{"id":60005,"date":"2013-09-18T16:02:30","date_gmt":"2013-09-18T14:02:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=60005"},"modified":"2013-09-18T16:02:30","modified_gmt":"2013-09-18T14:02:30","slug":"v-r-8-10-keine-entgeltliche-factoring-leistung-beim-erwerb-zahlungsgestoerter-forderungen-anwendungsbereich-des-par-41-nr-6-zpo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-8-10-keine-entgeltliche-factoring-leistung-beim-erwerb-zahlungsgestoerter-forderungen-anwendungsbereich-des-par-41-nr-6-zpo\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;8\/10 &#8211; Keine entgeltliche Factoring-Leistung beim Erwerb zahlungsgest&ouml;rter Forderungen &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 41 Nr. 6 ZPO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.7.2013, V R 8\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine entgeltliche Factoring-Leistung beim Erwerb zahlungsgest&ouml;rter Forderungen &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 41 Nr. 6 ZPO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Unternehmer, der ein Portfolio von zahlungsgest&ouml;rten Forderungen erwirbt, erbringt an den Forderungsverk&auml;ufer grunds&auml;tzlich selbst dann keine entgeltliche Leistung, wenn er diesen von der weiteren Verwaltung und Vollstreckung der Forderungen entlastet (Anschluss an das EuGH-Urteil vom 27. Oktober 2011 C-93\/10, <noindex>GFKL<\/noindex>, UR 2011, 933, DStR 2011, 2093, und BFH-Urteil vom 26. Januar 2012 V R 18\/08, BFH\/NV 2012, 678).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Soweit wegen R&uuml;ckbeziehung der &uuml;bertragenen Forderungen auf einen zur&uuml;ckliegenden Stichtag der Forderungsverk&auml;ufer noch das Portfolio verwaltet, liegt hierin eine unselbst&auml;ndige Nebenleistung zum steuerfreien Forderungsverkauf, die das rechtliche Schicksal der Hauptleistung teilt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist ein im Inland ans&auml;ssiges Kreditinstitut. Mit Vertrag vom 18.&nbsp;Februar 2005 verkaufte sie eine Zusammenfassung im Einzelnen genau bezeichneter notleidender Geldforderungen im Nennwert von insgesamt 295.600.000&nbsp;EUR nebst zugeh&ouml;rigen dinglichen und schuldrechtlichen Sicherheiten samt Neben-, Vorzugs- und Gestaltungsrechten (Portfolio) an die X&nbsp;Ltd., eine im Vereinigten K&ouml;nigreich ans&auml;ssige Zweckgesellschaft (K&auml;uferin) zum Preis von 42.411.000&nbsp;EUR (14,34&nbsp;% des Nennwertes). Die dem Portfolio zu Grunde liegenden Darlehensvertr&auml;ge hatte die Kl&auml;gerin zuvor ausnahmslos wegen Zahlungsverzugs gek&uuml;ndigt. Zum &uuml;berwiegenden Teil handelte es sich um Darlehensr&uuml;ckzahlungsanspr&uuml;che gegen Schuldner, &uuml;ber deren Verm&ouml;gen bereits das Insolvenzverfahren er&ouml;ffnet worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kaufvertrag wurde aufgrund einer durch Abtretung der Forderungen und Rechte im Wege der Einzelrechtsnachfolge an die im Inland ans&auml;ssige A-GmbH und durch Zahlung von 38.351.187,20&nbsp;EUR an die Kl&auml;gerin erf&uuml;llt. Die Verantwortung oder Haftung der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Zahlungsf&auml;higkeit der Schuldner oder die Werthaltigkeit der Sicherheiten wurde ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ziff.&nbsp;4.2.2 des vom Finanzgericht (FG) in Bezug genommenen Kaufvertrages vom 18.&nbsp;Februar 2005 erfolgte der Verkauf mit wirtschaftlicher Wirkung zum Cut-off-Date (31.&nbsp;Dezember 2004). Nutzungen (insbesondere die Portfolio-Eing&auml;nge), Lasten und Risiken (insbesondere die Portfolio-Aufwendungen) der Portfolio-Forderungen und Portfolio-Sicherheiten bis zum Cut-off-Date (einschlie&szlig;lich) sollten der Verk&auml;uferin zustehen, w&auml;hrend sie nach dem Cut-off-Date (ausschlie&szlig;lich) der K&auml;uferin zustanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die am Vollzugstag von der K&auml;uferin zu bezahlende Gegenleistung bestand nach &sect;&nbsp;4 Ziff.