{"id":54570,"date":"2013-07-24T16:15:40","date_gmt":"2013-07-24T14:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=54570"},"modified":"2013-07-24T16:15:40","modified_gmt":"2013-07-24T14:15:40","slug":"x-b-147-11-verletzung-rechtlichen-gehoers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-147-11-verletzung-rechtlichen-gehoers\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;147\/11 &#8211; Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.6.2013, X B 147\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind Ehegatten und wurden in den Streitjahren 2004 und 2005 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erzielte in den Streitjahren gewerbliche Eink&uuml;nfte aus einem Einzelunternehmen als Finanzberater. Er ermittelte den Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich nach &sect;&sect;&nbsp;5, 4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes. In den Bilanzen bildete er Gew&auml;hrleistungsr&uuml;ckstellungen. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte diese R&uuml;ckstellungen zum 31.&nbsp;Dezember 2004 nur in H&ouml;he von &#8230; EUR an und l&ouml;ste sie zum 31.&nbsp;Dezember 2005 auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruchs- und Klageverfahren hatten keinen Erfolg. Im Klageverfahren wurde die damalige Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;ger unter dem 11.&nbsp;August 2011 zur m&uuml;ndlichen Verhandlung am 8.&nbsp;September 2011 geladen. Nach einem Telefonat Ende August 2011 erkl&auml;rten sie den Rechtsstreit gegen die ebenfalls anh&auml;ngige Einkommensteuerfestsetzung 2000 in der Hauptsache f&uuml;r erledigt, woraufhin das Verfahren insoweit durch Beschluss vom 1.&nbsp;September 2011 vom Finanzgericht (FG) abgetrennt wurde. Zur m&uuml;ndlichen Verhandlung am 8.&nbsp;September 2011 erschien f&uuml;r die Kl&auml;ger niemand. Das FG wies die Klage mit Urteil vom selben Tage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Nichtzulassungsbeschwerde r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs sowie der richterlichen Hinweispflicht und die unvollst&auml;ndige Ermittlung des Sachverhalts. Eine Terminsaufhebung sei nicht erfolgt, obwohl dies Gegenstand des Telefonats gewesen sei. Somit habe keine M&ouml;glichkeit zum weiteren Vortrag bestanden. Auf die in diesem Telefonat angesprochenen eingeleiteten G&uuml;teverfahren sei das FG nicht eingegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Beschwerde entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde der Kl&auml;ger ist zumindest unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die von den Kl&auml;gern behaupteten Verfahrensm&auml;ngel (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) liegen nicht vor. Zu Unrecht r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO und &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 FGO) sowie die Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht aus &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl&auml;ger r&uuml;gen, sie h&auml;tten aufgrund des Inhalts des Telefonats mit dem Vorsitzenden des Senats des FG davon ausgehen k&ouml;nnen, dass der Termin zur m&uuml;ndlichen Verhandlung aufgehoben werde, sodass sie im erstinstanzlichen Verfahren h&auml;tten weiter vortragen k&ouml;nnen, berufen sie sich zwar auf die Verletzung ihres Rechts auf Geh&ouml;r, worin ein Verfahrensmangel liegen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Verfahrensmangel liegt allerdings im vorliegenden Fall nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs besteht nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO in der Verschaffung einer ausreichenden Gelegenheit zur &Auml;u&szlig;erung zu allen entscheidungserheblichen Tatsachen. Diese Gelegenheit wird den Beteiligten grunds&auml;tzlich durch die m&uuml;ndliche Verhandlung gegeben. Es ist Sache der Beteiligten, diese Gelegenheit wahrzunehmen. Insoweit wird der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r durch die prozessuale Mitverantwortung der Beteiligten begrenzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn die Beteiligten &#8211;wie im Streitfall&#8211; trotz rechtzeitiger und ordnungsgem&auml;&szlig;er Ladung nicht zur m&uuml;ndlichen Verhandlung erscheinen, kann eine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs nicht vorliegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20.&nbsp;September 2012 VIII&nbsp;B&nbsp;119\/11, BFH\/NV 2013, 215, m.w.N.). Dabei ist den Kl&auml;gern, die steuerlich beraten waren, anzulasten, dass sie sich nicht rechtzeitig durch R&uuml;ckfrage beim FG dar&uuml;ber Klarheit verschafft hatten, ob der Termin tats&auml;chlich verlegt worden war. Solange eine Terminsaufhebung nicht mitgeteilt worden ist, muss der Beteiligte davon ausgehen, dass die m&uuml;ndliche Verhandlung, zu der er ordnungsgem&auml;&szlig; geladen worden ist, auch stattfinden wird (BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;September 2010 V&nbsp;B&nbsp;105\/09, BFH\/NV 2011, 53).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl&auml;ger eine Verletzung der richterlichen Hinweispflichten nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 FGO darin sehen, dass das Gericht seine Zweifel am Vorliegen der &uuml;berwiegenden Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme des Kl&auml;gers durch ehemalige Kunden nicht deutlich gemacht habe, ist diese nicht gegeben. Liegt die rechtliche Bedeutung bestimmter Tatsachen und die sich daraus ergebende Notwendigkeit, diese Tatsachen bei Gericht vorzubringen und zu substantiieren, zur Erreichung des Prozessziels auf der Hand, so stellt ein unterlassener Hinweis jedenfalls dann keine gegen &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 FGO versto&szlig;ende Pflichtverletzung dar, wenn der Beteiligte &#8211;wie hier die Kl&auml;ger&#8211; steuerlich beraten und im Prozess entsprechend vertreten wird (Senatsbeschuss vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 X&nbsp;B&nbsp;120\/09, BFH\/NV 2010, 1240, und BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2001 VII&nbsp;B&nbsp;231\/00, BFH\/NV 2001, 1012, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die Kl&auml;ger einen Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht mit der Begr&uuml;ndung r&uuml;gen, das FG h&auml;tte den Sachverhalt weiter aufkl&auml;ren und insbesondere aufgrund der im Telefonat mit dem Vorsitzenden des FG mitgeteilten Einleitung von G&uuml;teverfahren die Inanspruchnahme des Kl&auml;gers pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ist dieser nicht den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO entsprechend dargelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH (vgl. hierzu die Nachweise bei Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7. Aufl., &sect; 120 Rz 70) sind insoweit u.a. Ausf&uuml;hrungen zu den folgenden Punkten erforderlich:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">welche Tatsachen das FG auch ohne besonderen Antrag h&auml;tte aufkl&auml;ren m&uuml;ssen oder welche Beweise zu welchem Beweisthema es von Amts wegen h&auml;tte erheben m&uuml;ssen;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">aus welchen (genau bezeichneten) Gr&uuml;nden sich dem FG die Notwendigkeit einer weiteren Aufkl&auml;rung des Sachverhalts oder einer Beweisaufhebung auch ohne einen entsprechenden Antrag h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">inwieweit eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechende Angaben fehlen. Selbst wenn zugunsten der Kl&auml;ger unterstellt wird, dass im Telefonat Ende August 2011 &uuml;ber die Einleitung von G&uuml;teverfahren geredet worden ist, bleibt unklar, inwieweit die R&uuml;ckstellungen und die Streitjahre hiervon betroffen sind. Eine weitergehende Aufkl&auml;rung durch das FG war nicht geboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Von einer weiteren Darstellung des Sachverhalts sowie einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.6.2013, X B 147\/11 Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind Ehegatten und wurden in den Streitjahren 2004 und 2005 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. 2&nbsp; Der Kl&auml;ger erzielte in den Streitjahren gewerbliche Eink&uuml;nfte aus einem Einzelunternehmen als Finanzberater. 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