{"id":5675,"date":"2012-07-05T00:00:00","date_gmt":"2012-07-04T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=5675"},"modified":"2012-11-23T13:30:58","modified_gmt":"2012-11-23T11:30:58","slug":"vi-r-99-10-kindergeld-minderung-der-einkuenfte-um-zuzahlungen-im-sinne-des-sgb-v-begriff-der-einkuenfte-is-von-par-32-abs-4-satz-2-estg-jahresgrenzbetrag-aufwendungen-fuer-abnutzbare-bewegliche-wirtsc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-99-10-kindergeld-minderung-der-einkuenfte-um-zuzahlungen-im-sinne-des-sgb-v-begriff-der-einkuenfte-is-von-par-32-abs-4-satz-2-estg-jahresgrenzbetrag-aufwendungen-fuer-abnutzbare-bewegliche-wirtsc\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;99\/10 &#8211; Kindergeld: Minderung der Eink&uuml;nfte um Zuzahlungen im Sinne des SGB V &#8211; Begriff der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG &#8211; Jahresgrenzbetrag &#8211; Aufwendungen f&uuml;r abnutzbare bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter als Werbungskosten &#8211; Nutzungsdauer eines Notebooks"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.7.2012, VI R 99\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeld: Minderung der Eink&uuml;nfte um Zuzahlungen im Sinne des SGB V &#8211; Begriff der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG &#8211; Jahresgrenzbetrag &#8211; Aufwendungen f&uuml;r abnutzbare bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter als Werbungskosten &#8211; Nutzungsdauer eines Notebooks<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Zuzahlungen, die das versicherte Kind nach dem SGB V zu leisten hat, sind nicht in die Bemessungsgrundlage f&uuml;r den Jahresgrenzbetrag (&sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG) einzubeziehen. <\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) bezog f&uuml;r ihre 1988 geborene Tochter D Kindergeld. D absolvierte von Oktober 2005 bis September 2008 eine Ausbildung zur Krankenschwester in B. Die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) war der Ansicht, die f&uuml;r das Streitjahr (2007) zu erwartenden Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der D w&uuml;rden den Jahresgrenzbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes i.d.F. des Streitjahres (EStG) &uuml;bersteigen. Sie hob durch Bescheid vom 13.&nbsp;Dezember 2006 die Festsetzung von Kindergeld ab Januar 2007 auf. Im Januar 2008 stellte die Kl&auml;gerin unter Beif&uuml;gung von Belegen erneut einen Kindergeldantrag, mit dem sie geltend machte, die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der D, die diese im Streitjahr erzielt habe, h&auml;tten den Jahresgrenzbetrag nicht &uuml;berstiegen. Die Familienkasse lehnte den Antrag ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage blieb ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) ermittelte Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge der D in H&ouml;he von 9.302,25&nbsp;EUR. Von diesem Betrag seien Werbungskosten in H&ouml;he von 1.501,05&nbsp;EUR in Abzug zu bringen, so dass sich die Einnahmen auf 7.801,20&nbsp;EUR beliefen und damit &uuml;ber dem Jahresgrenzbetrag von 7.680&nbsp;EUR l&auml;gen. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin seien die Kosten f&uuml;r das Notebook in H&ouml;he von 635,17&nbsp;EUR nur anteilig, n&auml;mlich mit 211,92&nbsp;EUR zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die geltend gemachten Mietkosten k&ouml;nnten nicht als ausbildungsbedingter Mehrbedarf ber&uuml;cksichtigt werden. Aufwendungen f&uuml;r die Praxisgeb&uuml;hr, Arzneibedarf oder Unfallversicherung seien als Sonderausgaben bzw. au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen keine Werbungskosten oder besondere Ausbildungskosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom Bruttolohn abgezogenen Beitr&auml;ge f&uuml;r Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidarit&auml;tszuschlag seien bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge als Werbungskosten anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufwendungen f&uuml;r Praxisgeb&uuml;hr, Arzneibedarf und Unfallversicherung seien als unvermeidbare Kosten einkommensmindernd zu ber&uuml;cksichtigen. Der Abzug der Aufwendungen f&uuml;r das Notebook nur im Wege der Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) &uuml;ber eine Nutzungsdauer von drei Jahren sei fehlerhaft. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG seien die Kosten f&uuml;r Unterkunft eines ausw&auml;rts untergebrachten Kindes ausbildungsbedingte Mehraufwendungen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, unter Aufhebung des angefochtenen Urteils, des Bescheids vom 6.