&nbsp;4.2.2 des Vertrages aus:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) dem Kaufpreis<br \/>b) abz&uuml;glich des in der Anlage Gesch&auml;tzte Portfolio-Eing&auml;nge ausgewiesenen Betrages<br \/>c) zuz&uuml;glich des in der Anlage Gesch&auml;tzte Portfolio-Auszahlungen ausgewiesenen Betrages<br \/>d) zuz&uuml;glich Zinsen in H&ouml;he von 4&nbsp;%&nbsp;p.a. ab dem Cut-off-Date (ausschlie&szlig;lich) bis zum Vollzugstag (einschlie&szlig;lich) auf den sich aus Ziff.&nbsp;4.2.2 (a) bis 4.2.2 (c) genannten Betr&auml;gen ergebenden Saldo<br \/>e) zuz&uuml;glich des in der Anlage Gesch&auml;tzte Portfolio-Aufwendungen ausgewiesenen Betrages<br \/>f) abz&uuml;glich des zu verrechnenden Gesamtbetrages der nicht verrechneten Sicherheitenerl&ouml;se.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Portfolio-Aufwendungen sind unter &sect;&nbsp;1 Ziff.&nbsp;1 des Vertrages definiert als &quot;alle in &Uuml;bereinstimmung mit der vor dem Cut-off-Date bei der Verk&auml;uferin &uuml;blichen Praxis auf die Portfolio-Forderungen oder Portfolio-Sicherungen vern&uuml;nftigerweise get&auml;tigten Aufwendungen im Sinne von &sect;&nbsp;670 BGB, insbesondere im Rahmen ordnungsgem&auml;&szlig;en Gesch&auml;ftsbetriebes entstandene Kosten Dritter, einschlie&szlig;lich Kosten f&uuml;r Vollstreckungsma&szlig;nahmen &#8230; &quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Abschn.&nbsp;3.4 des Vertrages legten die Vertragsparteien weiter fest, dass &uuml;bereinstimmend davon ausgegangen werde, dass die K&auml;uferin im Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung des Portfolios keine umsatzsteuerpflichtigen Leistungen an die Kl&auml;gerin erbringe. Falls die Finanzverwaltung jedoch anderer Auffassung sei, sei von einem voraussichtlich realisierbaren Wert der &uuml;bertragenen Forderungen von insgesamt 50.182.000&nbsp;EUR (= 16,97&nbsp;%) auszugehen. F&uuml;r diesen Fall sei vereinbart, dass die K&auml;uferin einen Teil der Differenz zwischen dem vereinbarten Kaufpreis und dem voraussichtlich realisierbaren Wert des Portfolios als Gegenleistung f&uuml;r eine Kreditgew&auml;hrung der K&auml;uferin an die Kl&auml;gerin erhalte, da davon ausgegangen werde, dass die Kl&auml;gerin den voraussichtlich realisierbaren Teil erst &uuml;ber einen Zeitraum von ca. f&uuml;nf Jahren h&auml;tte realisieren k&ouml;nnen. Bei einem insoweit zu Grunde zu legenden kalkulatorischen Zinssatz von 4,5&nbsp;% pro Jahr ergebe sich damit ein auf die Kreditgew&auml;hrung entfallender Teilbetrag von 4.771.000&nbsp;EUR. Der nach Abzug dieses Betrages noch verbleibende Differenzbetrag von 3&nbsp;Mio.&nbsp;EUR sei um die enthaltene Umsatzsteuer zu k&uuml;rzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Annahme, die K&auml;uferin habe mit dem Erwerb der zahlungsgest&ouml;rten Forderungen keine Leistungen an die Verk&auml;uferin erbracht, erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin in ihrer Umsatzsteuererkl&auml;rung 2005 nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes in der im Streitjahr 2005 geltenden Fassung (UStG) f&uuml;r Leistungen anderer im Ausland ans&auml;ssiger Unternehmer einen Betrag von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass die K&auml;uferin im Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung des Portfolios steuerbare und steuerpflichtige Leistungen gegen ein Entgelt von 6.699.237,00&nbsp;EUR (Nettobetrag der Differenz zwischen gezahltem Kaufpreis und voraussichtlich realisierbarem Wert der Forderungen) erbracht habe und setzte im Bescheid vom 11.&nbsp;April 2007 f&uuml;r Leistungen nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG einen um 1.071.861,92&nbsp;EUR erh&ouml;hten Betrag (&#8230;&nbsp;EUR) an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage mit dem Ziel der Minderung der Umsatzsteuer um 1.071.861,92&nbsp;EUR hatten keinen Erfolg. Gegenstand des Klageverfahrens war nach mehreren &Auml;nderungen zuletzt der ge&auml;nderte Bescheid vom 20.