{"id":60909,"date":"1990-07-04T15:57:22","date_gmt":"1990-07-04T13:57:22","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=60909"},"modified":"2013-11-11T16:00:19","modified_gmt":"2013-11-11T14:00:19","slug":"bfh-beschluss-vom-4-7-1990-grs-2-3_88-bstbl-1990-ii-s-817","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-beschluss-vom-4-7-1990-grs-2-3_88-bstbl-1990-ii-s-817\/","title":{"rendered":"BFH-Beschlu\u00df vom 4.7.1990 (GrS 2-3\/88)     BStBl. 1990 II S. 817"},"content":{"rendered":"\n<p><b>    <span>BFH-Beschlu\u00df vom 4.7.1990 (GrS 2-3\/88)     BStBl. 1990 II S. 817<\/span><\/b><\/p>\n<p><b>    <span>1. Entsteht eine Kontokorrentverbindlichkeit     sowohl durch betrieblich als auch durch privat veranla\u00dfte Auszahlungen oder     \u00dcberweisungen, so ist bei der Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 1 EStG und nach     \u00a7 4 Abs. 3 EStG nur der betriebliche Teil des Kredits dem Betriebsverm\u00f6gen     zuzurechnen. Die auf diesen Teil des Kontokorrentkredits entfallenden     Schuldzinsen d\u00fcrfen als Betriebsausgaben abgezogen werden.<\/span><\/b><\/p>\n<p><b>    <span>2. \u00dcber die Verbindung mehrerer beim Gro\u00dfen     Senat anh\u00e4ngiger Verfahren entscheidet der Gro\u00dfe Senat in seiner     Stammbesetzung.<\/span><\/b><\/p>\n<p><b>    <span>EStG \u00a7 4 Abs. 1, 3, 4, \u00a7 5 Abs. 1 und 5, \u00a7     12; FGO \u00a7 11.<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"center\" >    <b>    <span>Sachverhalt<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>A. Sachverhalte und     Anrufungsbeschl\u00fcsse<\/span><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>I.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Der IV. Senat des     Bundesfinanzhofs (BFH) hat mit Beschlu\u00df vom 8. September 1988 IV R 97\/82     (BFHE 154, 337, BStBl II 1989, 27) dem Gro\u00dfen Senat gem\u00e4\u00df \u00a7 11 Abs. 4 der     Finanzgerichtsordnung (FGO) &#8211; hilfsweise gem\u00e4\u00df \u00a7 11 Abs. 3 FGO &#8211; die     folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt:<\/span><\/p>\n<p>        <span>&#8222;Kann eine     Kontokorrentverbindlichkeit, die sowohl durch betrieblich als auch durch     privat veranla\u00dfte \u00dcberweisungs- und Auszahlungsvorg\u00e4nge entstanden ist, bei     Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in     vollem Umfang Betriebsschuld sein mit der Folge, da\u00df die hierauf     entfallenden Zinsaufwendungen Betriebsausgaben sind?&#8220;<\/span><\/p>\n<p>        <span>Mit Beschlu\u00df vom 8. September     1988 IV R 66\/87 (BFHE 154, 350, BStBl II 1989, 32) hat der IV. Senat des BFH     gem\u00e4\u00df \u00a7 11 Abs. 4 FGO die Vorlagefrage auf die Gewinnermittlung nach \u00a7 4     Abs. 3 EStG ausgedehnt und durch weiteren Beschlu\u00df vom 18. Januar 1990 IV R     66\/87 diese Vorlage gleichfalls zus\u00e4tzlich auf \u00a7 11 Abs. 3 FGO gest\u00fctzt.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die Vorlage IV R 97\/82 wird     unter dem Aktenzeichen GrS 2\/88 gef\u00fchrt, die Vorlage IV R 66\/87 tr\u00e4gt das     Aktenzeichen GrS 3\/88.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>II.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Der Kl\u00e4ger und     Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) im Verfahren GrS 2\/88 ist Steuerberater. Er     ermittelt seinen Gewinn nach \u00a7 4 Abs. 1 EStG. In den Streitjahren 1972 bis     1975 war er Eigent\u00fcmer eines Einfamilienhauses, in dem er wohnte und seine     Praxis betrieb.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Der Kl\u00e4ger hatte in den     Bilanzen f\u00fcr die Streitjahre Kreditschulden als betriebliche     Verbindlichkeiten angesetzt. Die hierauf entfallenden Zinsen machte er bei     den Einkommensteuerveranlagungen f\u00fcr die Streitjahre als Betriebsausgaben     geltend. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211; FA -) lie\u00df     aufgrund von Feststellungen einer Betriebspr\u00fcfung nur einen Teil der     Zinsaufwendungen zum Abzug zu. Dabei handelte es sich u.a. um Zinsen aus     Kontokorrentverbindlichkeiten. Das FA sch\u00e4tzte den betrieblichen Teil der     Kontokorrentschulden auf 27 v.H. Nur in diesem Umfang anerkannte es die     Zinsaufwendungen als Betriebsausgaben.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Das FA erlie\u00df ge\u00e4nderte     Einkommensteuerbescheide f\u00fcr die Streitjahre. Einspruch und Klage hatten     keinen Erfolg. Nach Ansicht des Finanzgerichts (FG) hat das FA die     streitigen Schuldzinsen zu Recht in einen betrieblichen und einen privaten     Anteil im Wege der Sch\u00e4tzung aufgeteilt und die auf die private     Lebensf\u00fchrung entfallenden Schuldzinsen nur insoweit zum Abzug zugelassen,     als dies nach der bis zum 31. Dezember 1973 geltenden Regelung des \u00a7 10 Abs.     1 Nr. 1 EStG zul\u00e4ssig war.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Mit der Revision r\u00fcgt der     Kl\u00e4ger Verletzung materiellen Rechts.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Zu den     Kontokorrentverbindlichkeiten f\u00fchrt er aus, nach dem BFH-Urteil vom 24. Mai     1984 IV R 221\/83 (BFHE 141, 316, BStBl II 1984, 706) seien auch die zur     Tilgung der Einkommensteuer entnommenen Kredite keine Privatschulden und die     hierauf entfallenden Zinsanteile Betriebsausgaben.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>III.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die Kl\u00e4ger und     Revisionsbeklagten (Kl\u00e4ger) im Verfahren GrS 3\/88 sind verheiratet und     wurden in den Streitjahren 1979 und 1981 zusammen zur Einkommensteuer     veranlagt. Der Ehemann (Kl\u00e4ger) betrieb eine freiberufliche Arztpraxis.     Seinen Gewinn ermittelte er durch Einnahmen-\u00dcberschu\u00dfrechnung nach \u00a7 4 Abs.     3 EStG. Er unterhielt in den Streitjahren bei einer Bank ein     Kontokorrentkonto, \u00fcber das die beruflichen, daneben aber auch private     Zahlungsvorg\u00e4nge abgewickelt wurden. Zur Einkommensteuerveranlagung f\u00fcr die     Streitjahre machte er die von ihm aufgewendeten Kontokorrentzinsen als     Betriebsausgaben geltend.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Der Beklagte und     Revisionskl\u00e4ger (das Finanzamt &#8211; FA -) erkannte den Abzug der Zinsen nur zum     Teil an. Er war der Meinung, nur die betrieblich veranla\u00dften     Zinsaufwendungen seien als Betriebsausgaben abziehbar.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die nach erfolglosem     Einspruchsverfahren erhobene Klage hatte im Streitpunkt Erfolg. Eine     unterschiedliche Handhabung des Betriebsausgabenabzugs je nach der Art der     Gewinnermittlung hielt das FG nicht f\u00fcr \u00fcberzeugend.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Mit seiner Revision r\u00fcgt das     FA Verletzung materiellen Rechts. Das FG habe den Begriff der     Betriebsausgaben nicht zutreffend gew\u00fcrdigt.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>IV.<\/span><\/p>\n<p>        <span>1. a) Nach bisheriger Ansicht     des IV. Senats ist die bei einer Gewinnermittlung nach \u00a7 5 Abs. 1, \u00a7 4 Abs.     1 EStG im Jahresabschlu\u00df festgestellte Kontokorrentschuld der betrieblichen     Sph\u00e4re zuzurechnen, wenn das Kontokorrentkonto der Abwicklung des laufenden     betrieblichen Geldverkehrs dient. Das gelte auch dann, wenn \u00fcber das     betriebliche Kontokorrentkonto au\u00dferbetriebliche Einzahlungen und     Auszahlungen abgewickelt w\u00fcrden (BFH-Urteil vom 23. Juni 1983 IV R 192\/80,     BFHE 139, 50, BStBl II 1983, 725), insbesondere, wenn durch die Entstehung     oder Erh\u00f6hung des betrieblichen Kontokorrentkredits private Entnahmen     finanziert w\u00fcrden. Es bestehe eine Vermutung daf\u00fcr, da\u00df eine Kreditaufnahme     \u00fcber ein solches Konto betrieblich veranla\u00dft sei. Die grunds\u00e4tzliche     Zurechnung des Kontokorrentkredits zur betrieblichen Sph\u00e4re werde allerdings     f\u00fcr gewisse F\u00e4lle eingeschr\u00e4nkt. Die durch Entnahme bedingten     Kreditaufnahmen h\u00e4tten dann keinen betrieblichen Charakter, wenn &#8222;bei     wirtschaftlicher Betrachtung klar erkennbar ist, da\u00df mit der Erh\u00f6hung des     Schuldsaldos ein Kredit f\u00fcr au\u00dferbetriebliche Zwecke aufgenommen wird&#8220;; ein     solcher Fall sei &#8222;bei au\u00dfergew\u00f6hnlichen Aufwendungen zu privaten Zwecken&#8220;     (etwa f\u00fcr den Bau eines Privathauses) anzunehmen. Nicht als     &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnliche Aufwendungen zu privaten Zwecken&#8220;, sondern als Aufwendung     f\u00fcr den &#8222;typischen Lebensbedarf&#8220; hatte der vorlegende Senat in Anwendung     dieser Grunds\u00e4tze die Entrichtung von Einkommen- und K\u00f6rperschaftsteuer     angesehen; eine durch derartige Zahlungen bedingte Erh\u00f6hung des     Kontokorrentkredits stehe dem betrieblichen Charakter der Schuld nicht     entgegen (Urteil in BFHE 141, 316, BStBl II 1984, 706).<\/span><\/p>\n<p>        <span>b) Zur Gewinnermittlung nach     \u00a7 4 Abs. 3 EStG hat der IV. Senat mit Urteil vom 23. Juni 1983 IV R 185\/81     (BFHE 139, 56, BStBl II 1983, 723) die Auffassung vertreten, da\u00df ein     Steuerpflichtiger Zinsaufwendungen f\u00fcr einen Kredit nur insoweit als     Betriebsausgaben abziehen d\u00fcrfe, als der Kredit betrieblich veranla\u00dft     gewesen sei (\u00a7 4 Abs. 4 EStG). Diene ein Kontokorrentkonto au\u00dfer zur     Abwicklung des laufenden betrieblichen Geldverkehrs auch der Abwicklung von     au\u00dferbetrieblichen Einnahmen und Ausgaben, so seien die Zinsen f\u00fcr die     Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredits nur insoweit als Betriebsausgaben     abziehbar, als sie durch betrieblich veranla\u00dfte Zahlungen entstanden seien.     Soweit die Zinsen mit privat veranla\u00dften Zahlungen bzw. der dadurch     verursachten Kreditaufnahme zusammenhingen, h\u00e4tten sie keinen betrieblichen     Charakter. Das f\u00fchre dazu, da\u00df bei der Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG     grunds\u00e4tzlich alle \u00fcber das Kontokorrentkonto abgewickelten Zahlungsvorg\u00e4nge     einzeln auf ihre betriebliche und private Veranlassung und auf die     zinsm\u00e4\u00dfigen Auswirkungen zu untersuchen seien. Die Abgrenzung zwischen     betrieblich und au\u00dferbetrieblich veranla\u00dften Zinsaufwendungen k\u00f6nne &#8211; sofern     nach den gegebenen Umst\u00e4nden nicht eine einfachere Aufteilung m\u00f6glich sei &#8211;     mit Hilfe der Zinszahlenstaffelmethode durchgef\u00fchrt werden.<\/span><\/p>\n<p>        <span>2. Der vorlegende Senat will     an dieser Rechtsprechung nicht mehr uneingeschr\u00e4nkt festhalten. Dabei     ergeben sich Unterschiede in den Begr\u00fcndungen zwischen der Mehrheits- und     einer Minderheitsmeinung des vorlegenden Senats.<\/span><\/p>\n<p>        <span>a) Zur Gewinnermittlung nach     \u00a7 4 Abs. 1 EStG ist die Mehrheit der Ansicht, da\u00df eine Kontokorrentschuld     als Betriebsschuld anzusehen sei, wenn das Kontokorrentkonto der Abwicklung     des laufenden betrieblichen Geldverkehrs diene; daran \u00e4ndere sich nichts,     wenn \u00fcber dieses Konto auch private Entnahmen finanziert w\u00fcrden. Dies gelte     unabh\u00e4ngig davon, ob sich eine Vermutung f\u00fcr die betriebliche Veranlassung     der Schuld begr\u00fcnden lasse oder nicht. Nicht nur die auf &#8222;gew\u00f6hnliche&#8220;     Privataufwendungen entfallenden Teile des Kontokorrentkredits, sondern jede     privat veranla\u00dfte Kreditaufnahme k\u00f6nne zu einer Betriebsschuld f\u00fchren. An     der bisher vertretenen Einschr\u00e4nkung, da\u00df entnahmebedingte Kreditaufnahmen     keinen betrieblichen Charakter h\u00e4tten, &#8222;wenn bei wirtschaftlicher     Betrachtung klar erkennbar ist, da\u00df mit der Erh\u00f6hung des Schuldsaldos ein     Kredit f\u00fcr au\u00dferbetriebliche Zwecke aufgenommen wird&#8220;, sei nicht mehr     festzuhalten. Die Entstehung oder Erh\u00f6hung einer Kontokorrentverbindlichkeit     durch private \u00dcberweisungs- und Auszahlungsvorg\u00e4nge k\u00f6nne lediglich dann     nicht mehr als betrieblich veranla\u00dfte Kreditaufnahme angesehen werden, wenn     der Betrieb \u00fcberschuldet sei.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Nach der Minderheitsmeinung     des vorlegenden Senats l\u00e4\u00dft sich eine Kontokorrentverbindlichkeit ohne     weiteres in einen betrieblichen und einen privaten Teil zerlegen. Insoweit     gelte nichts anderes als f\u00fcr andere Kreditverbindlichkeiten. In einem     solchen Fall sei nur der betriebliche Teil des Kredits dem Betriebsverm\u00f6gen     zuzurechnen (Urteil vom 19. M\u00e4rz 1981 IV R 169\/80, BFHE 133, 383, BStBl II     1983, 721). Werde dagegen \u00fcber das Kontokorrentkonto eine Vielzahl von     betrieblichen und privaten Vorg\u00e4ngen abgewickelt und lasse sich wegen des     Umfangs der Kontenbewegungen nicht ohne weiteres bestimmen, welcher Teil der     am Ende der Verrechnungsperiode ausgewiesenen Schuld dem betrieblichen und     welcher dem privaten Bereich zuzuordnen sei, so sei dies auf andere Weise     festzustellen. Als ein zur Aufteilung geeignetes Verfahren komme die     Zinszahlenstaffelmethode in Betracht (vgl. Urteil in BFHE 139, 56, BStBl II     1983, 723). Da sich die Anwendung dieser Methode in der Praxis als schwierig     erwiesen habe, best\u00fcnden keine Bedenken, in geeigneten F\u00e4llen die H\u00f6he des     betrieblichen und des privaten Teils der Schuld im Wege der Sch\u00e4tzung (\u00a7 162     Abs. 1 der Abgabenordnung &#8211; AO 1977 -) zu ermitteln.