&nbsp;Februar 2008 und der Einspruchsentscheidung vom 21.&nbsp;Mai 2008 die Familienkasse zu verpflichten, Kindergeld f&uuml;r 2007 zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. F&uuml;r ein &uuml;ber 18 Jahre altes Kind, das &#8211;wie D im Streitjahr 2007&#8211; das 25.&nbsp;Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, besteht nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a, &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG ein Anspruch auf Kindergeld, wenn das Kind f&uuml;r einen Beruf ausgebildet wird und seine zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmten oder geeigneten Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge den f&uuml;r den Streitzeitraum ma&szlig;geblichen Jahresgrenzbetrag von 7.680&nbsp;EUR nicht &uuml;bersteigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Begriff der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG entspricht dem in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 EStG definierten Begriff und ist je nach Einkunftsart als Gewinn oder &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu verstehen. Erzielt das Kind &#8211;wie im Streitfall D&#8211; Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, sind daher von den Bruttoeinnahmen die Werbungskosten abzuziehen (st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;, z.B. Urteil vom 17.&nbsp;Juni 2010 III&nbsp;R&nbsp;59\/09, BFHE 230, 142, BStBl II 2011, 121). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dar&uuml;ber hinaus sind nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 11.&nbsp;Januar 2005&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;167\/02 (BVerfGE 112, 164) im Wege verfassungskonformer Auslegung des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG Eink&uuml;nfte &#8211;ebenso wie die Bez&uuml;ge&#8211; nur zu ber&uuml;cksichtigen, soweit sie zur Bestreitung des Unterhalts und der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind. Es ist jeweils im Einzelfall zu pr&uuml;fen, welche Teile der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 EStG wegen eines sonst vorliegenden Grundrechtsversto&szlig;es im Wege verfassungskonformer Einschr&auml;nkung nicht angesetzt werden d&uuml;rfen (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Februar 2012 III&nbsp;R&nbsp;73\/09, BFHE 236, 407, BStBl II 2012, 463).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechend diesen Grunds&auml;tzen hat der BFH Beitr&auml;ge des Kindes zu einer freiwilligen gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie unvermeidbare Beitr&auml;ge f&uuml;r eine private Kranken- und Pflegeversicherung den Sozialversicherungsbeitr&auml;gen gleichgestellt und nicht in die Bemessungsgr&ouml;&szlig;e des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG einbezogen (BFH-Urteile vom 16.&nbsp;November 2006 III&nbsp;R&nbsp;74\/05, BFHE 216, 69, BStBl II 2007, 527, und vom 14.&nbsp;Dezember 2006 III&nbsp;R&nbsp;24\/06, BFHE 216, 225, BStBl II 2007, 530). Nicht zu den bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG abzuziehenden Aufwendungen geh&ouml;ren dagegen u.a. die Beitr&auml;ge f&uuml;r eine private Zusatzkrankenversicherung (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;September 2007 III&nbsp;R&nbsp;4\/07, BFHE 219, 112, BStBl II 2008, 738), zu privaten Renten-, Lebens- und Unfallversicherungen (BFH-Urteile vom 29.&nbsp;Mai 2008 III&nbsp;R&nbsp;33\/06, BFH\/NV 2008, 1664; vom 21.&nbsp;Oktober 2010 III&nbsp;R&nbsp;18\/10, BFH\/NV 2011, 251), zu verm&ouml;genswirksamen Leistungen (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;73\/08, BFH\/NV 2012, 398) und zur Versorgungsanstalt des Bundes und der L&auml;nder (BFH-Urteile in BFHE 230, 142, BStBl II 2011, 121; vom 19.&nbsp;Mai 2011 III&nbsp;R&nbsp;41\/09, BFH\/NV 2011, 1852; vom 25.&nbsp;November 2010 III&nbsp;R&nbsp;23\/10, BFH\/NV 2011, 774; in BFH\/NV 2011, 251; s.a. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;23\/09, BFHE 235, 342, BStBl II 2012, 594, zu Pr&auml;mien f&uuml;r eine private Haftpflichtversicherung). Nach Auffassung des BFH ist zudem die vom Arbeitslohn einbehaltene Lohnsteuer nicht von den Eink&uuml;nften abzusetzen. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG bedarf insoweit keiner verfassungskonformen Einschr&auml;nkung (s. im Einzelnen BFH-Urteil in BFHE 219, 112, BStBl II 2008, 738).