&nbsp;November 2009. Der streitige Sachverhalt blieb unber&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG vertrat in dem in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; 2010, 907 ver&ouml;ffentlichten Urteil unter Hinweis auf das Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 26.&nbsp;Juni 2003 C-305\/01, MKG (Slg.&nbsp;2003, I-6729, BStBl II 2004, 688) die Auffassung, der Erwerber zahlungsgest&ouml;rter Forderungen aus bereits gek&uuml;ndigten Kundenkreditvertr&auml;gen (sog. non-performing loans, NPL) erbringe mit der &Uuml;bernahme des Portfolios gegen&uuml;ber dem inl&auml;ndischen Kreditinstitut eine steuerbare und steuerpflichtige Leistung an den Verk&auml;ufer. Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Umsatzsteuer sei die Differenz zwischen vereinbartem Kaufpreis und dem wirtschaftlichen Restwert des Portfolios. Die Kl&auml;gerin schulde die Umsatzsteuer f&uuml;r diese von der im Ausland ans&auml;ssigen K&auml;uferin an die Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin. Unter Hinweis auf das Urteil des EuGH vom 27.&nbsp;Oktober 2011 C-93\/10, GFKL (Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2011, 933, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2011, 2093 zu Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211;) und das nachfolgende Senatsurteil vom 26.&nbsp;Januar 2012 V&nbsp;R&nbsp;18\/08 (BFH\/NV 2012, 678 zu &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG) ist sie der Auffassung, der Erwerber zahlungsgest&ouml;rter Forderungen erbringe keine Factoring-Leistung an den Verk&auml;ufer. Denn er erbringe keine Leistung an die Verk&auml;uferin aufgrund einer dauernden Gesch&auml;ftsbeziehung, sondern aufgrund eines einmaligen Ver&auml;u&szlig;erungsvorganges, bei dem der Forderungsverk&auml;ufer am weiteren wirtschaftlichen Schicksal der Forderungen nicht mehr interessiert sei. Unerheblich sei, dass die Vertragsparteien unter Ber&uuml;cksichtigung der entgegenstehenden Auffassung der Finanzverwaltung eine &quot;Differenz&quot; (Abschlag) zwischen dem (abgezinsten) wirtschaftlichen Wert und dem Kaufpreis im Vertrag ausgewiesen h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum Unterschied zwischen dem vereinbarten und dem gezahlten Kaufpreis tr&auml;gt sie vor, dieser beruhe darauf, dass der Portfolio-Verkauf mit wirtschaftlicher Wirkung zum Cut-off-Date (31.&nbsp;Dezember 2004) vereinbart gewesen sei und es sich insoweit um Kaufpreisanpassungen handele. Die von der K&auml;uferin an die Kl&auml;gerin zu zahlenden Zinsen seien eine Verg&uuml;tung f&uuml;r die sp&auml;tere Vereinnahmung des auf den 31.&nbsp;Dezember 2004 ermittelten Kaufpreises und betr&auml;fen keine Leistung der Kl&auml;gerin an die K&auml;uferin. Bei den &quot;Portfolio-Aufwendungen&quot; handele es sich um Gerichts-, Anwalts- und Notarkosten, die ab dem 31.&nbsp;Dezember 2004 wirtschaftlich der K&auml;uferin zuzurechnen und von ihr zu tragen seien. Selbst wenn man darin eine Leistung der Kl&auml;gerin sehe, handele es sich um eine Nebenleistung zu dem nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;c UStG steuerfreien Forderungsverkauf. Sie seien durch das Grundgesch&auml;ft verursacht und damit eng verbunden und im &Uuml;brigen bei Forderungsverk&auml;ufen als erg&auml;nzende Vertragsregelung bei einem abweichenden Vollzugstag &uuml;blich und h&auml;tten keinen eigenen wirtschaftlichen Zweck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings erkl&auml;rte sie in der m&uuml;ndlichen Verhandlung, dass wegen einer noch erforderlichen Vorsteuerkorrektur um 16.556,72&nbsp;EUR der Klageantrag entsprechend zu mindern sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und den Umsatzsteuerbescheid 2005 vom 20.&nbsp;November 2009 um 1.055.265,20&nbsp;EUR (1.071.861,92&nbsp;EUR .\/. 