{"id":56834,"date":"2013-08-14T18:48:38","date_gmt":"2013-08-14T16:48:38","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=56834"},"modified":"2013-08-14T18:48:38","modified_gmt":"2013-08-14T16:48:38","slug":"iv-r-54-11-personelle-verflechtung-im-rahmen-einer-betriebsaufspaltung-personengruppentheorie-wuerdigung-von-vereinbarungen-zur-geschaeftsfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-54-11-personelle-verflechtung-im-rahmen-einer-betriebsaufspaltung-personengruppentheorie-wuerdigung-von-vereinbarungen-zur-geschaeftsfuehrung\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;54\/11 &#8211; Personelle Verflechtung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung; Personengruppentheorie; W&uuml;rdigung von Vereinbarungen zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.5.2013, IV R 54\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Personelle Verflechtung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung; Personengruppentheorie; W&uuml;rdigung von Vereinbarungen zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Gesellschafter der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) &#8211;der &quot;X Verm&ouml;gensverwaltung haftungsbeschr&auml;nkte Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts&quot;&#8211; waren im Streitjahr (1999) die Eheleute A und B sowie deren Kinder C und D. Die Kl&auml;gerin wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 20.&nbsp;Dezember 1994 von A und B gegr&uuml;ndet. Nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Gesellschaftsvertrags waren A zu 52&nbsp;% und B zu 48&nbsp;% beteiligt. Mit Schenkungsvereinbarung vom 15.&nbsp;April 1995 &uuml;bertrugen A und B je 12&nbsp;% ihrer Beteiligung auf C und D. Danach waren im Streitjahr A zu 28&nbsp;% und B, C und D zu jeweils 24&nbsp;% an der Kl&auml;gerin beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesellschaftsvertrag enth&auml;lt u.a. folgende Bestimmungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>&quot;&sect;&nbsp;2<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<br \/>(1) Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Verm&ouml;gen im In- und Ausland, insbesondere von Grundbesitz und damit in Zusammenhang stehendem Kapitalverm&ouml;gen.<br \/>(2) Die Gesellschaft darf keinen Gewerbebetrieb im Sinne des deutschen Steuerrechts betreiben. Alle etwaigen gemeinschaftlichen gewerblichen Aktivit&auml;ten der Gesellschafter im Zusammenhang mit dieser Gesellschaft oder ohne einen solchen werden im Rahmen einer gesonderten Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts durchgef&uuml;hrt, f&uuml;r die die &sect;&sect;&nbsp;705&nbsp;ff. BGB unmittelbar Anwendung finden, sofern kein separater Gesellschaftsvertrag geschlossen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;3<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<br \/>(4) Als Gesellschaftereinlage legt (A) das ihm geh&ouml;rende Grundst&uuml;ck (G) in die Gesellschaft ein.&nbsp;&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;4<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<br \/>(1) Die Gesellschaft wird bis zum 31.&nbsp;Dezember 2020 fest geschlossen. Sie kann zu diesem Zeitpunkt erstmals mit einer Frist von 24&nbsp;Monaten gek&uuml;ndigt werden.&nbsp;&#8230;<br \/>(2) Dem Gr&uuml;ndungsgesellschafter (A) steht ein h&ouml;chstpers&ouml;nliches au&szlig;erordentliches K&uuml;ndigungsrecht mit sechsmonatiger K&uuml;ndigungsfrist zum Ende eines jeden Gesch&auml;ftsjahres zu.<br \/>&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;5<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<br \/>(2) Zu ersten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern sind die Gr&uuml;ndungsgesellschafter bestellt, wobei die aktive Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung bei (B) liegt. Sie sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschr&auml;nkungen des &sect;&nbsp;181 BGB befreit. Eine Abberufung dieser Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer durch Gesellschafterbeschlu&szlig; ist ausgeschlossen.&nbsp;&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;6<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<br \/>(1) Gesellschafterbeschl&uuml;sse sind in allen Angelegenheiten der Gesellschaft zul&auml;ssig. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Abgestimmt wird nach den in &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;(1) genannten Quoten.<br \/>&#8230;<br \/>(7) Gesellschafterbeschl&uuml;sse gegen die Stimme des Gr&uuml;ndungsgesellschafters (A) sind ausgeschlossen.<br \/>&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;10<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<br \/>(2) K&uuml;ndigt ein Gesellschafter, so scheidet er aus der Gesellschaft aus. Die Gesellschaft wird von den &uuml;brigen Gesellschaftern fortgesetzt.&nbsp;&#8230;<br \/>(3) Im Falle der K&uuml;ndigung durch (A) scheiden alle &uuml;brigen Gesellschafter aus der Gesellschaft aus. Die K&uuml;ndigung kann auf das Ausscheiden einzelner Gesellschafter beschr&auml;nkt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;12<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<br \/>(1) F&uuml;r den Fall des Ausscheidens eines Gesellschafters &#8211;aus welchem Grunde auch immer&#8211; wird jeglicher Abfindungsanspruch ausgeschlossen.<br \/>&#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund Auflassung vom 13.&nbsp;M&auml;rz 1995 wurden A und B &quot;in BGB-Gesellschaft mit der Bezeichnung &#8218;X Verm&ouml;gensverwaltung haftungsbeschr&auml;nkte Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts&#8217;&quot; als Miteigent&uuml;mer des Grundst&uuml;cks G ins Grundbuch eingetragen. Aufgrund notariellen Berichtigungsantrags vom 12.&nbsp;August 1998 wurden neben A und B auch die neu eingetretenen Gesellschafter C und D &quot;in BGB-Gesellschaft &#8230;&quot; als Miteigent&uuml;mer eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellen Urkunden vom 4.&nbsp;September 1995 &uuml;bertrug A die in seinem Eigentum stehenden Grundst&uuml;cke H und K sowie Wohnungs- bzw. Teileigentum am Grundst&uuml;ck L an die &quot;X Verm&ouml;gensverwaltung haftungsbeschr&auml;nkte Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts&quot;. In den notariellen Urkunden hei&szlig;t es ferner, dass die Erschienenen (A und B) sich dar&uuml;ber einig seien, dass das Eigentum an den vorgenannten Wohnungen auf A und B &quot;in Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts mit der Bezeichnung: &#8218;X Verm&ouml;gensverwaltung haftungsbeschr&auml;nkte Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts&#8217;&quot; mit Wirkung zum 31.&nbsp;Dezember 1995 &uuml;bergehe. Nachdem zun&auml;chst A und B &quot;in BGB-Gesellschaft mit der Bezeichnung &#8218;X Verm&ouml;gensverwaltung haftungsbeschr&auml;nkte Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts&#8217;&quot; in die Grundb&uuml;cher eingetragen worden waren, wurden auch hier aufgrund von notariellen Berichtigungsantr&auml;gen vom 12.&nbsp;August 1998 die neu als Gesellschafter eingetretenen C und D als weitere Gesamthandseigent&uuml;mer eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits aufgrund eines Mietvertrags mit dem vorherigen Eigent&uuml;mer aus dem Jahr 1989 war ein Teil des Grundst&uuml;cks G an die (GmbH) vermietet. Dort betrieb die GmbH in daf&uuml;r hergerichteten R&auml;umlichkeiten &#8211;wie auch in den Folgejahren&#8211; eine Spielhalle. Der Mietvertrag wurde fortgef&uuml;hrt, nachdem A das Grundst&uuml;ck G im Jahr 1990 erworben hatte. An der GmbH waren in den Jahren ab 1995 &#8211;darunter auch das Streitjahr&#8211; A mit einem Anteil von 75,2&nbsp;% und C mit einem Anteil von 24,8&nbsp;% beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Jahre 1995 bis 1999 wurden f&uuml;r die Kl&auml;gerin Feststellungserkl&auml;rungen abgegeben, nach denen Gesellschafter der Kl&auml;gerin A, B, C und D waren. Dabei wurden f&uuml;r das Jahr 1995 Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen sowie Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung aus den Grundst&uuml;cken E und G angegeben. F&uuml;r die Folgejahre wurden neben Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung aus den Grundst&uuml;cken E, G, H, K und L erkl&auml;rt. Zum Grundst&uuml;ck E hat das Finanzgericht (FG) keine weiteren Feststellungen getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie bereits in den Vorjahren ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) auch f&uuml;r das Streitjahr zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; von Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung bzw. aus Kapitalverm&ouml;gen aus. In seinem unter den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) gestellten Feststellungsbescheid 1999 vom 22.