{"id":55768,"date":"2013-08-07T16:35:34","date_gmt":"2013-08-07T14:35:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=55768"},"modified":"2020-09-14T12:42:12","modified_gmt":"2020-09-14T10:42:12","slug":"vi-r-26-10-anwendungsvoraussetzung-der-1-regelung-entkraeftung-des-anscheinsbeweises-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-26-10-anwendungsvoraussetzung-der-1-regelung-entkraeftung-des-anscheinsbeweises-3\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;26\/10 &#8211; Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr&auml;ftung des Anscheinsbeweises"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.3.2013, VI R 26\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr\u00e4ftung des Anscheinsbeweises<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist der Ansatz eines geldwerten Vorteiles wegen der privaten Nutzung eines Firmenwagens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) wird zusammen mit seiner Ehefrau zur Einkommensteuer veranlagt. In den Streitjahren (2002, 2003) war er als Werkvertreter im Au\u00dfendienst bei der X-GmbH nichtselbst\u00e4ndig t\u00e4tig. Bei einer Lohnsteuer-Au\u00dfenpr\u00fcfung der Arbeitgeberin des Kl\u00e4gers hat der Pr\u00fcfer festgestellt, dass dem Kl\u00e4ger seit August 2002 ein Firmenfahrzeug auch zur privaten Nutzung zur Verf\u00fcgung stand, ein privater Nutzungsanteil jedoch f\u00fcr die Zeit vom 1.\u00a0August 2002 bis 30.\u00a0April 2003 nicht versteuert wurde und auch keine Fahrtenb\u00fccher gef\u00fchrt wurden. Daraufhin hat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Einkommensteuerbescheide 2002 und 2003 nach \u00a7\u00a0173 Abs.\u00a01 Nr.\u00a01 der Abgabenordnung am 7.\u00a0Dezember 2006 ge\u00e4ndert und den Arbeitslohn des Kl\u00e4gers um einen nach der 1\u00a0%-Regelung bemessenen Betrag erh\u00f6ht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hiergegen hat der Kl\u00e4ger Einspruch eingelegt. Er habe das von der Arbeitgeberin zu dienstlichen Zwecken \u00fcberlassene Kfz zwar auch privat nutzen d\u00fcrfen. Er habe es in dem streitigen Zeitraum jedoch nicht privat genutzt. Dies sei aus dem Umstand zu schlie\u00dfen, dass er in seinen Reisekosten- und Spesenabrechnungen, die bei seiner Arbeitgeberin noch einsehbar seien, keine Privatfahrten abgerechnet habe. Hierzu sei er aber arbeitsvertraglich verpflichtet gewesen. Denn nach seinem Arbeitsvertrag habe er seiner Arbeitgeberin f\u00fcr jeden privat gefahrenen Kilometer einen Kostenanteil von 0,20\u00a0EUR zu erstatten. Deshalb habe er in seinen Reisekosten- und Spesenabrechnungen nicht nur die dienstlich aufgesuchten Orte und die dienstlich gefahrenen Kilometer angegeben, sondern ggf. auch Angaben zu Privatfahrten machen m\u00fcssen. Privat fahre er nur selten. F\u00fcr die wenigen privaten Fahrten habe er die Autos seiner Kinder genutzt. Seine Frau besitze keinen F\u00fchrerschein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Einspruch des Kl\u00e4gers war weitgehend erfolglos. Die hiergegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 1597 ver\u00f6ffentlichten Gr\u00fcnden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r\u00fcgt der Kl\u00e4ger die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Er beantragt,<br \/>\ndas Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 18.\u00a0M\u00e4rz 2009\u00a0\u00a01\u00a0K\u00a02079\/07 sowie die Einspruchsentscheidung vom 4.