16.596,72&nbsp;EUR) zu mindern und die Umsatzsteuer auf &#8230;&nbsp;EUR herabzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen, hilfsweise der Kl&auml;gerin die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ist der Auffassung, die Forderungsk&auml;uferin habe an die Kl&auml;gerin eine steuerbare Leistung in Form der &Uuml;bernahme des Ausfallrisikos und der Wahrnehmung von Einziehungsma&szlig;nahmen erbracht. Auch sei kein weiterer Abschlag vom Kaufpreis gerechtfertigt, weil bei zahlungsgest&ouml;rten Forderungen die verz&ouml;gerte Realisierbarkeit bereits im Kaufpreis einkalkuliert sei. Der EuGH habe im Urteil GFKL in UR 2011, 933, DStR 2011, 2093 ausdr&uuml;cklich festgestellt, dass eine unter den Anwendungsbereich des Art.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG fallende wirtschaftliche T&auml;tigkeit (nur dann) nicht vorliege, wenn die Differenz zwischen dem Nennwert der Forderungen und deren Kaufpreis den tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Wert der betreffenden Forderungen widerspiegele. Im Streitfall sei f&uuml;r ein Forderungsportfolio, welches einen gewissen wirtschaftlichen Nennwert und ein gewisses Ausfallrisiko aufweise, ein vertraglich genau bezifferter Betrag f&uuml;r den Einzug der Forderungen vereinbart gewesen. Dass die Gegenleistung (Einzugsleistung und &Uuml;bernahme des Ausfallrisikos) nicht ausdr&uuml;cklich genannt sei, sei unerheblich, denn eine andere Gegenleistung f&uuml;r diese Differenz sei nicht erkennbar. Die zwischen &Uuml;bertragungsstichtag und Vollzugstag erfolgten Portfolio-Eing&auml;nge und die von der Kl&auml;gerin vereinnahmten Sicherheitserl&ouml;se minderten nicht den Kaufpreis, vielmehr sei der tats&auml;chlich zu zahlende Kaufpreis um diese Zahlungen im Wege der Verrechnung zu vermindern, da die von der Kl&auml;gerin vereinnahmten Betr&auml;ge der K&auml;uferin bereits zugestanden h&auml;tten und diese daher einen Herausgabeanspruch gegen die Kl&auml;gerin gehabt habe. Die Weiterbelastung der zwischen dem &Uuml;bertragungsstichtag und Vollzugstag angefallenen Portfolio-Aufwendungen belege das Einvernehmen zwischen Kl&auml;gerin und K&auml;uferin, dass der wirtschaftliche Wert h&ouml;her gewesen sei als der vereinbarte Kaufpreis; denn andernfalls h&auml;tte die K&auml;uferin keinen Gewinn erzielen k&ouml;nnen. Die Weiterberechnung eines Betrages von 230.718,28&nbsp;EUR f&uuml;r den Einzug von Forderungen belege, dass die Aufwendungen f&uuml;r den Forderungseinzug nicht nur marginal seien; Aufwendungen in der bezeichneten H&ouml;he f&uuml;r Forderungen in H&ouml;he von 4.556.279,42&nbsp;EUR entspr&auml;chen rechnerisch bezogen auf das gesamte Portfolio 2.541.087,51&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zumindest sei ein steuerpflichtiger Leistungsaustausch im Zwischenzeitraum zwischen Stichtag und Vertragsschluss anzunehmen. Der Differenzbetrag zwischen der vereinbarten Kaufsumme von 42.411.000&nbsp;EUR und der tats&auml;chlichen Zahlung in H&ouml;he von 38.351.187,20&nbsp;EUR sei Entgelt f&uuml;r eine Leistung der Forderungsk&auml;uferin an die Kl&auml;gerin in Form der Entlastung der K&auml;uferin vom Forderungseinzug im Zwischenzeitraum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Richter am Bundesfinanzhof (RiBFH) Dr.&nbsp;A hat mitgeteilt, dass er am vorausgegangenen Verfahren wegen Umsatzsteuer 2005 sowie im Verfahren wegen Aussetzung der Vollziehung (AdV) des Umsatzsteuerbescheides f&uuml;r 2005 als Prozessbevollm&auml;chtigter der Kl&auml;gerin aufgetreten sei. RiBFH Dr.&nbsp;B war als Richter beim FG &uuml;ber den Antrag der Kl&auml;gerin auf AdV t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. A. Der Senat entscheidet in der gesch&auml;ftsplanm&auml;&szlig;igen Besetzung einschlie&szlig;lich des RiBFH Dr.&nbsp;B und anstelle des nach &sect;&nbsp;51 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) i.V.m. &sect;&nbsp;41 Nr.&nbsp;4 der Zivilprozessordnung (ZPO) ausgeschlossenen RiBFH Dr.&nbsp;A mit dem nach dem Gesch&auml;ftsverteilungsplan des Bundesfinanzhofs (BFH) f&uuml;r dessen Vertretung zust&auml;ndigen RiBFH Dr.&nbsp;C.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;51 Abs.