{"id":54859,"date":"2013-07-31T17:25:00","date_gmt":"2013-07-31T15:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=54859"},"modified":"2013-08-07T16:24:17","modified_gmt":"2013-08-07T14:24:17","slug":"xi-r-6-11-zahlung-eines-minderwertausgleichs-wegen-schaeden-am-leasingfahrzeug-nicht-umsatzsteuerbar-kein-leistungsaustausch-im-umsatzsteuerrechtlichen-sinne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-6-11-zahlung-eines-minderwertausgleichs-wegen-schaeden-am-leasingfahrzeug-nicht-umsatzsteuerbar-kein-leistungsaustausch-im-umsatzsteuerrechtlichen-sinne\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;6\/11 &#8211; Zahlung eines Minderwertausgleichs wegen Sch&auml;den am Leasingfahrzeug nicht umsatzsteuerbar &#8211; Kein Leistungsaustausch im umsatzsteuerrechtlichen Sinne"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2013, XI R 6\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Zahlung eines Minderwertausgleichs wegen Sch&auml;den am Leasingfahrzeug nicht umsatzsteuerbar &#8211; Kein Leistungsaustausch im umsatzsteuerrechtlichen Sinne<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Verpflichtet sich der Leasingnehmer im Leasingvertrag, f&uuml;r am Leasingfahrzeug durch eine nicht vertragsgem&auml;&szlig;e Nutzung eingetretene Sch&auml;den nachtr&auml;glich einen Minderwertausgleich zu zahlen, ist diese Zahlung beim Leasinggeber nicht der Umsatzsteuer zu unterwerfen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die X-GmbH, eine Organgesellschaft der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin), schloss mit der Y-GmbH &uuml;ber ein Kfz vom Typ Z einen Leasingvertrag mit einer Laufzeit von 42&nbsp;Monaten, der nach Ablauf von 12&nbsp;Monaten von einem anderen Leasingnehmer &uuml;bernommen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vertraglich vereinbarten &quot;Leasing-Bedingungen f&uuml;r Gesch&auml;ftsfahrzeuge&quot; enthalten auszugsweise folgende Regelungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;IX. Halterpflichten<br \/>&#8230;<\/p>\n<p>3. Der Leasing-Nehmer hat daf&uuml;r zu sorgen, dass das Fahrzeug nach den Vorschriften der Betriebsanleitung des Herstellers behandelt wird. Das Fahrzeug ist im Rahmen des vertraglichen Verwendungszwecks schonend zu behandeln und stets in betriebs- und verkehrssicheren Zustand zu erhalten.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;XVI. R&uuml;ckgabe des Fahrzeugs<br \/>&#8230;<\/p>\n<p>2. Bei R&uuml;ckgabe muss das Fahrzeug in einem dem Alter und der vertragsgem&auml;&szlig;en Fahrleistung entsprechenden Erhaltungszustand, frei von Sch&auml;den sowie verkehrs- und betriebssicher sein. Normale Verschlei&szlig;spuren gelten nicht als Schaden. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Bei R&uuml;ckgabe des Fahrzeuges nach Ablauf der bei Vertragsabschluss vereinbarten Leasing-Zeit gilt folgende Regelung:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entspricht das Fahrzeug bei Vertr&auml;gen ohne Gebrauchtwagenabrechnung nicht dem Zustand gem&auml;&szlig; Ziffer&nbsp;2 Absatz&nbsp;1, ist der Leasing-Nehmer zum Ersatz des entsprechenden Schadens verpflichtet.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ablauf des Leasingvertrages im M&auml;rz 2009 machte die X-GmbH gegen&uuml;ber dem Leasingnehmer einen Anspruch auf Minderwertausgleich f&uuml;r &uuml;ber den vertragsgem&auml;&szlig;en Gebrauch hinausgehende Sch&auml;den an dem geleasten Fahrzeug geltend, die lt. dem entsprechenden Pr&uuml;fgutachten u.a. Lacksch&auml;den, eine fehlende Funktion der Lenkhilfe sowie eine Besch&auml;digung des Panzerrohres umfassten. Der Leasingnehmer leistete daraufhin letztendlich &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Umsatzsteuer-Voranmeldung f&uuml;r M&auml;rz 2009 unterwarf die Kl&auml;gerin diesen Betrag nicht der Umsatzsteuer und teilte dies dem Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit. Am 22.