{"id":57723,"date":"1990-09-26T17:03:40","date_gmt":"1990-09-26T15:03:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=57723"},"modified":"2013-09-18T17:05:28","modified_gmt":"2013-09-18T15:05:28","slug":"bfh-urteil-vom-26-9-1990-ii-r-150_88-bstbl-1991-ii-s-320","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-26-9-1990-ii-r-150_88-bstbl-1991-ii-s-320\/","title":{"rendered":"BFH-Urteil vom 26.9.1990    (II R 150\/88) BStBl. 1991 II S. 320"},"content":{"rendered":"<p><strong>BFH-Urteil vom 26.9.1990 (II R 150\/88) BStBl. 1991 II S. 320<\/strong><\/p>\n<p>1. Eine Grundst\u00fccksschenkung ist ausgef\u00fchrt, wenn Schenker und Beschenkter in geh\u00f6riger Form \u00fcber den Eigentums\u00fcbergang einig sind und der Schenker die Eintragung der Rechts\u00e4nderung in das Grundbuch bewilligt hat. Es ist &#8211; was der BFH bisher offengelassen hat &#8211; nicht erforderlich, da\u00df der Beschenkte den Antrag auf Eintragung der Rechts\u00e4nderung beim Grundbuchamt gestellt hat.<\/p>\n<p>2. Der Annahme einer Grundst\u00fccksschenkung steht es grunds\u00e4tzlich nicht entgegen, da\u00df der Beschenkte das Grundst\u00fcck unmittelbar nach der Schenkung ver\u00e4u\u00dfert. War der Beschenkte im Verh\u00e4ltnis zum Schenker rechtlich verpflichtet, das Grundst\u00fcck an einen bestimmten Dritten zu ver\u00e4u\u00dfern oder konnte er sich der Ver\u00e4u\u00dferung infolge einer tats\u00e4chlichen Zwangssituation nicht entziehen, so kann dies die W\u00fcrdigung der Schenkungsabrede dahingehend rechtfertigen, da\u00df nicht das Grundst\u00fcck, sondern der durch den Verkauf erzielte Erl\u00f6s geschenkt sein sollte.<\/p>\n<p>ErbStG 1974 \u00a7 7 Abs. 1 Nr. 1, \u00a7 9 Abs. 1 Nr. 2, \u00a7 12 Abs. 2; BGB \u00a7 516 Abs. 1, \u00a7 525, \u00a7 873 Abs. 1, \u00a7 925 Abs. 1 Satz 1; AO 1977 \u00a7 42 Satz 1; GBO \u00a7\u00a7 17, 19.<\/p>\n<p>Vorinstanz: FG M\u00fcnster (EFG 1989, 26)<strong><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">Sachverhalt<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Durch notariell beurkundeten &#8222;\u00dcbertragungsvertrag&#8220; vom 10. September 1981 wurde dem Kl\u00e4ger und Revisionsbeklagten (Kl\u00e4ger) von seinem Vater das Eigentum an einem n\u00e4her bezeichneten Grundst\u00fcck &#8222;im Wege der Schenkung&#8220; frei von Lasten \u00fcbertragen. Das Grundst\u00fcck wurde unter \u00dcbergang aller Nutzungen und Lasten auf den Kl\u00e4ger am selben Tag \u00fcbergeben. In \u00a7 4 des Vertrages wurde das Grundst\u00fcck dem Kl\u00e4ger aufgelassen und dessen Eintragung in das Grundbuch bewilligt.<\/p>\n<p>Mit weiterem notariell beurkundeten Vertrag vom 14. September 1981 verkaufte der Kl\u00e4ger das Grundst\u00fcck an die Stadt A; als Kaufpreis waren &#8230;. DM vereinbart. Zu diesem Zeitpunkt war die Umschreibung des Eigentums auf den Kl\u00e4ger im Grundbuch noch nicht erfolgt. Die Verkaufsverhandlungen mit der Stadt hatte noch vor Abschlu\u00df des \u00dcbertragungsvertrages der Vater des Kl\u00e4gers gef\u00fchrt. Nach dem Bebauungsplan sollte das Grundst\u00fcck f\u00fcr Freizeitanlagen genutzt werden.<\/p>\n<p>Der Beklagte und Revisionskl\u00e4ger (das Finanzamt &#8211; FA -) nahm an, da\u00df durch die Vertr\u00e4ge vom 10. und 14. September 1981 eine mittelbare Geldschenkung beabsichtigt gewesen sei und legte dem Schenkungsteuerbescheid vom 30. Oktober 1985 als steuerpflichtigen Erwerb die Kaufpreisforderung in H\u00f6he von &#8230;. DM zugrunde.