{"id":60740,"date":"2013-10-26T11:52:32","date_gmt":"2013-10-26T09:52:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=60740"},"modified":"2013-10-26T11:52:32","modified_gmt":"2013-10-26T09:52:32","slug":"x-r-2-10-beteiligung-an-einer-komplementaer-gmbh-als-notwendiges-betriebsvermoegen-eines-besitzeinzelunternehmens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-2-10-beteiligung-an-einer-komplementaer-gmbh-als-notwendiges-betriebsvermoegen-eines-besitzeinzelunternehmens\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;2\/10 &#8211; Beteiligung an einer Komplement&auml;r-GmbH als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Besitzeinzelunternehmens"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.6.2013, X R 2\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Beteiligung an einer Komplement&auml;r-GmbH als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Besitzeinzelunternehmens<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Zuordnung der Beteiligung an einer Komplement&auml;r-GmbH zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen eines Betriebsaufspaltungs-Besitzunternehmens wird nicht schon dadurch ausgeschlossen, dass die Komplement&auml;r-GmbH weder zum Besitzunternehmen noch zur Betriebs-Kapitalgesellschaft unmittelbare Gesch&auml;ftsbeziehungen unterh&auml;lt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. In derartigen F&auml;llen setzt eine Zuordnung zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen voraus, dass die Komplement&auml;r-GmbH entscheidenden Einfluss auf den Gesch&auml;ftsbetrieb der Gesellschaft (GmbH &#038; Co. KG) besitzt, die aufgrund ihrer intensiven und dauerhaften Gesch&auml;ftsbeziehungen zum Betriebsunternehmen die gewerbliche Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen entscheidend f&ouml;rdert. Weiterhin ist erforderlich, dass der Steuerpflichtige seinerseits durch das Halten der Beteiligung an der Komplement&auml;r-GmbH in der Lage ist, deren Einfluss auf das gesch&auml;ftliche Verhalten der GmbH &#038; Co. KG ma&szlig;geblich zu f&ouml;rdern.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten um die Zugeh&ouml;rigkeit einer GmbH-Beteiligung zum Betriebsverm&ouml;gen eines Besitzeinzelunternehmens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war im Streitjahr 1998 Alleingesellschafter der X&nbsp;Autovermietung GmbH (GmbH I), die eine gewerbliche Autovermietung betrieb. Die hierf&uuml;r erforderlichen wesentlichen Betriebsgrundlagen stellte ihr der Kl&auml;ger zur Verf&uuml;gung. Insoweit gehen die Beteiligten &uuml;bereinstimmend vom Vorliegen einer Betriebsaufspaltung aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die GmbH I war neben zahlreichen weiteren Kommanditisten seit dem Jahr 1989 mit einer Kommanditeinlage von 5.000&nbsp;DM an der X&nbsp;Autovermietung GmbH &#038; Co. KG (KG) beteiligt. Komplement&auml;rin der KG war die X&nbsp;Autovermietung Beteiligungsgesellschaft mbH (GmbH&nbsp;II), an der wiederum der Kl&auml;ger zu 11&nbsp;% beteiligt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die KG erwarb nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) f&uuml;r ihre Kommanditisten Fahrzeuge, wobei sie wegen h&ouml;herer Mengenabnahmen g&uuml;nstigere Preise erhielt. Den Preisvorteil gab sie zu 80&nbsp;% an ihre Kommanditisten, im &Uuml;brigen an die GmbH II weiter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Laut einem fr&uuml;heren Vortrag des Kl&auml;gers mietete die GmbH I ihre Mietfahrzeuge von der KG an. Die GmbH I bezog nach seinen Angaben insoweit von der KG bzw. von deren Rechtsnachfolgerin Leistungen von rd. 45&nbsp;TDM (1996), 400&nbsp;TDM (1997), 790&nbsp;TDM (1998) und 623&nbsp;TDM (1999).