{"id":61400,"date":"2013-12-19T17:38:32","date_gmt":"2013-12-19T15:38:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61400"},"modified":"2013-12-19T17:38:33","modified_gmt":"2013-12-19T15:38:33","slug":"xi-r-3-11-regelsteuersatz-fuer-fruehstuecksleistungen-an-hotelgaeste-aufteilungsgebot-hauptleistung-und-nebenleistung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-3-11-regelsteuersatz-fuer-fruehstuecksleistungen-an-hotelgaeste-aufteilungsgebot-hauptleistung-und-nebenleistung\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;3\/11 &#8211; Regelsteuersatz f&uuml;r Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen an Hotelg&auml;ste &#8211; Aufteilungsgebot &#8211; Hauptleistung und Nebenleistung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.4.2013, XI R 3\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Regelsteuersatz f&uuml;r Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen an Hotelg&auml;ste &#8211; Aufteilungsgebot &#8211; Hauptleistung und Nebenleistung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Bei &Uuml;bernachtungen in einem Hotel unterliegen nur die unmittelbar der Vermietung (Beherbergung) dienenden Leistungen des Hoteliers dem erm&auml;&szlig;igten Umsatzsteuersatz von 7 %.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen an die Hotelg&auml;ste geh&ouml;ren nicht dazu; sie sind mit dem Regelsteuersatz von 19 % zu versteuern. Das gilt auch dann, wenn der Hotelier &quot;&Uuml;bernachtung mit Fr&uuml;hst&uuml;ck&quot; zu einem Pauschalpreis anbietet.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) betrieb im Streitjahr 2010 ein Hotel mit angeschlossenem Restaurant, in dem ausschlie&szlig;lich &quot;&Uuml;bernachtungen mit Fr&uuml;hst&uuml;ck&quot; angeboten wurden. Hierbei berechnete sie f&uuml;r das Einzelzimmer 45&nbsp;EUR (brutto) und f&uuml;r das Doppelzimmer 65&nbsp;EUR (brutto). Im Preis enthalten war ein Fr&uuml;hst&uuml;ck in Buffetform, auf das nach ihrer Kalkulation ein Anteil von 8&nbsp;EUR (brutto) pro Person entfiel. Sie bot zudem ein Tellerfr&uuml;hst&uuml;ck an, auf das nach ihrer Kalkulation ein Anteil von 4,80&nbsp;EUR (brutto) entfiel, ohne dass hiermit eine Minderung des Zimmerpreises verbunden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihren Umsatzsteuer-Voranmeldungen f&uuml;r Januar und f&uuml;r Februar 2010 unterwarf die Kl&auml;gerin ihre Fr&uuml;hst&uuml;cksums&auml;tze an Hotelg&auml;ste (Privatkunden) dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz von 7&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 10.&nbsp;Mai 2010 setzte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Umsatzsteuer-Vorauszahlungen f&uuml;r Januar und f&uuml;r Februar 2010 abweichend fest und besteuerte die Fr&uuml;hst&uuml;cksums&auml;tze mit dem Regelsteuersatz von 19&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che und die Klage blieben erfolglos. Das Finanzgericht (FG) folgte der Ansicht des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, die &Uuml;berlassung von Hotelzimmern zur &Uuml;bernachtung unterfalle gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) als Vermietung von Wohn- und Schlafr&auml;umen, die ein Unternehmer zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereith&auml;lt, dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz. Die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen seien dagegen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;1 UStG dem vollen Steuersatz zu unterwerfen. Es handele sich um selbst&auml;ndige Leistungen, die nicht &quot;unmittelbar der &Uuml;bernachtung&quot; dienten. Der Senat schlie&szlig;e sich insoweit der Auffassung der Finanzverwaltung (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;D&nbsp;2&nbsp;&#8211;&nbsp;S&nbsp;7210\/07\/10003, IV&nbsp;C&nbsp;5&nbsp;&#8211;&nbsp;S&nbsp;2353\/09\/10008, 2010\/0166200, BStBl I 2010, 259, und vom 4.&nbsp;Mai 2010 IV&nbsp;D&nbsp;2&nbsp;&#8211;&nbsp;S&nbsp;7100\/08\/10011:009, 2010\/0323351, BStBl I 2010, 490) an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als in dem dem Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 22.