&nbsp;Mai 2009 erging ein ge&auml;nderter Vorauszahlungsbescheid unter Hinweis auf das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 22.&nbsp;Mai 2008 IV&nbsp;B&nbsp;8&nbsp;&#8211;&nbsp;S&nbsp;7100\/07\/10007, 2008\/0260780 (BStBl I 2008, 632), wonach der Minderwertausgleich als eine leasingtypische vertragliche Gegenleistung f&uuml;r die &Uuml;berlassung des Leasinggegenstands durch den Leasinggeber zu behandeln sei. Darin erh&ouml;hte das FA die Umsatzerl&ouml;se um den Minderwertausgleich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtete sich die &#8211;mit Zustimmung des FA&#8211; erhobene Sprungklage, der das Finanzgericht (FG) stattgab. Das FG lie&szlig; die Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, dass der leasingtypische Minderwertausgleich, den der Leasingnehmer nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit leiste, nicht der Umsatzsteuer unterliege. Ma&szlig;gebend sei insoweit, dass die Ausgleichszahlung nicht im Leistungsaustausch mit Leistungen der Leasinggeberin stehe. Die Leistung der Leasinggeberin sei die Gebrauchs&uuml;berlassung des Leasinggegenstandes auf Zeit. Nach Ablauf der vereinbarten Leasingzeit habe die Leasinggeberin ihre vertragliche Hauptleistungspflicht erf&uuml;llt. Die Leasinggeberin habe dem Leasingnehmer keine dar&uuml;ber hinausgehende Leistung &quot;willentlich&quot; zugewandt. Der Leasingnehmer erbringe die von ihm noch geschuldete Ausgleichszahlung nicht, um eine Leistung zu erhalten, sondern weil er vertraglich dazu verpflichtet sei. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1020 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung der hiergegen eingelegten Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe zu Unrecht einen Leistungswillen der X-GmbH hinsichtlich der &uuml;ber die im Leasingvertrag vereinbarte Fahrleistung hinausgehende Nutzung durch den Leasingnehmer verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Leasingvertrag sehe vor, dass der Leasinggeber dem Leasingnehmer nach Vertragsablauf einen Zahlungsbetrag f&uuml;r eine von ihm f&uuml;r diesen Fall ausdr&uuml;cklich geduldete &uuml;bervertragliche Nutzung in Rechnung stelle. Es handele sich nicht um die vertragliche Verst&auml;ndigung &uuml;ber die H&ouml;he eines Schadensersatzes, sondern um die Vereinbarung eines Entgelts. Der H&ouml;he der Leasingraten liege eine bestimmte Fahrleistung des geleasten Fahrzeugs zugrunde. Diese Fahrleistung sei im Leasingvertrag benannt. Bei einem mehrj&auml;hrigen Leasingvertrag, der wie im Streitfall &uuml;ber 42&nbsp;Monate laufe, sei es sehr wahrscheinlich, dass die tats&auml;chliche Fahrleistung bei Ablauf des Leasingvertrages von der vertraglich vereinbarten Fahrleistung abweiche. Es w&uuml;rden h&auml;ufig F&auml;lle auftreten, in denen der Leasingnehmer die Fahrleistung &uuml;berschreite. Diese &uuml;bervertragliche Nutzung durch den Leasingnehmer f&uuml;hre zu einem Minderwert f&uuml;r den jeweiligen Leasinggeber.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Parteien h&auml;tten einen am Umfang des Minderwertes orientierten Ausgleich vereinbart, so dass der wirtschaftliche Gehalt der Vereinbarung darauf gerichtet sei, dass der Ersatz des Minderwerts in die Gegenleistung einflie&szlig;e (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.