{"id":59617,"date":"2013-09-12T10:55:30","date_gmt":"2013-09-12T08:55:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=59617"},"modified":"2013-09-12T10:55:30","modified_gmt":"2013-09-12T08:55:30","slug":"v-r-33-11-aufwendungsersatz-als-entgelt-anwendungsbereich-von-par-4-nr-6-buchst-a-ustg-keine-bindung-des-fg-an-rechtliche-beurteilung-der-europaeischen-kommission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-33-11-aufwendungsersatz-als-entgelt-anwendungsbereich-von-par-4-nr-6-buchst-a-ustg-keine-bindung-des-fg-an-rechtliche-beurteilung-der-europaeischen-kommission\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;33\/11 &#8211; Aufwendungsersatz als Entgelt &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 4 Nr. 6 Buchst. a UStG &#8211; Keine Bindung des FG an rechtliche Beurteilung der Europ&auml;ischen Kommission"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.7.2013, V R 33\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufwendungsersatz als Entgelt &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 4 Nr. 6 Buchst. a UStG &#8211; Keine Bindung des FG an rechtliche Beurteilung der Europ&auml;ischen Kommission<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Erh&auml;lt ein Unternehmer von einem anderen Unternehmer aufgrund einer gemeinsam betriebenen Nachtzuglinie gewinnunabh&auml;ngig Aufwendungsersatz f&uuml;r Leistungen, die er an den anderen Unternehmer erbringt, liegt ein steuerbarer Leistungsaustausch vor.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Bef&ouml;rderung &uuml;ber eine Strecke von ca. 300 km ist nicht als Leistung auf einer Grenzbetriebsstrecke nach &sect; 4 Nr. 6 Buchst. a UStG steuerfrei.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) war in den Streitjahren (2001 und 2002) beim Betrieb eines grenz&uuml;berschreitenden Nachtzugs zwischen B im Inland und M im Ausland t&auml;tig. Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin erfolgte aufgrund von Vereinbarungen mit der im Ausland ans&auml;ssigen S.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das von der Kl&auml;gerin und S abgeschlossene &quot;Abkommen&quot; vom 1.&nbsp;Januar 2002 bezog sich auf die F&uuml;hrung eines Nachtzugpaares zwischen den Orten B und M. Nach Nr.&nbsp;3 der Vereinbarung wurden alle Einnahmen und Kosten des Verkehrs bei S zusammengefasst. Gewinn und Verlust f&uuml;r die Verkehrsperiode sollten zu gleichen Teilen auf beide Parteien aufgeteilt werden. Zur Festlegung von Gewinn und Verlust waren s&auml;mtliche Einnahmen w&auml;hrend der Vertragsperiode den Kosten der S und der Kl&auml;gerin gegen&uuml;berzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem &quot;Abkommen&quot; hatte die Kl&auml;gerin der S einmal monatlich Rechnungen &uuml;ber die von ihr getragenen Kosten auf deutscher Seite zu &uuml;bersenden. Zu diesen Kosten geh&ouml;rten der Service in verschiedenen Bahnh&ouml;fen im Inland, Trassen-, Traktions- und Versicherungskosten im Inland sowie die Kosten aus einer Vereinbarung mit M &uuml;ber die Betreuung von Schlaf- und Liegewagen. Alle Einnahmen wurden bei S gesammelt, die das Buchungssystem f&uuml;r den Nachtzug betrieb. Nach Nr.&nbsp;4 des Abkommens war S &quot;platzzuteilende Bahn&quot; f&uuml;r den Nachtzug. S bot europ&auml;ischen Eisenbahnverwaltungen die Buchung von Fahrscheinen an. Die Kl&auml;gerin verkaufte demgegen&uuml;ber keine Fahrkarten und stellte keine Tickets aus, da diese ausschlie&szlig;lich durch S emittiert wurden, der auch alle Einnahmen zuflossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass die Kl&auml;gerin auf der Grundlage des &quot;Abkommens&quot; im Inland umsatzsteuerpflichtige Leistungen an S erbracht habe, und erlie&szlig; am 21.&nbsp;Mai 2004 ge&auml;nderte Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein, der insoweit Erfolg hatte, als das FA in den &Auml;nderungsbescheiden vom 12.