<\/span><\/p>\n<p>        <span>b) Zur Gewinnermittlung nach     \u00a7 4 Abs. 3 EStG ist der vorlegende Senat nunmehr \u00fcbereinstimmend der     Ansicht, da\u00df die unterschiedliche Ber\u00fccksichtigung von Zinsaufwendungen je     nach Art der Gewinnermittlung nicht zutreffend sei, da die Gewinnermittlung     nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG zu dem gleichen Totalergebnis f\u00fchren m\u00fcsse wie die     Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 1 (\u00a7 5 Abs. 1) EStG (BFH-Urteil vom 16.     Januar 1975 IV R 180\/71, BFHE 115, 202, BStBl II 1975, 526). Daraus sei zu     folgern, da\u00df auch der Abzug von Kontokorrentzinsen bei beiden Arten der     Gewinnermittlung gleich zu beurteilen sei. Die Meinungen im vorlegenden     Senat gehen jedoch in der Frage auseinander, wie die Gleichheit beim Abzug     der Zinsaufwendungen herzustellen sei.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die Mehrheit des Senats     vertritt die Auffassung, da\u00df ebenso wie bei der Gewinnermittlung nach \u00a7 4     Abs. 1 (\u00a7 5 Abs. 1) EStG eine Kontokorrentverbindlichkeit Betriebsschuld     sei, wenn das Kontokorrentkonto der Abwicklung des laufenden betrieblichen     Geldverkehrs diene; daran \u00e4ndere sich nichts, wenn \u00fcber dieses Konto auch     private Entnahmen finanziert w\u00fcrden. Dies gelte unabh\u00e4ngig davon, ob sich     eine Vermutung f\u00fcr die betriebliche Veranlassung der Schuld begr\u00fcnden lasse     oder nicht. Nicht nur die &#8222;auf gew\u00f6hnliche&#8220; Privataufwendungen entfallenden     Teile des Kontokorrentkredits, sondern jede privat veranla\u00dfte Kreditaufnahme     f\u00fchre zu einer Betriebsschuld.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die Minderheitsmeinung st\u00fctzt     ihre Auffassung, da\u00df sich eine Kontokorrentverbindlichkeit ohne weiteres in     einen betrieblichen und einen privaten Teil zerlegen lasse, auf die gleichen     Erw\u00e4gungen wie zur Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 1 EStG.<\/span><\/p>\n<p>        <span>3. Die grunds\u00e4tzliche     Bedeutung folgert der vorlegende Senat aus den unterschiedlichen     Auffassungen einzelner Senate des BFH zu den Vorlagefragen, der Vielzahl     kritischer Ver\u00f6ffentlichungen zu der bisherigen Rechtsprechung des BFH und     deren teilweiser Ablehnung durch den Bundesminister der Finanzen &#8211; BMF &#8211;     (Schreiben vom 27. <\/span>    <span>Juli 1987 IV B 2     &#8211; S 2.134 &#8211; 1\/87, BStBl I 1987, 508). <\/span>    <span>Sowohl mit seiner     Mehrheitsmeinung als auch mit seiner Minderheitsmeinung weiche er au\u00dferdem     von den BFH-Urteilen vom 17. April 1985 I R 101\/81 (BFHE 143, 563, BStBl II     1985, 510) und vom 5. Juni 1985 I R 289\/81 (BFHE 144, 57, BStBl II 1985,     619) sowie von dem Urteil vom 13. Dezember 1984 VIII R 258\/80 (BFH\/NV 1985,     24) ab. Der I. und der VIII. Senat h\u00e4tten der Abweichung nicht zugestimmt.<\/span><\/p>\n<p>        <span>4. Der BMF ist dem Verfahren     beigetreten. Seine Auffassung stimmt im wesentlichen mit derjenigen der     Minderheitsmeinung des vorlegenden Senats \u00fcberein.<\/span><\/p>\n<p>        <span>5. Im Verfahren GrS 2\/88     haben der Kl\u00e4ger und das FA zu der Vorlagefrage nicht Stellung genommen. Im     Verfahren GrS 3\/88 haben sich die Kl\u00e4ger mit Schriftsatz vom 13. Juli 1989     zur Vorlagefrage ge\u00e4u\u00dfert. Das FA hat auf eine Stellungnahme in diesem     Verfahren verzichtet.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\" >    <b>    <span>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/span><\/b><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>B. Entscheidung des Gro\u00dfen Senats zu den     verfahrensrechtlichen Fragen<\/span><\/p>\n<p>        <span>I. Verfahrensverbindung und Entsendungsrecht<\/span><\/p>\n<p>        <span>1. Der Gro\u00dfe Senat beschlie\u00dft in seiner     Stammbesetzung (\u00a7 11 Abs. 2 Satz 1 FGO) und ohne m\u00fcndliche Verhandlung (Art.     1 Nr. 2 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs &#8211; BFHEntlG -)     dar\u00fcber, welche Senate Gem\u00e4\u00df \u00a7 11 Abs. 2 Satz 2 FGO berechtigt sind, einen     weiteren Richter zu entsenden (vgl. BFH-Beschlu\u00df vom 28. November 1988 GrS     1\/87, BFHE 154, 556, BStBl II 1989, 164, unter B I.). Er hat gleichfalls in     der Stammbesetzung die Verfahren GrS 2\/88 und GrS 3\/88 zu gemeinsamer     Verhandlung und Entscheidung verbunden (vgl. \u00a7 73 Abs. 1 FGO). Das     Steuergeheimnis steht der Verbindung nicht entgegen (\u00a7 30 Abs. 4 Nr. 1 i.V.     m. Abs. 2 Nr. 1a AO 1977; BFH-Beschlu\u00df vom 28. November 1977 GrS 2-3\/77,     BFHE 124, 43, BStBl II 1978, 105). Die Entscheidung \u00fcber eine Verbindung von     Verfahren h\u00e4ngt untrennbar mit der Entscheidung \u00fcber das Entsendungsrecht     einzelner Senate zusammen, da sich das Entsendungsrecht eines Senats f\u00fcr     einen Teil der Verfahren durch die Verbindung auch auf die \u00fcbrigen     verbundenen Verfahren erstreckt. Ist andererseits ein Senat in mehreren beim     Gro\u00dfen Senat anh\u00e4ngigen Vorlageverfahren entsendungsberechtigt, f\u00fchrt die     Verbindung dieser Verfahren dazu, da\u00df er nur einen weiteren Richter     entsenden darf. Der Gro\u00dfe Senat h\u00e4lt an der bisherigen Praxis, da\u00df \u00fcber die     Verbindung von Verfahren in der erweiterten Besetzung befunden wird     (BFH-Beschlu\u00df vom 25. Juni 1984 GrS 4\/82, BFHE 141, 405, 412, BStBl II 1984,     751), nicht mehr fest.<\/span><\/p>\n<p>        <span>2. Bei Pr\u00fcfung der Entsendungsfrage ist der     Gro\u00dfe Senat an den vom IV. Senat in erster Linie geltend gemachten     Anrufungsgrund der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung (\u00a7 11 Abs. 4 FGO) nicht     gebunden, da der IV. Senat die Vorlagen hilfsweise auf eine Abweichung i. S.     von \u00a7 11 Abs. 3 FGO gest\u00fctzt hat und die Vorlagen wegen Divergenz mit     R\u00fccksicht auf das weitergehende Entsendungsrecht (\u00a7 11 Abs. 2 Satz 2 FGO)     gesetzlich vorrangig sind (vgl. BFH-Beschlu\u00df vom 10. November 1980 GrS 1\/79,     BFHE 132, 244, BStBl II 1981, 164, B I. 1.).<\/span><\/p>\n<p>        <span>3. Der Annahme einer Abweichung i. S. von \u00a7     11 Abs. 3 FGO steht vorliegend nicht entgegen, da\u00df die Mitglieder des IV.     Senats hinsichtlich der Zuordnung einer Kontokorrentverbindlichkeit zum     Betriebsverm\u00f6gen keine einheitliche Rechtsauffassung vertreten und dies in     dem Anrufungsbeschlu\u00df durch die Darstellung einer Mehrheits- und     Minderheitsmeinung zum Ausdruck gebracht haben. Eine Vorlage an den Gro\u00dfen     Senat gem\u00e4\u00df \u00a7 11 Abs. 3 FGO setzt voraus, da\u00df aus dem Inhalt des     Vorlagebeschlusses die Entschlossenheit des vorlegenden Senats ersichtlich     ist, die Rechtsauffassung eines anderen Senats preisgeben zu wollen     (Beschl\u00fcsse des Bundessozialgerichts &#8211; BSG &#8211; vom 24. Juni 1985 GS 1\/84, BSGE     58, 183, 187; vom 21. Juli 1977 GS 1\/76, GS 2\/76, BSGE 44, 151, 153; vgl.     auch BFH-Beschlu\u00df vom 18. Januar 1971 GrS 5\/70, BFHE 101, 18, BStBl II 1971,     244, unter I. 2. a. E.). Den Vorlagebeschl\u00fcssen l\u00e4\u00dft sich mit hinreichender     Sicherheit entnehmen, da\u00df der IV. Senat sich im Sinne der &#8222;Mehrheitsmeinung&#8220;     eine im Wege der Abstimmung abschlie\u00dfend ermittelte Rechtsauffassung     gebildet hat. Der vorlegende Senat hat sich im Zusammenhang mit der     Begr\u00fcndung f\u00fcr das Vorliegen einer Divergenz auf seine Anfragen beim I. und     VIII. Senat berufen. Diese Anfragen beruhen auf der sp\u00e4teren     &#8222;Mehrheitsmeinung&#8220; des IV. Senats.<\/span><\/p>\n<p>        <span>4. Ausgehend von der Rechtsauffassung, nach     der grunds\u00e4tzlich jede Abwicklung einer privat veranla\u00dften Darlehensaufnahme     \u00fcber das betriebliche Kontokorrentkonto zur Entstehung einer Betriebsschuld     f\u00fchrt und die angefallenen Kontokorrentzinsen mithin in vollem Umfang     Betriebsausgaben sind, ergeben sich Abweichungen gegen\u00fcber Urteilen des I.,     III., VIII. und IX. Senats. Diese Senate sind &#8211; neben dem vorlegenden IV.     Senat &#8211; berechtigt, einen weiteren Richter zur Sitzung des Gro\u00dfen Senats zu     entsenden.<\/span><\/p>\n<p>        <span>a) Der IV. Senat w\u00fcrde mit einer auf dieser     Ansicht beruhenden Entscheidung von den Urteilen des I. Senats des BFH in     BFHE 143, 563, BStBl II 1985, 510, in BFHE 144, 57, BStBl II 1985, 619, und     vom 24. M\u00e4rz 1987 I R 214\/81 (BFH\/NV 1988, 223) abweichen, denenzufolge der     Schuldsaldo eines betrieblichen Kontokorrentkontos insoweit privaten     Charakter besitzt, als er durch eine privat veranla\u00dfte Kreditaufnahme     ausgel\u00f6st wird.<\/span><\/p>\n<p>        <span>b) Eine Divergenz besteht ferner gegen\u00fcber     dem Urteil des III. Senats vom 11. Dezember 1987 III R 260\/84 (BFH\/NV 1988,     359). In diesem Fall war \u00fcber die Revision gegen ein Urteil des FG zu     entscheiden, das eine Klage, mit der die Anerkennung von Zinsen f\u00fcr die     Aufnahme privat veranla\u00dfter und in der Bilanz des Kl\u00e4gers ausgewiesener     Verbindlichkeiten als Betriebsausgaben begehrt wurde, deshalb abgewiesen     hatte, weil das Kapitalkonto des Betriebsinhabers stets negativ gewesen war.     Der III. Senat hat das Urteil des FG aufgehoben und die Sache an die     Vorinstanz zur\u00fcckverwiesen. Dabei hat der III. Senat die Anerkennung einer     Schuld als betrieblich u.a. davon abh\u00e4ngig gemacht, da\u00df die Barmittel nicht     f\u00fcr eine au\u00dfergew\u00f6hnliche private Verwendung gr\u00f6\u00dferen Umfangs entnommen     wurden. Von diesem Obersatz will der vorlegende Senat abweichen.<\/span><\/p>\n<p>        <span>c) Die vom IV. Senat mehrheitlich vertretene     Rechtsauffassung weicht ferner u.a. von dem Urteil des VIII. Senats in     BFH\/NV 1985, 24 ab. Nach dieser Entscheidung liegt eine Privatschuld vor,     wenn der Kontokorrentkredit f\u00fcr eine au\u00dfergew\u00f6hnliche private Verwendung     gr\u00f6\u00dferen Umfangs aufgenommen wird.<\/span><\/p>\n<p>        <span>d) Schlie\u00dflich besteht eine Divergenz     gegen\u00fcber dem Urteil vom 7. Oktober 1986 IX R 65\/82 (BFH\/NV 1987, 151).     Danach ist im Fall der Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG der Abzug von     Kontokorrentzinsen als Betriebsausgaben nur insoweit zul\u00e4ssig, als die     Zahlungen, auf die die Kontokorrentschuld zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, betrieblich     veranla\u00dft sind. Das Entsendungsrecht, das nur die Vorlage betr.     Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG betrifft, erstreckt sich durch die     Verbindung der Verfahren GrS 2\/88 und GrS 3\/88 auch auf die Vorlagesache GrS     2\/88.<\/span><\/p>\n<p>        <span>5. Der I., III., IV., VIII. und IX. Senat     haben auf Anfrage des Gro\u00dfen Senats von ihrem Entsendungsrecht Gebrauch     gemacht.<\/span><\/p>\n<p>        <span>II. Weitere Verfahrensfragen<\/span><\/p>\n<p>        <span>\u00dcber die weiteren Verfahrensfragen     entscheidet der Gro\u00dfe Senat in seiner erweiterten Besetzung.<\/span><\/p>\n<p>        <span>1. Eine m\u00fcndliche Verhandlung ist nicht     erforderlich. Ob der Gro\u00dfe Senat eine m\u00fcndliche Verhandlung anberaumt, steht     in seinem Ermessen (Art. 1 Nr. 2 BFHEntlG). Den Beteiligten wurde     Gelegenheit zur \u00c4u\u00dferung gegeben. Die Beteiligten haben keine m\u00fcndliche     Verhandlung beantragt. Eine weitere F\u00f6rderung des Verfahrens durch m\u00fcndliche     Verhandlung ist nicht zu erwarten.<\/span><\/p>\n<p>        <span>2. Die vorgelegten Rechtsfragen sind     entscheidungserheblich.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Legt man im Verfahren GrS 2\/88 die     Mehrheitsmeinung des IV. Senats zugrunde, ist die Revision des Kl\u00e4gers     begr\u00fcndet. Bei einer Aufteilung der Schuldzinsen unter dem Gesichtspunkt     teils betrieblicher, teils privater Veranlassung (so im Grundsatz die     Auffassung des I. Senats) ist die Revision unbegr\u00fcndet oder m\u00fc\u00dfte zur     Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur\u00fcckverweisung der Sache an das FG     f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Folgt man in der Sache GrS 3\/88 der     Auffassung der Mehrheitsmeinung, da\u00df bei einem Steuerpflichtigen mit     Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG eine Kontokorrentverbindlichkeit, die     sowohl durch betrieblich als auch privat veranla\u00dfte \u00dcberweisungs- und     Auszahlungsvorg\u00e4nge entstanden ist, in vollem Umfang Betriebsschuld sein     k\u00f6nne und die hierauf entfallenden Zinsaufwendungen Betriebsausgaben seien,     ist die Revision des FA unbegr\u00fcndet. Geht man von der Auffassung der     bisherigen BFH-Rechtsprechung aus, ist die Revision begr\u00fcndet. Das FG-Urteil     m\u00fc\u00dfte aufgehoben und die Klage abgewiesen werden.<\/span><\/p>\n<p>        <span>3. Der I. und der VIII. Senat haben auf     Anfrage (\u00a7 2 Abs. 2 der Gesch\u00e4ftsordnung des BFH) erkl\u00e4rt, da\u00df sie der im     Vorlagebeschlu\u00df GrS 2\/88 vertretenen Rechtsauffassung nicht zustimmen.     Allein diese Erkl\u00e4rungen sind rechtserheblich (BFH-Beschl\u00fcsse vom 21.     Oktober 1985 GrS 2\/84, BFHE 145, 147, BStBl II 1986, 207, B I. 2.; vom 12.     Juni 1978 GrS 1\/77, BFHE 125, 516, BStBl II 1978, 620, C II. 2.). Damit     er\u00fcbrigt es sich auch, weitere Stellungnahmen einzuholen (vgl. Beschlu\u00df des     Gro\u00dfen Senats vom 24. Juni 1985 GrS 1\/84, BFHE 144, 124, BStBl II 1985,     587).<\/span><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>C. Entscheidung des Gro\u00dfen Senats \u00fcber die     vorgelegte Rechtsfrage<\/span><\/p>\n<p>        <span>I. Auffassungen der Rechtsprechung, des     Schrifttums und der Finanzverwaltung<\/span><\/p>\n<p>        <span>1. Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs<\/span><\/p>\n<p>        <span>Nach Wegfall des Sonderausgabenabzugs f\u00fcr     private Schuldzinsen ab dem Veranlagungszeitraum 1974 durch das     Steuer\u00e4nderungsgesetz 1973 (St\u00c4ndG 1973) vom 26. Juni 1973 (BGBl I, 676,     BStBl I 1973, 545) waren die Ansichten zur steuerrechtlichen Qualifikation     von Kontokorrentverbindlichkeiten in der Rechtsprechung des BFH geteilt.<\/span><\/p>\n<p>        <span>a) Nach der &#8211; bis zum Ergehen der anh\u00e4ngigen     Vorlagebeschl\u00fcsse &#8211; vom IV. Senat vertretenen Auffassung bedurfte es dabei     der Unterscheidung nach der Art der Gewinnermittlung:<\/span><\/p>\n<p>        <span>Im Fall der \u00dcberschu\u00dfrechnung gem\u00e4\u00df \u00a7 4 Abs.     3 EStG seien alle \u00fcber das Kontokorrentkonto abgewickelten Zahlungsvorg\u00e4nge     einzeln auf ihre betriebliche oder private Veranlassung zu untersuchen (vgl.     hierzu A. IV. 1. b, sowie Urteile in BFHE 133, 383, BStBl II 1983, 721 in     BFHE 139, 56, BStBl II 1983, 723). Sofern sich jedoch f\u00fcr &#8222;gemischte&#8220;     Zinsaufwendungen keine Merkmale, die eine objektiv und leicht nachpr\u00fcfbare     Trennung erm\u00f6glichten, finden lie\u00dfen, gelte auch insoweit das Aufteilungs-     und Abzugsverbot des \u00a7 12 Nr. 1 Satz 2 EStG (Urteil vom 13. M\u00e4rz 1986 IV R     118\/84, BFH\/NV 1986, 466). Anders sei die Frage zu entscheiden, wenn der     Gewinn nach \u00a7 4 Abs. 1 EStG ermittelt werde (s. hierzu A. IV. 1. a). Die     Rechtsprechung des IV. Senats ist durch die Urteile des VIII. Senats in     BFH\/NV 1985, 24, vom 12. September 1985 VIII R 336\/82 (BFHE 145, 327, BStBl     II 1986, 255), vom 25. Juni 1985 VIII R 338\/82 (BFH\/NV 1986, 88) und durch     das Urteil des III. Senats in BFH\/NV 1988, 359 best\u00e4tigt worden.<\/span><\/p>\n<p>        <span>b) Demgegen\u00fcber ist nach Auffassung des I.     Senats (Urteile in BFHE 143, 563, BStBl II 1985, 510; in BFHE 144, 57, BStBl     II 1985, 619, und in BFH\/NV 1988, 223) auch die Zuordnung einer     Kontokorrentverbindlichkeit zum Betriebs- oder Privatverm\u00f6gen grunds\u00e4tzlich     vom Anla\u00df ihrer Entstehung abh\u00e4ngig. Eine solche Verbindlichkeit k\u00f6nne &#8211;     gleich der Behandlung sonstiger nicht kontokorrentgebundener Kredite &#8211; nur     dann als Betriebsschuld qualifiziert werden, wenn der sie ausl\u00f6sende Vorgang     im betrieblichen Bereich liege. W\u00fcrden Entnahmen aus Darlehensmitteln     finanziert, so sei eine betriebliche Veranlassung nicht gegeben.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Eine hiernach dem Privatverm\u00f6gen     zuzuordnende Verbindlichkeit k\u00f6nne jedoch unter bestimmten Voraussetzungen     durch Umschuldung zu einer Betriebsschuld werden. Dabei sei davon     auszugehen, da\u00df der Steuerpflichtige berechtigt sei, einerseits s\u00e4mtliche in     seinem Betrieb als Einnahmen erzielten Betriebsmittel zu entnehmen und     andererseits alle anfallenden Betriebsausgaben und Anschaffungskosten durch     Darlehen zu finanzieren. Demgem\u00e4\u00df k\u00f6nne er auch laufend Barmittel entnehmen,     um sie zur Tilgung des aufgenommenen (privaten) Kontokorrentkredits zu     verwenden, und in gleicher H\u00f6he ein neues Darlehen aufnehmen, um auf diese     Weise sein Betriebsverm\u00f6gen umzuschichten. Wirtschaftlich gesehen k\u00f6nne der     Steuerpflichtige anstelle der Tilgung des einen und der Neuaufnahme des     anderen Darlehens auch den Verwendungszweck des ersten Darlehens ver\u00e4ndern,     um auf diese Weise seine Privatschuld durch eine Betriebsschuld zu ersetzen.     Eine solche Umschuldung sei steuerrechtlich anzuerkennen, wenn eine     entsprechende Absicht, z.B. durch die bilanzielle Behandlung der     Darlehensverbindlichkeit, hinreichend klar zum Ausdruck komme.<\/span><\/p>\n<p>        <span>2. Auffassungen des Schrifttums<\/span><\/p>\n<p>        <span>a) Nach Aufhebung des Sonderausgabenabzugs     f\u00fcr private Schuldzinsen durch das St\u00c4ndG 1973 haben die unterschiedlichen     Auffassungen der Urteile des BFH Eingang in zahlreiche Stellungnahmen des     Schrifttums gefunden. Nach einer Auffassung sollen negative Salden solcher     Konten entsprechend der f\u00fcr das Veranlassungsprinzip ma\u00dfgebenden Verwendung     der Darlehensmittel qualifiziert werden (Sauer, Die steuerliche     Betriebspr\u00fcfung &#8211; StBp &#8211; 1976, 234; Mackenstein, Steuerwarte 1976, 113;     Hirth, Steuerwarte 1976, 114; Flies, StBp 1979, 31; Weber-Grellet in     Kirchhof\/S\u00f6hn, Einkommensteuergesetz, Kommentar, \u00a7 4 D 274 f.; Clausen in     Jahrbuch der Fachanw\u00e4lte f\u00fcr Steuerrecht 1986\/87, S. 351 ff., S. 360;     Meilicke, Steuerberater-Jahrbuch 1981\/82, S. 223 ff., S. 232; Paus, Deutsche     Steuer-Zeitung &#8211; DStZ &#8211; 1985, 60). Dem steht die Ansicht gegen\u00fcber, da\u00df     Kredite, die in ein betriebliches Kontokorrentkonto eingestellt werden,     grunds\u00e4tzlich zur Entstehung von Betriebsschulden f\u00fchren. Die Begr\u00fcndungen     f\u00fcr diese Auffassung sind allerdings unterschiedlich: Von einigen Autoren     wird dabei auf den betrieblichen Charakter eines solchen Kontos (so Korn,     K\u00f6lner Steuerdialog 1982, 4.711, 4.714, m. w. N.) sowie auf die     Notwendigkeit der Gleichbehandlung mit den F\u00e4llen hingewiesen, in denen der     Steuerpflichtige im Anschlu\u00df an eine Entnahme eine als betrieblich     anzuerkennende Verbindlichkeit eingehe. Deshalb sei auch dann, wenn die     Kreditmittel unmittelbar der Finanzierung einer Entnahme dienten, davon     auszugehen, da\u00df der Betriebsinhaber nicht die aufgenommenen Kreditmittel,     sondern Teile seines Eigenkapitals entnehme (Kreile\/S\u00f6ffing, DStZ\/A 1977,     259 ff., 260; Kottke, Deutsches Steuerrecht &#8211; DStR &#8211; 1977, 523, 525; \u00e4hnlich     Trimpop, Finanz-Rundschau Nr. 18 &#8211; FR &#8211; 1976, 578). Nach anderen Stimmen in     der Literatur ist hingegen die Entscheidung des Steuerpflichtigen \u00fcber die     \u00c4nderung der Finanzierungsstruktur seines Betriebs deshalb als betrieblich     veranla\u00dft anzusehen, weil es dem Unternehmer freistehe, das Verh\u00e4ltnis von     Eigen- und Fremdkapital zu bestimmen (so grunds\u00e4tzlich Beater, Steuer und     Wirtschaft &#8211; StuW &#8211; 1989, 170, 174). Hieraus sowie aus dem Gesichtspunkt,     da\u00df angesichts der Abh\u00e4ngigkeit s\u00e4mtlicher Finanzierungsvorg\u00e4nge eines     Wirtschaftssubjekts eine entscheidungsorientierte Zuordnung bestimmter     Kreditmittel zu bestimmten Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nden nicht m\u00f6glich sei, wird     schlie\u00dflich ein Recht des Steuerpflichtigen abgeleitet,     Kreditverbindlichkeiten prim\u00e4r der Sph\u00e4re der Einkunftserzielung zuzuordnen     (Siegel, StuW 1985, 207; Bareis, StuW 1986, 118; Brewi\/Sch\u00f6n, DStR 1978,     99).<\/span><\/p>\n<p>        <span>Trotz dieser Unterschiede in der Begr\u00fcndung     stimmen die vorstehend dargelegten Auffassungen darin \u00fcberein, da\u00df sie den     betrieblichen Charakter entnahmebedingter Kredite nicht schrankenlos     anerkennen. Allerdings ergibt sich zu der Frage nach den Kriterien einer     solchen Eingrenzung kein einheitliches Meinungsbild. Einige Autoren nehmen     eine Schuldaufnahme aus privaten Gr\u00fcnden erst dann an, wenn und soweit im     Betrieb unter Ber\u00fccksichtigung stiller Reserven keine entnahmef\u00e4higen Mittel     vorhanden sind (Brewi\/Sch\u00f6n, a.a.O., S. 101, 103; Trimpop, a.a.O.; Korn,     K\u00f6lner Steuerdialog 1984, 5.479, 5.481). Zum Teil soll auf andere     Gesichtspunkte abzustellen sein (Waker in Unternehmung und Steuer,     Festschrift f\u00fcr P. Scherpf, S. 83 ff., 94; Siegel, a.a.O., S. 214;     Frost\/Kaufmann in Frotscher, Einkommensteuergesetz, Kommentar, \u00a7 4 Anm. 365;     Bareis, a.a.O., S. 121 ff.; Rudolph, DStZ 1988, 211, 215 ff.; Herden, DStZ     1981, 463, 469; Beater, a.a.O., S. 178 ff.; Kottke, a.a.O.; Sauer,     StRK-Anmerkung, Einkommensteuergesetz 1975, \u00a7 4 Abs. 4 Rechtsspruch 132;     Lempenau, Der Betrieb &#8211; DB &#8211; 1987, 113, 114).<\/span><\/p>\n<p>        <span>b) Die fr\u00fchere Rechtsprechung des IV. Senats     ist im Schrifttum, ungeachtet der grunds\u00e4tzlichen Auffassungsunterschiede     zwischen den einzelnen Autoren, auch kritisiert worden.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die vom IV. Senat angenommene Vermutung f\u00fcr     die betriebliche Veranlassung einer \u00fcber das Kontokorrentkonto abgewickelten     Kreditaufnahme sei ohne Rechtsgrundlage (Tipke, Steuerrecht, 11. Aufl.,     1987, S. 260; Lang, StRK-Anmerkung, Einkommensteuergesetz 1975, \u00a7 4 Abs. 4     Rechtsspruch 16; zustimmend Meilicke, NWB Fach 3, 5.663, 5.664; a. A.     Weber-Grellet in Kirchhof\/S\u00f6hn, a.a.O., \u00a7 4 D 274).<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die Kritik richtet sich ferner gegen das bei     Steuerpflichtigen mit Gewinnermittlung durch Bestandsvergleich zur     Aussonderung privat veranla\u00dfter Kreditaufnahmen f\u00fcr ma\u00dfgeblich erachtete     Merkmal der &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnlichen privaten Verwendung gr\u00f6\u00dferen Umfangs&#8220;     (Frost\/Kaufmann in Frotscher, a.a.O., \u00a7 4 Anm. 268; Paus, DStZ 1985, 60, 63;     Weber-Grellet in Kirchhof\/S\u00f6hn, a.a.O., \u00a7 4 D 274; Siegel, a.a.O., S. 207,     210 ff.).<\/span><\/p>\n<p>        <span>Schlie\u00dflich sei es auch nicht zu     rechtfertigen, da\u00df &#8211; abweichend von der Gewinnermittlung durch     Bestandsvergleich &#8211; Steuerpflichtige, die ihren Gewinn nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG     ermitteln, nur diejenigen Kontokorrentzinsen als Betriebsausgaben abziehen     d\u00fcrften, die auf betrieblich veranla\u00dfte Zahlungsvorg\u00e4nge entfielen     (Schmidt\/Heinicke, Einkommensteuergesetz, 9. Aufl., \u00a7 4 Anm. 43c und d, m.     w. N.; Wolff-Diepenbrock in Littmann\/Bitz\/Meincke, Das Einkommensteuerrecht,     Kommentar, \u00a7\u00a7 4, 5 Rdnr. 2189, m.w.N.; Lempenau, a.a.O., S. 115; Offergeld,     DB 1984, 1168; Wirtz, DStR 1987, 184, 190; Groh, FR 1986, 393 ff., 394 f.,     396 f.; Heidrich, Betriebs-Berater &#8211; BB &#8211; 1984, 314; Bordewin in     Hartmann\/B\u00f6ttcher\/Nissen\/Bordewin, Kommentar zum Einkommensteuergesetz, \u00a7\u00a7 4     bis 5 Rz. 51 g a.E.). <\/span><\/p>\n<p>        <span>c) Auch die sog. Umschuldungs-Rechtsprechung     des I. Senats hat in der Literatur zum Teil Zustimmung, zum Teil Widerspruch     gefunden. <\/span><\/p>\n<p>        <span>3. Auffassung der Finanzverwaltung <\/span>        <\/p>\n<p>        <span>Die bisherige Rechtsprechung des IV. Senats     des BFH hat auch die Finanzverwaltung angewandt (vgl. Abschn. 14 a Abs. 3     und 17 Abs. 1 Satz 13 der Einkommensteuer-Richtlinien &#8211; EStR &#8211; 1984;     Verf\u00fcgung der Oberfinanzdirektion &#8211; OFD &#8211; K\u00f6ln vom 9. Januar 1986 &#8211; S 2144 &#8211;     27 &#8211; St 113, DB 1986, 513; a.A. noch die von Kottke, a.a.O., S. 525     wiedergegebene Verf\u00fcgung der OFD Hamburg vom 5. <\/span>    <span>Mai 1977 S 2144 &#8211; 5\/77 &#8211; St 21,     S 2522 &#8211; 5\/77 &#8211; St 21). <\/span><span>Die     Finanzverwaltung hat in dem BMF-Schreiben vom 27. Juli 1987 IV B 2 &#8211; S 2134     &#8211; 1\/87 (BStBl I 1987, 508) au\u00dferdem die folgende Ansicht vertreten: W\u00fcrden     im Betrieb erzielte Einnahmen zur Tilgung eines privaten Darlehens entnommen     und ein neues Darlehen zur Finanzierung von betrieblichen Aufwendungen     aufgenommen, so seien die Verwendung der betrieblichen Mittel zur Tilgung     der Privatschuld und die Neuaufnahme der Betriebsschuld steuerrechtlich     anzuerkennen. Bei betrieblichen Kontokorrentkonten, \u00fcber die auch private     Zahlungen abgewickelt w\u00fcrden, k\u00f6nne ausnahmsweise unterstellt werden, da\u00df     durch die laufenden Geldeing\u00e4nge vorrangig die privaten Schuldanteile     getilgt w\u00fcrden. Dies soll nach dem Schreiben des BMF vom 11. Mai 1988 IV B 2     &#8211; S 2134 &#8211; 17\/88 (BB 1988, 1168) auch im Falle der Gewinnermittlung durch     \u00dcberschu\u00dfrechnung (\u00a7 4 Abs. 3 EStG) gelten (vgl. auch Verf\u00fcgungen der OFD     M\u00fcnster vom 14. Juni 1988 &#8211; S 2144 &#8211; 52 &#8211; St 11 &#8211; 31, FR 1988, 441 und vom     17. <\/span><span>Februar 1989 &#8211; S     2144 &#8211; 52 &#8211; St 11 &#8211; 31, FR 1989, 214). <\/span><\/p>\n<p>    <span>II.     Auffassung des Gro\u00dfen Senats <\/span><\/p>\n<p>        <span>Entsteht eine Kontokorrentverbindlichkeit     sowohl durch betrieblich als auch durch privat veranla\u00dfte Auszahlungen oder     \u00dcberweisungen, so ist nach Auffassung des Gro\u00dfen Senats bei der     Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 1, \u00a7 5 und nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG nur der     betriebliche Teil des Kredits dem Betriebsverm\u00f6gen zuzurechnen. Nur die auf     diesen Teil des Kredits entfallenden Schuldzinsen d\u00fcrfen als     Betriebsausgaben abgezogen werden. <\/span><\/p>\n<p>    <span>1.     