{"id":60945,"date":"2013-11-09T13:34:15","date_gmt":"2013-11-09T11:34:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=60945"},"modified":"2013-11-09T13:34:15","modified_gmt":"2013-11-09T11:34:15","slug":"x-s-32-13-beiordnung-eines-notanwalts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-s-32-13-beiordnung-eines-notanwalts\/","title":{"rendered":"X&nbsp;S&nbsp;32\/13 &#8211; Beiordnung eines Notanwalts"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.9.2013, X S 32\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Beiordnung eines Notanwalts<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der nicht vertretene Antragsteller hat gegen das am 14.&nbsp;Mai 2013 zugestellte Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster (FG) 14&nbsp;K&nbsp;3040\/12 AO am 31.&nbsp;Mai 2013 &quot;sofortige Beschwerde&quot; beim FG eingelegt. Das FG hat diese als Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision aufgefasst und an den Bundesfinanzhof (BFH) weitergeleitet, wo sie unter dem Aktenzeichen X&nbsp;B&nbsp;90\/13 gef&uuml;hrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 10.&nbsp;Juni 2013 wies die Gesch&auml;ftsstelle des Senats auf den Vertretungszwang nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) und den Fristablauf f&uuml;r die Beschwerde am 14.&nbsp;Juni 2013 hin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit einem an den BFH adressierten Schriftsatz bereits vom 9.&nbsp;Juni 2013, eingegangen am 12.&nbsp;Juni 2013, r&uuml;gte der Antragsteller, das FG-Verfahren weise verschiedene Verfahrensm&auml;ngel auf, und beantragte die Beiordnung eines Rechtsanwalts, da er kein B&uuml;rger der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) sei, im Ausland lebe und keine M&ouml;glichkeit habe, seine Interessen zu verteidigen. Dieser Antrag wurde beim Senat unter dem Aktenzeichen X&nbsp;S&nbsp;32\/13 als Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts aufgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Folgezeit beanstandete der Antragsteller die Weiterleitung seiner &quot;sofortigen Beschwerde&quot; an den BFH, da er keine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision, sondern gegen die Prozedur der gerichtlichen Verhandlung beim FG habe einlegen wollen. Es liege ein Versto&szlig; gegen Art.&nbsp;103 des Grundgesetzes (GG) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Verfahren X&nbsp;S&nbsp;32\/13 forderte die Senatsgesch&auml;ftsstelle den Antragsteller am 17.&nbsp;Juni 2013 auf, bis zum 10.&nbsp;Juli 2013 mitzuteilen, wann er sich bei welchen vor dem BFH vertretungsberechtigten Personen oder Gesellschaften ohne Erfolg um &Uuml;bernahme des Mandats bem&uuml;ht habe und warum es ihm nicht m&ouml;glich sei, sich in Deutschland aufzuhalten oder schriftlich um eine Mandats&uuml;bernahme nachzusuchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schriftsatz vom 1.&nbsp;Juli 2013 f&uuml;hrt der Antragsteller zu dem zugrundeliegenden Streit in der Sache aus und erl&auml;uterte, Rechtsanw&auml;lte und Berater h&auml;tten sich durchweg als abh&auml;ngig von Beh&ouml;rden und Gerichten gezeigt. Es sei daher sehr schwierig, Vertretung in Deutschland zu erhalten, so dass er einen Notanwalt beantrage. Im &Uuml;brigen habe er wegen der Verletzung seiner verfassungsm&auml;&szlig;igen Rechte eine Beschwerde beim FG eingereicht, aber auch beim BFH, um Fristen nicht verstreichen zu lassen, dies in Kenntnis, dass mit seiner ersten Beschwerde beim FG ein rechtliches Spiel eingeleitet werden k&ouml;nnte. Das sei auch geschehen. Sie sei aus welchen Gr&uuml;nden auch immer an den BFH abgegeben worden und werde als Beschwerde wegen der Revision behandelt. Das sei nicht legitim.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf nochmalige Anforderung der Senatsgesch&auml;ftsstelle, das erfolglose Bem&uuml;hen um Vertretung darzulegen, teilte der Antragsteller am 16.&nbsp;Juli 2013 mit, hier werde Recht selektiv angewandt, und fragte, welche Rechtsgrundlage es gebe, die vertrauliche Korrespondenz mit Rechtsanw&auml;lten offenzulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Der Antrag ist &#8211;zumindest&#8211; unbegr&uuml;ndet. Der Antragsteller hat keinen Anspruch auf Bestellung eines Notanwalts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;78b der Zivilprozessordnung (ZPO), der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 FGO in Verfahren der Finanzgerichtsbarkeit entsprechend anwendbar ist, hat das Prozessgericht, insoweit eine Vertretung durch Anw&auml;lte geboten ist, einer Partei auf ihren Antrag durch Beschluss f&uuml;r den Rechtszug einen Rechtsanwalt zur Wahrnehmung ihrer Rechte beizuordnen, wenn sie einen zu ihrer Vertretung bereiten Rechtsanwalt nicht findet und die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung nicht mutwillig oder aussichtslos erscheint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen sind nicht erf&uuml;llt. Zwar hat der Antragsteller ein Verfahren betreffend die Nichtzulassung der Revision vor dem BFH anh&auml;ngig