&nbsp;Januar 2005 die von S erhaltenen Zahlungen nicht als Entgelt, sondern als Gegenleistung einschlie&szlig;lich Umsatzsteuer behandelte. Im &Uuml;brigen wies das FA den Einspruch durch Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Mai 2005 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage zum Finanzgericht (FG) hatte keinen Erfolg. Das FG ging von im Inland steuerpflichtigen Leistungen aus. Die Kl&auml;gerin habe sich als inl&auml;ndischer privater Eisenbahnunternehmer mit einem Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz im Ausland zu einer internationalen Gruppierung zum Zwecke der Erbringung von grenz&uuml;berschreitenden Eisenbahndienstleistungen zusammengeschlossen. Nach der zwischen der Kl&auml;gerin und S abgeschlossenen Vereinbarung sei der Verkehr im Ausland durch S und im Inland durch die Kl&auml;gerin abgewickelt worden. Hieraus seien keine finanziellen Verpflichtungen untereinander erwachsen. Es handele sich um Personenbef&ouml;rderungsleistungen, die im Inland steuerbar und nicht nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG) steuerbefreit seien. Der Ort der Bef&ouml;rderungsleistung bestimme sich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG danach, wo die Bef&ouml;rderung bewirkt werde. Da die Kl&auml;gerin nur f&uuml;r die Abwicklung des Verkehrs auf der inl&auml;ndischen Teilstrecke zu sorgen gehabt habe, habe sie Bef&ouml;rderungsleistungen auch nur f&uuml;r diesen Streckenabschnitt besorgt. Ihre Leistungen erstreckten sich nur auf das Inland. Eine Aufteilung in einen inl&auml;ndischen und einen ausl&auml;ndischen Streckenanteil nach &sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG sei nicht erforderlich gewesen. Es sei unerheblich, dass die Bef&ouml;rderung auch im Ausland weiter gef&uuml;hrt worden sei. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG sei als Ausnahmevorschrift eng auszulegen und im Streitfall nicht anzuwenden. F&uuml;r die insoweit erforderliche Einordnung als Betriebswechselbahnhof k&ouml;nne unabh&auml;ngig von den durch die Eisenbahnunternehmer in den Vordergrund gestellten Usancen im Eisenbahnverkehr f&uuml;r umsatzsteuerrechtliche Zwecke nicht allein auf die Vereinbarung der beteiligten Eisenbahnunternehmen abgestellt werden. Erforderlich sei ein Grenzbezug, der bei einer Entfernung von ca. 300&nbsp;km nicht mehr gegeben sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen Tatbestandsberichtigungsantrag zur Frage des Inhalts des Zugtickets lehnte das FG mit Beschluss vom 15.&nbsp;November 2011 ab. Das dem FG vorliegende Zugticket weise allein auf S, nicht aber auch auf die Kl&auml;gerin hin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das Urteil des FG wendet sich die Kl&auml;gerin mit ihrer Revision. Sie r&uuml;gt Verletzung materiellen und formellen Rechts. Ihre Leistungen seien nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG steuerfrei, da diese Vorschrift nach dem Neutralit&auml;tsgrundsatz nicht nur auf Eisenbahnen des Bundes anzuwenden sei. Von einem Betriebswechselbahnhof sei dann auszugehen, wenn die beteiligten Eisenbahnen einen Tarifschnitt an Bahnh&ouml;fen vereinbarten und wenn von diesem Bahnhof bis zur Grenze kein kommerzieller Zwischenhalt stattfinde. Der Bahnhof X-Y sei auch deshalb als Betriebswechselbahnhof anzusehen, weil einem Antrag beim Bundesverkehrsministerium nicht widersprochen worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe auch gegen &sect;&nbsp;3b UStG versto&szlig;en. Die Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG sei offenkundig falsch. Sie, die Kl&auml;gerin, habe im Wesentlichen Traktionsleistungen erbracht. Zwischen ihr und S liege eine internationale Gruppierung vor. Bei der Traktionsleistung handele es sich um eine gegen&uuml;ber der Personenbef&ouml;rderung eigenst&auml;ndige Leistung. Sie sei auf einer fiskalisch ausl&auml;ndischen Strecke t&auml;tig geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es