Der Gesetzgeber hat den bis 1973 m\u00f6glichen Abzug von privaten Schuldzinsen     (\u00a7 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG in den bis dahin geltenden Fassungen) durch das     Steuer\u00e4nderungsgesetz 1973 beseitigt. An diese rechtspolitische Entscheidung     des Gesetzgebers sind die Gerichte gebunden. Sie haben diese Entscheidung &#8211;     soweit ihr nicht abweichende Regelungen entgegenstehen &#8211; bei der     Rechtsanwendung folgerichtig zu beachten und Wertungswiderspr\u00fcche zu     vermeiden. <\/span><\/p>\n<p>        <span>Dieser vom Gesetzgeber vorgegebene Auftrag     erh\u00e4lt durch verfassungsrechtliche Erw\u00e4gungen besonderes Gewicht. Das     Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) hat in seiner Entscheidung vom 13. M\u00e4rz     1979 2 BvR 72\/76 (BVerfGE 50, 386 [393], BStBl II 1979, 322 [324]) darauf     hingewiesen, da\u00df durch die nicht immer genaue Grenzziehung zwischen privater     und betrieblicher Nutzung &#8222;unrechtm\u00e4\u00dfige Steuervorteile&#8220; erlangt werden     k\u00f6nnten. Dem sei durch entsprechende Handhabung der steuerrechtlichen und     strafrechtlichen Bestimmungen zu begegnen. Im Beschlu\u00df vom 13. Juni 1988 1     BvR 68\/88 (H\u00f6chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211; HFR &#8211; 1989, 316) hat     das BVerfG diese Aussage wiederholt. Dabei hat es offengelassen, &#8222;ob die in     der h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung (BFH, BStBl II 1985, 510, 512; 619,     621 &#8230;.) er\u00f6ffnete M\u00f6glichkeit der Umschuldung von Privat- in     Betriebsschulden und die zugelassene Abwicklung privater, grunds\u00e4tzlich     nicht abzugsf\u00e4higer Lebenshaltungskosten &#8230;. mit der Folge einer     unverminderten Abzugsf\u00e4higkeit der Zinsen aus einem erh\u00f6hten Schuldenstand     diesem verfassungsrechtlichen Petitum stets hinreichend gen\u00fcgt&#8220;.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Der Gro\u00dfe Senat gelangt in seiner     nachstehend begr\u00fcndeten Entscheidung zu einem Ergebnis, das den Aussagen des     BVerfG Rechnung tr\u00e4gt und Gesichtspunkte der Praktikabilit\u00e4t ber\u00fccksichtigt.    <\/span><\/p>\n<p>    <span>2.     Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranla\u00dft sind (\u00a7     4 Abs. 4 EStG). Eine solche Veranlassung ist dann gegeben, wenn die     Aufwendungen objektiv mit dem Betrieb zusammenh\u00e4ngen und subjektiv dem     Betrieb zu dienen bestimmt sind (BFH-Beschl\u00fcsse vom 21. November 1983 GrS     2\/82, BFHE 140, 50, BStBl II 1984, 160, 163; vom 27. November 1989 GrS 1\/88,     BFHE 158, 563, BStBl II 1990, 160). Nach der Rechtsprechung des BFH liegen     Werbungskosten &#8211; \u00fcber den unmittelbaren Wortlaut des \u00a7 9 Abs. 1 EStG hinaus     &#8211; dann vor, wenn zwischen den Aufwendungen und der jeweiligen Einkunftsart     ein Veranlassungszusammenhang besteht (BFH-Beschl\u00fcsse vom 27. November 1978     GrS 8\/77, BFHE 126, 533, BStBl II 1979, 213, 216; vom 28. November 1977 GrS     2-3\/77, BFHE 124, 43, BStBl II 1978, 105; BFH-Urteile vom 1. Oktober 1982 VI     R 192\/79, BFHE 136, 488, BStBl II 1983, 17 &#8211; betreffend \u00a7 19 EStG -; vom 21.     Juli 1981 VIII R 154\/76, BFHE 134, 113, BStBl II 1982, 37 &#8211; betreffend \u00a7 20     EStG -; vom 23. Oktober 1984 IX R 48\/80, BFHE 143, 313, BStBl II 1985, 453 &#8211;     betreffend \u00a7 21 EStG -; vom 21. Juli 1981 VIII R 32\/80, BFHE 134, 124, BStBl     II 1982, 41 &#8211; betreffend \u00a7 22 EStG -, jeweils m.w.N.). <\/span><\/p>\n<p>        <span>Dementsprechend sind auch Schuldzinsen nur     dann als Betriebsausgaben oder Werbungskosten anzuerkennen, wenn sie &#8211; wie \u00a7     9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG f\u00fcr den Bereich der \u00dcberschu\u00dfeink\u00fcnfte klarstellt     (von Bornhaupt in Kirchhof\/S\u00f6hn, a.a.O., \u00a7 9 C 1; Prinz in     Herrmann\/Heuer\/Raupach, Einkommensteuer- und K\u00f6rperschaftsteuergesetz mit     Nebengesetzen, Kommentar, 19. Aufl., \u00a7 9 Anm. 357 m.w.N.) &#8211; in     wirtschaftlichem Zusammenhang mit einer der Einkunftsarten des EStG stehen     (s. hierzu \u00a7 21a Abs. 3 Nr. 1 EStG). <\/span><\/p>\n<p>    <span>a)     Das Vorliegen eines solchen wirtschaftlichen Zusammenhangs zwischen den     Schuldzinsen und dem Betrieb ist nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des BFH und     nach Ansicht des Gro\u00dfen Senats grunds\u00e4tzlich danach zu beurteilen, ob die     Zinsen f\u00fcr eine Verbindlichkeit geleistet werden, die durch den Betrieb     veranla\u00dft ist und deshalb zum Betriebsverm\u00f6gen geh\u00f6rt. Ma\u00dfgebend ist somit     der tats\u00e4chliche Verwendungszweck des Darlehens (vgl. die     Rechtsprechungsnachweise bei von Bornhaupt in Kirchhof\/S\u00f6hn, a.a.O., \u00a7 9 C     30 ff.). <\/span><\/p>\n<p>    <span>b)     Der im Schrifttum erhobene Einwand, eine Zurechnung von Finanzierungskosten     zu bestimmten Investitions- oder Konsumentscheidungen sei bei komplexen     Entscheidungssituationen, also z.B. im Falle des zeitlichen Zusammentreffens     einer betrieblichen Anschaffung mit einer Geldverwendung f\u00fcr private Zwecke,     nicht m\u00f6glich, ist f\u00fcr das Einkommensteuerrecht nicht tragend. Zwar mag es     im Einzelfall zutreffen, da\u00df f\u00fcr die Aufnahme eines Kredits nicht nur der     unmittelbar hiermit verfolgte Zweck, sondern dar\u00fcber hinaus noch weitere     Umst\u00e4nde, wie z.B. die sonstigen Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse des Steuerpflichtigen     oder die von ihm ins Auge gefa\u00dften weiteren Investitions- oder     Konsumentscheidungen, bestimmend sind. Hieraus kann jedoch nicht auf die     Gleichwertigkeit dieser Beweggr\u00fcnde f\u00fcr das Einkommensteuerrecht geschlossen     werden. <\/span><\/p>\n<p>        <span>aa) Pr\u00e4gend f\u00fcr das deutsche     Einkommensteuergesetz ist die Unterscheidung zwischen der durch die     einzelnen Einkunftsarten definierten Erwerbssph\u00e4re und der der Besteuerung     entzogenen Privatsph\u00e4re (Einkommensverwendung). Demgem\u00e4\u00df bedarf es der     Trennung zwischen den den jeweiligen Eink\u00fcnften zuzuordnenden     Erwerbsaufwendungen (Betriebsausgaben, Werbungskosten) einerseits und den &#8211;     grunds\u00e4tzlich nicht abziehbaren &#8211; Kosten der Lebensf\u00fchrung andererseits.     Anhand welcher Kriterien eine solche Zuordnung vorzunehmen ist, kann, wie     der Gro\u00dfe Senat bereits in seinem Beschlu\u00df in BFHE 124, 43, BStBl II 1978,     105 dargelegt hat, nicht mittels der f\u00fcr andere Rechtsgebiete entwickelten     speziellen Zurechnungslehren beurteilt werden. Denn ebenso wie diese     Zurechnungsgrunds\u00e4tze Ausdruck einer eigenst\u00e4ndigen Wertung der jeweiligen     gesetzlichen Regelungen sind, so mu\u00df &#8211; angesichts der das     Einkommensteuergesetz kennzeichnenden Trennung von Erwerbs- und Privatsph\u00e4re     &#8211; auch die Frage, ob Aufwendungen durch eine der Einkunftsarten veranla\u00dft     sind, selbst\u00e4ndig beurteilt werden. <\/span><\/p>\n<p>    <span>bb)     Nach dem Regelungsziel des Einkommensteuergesetzes sind Aufwendungen dann     als durch eine Einkunftsart veranla\u00dft anzusehen, wenn sie hierzu in einem     steuerrechtlich anzuerkennenden wirtschaftlichen Zusammenhang stehen.     Ma\u00dfgeblich daf\u00fcr, ob ein solcher Zusammenhang besteht, ist zum einen die &#8211;     wertende &#8211; Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen &#8222;ausl\u00f6senden     Moments&#8220; (vgl. Offerhaus, BB 1979, 617, 620; Wassermeyer, StuW 1982, 352,     358; von Bornhaupt in Kirchhof\/S\u00f6hn, a.a.O., \u00a7 9 B 202; Prinz in     Herrmann\/Heuer\/Raupach, a.a.O., \u00a7 9 Anm. 140; Schmidt\/Heinicke, a.a.O., \u00a7 4     Anm. 7 b), zum anderen die Zuweisung dieses ma\u00dfgeblichen Bestimmungsgrundes     zur einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph\u00e4re. Ergibt diese Pr\u00fcfung,     da\u00df die Aufwendungen nicht oder in nur unbedeutendem Ma\u00dfe auf privaten, der     Lebensf\u00fchrung des Steuerpflichtigen zuzurechnenden Umst\u00e4nden beruhen, so     sind sie als Betriebsausgaben oder Werbungskosten anzuerkennen und &#8211;     vorbehaltlich einer entgegenstehenden gesetzlichen Regelung &#8211; abziehbar.     Andernfalls greifen die von der Rechtsprechung des BFH zu \u00a7 12 EStG     entwickelten Grunds\u00e4tze ein. Da\u00df danach Schuldzinsen anhand des     tats\u00e4chlichen Verwendungszwecks der Darlehensmittel der Erwerbs- oder     Privatsph\u00e4re zuzuordnen sind, beruht auf diesen das steuerrechtliche     Veranlassungsprinzip kennzeichnenden Merkmalen. <\/span><\/p>\n<p>    <span>3.     Die steuerrechtliche Qualifikation von Schulden und Schuldzinsen nach dem     Veranlassungsprinzip verdr\u00e4ngt gem\u00e4\u00df \u00a7 4 Abs. 1 und 4 i.V.m. \u00a7 5 Abs. 1 und     \u00a7 6 EStG einen handelsrechtlich dar\u00fcber hinausgreifenden Bilanzausweis     (BFH-Urteile vom 30. Juni 1987 VIII R 353\/82, BFHE 151, 360, BStBl II 1988,     418; in BFHE 143, 563, BStBl II 1985, 510, m.w.N.; Beisse, BB 1980, 637;     Wassermeyer in S\u00f6hn &#8211; Herausgeber -, Die Abgrenzung der Betriebs- oder     Berufssph\u00e4re von der Privatsph\u00e4re im Einkommensteuerrecht, 1980, DStJG, Bd.     3, S. 315 ff., 317; Schmidt, a.a.O., \u00a7 5 Anm. 12 a; Nieland in     Littmann\/Bitz\/Meincke, a.a.O., \u00a7\u00a7 4, 5 Anm. 336; zur handelsrechtlichen     Zul\u00e4ssigkeit der Bilanzierung von Privatschulden vgl. H\u00fcttemann in Handbuch     des Jahresabschlusses in Einzeldarstellungen, Abteilung III\/8 &#8211; 1988 &#8211;     &#8222;Verbindlichkeiten&#8220;, Anm. 50 ff.). Aus der steuerrechtlichen Qualifikation     folgt im einzelnen: <\/span><\/p>\n<p>    <span>a)     Schuldzinsen k\u00f6nnen &#8211; allgemeinen Grunds\u00e4tzen folgend &#8211; nicht allein kraft     einer Willensentscheidung, d.h. durch die nach au\u00dfen dokumentierte Wertung     des Steuerpflichtigen, es liege eine Betriebsschuld vor, sondern nur dann     als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn mit den Darlehensmitteln     betrieblich veranla\u00dfte Aufwendungen get\u00e4tigt werden (st\u00e4ndige Rechtsprechung     vgl. BFH-Urteile vom 12. September 1985 VIII R 336\/82, BFHE 145, 327, BStBl     II 1986, 255; in BFHE 143, 563, BStBl II 1985, 510; vom 1. Juni 1978 IV R     109\/74, BFHE 125, 254, BStBl II 1978, 618, m.w.N.; vgl. Beisse, a.a.O.,     640). Dies gilt auch, wenn die Darlehensmittel dem Erwerb von gewillk\u00fcrtem     Betriebsverm\u00f6gen dienen. Auch in diesem Fall ist die Qualifikation der     Verbindlichkeit als Betriebsschuld nicht Folge eines Willk\u00fcraktes im     beschriebenen Sinne. Sie ergibt sich vielmehr aus der steuerrechtlichen     Anerkennung der &#8211; gewillk\u00fcrten &#8211; Zurechnung eines aktiven Wirtschaftsguts     zum Betriebsverm\u00f6gen einerseits und dem &#8211; durch die tats\u00e4chliche Verwendung     der Darlehensmittel hergestellten &#8211; Zurechnungszusammenhang zwischen diesem     Wirtschaftsgut und der Kreditaufnahme andererseits (vgl. BFH-Urteile vom 11.     Februar 1955 III 8\/55 U, BFHE 60, 311, BStBl III 1955, 119; vom 18. Oktober     1972 I R 237\/70, BFHE 107, 423, BStBl II 1973, 136). <\/span><\/p>\n<p>    <span>b)     Eine betriebliche Verbindlichkeit beh\u00e4lt diese Eigenschaft in der Regel bis     zu ihrem Erl\u00f6schen (BFH-Urteil vom 7. Mai 1965 VI 217\/64 U, BFHE 82, 548,     BStBl III 1965, 445; zur Behandlung von Schulden und Schuldzinsen nach     Aufgabe oder Ver\u00e4u\u00dferung eines Betriebs vgl. BFH-Urteile vom 11. Dezember     1980 I R 119\/78, BFHE 133, 22, BStBl II 1981, 460; vom 19. Januar 1982 VIII     R 150\/79, BFHE 135, 193, BStBl II 1982, 321; vom 21. November 1989 IX R     10\/84, BFHE 159, 68, BStBl II 1990, 213; Schmidt, a.a.O., \u00a7 16 Anm. 56 b,     m.w.N.). Aufgrund des steuerrechtlichen Zurechnungszusammenhangs zwischen     finanziertem Gegenstand und Kreditaufnahme ist in der Rechtsprechung des BFH     jedoch anerkannt, da\u00df eine Betriebsschuld in das Privatverm\u00f6gen \u00fcberf\u00fchrt     wird, wenn der Steuerpflichtige mit dem Darlehen ein betrieblichen Zwecken     dienendes Wirtschaftsgut erwirbt und dieses zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt dem     Betrieb entnimmt (BFH-Urteile vom 24. <\/span>    <span>August 1956 III 218\/54 S, BFHE     63, 334, BStBl III 1956, 325; in BFHE 82, 548, BStBl III 1965, 445). <\/span>    <span>Gleiches gilt, wenn die Darlehensmittel &#8211;     entgegen der urspr\u00fcnglichen Absicht &#8211; f\u00fcr private Zwecke verwendet werden     (vgl. BFH-Urteil vom 10. <\/span><span lang=\"IT\" >    Mai 1972 I R 220\/70, BFHE 105, 480, BStBl II 1972, 620). <\/span>    <span>Dieser Zurechnungszusammenhang bedingt auch,     da\u00df ein Darlehen, das dem Erwerb eines zun\u00e4chst privat genutzten     Wirtschaftsgutes diente, mit der Einlage dieses Wirtschaftsguts in den     Betrieb zur Betriebsschuld wird (BFH-Urteile in BFHE 63, 334, BStBl III     1956, 325; vom 18. Juli 1968 IV 124\/65, NV). <\/span><\/p>\n<p>        <span>c) Der Gro\u00dfe Senat hat in seinem Beschlu\u00df     vom 26. Oktober 1987 GrS 2\/86 (BFHE 153, 523, BStBl II 1988, 348 &#8211; C. I. 1.     a aa -) ausgef\u00fchrt, da\u00df mit Ausnahme der Rechnungsabgrenzungsposten (\u00a7 5     Abs. 4 EStG) nur Wirtschaftsg\u00fcter in den Bestandsvergleich nach \u00a7 4 Abs. 1     EStG Eingang finden (vgl. auch den Regelungszusammenhang \u00a7 4 Abs. 1, \u00a7 5     Abs. 1 und 5, \u00a7 6 Abs. 1 EStG). Daher geh\u00f6ren auch betriebliche     Verbindlichkeiten zu den &#8211; zu passivierenden &#8211; Wirtschaftsg\u00fctern     (BFH-Urteile vom 25. August 1989 III R 95\/87, BFHE 158, 58, BStBl II 1989,     893; vom 19. Februar 1981 IV R 41\/78, BFHE 133, 510, BStBl II 1981, 730;     zustimmend Schmidt, a.a.O., \u00a7 5 Anm. 17, \u00a7 4 Anm. 42 b aa; zur     handelsrechtlichen Unterscheidung zwischen Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nden und     Schulden vgl. \u00a7 39 Abs. 1, \u00a7 40 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches &#8211; HGB &#8211; a.F.;     \u00a7\u00a7 240, 246, 252 HGB n.F.; dazu BTDrucks 10\/4268, S. 96). <\/span><\/p>\n<p>    <span>d)     Werden Darlehensmittel nur teilweise f\u00fcr betriebliche Zwecke, im \u00fcbrigen     aber f\u00fcr Kosten der Lebensf\u00fchrung oder f\u00fcr durch andere Einkunftsarten     veranla\u00dfte Zwecke verwendet, so kann die Verbindlichkeit &#8211; ungeachtet     dessen, da\u00df sie auf einer einheitlichen zivilrechtlichen Vertragsgrundlage     beruht &#8211; nur in dem der Verwendung des Darlehens f\u00fcr betriebliche Zwecke     entsprechenden Umfang bilanziert werden. Dies hat zur Folge, da\u00df die f\u00fcr den     Kredit entrichteten Zinsen nur anteilig als Betriebsausgaben abziehbar sind     (BFH-Urteile vom 22. August 1958 III 213\/57 U, BFHE 67, 328, BStBl III 1958,     401; vom 30. Juli 1964 IV 109\/60, HFR 1965, 454; vom 24. November 1967 VI R     71\/66, BFHE 91, 37, BStBl II 1968, 177; vom 28. <\/span>    <span>Januar 1987 I R 85\/80, BFHE     150, 120, BStBl II 1987, 616).