&nbsp;November 2004 V&nbsp;R&nbsp;30\/04, BFHE 207, 560, BStBl II 2005, 802). Die X-GmbH habe eine &uuml;bervertragliche Nutzung billigend in Kauf genommen und dieser konkludent zugestimmt. Die Zahlung des Minderwertausgleichs durch den Leasingnehmer sei Entgelt f&uuml;r die Leistung der Leasinggeberin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn ein Leistungswille der Leasinggeberin nicht vorliegen sollte, sei ein Leistungsaustausch i.S. von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schon wegen des Gebots der Gleichbehandlung in Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) k&ouml;nne ein Verbrauchsakt gegen den Willen des Berechtigten nicht anders zu behandeln sein als ein Verbrauchsakt mit einem entsprechenden Willen. Denn wer sich einen verbrauchbaren Nutzen eigenm&auml;chtig verschaffe, k&ouml;nne nicht ohne Grund umsatzsteuerrechtlich gegen&uuml;ber demjenigen privilegiert werden, der sich mit dem Willen des Berechtigten einen verbrauchbaren Nutzen verschaffen lasse. Das tats&auml;chliche Ergebnis, die Erlangung eines verbrauchbaren Gutes, sei dasselbe (vgl. Hummel, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2006, 614). Es sei folglich nicht entscheidungserheblich, ob der Leasingnehmer das Fahrzeug vertraglich nutze und die Nutzung &uuml;ber die Leasingrate bezahle, oder ob er das Fahrzeug &uuml;bervertraglich nutze und anschlie&szlig;end einen Ausgleich f&uuml;r diese Nutzung zahlen m&uuml;sse. Die Zahlung des Minderwertausgleichs nach Ablauf des Leasingvertrages sei mit der unfreiwilligen, aber umsatzsteuerrechtlich zu bejahenden Leistung der X-GmbH hinreichend verkn&uuml;pft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;, das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie h&auml;lt die Entscheidung des FG f&uuml;r zutreffend und verweist insbesondere darauf, dass die Rechtsauffassung der Finanzverwaltung von der Zivilgerichtsbarkeit grunds&auml;tzlich nicht geteilt werde (vgl. z.B. zuletzt Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 18.&nbsp;Mai 2011 VIII&nbsp;ZR&nbsp;260\/10, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2011, 1156).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet. Sie war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht entschieden, dass hinsichtlich des vom Leasingnehmer entrichteten Minderwertausgleichs kein Leistungsaustausch i.S. von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG vorliegt und die insoweit gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin vorgenommene Umsatzsteuerfestsetzung rechtswidrig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG unterliegen der Umsatzsteuer die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt. Entgelt ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG grunds&auml;tzlich alles, was der Leistungsempf&auml;nger aufwendet, um die Leistung zu erhalten, jedoch abz&uuml;glich der Umsatzsteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das Vorliegen einer entgeltlichen Leistung, die in &Uuml;bereinstimmung mit Art.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG steuerbar ist, sind nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH), der sich der BFH angeschlossen hat, im Wesentlichen folgende unionsrechtlich gekl&auml;rten Grunds&auml;tze zu ber&uuml;cksichtigen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwischen der Leistung und dem erhaltenen Gegenwert muss ein unmittelbarer Zusammenhang bestehen, wobei die gezahlten Betr&auml;ge die tats&auml;chliche Gegenleistung f&uuml;r eine bestimmbare Leistung darstellen, die im Rahmen eines zwischen dem Leistenden und dem Leistungsempf&auml;nger bestehenden Rechtsverh&auml;ltnisses, in dem gegenseitige Leistungen ausgetauscht werden, erbracht wurde (vgl. z.B. EuGH-Urteile vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2002 C-174\/00 &#8211;Kennemer Golf &#038; Country Club&#8211;, Slg. 2002, I-3293, BFH\/NV Beilage 2002, 95, Rz&nbsp;39; vom 18.