sei bis zur m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG unstreitig gewesen, dass sie gemeinsam mit S nach au&szlig;en aufgetreten sei. Erstmals im Urteil habe das FG einen abweichenden Sachverhalt zugrunde gelegt und angenommen, dass nicht sie, sondern nur S nach au&szlig;en in Erscheinung getreten sei. Die Annahme des FG, das vorgelegte Ticket weise allein S aus, sei unzutreffend, da das Ticket auch die Kl&auml;gerin nenne. Das FG sei daher von einem unzutreffenden Sachverhalt ausgegangen. Sie habe erfolglos versucht, dies durch einen Tatbestandsberichtigungsantrag und eine Anh&ouml;rungsr&uuml;ge zu korrigieren. Im &Uuml;brigen komme es auf den Au&szlig;enauftritt auf den Fahrscheinen nicht entscheidend an, da auch die Werbung f&uuml;r den Nachtzug zu ber&uuml;cksichtigen sei. Es sei geradezu lebensfremd und stehe in Widerspruch zu jeglichem Erfahrungssatz, dass sie, die Kl&auml;gerin, am Zugbetrieb nur verdeckt beteiligt gewesen sei und ihre Beteiligung an diesem Prestigeprojekt geheim gehalten habe. H&auml;tte das FG einen entsprechenden Hinweis erteilt, h&auml;tte sie vorgetragen, dass die Nennung nur im Zusammenhang mit dem Mehrwertsteuerausweis erfolgt sei. Ma&szlig;geblich seien aber nicht Fahrkarten, sondern ihr gemeinsamer Au&szlig;enauftritt mit S auf Werbetr&auml;gern und im Internet. Das FG habe nicht darauf hingewiesen, dass es nicht vom Vorliegen einer Gewinnpoolung ausgehe. Das FG habe &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) verletzt und sei seiner Hinweispflicht nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 FGO nicht nachgekommen. Das FG habe auch die Er&ouml;rterungspflicht nach &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 FGO verletzt. Verletzt sei auch der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 und 2 FGO), da das FG tats&auml;chliches Vorbringen nicht zur Kenntnis genommen habe. Ihr Vortrag zur Gewinnpoolung sei nicht ber&uuml;cksichtigt worden. Es liege eine &Uuml;berraschungsentscheidung vor. Die Gewinnabh&auml;ngigkeit des Aufwendungsersatzes ergebe sich auch aus R&uuml;ckzahlungen im Jahr 2008. Es handele sich zudem um eine Bef&ouml;rderung von Gegenst&auml;nden. F&uuml;r das Vorliegen einer Grenzbetriebsstrecke reiche es aus, dass auf dieser Strecke kein Zwischenhalt erfolge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG und die Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Mai 2005 aufzuheben und unter Aufhebung der ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r 2001 und 2002 vom 12.&nbsp;Januar 2005 und 21.&nbsp;Mai 2005 die Kl&auml;gerin erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; zu veranlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Steuerfreiheit l&auml;gen nicht vor. &sect;&nbsp;3b UStG sei nicht verletzt, da die Kl&auml;gerin eine einheitliche Bef&ouml;rderungsleistung erbracht habe. Es liege auch kein Gewinnpool vor. Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Steuerfreiheit aufgrund der Leistungserbringung auf einer Grenzbetriebsstrecke l&auml;gen nicht vor. Schlie&szlig;lich seien auch keine Verfahrensfehler gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Die Kl&auml;gerin hat nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG als Unternehmer Leistungen im Inland gegen Entgelt im Rahmen ihres Unternehmens ausgef&uuml;hrt. Die Leistungen sind mangels Steuerbefreiung auch steuerpflichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin erbrachte aufgrund des mit der S geschlossenen Abkommens Leistungen gegen Entgelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG steuerbare Leistung gegen Entgelt setzt nach &uuml;bereinstimmender Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) und des Bundesfinanzhofs (BFH) voraus, dass zwischen dem Unternehmer und dem Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis besteht, das einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt begr&uuml;ndet, so dass das Entgelt als Gegenwert f&uuml;r die Leistung anzusehen ist (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;60\/05, BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.a, m.w.N. zur Rechtsprechung von EuGH und BFH).