&nbsp;November 2001 stellte das FA erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von 261.962&nbsp;DM und Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he von 2.868&nbsp;DM fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anl&auml;sslich einer Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Jahre 1999 bis 2002 gelangte der Pr&uuml;fer zu der Auffassung, dass zwischen der Kl&auml;gerin und der GmbH eine Betriebsaufspaltung bestehe. Eine personelle Verflechtung sei gegeben, weil A einerseits beherrschender Gesellschafter der GmbH sei und zum anderen aufgrund der besonderen Regelungen des Gesellschaftsvertrags &#8211;insbesondere der Einr&auml;umung eines Vetorechts in &sect;&nbsp;6 des Gesellschaftsvertrags sowie des au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigungsrechts in &sect;&nbsp;4 des Gesellschaftsvertrags&#8211; in der Lage sei, die Kl&auml;gerin durch Gesellschafterbeschl&uuml;sse so zu lenken, wie er es f&uuml;r richtig halte. Dar&uuml;ber hinaus nehme die aus A und C bestehende Personengruppe sowohl bei der Kl&auml;gerin mit einer Beteiligung von 52&nbsp;% als auch bei der GmbH mit einer Beteiligung von 100&nbsp;% eine beherrschende Stellung ein. Die Betriebsaufspaltung habe zur Folge, dass s&auml;mtliche Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin als solche aus Gewerbebetrieb zu behandeln seien. Die gewerblichen Eink&uuml;nfte aus der Vermietung der Spielhalle infizierten die &uuml;brigen Eink&uuml;nfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA schloss sich dieser Auffassung an und stellte mit nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 AO ge&auml;ndertem Feststellungsbescheid 1999 vom 4.&nbsp;Mai 2006 Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 218.141&nbsp;DM fest. Der Einspruch der Kl&auml;gerin hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 41 ver&ouml;ffentlichen Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie macht im Wesentlichen geltend, neben der Kl&auml;gerin existiere eine weitere &quot;X Verm&ouml;gensverwaltung haftungsbeschr&auml;nkte Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts&quot; (GbR&nbsp;2). Die Grundst&uuml;cke E und G seien vor der Schenkungsvereinbarung vom 15.&nbsp;April 1995 in die zu jener Zeit noch aus den Gesellschaftern A und B bestehende Kl&auml;gerin eingebracht worden. Weitere f&uuml;nf Immobilien (betreffend die Grundst&uuml;cke H, K und L) seien mit Vertr&auml;gen vom 4.&nbsp;September 1995 auf die GbR&nbsp;2 &uuml;bertragen worden. Es greife der &quot;Automatismus&quot; des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Gesellschaftsvertrags der Kl&auml;gerin, nach dem alle gewerblichen Aktivit&auml;ten der Gesellschafter im Rahmen einer gesonderten GbR durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden; konkreter Ma&szlig;nahmen zur Begr&uuml;ndung dieser Schwestergesellschaft bed&uuml;rfe es nicht. Die zivilrechtliche Trennung der Gesellschaften erlaube keinen Durchgriff auf die Schwestergesellschaft, auch wenn das Vorliegen zweier Gesellschaften mit derselben Bezeichnung nach au&szlig;en hin nicht zu erkennen gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit gleichwohl die Existenz nur einer Gesellschaft (der Kl&auml;gerin) angenommen werde, liege keine personelle Verflechtung zwischen Kl&auml;gerin und GmbH vor, denn die aktive Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung bei der Kl&auml;gerin obliege nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 des Gesellschaftsvertrags der Kl&auml;gerin allein der B, die weder an der GmbH beteiligt noch in deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung eingebunden sei. Nach den Grunds&auml;tzen des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 30.