{"id":57767,"date":"1991-09-25T13:45:09","date_gmt":"1991-09-25T11:45:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=57767"},"modified":"2013-09-18T13:47:06","modified_gmt":"2013-09-18T11:47:06","slug":"bfh-urteil-vom-25-9-1991-i-r-184_87-bstbl-1992-ii-s-406","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-25-9-1991-i-r-184_87-bstbl-1992-ii-s-406\/","title":{"rendered":"BFH-Urteil vom 25.9.1991    (I R 184\/87) BStBl. 1992 II S. 406"},"content":{"rendered":"<p><strong>BFH-Urteil vom 25.9.1991 (I R 184\/87) BStBl. 1992 II S. 406<\/strong><\/p>\n<p>Der Gewinn aus einer zeitlich und wirtschaftlich mit der Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine Kapitalgesellschaft zusammenh\u00e4ngenden Entnahme ist auch dann nach \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG 1977 i. V. m. \u00a7 34 EStG tarifbeg\u00fcnstigt, wenn die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen mit dem Buchwert ansetzt.<\/p>\n<p>UmwStG 1977 \u00a7 20 Abs. 5; EStG \u00a7 34.<\/p>\n<p>Vorinstanz: FG M\u00fcnchen (EFG 1987, 569)<strong><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">Sachverhalt<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4ger und Revisionsbeklagten (Kl\u00e4ger) betrieben in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (KG) eine gewerbliche T\u00e4tigkeit. Mit Ablauf des Streitjahres (1978) wandelten sie die KG gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a7 46 ff. des Umwandlungsgesetzes (UmwG) in eine GmbH um, die das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen mit seinem Buchwert ansetzte. Nicht eingebracht wurde ein Grundst\u00fccksanteil mit einer darauf errichteten Doppelgarage, den einer der beiden Kl\u00e4ger in sein Privatverm\u00f6gen \u00fcberf\u00fchrte.<\/p>\n<p>Der Beklagte und Revisionskl\u00e4ger (das Finanzamt &#8211; FA -) errechnete f\u00fcr den Grundst\u00fccksanteil einen Entnahmegewinn und stellte mit Bescheid vom 26. Oktober 1981 die Eink\u00fcnfte der KG aus Gewerbebetrieb f\u00fcr das Streitjahr einheitlich und gesondert fest. Dabei rechnete er den Entnahmegewinn dem laufenden Gewinn des entnehmenden Kl\u00e4gers zu und wies in den Erl\u00e4uterungen des Bescheids darauf hin, da\u00df die Tarifbeg\u00fcnstigung nach \u00a7 34 des Einkommensteuergesetzes (EStG) nicht zu gew\u00e4hren sei. Der Einspruch blieb erfolglos. Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt. Die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 1987, 569 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Mit seiner Revision r\u00fcgt das FA die Verletzung des \u00a7 20 des Umwandlungs-Steuergesetzes (UmwStG) und des \u00a7 34 EStG.<\/p>\n<p>Es beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4ger beantragen sinngem\u00e4\u00df, die Revision zur\u00fcckzuweisen.<strong><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Die Revision ist unbegr\u00fcndet; sie war deshalb zur\u00fcckzuweisen (\u00a7 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211; FGO -).<\/p>\n<p align=\"center\">A.<\/p>\n<p>Das FG hat zutreffend die ehemaligen Gesellschafter der KG als Kl\u00e4ger behandelt. Die KG wurde durch die Umwandlung auf die GmbH vollbeendet, ohne da\u00df damit das Klagerecht aus \u00a7 48 Abs. 1 Nr. 3 FGO auf diese \u00fcberging (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211; BFH &#8211; vom 26. Oktober 1989 IV R 23\/89, BFHE 159, 15, BStBl II 1990, 333). Weder die KG noch die ihr nachfolgende GmbH k\u00f6nnen deshalb als Proze\u00dfstandschafter f\u00fcr die Gesellschafter auftreten, gegen die sich der streitige Feststellungsbescheid nach Inhalt und Wirkung richtet. Klageberechtigt sind vielmehr allein die fr\u00fcheren Gesellschafter der KG.