{"id":60932,"date":"2013-11-09T13:34:11","date_gmt":"2013-11-09T11:34:11","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=60932"},"modified":"2013-11-09T13:34:11","modified_gmt":"2013-11-09T11:34:11","slug":"ii-r-35-11-steuerfreie-zuwendung-eines-familienwohnheims-zwischen-ehegatten-verfassungsrechtlich-gebotene-einschraenkende-auslegung-des-par-13-abs-1-nr-4a-erbstg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-35-11-steuerfreie-zuwendung-eines-familienwohnheims-zwischen-ehegatten-verfassungsrechtlich-gebotene-einschraenkende-auslegung-des-par-13-abs-1-nr-4a-erbstg\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;35\/11 &#8211; Steuerfreie Zuwendung eines Familienwohnheims zwischen Ehegatten &#8211; Verfassungsrechtlich gebotene einschr&auml;nkende Auslegung des &sect; 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.7.2013, II R 35\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerfreie Zuwendung eines Familienwohnheims zwischen Ehegatten &#8211; Verfassungsrechtlich gebotene einschr&auml;nkende Auslegung des &sect; 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein zu eigenen Wohnzwecken genutztes Geb&auml;ude, in dem sich nicht der Mittelpunkt des famili&auml;ren Lebens der Eheleute befindet, ist kein steuerbeg&uuml;nstigtes Familienwohnheim i.S. des &sect; 13 Abs. 1 Nr. 4a Satz 1 ErbStG. Nicht beg&uuml;nstigt sind deshalb Zweitwohnungen oder Ferienwohnungen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wohnt zusammen mit seiner Familie in E. Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 26.&nbsp;Juni 2008 &uuml;bertrug er seiner Ehefrau im Wege der Schenkung ein mit einer Doppelhaush&auml;lfte bebautes Grundst&uuml;ck auf Sylt gegen Einr&auml;umung eines lebensl&auml;nglichen unentgeltlichen Wohnrechts. Er &uuml;bernahm die anfallende Schenkungsteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte unter Ber&uuml;cksichtigung des Grundbesitzwerts von 1.221.500&nbsp;EUR, der &uuml;bernommenen Schenkungsteuer und der Vorschenkungen im Bescheid vom 3.&nbsp;Dezember 2008 Schenkungsteuer in H&ouml;he von 285.677&nbsp;EUR gegen den Kl&auml;ger fest. Wegen des Wohnrechts wurde ein Betrag in H&ouml;he von 108.851&nbsp;EUR zinslos gestundet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage, mit denen der Kl&auml;ger die Steuerbefreiung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der f&uuml;r 2008 ma&szlig;gebenden Fassung (ErbStG) begehrte, blieben ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung an, der Kl&auml;ger habe kein Familienwohnheim i.S. des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG &uuml;bertragen, weil das Haus am &Uuml;bertragungsstichtag nicht den Lebensmittelpunkt der Familie des Kl&auml;gers gebildet habe, sondern ein nicht beg&uuml;nstigtes Feriendomizil gewesen sei. Bei den Aufenthalten in dem Haus auf Sylt handele es sich nach den Schilderungen des Kl&auml;gers im Er&ouml;rterungstermin schon angesichts der zeitlich beschr&auml;nkten Dauer um typische Ferienaufenthalte. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2011, 1734 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG und als Verfahrensfehler die Zugrundelegung eines Sachverhalts, der nicht dem protokollierten Vorbringen im Er&ouml;rterungstermin und dem Akteninhalt entspreche. Das FG sei bei seiner Entscheidung fehlerhaft davon ausgegangen, dass die Aufenthalte in dem Haus auf Sylt &uuml;berwiegend reinen Erholungszwecken gedient h&auml;tten, obwohl sich beide Eheleute ganzj&auml;hrig um zwei ihm &#8211;dem Kl&auml;ger&#8211; geh&ouml;rende Betriebe auf Sylt gek&uuml;mmert h&auml;tten. Es liege deshalb keine Ferienwohnung, sondern eine Zweitwohnung vor, f&uuml;r die eine Steuerbefreiung zu gew&auml;hren sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Vorentscheidung sowie den Schenkungsteuerbescheid vom 3.&nbsp;Dezember 2008 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 20.