\u00a0Juli 2007 aufzuheben und die Einkommensteuer f\u00fcr das Jahr 2002 auf 5.414\u00a0EUR und f\u00fcr das Jahr 2003 auf 5.384\u00a0EUR herabzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>\ndie Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl\u00e4gers ist unbegr\u00fcndet und daher zur\u00fcckzuweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der angefochtene Einkommensteuerbescheid ist rechtm\u00e4\u00dfig und verletzt den Kl\u00e4ger nicht in seinen Rechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Das FA hat die Einnahmen des Kl\u00e4gers aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit zu Recht um einen geldwerten Vorteil f\u00fcr die private Nutzung betrieblicher Fahrzeuge erh\u00f6ht und den Nutzungsvorteil zutreffend nach der 1\u00a0%-Regelung bewertet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) \u00dcberl\u00e4sst der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt einen <a title=\"Dienstwagen Rechner\" href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/Steuerrechner\/Firmenwagen.html\">Dienstwagen<\/a> auch zur privaten Nutzung, f\u00fchrt das nach der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des Senats zu einem als Lohnzufluss nach \u00a7\u00a019 Abs.\u00a01 Satz 1 Nr.\u00a01 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu erfassenden steuerbaren Nutzungsvorteil des Arbeitnehmers (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 6.\u00a0November 2001 VI\u00a0R\u00a062\/96, BFHE 197, 142, BStBl II 2002, 370; vom 7.\u00a0November 2006 VI\u00a0R\u00a019\/05, BFHE 215, 256, BStBl II 2007, 116; VI\u00a0R\u00a095\/04, BFHE 215, 252, BStBl II 2007, 269; vom 4.\u00a0April 2008 VI\u00a0R\u00a068\/05, BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890; vom 28.\u00a0August 2008 VI\u00a0R\u00a052\/07, BFHE 223, 12, BStBl II 2009, 280; vom 21.\u00a0April 2010 VI\u00a0R\u00a046\/08, BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848; vom 6.\u00a0Oktober 2011 VI\u00a0R\u00a056\/10, BFHE 235, 383, BStBl II 2012, 362). Der Arbeitnehmer ist um den Betrag bereichert, den er f\u00fcr eine vergleichbare Nutzung aufwenden m\u00fcsste und den er sich durch die \u00dcberlassung des Fahrzeugs durch den Arbeitgeber erspart (vgl. Senatsurteile vom 13.\u00a0Dezember 2012 VI\u00a0R\u00a051\/11, BFHE 240, 69, BStBl II 2013, 385, sowie vom 10.\u00a0Februar 1961 VI\u00a089\/60\u00a0U, BFHE 72, 376, BStBl III 1961, 139; vom 21.\u00a0Juni 1963 VI\u00a0306\/61\u00a0U, BFHE 77, 191, BStBl III 1963, 387).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die \u00dcberlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer f\u00fcr dessen Privatnutzung f\u00fchrt damit unabh\u00e4ngig von den tats\u00e4chlichen Nutzungsverh\u00e4ltnissen zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers (BFH-Urteil vom 21.\u00a0M\u00e4rz 2013 VI\u00a0R\u00a031\/10; Gr\u00f6pl, in: Kirchhof\/S\u00f6hn\/Mellinghoff, EStG, \u00a7\u00a08 Rz\u00a0C\u00a022; Bl\u00fcmich\/ Glenk, \u00a7\u00a08 EStG Rz\u00a0113; Steiner in Lademann, \u00a7\u00a08 EStG Rz 107; Pust in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, \u00a7\u00a08 Rz\u00a0396; a.A. Kister in Herrmann\/Heuer\/Raupach, \u00a7\u00a08 EStG Rz\u00a080, 83). Denn der Vorteil aus der Nutzungs\u00fcberlassung umfasst das Zurverf\u00fcgungstellen des Fahrzeugs selbst sowie die \u00dcbernahme s\u00e4mtlicher damit verbundener Kosten wie Steuern, Versicherungspr\u00e4mien, Reparatur\u2013, Wartungs- und Treibstoffkosten und damit nutzungsabh\u00e4ngige wie -unabh\u00e4ngige Kosten (vgl. Senatsurteile in BFHE 240, 69, BStBl II 2013, 385, sowie in BFHE 72, 376, BStBl III 1961, 139; in BFHE 77, 191, BStBl III 1963, 387). Selbst wenn der Arbeitnehmer den hierzu \u00fcberlassenen PKW tats\u00e4chlich nicht privat nutzen sollte, erspart er sich zumindest die (nutzungsunabh\u00e4ngigen) Kosten, die er f\u00fcr das Vorhalten eines betriebsbereiten Kfz verausgaben m\u00fcsste (Abgrenzung vom BFH-Urteil in BFHE 215, 256, BStBl II 2007, 116).