<\/span><\/p>\n<p>        <span>Ein Darlehen, das zur Abl\u00f6sung eines Kredits     aufgenommen wurde, ist daher nur insoweit als Betriebsschuld passivierbar,     als die getilgte Kreditschuld dem Betriebsverm\u00f6gen zuzurechnen war (Urteil     in BFHE 63, 334, BStBl III 1956, 325; vgl. zur Umschuldung von Darlehen, die     in vollem Umfang dem Betriebsverm\u00f6gen angeh\u00f6ren, auch BFH-Urteile in BFHE     82, 548, BStBl III 1965, 445; vom 11. Dezember 1980 I R 198\/78, BFHE 133,     27, BStBl II 1981, 462). Entsprechendes gilt, wenn mehrere &#8211; steuerrechtlich     unterschiedlich zu qualifizierende &#8211; Verbindlichkeiten durch ein     selbst\u00e4ndiges Schuldanerkenntnis (\u00a7 781 des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches &#8211; BGB     -) ersetzt werden (sog. Novation; vgl. BFH-Urteil vom 6. Februar 1987 III R     203\/83, BFHE 149, 163, BStBl II 1987, 423). Dieser Beurteilung widerspricht     es nicht, da\u00df aufgrund eines solchen Vertrages eine Verpflichtung entsteht,     deren Wirksamkeit durch M\u00e4ngel der zugrunde liegenden Schuldverh\u00e4ltnisse im     Regelfall (vgl. aber auch \u00a7 656 Abs. 2, \u00a7 762 Abs. 2 BGB) nicht ber\u00fchrt     wird. Vielmehr kann eine zivilrechtlich abstrakte Verpflichtung gerade     deshalb, weil sie auf einer Vereinbarung beruht, deren rechtlicher Inhalt &#8211;     im Gegensatz zu kausalen Vertr\u00e4gen &#8211; den wirtschaftlichen Zweck und den     Anla\u00df einer solchen Abrede verlassen hat (inhaltliche Abstraktion; vgl.     Soergel\/H\u00e4user, B\u00fcrgerliches Gesetzbuch, Kommentar, 11. Aufl., 1985, Anm. 3     f. vor \u00a7\u00a7 780, 781), nur nach Ma\u00dfgabe der Schulden einer Einkunftsart des     Einkommensteuerrechts zugeordnet werden, an deren Stelle sie tritt. <\/span>        <\/p>\n<p>    <span>e)     Aus dem f\u00fcr die Zuordnung von Schulden und Schuldzinsen zur Einkunftssph\u00e4re     ma\u00dfgeblichen Kriterium des tats\u00e4chlichen Verwendungszwecks eines Kredits     ergibt sich schlie\u00dflich, da\u00df es f\u00fcr das Vorliegen eines solchen     Zusammenhangs unbeachtlich ist, ob der Steuerpflichtige mit Darlehen     finanzierte Aufwendungen auch durch eigene Mittel h\u00e4tte bestreiten k\u00f6nnen     (BFH in BFHE 139, 50, BStBl II 1983, 725) oder ob der Betrieb \u00fcber aktives     Betriebsverm\u00f6gen oder stille Reserven verf\u00fcgt, die zur Deckung der     Betriebsschulden herangezogen werden k\u00f6nnten (BFH-Beschlu\u00df vom 23. Juli 1986     I B 25\/86, BFHE 147, 416, BStBl II 1987, 328). Hierauf aufbauend ist der     betriebliche Charakter von Schulden auch dann anerkannt worden, wenn der     Unternehmer zun\u00e4chst Barmittel dem Betrieb entnimmt und im Anschlu\u00df hieran     betriebliche Aufwendungen durch Darlehen finanziert. Der Gro\u00dfe Senat stimmt     diesen Rechtsgrunds\u00e4tzen zu. <\/span><\/p>\n<p>        <span>4. Die vorstehend dargelegten     Rechtsgrunds\u00e4tze sind auch f\u00fcr Kontokorrentschulden zu beachten. <\/span>    <\/p>\n<p>        <span>a) Nach \u00a7 355 Abs. 1 HGB liegt ein     Kontokorrent (laufende Rechnung) vor, wenn jemand mit einem Kaufmann derart     in Gesch\u00e4ftsverbindung steht, da\u00df die aus der Verbindung entspringenden     beiderseitigen Anspr\u00fcche und Leistungen zuz\u00fcglich der Zinsen in Rechnung     gestellt und in regelm\u00e4\u00dfigen Zeitabst\u00e4nden durch Verrechnung und     Feststellung des f\u00fcr den einen oder anderen Teil sich ergebenden     \u00dcberschusses ausgeglichen werden. <\/span><\/p>\n<p>        <span>aa) Als rechtliche Grundlage einer solchen     Gesch\u00e4ftsverbindung kommt u.a. der Girovertrag in Betracht, mit dem die     Rechtsbeziehungen zwischen dem Girokunden und einem Kreditinstitut (vgl. \u00a7 1     Abs. 1 des Gesetzes \u00fcber das Kreditwesen &#8211; KWG -) zum Zwecke der     Durchf\u00fchrung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und Abrechnungsverkehrs (\u00a7 1     Abs. 1 Satz 2 Nr. 9 KWG) &#8211; einschlie\u00dflich m\u00f6glicher Barein- oder &#8211;     auszahlungen (dazu Canaris in Staub, HGB, Gro\u00dfkommentar, Bankvertragsrecht,     1. Teil, 4. Aufl., 1988, Anm. 301) &#8211; geregelt werden. <\/span><\/p>\n<p>        <span>bb) Durch den mit dem Girovertrag     typischerweise verbundenen &#8211; h\u00e4ufig auch als Kontokorrentabrede bezeichneten     &#8211; Kontokorrentvertrag (Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211; BGH &#8211; vom 18. April     1989 XI ZR 133\/88, Wertpapier-Mitteilungen &#8211; WM &#8211; 1989, 807 m.w.N.) wird der     Bestand und die Rechtsnatur der &#8222;in Rechnung&#8220; gestellten Forderungen und     Leistungen zwar nicht ber\u00fchrt, ihre selbst\u00e4ndige Geltendmachung jedoch     ausgeschlossen (Baumbach\/Duden\/Hopt, HGB, Kommentar, 28. <\/span>    <span>Aufl., 1989, \u00a7 355 Anm. 3 A).    <\/span><span>Der Kontokorrentvertrag enth\u00e4lt     ferner eine antizipierte Verrechnungsvereinbarung; insbesondere beim     Bankkontokorrent ist diese Abrede nicht auf eine laufende Verrechnung der in     das Kontokorrent eingestellten Posten gerichtet (Staffelkontokorrent; vgl.     BGH-Urteile vom 28. Juni 1968 I ZR 156\/66, BGHZ 50, 277; vom 9. Dezember     1971 III ZR 58\/69, WM 1972, 283), sondern &#8211; in \u00dcbereinstimmung mit \u00a7 355     Abs. 1 und 2 HGB (vgl. auch Nr. 14 Abs. 1, 15 der Allgemeinen     Gesch\u00e4ftsbedingungen der Banken i.d.F. vom 1. Januar 1988 und Nr. 11 Abs. 1,     Nr. 12 Abs. 1 der Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen der Sparkassen, jeweils     abgedruckt in Baumbach\/Duden\/Hopt, a.a.O., S. 1254 ff., 1291 ff.) &#8211;     regelm\u00e4\u00dfig dahin zu verstehen, da\u00df sich die Verrechnung am Ende der     Rechnungsperiode vollzieht (Periodenkontokorrent; BGH-Urteil vom 4. <\/span>    <span lang=\"IT\" >Mai 1979 I ZR 127\/77, BGHZ 74,     253; in WM 1989, 807). <\/span><span>Dabei werden &#8211;     soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen worden ist     (Baumbach\/Duden\/Hopt, a.a.O., \u00a7 355 Anm. 3 c) &#8211; im Wege der     verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Gesamtaufrechnung die Posten der gr\u00f6\u00dferen Seite des     Kontokorrents grunds\u00e4tzlich in dem Verh\u00e4ltnis getilgt, in dem die Summe der     Buchungen der kleineren Seite zur Summe der Buchungen der gr\u00f6\u00dferen Seite     steht (Urteil des BGH vom 2. November 1967 II ZR 46\/65, BGHZ 49, 24;     Hefermehl in Schlegelberger, Handelsgesetzbuch, 5. Aufl., 1976, Bd. IV, \u00a7     355 Anm. 54 m.w.N. der Rechtsprechung des BGH). Wird der im     Rechnungsabschlu\u00df &#8211; unter Ber\u00fccksichtigung der angefallenen Zinsen,     Provisionen und Spesen &#8211; ermittelte Periodensaldo anerkannt, so entsteht     hierdurch ein abstrakter Saldoanspruch (\u00a7 781 BGB), der an die Stelle der     untergegangenen Einzelforderungen (bzw. ihres Saldos) tritt (Novation;     Urteil des BGH in BGHZ 50, 277; a.A. Baumbach\/Duden\/Hopt, a.a.O., \u00a7 355 Anm.     3 A; Hefermehl in Schlegelberger, a.a.O., \u00a7 355 Anm. 58 m.w.N.). <\/span>    <\/p>\n<p>        <span>cc) Da das Kontokorrent in erster Linie der     Erleichterung des Gesch\u00e4ftsverkehrs dient, wird mit dem Abschlu\u00df des     Kontokorrentvertrags eine Verpflichtung der Bank zur Kreditgew\u00e4hrung nicht     begr\u00fcndet. Das Kreditinstitut kann eine \u00dcberziehung des Kontokorrentkontos &#8211;     ohne vorherige Abrede &#8211; lediglich dulden (sog. \u00dcberziehungskredit; Canaris     in Staub, Gro\u00dfkommentar, HGB, 3. Aufl., 1981, Bd. III\/3 Rdnr. 1349) oder mit     dem Bankkunden im Einzelfall die Gew\u00e4hrung eines Kontokorrentkredits     vereinbaren (H.P. Westermann in M\u00fcnchener Kommentar zum B\u00fcrgerlichen     Gesetzbuch, 2. Aufl., 1988, vor \u00a7 607 Anm. 20 a.E.). H\u00e4ufig wird jedoch &#8211;     insbesondere zur Gew\u00e4hrung von Krediten f\u00fcr Handel und Industrie &#8211; ein     Krediter\u00f6ffnungsvertrag geschlossen (BGH-Urteil vom 24. Januar 1985 IX ZR     65\/84, BGHZ 93, 315), nach dem der Bankkunde berechtigt ist, den     Kontokorrentkredit (Gelddarlehen) innerhalb der festgelegten Debetgrenze     (Kreditlimit) in Teilbetr\u00e4gen durch Barabhebung, \u00dcberweisung oder Scheck in     Anspruch zu nehmen. Sowohl die Gew\u00e4hrung als auch die R\u00fcckzahlung des     Kredits geschieht dabei in laufender Rechnung (Hefermehl in Schlegelberger,     a.a.O., \u00a7 355 Anm. 7). Die Kreditzusage selbst wird nach der in der Praxis     gebr\u00e4uchlichen sog. Einkonten-Methode lediglich auf dem Kontoblatt vermerkt;     die Kreditgew\u00e4hrung tritt nur durch Belastungsbuchungen des Kontokorrents in     Erscheinung (vgl. Erman in Ged\u00e4chtnisschrift f\u00fcr R. Schmidt, 1966, 261;     Hefermehl in Schlegelberger, a.a.O., \u00a7 355 Anm. 7; Sch\u00f6nle, Bank- und     B\u00f6rsenrecht, 2. <\/span><span lang=\"IT\" >Aufl.,     1976, \u00a7 11 I S. 143). <\/span><\/p>\n<p>    <span>b)     Weder das Rechtsinstitut des Kontokorrents noch seine buchm\u00e4\u00dfige Behandlung     rechtfertigen es, Verbindlichkeiten deshalb als Betriebsschulden anzusehen,     weil sie in eine solche Rechnung eingestellt werden. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr ihre     steuerrechtliche Qualifikation sind vielmehr das Veranlassungsprinzip und     die sich hieraus ergebenden Folgerungen. <\/span><\/p>\n<p>    <span>aa)     Eine gemischte Kontokorrent-Verbindlichkeit kann nicht deshalb insgesamt als     Betriebsschuld angesehen werden, weil das Kontokorrentkonto \u00fcberwiegend der     Abwicklung des betrieblichen Gesch\u00e4ftsverkehrs dient. Hieraus kann     insbesondere keine Vermutung f\u00fcr den betrieblichen Anla\u00df der Kreditaufnahme     oder -erweiterung abgeleitet werden. Aus der Lebenserfahrung gewonnene     tats\u00e4chliche Vermutungen dienen lediglich dazu, einen im Hinblick auf das     Vorliegen rechtlich erheblicher Tatsachen nicht n\u00e4her aufkl\u00e4rbaren     Sachverhalt auf der Grundlage feststehender Hilfstatsachen (Beweisanzeichen)     zu w\u00fcrdigen. Sie entbinden damit weder das FA noch das FG davon, die im     Einzelfall gegebenen Umst\u00e4nde zu ermitteln (BFH-Urteil vom 20. Dezember 1988     VIII R 121\/83, BFHE 156, 339, BStBl II 1989, 585 m.w.N.). <\/span><\/p>\n<p>        <span>bb) Entgegen einzelner Stimmen im Schrifttum     hat das betriebliche Kontokorrentkonto auch keine Zuordnungsfunktion in dem     Sinne, da\u00df die in das Kontokorrent eingestellten Darlehensverbindlichkeiten     als Betriebsschulden beurteilt werden m\u00fc\u00dften. Verbindlichkeiten d\u00fcrfen nicht     allein durch eine Willensentscheidung des Steuerpflichtigen dem     Betriebsverm\u00f6gen zugeordnet werden. Damit ist auch bei Verwendung nur eines     Teils der dem Steuerpflichtigen auf einheitlicher Vertragsgrundlage zur     Verf\u00fcgung stehenden Darlehensmittel f\u00fcr private Zwecke einer Bilanzierung     der gesamten R\u00fcckerstattungsverpflichtung die Grundlage entzogen. <\/span>        <\/p>\n<p>    <span>cc)     Eine andere Beurteilung ist auch nicht nach dem Gedanken der sog.     Entnahmefinanzierung gerechtfertigt, nach dem der durch die private     Verwendung entstandene Teil einer Kontokorrentschuld gleich dem Sachverhalt     als Betriebsschuld zu behandeln ist, da\u00df der Steuerpflichtige zun\u00e4chst     seinem Unternehmen Barmittel entnimmt und im Anschlu\u00df hieran betriebliche     Aufwendungen mittels Kredit finanziert (BFH in BFHE 71, 667, BStBl III 1960,     497; BFHE 139, 50, BStBl II 1983, 725). <\/span><\/p>\n<p>        <span>Der Gro\u00dfe Senat verkennt nicht, da\u00df     insbesondere dann, wenn \u00fcber das betriebliche Kontokorrentkonto ein     umfangreicher Zahlungsverkehr abgewickelt wird und zum Zeitpunkt der privat     veranla\u00dften Kreditaufnahme im Betrieb entnahmef\u00e4hige Barmittel in     ausreichendem Umfang vorhanden sind, beide Fallgestaltungen Ber\u00fchrungspunkte     aufweisen k\u00f6nnen. Gleichwohl kann hierin keine Rechtfertigung f\u00fcr eine     rechtliche Gleichstellung gesehen werden. Eine Gleichstellung beider     Sachverhalte in tats\u00e4chlicher Hinsicht scheidet bereits deshalb aus, weil     der Besteuerung der verwirklichte, nicht hingegen ein gedachter (fiktiver)     Sachverhalt zugrunde zu legen ist (BVerfG-Beschlu\u00df in HFR 1989, 316;     BFH-Beschlu\u00df in BFHE 151, 523, BStBl II 1988, 348 C. I. 3. c; BFH-Urteile     vom 2. April 1987 IV R 92\/85, BFHE 149, 567, BStBl II 1987, 621; vom 13.     Dezember 1985 VI R 190\/82, BFHE 145, 549, BStBl II 1986, 486; vom 19. Mai     1983 IV R 138\/79, BFHE 138, 248, BStBl II 1983, 380; Beisse, StuW 1981, 1,     11). <\/span><\/p>\n<p>    <span>5.     