&nbsp;Januar 2009 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht f&uuml;r die Zuwendung des mit einer Doppelhaush&auml;lfte bebauten Grundst&uuml;cks eine Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zuwendungen unter Lebenden, mit denen ein Ehegatte dem anderen Ehegatten Eigentum oder Miteigentum an einem im Inland belegenen, zu eigenen Wohnzwecken genutzten Haus oder einer im Inland belegenen, zu eigenen Wohnzwecken genutzten Eigentumswohnung (Familienwohnheim) verschafft, bleiben nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a Satz 1 ErbStG steuerfrei. Die Steuerbefreiung bezieht sich nach ihrem Sinn und Zweck nicht nur auf das Haus verstanden als Geb&auml;ude, sondern auch auf das Grundst&uuml;ck, dessen wesentlicher Bestandteil es nach &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;1 Satz 1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches ist (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;Februar 2009 II&nbsp;R&nbsp;69\/06, BFHE 224, 151, BStBl II 2009, 480).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ein zu eigenen Wohnzwecken genutztes Geb&auml;ude, in dem sich nicht der Mittelpunkt des famili&auml;ren Lebens befindet, ist kein steuerbeg&uuml;nstigtes Familienwohnheim i.S. des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a Satz 1 ErbStG. Nicht beg&uuml;nstigt sind deshalb Zweit- oder Ferienwohnungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das Familienwohnheim wird in &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a Satz 1 ErbStG als ein im Inland belegenes, zu eigenen Wohnzwecken genutztes Haus oder als eine im Inland belegene, zu eigenen Wohnzwecken genutzte Eigentumswohnung definiert. Nach dem Wortlaut enth&auml;lt &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG eine weitreichende Steuerbefreiung f&uuml;r die Zuwendung von selbstgenutztem Wohneigentum zwischen Eheleuten. Die Steuerbefreiung ist nicht auf die Zuwendung nur eines Familienwohnheims begrenzt; soweit die Voraussetzungen am jeweiligen &Uuml;bertragungsstichtag vorliegen, kann die Steuerbefreiung zeitlich nacheinander f&uuml;r mehrere Objekte in Anspruch genommen werden. Die Freistellung von der Steuer wird auch unabh&auml;ngig vom Wert des zugewendeten Familienwohnheims gew&auml;hrt. Eine Anrechnung der steuerfreien Zuwendung auf den pers&ouml;nlichen Freibetrag des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG oder den Versorgungsfreibetrag des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 ErbStG erfolgt nicht. So bleibt insbesondere der pers&ouml;nliche Freibetrag des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG f&uuml;r andere Zuwendungen erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat hat erhebliche Zweifel, ob diese weitreichende Steuerbefreiung des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG verfassungsgem&auml;&szlig; ist. Denn sie f&uuml;hrt bei Eheleuten zu einer Beg&uuml;nstigung von Immobilienverm&ouml;gen, f&uuml;r die ein hinreichender sachlicher Grund fehlt (vgl. Birk, Steuerrecht, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 C&nbsp;II&nbsp;1 Rz&nbsp;1601, zu &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a bis 4c ErbStG in der ab 2009 geltenden Fassung des Erbschaftsteuerreformgesetzes &#8211;ErbStRG&#8211; vom 24.&nbsp;Dezember 2008, BGBl I 2008, 3018). Die Beg&uuml;nstigung kann insbesondere nicht mit einem Anspruch auf steuerliche Freistellung des Gebrauchsverm&ouml;gens der Familie (vgl. hierzu Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 22.&nbsp;Juni 1995&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;552\/91, BVerfGE 93, 165, BStBl II 1995, 671, unter C.I.2.b&nbsp;aa) gerechtfertigt werden. Denn diese Freistellung erfolgt in typisierender Weise bereits durch die Freibetr&auml;ge des &sect;&nbsp;16 ErbStG (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 93, 165, BStBl II 1995, 671).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Vorlage nach Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) zur Einholung einer Entscheidung des BVerfG &uuml;ber die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG kommt jedoch schon deshalb nicht in Betracht, weil das BVerfG mit Beschluss vom 7.