&nbsp;1 FGO gelten f&uuml;r die Ausschlie&szlig;ung oder Ablehnung der Gerichtspersonen die &sect;&sect;&nbsp;41 bis 49 ZPO sinngem&auml;&szlig;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;41 Nr.&nbsp;4 ZPO ist ein Richter von der Aus&uuml;bung des Richteramts kraft Gesetzes ausgeschlossen in Sachen, in denen er als Prozessbevollm&auml;chtigter oder Beistand einer Partei bestellt oder als gesetzlicher Vertreter einer Partei aufzutreten berechtigt ist oder gewesen ist. Diese Voraussetzungen liegen in Bezug auf RiBFH Dr.&nbsp;A vor. An dessen Stelle tritt nach dem Gesch&auml;ftsverteilungsplan f&uuml;r 2013 Teil&nbsp;A, V.&nbsp;Senat der zu dessen Vertretung berufene RiBFH Dr.&nbsp;C.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;41 Nr.&nbsp;6 ZPO ausgeschlossen ist ein Richter in Sachen, in denen er in einem fr&uuml;heren Rechtszug oder im schiedsrichterlichen Verfahren bei dem Erlass der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt hat, sofern es sich nicht um die T&auml;tigkeit eines beauftragten oder ersuchten Richters handelt. Die Regelung betrifft nur die Mitwirkung beim Erlass der angefochtenen Entscheidung selbst in einer fr&uuml;heren (unteren) Instanz (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 31.&nbsp;Januar 2001 II&nbsp;R&nbsp;49\/00, BFH\/NV 2001, 931, und vom 6.&nbsp;Februar 1996 X&nbsp;B&nbsp;95\/95, BFH\/NV 1996, 752). Kein Fall des &sect;&nbsp;41 Nr.&nbsp;6 ZPO liegt daher vor, wenn der Richter in der fr&uuml;heren Instanz in einem anderen Verfahren mitgewirkt hat, wie hier RiBFH Dr.&nbsp;B, an einem zur&uuml;ckweisenden Beschluss in dem im &Uuml;brigen lediglich summarischen Verfahren wegen AdV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Die Revision ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und Zur&uuml;ckverweisung des Sache an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 FGO). Entgegen der Auffassung des FG erbringt ein Unternehmer, der aufgrund der Vorgaben des Schreibens des Bundesministeriums f&uuml;r Finanzen (BMF) vom 3.&nbsp;Juni 2004 IV&nbsp;B&nbsp;7 -S&nbsp;7104- 18\/04, BStBl I 2004, 737 zahlungsgest&ouml;rte Forderungen unter &quot;Vereinbarung&quot; eines vom Kaufpreis abweichenden &quot;wirtschaftlichen Werts&quot; erwirbt, an den Forderungsverk&auml;ufer keine entgeltliche Leistung. Soweit wegen R&uuml;ckbeziehung der &uuml;bertragenen Forderungen auf einen zur&uuml;ckliegenden Stichtag die Kl&auml;gerin noch das Portfolio verwaltet hat, liegt darin lediglich eine Nebenleistung zum steuerfreien Forderungsverkauf ohne eigenst&auml;ndiges wirtschaftliches Gewicht. Gleichwohl f&uuml;hrt die Revision zur Zur&uuml;ckverweisung, weil wegen der erforderlichen Vorsteuerkorrekturen Feststellungen des FG fehlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FA hat zu Unrecht Umsatzsteuer wegen einer Factoring-Leistung der K&auml;uferin an die Verk&auml;uferin nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG festgesetzt. Nach dieser Vorschrift schuldet der Leistungsempf&auml;nger u.a. die Umsatzsteuer, wenn er ein Unternehmer ist und sonstige Leistungen eines im Ausland ans&auml;ssigen Unternehmers bezieht mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistungen ausgef&uuml;hrt werden, oder mit Ausstellung der Rechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entgegen der Auffassung des FG hat die im Ausland ans&auml;ssige K&auml;uferin im Streitfall durch den entgeltlichen Erwerb der zahlungsgest&ouml;rten Forderungen keine steuerbare Leistung an die Kl&auml;gerin erbracht. Ein Unternehmer, der auf eigenes Risiko sog. zahlungsgest&ouml;rte Forderungen (s. dazu BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 737, IV Tz&nbsp;12; Abschn.&nbsp;18 Abs.&nbsp;12 S&auml;tze&nbsp;5&nbsp;ff. Umsatzsteuer-Richtlinien 2008; Abschn.&nbsp;2.4. Abs.&nbsp;7 und 8 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses &#8211;UStAE&#8211;) zu einem unter ihrem Nennwert liegenden Preis kauft, erbringt keine entgeltliche Leistung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG und Art.