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch Leistungen, die ein Gesellschafter an seine Gesellschaft erbringt, sind steuerbar, wenn ihnen ein Rechtsverh&auml;ltnis zugrunde liegt, das einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt begr&uuml;ndet. So liegt ein steuerbarer Leistungsaustausch z.B. dann vor, wenn der Gesellschafter einen Gegenstand nicht gegen Beteiligung am Gewinn und Verlust in seine Gesellschaft einbringt, sondern ihn ihr im Wege der Verpachtung gegen Zahlung eines Pachtzinses zur Verf&uuml;gung stellt (EuGH-Urteil vom 27.&nbsp;Januar 2000 C-23\/98, Heerma, Slg. 2000, I-419 Rdnr.&nbsp;13). Ebenso liegt bei einem Konsortium ein steuerbarer Leistungsaustausch vor, wenn Arbeiten, die die Mitglieder eines Konsortiums entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitsanteil durchf&uuml;hren, verg&uuml;tet werden (EuGH-Urteil vom 29.&nbsp;April 2004 C-77\/01, EDM, Slg. 2004, I-4295 Rdnrn.&nbsp;86&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das f&uuml;r den Leistungsaustausch erforderliche Rechtsverh&auml;ltnis kann auf schuld- oder gesellschaftsvertraglichen Vereinbarungen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter beruhen. Als Besonderheit bei Gesellschaftsverh&auml;ltnissen ist allerdings zu ber&uuml;cksichtigen, dass sich der erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung bei einer durch den Gesellschafter erbrachten Leistung nicht aus der Beteiligung des Gesellschafters am allgemeinen Gewinn und Verlust der Gesellschaft ergibt. Auch wenn sich der Gesellschafter nicht auf das Halten seiner Beteiligung beschr&auml;nkt, sondern weiter gehende Leistungen gegen&uuml;ber der Gesellschaft erbringt, ist die allgemeine Gewinnbeteiligung nicht als Entgelt anzusehen (BFH-Urteil in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.b&nbsp;aa). Dementsprechend besteht der f&uuml;r die Steuerbarkeit erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen Dividende (Gewinnanteil) und Dienstleistung selbst dann nicht, wenn die Leistung von einem Aktion&auml;r (Gesellschafter) erbracht wird (EuGH-Urteil vom 14.&nbsp;November 2000 C-142\/99, Floridienne und Berginvest, Slg.&nbsp;2000, I-9567 Rdnr.&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall erbrachte die Kl&auml;gerin mit ihrer T&auml;tigkeit auf dem inl&auml;ndischen Streckenabschnitt des Nachtzugs auf der Grundlage des mit S abgeschlossenen Abkommens Leistungen gegen Entgelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Entgeltlichkeit der von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen ergibt sich daraus, dass die S vereinbarungsgem&auml;&szlig; die bei der Kl&auml;gerin anfallenden Kosten erstattete (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.b&nbsp;bb zum Entgeltcharakter bei der Gew&auml;hrung von Aufwendungsersatz). Der Senat kann bei der Beurteilung der Steuerbarkeit der durch die Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen offenlassen, ob die Kl&auml;gerin und S durch den Abschluss des &quot;Abkommens&quot; ein Gesellschaftsverh&auml;ltnis begr&uuml;ndet haben. Selbst wenn ein derartiges Gesellschaftsverh&auml;ltnis vorl&auml;ge, w&auml;ren die Leistungen der Kl&auml;gerin nur dann als au&szlig;erhalb eines Leistungsaustausches erfolgt anzusehen, wenn eine lediglich gewinnabh&auml;ngige Verg&uuml;tung vorl&auml;ge. Dies trifft auf den von S geschuldeten Aufwendungsersatz nicht zu, da die Zahlung des Aufwendungsersatzes nicht unter dem Vorbehalt einer Gewinnentstehung stand, sondern unbedingt zu erfolgen hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine Gewinnabh&auml;ngigkeit des von S zu gew&auml;hrenden Aufwendungsersatzes ergab sich nicht aufgrund des Anspruchs der Kl&auml;gerin auf Gewinn- und Verlustbeteiligung aus dem Betrieb des Nachtzugs nach Ablauf der G&uuml;ltigkeit des &quot;Abkommens&quot;. Denn wie der EuGH in seinem Urteil Floridienne und Berginvest in Slg.