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Der geldwerte Vorteil aus der unentgeltlichen bzw. verbilligten \u00dcberlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer f\u00fcr dessen Privatnutzung flie\u00dft dem Arbeitnehmer mit der Inbesitznahme des Dienstwagens und nicht (erst) mit der tats\u00e4chlichen privaten Nutzung des PKW zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Allein der Anspruch auf eine vom Arbeitgeber zugesagte Leistung &#8211;etwa die arbeitsvertragliche Zusage, den dienstlichen PKW auch privat nutzen zu d\u00fcrfen&#8211; vermag den Zufluss von Arbeitslohn nicht zu begr\u00fcnden (vgl. BFH-Urteile vom 23.\u00a0Juni 2005 VI\u00a0R\u00a0124\/99, BFHE 209, 549, BStBl II 2005, 766; VI\u00a0R\u00a010\/03, BFHE 209, 559, BStBl II 2005, 770; vom 20.\u00a0Juni 2001 VI\u00a0R\u00a0105\/99, BFHE 195, 395, BStBl II 2001, 689; vom 14.\u00a0November 2012 VI\u00a0R\u00a056\/11, BFHE 239, 410, BStBl II 2013, 382).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Zugeflossen ist eine Einnahme erst dann, wenn der Empf\u00e4nger die wirtschaftliche Verf\u00fcgungsmacht \u00fcber die in Geld oder Geldeswert bestehenden G\u00fcter erlangt hat (st\u00e4ndige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 4.\u00a0Mai 2006 VI\u00a0R\u00a019\/03, BFHE 213, 381, BStBl II 2006, 832; vom 14.\u00a0Juni 2005 VIII\u00a0R\u00a047\/03, BFH\/NV 2005, 2181; vom 18.\u00a0Dezember 2001 IX\u00a0R\u00a074\/98, BFH\/NV 2002, 643; jeweils m.w.N.). Das ist regelm\u00e4\u00dfig der Fall, wenn der Leistungserfolg eingetreten ist. Deshalb ist bei Nutzungs\u00fcberlassungen der geldwerte Vorteil bereits mit der tats\u00e4chlichen \u00dcberlassung des jeweiligen Wirtschaftsgutes zum Gebrauch zugeflossen; einer tats\u00e4chlichen Nutzung des Gegenstands durch den Arbeitnehmer bedarf es in diesen F\u00e4llen nicht (Bergkemper, Finanz-Rundschau 2007, 1032; vgl. BFH-Urteil vom 12.\u00a0April 2007 VI\u00a0R\u00a089\/04, BFHE 217, 555, BStBl II 2007, 719).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Ob der Arbeitnehmer den auf der allgemeinen Lebenserfahrung gr\u00fcndenden Beweis des ersten Anscheins (Anscheinsbeweis), dass dienstliche Fahrzeuge, die zu privaten Zwecken zur Verf\u00fcgung stehen, auch tats\u00e4chlich privat genutzt werden, durch die substantiierte Darlegung eines atypischen Sachverhalts (Gegenbeweis) zu entkr\u00e4ften vermag, ist damit f\u00fcr die Besteuerung des Nutzungsvorteiles unerheblich. An der gegenteiligen Rechtsauffassung, wie sie der Senat beispielsweise im Urteil in BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848 formuliert hat, h\u00e4lt der Senat nicht l\u00e4nger fest. Die belastbare Behauptung des Steuerpflichtigen, das betriebliche Fahrzeug nicht f\u00fcr Privatfahrten genutzt oder Privatfahrten ausschlie\u00dflich mit anderen Fahrzeugen durchgef\u00fchrt zu haben, gen\u00fcgt damit nicht, um die Besteuerung des Nutzungsvorteiles auszuschlie\u00dfen. Davon kann nur abgesehen werden, wenn der Steuerpflichtige zur privaten Nutzung des betrieblichen Fahrzeugs nicht (l\u00e4nger) befugt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Gemessen an diesen Grunds\u00e4tzen hat das FG den geldwerten Vorteil trotz des kl\u00e4gerischen Vortrags, den PKW nicht privat genutzt zu haben, zu Recht &#8211;ohne weitere Feststellungen zum Sachverhalt&#8211; als Arbeitslohn angesetzt. Dem Kl\u00e4ger stand nach den bindenden und unbestrittenen Feststellungen des FG (\u00a7\u00a0118 Abs.