<\/p>\n<p>Auf die Klage beurteilte das Finanzgericht (FG) die Schenkung als Grundst\u00fccksschenkung und setzte die Schenkungsteuer entsprechend der Bewertung nach \u00a7 12 Abs. 2 des Erbschaftsteuergesetzes (ErbStG) 1974 von 43.992 DM auf 13.566 DM herab; die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 1989, 26 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Mit der Revision beantragt das FA, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/p>\n<p>Der Kl\u00e4ger beantragt, die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<strong><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Die Revision des FA ist unbegr\u00fcndet. Zu Recht hat das FG entschieden, da\u00df dem Kl\u00e4ger das Grundst\u00fcck und nicht der Erl\u00f6s aus dem Verkauf des Grundst\u00fccks unentgeltlich zugewendet worden ist.<\/p>\n<p>1. Seit dem Urteil vom 14. M\u00e4rz 1979 II R 67\/76 (BFHE 127, 437, BStBl II 1979, 642) hat der erkennende Senat in st\u00e4ndiger Rechtsprechung die Auffassung vertreten, da\u00df ein Schenkungsversprechen \u00fcber ein Grundst\u00fcck ausgef\u00fchrt sei, wenn die Vertragspartner die f\u00fcr die Eintragung der Rechts\u00e4nderung in das Grundbuch erforderlichen Erkl\u00e4rungen in geh\u00f6riger Form abgegeben haben und der Beschenkte auf Grund dieser Erkl\u00e4rungen in der Lage ist, beim Grundbuchamt die Eintragung der Rechts\u00e4nderung zu bewirken (Urteile vom 14. Juli 1982 II R 16\/81, BFHE 136, 501, BStBl II 1983, 19 zu 1. der Gr\u00fcnde; vom 18. Mai 1988 II R 163\/85, BFHE 153, 231, BStBl II 1988, 741 zu 3. der Gr\u00fcnde, und vom 6. M\u00e4rz 1990 II R 63\/87, BFHE 159, 555, BStBl II 1990, 504 zu 2. d der Gr\u00fcnde). Diese Voraussetzungen sind im Streitfall erf\u00fcllt. In \u00a7 4 des notariell beurkundeten \u00dcbertragungsvertrages ist von den Vertragsparteien die Auflassung erkl\u00e4rt und die Eintragung der Rechts\u00e4nderung in das Grundbuch von dem Berechtigten, n\u00e4mlich dem Schenker, bewilligt worden.<\/p>\n<p>a) Der Annahme, da\u00df hiernach die Schenkung als Grundst\u00fccksschenkung vollzogen ist, st\u00fcnde &#8211; das FG hat insoweit keine Feststellungen getroffen &#8211; nicht entgegen, wenn der Kl\u00e4ger als Beschenkter vor der Ver\u00e4u\u00dferung des Grundst\u00fccks an die Stadt beim Grundbuchamt (noch) keinen Antrag auf Eintragung der Eigentums\u00e4nderung in das Grundbuch gestellt h\u00e4tte; einer Zur\u00fcckverweisung an das FG bedarf es daher nicht. Allerdings hat es der Senat in den Entscheidungen in BFHE 136, 501, BStBl II 1983, 19, BFHE 153, 231, BStBl II 1988, 741, und BFHE 159, 555, BStBl II 1990, 504 jeweils offengelassen, ob die Auflassung erst dann als Ausf\u00fchrung der Schenkung anzusehen sei, wenn durch Stellung des Grundbuchantrages seitens des Beschenkten die sch\u00fctzenden Wirkungen des \u00a7 17 der Grundbuchordnung (GBO) eingetreten sind. Dieses Erfordernis braucht jedoch zur Auflassung und Eintragungsbewilligung nicht hinzuzutreten, damit eine Schenkung als Grundst\u00fccksschenkung i.S. des \u00a7 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG 1974 ausgef\u00fchrt ist.