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Gesellschaftsanteil an der GmbH II hatte der Kl&auml;ger im November 1989 zum Kaufpreis von 10.000&nbsp;DM erworben und seitdem als Privatverm&ouml;gen behandelt. Im Vorgriff auf eine f&uuml;r 1999 geplante Verschmelzung der KG und der GmbH II zu einer AG ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger seinen Kapitalanteil zu einem Kaufpreis von 145&nbsp;TDM an die neu gegr&uuml;ndete AG. Nach Ansicht des Kl&auml;gers handelte es sich nicht um einen steuerbaren Gewinn. Demgegen&uuml;ber vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Auffassung, der Anteil an der GmbH II sei notwendiges Betriebsverm&ouml;gen im Besitzunternehmen des Kl&auml;gers gewesen. Das FA erfasste deshalb die Differenz zwischen dem Ver&auml;u&szlig;erungspreis und den Anschaffungskosten als Teil des Gewinns aus Gewerbebetrieb sowie des Gewerbeertrags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben erfolglos. Das FG f&uuml;hrte in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 970 ver&ouml;ffentlichten Urteil im Wesentlichen aus, bei der Beteiligung an der GmbH II habe es sich um notwendiges Betriebsverm&ouml;gen gehandelt, weil die GmbH II Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der KG gewesen sei und diese mit ihrem Gesch&auml;ftsbetrieb das branchengleiche Gewerbe der GmbH I gef&ouml;rdert habe. Bis zur Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile habe ein enger betrieblicher Funktionszusammenhang zwischen der GmbH I und der KG bestanden, weil Letztere der GmbH I die zu vermietenden Fahrzeuge zu g&uuml;nstigen Konditionen verschafft habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Leistungen zwischen der KG und der GmbH I h&auml;tten dem Gewerbebetrieb des Kl&auml;gers gedient, weil ihm im Rahmen der bestehenden Betriebsaufspaltung die Gesch&auml;ftsbeziehungen zwischen der KG und der GmbH I zuzurechnen seien. Die Kommanditbeteiligung habe schon &uuml;ber die GmbH I notwendiges Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers dargestellt, weil sie unstreitig Betriebsverm&ouml;gen der GmbH I gewesen sei und der Kl&auml;ger die GmbH&nbsp;I beherrscht habe. Da die GmbH II als Komplement&auml;rin die Gesch&auml;fte der KG gef&uuml;hrt und hier&uuml;ber Einfluss auf die gewerbliche Bet&auml;tigung der GmbH I genommen habe, habe auch die Beteiligung an der GmbH II zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht der Kl&auml;ger geltend, das FG sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Beteiligung an der GmbH II im Streitjahr zu seinen Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb rechne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 1998 sowie den Bescheid f&uuml;r 1998 &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Mai 2004 dergestalt zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb und der Gewerbeertrag um 135.000&nbsp;DM gemindert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist der Auffassung, die Beteiligung des Kl&auml;gers an der GmbH&nbsp;II habe unmittelbar den Betriebszweck der Betriebskapitalgesellschaft (GmbH&nbsp;I) gef&ouml;rdert, weil die GmbH&nbsp;II in unmittelbaren und bedeutsamen Gesch&auml;ftsbeziehungen zur GmbH&nbsp;I gestanden habe. Dies ergebe sich insbesondere aus dem Gesellschaftsvertrag der GmbH II, nach dem diese vielf&auml;ltige Dienstleistungen f&uuml;r die in der KG zusammengeschlossenen Kommanditisten &#8211;und damit an die GmbH&nbsp;I&#8211; zu erbringen gehabt habe. Damit sowie durch ihre neun Anteilseigner in der Gesellschafterversammlung habe die GmbH&nbsp;II direkt und bedeutsam auf die Gesch&auml;ftspolitik des Kl&auml;gers f&uuml;r seine GmbH&nbsp;I Einfluss genommen und aufgrund der Betriebsaufspaltung deshalb auch auf sein Besitzeinzelunternehmen eingewirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Streitsache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht bereits deshalb begr&uuml;ndet, weil das FA den Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Beteiligung an der GmbH&nbsp;II im Streitjahr 1998 und nicht im Jahr 1997 der Besteuerung unterworfen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger erstmals im Revisionsverfahren geltend macht, die Beteiligung sei bereits im Jahr 1997 ver&auml;u&szlig;ert worden und lediglich die Kaufpreiszahlung sei im Streitjahr erfolgt, handelt es sich um neuen Tatsachenvortrag, der im Revisionsverfahren nicht mehr ber&uuml;cksichtigt werden kann. Zudem widerspricht die Darstellung des Kl&auml;gers den in den Verwaltungsakten befindlichen Notarurkunden vom 21.