&nbsp;Juli 2007 C-277\/05 &#8211;Soci&eacute;t&eacute; thermale d&#8217;Eug&eacute;nie-les-Bains&#8211;, Slg. 2007, I-6415, BFH\/NV Beilage 2007, 424, Rz&nbsp;19; BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Februar 2010 V&nbsp;R&nbsp;2\/09, BFHE 228, 467, BStBl II 2010, 765, Rz&nbsp;20, und vom 30.&nbsp;Juni 2010 XI&nbsp;R&nbsp;22\/08, BFHE 231, 248, BStBl II 2010, 1084, Rz&nbsp;11&nbsp;f., jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei bestimmt sich in erster Linie nach dem der Leistung zugrunde liegenden Rechtsverh&auml;ltnis, ob die Leistung des Unternehmers derart mit der Zahlung verkn&uuml;pft ist, dass sie sich auf die Erlangung einer Gegenleistung (Zahlung) richtet (vgl. BFH-Urteile vom 18.&nbsp;Dezember 2008 V&nbsp;R&nbsp;38\/06, BFHE 225, 155, BStBl II 2009, 749, unter II.3.a&nbsp;bb, und in BFHE 231, 248, BStBl II 2010, 1084, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Echte Entsch&auml;digungs- oder Schadensersatzleistungen sind demgegen&uuml;ber kein Entgelt im Sinne des Umsatzsteuerrechts, wenn die Zahlung nicht f&uuml;r eine Lieferung oder sonstige Leistung an den Zahlungsempf&auml;nger erfolgt, sondern weil der Zahlende nach Gesetz oder Vertrag f&uuml;r den Schaden und seine Folgen einzustehen hat (vgl. BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Dezember 1998 V&nbsp;R&nbsp;58\/97, BFH\/NV 1999, 987, und in BFHE 231, 248, BStBl II 2010, 1084, Rz&nbsp;14). In diesen F&auml;llen besteht kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Zahlung und der Leistung (BFH-Urteil in BFHE 228, 467, BStBl II 2010, 765, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Rechtsgrunds&auml;tzen stellt der im Streitfall vom Leasingnehmer gezahlte Minderwertausgleich an die X-GmbH eine nicht steuerbare Entsch&auml;digung dar und ist daher nicht als Entgelt i.S. von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei dem zwischen der X-GmbH als Organgesellschaft der Kl&auml;gerin &#8211;die Organtr&auml;gerin i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG ist&#8211; und dem Leasingnehmer geschlossenen Leasingvertrag ergibt sich die fehlende Steuerbarkeit des Minderwertausgleichs indes nicht schon daraus, dass die Beteiligten die Zahlung des Leasingnehmers in Abschnitt&nbsp;XVI Ziffer&nbsp;3 der Leasingbedingungen als &quot;Schadensersatz&quot; bezeichnet haben. Denn im Umsatzsteuerrecht, das von unionsrechtlich einheitlichen Begriffen ausgeht, ist die jeweilige von den Beteiligten verwendete Bezeichnung unma&szlig;geblich (z.B. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Mai 2004 V&nbsp;R&nbsp;40\/02, BFHE 205, 535, BStBl II 2004, 854, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall ist der von der Rechtsprechung geforderte unmittelbare Zusammenhang zwischen der Leistung und dem erhaltenen Gegenwert insofern zu bejahen, als der Leasingnehmer aufgrund der von der X-GmbH erbrachten Nutzungs&uuml;berlassung des Fahrzeugs im Rahmen des vertraglich vereinbarten Verwendungszwecks die Leasingraten entrichtet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solcher unmittelbarer Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung ist jedoch nicht gegeben, soweit der Leasingnehmer gem&auml;&szlig; Abschnitt&nbsp;XVI der Leasingbedingungen den vereinbarten Schadensersatz gerade deshalb schuldete, weil der Erhaltungszustand des Fahrzeugs bei dessen R&uuml;ckgabe nicht seinem Alter und der vertragsgem&auml;&szlig;en Fahrleistung entsprach.