<\/p>\n<p>Die Klage wurde zwar zun\u00e4chst namens der KG erhoben. Indes hat das FG mit Recht &#8211; insbesondere auf Grund der f\u00fcr die ehemaligen Gesellschafter nachgereichten Vollmachten &#8211; eine Berichtigung der Parteibezeichnung zugelassen, da im allgemeinen nicht davon auszugehen ist, da\u00df Klage f\u00fcr ein nicht mehr existierendes Rechtsgebilde erhoben wird (vgl. BFH-Urteil vom 14. November 1986 III R 12\/81, BFHE 148, 212, BStBl II 1987, 178). Einer Beiladung von Gesellschaftern der ehemaligen KG bedurfte es nicht, da s\u00e4mtliche fr\u00fcheren Gesellschafter im vorliegenden Verfahren als Streitgenossen auftreten (vgl. \u00a7 73 Abs. 2 FGO).<\/p>\n<p>Es ist unsch\u00e4dlich, da\u00df das FA den Feststellungsbescheid an die im Zeitpunkt seines Erlasses nicht mehr bestehende KG adressierte. Der Bescheid ist dennoch als an die seinem Inhalt nach betroffenen Kl\u00e4ger gerichtet anzusehen (BFH-Urteil vom 12. August 1976 IV R 105\/75, BFHE 120, 129, BStBl II 1977, 221).<\/p>\n<p align=\"center\">B.<\/p>\n<p>Mit Recht hat das FG den streitigen Entnahmegewinn als tarifbeg\u00fcnstigt i. S. des \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG i. V. m. \u00a7 34 Abs. 1 EStG angesehen und dar\u00fcber im Verfahren der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellung entschieden (zu letzterem BFH-Urteile vom 26. November 1975 I R 44\/74, BFHE 117, 539, BStBl II 1976, 304, und vom 24. M\u00e4rz 1983 IV R 138\/80, BFHE 139, 361, BStBl II 1984, 233).<\/p>\n<p>1. Wird ein Betrieb, Teilbetrieb oder werden Mitunternehmeranteile in eine Kapitalgesellschaft gegen Gew\u00e4hrung von Gesellschaftsrechten eingebracht, so bestimmen sich die Rechtsfolgen nach den \u00a7\u00a7 20 ff. UmwStG.<\/p>\n<p>Im Streitfall ist nach den tats\u00e4chlichen Feststellungen des FG davon auszugehen, da\u00df im Wege der Gesamtrechtsnachfolge (\u00a7 49 Abs. 2 Satz 2 UmwG) die wesentlichen Grundlagen des Betriebs der KG auf die GmbH \u00fcbergingen. Der Anwendung des \u00a7 20 UmwStG steht nicht entgegen, da\u00df im zeitlichen Zusammenhang mit der Einbringung ein Grundst\u00fccksanteil aus dem Betriebsverm\u00f6gen der (ehemaligen) KG entnommen wurde, da er nach den Feststellungen des FG nicht zu den wesentlichen Grundlagen des Betriebs geh\u00f6rte (vgl. BFH-Urteil vom 29. Oktober 1987 IV R 93\/85, BFHE 151, 181, BStBl II 1988, 374, und Schmidt, Einkommensteuergesetz, 10. Aufl., 1991, \u00a7 16 Anm. 13, m. w. N.).<\/p>\n<p>2. Der Gewinn aus der Entnahme des nicht miteingebrachten Grundst\u00fccksteils ist nach \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG i. V. m. \u00a7 34 EStG tarifbeg\u00fcnstigt, da es sich um einen &#8222;bei der Ver\u00e4u\u00dferung eines Mitunternehmeranteiles im Wege der Sacheinlage gem\u00e4\u00df \u00a7 20 UmwStG erzielten Gewinn&#8220; handelt (vgl. \u00a7 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG und BFH-Urteile vom 30. April 1975 I R 41\/73, BFHE 116, 118, BStBl II 1975, 706, und in BFHE 139, 361, BStBl II 1984, 233). In diesem Sinn ist der Wortlaut des \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG zu verstehen, der zwar an sich von einem &#8222;bei der Sacheinlage entstehenden Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn&#8220; spricht, indes damit lediglich den Bezug zum Grundtatbestand des \u00a7 16 Abs. 1 EStG herstellt. Der Wortlaut des \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG schlie\u00dft somit einen Entnahmegewinn nicht von vornherein von der Beg\u00fcnstigung aus.