Die gebotene Aufteilung der f\u00fcr gemischte Kontokorrentkonten entrichteten     Schuldzinsen ist grunds\u00e4tzlich nach der sog. Zinszahlenstaffelmethode     vorzunehmen. Dies schlie\u00dft es indes nicht aus, da\u00df der betrieblich bzw.     privat veranla\u00dfte Teil der Kontokorrentzinsen auch im Wege der Sch\u00e4tzung     ermittelt wird. <\/span><\/p>\n<p>    <span>a)     Nach der Zinszahlenstaffelmethode werden die Zinsen nicht f\u00fcr jeden Posten     des Kontokorrents einzeln (Postenmethode), sondern bezogen auf die     jeweiligen Soll- oder Habensalden (Zwischensaldo) berechnet. Diese     Berechnungsart geht von der finanzmathematischen Gleichung zur Ermittlung     der Zinsen eines Kapitals aus <\/span><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 5.65pt\">\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 K x p x t\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>                <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>&#8211; Z = &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 100 x 360 <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p style=\"margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 6.0pt; margin-bottom: 4.0pt\">                <span>(Z = Zinsen; K = Kapital; p = Zinsfu\u00df; t         = Tage) &#8211; und formt diese in eine Zinszahl<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>K x t<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>&#8212;&#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>100<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>und in einen Zinsdevisor<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>360 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>&#8212;&#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0 p<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>um.<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>        <span>Die Zinszahlen werden von dem jeweiligen     Zwischensaldo f\u00fcr die Zeit (Tage) seiner unver\u00e4nderten Dauer (Wertstellung)     gesondert berechnet (Zinszahlenstaffel). Die Zinszahlensummen der Soll- und     Habenseite werden am Ende der Rechnungsperiode addiert und durch den     Zinsdivisor geteilt (Hefermehl in Schlegelberger, a.a.O., \u00a7 355 Anm. 39;     Canaris in Staub, a.a.O., \u00a7 355 Anm. 50). An einem Beispiel (vgl. Gablers     Wirtschaftslexikon, 12. Aufl., Bd. L bis Z, Spalten 2883 f.) verdeutlicht,     bedeutet dies: <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: normal; margin-left: 5.65pt; margin-right: 8.5pt; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt\">        <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>    <\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 5.65pt\">\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Staffelf\u00f6rmige         Zinsberechnung<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        19..\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 D\u00a0\u00a0\u00a0 Betrag\u00a0\u00a0 Tage\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Zinszahlen <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gesch\u00e4ftsvorfall\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         C\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 DM\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Soll\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Haben <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Juni 30.\u00a0 Saldovortrag\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         C\u00a0\u00a0\u00a0 5.687\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 25\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1.422<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Juli 25.\u00a0\u00a0 Abhebung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         D\u00a0\u00a0\u00a0 1.400<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;-<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C\u00a0\u00a0\u00a0 4.287\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         49\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2.101<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Sept. 14\u00a0 \u00dcberweisung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         D\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 716<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;- <\/span>                <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C\u00a0\u00a0\u00a0 3.571\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         64\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2.285<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Nov. 17.\u00a0 Einzahlung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         C\u00a0\u00a0\u00a0 2.023<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;- <\/span>                <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C\u00a0\u00a0\u00a0 5.594\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         31\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1.734<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Dez. 19.\u00a0 Scheck\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         D\u00a0\u00a0\u00a0 3.100<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;-<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C\u00a0\u00a0\u00a0 2.494\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         11\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 274 <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;-<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         180\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7.816<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;-<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C\u00a0\u00a0\u00a0 2.494 <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Dez. 31.\u00a0 Zinsen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         C\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 32,57\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1 1\/2 % Zinsen auf<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0        <\/span><span lang=\"FR\" >Nr. 7816<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;-<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >Dez. 31.\u00a0         Saldo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C\u00a0 2.526,57 <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"line-height: normal; margin-left: 5.65pt; margin-right: 8.5pt; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt\">        <span lang=\"FR\" >\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: normal; margin-left: 5.65pt; margin-right: 8.5pt; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt\">        <span lang=\"FR\" >\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: normal; margin-left: 5.65pt; margin-right: 8.5pt; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt\">        <span lang=\"FR\" >\u00a0<\/span><\/p>\n<p>        <span>b) Gegen die Ma\u00dfgeblichkeit der     Zinszahlenstaffelmethode l\u00e4\u00dft sich nicht einwenden, da\u00df sich &#8211; wie dargelegt     &#8211; die Verrechnung der Posten eines Bankkontokorrents regelm\u00e4\u00dfig erst am Ende     der vereinbarten Rechnungsperiode im Wege der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen     Gesamtaufrechnung vollzieht und damit die dem Bankkunden \u00fcbermittelten     Tagesausz\u00fcge keinen Rechnungsabschlu\u00df i.S. des \u00a7 355 Abs. 1 und 2 HGB,     sondern einen (buchungstechnischen) Zwischensaldo der laufenden Rechnung     ausweisen. Denn diese Zwischensalden sind nicht nur insofern von rechtlicher     Bedeutung, als ein hiernach sich ergebendes Guthaben f\u00fcr den Kunden     jederzeit verf\u00fcgbar ist. Sie bilden vor allem nach st\u00e4ndiger, allgemein als     Rechtens anerkannter \u00dcbung und damit gewohnheitsrechtlich die Grundlage f\u00fcr     die Berechnung der bei einem Girokonto angefallenen Zinsen. Das hat zur     Folge, da\u00df der Bankkunde Schuldzinsen nur insoweit zu entrichten hat, als     diese Zwischensalden negativ sind (BGH-Urteil vom 17. Januar 1989 XI ZR     54\/88, WM 1989, 126, 128, m.w.N.; vgl. auch BFH-Urteil vom 31. <\/span>    <span lang=\"IT\" >Mai 1967 I 208\/63, BFHE 89, 191,     BStBl III 1967, 607). <\/span><\/p>\n<p>        <span>c) Diese Berechnungsmethode     (Zinszahlenstaffelrechnung) ist grunds\u00e4tzlich auch der Ermittlung der     privaten und betrieblichen Schuldzinsenanteile zugrunde zu legen. Dabei ist     jeder einzelne Debet-Zwischensaldo entsprechend den privaten und     betrieblichen (beruflichen) Auszahlungen (Sollbuchungen) aufzuteilen; die     darauf entfallenden Kreditzinsen sind in Staffelform zu errechnen.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Dazu ist das Kontokorrentkonto entsprechend     den privaten und betrieblichen (beruflichen) Sollbuchungen rechnerisch in     zwei Unterkonten aufzuteilen. Auf dem einen Unterkonto sind die privat     veranla\u00dften, auf dem anderen sind die betrieblich (beruflich) veranla\u00dften     Sollbuchungen einzustellen.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Jede Handhabung ist &#8211; soweit der     Steuerpflichtige nichts anderes bestimmt oder nichts anderes vereinbart     worden ist &#8211; im Grundsatz entsprechend dem Verh\u00e4ltnis aufzuteilen, in dem im     Zeitpunkt ihrer Wertstellung die Debetsalden beider Unterkonten zueinander     stehen. Entsprechend dieser Aufteilung ist jede Habenbuchung dem einen oder     dem anderen Unterkonto gutzuschreiben. Weist nur ein Unterkonto einen     Debetsaldo aus, ist eine Habenbuchung nur auf diesem Konto vorzunehmen.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Der Grundsatz der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen     Aufteilung jeder Habenbuchung besteht deshalb, weil im Rahmen eines     Kontokorrents jede kontokorrentgebundene Verbindlichkeit bei der     Gesamtaufrechnung am Ende der Kontokorrentperiode verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig (im     Verh\u00e4ltnis der Summe aller Habenbuchungen zur Summe aller Sollbuchungen)     getilgt wird, sofern der Schuldner nichts anderes bestimmt oder die     Vertragsparteien keine abweichenden Vereinbarungen getroffen haben.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Diese auf der grunds\u00e4tzlichen     Gleichwertigkeit der zur Verrechnung gestellten Forderungen und     Verbindlichkeiten beruhende Beurteilung (vgl. Urteil des Reichsgerichts &#8211; RG     &#8211; vom 14. November 1903 I 244\/03, RGZ 56, 19, 23) wird durch die Berechnung     der Zinsen entsprechend dem jeweiligen Zwischensaldo nicht in Frage     gestellt.<\/span><\/p>\n<p><span>Beispiel nach     Kempermann\/Ditzen, DStZ 1985, 63, 64: <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: normal; margin-left: 5.65pt; margin-right: 8.5pt; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt\">        <span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 5.65pt\">\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Datum\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anteil         in\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anteil in\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zinszahlen        <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>(Wertstellung)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         v.H.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 v.H.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         f\u00fcr den <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0         \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Betrieblicher\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Privater\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 privaten <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Kontenanteil\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Kontenanteil\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kontenteil <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><span lang=\"FR\" >Zinstage\u00a0\u00a0        <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >        &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >31.12. .\/.\u00a0 20\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >2.1.\u00a0\u00a0\u00a0         PE\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.500<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         PE\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.\u00a0\u00a0\u00a0 100<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >2.1. Saldo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.\u00a0 <\/span>        <span>20\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.600\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 36<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>3.1.\u00a0\u00a0\u00a0 BA\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         380\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>3.1. Saldo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         400\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.600\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 90\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 36<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>4.1.\u00a0\u00a0\u00a0 BE<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >500,-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 +\u00a0\u00a0         50\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 +\u00a0\u00a0\u00a0 450<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >4.1. Saldo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         350\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.150\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 90\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 95<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >7.1.\u00a0\u00a0\u00a0 BA\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         900\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >7.1. Saldo\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. <\/span>        <span>1.250\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 28,4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         .\/. 