&nbsp;November 2005 X&nbsp;R&nbsp;56\/04 (BFHE 212, 100, BStBl II 2006, 415) werde die Kl&auml;gerin von B beherrscht. B f&uuml;hre die Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens eigenst&auml;ndig, sei von den Beschr&auml;nkungen des &sect;&nbsp;181 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) befreit und brauche f&uuml;r Gesch&auml;fte, die &uuml;ber den gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsbetrieb hinausgingen, nicht die Zustimmung der Gesellschafterversammlung. Entsprechend sei A nicht in der Lage, bei der Kl&auml;gerin seinen Willen durchzusetzen. Das Vetorecht des A &auml;ndere daran nichts, denn gegen die Mehrheit der anderen Gesellschafter k&ouml;nne er seinen Willen nicht durchsetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Spielhalle (Grundst&uuml;ck G) mache nur ungef&auml;hr 5&nbsp;% der Gesamtvermietung aus. Die Einnahmen aus der Vermietung der Spielhalle l&auml;gen im Jahr 1999 bei 6,31&nbsp;% des Gesamtumsatzes, wobei nur die H&auml;lfte der Gesellschafter der Kl&auml;gerin auch Gesellschafter der GmbH seien, so dass dieser Prozentsatz zu halbieren sei. Es sei unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, bei einem derart geringf&uuml;gigen Anteil von der Gewerblichkeit der Kl&auml;gerin auszugehen. Auch die Rechtsprechung stufe einen &auml;u&szlig;erst geringen Anteil als unsch&auml;dlich ein; in der Literatur werde eine abf&auml;rbende Wirkung erst beim &Uuml;berschreiten der absoluten Geringf&uuml;gigkeitsgrenze in H&ouml;he des gewerbesteuerlichen Freibetrags vertreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das vorinstanzliche Urteil und die Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;Februar 2008 aufzuheben und den ge&auml;nderten Gewinnfeststellungsbescheid 1999 vom 4.&nbsp;Mai 2006 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass keine Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb festgestellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung bezieht sich das FA auf die Rechtsausf&uuml;hrungen in der angefochtenen Entscheidung und tr&auml;gt erg&auml;nzend vor, die Gr&uuml;ndungsgesellschafter der Kl&auml;gerin h&auml;tten nicht allein durch &quot;faktisches Handeln&quot; eine zweite GbR gr&uuml;nden k&ouml;nnen; entsprechende Willenserkl&auml;rungen seien nicht abgegeben worden. Die Grundst&uuml;cks&uuml;bertragungen seien auf die bestehende GbR &#8211;die Kl&auml;gerin&#8211; erfolgt. Aus dem Umstand, dass die personelle Zusammensetzung der Kl&auml;gerin bei Abschluss der Vertr&auml;ge eine andere gewesen sei als in den Vertr&auml;gen angegeben, lasse sich f&uuml;r die Ansicht der Kl&auml;gerin nichts herleiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin unter Berufung auf das BFH-Urteil in BFHE 212, 100, BStBl II 2006, 415 eine personelle Verflechtung mit der Begr&uuml;ndung bestreite, die Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens der Kl&auml;gerin als Besitzunternehmen w&uuml;rden von B beherrscht und nicht von den die Betriebsgesellschaft (GmbH) beherrschenden Personen, sei jene Entscheidung nicht einschl&auml;gig. Die dort aufgestellten Grunds&auml;tze betr&auml;fen die Beherrschung der Betriebsgesellschaft und k&auml;men auch nur bei einer im Streitfall nicht vorliegenden Konstellation zur Anwendung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten haben mitgeteilt, dass sie mit einer Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung einverstanden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung der Vorentscheidung und der Einspruchsentscheidung und zur Ab&auml;nderung des ge&auml;nderten Gewinnfeststellungsbescheids 1999 vom 4.&nbsp;Mai 2006 mit der Ma&szlig;gabe, dass keine Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb festgestellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der erkennende Senat hat vorliegend nur dar&uuml;ber zu entscheiden, ob die f&uuml;r die Kl&auml;gerin festzustellenden Eink&uuml;nfte zu Recht s&auml;mtlich als solche aus Gewerbebetrieb qualifiziert worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Gewinnfeststellungsbescheid kann eine Vielzahl selbst&auml;ndiger und damit auch selbst&auml;ndig anfechtbarer Feststellungen enthalten, die eigenst&auml;ndig in Bestandskraft erwachsen und deshalb f&uuml;r die in dem n&auml;mlichen Bescheid getroffenen und rechtlich nachgelagerten Feststellungen Bindungswirkung entfalten k&ouml;nnen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Juli 