&nbsp;2000, I-9567 Rdnr.&nbsp;23 ausdr&uuml;cklich entschieden hat, besteht der f&uuml;r die Steuerbarkeit erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen Dividende (Gewinnanteil) und Dienstleistung auch dann nicht, wenn der Gesellschafter die Leistung erbringt. F&uuml;hrt danach die allgemeine Gewinnbeteiligung bei entgeltlichen Leistungen des Gesellschafters an die Gesellschaft im Gewinnfall nicht zu einer Entgelterh&ouml;hung, kann sich auch im Verlustfall keine Entgeltminderung ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dass die Kl&auml;gerin im Verlustfall den Verlust anteilig zu tragen und ggf. Zahlungen an S zu leisten hatte und &#8211;nach ihrem Vortrag im Revisionsverfahren&#8211; in sp&auml;teren Jahren tats&auml;chlich auch an S geleistet hat, f&uuml;hrt zu keiner anderen Beurteilung. Denn eine derartige Verlustbeteiligung steht nur im unmittelbaren Zusammenhang zur Gewinnverteilungsabrede, nicht aber auch im unmittelbaren Zusammenhang zu dem daneben &#8211;au&szlig;erhalb der Gewinnverteilungsabrede&#8211; vereinbarten Aufwendungsersatz. Ist der Gewinnanteil kein Leistungsentgelt f&uuml;r Leistungen eines Gesellschafters an seine Gesellschaft (EuGH-Urteil Floridienne und Berginvest in Slg. 2000, I-9567 Rdnr.&nbsp;23) und daher bei einer entgeltlichen Leistung des Gesellschafters an die Gesellschafter nicht entgelterh&ouml;hend zu ber&uuml;cksichtigen, wirkt sich auch eine Verlustbeteiligung nicht entgeltmindernd aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Steuerbarkeit der von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen steht entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin nicht im Widerspruch zur Senatsrechtsprechung zur sog. Gewinnpoolung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach dem Senatsurteil vom 12.&nbsp;Februar 1970 V&nbsp;R&nbsp;50\/66 (BFHE 98, 518, BStBl II 1970, 477, unter 3.) ist eine Gewinnpoolung gegeben, &quot;wenn mehrere Unternehmer, die ihre Gesch&auml;fte nach au&szlig;en im eigenen Namen (jeder f&uuml;r sich) betreiben und nicht in einem Leistungsaustausch miteinander stehen, auf Grund interner Vereinbarungen ihre Erl&ouml;se nach Abzug der Unkosten ganz oder teilweise nach einem bestimmten Schl&uuml;ssel unter sich aufteilen&quot;. Hieran fehlt es, wenn &quot;nicht mehrere Unternehmer ihre selbst&auml;ndig erzielten Gewinne zusammen[legen], um sie unter sich aufzuteilen, sondern &#8230; lediglich der bei einem von ihnen anfallende Gewinn verteilt wird. Die Beteiligten bet&auml;tigen sich &#8230; [dann] auf verschiedenen Wirtschaftsstufen, [so dass zwischen ihnen] &#8230; in vollem Umfange ein Leistungsaustausch statt[findet]&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall fehlt es an einer &quot;Gewinnpoolung&quot; im Sinne der vorstehenden Entscheidung schon deshalb, weil die Kl&auml;gerin und S nicht jeder f&uuml;r sich Gesch&auml;fte nach au&szlig;en im eigenen Namen betrieben haben. Eine Gewinnpoolung l&auml;ge nur vor, wenn die Kl&auml;gerin und S im Verh&auml;ltnis zu den Leistungsempf&auml;ngern, den Reisenden, jeweils eigenst&auml;ndige Bahnstrecken betrieben h&auml;tten und die dabei von ihnen jeweils eigenst&auml;ndig erzielten Gewinne &quot;gepoolt&quot; h&auml;tten. Demgegen&uuml;ber handelt es sich im Streitfall zwar um ein gemeinsames, im Verh&auml;ltnis zu den Leistungsempf&auml;ngern, den Reisenden, jedoch allein von S ausgef&uuml;hrtes Zugprojekt, f&uuml;r dessen Durchf&uuml;hrung die Kl&auml;gerin an S entgeltliche Leistungen erbrachte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die von der Kl&auml;gerin erhobenen Verfahrensr&uuml;gen sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO unerheblich, da es auf diese unter keinem denkbaren Gesichtspunkt ankommen kann (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2011 VII&nbsp;R&nbsp;62\/00, BFH\/NV 2001, 1037).