<\/p>\n<p>a) Die Einbringung der Mitunternehmeranteile der Kl\u00e4ger im Wege der Sacheinlage in die GmbH stellt auch dann eine Ver\u00e4u\u00dferung i. S. des \u00a7 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG dar, wenn die Kapitalgesellschaft gem\u00e4\u00df \u00a7 20 Abs. 2 UmwStG das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen mit dem Buchwert ansetzt; das Entgelt besteht in der Gew\u00e4hrung von Gesellschaftsrechten (vgl. \u00a7 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG und BFH-Urteile in BFHE 116, 118, BStBl II 1975, 706, und in BFHE 139, 361, BStBl II 1984, 233).<\/p>\n<p>Zu der Betriebsver\u00e4u\u00dferung i. S. des \u00a7 16 Abs. 1 EStG werden alle Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle gerechnet, die mit der Ver\u00e4u\u00dferung zeitlich zusammenh\u00e4ngen und wirtschaftlich durch sie bedingt sind (BFH-Urteile vom 18. April 1973 I R 57\/71, BFHE 109, 505, BStBl II 1973, 700, und vom 24. Juli 1962 I 280\/61 U, BFHE 75, 414, BStBl III 1962, 418). In diesem Sinn versteht der Senat die tats\u00e4chlichen Feststellungen des FG.<\/p>\n<p>Das Gesetz stellt n\u00e4mlich nicht auf den Gewinn, der durch die Sacheinlage entsteht &#8211; den durch Gegen\u00fcberstellung des Wertes, mit dem die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen ansetzt (\u00a7 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG), und des Buchwerts der Sacheinlage entstehenden Gewinn -, sondern auf den bei, d. h. anl\u00e4\u00dflich der Sacheinlage entstehenden Gewinn.<\/p>\n<p>Der Gewinn aus einer zeitlich und wirtschaftlich mit der Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine Kapitalgesellschaft zusammenh\u00e4ngenden Entnahme ist deshalb auch dann nach \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG i. V. m. \u00a7 34 EStG tarifbeg\u00fcnstigt, wenn die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen mit dem Buchwert ansetzt (Schmidt, a. a. O., \u00a7 16 Anm. 13 und 38; H\u00fcbl in Herrmann\/Heuer\/Raupach, Einkommensteuer- und K\u00f6rperschaftsteuergesetz mit Nebengesetzen, Kommentar, \u00a7 20 UmwStG Rdnrn. 154 und 171; Glade\/Steinfeld, Umwandlungs-Steuergesetz 1977, Kommentar, 3. Aufl., Rdnrn. 972 und 1100; Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht, Rdnr. 7256, m. w. N.).<\/p>\n<p>b) Zwar lag der urspr\u00fcngliche Grund der Steuerverg\u00fcnstigungen nach \u00a7 20 Abs. 5 UmwStG i. V. m. \u00a7 16 Abs. 4, \u00a7 34 EStG darin, die zusammengeballte Aufl\u00f6sung der w\u00e4hrend vieler Jahre entstandenen stillen Reserven mit ihren typischen steuererh\u00f6henden Auswirkungen infolge der Tarifprogression zu mildern (vgl. BFH-Urteil in BFHE 151, 181, BStBl II 1988, 374, und BTDrucks V\/3186, S. 8 u. 16 &#8211; Regierungsentwurf des UmwStG 1969 -). Zu einer solchen zusammengeballten Aufl\u00f6sung kommt es aufgrund der Regelung des \u00a7 20 Abs. 4 UmwStG nicht, wenn die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen mit dem Buchwert ansetzt. In diesem Fall entsteht kein Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn i. S. des \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG. Indes gebietet die Bestimmung die Anwendung der Tarifbeg\u00fcnstigung des \u00a7 34 Abs. 1 EStG gleicherma\u00dfen f\u00fcr Ver\u00e4u\u00dferungsgewinne, die bei Ansatz des eingebrachten Betriebsverm\u00f6gens mit Zwischenwerten (zwischen Teilwert und Buchwert) entstehen. Das Gesetz beg\u00fcnstigt folglich auch Ver\u00e4u\u00dferungsgewinne aus der Aufl\u00f6sung lediglich eines (m\u00f6glicherweise geringen) Teils der stillen Reserven. Nur die Anwendung des \u00a7 16 Abs. 4 EStG wird in \u00a7 20 Abs. 