{"id":60380,"date":"2013-10-06T11:10:32","date_gmt":"2013-10-06T09:10:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=60380"},"modified":"2013-10-06T11:10:32","modified_gmt":"2013-10-06T09:10:32","slug":"x-b-150-12-einkuenfteerzielungsabsicht-bei-vermietung-von-wohnmobilen-anforderungen-an-die-beweiswuerdigung-im-urteil-des-fg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-150-12-einkuenfteerzielungsabsicht-bei-vermietung-von-wohnmobilen-anforderungen-an-die-beweiswuerdigung-im-urteil-des-fg\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;150\/12 &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei Vermietung von Wohnmobilen &#8211; Anforderungen an die Beweisw&uuml;rdigung im Urteil des FG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.8.2013, X B 150\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei Vermietung von Wohnmobilen &#8211; Anforderungen an die Beweisw&uuml;rdigung im Urteil des FG<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) geltend gemachten Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zulassung der Revision (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) sind zum Teil nicht schl&uuml;ssig ger&uuml;gt worden. Im &Uuml;brigen liegen sie nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die von den Kl&auml;gern geltend gemachten Verfahrensfehler (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Urteil kann auf einem solchen Verfahrensfehler beruhen, wenn es den Sachverhalt, wie er sich aus dem klaren Inhalt der Akten ergibt, unvollst&auml;ndig ber&uuml;cksichtigt und damit seiner Entscheidung nicht das Gesamtergebnis des Verfahrens (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) zugrunde legt (Gr&auml;ber\/Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;96 Rz&nbsp;11, m.w.N. aus der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;ger machen geltend, das Finanzgericht (FG) sei von einem unzutreffenden Sachverhalt ausgegangen, weil es den Umfang der privaten Nutzung der kl&auml;gerischen Wohnmobile in unzutreffender H&ouml;he angesetzt habe. Zwar gebe das Urteil wieder, welche Berechnungen der Betriebspr&uuml;fer in diesem Zusammenhang vorgenommen habe. Dieser habe die Tage der Nichtnutzung dieser Fahrzeuge der Selbstnutzung zugeordnet. Das FG habe aber unber&uuml;cksichtigt gelassen, dass im Klageverfahren der Kl&auml;gerin wegen Umsatzsteuer die Nichtnutzungszeiten in anderer Weise zugeordnet worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus diesem Vorbringen ergibt sich kein Verfahrensmangel. Die Kl&auml;ger stellen nicht die vom FG wiedergegebenen Fakten in Abrede. Dieses hat festgestellt, dass das Wohnmobil nach den Feststellungen des Betriebspr&uuml;fers in den Streitjahren 2003 bis 2005 an 81&nbsp;Tagen im Jahr 2003, an 64 Tagen im Jahr 2004 und an 38 Tagen im Jahr 2005 vermietet gewesen sei. Die Eigennutzungszeiten h&auml;tten nach den eigenen Angaben der Kl&auml;ger in diesen Jahren 25, 24 bzw. 23&nbsp;Tage ausgemacht. Die Tage ohne Nutzung habe der Betriebspr&uuml;fer den Selbstnutzungszeiten zugeordnet. Die Kl&auml;ger r&uuml;gen allein, dass das FG die Vorgehensweise des Betriebspr&uuml;fers hinsichtlich der Zuordnung der Nichtnutzungszeiten der Fahrzeuge unbeanstandet gelassen und nicht die Handhabung bei der Umsatzsteuer &uuml;bernommen habe. Damit machen sie allein geltend, das FG habe die Zuordnung der Nichtnutzungszeiten in rechtlich unzutreffender Weise vorgenommen. Es sei aus diesem Grund zu nicht zutreffenden privaten Nutzungsanteilen gelangt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine unzutreffende W&uuml;rdigung des Sachverhalts ist aber &#8211;sollte sie denn vorliegen&#8211; kein Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO und damit kein Verfahrensfehler, sondern ein materiell-rechtlicher Mangel (Senatsbeschluss vom 31.&nbsp;Januar 2013 X&nbsp;B&nbsp;21\/12, BFH\/NV 2013, 759). Ein solcher f&uuml;hrt grunds&auml;tzlich nur bei Vorliegen eines gravierenden Rechtsanwendungsfehlers i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zur Revisionszulassung. Im Streitfall ist nicht substantiiert dargelegt worden, dass eine willk&uuml;rliche oder greifbar gesetzwidrige Entscheidung vorliegt (vgl. BFH-Beschluss vom 12.