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach hat die X-GmbH bezogen auf den vom Leasingnehmer gezahlten Minderwertausgleich objektiv keine eigenst&auml;ndige Leistung erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Entgegen der Auffassung des FA liegt auch keine eigenst&auml;ndige Leistung der Leasinggeberin darin, dass sie die Nutzung des Leasingfahrzeugs &uuml;ber den vertragsgem&auml;&szlig;en Gebrauch hinaus geduldet habe (vgl. auch BMF-Schreiben in BStBl I 2008, 632, unter 2.). Das FA meint insoweit, die M&ouml;glichkeit der Entsch&auml;digung sei bereits gedanklich wegen der geplanten &quot;Vollamortisation&quot; im Vertrag angelegt gewesen. Danach habe der Leasingnehmer dem Leasinggeber zivilrechtlich als Gegenleistung f&uuml;r die Gebrauchs&uuml;berlassung und die entsprechende Duldung der nicht vertragsgem&auml;&szlig;en Nutzung grunds&auml;tzlich nicht nur die vereinbarten Leasingraten, sondern auch einen Ausgleich f&uuml;r den Ersatz des Minderwerts des Leasingfahrzeugs bei R&uuml;ckgabe in nicht vertragsgem&auml;&szlig;em Zustand geschuldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Argumentation &uuml;berzeugt aus folgenden Gr&uuml;nden nicht:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar kann ein &quot;Dulden&quot; im Rahmen eines Vertragsverh&auml;ltnisses eine eigenst&auml;ndige sonstige Leistung i.S. von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;9 UStG sein (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 207, 560, BStBl II 2005, 802, unter II.2.c; BGH-Urteil in HFR 2011, 1156, unter II.3.d, sowie allgemein z.B. Lippross, Umsatzsteuer, 23.&nbsp;Aufl., S.&nbsp;217). Hier hat die Leasinggeberin aber nach den getroffenen schuldrechtlichen Vereinbarungen den Leasingnehmer ausdr&uuml;cklich berechtigt und verpflichtet, das Fahrzeug &quot;im Rahmen des vertraglichen Verwendungszwecks&quot; schonend zu behandeln und &quot;vertragsgem&auml;&szlig;&quot; zu nutzen. Anhaltspunkte f&uuml;r die vom FA angenommene &quot;Duldung&quot; einer dar&uuml;ber hinausgehenden nicht vertragsgem&auml;&szlig;en Nutzung durch die Leasinggeberin ergeben sich daraus nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der dem Streitfall zugrunde liegende Sachverhalt unterscheidet sich insoweit ma&szlig;geblich von dem Fall, der dem BFH bei seinem Urteil in BFHE 207, 560, BStBl II 2005, 802 zugrunde lag. Der BFH hatte darin gekl&auml;rt, dass die Ausgleichszahlung f&uuml;r beim Bau einer &Uuml;berlandleitung entstehende Flursch&auml;den durch deren Betreiber an den Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer kein Schadensersatz ist, sondern Entgelt f&uuml;r die Duldung der Flursch&auml;den durch den Eigent&uuml;mer. Bestimmend daf&uuml;r war, dass wenn ein wirtschaftliches Vorhaben, zu dessen Verwirklichung vertragliche Vereinbarungen geschlossen werden, zwangsl&auml;ufig zu Sch&auml;den bei einem Vertragspartner f&uuml;hrt und hierf&uuml;r ein am Umfang der Sch&auml;den orientierter Ausgleich vereinbart wird, der wirtschaftliche Gehalt der Vereinbarung dann darauf gerichtet ist, dass der &quot;Ersatz&quot; in die Gegenleistung einflie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber zielte die Vereinbarung im Streitfall nicht darauf ab, einen &quot;zwangsl&auml;ufigen&quot; Schaden im Sinne der vorgenannten BFH-Rechtsprechung auszugleichen. Die Absprache im Hinblick auf eine etwaige nicht vertragsgem&auml;&szlig;e Nutzung des Leasingfahrzeugs und den insoweit zu bezahlenden