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt insbesondere f&uuml;r die R&uuml;ge, dass das FG-Urteil f&uuml;r sie &uuml;berraschend gewesen sei, da sie von einem gemeinsamen Auftreten ausgegangen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Vortrag trifft bereits deshalb nicht zu, da im Verfahren vor dem FG wechselnde Auffassungen zu der Frage vertreten wurden, ob allein S Leistungen gegen&uuml;ber den Kunden erbracht habe, und das FA in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG ausgef&uuml;hrt hat, dass zwischen der Kl&auml;gerin und S keine Innenums&auml;tze, sondern ein Leistungsaustausch vorliege. Zudem kommt es auf diese Frage schon deshalb nicht an, weil sie allein die Person des Empf&auml;ngers der durch die Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen betrifft. Ob die Kl&auml;gerin aber ihre Leistungen gegen&uuml;ber S oder gegen&uuml;ber einer aus ihr und S gebildeten Gesellschaft erbracht hat, ist f&uuml;r das Vorliegen eines Leistungsaustausches jedoch unerheblich, da entgeltliche Leistungen auch auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage erbracht werden k&ouml;nnen (BFH-Urteil in BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die entgeltlichen Leistungen der Kl&auml;gerin waren im Inland steuerbar. Es liegen sonstige Leistungen i.S. von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;9 UStG vor, da es sich bei den Leistungen nicht um Lieferungen nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 UStG handelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob es sich bei den sonstigen Leistungen der Kl&auml;gerin um Bef&ouml;rderungsleistungen nach &sect;&nbsp;3b UStG oder um eine Leistung handelte, die mangels anwendbarer anderer Leistungsortsbestimmungen &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 UStG unterliegt, kann im Streitfall offenbleiben, da nach beiden Vorschriften der Leistungsort im Inland liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Handelt es sich bei den von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen um eine Bef&ouml;rderung i.S. von &sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 UStG, ist diese Leistung als Personenbef&ouml;rderung nach Satz&nbsp;1 dieser Vorschrift anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die von der Kl&auml;gerin vertretene Auffassung, nach der Gegenstand ihrer Leistung eine als Zug- und damit eine Gegenstandsbef&ouml;rderung nach &sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG gewesen sei, ist mit den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) nicht vereinbar. Danach beschr&auml;nkte sich die von der Kl&auml;gerin erbrachte Leistung nicht auf die Bef&ouml;rderung eines Zuges als Transportmittel, sondern umfasste auch den Transport der diesen Zug benutzenden Fahrg&auml;ste. Hierf&uuml;r spricht, dass die Kl&auml;gerin z.B. auch die Kosten f&uuml;r Betreuung von Schlaf- und Liegewagen zu tragen und an die S weiterzubelasten hatte. Leistungen Dritter, die sie zu bezahlen hatte, muss sie sich daher zurechnen lassen. Die von der Kl&auml;gerin zitierte rechtliche Einordnung durch einen Referatsleiter der Europ&auml;ischen Kommission f&uuml;hrt zu keiner anderen Beurteilung, da der Beurteilung durch die Europ&auml;ische Kommission im finanzgerichtlichen Verfahren keine Bindungswirkung zukommt. Abgesehen davon hat die Kommission in ihrer Stellungnahme das Vorliegen einer Bef&ouml;rderung von Gegenst&auml;nden unterstellt, ohne die dem vorgelagerte Frage auch nur zu er&ouml;rtern, ob nach dem Inhalt der Vereinbarungen zwischen der Kl&auml;gerin und S die Kl&auml;gerin Gegenst&auml;nde oder Personen bef&ouml;rderte. Ebenso kommt es nicht darauf