&nbsp;November 2012 III&nbsp;B&nbsp;186\/11, BFH\/NV 2013, 236).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Mit dem Vorbringen, das FG habe bei seiner Entscheidung ihren Vortrag im Schriftsatz vom 30.&nbsp;April 2012 nicht ber&uuml;cksichtigt, wonach sie das Wohnmobil in den Jahren 2007 bis 2009 im Herbst und damit nicht in &quot;attraktiven&quot; Jahreszeiten selbst genutzt h&auml;tten, machen die Kl&auml;ger einen Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Verfahrensfehler ist gegeben, wenn das Gericht eine nach den Akten klar feststehende Tatsache unber&uuml;cksichtigt gelassen hat (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2013 X&nbsp;B&nbsp;179\/11, BFH\/NV 2013, 926). Es ist jedoch nicht erkennbar, dass das FG im Streitfall gegen seine Verpflichtung zur Ber&uuml;cksichtigung des vollst&auml;ndigen Akteninhalts versto&szlig;en hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zun&auml;chst ist zu beachten, dass &sect;&nbsp;96 FGO nicht gebietet, alle im Einzelfall gegebenen Umst&auml;nde im Urteil zu er&ouml;rtern. Es ist vielmehr im Allgemeinen davon auszugehen, dass ein Gericht auch den Akteninhalt in Erw&auml;gung gezogen hat, mit dem es sich in den schriftlichen Entscheidungsgr&uuml;nden nicht ausdr&uuml;cklich auseinandergesetzt hat (BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;September 1999 I&nbsp;B&nbsp;83\/98, BFH\/NV 2000, 673). Zudem ist der Vortrag der Kl&auml;ger, das Wohnmobil in den Jahren 2007 bis 2009 im Herbst genutzt zu haben, keine nach den Akten klar feststehende Tatsache. Unklar ist auch, weshalb der Herbst keine attraktive Zeit f&uuml;r Reisen mit dem Wohnmobil sein soll. Im &Uuml;brigen ist das FG bei seiner Entscheidung von hohen Selbstnutzungszeiten in den ersten Jahren ausgegangen und die Kl&auml;gerin vermietet Wohnmobile seit dem Jahr 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall ist auch kein Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO gegeben. Ein Urteil kann im Sinne dieser Vorschrift dann (ganz oder teilweise) nicht mit Gr&uuml;nden versehen sein, wenn das Urteil zwar eine Begr&uuml;ndung enth&auml;lt, die Ausf&uuml;hrungen aber derart unverst&auml;ndlich und verworren sind, dass f&uuml;r die Verfahrensbeteiligten nicht mehr erkennbar ist, welche &Uuml;berlegungen f&uuml;r die Entscheidung ma&szlig;geblich waren. Eine lediglich l&uuml;ckenhafte Begr&uuml;ndung ist hingegen kein Mangel i.S. von &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;119 Rz&nbsp;23, m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solcher Versto&szlig; ist im Streitfall ersichtlich nicht gegeben. Denn das FG hat eingehend dargelegt, dass und aus welchen Gr&uuml;nden der Betrieb der Kl&auml;gerin nicht zur Gewinnerzielung geeignet war. Dabei hat es &#8211;ohne weiteres nachvollziehbar&#8211; nicht nur auf die fast in allen Streitjahren entstandenen Verluste abgestellt, sondern auch darauf abgehoben, dass keine Prognoserechnung mit objektiv nachvollziehbaren Angaben zu den erwarteten Vermietungseinnahmen vorgelegt worden ist. Ferner hat das FG nachvollziehbar begr&uuml;ndet, weshalb seiner Ansicht nach ertragssteuerlich auch kein Anfangsverlust anzuerkennen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch nicht nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO wegen einer Abweichung vom Urteil des FG Niedersachsen vom 13.&nbsp;Februar 1997 IX&nbsp;251\/96 (Entscheidungen der Finanzgerichte 1997, 661) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche Abweichung liegt nur vor, wenn das angefochtene Urteil und die (angebliche) Divergenzentscheidung bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt hinsichtlich der tragenden Rechtsausf&uuml;hrungen von unterschiedlichen Rechtsauffassungen ausgehen und beide Entscheidungen daher im Grunds&auml;tzlichen nicht &uuml;bereinstimmen (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;53&nbsp;ff., m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger machen geltend, eine solche Divergenz sei im Streitfall gegeben, weil das FG Niedersachsen (abweichend von der vorliegend angefochtenen Entscheidung) in dem genannten Urteil im Falle der Wohnmobilvermietung