen ist, gegebenenfalls etwas an dieser Rechtssituation zu &auml;ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.4.2013, III R 11\/12 Prozesszinsen nach Klager&uuml;cknahme bei schuldhaft versp&auml;tetem Vorbringen &#8211; &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; i.S. des &sect; 236 Abs. 2 Nr. 1 AO &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 236 Abs. 3 AO Leits&auml;tze 1. Ein Anspruch auf Prozesszinsen bei Klager&uuml;cknahme nach Bescheid&auml;nderung kann nicht allein deswegen verneint werden, weil der Steuerpflichtige Tatsachen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-11-12-prozesszinsen-nach-klageruecknahme-bei-schuldhaft-verspaetetem-vorbringen-erledigung-des-rechtsstreits-is-des-par-236-abs-2-nr-1-ao-anwendungsbereich-von-par-236-abs-3-ao\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;11\/12 &#8211; Prozesszinsen nach Klager&uuml;cknahme bei schuldhaft versp&auml;tetem Vorbringen &#8211; &quot;Erledigung des Rechtsstreits&quot; i.S. des &sect; 236 Abs. 2 Nr. 1 AO &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 236 Abs. 3 AO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-54553","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54553"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54553\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}