<\/p>\n<p>Der Gegenstand einer Schenkung richtet sich danach, was nach der Schenkungsabrede geschenkt sein sollte und wor\u00fcber der Beschenkte im Verh\u00e4ltnis zum Schenker tats\u00e4chlich und rechtlich verf\u00fcgen kann (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211; BFH &#8211; vom 28. November 1984 II R 133\/83, BFHE 142, 511, BStBl II 1985, 159 zu 2. der Gr\u00fcnde; vom 13. September 1989 II R 67\/86, BFHE 157, 572, BStBl II 1989, 1034, und vom 6. M\u00e4rz 1985 II R 19\/84, BFHE 143, 291, BStBl II 1985, 382). Das ist bei dem im Streitfall zugrunde liegenden Sachverhalt das Grundst\u00fcck, denn die f\u00fcr den Vollzug des Schenkungsversprechens erforderliche Verm\u00f6gensverschiebung ist mit Abschlu\u00df des notariell beurkundeten Vertrages vom 10. September 1981 eingetreten. Mit der Auflassung an den Beschenkten (\u00a7 925 Abs. 1 Satz 1, \u00a7 873 Abs. 1 des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches &#8211; BGB -) und deren Eintragungsbewilligung in das Grundbuch (\u00a7 19 GBO) hat der Schenker alles zur Bewirkung der Leistung Erforderliche getan. Der Beschenkte kann seinerseits jederzeit die Eintragung im Grundbuch als Eigent\u00fcmer beantragen und damit den Eintritt der &#8211; dinglichen &#8211; Rechts\u00e4nderung herbeif\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus kann er bereits vorher \u00fcber die durch die Rechtsgesch\u00e4fte f\u00fcr ihn begr\u00fcndeten Rechte verf\u00fcgen, insbesondere kann er an einen Dritten weiter auflassen, denn in der Auflassung liegt regelm\u00e4\u00dfig die Einwilligung des Ver\u00e4u\u00dferers (Schenkers) zur Weiterverf\u00fcgung durch den Erwerber (RGZ 135, 378, 382 f.; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschlu\u00df vom 6. August 1987 &#8211; BReg. 2 Z 124\/86, Deutsche Notar-Zeitschrift &#8211; DNotZ &#8211; 1988, 117, 118; St\u00fcrner\/Soergel, B\u00fcrgerliches Gesetzbuch, 12. Aufl. 1989, \u00a7 925 Rz. 29).<\/p>\n<p>b) Schenkungsteuerrechtlich ohne Belang ist es, ob die so erlangte Rechtsposition deshalb nicht von sicherem Bestand ist, weil es dem Schenker m\u00f6glich w\u00e4re, den Eigentums\u00fcbergang auf den Beschenkten dadurch zu vereiteln, da\u00df er das Grundst\u00fcck anderweit ver\u00e4u\u00dfert, da durch die Auflassung keine Verf\u00fcgungsbeschr\u00e4nkung des Auflassenden eintritt. Wie der Senat im Urteil in BFHE 157, 572, BStBl II 1989, 1034 unter Einschr\u00e4nkung der Rechtsausf\u00fchrungen in BFHE 142, 511, BStBl II 1985, 159 entschieden hat, steht der Umstand, da\u00df sich der Schenker den jederzeitigen Widerruf vorbehalten hat, der Schenkungsteuerpflicht nicht entgegen. Um so weniger steht es der Entstehung von Schenkungsteuer nach \u00a7 7 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. \u00a7 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG 1974 entgegen, wenn dem Schenker &#8211; abgesehen von den F\u00e4llen der \u00a7\u00a7 528, 530 BGB &#8211; ein solches Widerrufsrecht nicht einger\u00e4umt ist und die Rechtsposition des Beschenkten durch den Schenker lediglich auf Grund abredewidriger Verf\u00fcgungen beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>2. An diesem Ergebnis und der daraus folgenden Bewertung des Erwerbs des Kl\u00e4gers gem\u00e4\u00df \u00a7 12 Abs. 2 ErbStG 1974 auf der Grundlage des Einheitswertes \u00e4ndert im Streitfall nichts, da\u00df der Kl\u00e4ger bereits vier Tage nach Abschlu\u00df des \u00dcbertragungsvertrages das Grundst\u00fcck an die Stadt A verkauft und die Auflassung erkl\u00e4rt hat.<\/p>\n<p>a) Insbesondere ist die dem Streitfall zugrunde liegende Rechtsgestaltung nicht deshalb als Mi\u00dfbrauch von Gestaltungsm\u00f6glichkeiten des Rechts (\u00a7 42 Satz 1 der Abgabenordnung &#8211; AO 1977 -) zu beurteilen, weil zwischen der Bewertung nach \u00a7 12 Abs. 2 ErbStG 1974 und der nach \u00a7 12 Abs. 1 ErbStG 1974 eine erhebliche Diskrepanz besteht; der Senat bleibt bei der im Urteil vom 17. April 1974 II R 4\/67 (BFHE 112, 414, BStBl II 1974, 521) vertretenen Rechtsauffassung (vgl. auch BFH-Urteil vom 3. August 1988 II R 39\/86, BFHE 154, 383, BStBl II 1988, 1025 zu 2. der Gr\u00fcnde).