&nbsp;Oktober 1998 C-308\/96 und C-94\/97 &#8211;Madgett und Baldwin&#8211; (Slg. 1998, I-6229, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 1999, 129) zugrunde liegenden Fall handele es sich hier nicht um ein pauschales Leistungspaket, bestehend aus einer Hotelunterbringung mit Halbpension und Busbef&ouml;rderung, sondern lediglich um Individual&uuml;bernachtungen mit Fr&uuml;hst&uuml;ck von Privaten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistung stelle sich aus der Sicht des Durchschnittsverbrauchers als eigenst&auml;ndige Leistung dar, die f&uuml;r die Kundschaft einen eigenen Zweck beinhalte. Sie diene nicht lediglich dazu, die &Uuml;bernachtungsleistung unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies ergebe sich daraus, dass mit beiden Leistungen unterschiedliche Bed&uuml;rfnisse befriedigt w&uuml;rden (Schlafm&ouml;glichkeit einerseits und Nahrungsaufnahme andererseits). Die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistung erf&uuml;lle danach einen eigenst&auml;ndigen Zweck. Ihr Sinn ersch&ouml;pfe sich nicht darin, die &Uuml;bernachtungsleistung abzurunden. Auch im &Uuml;brigen seien beide Leistungen weder rechtlich noch tats&auml;chlich derart miteinander verbunden, dass die eine Leistung nicht ohne die andere erbracht werden k&ouml;nne. Es bestehe zwischen beiden Leistungen keine derart enge Verbindung, dass sie objektiv eine einzige untrennbare wirtschaftliche Leistung bilden w&uuml;rden, deren Aufspaltung wirklichkeitsfremd w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vereinbarung eines pauschalen Entgelts k&ouml;nne hieran nichts &auml;ndern. Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG seien von der Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes Leistungen ausgenommen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, auch wenn diese Leistungen mit dem Entgelt f&uuml;r die Vermietung abgegolten seien. Die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen w&uuml;rden zwar im Zusammenhang mit der &Uuml;bernachtungsleistung erbracht, jedoch zu einem eigenen, selbst&auml;ndigen Zweck, der Bek&ouml;stigung der G&auml;ste. Sie dienten daher nicht unmittelbar der &Uuml;bernachtung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Rechtsansicht entspreche im Ergebnis dem in den Begr&uuml;ndungen des Finanzausschusses (BTDrucks 17\/147) zum Ausdruck gekommenen gesetzgeberischen Willen, Verpflegungsleistungen im Zusammenhang mit &Uuml;bernachtungen nicht erm&auml;&szlig;igt zu besteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil ist ver&ouml;ffentlicht in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2011, 1408.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts geltend. Sie tr&auml;gt vor, die Vorentscheidung widerspreche dem Grundsatz der Einheitlichkeit der Leistung, der sich aus &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;9 Satz&nbsp;1 UStG ergebe, und versto&szlig;e gegen &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG. Denn die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistung sei unselbst&auml;ndige Nebenleistung der Hauptleistung &quot;Beherbergung&quot;, so dass der darauf entfallende Entgeltteil dem erm&auml;&szlig;igten Umsatzsteuersatz unterliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG weiche von dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 15.&nbsp;Januar 2009 V&nbsp;R&nbsp;9\/06 (BFHE 224, 166, BStBl II 2010, 433) ab. Darin sei die hier in Rede stehende Rechtsfrage, ob Verpflegungsleistungen an G&auml;ste eines Hotelbetriebs umsatzsteuerrechtlich als Nebenleistung zur Beherbergungsleistung zu betrachten seien, n&auml;mlich als unselbst&auml;ndige Nebenleistung zur Beherbergungsleistung, bereits umfassend beurteilt und bejaht worden. Das m&uuml;sse auch im Streitfall gelten. Die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistung habe wertm&auml;&szlig;ig nur einen geringen Teil der insgesamt erbrachten Beherbergungsleistung ausgemacht; es sei ferner ausschlie&szlig;lich die Kombination &quot;&Uuml;bernachtung mit Fr&uuml;hst&uuml;ck&quot; angeboten worden. Der Auffassung des FG, die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistung trete aus Sicht des Durchschnittsverbrauchers nicht hinter die &Uuml;bernachtungsleistung zur&uuml;ck, werde auch in der Fachliteratur widersprochen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorentscheidung widerspreche auch dem EuGH-Urteil &#8211;Madgett und Baldwin&#8211; (Slg. 1998, I-6229, HFR 1999, 129). Auch danach m&uuml;ssten die streitigen Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen als unselbst&auml;ndige Nebenleistungen zur Hauptleistung &quot;Beherbergung&quot; angesehen werden. Denn es handele sich um &quot;traditionelle Aufgaben der Hoteliers&quot; im Sinne dieses Urteils, die damit auch als &quot;reine&quot; Nebenleistungen zu betrachten seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso wenig rechtfertige die vom FG vorgenommene Unterscheidung zwischen Pauschalreisen und Individual&uuml;bernachtungen eine unterschiedliche rechtliche W&uuml;rdigung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtsansicht des FG entspreche &#8211;entgegen der Vorentscheidung&#8211; auch nicht dem Willen des Gesetzgebers. Im Bericht des Finanzausschusses vom 3.