&nbsp;August 1998 und 5.&nbsp;November 1998 &uuml;ber den Gesch&auml;ftsanteils&uuml;bertragungsvertrag, nach denen das Kaufangebot des Kl&auml;gers und dessen Annahme durch die AG erst im Streitjahr erkl&auml;rt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die vom FG getroffenen Feststellungen erlauben keine abschlie&szlig;ende Beurteilung, ob es sich bei der Beteiligung des Kl&auml;gers an der GmbH II um Betriebsverm&ouml;gen handelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung &#8211;EStG&#8211;) geh&ouml;ren Wirtschaftsg&uuml;ter, die ausschlie&szlig;lich und unmittelbar f&uuml;r eigenbetriebliche Zwecke des Steuerpflichtigen genutzt werden (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 8.&nbsp;Dezember 1993 XI&nbsp;R&nbsp;18\/93, BFHE 173, 137, BStBl II 1994, 296, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das kann &#8211;unabh&auml;ngig von ihrer H&ouml;he&#8211; auch auf die Beteiligung an einer GmbH zutreffen (z.B. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Januar 1981 IV&nbsp;R&nbsp;107\/77, BFHE 133, 168, BStBl II 1981, 564). Hierf&uuml;r gen&uuml;gt es allerdings nicht, wenn mit der Beteiligungsgesellschaft lediglich Gesch&auml;ftsbeziehungen unterhalten werden, wie sie &uuml;blicherweise auch mit anderen Unternehmen bestehen (z.B. Senatsurteil vom 2.&nbsp;September 2008 X&nbsp;R&nbsp;32\/05, BFHE 224, 217, BStBl II 2009, 634). Unmittelbar f&uuml;r eigenbetriebliche Zwecke wird eine solche Beteiligung aber dann genutzt, wenn sie dazu bestimmt ist, die gewerbliche Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu f&ouml;rdern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflichtigen zu gew&auml;hrleisten (st&auml;ndige Rechtsprechung, Senatsurteil in BFHE 224, 217, BStBl II 2009, 634, m.w.N.). Ob eine Beteiligung notwendiges Betriebsverm&ouml;gen ist, entscheidet sich danach, auf welchem Gesch&auml;ftsfeld die Gesellschaft, an der die Beteiligung besteht, t&auml;tig ist und wie sich diese T&auml;tigkeit auf den Betrieb des Steuerpflichtigen auswirkt (Senatsbeschluss vom 26.&nbsp;August 2005 X&nbsp;B&nbsp;98\/05, BFHE 210, 434, BStBl II 2005, 833).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine Beteiligung kann auch dann notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelunternehmens sein, wenn die Aktivit&auml;ten der Beteiligungsgesellschaft nicht unmittelbar dem Einzelunternehmen des Steuerpflichtigen, das &#8211;wie im Streitfall&#8211; &uuml;ber die Rechtsfigur der Betriebsaufspaltung eine als gewerblich qualifizierte Vermietungst&auml;tigkeit aus&uuml;bt, sondern der Betriebsgesellschaft zugutekommen (vgl. Senatsurteil vom 20.&nbsp;April 2005 X&nbsp;R&nbsp;2\/03, BFHE 210, 29, BStBl II 2005, 694, unter II.1.b, m.w.N.). Ist die Beteiligung dazu bestimmt und geeignet, das operative Gesch&auml;ft der Betriebsgesellschaft in erheblichem Ma&szlig;e zu f&ouml;rdern, steht damit zugleich fest, dass diese Beteiligung auch dazu dienen soll, die gewerbliche Bet&auml;tigung des Besitzunternehmens &quot;entscheidend zu f&ouml;rdern&quot; (Senatsurteil in BFHE 210, 29, BStBl II 2005, 694). Denn durch die damit einhergehende Verbesserung der Verm&ouml;gens- und Ertragslage der Betriebsgesellschaft erh&ouml;ht sich der Wert der Beteiligung des Besitzunternehmens am Betriebsunternehmen (Senatsbeschluss in BFHE 