Minderwertausgleich hatten die Beteiligten vor diesem Hintergrund lediglich vorsorglich getroffen, so dass eine entsprechende &quot;Duldungsleistung&quot; der Leasinggeberin nicht angenommen werden kann. Der Senat folgt damit nicht der in der Literatur vertretenen Auffassung, wonach in vergleichbaren F&auml;llen stets unabh&auml;ngig von einem etwaigen Leistungswillen von einer &quot;Duldung&quot; der &uuml;bervertraglichen Nutzung auszugehen ist (vgl. Hummel, UR 2006, 614; Stadie, UR 2011, 801; kritisch dazu Jacobs, Neue Wirtschafts-Briefe &#8211;NWB&#8211; 2011, 2700, unter VI.), weil auch aus Sicht des Leasingnehmers angesichts der im Streitfall getroffenen vertraglichen Vereinbarungen eine solche &quot;Duldung&quot; nicht gegeben war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit das FA dar&uuml;ber hinaus ma&szlig;geblich die zitierte Rechtsprechung des BGH zur im Leasingvertrag angelegten &quot;Vollamortisation&quot; mit entsprechenden vertraglichen Erf&uuml;llungspflichten anwendet (vgl. z.B. BGH-Urteile in HFR 2011, 1156, unter II.2., und vom 14.&nbsp;November 2012 VIII&nbsp;ZR&nbsp;22\/12, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2012, 2865, unter II.2.a), ist darauf hinzuweisen, dass die Frage, ob ein Leistungsaustausch im umsatzsteuerrechtlichen Sinne vorliegt, nicht nach zivilrechtlichen, sondern ausschlie&szlig;lich nach den vom Unionsrecht gepr&auml;gten umsatzsteuerrechtlichen Vorgaben zu beantworten ist (vgl. z.B. BFH-Entscheidungen vom 17.&nbsp;Dezember 2009 V&nbsp;R&nbsp;1\/09, BFH\/NV 2010, 1869, unter II.1.c; vom 18.&nbsp;November 2010 XI&nbsp;B&nbsp;28\/10, BFH\/NV 2011, 204, Rz&nbsp;8; BGH-Urteil in HFR 2011, 1156, unter II.2. a.E.; vgl. auch Martin, UR 2006, 56, unter I.3.; Klenk, DB 2006, 1180; de&nbsp;Weerth, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2008, 392).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Was die im Vertrag bereits angelegte Entsch&auml;digungsregelung betrifft, war schlie&szlig;lich auch in dem vom EuGH entschiedenen Fall in der Rechtssache &#8211;Soci&eacute;t&eacute; thermale d&#8217;Eug&eacute;nie-les-Bains&#8211; (Slg. 2007, I-6415, BFH\/NV Beilage 2007, 424) die M&ouml;glichkeit des R&uuml;cktritts des Hotelgastes von der Reservierung und die Einbehaltung eines entsprechenden Angeldes im Vorhinein durch den Hotelbesitzer vorgesehen. Gleichwohl hat der EuGH insoweit keine eigenst&auml;ndige Leistung des Hotelbetreibers bejaht. Vielmehr hat der EuGH hervorgehoben, dass der Abschluss eines Vertrages und folglich das Bestehen einer rechtlichen Beziehung zwischen den Parteien normalerweise nicht von der Zahlung eines Angeldes abh&auml;ngig sei. Dies stelle daher kein konstitutives Element eines Beherbergungsvertrages dar, sondern ein rein fakultatives Element, das in den Bereich der Vertragsfreiheit der Parteien falle (EuGH-Urteil &#8211;Soci&eacute;t&eacute; thermale d&#8217;Eug&eacute;nie-les-Bains&#8211; in Slg. 2007, I-6415, BFH\/NV Beilage 2007, 424, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Streitfall ist insoweit dem Sachverhalt des EuGH in der Rechtssache &#8211;Soci&eacute;t&eacute; thermale d&#8217;Eug&eacute;nie-les-Bains&#8211; (Slg. 2007, I-6415, BFH\/NV Beilage 2007, 424) vergleichbar, als hier die Durchf&uuml;hrung des Leasingvertrages selbst &#8211;n&auml;mlich die &Uuml;berlassung des Leasinggegenstandes zur vertragsgem&auml;&szlig;en Nutzung gegen entsprechende Leasingraten&#8211; unabh&auml;ngig von einem etwaigen Minderwertausgleich war, der lediglich fakultativ &#8211;wie im Streitfall geschehen&#8211; von den Parteien im Rahmen der Vertragsfreiheit vereinbart werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch in der Entscheidung des BFH, wonach sog. Bereitstellungsentgelte, die ein Speditionsunternehmen bei kurzfristiger Absage einer Zwangsr&auml;umung erh&auml;lt, als pauschalierte Entsch&auml;digung nicht steuerbar sind (BFH-Urteil in BFHE 231, 248, BStBl II 2010, 1084, unter I. und II.2.a), war f&uuml;r den Fall der Absage der Zwangsr&auml;umung eine entsprechende pauschalierte Entsch&auml;digung &#8211;vergleichbar dem Streitfall&#8211; bereits im Vorhinein im Vertrag vereinbart. Die pauschalierte Entsch&auml;digung hatte auch im dort entschiedenen Fall des BFH den wirtschaftlichen Zweck, etwaige au&szlig;erhalb des Vertrages entstandene Sch&auml;den &#8211;vergleichbar dem Streitfall&#8211; auszugleichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat teilt deshalb nicht die in der Literatur vertretene Auffassung, wonach ein entscheidungserheblicher Unterschied des Streitfalls zum EuGH-Urteil in der Rechtssache &#8211;Soci&eacute;t&eacute; thermale Eug&eacute;nie-les-Bains&#8211; (Slg. 2007, I-6415, BFH\/NV Beilage 2007, 424) darin liege, dass hier der Leasingvertrag als Dauerschuldverh&auml;ltnis grunds&auml;tzlich durchgef&uuml;hrt wurde, w&auml;hrend bei den in der Rechtsprechung behandelten F&auml;llen die Vertr&auml;ge letztlich nicht erf&uuml;llt wurden (so Klein, UR 2008, 133, 136, 137).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Dieses Ergebnis setzt im &Uuml;brigen die Rechtsprechung des BFH fort, wonach der zu berichtigende Vorsteuerbetrag durch einen Schadensersatz, den der Leasingnehmer f&uuml;r die vorzeitige Beendigung des Leasingvertrages zu leisten hat, nicht gemindert wird. Der BFH hatte insoweit bereits gekl&auml;rt, dass der von der Leasinggeberin geltend gemachte Schadensersatz kein Entgelt f&uuml;r eine umsatzsteuerpflichtige Leistung der Leasinggeberin ist (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;August 1995 V&nbsp;R&nbsp;55\/94, BFHE 178, 485, BStBl II 1995, 808, unter II.3.d; vgl. auch BMF-Schreiben in BStBl I 2008, 632, unter 1.). Diese Grunds&auml;tze m&uuml;ssen nach Auffassung des Senats gleicherma&szlig;en f&uuml;r eine Entsch&auml;digung gelten, die der Leasingnehmer wegen einer nicht vertragsgem&auml;&szlig;en Nutzung des Leasingfahrzeuges nachtr&auml;glich zu leisten hat (so im Ergebnis z.B. auch Klenk, DB 2006, 1180; de&nbsp;Weerth, DStR 2008, 392).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die hiergegen vorgebrachten weiteren Einwendungen des FA greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das Vorbringen des FA, bei einer Behandlung des Minderwertausgleichs als nicht steuerbare Entsch&auml;digung komme es zu einer verfassungswidrigen gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG versto&szlig;enden Privilegierung derjenigen, die vertragswidrig handelten, gegen&uuml;ber anderen, die sich vertragstreu verhielten (vgl. Hummel, UR 2006, 614), vermag nicht zu &uuml;berzeugen. Denn die umsatzsteuerrechtliche Differenzierung zwischen nicht steuerbaren Schadensersatz- bzw. Entsch&auml;digungsleistungen und steuerbaren Entgelten ist wegen des insoweit fehlenden Leistungsaustauschs i.S. von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG sachlich gerechtfertigt und begegnet daher keinen verfassungsrechtlichen Bedenken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entscheidend f&uuml;r die Annahme eines Leistungsaustauschs i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG sind die unter II.1.a dargelegten Voraussetzungen und nicht, ob einer Geldzahlung ein &quot;Konsumguttransfer&quot; zugrunde liegt (so Hummel, UR 2006, 614) oder ob der Gesch&auml;digte &quot;ein Gut opfert oder dessen Beeintr&auml;chtigung hinnehmen muss&quot; und &quot;der Sch&auml;diger daf&uuml;r einen Wertausgleich zu zahlen hat&quot; (so Stadie, UR 2011, 801).