<\/p>\n<p>b) Der vom FG festgestellte Sachverhalt ergibt auch, entgegen dem Revisionsvorbringen des FA, keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, da\u00df der Kl\u00e4ger hinsichtlich der ihm durch den \u00dcbertragungsvertrag vom 10. September 1981 einger\u00e4umten Rechte derart gebunden gewesen sei, da\u00df er den Abschlu\u00df des Grundst\u00fcckskaufvertrages mit der Stadt A zu den dort niedergelegten Bedingungen nicht h\u00e4tte vermeiden k\u00f6nnen. Eine derartige Sachverhaltsgestaltung k\u00f6nnte allerdings die W\u00fcrdigung der Schenkungsabrede dahingehend rechtfertigen, da\u00df nicht das Grundst\u00fcck, sondern der durch den Verkauf zu erzielende Erl\u00f6s geschenkt sein sollte. Zu Recht hat das FG jedoch ausgef\u00fchrt, da\u00df es hierf\u00fcr nicht schon gen\u00fcgt, wenn der Kl\u00e4ger im Hinblick auf die famili\u00e4ren Beziehungen zwischen ihm und dem Schenker und den von diesem gef\u00fchrten Verkaufsverhandlungen hinsichtlich seiner Verf\u00fcgungsbefugnis einem gewissen Druck unterworfen gewesen sei. Hieraus ergibt sich weder eine rechtliche Verf\u00fcgungsbeschr\u00e4nkung des Kl\u00e4gers noch steht die Schenkung unter einer Auflage (\u00a7 525 BGB; vgl. hierzu auch BFH-Urteil vom 5. Februar 1986 II R 188\/83, BFHE 146, 164, BStBl II 1986, 460), noch kann dem entnommen werden, da\u00df sich der Kl\u00e4ger in einer tats\u00e4chlichen Zwangssituation befunden habe, die im Verh\u00e4ltnis zum Schenker eine &#8211; rechtlich m\u00f6gliche &#8211; Verf\u00fcgung \u00fcber die ihm einger\u00e4umten Rechte ausgeschlossen h\u00e4tte. Die hierauf gerichtete R\u00fcge mangelnder Sachaufkl\u00e4rung (\u00a7 76 der Finanzgerichtsordnung &#8211; FGO -) des FA kann nicht ber\u00fccksichtigt werden, weil sie nicht den Anforderungen an die R\u00fcge eines Verfahrensversto\u00dfes entspricht (\u00a7 120 Abs. 2 FGO); insbesondere gen\u00fcgt es nicht auszuf\u00fchren, da\u00df das FG Feststellungen in einer bestimmten Richtung nicht getroffen habe, ohne die Beweise und Beweismittel anzugeben, die das FG nicht erhoben hat, deren Erhebung sich aber dem FG h\u00e4tte aufdr\u00e4ngen m\u00fcssen (BFH-Beschlu\u00df vom 24. Mai 1977 IV R 45\/76, BFHE 122, 396, BStBl II 1977, 694).<\/p>\n<p>c) Entgegen der vom FA unter Berufung auf das BFH-Urteil vom 6. M\u00e4rz 1985 II R 114\/82 (BFHE 143, 287, BStBl II 1985, 380) vertretenen Ansicht sind die Vertr\u00e4ge vom 10. und 14. September 1981 nicht derart miteinander verkn\u00fcpft, da\u00df sie sich als einheitliches Vertragswerk erwiesen, mit welchem der Vater des Kl\u00e4gers diesem die Kaufpreisforderung gegen die Stadt A h\u00e4tte zuwenden wollen. Anders als nach dem dem genannten Urteil zugrunde liegenden Sachverhalt ist im Streitfall der Wille des Schenkers, dem Beschenkten (dem Kl\u00e4ger) das Grundst\u00fcck zu schenken, wie unter 1. dargelegt, ausgef\u00fchrt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BFH-Urteil vom 26.9.1990 (II R 150\/88) BStBl. 1991 II S. 320 1. Eine Grundst\u00fccksschenkung ist ausgef\u00fchrt, wenn Schenker und Beschenkter in geh\u00f6riger Form \u00fcber den Eigentums\u00fcbergang einig sind und der Schenker die Eintragung der Rechts\u00e4nderung in das Grundbuch bewilligt hat. 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