2011 IV&nbsp;R&nbsp;42\/10, BFHE 234, 226, BStBl II 2011, 878, m.w.N.). Eine solche selbst&auml;ndige Regelung (Feststellung) stellt insbesondere (auch) die Qualifikation der Eink&uuml;nfte dar (ebenfalls st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Dezember 2012 IV&nbsp;R&nbsp;51\/09, BFHE 240, 55, BStBl II 2013, 203, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Mit ihrer Klage wendet sich die Kl&auml;gerin dagegen, dass das FA und ihm folgend auch das FG im Streitfall von einer Betriebsaufspaltung zwischen ihr &#8211;der Kl&auml;gerin&#8211; und der GmbH ausgegangen sind und infolgedessen nicht nur die Eink&uuml;nfte aus der Vermietung eines Teils des Grundst&uuml;cks G (Spielhalle) an die GmbH, sondern auch alle &uuml;brigen Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) als gewerblich qualifiziert haben. Soweit sich die Kl&auml;gerin auch auf die Existenz einer weiteren &quot;namensidentischen&quot; GbR berufen hat, l&auml;sst sich weder ihrem vor dem FG noch ihrem im Revisionsverfahren gestellten Antrag das die H&ouml;he der erzielten Eink&uuml;nfte betreffende Klagebegehren entnehmen, einen Teil der streitbefangenen Eink&uuml;nfte nicht ihr &#8211;der Kl&auml;gerin&#8211;, sondern jener GbR zuzurechnen. Nach dem vor dem FG gestellten Aufhebungsantrag gen&uuml;gte der Kl&auml;gerin die Wiederherstellung des Ausgangsbescheids. Deshalb geht der erkennende Senat davon aus, dass nur die Eink&uuml;nftequalifikation als selbst&auml;ndige Feststellung im Streit ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zu Unrecht die Voraussetzungen einer personellen Verflechtung zwischen der Kl&auml;gerin als Besitzgesellschaft und der GmbH als Betriebsgesellschaft und damit einer Betriebsaufspaltung zwischen beiden Gesellschaften bejaht. Deshalb kommt nicht in Betracht, die Einnahmen aus der teilweisen Vermietung des Grundst&uuml;cks G an die GmbH als Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb zu qualifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Betriebsaufspaltung liegt vor, wenn einem Betriebsunternehmen wesentliche Grundlagen f&uuml;r seinen Betrieb von einem Besitzunternehmen &uuml;berlassen werden und die hinter dem Betriebs- und dem Besitzunternehmen stehenden Personen einen einheitlichen gesch&auml;ftlichen Bet&auml;tigungswillen haben; dieser ist anzunehmen, wenn die Person, die das Besitzunternehmen beherrscht, auch in der Betriebsgesellschaft ihren Willen durchsetzen kann (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 8.&nbsp;November 1971 GrS&nbsp;2\/71, BFHE 103, 440, BStBl II 1972, 63, st&auml;ndige Rechtsprechung). Ob die damit umschriebenen Voraussetzungen einer sachlichen und personellen Verflechtung vorliegen, ist nach den Verh&auml;ltnissen des einzelnen Falles zu entscheiden (z.B. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;August 2009 X&nbsp;R&nbsp;22\/07, BFH\/NV&nbsp;2010, 208). Ist aufgrund besonderer sachlicher und personeller Gegebenheiten eine so enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen der Besitzgesellschaft und dem Betriebsunternehmen zu bejahen, dass die Besitzgesellschaft durch die Vermietungs- oder Verpachtungst&auml;tigkeit &uuml;ber das Betriebsunternehmen am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt, so ist die Besitzgesellschaft nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH zur Betriebsaufspaltung gewerblich t&auml;tig (z.B. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;September 2011 IV&nbsp;R&nbsp;44\/07, BFHE 235, 231, BStBl II 2012, 136, Rz&nbsp;18, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall kann offenbleiben, ob &#8211;auch wenn die Kl&auml;gerin diese nicht in Abrede stellt&#8211; zwischen der Kl&auml;gerin und der GmbH eine sachliche Verflechtung bestanden hat. Eine Betriebsaufspaltung kommt im Streitfall bereits deshalb nicht in Betracht, weil unter den hier vorliegenden Umst&auml;nden eine personelle Verflechtung zwischen der Kl&auml;gerin und der GmbH ausscheidet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(aa) Eine personelle Verflechtung liegt vor, wenn eine Person oder Personengruppe beide Unternehmen in der Weise beherrscht, dass sie in der Lage ist, in beiden Unternehmen einen einheitlichen Gesch&auml;fts- und Bet&auml;tigungswillen durchzusetzen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 1.