Anlaufverluste in einer f&uuml;nf- bis siebenj&auml;hrigen Anlaufphase steuerlich anerkenne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche Divergenz ist nicht gegeben, weil der vorliegende Streitfall und das Urteil des FG Niedersachsen sich auf unterschiedliche Sachverhalte beziehen. Der Streitfall des FG Niedersachsen war dadurch gekennzeichnet, dass die dortigen Kl&auml;ger bis zu f&uuml;nf Fahrzeuge gleichzeitig zur Vermietung vorgehalten haben. Abweichend vom hier zu entscheidenden Streitfall unternahmen die dortigen Kl&auml;ger in den Streitjahren mit den Fahrzeugen keine Urlaubsfahrten und nutzten sie auch nicht zu sonstigen eigenen Zwecken. Auch waren sie einem Unternehmensverband angeschlossen, der sie bei ihrer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit als Vermietungsunternehmer unterst&uuml;tzte. Dar&uuml;ber hinaus hatten die dortigen Kl&auml;ger eine b&uuml;rom&auml;&szlig;ige Organisation und nutzten die Hilfe des Interessenverbands.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber haben die Kl&auml;ger jedenfalls in den Anfangsjahren auch in den Ferienzeiten die Wohnmobile teilweise selbst genutzt. Unter anderem hieraus hat das FG in vertretbarer Weise den Schluss gezogen, dass das Unternehmen dazu bestimmt und geeignet gewesen sei, pers&ouml;nlichen Neigungen der Kl&auml;gerin zu dienen und daher auch Anlaufverluste nicht anzuerkennen seien (vgl. hierzu auch Senatsbeschluss vom 10.&nbsp;April 2013 X&nbsp;B&nbsp;106\/12, BFH\/NV 2013, 1090).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kl&auml;ger haben nicht in der gebotenen Weise dargelegt, dass die Fortbildung des Rechts eine Entscheidung des BFH erfordert (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird dieser Zulassungsgrund geltend gemacht, so ist ausf&uuml;hrlich darzulegen, aus welchem Grund die aufgeworfene Rechtsfrage im allgemeinen Interesse kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und kl&auml;rungsf&auml;hig ist (zu den Darlegungsanforderungen vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;31&nbsp;ff. und 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall haben die Kl&auml;ger lediglich ausgef&uuml;hrt, es liege keine BFH-Entscheidung zu der Frage vor, wie Anfangsverluste zu behandeln seien, wenn zwei Wohnmobile vorhanden seien, von denen eines teilweise auch privat mitbenutzt, das andere aber ausschlie&szlig;lich fremdvermietet werde. Diese Ausf&uuml;hrungen gen&uuml;gen den Darlegungsanforderungen nicht (BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Dezember 2007 VIII&nbsp;B&nbsp;79\/07, BFH\/NV 2008, 732). Im &Uuml;brigen ber&uuml;cksichtigen die Kl&auml;ger nicht, dass die Anerkennung von Anlaufverlusten nach der BFH-Rechtsprechung auch dann zu versagen ist, wenn nach den betriebsspezifischen Eigenarten anzunehmen ist, dass der zu beurteilende Betrieb von vornherein nicht in der Lage ist, nachhaltig Gewinne zu erzielen und deshalb bei objektiver Beurteilung von Anfang an keine Einkunftsquelle im Sinne des Einkommensteuerrechts darstellt (Senatsbeschluss in BFH\/NV 2013, 1090, m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung). Hiervon ist das FG im Streitfall ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.8.2013, X B 150\/12 Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei Vermietung von Wohnmobilen &#8211; Anforderungen an die Beweisw&uuml;rdigung im Urteil des FG Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) geltend gemachten Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zulassung der Revision (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) sind zum Teil nicht schl&uuml;ssig ger&uuml;gt worden. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-150-12-einkuenfteerzielungsabsicht-bei-vermietung-von-wohnmobilen-anforderungen-an-die-beweiswuerdigung-im-urteil-des-fg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;150\/12 &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei Vermietung von Wohnmobilen &#8211; Anforderungen an die Beweisw&uuml;rdigung im Urteil des FG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-60380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60380\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}