210, 434, BStBl II 2005, 833, sowie ausf&uuml;hrlich Senatsurteil in BFHE 210, 29, BStBl II 2005, 694, unter II.1.b&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seinem Beschluss in BFHE 210, 434, BStBl II 2005, 833 hat der Senat ferner verdeutlicht, dass nicht nur eine unmittelbar vom Besitzunternehmen gehaltene Beteiligung die Betriebsgesellschaft und damit das Besitzunternehmen f&ouml;rdern kann. Vielmehr ist auch die durch eine unmittelbare Beteiligung gehaltene weitere &#8211;aus der Perspektive des Unternehmers mittelbare Beteiligung&#8211; in die Beurteilung eines hinreichend konkreten Funktionszusammenhangs einzubeziehen (vgl. Schuster, jurisPR-SteuerR 44\/2005 Anm.&nbsp;2, a.E. unter B.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) &Uuml;bertragen auf den Streitfall kommt es darauf an, ob eine Kapitalgesellschaft (hier die GmbH II), die selbst weder (au&szlig;ergew&ouml;hnliche) Leistungsbeziehungen zum Betriebsaufspaltungsbetriebsunternehmen noch zum Betriebsaufspaltungsbesitzunternehmen unterh&auml;lt, mittelbar den Gesch&auml;ftsbetrieb dieser Unternehmen durch eine Beteiligung an einer dritten Gesellschaft (hier der KG) f&ouml;rdert, die ihrerseits solche au&szlig;ergew&ouml;hnliche Gesch&auml;ftsbeziehungen zum Besitz- und\/oder Betriebsunternehmen unterh&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist ma&szlig;geblich davon ausgegangen, die Anteile an der Komplement&auml;r-GmbH (GmbH II) stellten schon deshalb notwendiges Betriebsverm&ouml;gen seines Einzelunternehmens dar, weil die von der GmbH I gehaltene Kommanditbeteiligung bei dieser zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt habe und die Beteiligungen aufgrund der Gesch&auml;ftsbeziehungen einheitlich zu beurteilen seien. Hierbei &uuml;bersieht das FG jedoch, dass zwischen der Verm&ouml;genssph&auml;re des Kl&auml;gers und derjenigen der GmbH I zu trennen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der vom FG vertretenen Ansicht kann es dabei keine Rolle spielen, dass der Kommanditanteil der GmbH I zu deren notwendigem Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rte. Entscheidend ist vielmehr, ob der Kl&auml;ger durch das Halten dieser Beteiligung die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der KG gegen&uuml;ber der GmbH I und damit auch gegen&uuml;ber seinem Besitzunternehmen ma&szlig;geblich f&ouml;rderte. Auf das Vorliegen einer Mehrheitsbeteiligung kommt es in diesem Zusammenhang nicht entscheidend an (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 173, 137, BStBl II 1994, 296; Senatsurteil in BFHE 224, 217, BStBl II 2009, 634).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen. Seine Feststellungen erlauben dem Senat keine Beurteilung, ob es sich bei der Beteiligung an der GmbH II um notwendiges Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers handelte. Zu den Gesch&auml;ftsbeziehungen zwischen der KG und der GmbH&nbsp;I hat das FG nur festgestellt, dass die KG der GmbH&nbsp;I die von ihr vermieteten Fahrzeuge zu g&uuml;nstigen Preisen verschaffte. Die insoweit vom Kl&auml;ger im Verwaltungsverfahren genannten Werte der von der KG bezogenen Leistungen von &#8211;exemplarisch&#8211; rd. 400&nbsp;TDM im Jahr 1997 und 790&nbsp;TDM im Streitjahr scheinen auf den ersten Blick zwar f&uuml;r intensive und nachhaltige Gesch&auml;ftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften zu sprechen. Allerdings sind die Zahlen so isoliert betrachtet nicht aussagekr&auml;ftig. Ob es sich hierbei um Anmietungen von sodann weitervermieteten Fahrzeugen oder um &quot;Werbekostenzusch&uuml;sse&quot; aufgrund von verg&uuml;nstigten Fahrzeugerwerben handelte, ist nicht ersichtlich, der Vortrag des Kl&auml;gers hierzu widerspr&uuml;chlich. Zum anderen fehlen Feststellungen dazu, ob die GmbH I ihre Ausgangsums&auml;tze ausschlie&szlig;lich mit Hilfe der von der KG