{"id":5544,"date":"2012-08-01T00:00:00","date_gmt":"2012-07-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=5544"},"modified":"2012-11-23T13:10:10","modified_gmt":"2012-11-23T11:10:10","slug":"ix-r-6-11-zur-frage-des-wirtschaftlichen-eigentums-eines-an-aktien-unterbeteiligten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-6-11-zur-frage-des-wirtschaftlichen-eigentums-eines-an-aktien-unterbeteiligten\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;6\/11 &#8211; Zur Frage des wirtschaftlichen Eigentums eines an Aktien Unterbeteiligten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.8.2012, IX R 6\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Frage des wirtschaftlichen Eigentums eines an Aktien Unterbeteiligten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr (1998) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vater des Kl&auml;gers, B, r&auml;umte im Jahr 1978 seinen drei Kindern (darunter dem Kl&auml;ger) nach &sect;&nbsp;5 des notariellen Vertrages vom 16.&nbsp;August 1978 schenkweise Unterbeteiligungen an seinem Kommanditanteil an der B&nbsp;KG ein. Am 15.&nbsp;August 1988 wurde die KG in die B&nbsp;AG umgewandelt. B hielt nach der Umwandlung 48,9&nbsp;% des Grundkapitals der AG. Bereits zuvor, n&auml;mlich am 10.&nbsp;August 1988 hatte B mit dem Kl&auml;ger (wie auch mit seinen beiden anderen Kindern) einen Unterbeteiligungsvertrag abgeschlossen, der die Unterbeteiligung an dem Kommanditanteil &quot;unver&auml;ndert&quot; an den durch Umwandlung entstehenden Aktien fortsetzen sollte, allerdings wegen der Beteiligung an Aktien in modifizierter Fassung: Unter anderem war der Unterbeteiligte an den auf die Aktien des B ausgesch&uuml;tteten Gewinnanteilen mit 10&nbsp;%, h&ouml;chstens jedoch mit j&auml;hrlich 30.000&nbsp;DM beteiligt. Er durfte &uuml;ber die Unterbeteiligung nur mit Zustimmung des B verf&uuml;gen. Bei der Aus&uuml;bung der Gesellschaftsrechte sollte B auch die Interessen des Unterbeteiligten wahren und sich vor Beschlussfassungen mit ihm abstimmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Um ihre Interessen gemeinsam wahrzunehmen, schlossen B und seine an den Aktien unterbeteiligten Kinder unter Fortsetzung der Unterbeteiligungen am 15.&nbsp;August 1988 einen Konsortialvertrag. B war Mitglied des Konsortiums und als dessen Leiter mit der Aus&uuml;bung aller Gesellschafterrechte sowie mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Vertretung betraut (&sect;&nbsp;3 und &sect;&nbsp;6 des Konsortialvertrages). Seine Abberufung war &quot;nur zul&auml;ssig, wenn ein wichtiger Grund seine Abberufung gebietet und alle stimmberechtigten Mitglieder zustimmen&quot; (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 des Konsortialvertrages).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 19.&nbsp;M&auml;rz des Streitjahres gr&uuml;ndeten B und die Unterbeteiligten eine GbR, deren Gegenstand das Halten und Verwalten der Anteile an der B&nbsp;AG war. In diese GbR brachten aufgrund des Einbringungsvertrages vom gleichen Tag B die Aktien an der B&nbsp;AG und die Unterbeteiligten ihre Unterbeteiligungen ein. Der Kl&auml;ger war ebenso wie seine Geschwister zu 1\/3 am Verm&ouml;gen und am Ergebnis der GbR beteiligt; B selbst war am Verm&ouml;gen nicht beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 22.&nbsp;September des Streitjahres ver&auml;u&szlig;erte die GbR die Aktien an der B&nbsp;AG an die D-GmbH f&uuml;r 45 Mio.&nbsp;DM und erzielte einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn von 35.001.170&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte bei der Festsetzung der Einkommensteuer der Kl&auml;ger f&uuml;r das Streitjahr einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in H&ouml;he von 11.667.236&nbsp;DM. Der Kl&auml;ger sei zwar zum Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung nicht wesentlich beteiligt gewesen; er habe aber unentgeltlich von dem wesentlich beteiligten B erworben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen gerichtete Klage blieb erfolglos. Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 964 ver&ouml;ffentlichten Urteil des Finanzgerichts (FG) seien Aktien an der B&nbsp;AG dem Kl&auml;ger nicht aufgrund der Unterbeteiligungsvertr&auml;ge zuzurechnen gewesen, sondern erst im Zuge der Einbringung in die GbR. Wirtschaftliches Eigentum sei nicht schon im Jahr 1988 auf den Kl&auml;ger &uuml;bergegangen. Dies ergebe sich aus dem lediglich begrenzten Gewinnanteil des unterbeteiligten Kl&auml;gers. Ferner habe er nicht ohne Zustimmung des B &uuml;ber die Unterbeteiligung verf&uuml;gen k&ouml;nnen. Die Verm&ouml;gens- und Verwaltungsrechte h&auml;tten dem Kl&auml;ger ebenso wenig uneingeschr&auml;nkt zugestanden. Ausschlie&szlig;lich B als Leiter des Konsortiums sei berechtigt gewesen, die Gesellschafterrechte auszu&uuml;ben. Seine Abberufung sei nahezu ausgeschlossen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision des Kl&auml;gers, die er auf Verletzung von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 des Einkommensteuergesetzes i.d.F. des Streitjahres (EStG) sowie von &sect;&nbsp;39 der Abgabenordnung (AO) st&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es sei bereits im Jahr 1988 durch den Unterbeteiligungs- und Konsortialvertrag zu einer &Uuml;bertragung des wirtschaftlichen Eigentums an den Aktien gekommen. Damit sei der Kl&auml;ger von vornherein &#8211;und nicht wesentlich&#8211; beteiligt gewesen und habe die Aktien nicht erst im Streitjahr unentgeltlich erworben. Der Kl&auml;ger habe die Verwaltungsrechte wahrnehmen k&ouml;nnen. Innerhalb der Konsortialversammlung sei B nicht stimmberechtigt gewesen. Dem Kl&auml;ger habe ein Abfindungsanspruch in H&ouml;he des Verkehrswerts zugestanden. Dass B sich die laufenden Dividendenzahlungen &uuml;ber 30.000&nbsp;DM hinaus vorbehalten habe, st&uuml;nde der Annahme wirtschaftlichen Eigentums nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn man wirtschaftliches Eigentum an den Anteilen verneine, habe im Streitjahr keine &Uuml;bertragung der Einkunftsquelle nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 EStG stattgefunden, weil sie dem Kl&auml;ger bereits ab dem Jahr 1988 zugestanden h&auml;tte. Die Unterbeteiligung am Kommanditanteil habe sich unmittelbar an den Aktien fortgesetzt. Dem Kl&auml;ger sei ein immaterielles Substanznutzungsrecht (als eine Art immaterielles Wirtschaftsgut) als eigenst&auml;ndige Einkunftsquelle i.S. von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 EStG zuzurechnen gewesen. Dieses sei steuerrechtlich wie eine Anwartschaft oder Option zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weiter hilfsweise liege in der Einbringung in die GbR keine unentgeltliche &Uuml;bertragung der Aktien von B auf den Kl&auml;ger. Die Leistung des Kl&auml;gers sei wertlos gewesen, weil die Aktien mit den Unterbeteiligungen belastet gewesen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/><\/br>das angefochtene Urteil aufzuheben und der Klage in der Weise stattzugeben, dass der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Aktien an der B&nbsp;AG bei der Einkommensbesteuerung der Kl&auml;ger wegen fehlender Steuerbarkeit au&szlig;er Ansatz bleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/><\/br>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Zutreffend hat das FG den vom Kl&auml;ger realisierten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze 1 und 5 EStG der Besteuerung unterworfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb geh&ouml;rt nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG auch der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre am Kapital der Gesellschaft wesentlich beteiligt war. Eine wesentliche Beteiligung ist nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG gegeben, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer an der Gesellschaft zu mehr als einem Viertel unmittelbar oder mittelbar beteiligt war. Hat der Ver&auml;u&szlig;erer den ver&auml;u&szlig;erten Anteil innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre vor der Ver&auml;u&szlig;erung unentgeltlich erworben, so gilt &#8211;gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG&#8211; Satz&nbsp;1 entsprechend, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer zwar nicht selbst, aber der Rechtsvorg&auml;nger oder, sofern der Anteil nacheinander unentgeltlich &uuml;bertragen worden ist, einer der Rechtsvorg&auml;nger innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre wesentlich beteiligt war. Diese Voraussetzungen hat das FG im Streitfall zutreffend bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hatte die Aktien im Streitjahr ver&auml;u&szlig;ert. Zwar verkaufte die B&nbsp;GbR die Aktien an die D-GmbH. Kapitalbeteiligungen einer verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft wie der B&nbsp;GbR sind indes nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO den Gesellschaftern &#8211;und damit dem Kl&auml;ger&#8211; f&uuml;r die Bestimmung des Ver&auml;u&szlig;erungstatbestandes nach &sect;&nbsp;17 EStG anteilig zuzurechnen (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 9.