5 Satz 2 UmwStG ausdr\u00fccklich vom Ansatz des eingebrachten Betriebsverm\u00f6gens mit dem Teilwert abh\u00e4ngig gemacht. Damit kommt zum Ausdruck, da\u00df die Tariferm\u00e4\u00dfigung des \u00a7 34 Abs. 1 EStG &#8211; anders als im Fall der Betriebsver\u00e4u\u00dferung nach \u00a7 16 EStG im \u00fcbrigen (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 1. Februar 1989 VIII R 33\/85, BFHE 156, 158, BStBl II 1989, 458) &#8211; nicht von der Aufl\u00f6sung s\u00e4mtlicher stillen Reserven des eingebrachten Betriebsverm\u00f6gens abh\u00e4ngen soll und deshalb auch bei einer nur geringf\u00fcgigen Aufl\u00f6sung stiller Reserven zu gew\u00e4hren ist (Widmann\/Mayer, a. a. O., Rdnr. 7254). Dann aber kann es keinen Unterschied machen, ob stille Reserven (beim Ansatz zu Zwischenwerten) nur mit einem symbolischen Betrag oder (beim Ansatz zu Buchwerten) \u00fcberhaupt nicht realisiert werden. Auch in diesem Fall m\u00fcssen Entnahmegewinne anl\u00e4\u00dflich der Ver\u00e4u\u00dferung beg\u00fcnstigt sein. Ohnehin k\u00f6nnte der Steuerpflichtige mit dem Ansatz eines geringen Zwischenwertes die Steuerbeg\u00fcnstigung eines zugleich anfallenden (hohen) Entnahmegewinns jederzeit erreichen.<\/p>\n<p>Zudem tr\u00e4gt das Gesetz dem Sinn und Zweck der Tarifbeg\u00fcnstigung des \u00a7 34 EStG nicht konsequent Rechnung, da es diese Beg\u00fcnstigung gleicherma\u00dfen den Steuerpflichtigen gew\u00e4hrt, die best\u00e4ndig dem Spitzensteuersatz unterliegen und daher allein aus der Zusammenballung stiller Reserven durch eine Betriebsver\u00e4u\u00dferung keinen Nachteil erleiden. Mit Urteil vom 24. August 1989 IV R 67\/86 (BFHE 158, 329, BStBl II 1990, 132) hat der BFH erkannt, da\u00df ein Entnahmegewinn anl\u00e4\u00dflich der Ver\u00e4u\u00dferung eines Bruchteils des Mitunternehmeranteils nach \u00a7 34 EStG steuerbeg\u00fcnstigt ist. Dies zeigt ebenfalls die lediglich subsidi\u00e4re Bedeutung des Sinns und Zwecks der Tarifbeg\u00fcnstigung.<\/p>\n<p>Im Urteil in BFHE 151, 181, BStBl II 1988, 374 hat der IV. Senat entschieden, da\u00df ein anl\u00e4\u00dflich der Einbringung eines Betriebs in eine Personengesellschaft (\u00a7 24 UmwStG) entstehender Entnahmegewinn nicht tarifbeg\u00fcnstigt ist. In seiner Entscheidung vom 19. Februar 1981 IV R 116\/77 (BFHE 133, 176, BStBl II 1981, 566) hat der IV. Senat einer Entnahme anl\u00e4\u00dflich einer unentgeltlichen Betriebs\u00fcbertragung die Tarifbeg\u00fcnstigung versagt. Von beiden Entscheidungen weicht der erkennende Senat angesichts der besonderen Bestimmung des \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG (Tarifbeg\u00fcnstigung des Ansatzes zu Zwischenwerten) nicht ab.<\/p>\n<p>c) Nach \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG ist auf einen bei einer Sacheinlage entstehenden Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn \u00a7 34 Abs. 1 EStG anzuwenden, wenn der Einbringende eine nat\u00fcrliche Person ist. Diese Voraussetzung ist im Streitfall ebenfalls erf\u00fcllt, zumal an der einbringenden Mitunternehmerschaft ausschlie\u00dflich nat\u00fcrliche Personen beteiligt waren (vgl. H\u00fcbl in Herrmann\/Heuer\/Raupach, a. a. O., \u00a7 20 UmwStG Rdnr. 170; Widmann\/Mayer, a. a. O., Rdnr. 7257).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BFH-Urteil vom 25.9.1991 (I R 184\/87) BStBl. 1992 II S. 406 Der Gewinn aus einer zeitlich und wirtschaftlich mit der Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine Kapitalgesellschaft zusammenh\u00e4ngenden Entnahme ist auch dann nach \u00a7 20 Abs. 5 Satz 1 UmwStG 1977 i. 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