&nbsp;Juli 2003 VIII&nbsp;R&nbsp;24\/01, BFHE 202, 535, BStBl II 2003, 757, m.w.N., und in BFHE 212, 100, BStBl II 2006, 415). F&uuml;r die personelle Verflechtung ist n&auml;mlich entscheidend, dass die Geschicke des Besitzunternehmens in den wesentlichen Fragen durch die Person oder Personen bestimmt werden, die auch hinter dem Betriebsunternehmen stehen (BFH-Urteil in BFHE 235, 231, BStBl II 2012, 136, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(bb) Das FG ist davon ausgegangen, dass A und C als Personengruppe in der Lage waren, sowohl in der GmbH als Betriebsgesellschaft &#8211;dort als alleinige Gesellschafter&#8211; als auch bei der Kl&auml;gerin als Besitzgesellschaft &#8211;hier aufgrund einer Mehrheitsbeteiligung von insgesamt 52&nbsp;%&#8211; ihren Willen durchzusetzen. Zwar wird diese Auffassung &#8211;bei isolierter Betrachtungsweise&#8211; durch einzelne Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Kl&auml;gerin gest&uuml;tzt. Das FG hat jedoch rechtsfehlerhaft den gesellschaftsvertraglichen Vereinbarungen zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung bei der Kl&auml;gerin keine entscheidende Bedeutung beigemessen. In einer Gesamtschau lassen sich die gesellschaftsvertraglichen Regelungen nur dahin w&uuml;rdigen, dass A und C nicht in der Lage waren, in der GbR (Kl&auml;gerin) ihren Willen durchzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Eine Betriebsaufspaltung liegt wegen fehlender personeller Verflechtung nicht vor, wenn an der Betriebsgesellschaft nicht alle Gesellschafter der Besitz-Personengesellschaft beteiligt sind und die Beschl&uuml;sse der Besitz-Personengesellschaft einstimmig gefasst werden m&uuml;ssen (BFH-Urteil in BFHE 202, 535, BStBl II 2003, 757, m.w.N.). Umgekehrt ist &#8211;wie das FG unter Berufung auf das BFH-Urteil vom 10.&nbsp;April 1997 IV&nbsp;R&nbsp;73\/94 (BFHE 183, 127, BStBl II 1997, 569) zutreffend ausgef&uuml;hrt hat&#8211; eine personelle Verflechtung gegeben, wenn die Personen, die an beiden Unternehmen zusammen mehrheitlich beteiligt sind und damit die Betriebs-GmbH beherrschen, auch im Besitzunternehmen &uuml;ber die Mehrheit der Stimmen verf&uuml;gen und im Besitzunternehmen kraft Gesetzes oder vertraglich wenigstens f&uuml;r Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens das Mehrheitsprinzip ma&szlig;geblich ist. Dies entspricht der auf dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 103, 440, BStBl II 1972, 63 gr&uuml;ndenden sog. Personengruppentheorie (z.B. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Januar 1993 IV&nbsp;R&nbsp;39\/92, BFH\/NV 1993, 528; BFH-Beschluss vom 7.&nbsp;Januar 2008 IV&nbsp;B&nbsp;24\/07, BFH\/NV 2008, 784). Liegen die genannten Voraussetzungen vor, ist regelm&auml;&szlig;ig keine weiter gehende Einzelfallw&uuml;rdigung erforderlich. Ausgehend hiervon deuten im Streitfall die Regelungen des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 des Gesellschaftsvertrags auf das Vorliegen einer personellen Verflechtung hin, soweit danach Gesellschafterbeschl&uuml;sse in allen Angelegenheiten der Gesellschaft zul&auml;ssig sind und die Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit zu erfolgen hat. K&auml;me es im Streitfall allein auf das in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 des Gesellschaftsvertrags statuierte Mehrheitsprinzip an, k&ouml;nnten A und C, die gemeinsam im Besitzunternehmen (Kl&auml;gerin) &uuml;ber eine einfache Mehrheit verf&uuml;gten, auch dort ihren Willen durchsetzen. Diese Sichtweise misst jedoch den im Streitfall vorliegenden Regelungen zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nur ungen&uuml;gende Bedeutung bei. Das alleinige Abstellen auf die Stimmenmehrheit nach den Grunds&auml;tzen der Personengruppentheorie ber&uuml;cksichtigt n&auml;mlich nicht ausreichend die Situation, dass zugleich Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnisse im Besitz- und\/oder Betriebsunternehmen nicht oder nicht ausschlie&szlig;lich den Mehrheitsgesellschaftern zustehen; in diesem Fall ist (ausnahmsweise) im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalles zu