&nbsp;November 2006&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;10\/02 (BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192) trotz der festgestellten Verfassungsverst&ouml;&szlig;e die Weitergeltung des ErbStG bis zu einer Neuregelung angeordnet hat und die Neuregelung durch das ErbStRG mit Wirkung ab 1.&nbsp;Januar 2009 erfolgt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a Satz 1 ErbStG ist aber nach seinem Sinn und Zweck sowie zur Einschr&auml;nkung der bestehenden &Uuml;berbeg&uuml;nstigung dahin auszulegen, dass jedenfalls solche zu eigenen Wohnzwecken genutzten H&auml;user oder Eigentumswohnungen nicht beg&uuml;nstigt werden, in denen sich am ma&szlig;geblichen &Uuml;bertragungsstichtag (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 ErbStG) nicht der Mittelpunkt des famili&auml;ren Lebens der Eheleute befindet (vgl. R&nbsp;43 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2003). Zumindest Zweit- und Ferienwohnungen sind deshalb nicht nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a Satz 1 ErbStG beg&uuml;nstigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) F&uuml;r diese Auslegung spricht die Entstehungsgeschichte der Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG. Nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung (vgl. BTDrucks 13\/901, S.&nbsp;157) sollten im Hinblick auf die Rechtsprechung des BFH zur schenkungsteuerrechtlichen Behandlung von ehebedingten Zuwendungen (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;M&auml;rz 1994 II&nbsp;R&nbsp;59\/92, BFHE 173, 432, BStBl II 1994, 366) solche Zuwendungen unter Ehegatten von der Schenkungsteuer freigestellt werden, die den engeren Kern der ehelichen Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft ber&uuml;hren. Die Steuerbefreiung sollte deshalb Zuwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Familienwohnheims oder der Regelung der Eigentumsverh&auml;ltnisse an einem Familienwohnheim erfassen, weil Ehegatten durch die gemeinsame partnerschaftliche Einwirkung auf das Familienwohnheim in besonderem Ma&szlig;e die eheliche Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft verwirklichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Vorstellung des Gesetzgebers sollte mit der Steuerbefreiung f&uuml;r die Zuwendung eines Familienwohnheims der engere Kernbereich der ehelichen Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft privilegiert werden. Zu diesem Kernbereich geh&ouml;rt das zu eigenen Wohnzwecken genutzte Haus, in dem durch das famili&auml;re Zusammenleben der Lebensmittelpunkt der Familie begr&uuml;ndet wird. Demgegen&uuml;ber ist eine Zweitwohnung oder eine Ferienwohnung nicht mehr dem &quot;engeren&quot; Kernbereich der ehelichen Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vorstellung liegt auch der Neufassung des ErbStG durch das ErbStRG zugrunde. Durch das ErbStRG wurde die Steuerbefreiung f&uuml;r Familienheime auf Erwerbe von Todes wegen durch den &uuml;berlebenden Ehegatten erstreckt, wobei hierf&uuml;r u.a. Voraussetzung ist, dass die Wohnung beim Erwerber unverz&uuml;glich zur Selbstnutzung zu eigenen Wohnzwecken bestimmt ist (&sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4b Satz&nbsp;1 ErbStG n.F.). Dazu wird in der Gesetzesbegr&uuml;ndung ausgef&uuml;hrt, eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken sei auch noch gegeben, wenn der &uuml;berlebende Ehegatte mehrere Wohnsitze habe, das Familienheim aber seinen Lebensmittelpunkt bilde (BTDrucks 16\/11107, S.&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Einschr&auml;nkung der Steuerbefreiung des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG auf Familienwohnheime, in denen sich der Mittelpunkt des famili&auml;ren Lebens der Eheleute befindet, ist aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden geboten. Eine Steuerbefreiung, die die Zuwendungen aller zum Zeitpunkt der &Uuml;bertragung zu eigenen Wohnzwecken genutzten H&auml;user und Eigentumswohnungen zwischen Eheleuten erfasst, w&auml;re nicht mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG) vereinbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG verbietet einen gleichheitswidrigen Beg&uuml;nstigungsausschluss, bei dem eine Beg&uuml;nstigung einem Personenkreis gew&auml;hrt, einem anderen Personenkreis aber vorenthalten wird (vgl. BVerfG-Beschluss vom 21.