&nbsp;Mai 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;41\/99, BFHE 192, 273, BStBl II 2000, 686). Der vom Kl&auml;ger realisierte, ihm anteilig zuzuordnende Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn betr&auml;gt unstreitig 11.667.236&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger hat die Aktien, um deren Ver&auml;u&szlig;erung es im Streitfall geht, innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre, n&auml;mlich durch Einbringung in die B&nbsp;GbR im M&auml;rz des Streitjahres unentgeltlich erworben (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG). Dadurch erlangte die B&nbsp;GbR das zivilrechtliche Eigentum an den Aktien (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;1 AO), das dem Kl&auml;ger nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO anteilig zuzurechnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger&nbsp;&nbsp;&nbsp;erwarb&nbsp;&nbsp;im Streitjahr, weil ihm die Aktien nicht bereits durch die Unterbeteiligung seit dem Jahre 1988 zuordenbar waren. Wirtschaftlicher und rechtlicher Eigent&uuml;mer war bis zur Einbringung in die B&nbsp;GbR allein B und nicht der Kl&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Wirtschaftsg&uuml;ter sind dem Eigent&uuml;mer zuzurechnen (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;1 AO). Abweichend von der zivilrechtlichen Eigent&uuml;merstellung an Wirtschaftsg&uuml;tern sind Wirtschaftsg&uuml;ter demjenigen zuzurechnen, der die tats&auml;chliche Herrschaft &uuml;ber ein Wirtschaftsgut in der Weise aus&uuml;bt, dass er den Eigent&uuml;mer im Regelfall f&uuml;r die gew&ouml;hnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich ausschlie&szlig;en kann (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO). Das wirtschaftliche Eigentum an einem Kapitalgesellschaftsanteil geht nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO auf einen Erwerber &uuml;ber, wenn er aufgrund eines (b&uuml;rgerlich-rechtlichen) Rechtsgesch&auml;fts bereits eine rechtlich gesch&uuml;tzte, auf den Erwerb des Rechts gerichtete Position erworben hat, die ihm gegen seinen Willen nicht mehr entzogen werden kann und die mit dem Anteil verbundenen wesentlichen Rechte (insbesondere Gewinnbezugsrecht und Stimmrecht) sowie das Risiko einer Wertminderung und die Chance einer Wertsteigerung auf ihn &uuml;bergegangen sind (st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH, vgl. die Urteile vom 26.&nbsp;Januar 2011 IX&nbsp;R&nbsp;7\/09, BFHE 232, 463, BStBl II 2011, 540, und vom 20.&nbsp;Juli 2010 IX&nbsp;R&nbsp;38\/09, BFH\/NV 2011, 41, jeweils m.w.N.). Diese Grunds&auml;tze gelten auch, wenn zu entscheiden ist, ob der Ver&auml;u&szlig;erer den ver&auml;u&szlig;erten Anteil unentgeltlich i.S. von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;5 EStG &quot;erworben&quot; hat (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Januar 2012 IX&nbsp;R&nbsp;51\/10, BFH\/NV 2012, 827).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der &Uuml;bergang des wirtschaftlichen Eigentums nach dem Gesamtbild der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse im jeweiligen Einzelfall zu beurteilen und nicht lediglich das formal Erkl&auml;rte oder formal-rechtlich Vereinbarte, sondern das wirtschaftlich Gewollte und das tats&auml;chlich Bewirkte ausschlaggebend ist, bedarf es einer tatrichterlichen W&uuml;rdigung im Einzelfall (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 9.&nbsp;Oktober 2008 IX&nbsp;R&nbsp;73\/06, BFHE 223, 145, BStBl II 2009, 140, und vom 22.&nbsp;Juli 2008 IX&nbsp;R&nbsp;74\/06, BFHE 222, 458, BStBl II 2009, 124).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Das nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben zu&nbsp;&nbsp;&nbsp;w&uuml;rdigende Gesamtbild&nbsp;&nbsp;&nbsp;des Streitfalls hat das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise gepr&uuml;ft und ist zu dem m&ouml;glichen und den BFH nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Ergebnis gelangt, dass der Kl&auml;ger in den Zeitr&auml;umen vor dem Streitjahr noch nicht wirtschaftlicher Eigent&uuml;mer der Anteile geworden war. Es hat dabei zutreffend auf vier Umst&auml;nde abgestellt, n&auml;mlich zun&auml;chst darauf, dass dem Kl&auml;ger nur ein begrenzter Gewinnanteil zustand (&sect;&nbsp;2 Ziff.