entscheiden, ob die Regelungen zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Annahme einer Beherrschungsidentit&auml;t entgegenstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 des Gesellschaftsvertrags der Kl&auml;gerin sind A und B zu deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern berufen, wobei die &quot;aktive&quot; Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung bei der B liegt. A und B sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschr&auml;nkungen des &sect;&nbsp;181 BGB befreit. Eine Abberufung dieser Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer durch Gesellschafterbeschluss ist ausgeschlossen. Danach war im Streitfall die gemeinschaftliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Gesellschafter (&sect;&nbsp;709 Abs.&nbsp;1 BGB) abbedungen, was nach &sect;&nbsp;710 BGB bedeutet, dass die &uuml;brigen Gesellschafter (C und D) von der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ausgeschlossen waren. Insoweit mussten sie zwar bei gesellschaftsfremden Angelegenheiten mitwirken, konnten aber keinen Einfluss auf die Verwaltungsgesch&auml;fte der Kl&auml;gerin nehmen, zu denen bei einer GbR &#8211;anders als bei Personenhandelsgesellschaften&#8211; nicht nur solche Gesch&auml;fte geh&ouml;ren, die der gew&ouml;hnliche Betrieb der Gesellschaft mit sich bringt, sondern alle rechtlichen und tats&auml;chlichen Ma&szlig;nahmen, auch ungew&ouml;hnlicher Art (BFH-Urteil in BFHE 202, 535, BStBl II 2003, 757, m.w.N.). Damit ist hinsichtlich ma&szlig;geblicher Gesch&auml;fte der Kl&auml;gerin ein Zusammenwirken von A und C ausgeschlossen. Es kommt hinzu, dass die B ungeachtet ihrer &quot;aktiven&quot; Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerstellung alleinvertretungsberechtigt war und insoweit ohne Mitwirkung des A handeln konnte. Dabei konnte die B auch nicht mittelbar durch ein Zusammenwirken von A und C ber&uuml;hrt werden, nachdem ihre Abberufung als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin durch Gesellschafterbeschluss ausgeschlossen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Soweit nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;7 des Gesellschaftsvertrags Gesellschafterbeschl&uuml;sse gegen die Stimme des A ausgeschlossen sind, steht dies der vorgenannten W&uuml;rdigung nicht entgegen. Zum einen stehen Gesellschafterbeschl&uuml;sse der alleinigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung durch B nicht entgegen, wobei auch insoweit zu ber&uuml;cksichtigen ist, dass ein von eventuellen Gesellschafterbeschl&uuml;ssen abweichendes Handeln der B nicht durch einen auf deren Abberufung gerichteten Gesellschafterbeschluss sanktioniert werden k&ouml;nnte. Zum anderen ist nicht allein schon aufgrund einer gemeinsamen Mehrheitsbeteiligung von A und C das &quot;Vetorecht&quot; des A zugleich auch der C zuzurechnen. Auch m&uuml;ssen sich die Interessen von A und C nicht in jedem Fall decken, so dass auch insoweit das &quot;Vetorecht&quot; des A nicht zwingend Wirkungen auch zugunsten der C entfaltet. Insoweit w&auml;re auch im Rahmen der sog. Personengruppentheorie zu ber&uuml;cksichtigen, dass deren Folgerungen nicht eintreten, wenn die ihr innewohnende Vermutung gleichgerichteter Interessen (z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 784) nicht greift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Anders als es das FG gesehen hat, l&auml;sst sich auch aus dem in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 des Gesellschaftsvertrags dem A einger&auml;umten au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigungsrecht nicht herleiten, dass A und C bei der Kl&auml;gerin ihren Willen durchsetzen konnten. Wie bei dem A zustehenden Vetorecht gilt zun&auml;chst auch insoweit, dass sich aus dem K&uuml;ndigungsrecht des A nicht zwingend ein stets gleichgerichtetes Interesse der C herleiten l&auml;sst. Dies gilt erst recht, soweit in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 des Gesellschaftsvertrags die K&uuml;ndigung des A regelm&auml;&szlig;ig das Ausscheiden aller &uuml;brigen Gesellschafter aus der Gesellschaft zur Folge hat. Des Weiteren l&auml;sst sich aber aus der ungesicherten Annahme eines mit dem K&uuml;ndigungsrecht des A