bezogenen Leistungen erbrachte oder ob sie hierf&uuml;r auch in Beziehung zu anderen Unternehmen stand. Letzteres k&ouml;nnte &#8211;je nach Umfang&#8211; f&uuml;r nicht ausreichende &quot;&uuml;bliche Gesch&auml;ftsbeziehungen&quot; sprechen. Grunds&auml;tzlich stellt die M&ouml;glichkeit der g&uuml;nstigen Beschaffung der von der GmbH I vermieteten Fahrzeuge &uuml;ber die KG &#8211;wie von dem FG zutreffend erkannt&#8211; allerdings einen wesentlichen, sich entscheidend auf die H&ouml;he ihres Gewinns auswirkenden und damit f&uuml;r relevante Gesch&auml;ftsbeziehungen sprechenden Umstand dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im zweiten Rechtsgang wird das FG die Bedeutung der Beteiligung an der GmbH II f&uuml;r die betriebliche Bet&auml;tigung des Kl&auml;gers noch im Einzelnen zu pr&uuml;fen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Es wird deshalb zun&auml;chst die Einzelheiten der zwischen der GmbH I und der KG unterhaltenen Gesch&auml;ftsbeziehung festzustellen und anhand dessen sodann zu untersuchen haben, ob es sich hierbei um eine intensive und dauerhafte &#8211;&uuml;ber das &uuml;bliche Ma&szlig; hinausgehende&#8211; Verbindung handelte; dabei k&ouml;nnte von Bedeutung sein, dass die Autovermietung des Kl&auml;gers aufgrund der Beteiligung an der KG unter einem &uuml;berregional g&auml;ngigen Namen im Sinne eines &quot;Markenzeichens&quot; (zun&auml;chst &quot;X&quot; und sp&auml;ter &quot;Y&quot;) agieren konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sollte dies zu bejahen sein, wird das FG weiter zu w&uuml;rdigen haben, ob die Tatsache, dass die GmbH II Komplement&auml;rin der KG war, geeignet war, entscheidenden Einfluss auf das Bestehen dieser Gesch&auml;ftsbeziehung zu nehmen. Hierf&uuml;r k&ouml;nnte ma&szlig;geblich der von der AG f&uuml;r die Anteile an der Komplement&auml;r-GmbH gezahlte Kaufpreis sprechen. Dessen H&ouml;he d&uuml;rfte ein Indiz daf&uuml;r sein, dass die GmbH II nicht nur den Zweck hatte, einzige pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin der KG zu sein, sondern vielmehr &uuml;ber ihre Beteiligung am Verm&ouml;gen und Kapital der KG hinaus wesentlichen Einfluss auf die T&auml;tigkeit der GmbH &#038; Co. KG nehmen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Sollte auch dies der Fall sein, wird das FG abschlie&szlig;end der Frage nachzugehen haben, ob der Kl&auml;ger durch das Halten der Minderheitenbeteiligung an der GmbH II in der Lage war, deren Einfluss auf das gesch&auml;ftliche Verhalten der KG ma&szlig;geblich zu f&ouml;rdern. Dies l&auml;ge schon deshalb nahe, weil die Beteiligungsrelationen von Kommanditisten der KG und Gesellschaftern der Komplement&auml;r-GmbH im Streitfall erheblich voneinander abwichen. Eine solche Gestaltung dient regelm&auml;&szlig;ig dazu, bestimmte Personen (die &quot;Nur-Kommanditisten&quot;) vom Einfluss auf die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung weitestgehend auszuschlie&szlig;en, w&auml;hrend der Einfluss der GmbH-Gesellschafter, die die Ma&szlig;nahmen der GmbH &#8211;die wiederum regelm&auml;&szlig;ig zugleich (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs-)Entscheidungen der KG sind&#8211; vorberaten und lenken, gest&auml;rkt wird (Liebscher in Sudhoff, GmbH &#038; Co. KG, 6.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;15). Da wesentliche Richtlinien f&uuml;r die T&auml;tigkeit der GmbH &#038; Co. KG durch die Komplement&auml;r-GmbH in der GmbH-Gesellschafterversammlung festgelegt werden bzw. werden k&ouml;nnen (Mussaeus in Hesselmann\/Tillmann\/Mueller-Thuns, Handbuch GmbH &#038; Co. KG, 20.