\u00a02 FGO) ein Firmenfahrzeug auch zur privaten Nutzung zur Verf\u00fcgung. Mit der Zurverf\u00fcgungstellung des Dienstwagens, dem Verschaffen der Sachherrschaft, ist dem Kl\u00e4ger der streitgegenst\u00e4ndliche Nutzungsvorteil zugeflossen. Denn damit ist ihm die umfassende M\u00f6glichkeit zur privaten Nutzung des Fahrzeugs einger\u00e4umt worden. Eines weiteren Zutuns der Arbeitgeberin bedurfte es hierzu nicht. Diese hat vielmehr ihre arbeitsvertraglich geschuldete Leistung mit der \u00dcberlassung des PKWs erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Ebenfalls zutreffend hat das FG den Vorteil des Kl\u00e4gers aus der privaten Nutzungs\u00fcberlassung mit der 1\u00a0%-Regelung bewertet. Denn der Kl\u00e4ger hat, das ist zwischen den Beteiligten unstreitig, kein Fahrtenbuch gef\u00fchrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 S\u00e4tze 2 bis 4 i.V.m. \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 Satz\u00a02 EStG ist der Vorteil aus der privaten Nutzung eines betrieblichen Kfz f\u00fcr jeden Kalendermonat mit 1\u00a0% des inl\u00e4ndischen Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung zuz\u00fcglich der Kosten f\u00fcr Sonderausstattungen einschlie\u00dflich der Umsatzsteuer anzusetzen, sofern nicht das Verh\u00e4ltnis der privaten Fahrten zu den \u00fcbrigen Fahrten durch ein ordnungsgem\u00e4\u00dfes Fahrtenbuch nachgewiesen wird (\u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a04 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Die 1\u00a0%-Regelung ist insoweit eine grunds\u00e4tzlich zwingende, stark typisierende und pauschalierende Bewertungsregelung. Deshalb bleiben nach mittlerweile st\u00e4ndiger Senatsrechtsprechung individuelle Besonderheiten hinsichtlich der Art und der Nutzung des Dienstwagens bei der Bewertung der Nutzungsvorteile grunds\u00e4tzlich ebenso unber\u00fccksichtigt wie nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen des Fahrzeugwertes (BFH-Urteil in BFHE 240, 69, BStBl II 2013, 385, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Der Wortlaut der Norm steht dem nicht entgegen. Auch wenn \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 EStG f\u00fcr die &#8222;private Nutzung&#8220; die entsprechende Anwendung von \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 Satz\u00a02 EStG anordnet, setzt \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 EStG, anders als die Zuschlagsregelung nach \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a03 EStG, die nur insoweit zur Anwendung kommt, als der Arbeitnehmer den Dienstwagen tats\u00e4chlich f\u00fcr Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst\u00e4tte genutzt hat (BFH-Urteil vom 22.\u00a0September 2010 VI\u00a0R\u00a057\/09, BFHE 231, 139, BStBl II 2011, 359), keine entsprechende tats\u00e4chliche private Nutzung des Fahrzeugs voraus. \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 EStG erkl\u00e4rt lediglich eine besondere Bewertungsregel f\u00fcr entsprechend anwendbar. Nach \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 Satz\u00a02 EStG ist die betriebsfremde (private) Nutzung eines betrieblichen PKW nicht nach den allgemeinen Regeln und damit nicht mit dem durch die Nutzungsentnahme verursachten Aufwand, sondern pauschal nach der 1\u00a0%-Regelung zu bewerten. Die Geltungsanordnung des \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 EStG ersch\u00f6pft sich darin, dieses Bewertungsma\u00df auf die Bewertung eines lohnsteuerlichen Vorteiles, der dem Grunde nach feststehen muss, zu erstrecken. Der private Nutzungsvorteil ist demnach nicht &#8211;wie bei Sachbez\u00fcgen \u00fcblich&#8211; nach \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz 1 EStG mit den \u00fcblichen Endpreisen