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG, wenn die Differenz zwischen dem Nennwert dieser Forderungen und deren Kaufpreis den tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Wert der betreffenden Forderungen zum Zeitpunkt ihrer &Uuml;bertragung widerspiegelt (vgl. EuGH-Urteil GFKL in UR 2011, 933, DStR 2011, 2093 Rdnr.&nbsp;26; BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Januar 2012 V&nbsp;R&nbsp;18\/08, BFHE 236, 250, DStR 2012, 513, und vom 15.&nbsp;Mai 2012 XI&nbsp;R&nbsp;28\/10, BFHE 237, 537). Vielmehr erbringt die Forderungsverk&auml;uferin eine nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;c UStG steuerfreie Leistung an die Forderungsk&auml;uferin, nicht aber &#8211;umgekehrt&#8211; die K&auml;uferin eine Factoring-Leistung an die Verk&auml;uferin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Auffassung des FA unterscheiden sich die vom EuGH und nachfolgend vom erkennenden Senat entschiedenen Sachverhalte in diesem Punkt nicht. Denn in beiden F&auml;llen haben die Vertragsbeteiligten lediglich aufgrund der unterschiedlichen Beurteilung des Verkaufs zahlungsgest&ouml;rter Forderungen und unter Ber&uuml;cksichtigung des BMF-Schreibens in BStBl I 2004, 737, das zur Umsetzung des EuGH-Urteils MKG in Slg.&nbsp;2003, I-6729, BStBl II 2004, 688 und des Folgeurteils des BFH vom 4.&nbsp;September 2003 V&nbsp;R&nbsp;34\/99 (BFHE 203, 209, BStBl II 2004, 667) ergangen war, eine vertragliche Vereinbarung zum sog. wirtschaftlichen Nennwert der verkauften Forderungen getroffen und f&uuml;r beide Vertragspartner verbindlich die Kalkulation des Kaufpreises f&uuml;r die zahlungsgest&ouml;rten Forderungen aufgeschl&uuml;sselt, dies ausgehend vom voraussichtlich realisierbaren Teil der Forderungen, der voraussichtlichen Zeitspanne bis zur Realisierung der Forderung von ca. f&uuml;nf Jahren unter Ber&uuml;cksichtigung eines angenommenen Zinssatzes den abgezinsten wirtschaftlichen Wert beziffert und &#8211;ebenso wie in dem vom EuGH und BFH entschiedenen Fall&#8211; einen Abschlag (hier von 3&nbsp;Mio.&nbsp;EUR) ber&uuml;cksichtigt. Zwar steht &#8211;worauf das FA zur Begr&uuml;ndung seiner Auffassung hinweist&#8211; nach dem Leitsatz des EuGH-Urteils MKG in Slg.&nbsp;2003, I-6729, BStBl II 2004, 688 das Fehlen einer entgeltlichen Leistung und einer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit unter dem Vorbehalt, dass &quot;die Differenz zwischen dem Nennwert dieser Forderungen und deren Kaufpreis den tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Wert der betreffenden Forderungen zum Zeitpunkt ihrer &Uuml;bertragung widerspiegelt&quot;. Aus dem vereinbarten Abschlag von insgesamt 7.771.000&nbsp;EUR (4.771.000&nbsp;EUR Zinsen wegen des voraussichtlich erst binnen f&uuml;nf Jahren erzielbaren gesch&auml;tzten Wert von 50.182.000&nbsp;EUR und zus&auml;tzlich Abschlag von 3&nbsp;Mio.&nbsp;EUR) l&auml;sst sich nicht ableiten, dass die Parteien einen Forderungskauf zu einem unter dem tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Wert liegenden Kaufpreis vereinbaren wollten. Denn die einvernehmliche vertragliche Bezifferung eines wirtschaftlichen Wertes und des vom FA als Entgelt beurteilten Abschlags war nur durch die Vorgaben der Finanzverwaltung (vgl. BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 737, und sp&auml;ter Abschn.&nbsp;2.4 Abs.&nbsp;8 UStAE) veranlasst, wie der Senat in seinem Vorlagebeschluss vom 10.