3.150\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 71,6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 23\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 725<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>31.1. BE<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>1.000,-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 +\u00a0         284\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 +\u00a0 716<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>31.1. Saldo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 966\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         28,4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 2.434\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 71,6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         =====\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ======\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Summe Zinstage\/zahlen:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 30\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 892<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         ==\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 === \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p style=\"margin-left: 0cm; margin-right: 0cm; margin-top: 6.0pt; margin-bottom: 4.0pt\">                <span>Privat veranla\u00dfte Zinsen (Zinssatz sei         14,5 v.H.) f\u00fcr den Monat Januar: <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 892 x 14,5 <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; =\u00a0 35,93         DM <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 360 <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>        <span>d) Bei der Anwendung der     Zinszahlenstaffelmethode zur Aufteilung der Zinsen eines gemischten     Kontokorrentkontos mit Debetsaldo in einen privat veranla\u00dften und einen     betrieblich veranla\u00dften Teil mu\u00df ber\u00fccksichtigt werden, da\u00df in der Praxis     eine Aufteilung eines gemischten Bankkontokorrents durch F\u00fchrung von zwei     Unterkonten in den B\u00fcchern der kontof\u00fchrenden Bank nicht \u00fcblich ist, weil     f\u00fcr Banken &#8211; nach ihrer Interessenlage &#8211; kein Bed\u00fcrfnis daf\u00fcr besteht, die     Kontokorrentkonten ihrer Kunden in ein privates und ein betriebliches     Unterkonto aufzuteilen. Aus diesem Grunde haben die Banken bisher im     allgemeinen auch keine entsprechenden banktechnischen Verfahren f\u00fcr die     F\u00fchrung solcher Unterkonten entwickelt. Deshalb reicht es f\u00fcr die Aufteilung     der Zinsen eines gemischten Kontokorrentkontos in einen privat veranla\u00dften     und einen betrieblich veranla\u00dften Teil aus, wenn die Aufteilung des     gemischten Kontokorrents in zwei Unterkonten in der Buchf\u00fchrung des     betreffenden Steuerpflichtigen festgehalten wird. <\/span><\/p>\n<p>        <span>e) Ist ein Schuldner dem Gl\u00e4ubiger aus     mehreren Schuldverh\u00e4ltnissen zu gleichartigen Leistungen verpflichtet und     reicht das von ihm Geleistete nicht zur Tilgung s\u00e4mtlicher Schulden aus, so     wird diejenige Schuld getilgt, welche der Schuldner bei seiner Leistung     bestimmt (Gedanke des \u00a7 366 Abs. 1 BGB). Daraus folgt, da\u00df beim Vorliegen     mehrerer Geldschulden gegen\u00fcber einem Gl\u00e4ubiger, von denen ein Teil privat,     ein anderer betrieblich veranla\u00dft ist, der Schuldner bestimmen kann, da\u00df     eine von ihm erbrachte Geldleistung, die nicht zur Tilgung aller Schulden     ausreicht, zuerst zur Tilgung der privat veranla\u00dften Schulden verwendet     werden soll. <\/span><\/p>\n<p>        <span>Diese bei der Gesamtabrechnung getroffene     Bestimmung des Schuldners schl\u00e4gt auf die f\u00fcr die Zinszahlenstaffelmethode     notwendige Verrechnung jeder Habenbuchung mit dem bei deren Wertstellung     vorhandenen Zwischensaldo in der gleichen Weise durch, wie dies bei der im     Grundsatz geltenden verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Tilgung (s. oben unter c) a.E.) der     Fall ist. Hat der Schuldner danach bestimmt, da\u00df f\u00fcr die Berechnung der     Zinsen eines gemischten Kontokorrents mit Debetsaldo jede Habenbuchung     zun\u00e4chst dem Unterkonto gutzuschreiben ist, auf dem die privat veranla\u00dften     Sollbuchungen erfa\u00dft werden, so ver\u00e4ndert sich das oben unter c)     wiedergegebene Beispiel wie folgt: <\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: normal; margin-left: 5.65pt; margin-right: 8.5pt; margin-top: 0cm; margin-bottom: .0001pt\">        <span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 5.65pt\">\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>Datum\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Anteil         in\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anteil in\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zinszahlen        <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>(Wertstellung)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         v.H.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 v.H.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         f\u00fcr den <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Betrieblicher\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Privater\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 privaten <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Kontenanteil\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Kontenanteil\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kontenteil <\/span>        <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0        <\/span><span lang=\"FR\" >Zinstage \u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >        &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >31.12. .\/.\u00a0 20\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >2.1.\u00a0\u00a0\u00a0         PE\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.500<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         PE\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.\u00a0\u00a0\u00a0 100<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"FR\" >2.1.\u00a0\u00a0\u00a0 Saldo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.\u00a0 <\/span>        <span>20\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.600\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 36<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>3.1.\u00a0\u00a0\u00a0 BA\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         380\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>3.1.\u00a0\u00a0\u00a0 Saldo\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         400\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.600\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 90\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 36<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>4.1.\u00a0\u00a0\u00a0 BE<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >        500,-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 +\u00a0\u00a0\u00a0         500<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >4.1.\u00a0\u00a0\u00a0 Saldo\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         400\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 3.100\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 88,6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 93<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >7.1.\u00a0\u00a0\u00a0 BA\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/.         900\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span lang=\"IT\" >7.1.\u00a0\u00a0\u00a0 Saldo .\/. <\/span>        <span>1.300\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 29,6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         .\/. 3.100\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 70,4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 23\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 713<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>31.1.\u00a0 BE<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        1.000,-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 +\u00a0         1.000<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;&#8212;&#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>31.1.\u00a0 Saldo .\/. 1.300\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         38,2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .\/. 2.100\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 61,8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         ======\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ======\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         &#8212;-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8211;<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         Summe Zinstage\/zahlen:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 30\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 878<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>        \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0         ==\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 === <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><span>Privat veranla\u00dfte     Zinsen (Zinssatz sei 14,5 v.H.) f\u00fcr den Monat Januar: <\/span><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 5.65pt\">\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 878 x 14,5 <\/span>                <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;- =\u00a0\u00a0         35,36 DM <\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"607\" valign=\"top\" style=\"width: 454.9pt; padding-left: 3.5pt; padding-right: 3.5pt; padding-top: 0cm; padding-bottom: 0cm\">\n<p>                <span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 360 <\/span>                <\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>    <span>f)     Der Gro\u00dfe Senat folgt damit nicht uneingeschr\u00e4nkt der vom I. Senat des BFH     bef\u00fcrworteten wirtschaftlichen Umschuldung privater Darlehen (vgl. dazu C.     I. 1. b). Hiernach soll eine private Darlehensschuld aufgrund des Umstandes,     da\u00df der Betrieb \u00fcber entnahmef\u00e4hige Mittel in entsprechender H\u00f6he verf\u00fcgt,     als betrieblicher Kredit anzusehen sein, vorausgesetzt, da\u00df die Absicht der     Umschuldung z.B. durch eine entsprechende Bilanzierung hinreichend klar zum     Ausdruck kommt. Diese Auffassung ist mit der Zuordnung von Verbindlichkeiten     zum Betriebs- oder Privatverm\u00f6gen nach dem Veranlassungsprinzip, d.h. der     Ma\u00dfgeblichkeit der Mittelverwendung, unvereinbar. Im Sinne der in dem     BMF-Schreiben vom 27. Juli 1987 IV B 2 &#8211; S 2134 &#8211; 1\/87 (BStBl I 1987, 508)     enthaltenen Verwaltungsanweisung kann indes bei gemischten     Kontokorrentkonten &#8211; soweit die Vertragsparteien nichts anderes vereinbart     haben &#8211; unterstellt werden, da\u00df durch laufende Geldeing\u00e4nge (Habenbuchungen)     vorrangig die privaten Schuldenteile getilgt werden. Der Grundgedanke dieser     Verwaltungsanweisung stimmt mit \u00dcberlegungen \u00fcberein, die hinsichtlich der     vorrangigen Tilgung privater Schulden in den Urteilen des I. Senats in BFHE     143, 563, BStBl II 1985, 510, in BFHE 144, 57, BStBl II 1985, 619 und in     BFH\/NV 1988, 223 enthalten sind. <\/span><\/p>\n<p>        <span>g) Die Zinszahlenstaffelmethode f\u00fchrt     rechnerisch zu eindeutigen Ergebnissen. Sie ber\u00fccksichtigt im besonderen     auch das Zeitmoment (BFH in BFHE 139, 56, BStBl II 1983, 723). Auch unter     dem Gesichtspunkt der fiktiven Kontenteilung als Rechenmethode bereitet sie     keine Schwierigkeiten (vgl. Korn, K\u00d6SDI 1984, 5479, 5483; Siegel, a.a.O.,     211; Kempermann\/Ditzen, DStZ 1985, 63, 64; Paus, DStZ 1985, 60, 61).<\/span><\/p>\n<p>        <span>Die Zinszahlenstaffelmethode kann auch dann     zur Anwendung kommen, wenn w\u00e4hrend der Kontokorrentperiode f\u00fcr das gemischte     Kontokorrentkonto keine Unterkonten gef\u00fchrt werden, aus der Buchf\u00fchrung oder     den Aufzeichnungen des Steuerpflichtigen (z.B. durch Verwendung besonderer     Symbole oder durch Verbuchung auf besonderen Konten) aber entnommen werden     kann, welche der einzelnen auf dem Kontokorrentkonto erfa\u00dften Sollbuchungen     betrieblich und welche privat veranla\u00dft worden sind, so da\u00df ohne     unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Zeitaufwand nachtr\u00e4glich eine Zinszahlenstaffelrechnung     erstellt werden kann, die eine zutreffende Aufteilung der Zinsen erm\u00f6glicht.    <\/span><\/p>\n<p>    <span>h)     Soweit die Anwendung der vorstehend dargelegten Grunds\u00e4tze \u00fcber die Trennung     betrieblich und privat veranla\u00dfter Zinsaufwendungen im Einzelfall mit einem     f\u00fcr die Finanzbeh\u00f6rde oder f\u00fcr das FG unzumutbaren Ermittlungsaufwand     verbunden ist, sind diese berechtigt und verpflichtet, den betrieblichen     Zinsanteil zu sch\u00e4tzen. Eine solche Sch\u00e4tzung kommt insbesondere dann in     Betracht, wenn der Steuerpflichtige nicht in der Lage ist, bei einem     Kontokorrentkonto mit umfangreichem Zahlungsverkehr eine     Zinszahlenstaffelrechnung in der oben unter e) dargestellten Weise     vorzulegen. Legt er sie vor, hat sich die Sch\u00e4tzung an ihr auszurichten.    <\/span><\/p>\n<p>        <span>aa) In der Rechtsprechung des BFH ist     anerkannt, da\u00df die dem Steuerpflichtigen im Rahmen der     Sachverhaltsermittlung durch Finanzbeh\u00f6rde oder FG zumutbare     Mitwirkungspflicht (\u00a7 90 AO 1977 i.V.m. \u00a7 76 Abs. 1 Satz 2 FGO) u.a. dann     eine Steigerung erf\u00e4hrt, wenn die steuerrechtliche W\u00fcrdigung des     Sachverhalts die Abgrenzung privater und betrieblicher Aufwendungen     erfordert. Dabei hat er durch die Anf\u00fchrung von Tatsachen den Zusammenhang     der Aufwendungen mit dem Betrieb darzutun und auf Verlangen entsprechende     Nachweise (Unterlagen) vorzulegen (\u00a7 97 AO 1977 i.V.m. \u00a7 76 Abs. 1 Satz 3     FGO). Der Umfang dieser Pflichten richtet sich nach den Umst\u00e4nden des     Einzelfalls (BFH-Urteile vom 5. Juli 1962 IV 332\/60, HFR 1963, 11; vom 14.     