am Abgabeort anzusetzen, sondern &#8211;entsprechend der Regelung in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 Satz\u00a02 EStG&#8211; pauschal mit 1\u00a0% des Bruttolistenneupreises zu bemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Nur eine derartige Auslegung von \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 EStG tr\u00e4gt dem Sinn und Zweck der Regelung als pauschalierende und stark typisierende Bewertungsregelung hinreichend Rechnung. Ansonsten m\u00fcssten die tats\u00e4chlichen Nutzungsverh\u00e4ltnisse f\u00fcr die Anwendung der Vorschrift in den Blick genommen werden. Mit der Ankn\u00fcpfung der Bemessungsgrundlage an den Bruttolistenneupreis hat der Gesetzgeber jedoch erkennbar davon Abstand genommen, den Nutzungsvorteil (auch) danach zu bestimmen. Vielmehr sollen mit dem Betrag, der nach der 1\u00a0%-Regelung als Einnahme anzusetzen ist, s\u00e4mtliche geldwerten Vorteile, die sich aus der M\u00f6glichkeit zur privaten Nutzung des betrieblichen Fahrzeugs ergeben, unabh\u00e4ngig von Nutzungsart und -umfang (pauschal) abgegolten werden (BFH-Urteil vom 13.\u00a0Oktober 2010 VI\u00a0R\u00a012\/09, BFHE 231, 540, BStBl II 2011, 361).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) Ihre Rechtfertigung sch\u00f6pft diese pauschale Bewertung aus dem allgemeinen Erfahrungssatz, dass bestimmte Kfz, sofern hierzu \u00fcberlassen (BFH-Urteil in BFHE 235, 383, BStBl II 2012, 362, m.w.N.), typischerweise und nicht nur vereinzelt und gelegentlich f\u00fcr private Zwecke genutzt werden (BFH-Urteile vom 13.\u00a0Februar 2003 X\u00a0R\u00a023\/01, BFHE 201, 499, BStBl II 2003, 472; in BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Eine andere Art, die tats\u00e4chlichen Nutzungsverh\u00e4ltnisse nachzuweisen, kennt das Gesetz nicht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890, m.w.N.). Vielmehr handelt es sich bei der 1\u00a0%-Regelung zur Ermittlung der privaten Nutzung eines Firmenfahrzeugs &#8211;sofern kein ordnungsgem\u00e4\u00dfes Fahrtenbuch gef\u00fchrt wird&#8211; um eine zwingende Bewertungsregelung (BFH-Urteil in BFHE 215, 252, BStBl II 2007, 269, m.w.N.). Deshalb sind &#8211;entgegen der Auffassung des Kl\u00e4gers&#8211; insbesondere Reisekosten- und Spesenabrechnungen, aber auch andere Unterlagen wie Werkstattrechnungen, Terminkalender, Fahrtaufzeichnungen in Form einer Excel-Tabelle sowie Angaben von Arbeitskollegen oder Familienangeh\u00f6rigen zu den tats\u00e4chlichen Nutzungsverh\u00e4ltnissen nicht geeignet, das Verh\u00e4ltnis der privaten zur beruflichen Nutzung zu belegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.3.2013, VI R 26\/10 Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr\u00e4ftung des Anscheinsbeweises Tatbestand 1 I. Streitig ist der Ansatz eines geldwerten Vorteiles wegen der privaten Nutzung eines Firmenwagens. 2 Der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) wird zusammen mit seiner Ehefrau zur Einkommensteuer veranlagt. In den Streitjahren (2002, 2003) war er als Werkvertreter &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-26-10-anwendungsvoraussetzung-der-1-regelung-entkraeftung-des-anscheinsbeweises-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;26\/10 &#8211; Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr&auml;ftung des Anscheinsbeweises<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[2719],"class_list":["post-55768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online","tag-1-regelung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55768"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55768\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}