&nbsp;Dezember 2009 V&nbsp;R&nbsp;18\/08 BFHE 227, 528, BStBl II 2010, 654, unter II.3.b&nbsp;bb&nbsp;(3) ausf&uuml;hrlich dargelegt hat. Die gegenteilige Verwaltungsauffassung ist mit dem EuGH-Urteil GFKL in UR 2011, 933, DStR 2011, 2093 nicht vereinbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da die Kl&auml;gerin keine steuerbaren Leistungen von der im Ausland ans&auml;ssigen K&auml;uferin der zahlungsgest&ouml;rten Forderungen bezogen hat, scheidet die Inanspruchnahme der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Entgegen der Auffassung des FA hat auch die Kl&auml;gerin keine steuerpflichtigen Leistungen an die K&auml;uferin deswegen erbracht, weil die K&auml;uferin nicht den vereinbarten Kaufpreis von 42.441.000&nbsp;EUR, sondern nur 38.351.187,20&nbsp;EUR bezahlt hat. Denn dieser Unterschiedsbetrag ist kein Entgelt f&uuml;r eine steuerpflichtige Leistung der Kl&auml;gerin an die K&auml;uferin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Am Vollzugstag (nach &sect;&nbsp;1 Ziff.&nbsp;1.1 des Vertrages vom 18.&nbsp;Februar 2005) hatte nach &sect;&nbsp;4 Ziff.&nbsp;4.2.2 die K&auml;uferin den Kaufpreis abz&uuml;glich des in der Anlage Gesch&auml;tzte Portfolio-Eing&auml;nge ausgewiesenen Betrages, zuz&uuml;glich des in der Anlage Gesch&auml;tzte Portfolio-Auszahlungen ausgewiesenen Betrages sowie Zinsen und zuz&uuml;glich des in der Anlage Gesch&auml;tzte Portfolioaufwendungen ausgewiesenen Betrages zu bezahlen, abz&uuml;glich des zu verrechnenden Gesamtbetrages der nicht verrechneten Sicherheitserl&ouml;se. Nach &sect;&nbsp;3 Ziff.&nbsp;3.2 des Kaufvertrages vom 18.&nbsp;Februar 2005 erfolgte der Verkauf &quot;mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31.&nbsp;Dezember 2004 (Cut-off-Date) und stehen Nutzungen (insbesondere Portfolio-Eing&auml;nge), Lasten und Risiken (insbesondere die Portfolio-Aufwendungen) der Portfolioforderungen und Portfoliosicherheiten bis zum Cut-off-Date der Verk&auml;uferin zu, w&auml;hrend sie je nach dem Cut-off-Date (ausschlie&szlig;lich) der K&auml;uferin zustehen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Offenbleiben kann, ob die Voraussetzungen f&uuml;r eine steuerbare Leistung gegen Entgelt i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG und Art.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG erf&uuml;llt sind, soweit f&uuml;r die Zeit zwischen dem Cut-off-Date und dem am 18.&nbsp;Februar 2005 geschlossenen Forderungsverkauf Zinsen und Aufwendungsersatz f&uuml;r die Verwaltung und Einziehung der Forderungen (z.B. f&uuml;r Rechtsanwalts- und Notarkosten) vereinbart waren. Denn auch wenn dies zu bejahen w&auml;re, handelt es sich insoweit jedenfalls um Teile einer als einheitlich zu beurteilenden Leistung, die als Forderungsverkauf nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;c UStG steuerfrei ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des EuGH und des BFH ist bei einem Umsatz, der verschiedene Einzelleistungen und Handlungen umfasst, eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen, um zu bestimmen, ob dieser Umsatz zwei oder mehr getrennte Leistungen oder eine einheitliche Leistung umfasst (vgl. z.B. EuGH-Urteil vom 19.&nbsp;Juli 2012 C-44\/11, Deutsche Bank, BStBl II 2012, 945 Rdnrn.&nbsp;18&nbsp;ff.; BFH-Urteil vom 15.&nbsp;September 2011 V&nbsp;R&nbsp;36\/09, BFHE 235, 507, BStBl II 2012, 365). Zum einen liegt eine einheitliche Leistung vor, wenn eine oder mehrere Einzelleistungen eine Hauptleistung bilden und die andere Einzelleistung oder die anderen Einzelleistungen eine oder mehrere Nebenleistungen bilden, die das steuerliche Schicksal der Hauptleistung teilen. Eine Leistung ist insbesondere dann Neben- und nicht Hauptleistung, wenn sie f&uuml;r die Kundschaft keinen eigenen Zweck, sondern das Mittel darstellt, um die Hauptleistung des Leistungserbringers unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen. Zum anderen kann sich eine einheitliche Leistung daraus ergeben, dass zwei oder mehrere Handlungen oder Einzelleistungen des Steuerpflichtigen f&uuml;r den Kunden so eng miteinander verbunden sind, dass sie objektiv einen einzigen untrennbaren wirtschaftlichen Vorgang bilden, dessen Aufspaltung wirklichkeitsfremd w&auml;re (z.B. EuGH-Urteil Deutsche Bank AG in BStBl II 2012, 945 Rdnr.