&nbsp;Juli 2010&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;611\/07 u.a., BVerfGE 126, 400, und BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;September 2012 II&nbsp;R&nbsp;9\/11, BFHE 238, 241, BStBl II 2012, 899, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Bereich des Steuerrechts hat der Gesetzgeber zwar einen weitreichenden Entscheidungsspielraum bei der Auswahl des Steuergegenstands. Die Freiheit des Gesetzgebers im Steuerrecht &#8211;auch im Erbschaftsteuerrecht&#8211; wird hierbei allerdings durch zwei Leitlinien begrenzt, n&auml;mlich durch das Gebot der Ausrichtung der Steuerlast am Prinzip der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit und durch das Gebot der Folgerichtigkeit (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 126, 400, und BFH-Beschluss in BFHE 238, 241, BStBl II 2012, 899). Die Steuerpflichtigen m&uuml;ssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tats&auml;chlich gleichm&auml;&szlig;ig belastet werden. Die mit der Wahl des Steuergegenstands einmal getroffene Belastungsentscheidung hat der Gesetzgeber unter dem Gebot m&ouml;glichst gleichm&auml;&szlig;iger Belastung aller Steuerpflichtigen bei der Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands folgerichtig umzusetzen. Ausnahmen von einer folgerichtigen Umsetzung bed&uuml;rfen eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 126, 400, und BFH-Beschluss in BFHE 238, 241, BStBl II 2012, 899).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das bestehende Erbschaftsteuerrecht sieht zwar im Hinblick auf den Schutz von Ehe und Familie (Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 GG) auch das Familienprinzip als Grenze f&uuml;r das Ma&szlig; der Steuerbelastung vor (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 93, 165, BStBl II 1995, 671, und in BVerfGE 126, 400). Danach ist die famili&auml;re Verbundenheit der n&auml;chsten Angeh&ouml;rigen zum Erblasser (oder Schenker) erbschaftsteuerrechtlich zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. BVerfG-Beschluss vom 28.&nbsp;Oktober 1997&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1644\/94, BVerfGE 97, 1). Dies erfolgt aber regelm&auml;&szlig;ig durch die Gew&auml;hrung von Freibetr&auml;gen nach &sect;&nbsp;16 ErbStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die verfassungsrechtlichen Anforderungen sind auch dann zu beachten, wenn steuerrechtliche Vorschriften im Einzelfall ausgelegt und angewendet werden (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 97, 1, unter B.I.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG einschr&auml;nkend dahin auszulegen, dass die Zuwendung eines zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnhauses zwischen Ehegatten jedenfalls dann nicht steuerfrei ist, wenn sich dort nicht der Mittelpunkt des famili&auml;ren Lebens der Eheleute befindet. Dies entspricht auch der Intention des Gesetzgebers, den gemeinsamen famili&auml;ren Lebensraum der Eheleute zu sch&uuml;tzen. F&uuml;r eine weitergehende Steuerbefreiung, die die Zuwendung aller von den Eheleuten selbst genutzten H&auml;user und Eigentumswohnungen, also auch von Zweit- oder Ferienwohnungen erfasst, fehlt eine sachliche Rechtfertigung. Es ist nicht ersichtlich, aus welchen Gr&uuml;nden allein eine tats&auml;chliche Nutzung zu Wohnzwecken der Eheleute ausreichen sollte, um ein Haus oder eine Eigentumswohnung, in denen sich nicht der Lebensmittelpunkt der Eheleute befindet, steuerfrei von einem Ehegatten auf den anderen Ehegatten zu &uuml;bertragen, w&auml;hrend bei der &Uuml;bertragung vergleichbarer Objekte zwischen anderen Personen als Ehegatten und bei der &Uuml;bertragung anderer Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde als selbst genutzten H&auml;usern und Eigentumswohnungen die Steuerbefreiung nicht greift. Der grundgesetzlich gebotene Schutz der Familie (Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 GG) schlie&szlig;t es nicht aus, Verm&ouml;gens&uuml;bertragungen zwischen Ehegatten zu besteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) In der Literatur und in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung wird ebenfalls weitaus &uuml;berwiegend die Auffassung vertreten, dass eine Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG nur in Betracht kommt, wenn sich in dem Haus oder der Eigentumswohnung der Mittelpunkt des famili&auml;ren Lebens befindet, und dass damit eine Steuerbefreiung f&uuml;r Ferien- oder Wochenendh&auml;user ausscheidet (vgl. J&uuml;licher in Troll\/Gebel\/ J&uuml;licher, ErbStG, &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;61; Geck in Kapp\/Ebeling, &sect;&nbsp;13 ErbStG, Rz&nbsp;38.4; Kobor in Fischer\/J&uuml;ptner\/Pahlke\/Wachter, ErbStG, 4.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;30; Viskorf in Viskorf\/Knobel\/ Schuck\/W&auml;lzholz, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Bewertungsgesetz, 4.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 ErbStG Rz&nbsp;39; Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;20; Kein-H&uuml;mbert in Moench\/Weinmann, &sect;&nbsp;13 ErbStG Rz&nbsp;27; Slabon, Erbfolge, Erbrecht, Erbfolgebesteuerung, Unternehmensnachfolge &#8211;ErbBstg&#8211; 2004, 248; Hardt, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge &#8211;ZEV&#8211; 2004, 408; FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 18.&nbsp;Februar 1999&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;2180\/98, EFG 1999, 619; zu &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4a ErbStG n.F.: Br&uuml;ggemann, ErbBstg 2010, 210; Eisele, Steuer und Studium 2010, 579; St&ouml;ckel, Neue Wirtschafts-Briefe 2010, 216; Esskandari\/Bick, Der Erbschaft-Steuer-Berater 2011, 246; Hutmacher, Zeitschrift f&uuml;r die Notarpraxis 2013, 46; a.A. Handzik, Deutsche Steuer-Zeitung 1999, 416; Schumann, ZEV 2012, 224).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Danach ist im Streitfall die Steuerbefreiung zu Recht versagt worden. Der Kl&auml;ger hat zwar seiner Ehefrau eine zu eigenen Wohnzwecken genutzte Doppelhaush&auml;lfte freigebig zugewendet. Dort befand sich aber zum Zeitpunkt der Ausf&uuml;hrung der Zuwendung nicht der famili&auml;re Lebensmittelpunkt der Eheleute. Dieser befand sich vielmehr in der Wohnung in E. Unma&szlig;geblich ist, ob die zugewendete Doppelhaush&auml;lfte nur zu Ferien- und Wochenendaufenthalten genutzt wurde oder ob es sich wegen der beruflichen T&auml;tigkeiten der Eheleute um eine Zweitwohnung handelte. Auf die vom Kl&auml;ger erhobene Verfahrensr&uuml;ge zur Art der Nutzung des Hauses braucht daher nicht eingegangen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.7.2013, II R 35\/11 Steuerfreie Zuwendung eines Familienwohnheims zwischen Ehegatten &#8211; Verfassungsrechtlich gebotene einschr&auml;nkende Auslegung des &sect; 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG Leits&auml;tze Ein zu eigenen Wohnzwecken genutztes Geb&auml;ude, in dem sich nicht der Mittelpunkt des famili&auml;ren Lebens der Eheleute befindet, ist kein steuerbeg&uuml;nstigtes Familienwohnheim i.S. des &sect; 13 Abs. 1 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-35-11-steuerfreie-zuwendung-eines-familienwohnheims-zwischen-ehegatten-verfassungsrechtlich-gebotene-einschraenkende-auslegung-des-par-13-abs-1-nr-4a-erbstg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;35\/11 &#8211; Steuerfreie Zuwendung eines Familienwohnheims zwischen Ehegatten &#8211; Verfassungsrechtlich gebotene einschr&auml;nkende Auslegung des &sect; 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-60932","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60932"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60932\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}