gemacht, f&uuml;r das die Vertretung durch Anw&auml;lte geboten ist (1.). Allerdings kann der Senat nicht feststellen, dass der Antragsteller keinen vertretungsbereiten Rechtsanwalt findet (2.). Zudem ist die Rechtsverfolgung aussichtslos (3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Antragsteller hat, seinen zwischenzeitlichen Einlassungen entgegen, tats&auml;chlich Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zun&auml;chst hat das FG zutreffend seine &quot;sofortige Beschwerde&quot; als Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ausgelegt und an den BFH &uuml;bermittelt. Einw&auml;nde gegen das Urteil des FG waren nur noch durch diese Beschwerde m&ouml;glich. Es entsprach dem aus Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 GG herzuleitenden Gebot der rechtsschutzgew&auml;hrenden Auslegung von Verfahrensvorschriften (vgl. Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;Juni 2013 X&nbsp;K&nbsp;2\/13, BFH\/NV 2013, 1442), die Eingabe des Antragstellers so zu verstehen, dass sie ihm gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Rechtsschutz gew&auml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Antragsteller r&uuml;gt, es sei ihm nicht zuletzt um eine Verletzung des Art.&nbsp;103 GG gegangen, ist darauf hinzuweisen, dass auch und gerade etwaige Verst&ouml;&szlig;e des FG gegen Verfahrensvorschriften nur im Rahmen der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in Gestalt der Verfahrensr&uuml;ge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO geltend zu machen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wenn der Antragsteller mit Schriftsatz vom 1.&nbsp;Juli 2013 selbst ausf&uuml;hrt, er habe Beschwerde beim BFH eingereicht, best&auml;tigt er die Richtigkeit dieser Auslegung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Antragsteller hat schlie&szlig;lich die Beschwerde bisher nicht zur&uuml;ckgenommen. Seinen &Auml;u&szlig;erungen, er habe eine derartige Beschwerde nicht gewollt, steht nicht nur die Angabe in dem vorgenannten Schriftsatz, sondern nicht zuletzt sein Festhalten an dem Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts entgegen, der sich notwendig auf ein Verfahren beim BFH beziehen muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat vermag jedoch nicht festzustellen, dass der Antragsteller niemanden findet, der ihn vor dem BFH vertreten k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Er hat trotz zweimaliger Aufforderung nicht dargelegt, erst recht nicht glaubhaft gemacht, dass er zumindest eine gewisse Anzahl von Vertretungsbefugten vergeblich um &Uuml;bernahme des Mandats ersucht hat (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;April 2013 I&nbsp;S&nbsp;5-7\/13, BFH\/NV 2013, 1247). Sein Einwand, die Korrespondenz mit Anw&auml;lten sei vertraulich, ist in diesem Verfahren unerheblich. Der BFH kann ohne Angaben des Antragstellers hierzu, die im &Uuml;brigen auch beim BFH dem Steuer- und Dienstgeheimnis unterliegen und deswegen vertraulich sind, die Voraussetzungen der &sect;&sect;&nbsp;155 FGO, 78b ZPO nicht pr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Antragsteller hat auch nicht erl&auml;utert, warum es ihm unm&ouml;glich sei, sich vom Ausland aus um eine vertretungsbefugte Person zu bem&uuml;hen. Sowohl aus der Schweiz als auch aus Russland ist es grunds&auml;tzlich m&ouml;glich, postalisch, fernm&uuml;ndlich oder per Internet zu kommunizieren. Warum dies angesichts besonderer Umst&auml;nde des Falles dem Antragsteller ausnahmsweise nicht m&ouml;glich sein sollte, hat er nicht mitgeteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Schlie&szlig;lich ist die Rechtsverfolgung ohne Aussicht auf Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das gilt zwar nicht allein deshalb, weil innerhalb der Frist kein zur Vertretung vor dem BFH Berechtigter die Beschwerde eingelegt hat. Insoweit k&auml;me nach denselben Grunds&auml;tzen wie in Verfahren betreffend die Bewilligung von Prozesskostenhilfe die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht, wenn der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts rechtzeitig und mit den erforderlichen Angaben gestellt worden w&auml;re. An letzterem fehlt es. Der Antragsteller hat die gebotenen Angaben weder rechtzeitig gemacht noch auf Aufforderung nachgereicht, so dass auch eine diesbez&uuml;gliche Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht in Betracht kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das Verfahren betreffend die Beiordnung eines Notanwalts ist ein unselbst&auml;ndiges Zwischenverfahren. Gerichtsgeb&uuml;hren entstehen hierf&uuml;r nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.9.2013, X S 32\/13 Beiordnung eines Notanwalts Tatbestand 1&nbsp; I. Der nicht vertretene Antragsteller hat gegen das am 14.&nbsp;Mai 2013 zugestellte Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster (FG) 14&nbsp;K&nbsp;3040\/12 AO am 31.&nbsp;Mai 2013 &quot;sofortige Beschwerde&quot; beim FG eingelegt. 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