&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zwar rechtfertigt &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; der Umstand, dass eine Leistung erst durch eine andere Leistung &#8211;hier durch den Forderungsverkauf&#8211; veranlasst ist, nicht schon die Beurteilung als Nebenleistung. Bei der erforderlichen Gesamtbetrachtung ist jedoch die aufgrund der schuldrechtlich zul&auml;ssigen wirtschaftlichen R&uuml;ckbeziehung der Forderungs&uuml;bertragung zu ber&uuml;cksichtigen, dass eine Anpassung der Gegenleistung bezogen auf den zu dem vereinbarten Cut-off-Date vereinbarten Kaufpreis und dem Zeitpunkt des Vollzugs des Kaufvertrages erforderlich war. Insoweit ist hinsichtlich der Zinsen das EuGH&#8211;Urteil vom 27.&nbsp;Oktober 1993 C-281\/91, Muys&#8217;en De Winter&#8217;s Bouw en Aannemingsbedrijf BV, (Slg.&nbsp;1993, I-5405 Rdnr.&nbsp;18), vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 237, 537 zu beachten, wonach, wenn ein Lieferer oder Erbringer von Dienstleistungen einem Kunden bis zur Erbringung der Leistung einen Zahlungsaufschub gegen Zahlung von Zinsen einr&auml;umt, diese Zinsen kein Entgelt f&uuml;r einen Kredit, sondern ein Bestandteil der f&uuml;r die Lieferung der Gegenst&auml;nde oder die Dienstleistung empfangenen Gegenleistung i.S. von Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG ist. Vergleichbares gilt f&uuml;r die Aufwendungen, die zwischen dem vereinbarten Stichtag f&uuml;r die Ermittlung des Werts des &uuml;bertragenen Portfolios und dem Tag der Abtretung der Forderungen erforderlich waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die vereinbarten Zu- und Abschl&auml;ge vom Kaufpreis in Bezug auf Portfolio-Eing&auml;nge, Auszahlungen und nicht verrechnete Sicherheitserl&ouml;se im Zeitraum zwischen Cut-off-Date und Vollzugszeitpunkt stellen schon deshalb keine Leistungen der Kl&auml;gerin an die K&auml;uferin dar, weil sie Ver&auml;nderungen im Forderungsbestand gegen&uuml;ber dem zum 31.&nbsp;Dezember 2004 angenommenen Bestand betreffen, die bei der Ermittlung des Kaufpreises zum 31.&nbsp;Dezember 2005 nicht ber&uuml;cksichtigt werden konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Da die Kl&auml;gerin weder Umsatzsteuer f&uuml;r Leistungen der im Ausland ans&auml;ssigen K&auml;uferin nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG i.V.m. Abs.&nbsp;2 UStG noch Umsatzsteuer f&uuml;r bisher nicht ber&uuml;cksichtigte steuerpflichtige Leistungen an die K&auml;uferin schuldet, f&uuml;hrt die Revision zur Aufhebung des FG-Urteils. Die Sache ist nicht spruchreif. Da noch Feststellungen zur erforderlichen Vorsteuerkorrektur, die die Kl&auml;gerin erst in der m&uuml;ndlichen Verhandlung mit 16.596,72&nbsp;EUR angegeben hat, fehlen, geht die Sache zur Nachholung der fehlenden Feststellungen an das FG zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.7.2013, V R 8\/10 Keine entgeltliche Factoring-Leistung beim Erwerb zahlungsgest&ouml;rter Forderungen &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 41 Nr. 6 ZPO Leits&auml;tze 1. Ein Unternehmer, der ein Portfolio von zahlungsgest&ouml;rten Forderungen erwirbt, erbringt an den Forderungsverk&auml;ufer grunds&auml;tzlich selbst dann keine entgeltliche Leistung, wenn er diesen von der weiteren Verwaltung und Vollstreckung der Forderungen entlastet &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-8-10-keine-entgeltliche-factoring-leistung-beim-erwerb-zahlungsgestoerter-forderungen-anwendungsbereich-des-par-41-nr-6-zpo\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;8\/10 &#8211; Keine entgeltliche Factoring-Leistung beim Erwerb zahlungsgest&ouml;rter Forderungen &#8211; Anwendungsbereich des &sect; 41 Nr. 6 ZPO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-60005","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60005","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60005"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60005\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60005"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60005"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60005"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}