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit das FA &uuml;berdies ausf&uuml;hrt, es sei bei entsprechenden Leasingvertr&auml;gen davon auszugehen, dass es wohl sehr h&auml;ufig zu F&auml;llen der &uuml;bervertraglichen Abnutzung des Leasingfahrzeugs und damit zu der Zahlung eines leasingtypischen Minderwertausgleichs komme, hat dies kein anderes Ergebnis zur Folge. Etwas anderes w&uuml;rde nur gelten, wenn es sich bei der nicht vertragsgem&auml;&szlig;en Nutzung des Leasingfahrzeugs um ein wirtschaftliches Vorhaben handeln w&uuml;rde, bei dem zwangsl&auml;ufig Sch&auml;den beim Vertragspartner auftreten, wie dies z.B. beim Bau einer &Uuml;berlandleitung entstehenden Flursch&auml;den der Fall ist, so dass aus diesem Grund der &quot;Ersatz&quot; in die Gegenleistung einflie&szlig;en m&uuml;sste (vgl. BFH-Urteil in BFHE 207, 560, BStBl II 2005, 802, unter II.2.c). Wie bereits ausgef&uuml;hrt, kann im Streitfall indes nicht von einer derartigen &quot;Zwangsl&auml;ufigkeit&quot; der Sch&auml;den ausgegangen werden (vgl. vorstehende Ausf&uuml;hrungen unter II.2.c&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Das gefundene Ergebnis steht schlie&szlig;lich auch im Einklang mit der Rechtsprechung der Zivilgerichte, die gleichfalls unter Ber&uuml;cksichtigung der vom EuGH aufgestellten Rechtsgrunds&auml;tze der Auffassung sind, der Minderwertausgleich sei ohne Umsatzsteuer zu berechnen, weil eine eigenst&auml;ndige Leistung des Leasinggebers insoweit fehle und dieser deshalb darauf keine Umsatzsteuer zu entrichten habe (vgl. BGH-Urteil in HFR 2011, 1156 in Fortsetzung des BGH-Urteils vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2007 VIII&nbsp;ZR&nbsp;68\/06, UR 2007, 416; Urteile des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 8.&nbsp;Dezember 2009&nbsp;&nbsp;6&nbsp;U&nbsp;99\/09, Das Juristische B&uuml;ro 2010, 209, und vom 5.&nbsp;Oktober 2010&nbsp;&nbsp;6&nbsp;U&nbsp;115\/10, Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2010, 1514).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Literatur teilt insoweit ganz &uuml;berwiegend die schon vom BGH vertretene Meinung (vgl. z.B. de Weerth, DStR 2008, 392; G&ouml;ckel, DStR 2011, 1305; Klenk, DB 2006, 1180; Jaster\/ von&nbsp;Loeffelholz, Der Umsatz-Steuer-Berater 2006, 135; Moseschus, Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht 2011, 663; M&uuml;ller, Lindenmaier\/M&ouml;hring Kommentierte BGH-Rechtsprechung 2011, 321449; a.A. Hummel, UR 2006, 614; Klein, UR 2008, 133; Stadie, UR 2011, 801).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Der Senat folgt damit nicht der von der Finanzverwaltung vertretenen Rechtsauffassung im BMF-Schreiben in BStBl I 2008, 632 (s.a. Abschn.&nbsp;3 Abs.&nbsp;9 der Umsatzsteuer-Richtlinien 2008; Abschn.&nbsp;1.3. Abs.&nbsp;17 Satz&nbsp;2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2013, XI R 6\/11 Zahlung eines Minderwertausgleichs wegen Sch&auml;den am Leasingfahrzeug nicht umsatzsteuerbar &#8211; Kein Leistungsaustausch im umsatzsteuerrechtlichen Sinne Leits&auml;tze Verpflichtet sich der Leasingnehmer im Leasingvertrag, f&uuml;r am Leasingfahrzeug durch eine nicht vertragsgem&auml;&szlig;e Nutzung eingetretene Sch&auml;den nachtr&auml;glich einen Minderwertausgleich zu zahlen, ist diese Zahlung beim Leasinggeber nicht der Umsatzsteuer zu unterwerfen. 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