Oktober 1954 IV 352\/53 U, BFHE 59, 383, BStBl III 1954, 358; S\u00f6hn in     H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und     Finanzgerichtsordnung, 9. Aufl., \u00a7 90 AO 1977 Anm. 36 und 40 b).<\/span><\/p>\n<p>        <span>Werden nur wenige private Verbindlichkeiten     in ein Kontokorrent eingestellt oder innerhalb kurzer Zeit die Debetsalden     ausgeglichen, so wird es regelm\u00e4\u00dfig sowohl dem Steuerpflichtigen als auch     der Finanzbeh\u00f6rde oder dem FG m\u00f6glich sein, die auf diese Verbindlichkeiten     entfallenden Zinsanteile nach der Zinszahlenstaffelmethode noch nachtr\u00e4glich     auszusondern. Sind Abgrenzungen in gr\u00f6\u00dferem Umfang oder f\u00fcr einen l\u00e4ngeren     Zeitraum erforderlich, weil \u00fcber das Kontokorrentkonto ein umfangreicher     Gesch\u00e4ftsverkehr und eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl privat veranla\u00dfter Aufwendungen     abgewickelt wird, hat der Steuerpflichtige Unterlagen zu beschaffen, die     eine Aussonderung des auf die privaten Verbindlichkeiten entfallenden     Zinsaufwands erm\u00f6glichen.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Gen\u00fcgt der Steuerpflichtige den durch die     Gestaltung seiner Verh\u00e4ltnisse bedingten und ihm deshalb auch zumutbaren     Mitwirkungspflichten (vgl. dazu allgemein S\u00f6hn in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler,     a.a.O., \u00a7 90 AO 1977 Anm. 38, m.w.N.) nicht oder nicht in vollem Umfang,     tritt hierdurch zugleich eine Begrenzung der Pflicht der Finanzbeh\u00f6rde oder     des FG ein, den Sachverhalt von Amts wegen aufzukl\u00e4ren (vgl. dazu allgemein     BFH-Urteile in BFHE 156, 38, BStBl II 1989, 462; vom 9. September 1986 VIII     R 100\/83, BFH\/NV 1987, 105, m.w.N.) mit der Folge, da\u00df der betrieblich     veranla\u00dfte Zinsanteil zu sch\u00e4tzen ist. <\/span><\/p>\n<p>    <span>bb)     Einer Sch\u00e4tzung des betrieblichen Teils der Kontokorrentzinsen steht \u00a7 12     Nr. 1 Satz 2 EStG nicht entgegen. <\/span><\/p>\n<p>        <span>Nach der Auslegung des \u00a7 12 Nr. 1 Satz 2     EStG durch die Rechtsprechung des BFH (BFH-Beschl\u00fcsse vom 19. Oktober 1970     GrS 2\/70, BFHE 100, 309, BStBl II 1971, 17; in BFHE 124, 43, BStBl II 1978,     105; vom 27. November 1978 GrS 8\/77, BFHE 126, 533, BStBl II 1979, 213) sind     Aufwendungen f\u00fcr die Lebensf\u00fchrung selbst dann nicht teilweise als     Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar, wenn sie den Beruf oder die     T\u00e4tigkeit des Steuerpflichtigen f\u00f6rdern (Aufteilungs- und Abzugsverbot).     Eine Ausnahme hiervon ist nur anzuerkennen, wenn objektive Merkmale und     Unterlagen eine zutreffende und leicht nachpr\u00fcfbare Trennung der     Aufwendungen erm\u00f6glichen und au\u00dferdem der berufliche Nutzungsanteil nicht     von untergeordneter Bedeutung ist. Fehlt es an einem solchen     Aufteilungsma\u00dfstab, kommt eine griffweise Sch\u00e4tzung des beruflichen Teils     und der von der Bestimmung des \u00a7 12 Nr. 1 Satz 2 EStG betroffenen     Aufwendungen nicht in Betracht. <\/span><\/p>\n<p>        <span>Danach ist es zwar geboten, Aufwendungen,     die mittels eines Kontokorrentkredits finanziert werden, daraufhin zu     \u00fcberpr\u00fcfen, ob ihre Zurechnung zur Einkunftssph\u00e4re nicht nach \u00a7 12 Nr. 1     Satz 2 EStG ausgeschlossen ist, so da\u00df auch die hierdurch veranla\u00dften Zinsen     weder als Betriebsausgaben noch als Werbungskosten abgezogen werden k\u00f6nnen.     Dieser Fall ist z.B. gegeben, wenn ein Darlehen f\u00fcr eine nicht     ausschlie\u00dflich beruflich veranla\u00dfte Studienreise in Anspruch genommen wird.     Werden jedoch &#8211; wof\u00fcr der Steuerpflichtige die objektive Feststellungslast     tr\u00e4gt &#8211; in ein Kontokorrentkonto betrieblich (oder beruflich) veranla\u00dfte     Verbindlichkeiten eingestellt, so handelt es sich bei den hierf\u00fcr     entrichteten Schuldzinsen um Aufwendungen, deren betriebliche Veranlassung     au\u00dfer Frage steht. Da\u00df sie mit den im \u00fcbrigen angefallenen     Kontokorrentzinsen zu einer Summe zusammengefa\u00dft werden, beruht nicht auf     der untrennbaren Vermischung der die jeweiligen Aufwendungen bestimmenden     Erw\u00e4gungen, sondern ist die Folge der gemeinsamen Abrechnung und Verrechnung     steuerrechtlich unterschiedlich zu qualifizierender Verbindlichkeiten und     der daf\u00fcr entrichteten Zinsen.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Nach diesem Verst\u00e4ndnis hat der BFH     betrieblich oder privat veranla\u00dfte Telefongespr\u00e4chsgeb\u00fchren (Urteile vom 19.     Dezember 1977 VI R 198\/76, BFHE 124, 428, BStBl II 1978, 287; vom 9.     November 1978 VI R 195\/77, BFHE 126, 418, BStBl II 1979, 149) und     Beratungshonorare eines Rechtsanwalts (Urteil vom 31. Juli 1985 VIII R     345\/82, BFHE 145, 139, BStBl II 1986, 139) auch dann als Betriebsausgaben     oder Werbungskosten anerkannt, wenn diese Aufwendungen zusammen mit Kosten     der Lebensf\u00fchrung abgerechnet wurden. Ebenso wie es in diesen F\u00e4llen     erforderlichenfalls einer Sch\u00e4tzung des betrieblichen (beruflichen)     Aufwendungsanteils durch das FA oder das FG bedarf, ist auch der betrieblich     oder beruflich veranla\u00dfte Teil von Kontokorrentzinsen entsprechend der     steuerrechtlichen Qualifikation der in eine solche Rechnung eingestellten     Verbindlichkeiten zu sch\u00e4tzen. <\/span><\/p>\n<p>        <span>cc) Welche Sch\u00e4tzungsmethode dem Ziel, die     Besteuerungsgrundlagen m\u00f6glichst wirklichkeitsnah zu bestimmen, am besten     gerecht wird, ist grunds\u00e4tzliche eine Frage der Tatsachenfeststellung, an     die der BFH &#8211; gleich der Sch\u00e4tzung in ihrer Gesamtheit &#8211; als     Revisionsgericht nach \u00a7 118 Abs. 2 FGO gebunden ist, sofern diese     Feststellungen nicht auf einem Rechtsirrtum oder einem Verfahrensmangel     beruhen. Den materiellen Rechtsfehlern stehen dabei Verst\u00f6\u00dfe gegen die     angewandte Sch\u00e4tzungsmethode, gegen Denkgesetze und allgemeine     Erfahrungss\u00e4tze und anerkannte Sch\u00e4tzungsgrunds\u00e4tze gleich (BFH-Urteile vom     18. Dezember 1984 VIII R 195\/82, BFHE 142, 558, BStBl II 1986, 226; vom 10.     Oktober 1986 VI R 12\/83, BFH\/NV 1987, 698; vom 24. November 1988 IV R     150\/86, BFH\/NV 1989, 416). <\/span><\/p>\n<p>        <span>Mit dieser beschr\u00e4nkten revisionsrechtlichen     Pr\u00fcfungskompetenz w\u00e4re es nicht zu vereinbaren, wollte der Gro\u00dfe Senat zu     denkbaren Sch\u00e4tzmethoden, die f\u00fcr die Ermittlung des betrieblich veranla\u00dften     Schuldzinsenanteils eines unterschiedlichen Zwecken dienenden     Kontokorrentkredits in Betracht kommen, abschlie\u00dfend Stellung nehmen. Es     w\u00e4re auch ausgeschlossen, die Vielfalt m\u00f6glicher Sachverhaltsgestaltungen in     eine solche Betrachtung einzubeziehen.<\/span><\/p>\n<p>        <span>Der Gro\u00dfe Senat weist gleichwohl darauf hin,     da\u00df beispielsweise eine sch\u00e4tzungsweise Aufteilung des insgesamt     angefallenen Zinsaufwands nach dem &#8211; unter Umst\u00e4nden \u00fcberschl\u00e4gig     ermittelten &#8211; Verh\u00e4ltnis betrieblicher und privater Auszahlungen dann     rechtlich nicht zu beanstanden sein wird, wenn das Konto in den fraglichen     Besteuerungszeitr\u00e4umen ganz \u00fcberwiegend einen Debetzwischensaldo aufwies und     mangels abweichender Feststellungen nicht davon ausgegangen werden kann, da\u00df     die privaten Aufwendungen schwerpunktm\u00e4\u00dfig zu Zeitpunkten get\u00e4tigt wurden,     zu denen dem Steuerpflichtigen entsprechende Guthaben zur Verf\u00fcgung standen     (sog. Verh\u00e4ltnismethode; gleicher Ansicht K\u00fcffner, DStR 1983, 441, 446;     Hirth, Steuerwarte 1976, 114, 115; Paus, DStZ 1985, 60; Schmidt, DStR 1985,     200, 203). Erweist sich jedoch im Einzelfall eine solche Annahme deshalb als     nicht gerechtfertigt, weil die Debetzwischensalden im wesentlichen durch     betriebliche oder vorzugsweise durch private Auszahlungen entstanden sind     oder weil beide Verwendungen zu erheblich voneinander abweichenden     Zeitpunkten die Sollsalden bestimmt haben, so ist diesen Umst\u00e4nden bei einer     Sch\u00e4tzung Rechnung zu tragen. Dies kann etwa durch die Unterteilung in     geeignete Zeitabschnitte (Sch\u00e4tzungszeitr\u00e4ume) geschehen. <\/span><\/p>\n<p>    <span>i)     Der Aufteilung der Kontokorrentschuld und der Kontokorrentzinsen nach     Ma\u00dfgabe der Zinszahlenstaffelmethode oder aufgrund einer Sch\u00e4tzung bedarf es     nicht, wenn der Steuerpflichtige zwei (oder mehr) Kontokorrentkonten     unterh\u00e4lt und die betrieblich sowie die au\u00dferbetrieblich veranla\u00dften     Auszahlungen \u00fcber unterschiedliche Konten abgewickelt werden. In diesem Fall     bildet entsprechend Nr. 2 Abs. 2 Satz 1 der Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen     der Banken grunds\u00e4tzlich jedes Kontokorrentkonto ein selbst\u00e4ndiges     Kontokorrent, es sei denn, die Auslegung des Parteiwillens ergibt, da\u00df     tats\u00e4chlich nur der Gesamtsaldo geltend gemacht werden darf (vgl.     BGH-Urteile vom 14. Dezember 1951 I ZR 93\/50, LM \u00a7 355 HGB Nr. 3, und vom     25. Januar 1982 VIII ZR 324\/80, WM 1982, 329; Baumbach\/Duden\/Hopt, a.a.O.,     (8) AGB-Banken, Anm. 2). Das der Abwicklung der au\u00dferbetrieblichen     Auszahlungen dienende Kontokorrentkonto geh\u00f6rt dann regelm\u00e4\u00dfig zum     Privatverm\u00f6gen, w\u00e4hrend das dem betrieblichen Zahlungsverkehr gewidmete     Kontokorrentkonto dem Betriebsverm\u00f6gen zuzuordnen ist. Unter dieser     Voraussetzung sind die auf dem betrieblichen Kontokorrentkonto anfallenden     Schuldzinsen regelm\u00e4\u00dfig auch dann Betriebsausgaben, wenn Betr\u00e4ge vom     betrieblichen auf das private Kontokorrentkonto \u00fcberwiesen werden, dadurch     auf dem privaten Kontokorrentkonto Verbindlichkeiten getilgt werden und ein     negatives betriebliches Kontokorrentkonto entsteht. Bei den \u00dcberweisungen     vom betrieblichen auf das private Kontokorrentkonto handelt es sich um     Entnahmen aus dem Betriebsverm\u00f6gen (vgl. BFH-Urteil vom 19. Juni 1975 VIII R     13\/74, BFHE 116, 478, BStBl II 1975, 811), die die betriebliche Veranlassung     des dadurch ausgel\u00f6sten Mittelbedarfs grunds\u00e4tzlich nicht ber\u00fchren. <\/span>        <\/p>\n<p>    <span>6.     Die dargelegten Gesichtspunkte gelten sinngem\u00e4\u00df auch f\u00fcr die     Gewinnermittlung nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG; denn auch bei dieser     Gewinnermittlungsart ist die Entscheidung, ob Verbindlichkeiten dem     Betriebsverm\u00f6gen des Steuerpflichtigen zuzuordnen und demgem\u00e4\u00df die hierauf     entfallenden Schuldzinsen als Betriebsausgaben abziehbar sind, nach dem     Veranlassungsprinzip (\u00a7 4 Abs. 4 EStG) zu bestimmen. Ma\u00dfgebend ist somit der     tats\u00e4chliche Verwendungszweck der Darlehensmittel. Dies ist auch f\u00fcr die     Zuordnung gemischter Kontokorrentverbindlichkeiten zum Betriebsverm\u00f6gen zu     beachten. <\/span><\/p>\n<p>    <span>7.     Die Rechtsauffassung des Gro\u00dfen Senats hat auch Auswirkungen auf die     \u00dcberschu\u00dfeink\u00fcnfte (\u00a7 2 Abs. 1 Nr. 4 bis 7, Abs. 2 Nr. 2 EStG), insbesondere     die Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung (\u00a7 21 EStG). <\/span><\/p>\n<p>        <span>Nach dem BFH-Urteil vom 18. November 1980     VIII R 194\/78 (BFHE 132, 522, BStBl II 1981, 510, 515) ist ein     Kontokorrentkredit nur dann eine Schuld, die mit den Eink\u00fcnften aus     Vermietung und Verpachtung in wirtschaftlichem Zusammenhang steht und zur     Abzugsf\u00e4higkeit von Kreditzinsen f\u00fchrt, wenn die Verschuldung ausschlie\u00dflich     auf Zahlungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, die der Vermietung und Verpachtung dienen.    <\/span><\/p>\n<p>        <span>An dieser rechtlichen Wertung kann nicht     mehr festgehalten werden. Wenn \u00a7 12 Nr. 1 Satz 2 EStG bei gemischten     Kontokorrentkonten einer Aufteilung in betrieblich und privat veranla\u00dfte     Schuldzinsen nicht entgegensteht, dann kann die Vorschrift auch eine     Aufteilung der nicht betrieblich veranla\u00dften Schuldzinsen in solche, die     durch eine andere Einkunftsart und solche, die durch keine Einkunftsart     veranla\u00dft sind, nicht ausschlie\u00dfen. Das mu\u00df auch dann gelten, wenn mangels     Vorliegens eines Gewerbebetriebs Schuldzinsen nur im &#8222;privaten&#8220; Bereich     anfallen, zum Teil aber durch die Erzielung von Eink\u00fcnften aus     nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit, Kapitalverm\u00f6gen und\/oder Vermietung und     Verpachtung veranla\u00dft sind. <\/span><\/p>\n<p>        <span>8. Soweit aufgrund dieses Beschlusses die     bisherigen Rechtsauffassungen des BFH zur steuerrechtlichen Behandlung     gemischter Kontokorrentkonten zum Nachteil der Steuerpflichtigen aufgegeben     werden, haben die Beh\u00f6rden der Finanzverwaltung zu pr\u00fcfen, ob im Einzelfall     oder allgemein Vertrauensschutz durch \u00dcbergangsregelungen zu gew\u00e4hren ist (\u00a7     163 Abs. 1, \u00a7 227 Abs. 1 AO 1977 i.V.m. Art. 108 Abs. 7 des Grundgesetzes).    <\/span><\/p>\n<p align=\"center\" >        <span>D. Der Gro\u00dfe Senat entscheidet die     Vorlagefragen wie folgt:<\/span><\/p>\n<p><span>Entsteht eine     Kontokorrentverbindlichkeit sowohl durch betrieblich als auch durch privat     veranla\u00dfte Auszahlungen oder \u00dcberweisungen, so ist bei der Gewinnermittlung     nach \u00a7 4 Abs. 1 EStG und nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG nur der betriebliche Teil des     Kredits dem Betriebsverm\u00f6gen zuzurechnen. 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