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;5 EStG bleiben bei der Ermittlung der sch&auml;dlichen Grenze von 7.680&nbsp;EUR Bez&uuml;ge au&szlig;er Ansatz, die f&uuml;r besondere Ausbildungszwecke bestimmt sind, bzw. Eink&uuml;nfte, die f&uuml;r solche Zwecke verwendet werden. Solche besonderen Ausbildungskosten sind alle &uuml;ber die Lebensf&uuml;hrung hinausgehenden ausbildungsbedingten Mehraufwendungen. Ausbildungsbedingte Mehraufwendungen, die nicht bereits als Werbungskosten (&sect;&nbsp;9 EStG) im Rahmen einer Einkunftsart des Kindes ber&uuml;cksichtigt werden, sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;5 EStG von der Summe der Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge abzuziehen. Dabei erfolgt die Abgrenzung zwischen Kosten der Lebensf&uuml;hrung und dem ausbildungsbedingten Mehrbedarf in der Weise, wie dies im Rahmen eines Ausbildungsdienstverh&auml;ltnisses zwischen den Kosten der Lebensf&uuml;hrung und den durch den Beruf veranlassten Kosten (Werbungskosten) geschieht. Es sind die den Abzug der jeweiligen Aufwendung betreffenden steuerlichen Vorschriften dem Grunde und der H&ouml;he nach zu beachten (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. etwa BFH-Urteile vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;38\/08, BFHE 235, 331, BStBl II 2012, 338; vom 15.&nbsp;Juli 2010 III&nbsp;R&nbsp;70\/08, BFH\/NV 2010, 2253; vom 27.&nbsp;Oktober 2011 III&nbsp;R&nbsp;92\/10, BFH\/NV 2012, 412).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Vorentscheidung beruht teilweise auf einer anderen Rechtsauffassung und ist daher aufzuheben. Aufgrund der Feststellungen des FG kann der Senat nicht beurteilen, ob der Kl&auml;gerin ein Anspruch auf Kindergeld zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den mit Verfahrensr&uuml;gen nicht angegriffenen und damit bindenden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) Feststellungen des FG erzielte D Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von 11.369,13&nbsp;EUR, von denen Werbungskosten in H&ouml;he von 1.501,05&nbsp;EUR und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung von 2.449,95&nbsp;EUR abzuziehen sind. Zuz&uuml;glich des um eine Kostenpauschale gek&uuml;rzten steuerfreien Arbeitslohns in H&ouml;he von 383,07&nbsp;EUR ergeben sich somit den Jahresgrenzbetrag &uuml;bersteigende Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge in H&ouml;he von 7.801,20&nbsp;EUR. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin k&ouml;nnen die Kosten f&uuml;r das Notebook nicht in voller H&ouml;he als Werbungskosten bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte abgezogen werden. Denn Aufwendungen f&uuml;r abnutzbare bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter, die selbst&auml;ndig nutzbar sind, k&ouml;nnen nur dann im Jahr der Anschaffung in voller H&ouml;he als Werbungskosten abgesetzt werden, wenn die Aufwendungen f&uuml;r das einzelne Wirtschaftsgut 410&nbsp;EUR nicht &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG). Ist das nicht der Fall &#8211;wie hier&#8211; kommt ein Abzug nur im Wege der AfA in Betracht. Dies gilt nicht nur bei der Beurteilung ausbildungsbedingten Mehraufwands (s. dazu BFH-Urteile in BFH\/NV 2010, 2253; in BFH\/NV 2012, 412), sondern erst recht bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 EStG. Die von der Vorinstanz angenommene Nutzungsdauer des Notebooks von drei Jahren begegnet keinen Bedenken (s. dazu Schmidt\/Kulosa, EStG, 31.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;105).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach der zitierten Rechtsprechung des BFH sind Aufwendungen f&uuml;r die Unfallversicherung und die vom Arbeitslohn einbehaltene Lohnsteuer nicht von den Eink&uuml;nften abzuziehen. Der Senat schlie&szlig;t sich trotz der von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Bedenken dieser Rechtsprechung an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH geh&ouml;rt der in der Regel mit dem Jahresgrenzbetrag bereits typischerweise abgegoltene erh&ouml;hte Lebensbedarf wegen einer ausw&auml;rtigen Unterbringung nicht zu den ausbildungsbedingten Mehraufwendungen (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Juni 2011 III&nbsp;R&nbsp;28\/09, BFHE 234, 149, BStBl II 2012, 213, m.w.N.). Der Senat h&auml;lt an dieser Rechtsprechung trotz der von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Bedenken fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten, vom FG jedoch nicht n&auml;her festgestellten Krankheitskosten k&ouml;nnen bei der Pr&uuml;fung der &Uuml;berschreitung des Jahresgrenzbetrags Ber&uuml;cksichtigung finden, soweit es sich dabei um Zuzahlungen im Sinne des F&uuml;nften Buches Sozialgesetzbuch &#8211;Gesetzliche Krankenversicherung&#8211; (SGB&nbsp;V) handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG sind nicht um au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen zu vermindern. Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen sind nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;4 EStG vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte abzuziehen, lassen aber die f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Grenzbetrags&uuml;berschreitung ma&szlig;gebliche H&ouml;he der Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 EStG unber&uuml;hrt (BFH-Urteil in BFHE 236, 407, BStBl II 2012, 463, m.w.N.). Eine generelle Ber&uuml;cksichtigung von au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen bei der Ermittlung der eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes kommt daher nicht in Betracht. Dies gilt grunds&auml;tzlich auch f&uuml;r Krankheitskosten (s. dazu Schmidt\/Loschelder, a.a.O., &sect;&nbsp;33 Rz&nbsp;35, Stichwort Krankheitskosten).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach der Rechtsprechung des BFH sind jedoch Eink&uuml;nfte des Kindes nicht in die Bemessungsgrundlage f&uuml;r den Jahresgrenzbetrag des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG einzubeziehen, soweit sie durch unvermeidbare (zwangsl&auml;ufige) Aufwendungen gebunden sind. Die Beitr&auml;ge zu einer freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung sind solche unvermeidbaren Aufwendungen. Die (Mindest-)Vorsorge f&uuml;r den Krankheitsfall f&uuml;hrt zu Kosten, die die steuerliche Leistungsf&auml;higkeit des Steuerpflichtigen unvermeidbar mindern und f&uuml;r ihn indisponibel sind (BFH-Urteil in BFHE 216, 69, BStBl II 2007, 527).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit sich Versicherte an bestimmten Leistungen zur Krankenbehandlung durch Zuzahlungen beteiligen m&uuml;ssen (s. &sect;&nbsp;61 SGB&nbsp;V u.a. i.V.m. &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;V &#8211;sog. Praxisgeb&uuml;hr&#8211;; zur Bedeutung der Zuzahlungen s. Schlegel in: jurisPK-SGB&nbsp;V, 2.&nbsp;Aufl. 2012, &sect;&nbsp;1 SGB&nbsp;V Rz&nbsp;79&nbsp;ff.; aus steuerrechtlicher Sicht vgl. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Juli 2012 X&nbsp;R&nbsp;41\/11, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt), erm&ouml;glichen die Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Krankenversicherung allein nicht die notwendige Mindestvorsorge f&uuml;r den Krankheitsfall. Unvermeidbar im Sinn der genannten Rechtsprechung sind in diesem Fall somit auch die vom Kind zu entrichtenden Zuzahlungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif. Das FG hat zur Frage, ob und in welcher H&ouml;he D im fraglichen Zeitraum nicht in die Bemessungsgrundlage f&uuml;r den Jahresgrenzbetrag einzubeziehende Zusatzzahlungen nach dem SGB&nbsp;V getragen hat, keine Feststellungen getroffen. Der Senat kann deshalb die Entscheidungserheblichkeit dieser Frage im Hinblick auf den Jahresgrenzbetrag nicht beurteilen. Im zweiten Rechtsgang wird auch zu pr&uuml;fen sein, ob die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten, vom FG aber nicht festgestellten Unterbringungskosten als Werbungskosten bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 EStG (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 EStG) abgezogen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.7.2012, VI R 99\/10 Kindergeld: Minderung der Eink&uuml;nfte um Zuzahlungen im Sinne des SGB V &#8211; Begriff der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG &#8211; Jahresgrenzbetrag &#8211; Aufwendungen f&uuml;r abnutzbare bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter als Werbungskosten &#8211; Nutzungsdauer eines Notebooks Leits&auml;tze Zuzahlungen, die das versicherte Kind nach dem SGB V &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-99-10-kindergeld-minderung-der-einkuenfte-um-zuzahlungen-im-sinne-des-sgb-v-begriff-der-einkuenfte-is-von-par-32-abs-4-satz-2-estg-jahresgrenzbetrag-aufwendungen-fuer-abnutzbare-bewegliche-wirtsc\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;99\/10 &#8211; Kindergeld: Minderung der Eink&uuml;nfte um Zuzahlungen im Sinne des SGB V &#8211; Begriff der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG &#8211; Jahresgrenzbetrag &#8211; Aufwendungen f&uuml;r abnutzbare bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter als Werbungskosten &#8211; Nutzungsdauer eines Notebooks<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-5675","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5675"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5675\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}