an, ob die blo&szlig;e &quot;Traktion&quot; zu einer ausschlie&szlig;lichen Bef&ouml;rderung von Gegenst&auml;nden f&uuml;hren w&uuml;rde. Schlie&szlig;lich ist eine abweichende Sach- und Vertragslage in der Folgezeit f&uuml;r die Beurteilung in den beiden Streitjahren unbeachtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Kl&auml;gerin erbrachte die Personenbef&ouml;rderung im Inland, da sie die Bef&ouml;rderung nur auf dem inl&auml;ndischen Streckenanteil des Nachtzugs durchf&uuml;hrte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bei einer Personenbef&ouml;rderungsleistung ergibt sich entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin auch keine Nichtsteuerbarkeit aus &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;2 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (UStDV). Danach sind bei grenz&uuml;berschreitenden Personenbef&ouml;rderungen mit Schienenbahnen als ausl&auml;ndische Bef&ouml;rderungsstrecken die inl&auml;ndischen Anschlussstrecken anzusehen, die von Eisenbahnverwaltungen mit Sitz im Ausland betrieben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unabh&auml;ngig von der Frage, ob der von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;2 UStDV vorausgesetzte Betrieb einer Anschlussstrecke durch eine Eisenbahnverwaltung mit Sitz im Ausland vorliegt, scheitert die Anwendung dieser Vorschrift schon daran, dass der Begriff der inl&auml;ndischen Anschlussstrecke nur in &Uuml;bereinstimmung mit der Erm&auml;chtigungsgrundlage dieser Vorschrift und damit nur unter Ber&uuml;cksichtigung von &sect;&nbsp;3b UStG ausgelegt werden kann. &sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 UStG enth&auml;lt eine Erm&auml;chtigungsgrundlage f&uuml;r &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;2 UStDV jedoch nur insoweit, als kurze inl&auml;ndische Bef&ouml;rderungsstrecken als ausl&auml;ndische angesehen werden k&ouml;nnen. Damit nicht zu vereinbaren ist die Auffassung der Kl&auml;gerin, auch ein inl&auml;ndischer Streckenanteil von ca. 300&nbsp;km sei eine derartige Bef&ouml;rderungsstrecke.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sollte es sich bei den Leistungen der Kl&auml;gerin nicht um Bef&ouml;rderungsleistungen i.S. von &sect;&nbsp;3b UStG gehandelt haben, sind die Leistungen der Kl&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 UStG an ihrem Unternehmenssitz im Inland steuerbar, da die Anwendung anderer Regelungen zur Leistungsortbestimmung nicht in Betracht kommt. Somit kommt es auch f&uuml;r die Bestimmung des Leistungsorts nicht auf die von der Kl&auml;gerin f&uuml;r ma&szlig;geblich erachtete Frage an, wer Empf&auml;nger ihrer Leistungen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Leistungen der Kl&auml;gerin sind nicht steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Steuerfrei sind nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG &quot;die Lieferungen und sonstigen Leistungen der Eisenbahnen des Bundes auf Gemeinschaftsbahnh&ouml;fen, Betriebswechselbahnh&ouml;fen, Grenzbetriebsstrecken und Durchgangsstrecken an Eisenbahnverwaltungen mit Sitz im Ausland&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der amtlichen Gesetzesbegr&uuml;ndung zu der durch das UStG 1980 eingef&uuml;hrten Steuerbefreiung sind als Grenzbetriebsstrecken Strecken zwischen einem Gemeinschafts- oder Betriebswechselbahnhof und der Grenze anzusehen (BTDrucks&nbsp;8\/1779 S.