&nbsp;1 des Unterbeteiligungsvertrages vom 10.&nbsp;August 1988). Ferner hat es f&uuml;r bedeutsam erachtet, dass der Kl&auml;ger auch nicht &uuml;ber die ihm einger&auml;umte Unterbeteiligung frei verf&uuml;gen konnte (&sect;&nbsp;4 Ziff.&nbsp;3 des Unterbeteiligungsvertrages vom 10.&nbsp;August 1988), ihm die Verm&ouml;gens- und Verwaltungsrechte nicht uneingeschr&auml;nkt zugestanden hatten und &#8211;vor allem&#8211; nach dem Konsortialvertrag allein B als Leiter des Konsortiums berechtigt war, alle Gesellschaftsrechte einschlie&szlig;lich der Stimmrechte auszu&uuml;ben (I. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Konsortialvertrages vom 15.&nbsp;August 1988). Hieraus konnte das FG den Schluss ziehen, der Kl&auml;ger sei vor dem Streitjahr noch nicht wirtschaftlicher Eigent&uuml;mer geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar hatte der Kl&auml;ger bei Beendigung der Unterbeteiligung oder im Falle der Abfindung durch seinen Vater einen Anspruch auf &Uuml;bertragung von Aktien im Nennbetrag bis zu 815.000&nbsp;DM, der dem Teil der Aktien entsprach, an dem das Unterbeteiligungsverh&auml;ltnis bestand. Die Realisierung dieser Rechtsstellung hing aber in den Jahren vor dem Streitjahr allein von dem Willen des B als Leiter des Konsortiums ab und bildete &#8211;noch nicht&#8211; eine auf den Erwerb gerichtete, rechtlich gesch&uuml;tzte Position, die den B als Eigent&uuml;mer der Aktien in den Jahren vor dem Streitjahr von der Einwirkung auf diese Wirtschaftsg&uuml;ter h&auml;tten ausschlie&szlig;en k&ouml;nnen (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Entgegen der Revision ist das FG auch zutreffend davon ausgegangen, dass sich der Kl&auml;ger aus dieser durch Unterbeteiligungs- und Konsortialvertrag eingeschr&auml;nkten Position nicht etwa durch Abberufung des B als Leiter h&auml;tte befreien k&ouml;nnen. Es konnte den Konsortialvertrag und die dort geregelte Abberufungsm&ouml;glichkeit des Leiters &quot;wenn ein wichtiger Grund seine Abberufung gebietet und alle stimmberechtigten Mitglieder zustimmen&quot; &#8211;wie geschehen&#8211; so auslegen, dass es &#8211;weil B auch ein stimmberechtigtes Mitglied war&#8211; nahezu ausgeschlossen war, ihn abzuberufen. Entgegen der Revision konnte das FG den B als stimmberechtigtes Mitglied ansehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vertragsauslegung, die zu den tats&auml;chlichen, den BFH grunds&auml;tzlich bindenden Feststellungen des FG i.S. des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO geh&ouml;rt, ist zumindest m&ouml;glich, entspricht den allgemeinen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) und verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze (vgl. zur Vertragsauslegung eingehend BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Oktober 2011 IX&nbsp;R&nbsp;58\/10, BFHE 235, 423, BStBl II 2012, 286). Wenn die Revision aus &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 des Konsortialvertrages folgert, B sei nicht stimmberechtigt gewesen, mag offen bleiben, ob man die in dieser Bestimmung angestellte hypothetische Betrachtung soweit zieht, wie die Rechtslage w&auml;re, wenn der Kl&auml;ger statt seines Vaters direkt an der B&nbsp;AG beteiligt gewesen w&auml;re. Denn offenbar gingen die Vertragsparteien wie sich ersichtlich aus &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;7 des Vertrages erschlie&szlig;t (wonach der Leiter bei Gleichheit der Stimmen eine Stimme mehr hat), von einem Stimmrecht des Leiters des Konsortiums aus. Dem entspricht es, wenn ihm ein derartiges Stimmrecht auch im &#8211;den Konsortialvertrag aufnehmenden, die Familieninteressen b&uuml;ndelnden&#8211; Gesellschaftsvertrag der GbR vom 19.&nbsp;M&auml;rz 1998 explizit einger&auml;umt war (s. insbesondere &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 dieses Vertrages).