verbundenen &quot;Drohpotenzials&quot; f&uuml;r Verwaltungsgesch&auml;fte der Kl&auml;gerin nicht zwingend herleiten, dass dem Willen des A oder einem von A und C gemeinsam gebildeten Willen im Rahmen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung durch B in jedem Fall entsprochen wurde. Im &Uuml;brigen h&auml;tte der Senat Zweifel, ob allein der Umstand, dass ein Gesellschafter das Ende der Gesellschaft erzwingen k&ouml;nnte, es rechtfertigt, laufende Gesch&auml;fte dieser Gesellschaft dem gewerblichen Bereich zuzuordnen. Denn ma&szlig;geblich f&uuml;r die Beurteilung des Vorliegens einer personellen Verflechtung ist der Einfluss auf die Verwaltungsgesch&auml;fte unter Annahme der Fortf&uuml;hrung der Gesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Trotz gewichtiger Einflussm&ouml;glichkeiten des A bei der Kl&auml;gerin sind diese bei einer Gesamtw&uuml;rdigung aller Regelungen des Gesellschaftsvertrags dahin zu relativieren, dass wegen der gleichzeitigen ma&szlig;geblichen Einflussm&ouml;glichkeiten der B die Durchsetzung eines gemeinsamen Willens von A und C (auch) bei der Kl&auml;gerin nicht unterstellt werden kann. Die anderslautende W&uuml;rdigung des FG erweist sich als rechtsfehlerhaft, soweit sie auf einer unzureichenden Ber&uuml;cksichtigung der rechtlichen Stellung und Befugnisse der B als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Kl&auml;gerin beruht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Scheidet im Streitfall eine personelle Verflechtung und damit die Annahme einer Betriebsaufspaltung aus, hat die Kl&auml;gerin auch im Rahmen der Vermietung eines Teils des Grundst&uuml;cks G an die GmbH keine Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb erzielt. Schon deshalb kann auch hinsichtlich der &uuml;brigen Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin keine Abf&auml;rbewirkung i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG eintreten. Insoweit braucht der Senat keine Stellung zu der von der Kl&auml;gerin aufgeworfenen Frage zu nehmen, ob wegen relativer und\/oder absoluter Geringf&uuml;gigkeit der infolge einer Betriebsaufspaltung als gewerblich zu qualifizierenden Eink&uuml;nfte keine Abf&auml;rbewirkung hinsichtlich der &uuml;brigen Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin eintritt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Unter Aufhebung der Vorentscheidung und der Einspruchsentscheidung war deshalb der angefochtene &Auml;nderungsbescheid mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass keine Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb vorliegen. Diese Feststellung entfaltet hinsichtlich der in dem n&auml;mlichen Bescheid getroffenen und rechtlich nachgelagerten Feststellungen Bindungswirkung (BFH-Urteil in BFHE 234, 226, BStBl II 2011, 878). Auf dieser Grundlage wird das FA Folge&auml;nderungen hinsichtlich der rechtlich nachgelagerten, in dem angegriffenen &Auml;nderungsbescheid getroffenen Feststellungen vorzunehmen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.5.2013, IV R 54\/11 Personelle Verflechtung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung; Personengruppentheorie; W&uuml;rdigung von Vereinbarungen zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung Tatbestand 1&nbsp; I. Gesellschafter der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) &#8211;der &quot;X Verm&ouml;gensverwaltung haftungsbeschr&auml;nkte Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts&quot;&#8211; waren im Streitjahr (1999) die Eheleute A und B sowie deren Kinder C und D. Die Kl&auml;gerin wurde mit Gesellschaftsvertrag &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-54-11-personelle-verflechtung-im-rahmen-einer-betriebsaufspaltung-personengruppentheorie-wuerdigung-von-vereinbarungen-zur-geschaeftsfuehrung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;54\/11 &#8211; Personelle Verflechtung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung; Personengruppentheorie; W&uuml;rdigung von Vereinbarungen zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-56834","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56834"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56834\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}