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;93), ist es durchaus m&ouml;glich, dass der Kl&auml;ger es als Gesellschafter der GmbH II zusammen mit seinen acht Mitgesellschaftern letztlich &#8211;insbesondere &uuml;ber die Auswahl des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der Komplement&auml;r-GmbH&#8211; in der Hand hatte, ma&szlig;geblichen Einfluss auf den Erfolg der KG zu nehmen. Insoweit w&auml;re es von Bedeutung, innerhalb welcher Gesellschaft welche Entscheidungen getroffen wurden. F&uuml;r einen f&ouml;rdernden Einfluss auf das gesch&auml;ftliche Verhalten der KG k&ouml;nnte zudem die von dem FA angef&uuml;hrte Aufteilung des f&uuml;r die gesamten Anteile an der Komplement&auml;r-GmbH gezahlten Kaufpreises sprechen, die nicht nach Gesch&auml;ftsanteilen (= K&ouml;pfen), sondern nach anderen Kriterien wie der Dauer der Zugeh&ouml;rigkeit zu der GmbH II und dem Leistungsumfang der Gesellschafter vorgenommen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Sofern das FG wiederum zu dem Ergebnis gelangt, dass es sich bei der Beteiligung an der GmbH II um Betriebsverm&ouml;gen des Besitzunternehmens des Kl&auml;gers handelte, wird es auch zu pr&uuml;fen haben, ab wann (bereits unmittelbar mit Erwerb der Beteiligung oder erst &#8211;wie vom Kl&auml;ger hilfsweise geltend gemacht&#8211; im Laufe der Jahre infolge einer Entwicklung der Gesch&auml;ftsbeziehungen &uuml;ber das &uuml;bliche Ma&szlig; hinaus) die Zugeh&ouml;rigkeit zum Betriebsverm&ouml;gen gegeben war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Sollten die Anteile an der GmbH II zum Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin geh&ouml;ren, w&auml;re der Gewinn aus ihrer Ver&auml;u&szlig;erung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) auch im Gewerbeertrag zu erfassen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Juli 1992 I&nbsp;R&nbsp;5\/92, BFHE 169, 224, BStBl II 1993, 131, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Verweis des Kl&auml;gers auf die K&uuml;rzungsvorschrift des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;2a GewStG geht fehl. Gewinne aus Anteilen sind insbesondere Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nrn.&nbsp;1 und 2 EStG (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Januar 2002 XI&nbsp;R&nbsp;48\/99, BFHE 198, 124, BStBl II 2002, 875; Senatsurteil vom 2.&nbsp;April 1997 X&nbsp;R&nbsp;6\/95, BFHE 183, 208, BStBl II 1998, 25). Der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ist indes kein von der Kapitalgesellschaft ausgesch&uuml;tteter Gewinn, er entsteht vielmehr origin&auml;r beim Gesellschafter (vgl. BFH-Urteile vom 26.&nbsp;April 2001 IV&nbsp;R&nbsp;75\/99, BFHE 194, 421, unter 2. der Entscheidungsgr&uuml;nde; in BFHE 169, 224, BStBl II 1993, 131).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.6.2013, X R 2\/10 Beteiligung an einer Komplement&auml;r-GmbH als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Besitzeinzelunternehmens Leits&auml;tze 1. Die Zuordnung der Beteiligung an einer Komplement&auml;r-GmbH zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen eines Betriebsaufspaltungs-Besitzunternehmens wird nicht schon dadurch ausgeschlossen, dass die Komplement&auml;r-GmbH weder zum Besitzunternehmen noch zur Betriebs-Kapitalgesellschaft unmittelbare Gesch&auml;ftsbeziehungen unterh&auml;lt. 2. In derartigen F&auml;llen setzt eine Zuordnung zum &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-2-10-beteiligung-an-einer-komplementaer-gmbh-als-notwendiges-betriebsvermoegen-eines-besitzeinzelunternehmens\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;2\/10 &#8211; Beteiligung an einer Komplement&auml;r-GmbH als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Besitzeinzelunternehmens<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-60740","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60740"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60740\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60740"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60740"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}