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger hat die ver&auml;u&szlig;erten Aktien auch&nbsp;&nbsp;&nbsp;unentgeltlich&nbsp;&nbsp;&nbsp;erworben. Die Aktien waren entgegen der Revisionsbegr&uuml;ndung nicht deshalb wertlos, weil sie mit dem Recht des Kl&auml;gers aus der Unterbeteiligung belastet waren. Die urspr&uuml;nglich schenkweise einger&auml;umte Unterbeteiligung des Kl&auml;gers ist im Verh&auml;ltnis zu den Gesellschaftsrechten aus den Aktien ein Minus. Die Donandi Causa setzte sich von der Unterbeteiligung hin zur Inhaberschaft an den Aktien kraft der ausdr&uuml;cklichen Vertragsregelungen fort. Au&szlig;erdem trat &#8211;wie in der Pr&auml;ambel des GbR-Vertrages vom 19.&nbsp;M&auml;rz 1998 zutreffend beschrieben&#8211; Konfusion ein: Gl&auml;ubiger und Schuldner der Forderungen aus dem Unterbeteiligungsvertrag trafen in einer Person, dem Kl&auml;ger, zusammen. Infolge dieser Vereinigung von Gl&auml;ubiger und Schuldner erloschen mit dem Schuldverh&auml;ltnis auch die Anspr&uuml;che aus dem Unterbeteiligungsvertrag (vgl. die st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, z.B. das Urteil vom 23.&nbsp;April 2009 IX&nbsp;ZR&nbsp;19\/08, Wertpapier-Mitteilungen\/ Zeitschrift f&uuml;r Wirtschafts- und Bankrecht 2009, 1048, m.w.N.). Die Aktien gingen damit unbelastet anteilig (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO) auf den Kl&auml;ger &uuml;ber.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Rechtsvorg&auml;nger des Kl&auml;gers war B, der die Aktien, um die es hier geht, zuletzt (im Jahre 1988) durch die Einbringung seiner Kommanditanteile in die B&nbsp;AG &#8211;wie vom FA in seiner Einspruchsentscheidung zutreffend ausgef&uuml;hrt&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;4 des Umwandlungssteuergesetzes 1977 entgeltlich erworben hat. Da B mit 48,9&nbsp;% an der B&nbsp;AG wesentlich beteiligt war, gilt f&uuml;r den Kl&auml;ger &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG entsprechend und er muss den auf ihn nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO entfallenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn der B&nbsp;GbR versteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Entgegen der Revision hatte der Kl&auml;ger &#8211;vom nicht bestehenden wirtschaftlichen Eigentum an den Aktien abgesehen&#8211; nicht ab dem Jahre 1988 schon ein immaterielles Substanznutzungsrecht (als eine Art immaterielles Wirtschaftsgut) als eigenst&auml;ndige Einkunftsquelle i.S. von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 EStG inne. In der durch die Unterbeteiligungs- und Konsortialvertr&auml;ge vermittelten Rechtsposition des Kl&auml;gers liegt keine Anwartschaft i.S. des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG; denn sie richtete sich nach den Feststellungen des FG zum wirtschaftlichen Eigentum gerade nicht auf den Erwerb der Aktien. Der Kl&auml;ger wurde damit an den Aktien unterbeteiligt; seine &#8211;nicht frei &uuml;bertragbare&#8211; Rechtsstellung zielte nicht darauf ab, den normalen Erwerbstatbestand einer Aktie schon teilweise zu verwirklichen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2007 VIII&nbsp;R&nbsp;14\/06, BFHE 220, 249, BStBl II 2008, 475). Au&szlig;erdem waren nicht diese Rechtsposition, sondern die Aktien Gegenstand des Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fts. Die Aktien waren dem Kl&auml;ger aber erst ab der Einbringung in die GbR durch B im Jahre 1998 nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO zuzurechnen. Steuergegenstand des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 EStG ist der Anteil (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;3 EStG) und nicht ein davon abzuspaltendes Nutzungsrecht (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Februar 2011 IX&nbsp;R&nbsp;15\/10, BStBl II 2011, 684).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.8.2012, IX R 6\/11 Zur Frage des wirtschaftlichen Eigentums eines an Aktien Unterbeteiligten Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr (1998) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt werden. 2&nbsp; Der Vater des Kl&auml;gers, B, r&auml;umte im Jahr 1978 seinen drei Kindern (darunter dem Kl&auml;ger) nach &sect;&nbsp;5 des notariellen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-6-11-zur-frage-des-wirtschaftlichen-eigentums-eines-an-aktien-unterbeteiligten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;6\/11 &#8211; Zur Frage des wirtschaftlichen Eigentums eines an Aktien Unterbeteiligten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-5544","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5544"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5544\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}