&nbsp;32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall liegen die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG nicht vor. Auf die Frage, ob die Vorschrift mit dem Unionsrecht vereinbar ist, kommt es daher nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wie das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise entschieden hat, handelt es sich bei der von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistung umsatzsteuerrechtlich um nur eine Leistung, nicht aber um eine Vielzahl von Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung der einen durch die Kl&auml;gerin erbrachten Leistung kommt es auf das Wesen und damit das charakterbestimmende Merkmal dieser Leistung an. Unabh&auml;ngig von der Frage, ob die Anwendung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG auf &quot;Leistungen der Eisenbahnen des Bundes&quot; beschr&auml;nkt werden kann, setzt die Vorschrift voraus, dass die von der Kl&auml;gerin erbrachte Leistung ihrem Schwerpunkt nach darin besteht, &quot;sonstige Leistungen auf Gemeinschaftsbahnh&ouml;fen, Betriebswechselbahnh&ouml;fen, Grenzbetriebsstrecken und Durchgangsstrecken&quot; zu erbringen. Dies trifft auf die von der Kl&auml;gerin ausgef&uuml;hrte Leistung nicht zu. Die Kl&auml;gerin erbrachte ihre Leistungen nicht nur auf den vorstehend bezeichneten Bahnh&ouml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es handelte sich auch nicht um Leistungen auf einer Grenzbetriebsstrecke. Der Begriff der Grenzbetriebsstrecke ist dabei entsprechend dem allgemeinen Grundsatz enger Auslegung von Befreiungstatbest&auml;nden eng auszulegen (vgl. z.B. allgemein EuGH-Urteile vom 28.&nbsp;Juli 2011 C-350\/10, Nordea, Slg.&nbsp;2011, I-7359; vom 22.&nbsp;Dezember 2010 C-116\/10, Feltgen\/Bacino Charter, Slg.&nbsp;2010, I-14187; vom 3.&nbsp;Juni 2010 C-237\/09, Nathalie de Fruytier, Slg.&nbsp;2010, I-4985; vom 6.&nbsp;Mai 2010 C-94\/09, Kommission\/Frankreich, Slg.&nbsp;2010, I-4261; vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2010 C-3\/09, Erotic Center, Slg.&nbsp;2010, I-2361; vom 28.&nbsp;Januar 2010 C-473\/08, Eulitz&nbsp;GbR, Slg.&nbsp;2010, I-907). Daher k&ouml;nnen als Grenzbetriebsstrecke nur grenznahe Strecken angesehen werden, nicht aber auch die Bef&ouml;rderung auf einer Strecke von ca. 300&nbsp;km zwischen B und M. Auch liegt keine Bef&ouml;rderung an einer Durchgangsstrecke vor, da dies eine Bef&ouml;rderung im Inland zwischen zwei ausl&auml;ndischen Strecken voraussetzt. Im Hinblick auf die L&auml;nge dieser Bef&ouml;rderungsstrecke ergibt sich die Annahme einer Grenzbetriebsstrecke entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin auch nicht daraus, dass auf dieser Strecke kein Zwischenhalt erfolgt. Unerheblich ist daher auch, an welchem Ort die Grenzzollabfertigung vorgenommen wird. Da die Leistung der Kl&auml;gerin somit bereits nicht die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG erf&uuml;llt, stellt sich die Frage nach einem Versto&szlig; gegen den Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t in Bezug auf die Leistungen, die ihrer Art nach die Voraussetzungen dieser Vorschrift erf&uuml;llen und durch &quot;Eisenbahnen des Bundes&quot; erbracht werden, nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.7.2013, V R 33\/11 Aufwendungsersatz als Entgelt &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 4 Nr. 6 Buchst. a UStG &#8211; Keine Bindung des FG an rechtliche Beurteilung der Europ&auml;ischen Kommission Leits&auml;tze 1. Erh&auml;lt ein Unternehmer von einem anderen Unternehmer aufgrund einer gemeinsam betriebenen Nachtzuglinie gewinnunabh&auml;ngig Aufwendungsersatz f&uuml;r Leistungen, die er an den anderen Unternehmer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-33-11-aufwendungsersatz-als-entgelt-anwendungsbereich-von-par-4-nr-6-buchst-a-ustg-keine-bindung-des-fg-an-rechtliche-beurteilung-der-europaeischen-kommission\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;33\/11 &#8211; Aufwendungsersatz als Entgelt &#8211; Anwendungsbereich von &sect; 4 Nr. 6 Buchst. a UStG &#8211; Keine Bindung des FG an rechtliche Beurteilung der Europ&auml;ischen Kommission<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-59617","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59617"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59617\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}