&nbsp;Dezember 2009 (BTDrucks 17\/147) sei zwar deutlich formuliert, dass Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen nicht unmittelbar der Beherbergung dienten und damit nicht dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterworfen seien. Diese Auffassung stehe allerdings im Widerspruch zu anderen Formulierungen in diesem Bericht und zu im Gesetzgebungsverfahren ge&auml;u&szlig;erten kritischen Stimmen Dritter. Sie stehe jedenfalls nicht im Einklang mit dem verabschiedeten Gesetzeswortlaut, der nach der st&auml;ndigen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung ma&szlig;gebend sei. Der Gesetzgeber habe &#8211;wie aus dem Bericht des Finanzausschusses (BTDrucks 17\/147, 7) geschlossen werden k&ouml;nne&#8211; nicht die Absicht verfolgt, die Abgrenzung von umsatzsteuerrechtlicher Haupt- und Nebenleistung systematisch neu zu ordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie die Gesetzesformulierung &quot;nicht unmittelbar (&#8230;) dienen&quot; in &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG umsatzsteuerrechtlich zu werten sei, lasse sich m&ouml;glicherweise auch aus anderen Stellen des UStG ableiten. Das Wort &quot;unmittelbar&quot; finde sich in &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nrn.&nbsp;4, 7 Buchst.&nbsp;d, 8&nbsp;Buchst.&nbsp;a, 9 UStG. Exemplarisch sei die Nr.&nbsp;9 untersucht: &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;9 UStG betreffe die erm&auml;&szlig;igte Besteuerung von &quot;&#8230; unmittelbar mit dem Betrieb der Schwimmb&auml;der verbundenen Ums&auml;tze[n]&quot;. Zu den unmittelbar damit verbundenen Ums&auml;tzen z&auml;hlten nach Klenk (in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;427) alle erg&auml;nzenden Nebenleistungen und notwendigen Hilfsleistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Unmittelbare Verbindung&quot; oder &quot;unmittelbares Dienen&quot; umfasse auch unselbst&auml;ndige Neben- und Hilfsleistungen. Durch die gew&auml;hlte Formulierung werde die unselbst&auml;ndige Nebenleistung nicht von der Hauptleistung abgetrennt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das FA im Revisionsverfahren am 6.&nbsp;Januar 2012 einen Umsatzsteuerjahresbescheid f&uuml;r 2010 erlassen hat, in dem es die im Streitjahr von der Kl&auml;gerin erbrachten Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen (wiederum) dem Regelsteuersatz nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG unterwarf, beantragt die Kl&auml;gerin sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil sowie die Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;Juli 2010 aufzuheben und den Umsatzsteuerjahresbescheid f&uuml;r 2010 vom 6.&nbsp;Januar 2012 dahin zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r 2010 auf &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) beigetretene BMF stimmt &#8211;wie das FA&#8211; der Auffassung des FG zu, hat aber keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BMF f&uuml;hrt aus, Beherbergungs- und Verpflegungsleistungen stellten jeweils eigenst&auml;ndige Hauptleistungen dar. Es k&ouml;nne nicht in das Belieben der am Leistungsaustausch Beteiligten gestellt werden, zwei getrennte Leistungen zu einer einheitlichen Leistung zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls nehme &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG gerade nicht auf die Einstufung als Haupt- und Nebenleistung Bezug, sondern schlie&szlig;e alle Leistungen von der Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes aus, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, unabh&auml;ngig davon, ob ein gesondertes Entgelt hierf&uuml;r gefordert werde. Diese Abgrenzung gehe &uuml;ber die Unterscheidung von Haupt- und Nebenleistung hinaus und sei deutlich restriktiver. Es sei wohl unstreitig, dass die Bereitstellung des Fr&uuml;hst&uuml;cks nicht unmittelbar der beg&uuml;nstigten Vermietung diene. Daher sei nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG insoweit die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes ausgeschlossen. Dies entspreche auch der Teleologie des Gesetzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Das Urteil des FG ist zwar aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben. Die Revision der Kl&auml;gerin ist aber unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat zu Recht entschieden, dass die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen dem Regelsteuersatz nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Urteil des FG ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben. Da dem FG-Urteil nicht mehr existierende Verwaltungsakte zugrunde liegen, konnte es keinen Bestand haben (vgl. BFH-Urteile vom 30.&nbsp;Mai 2001 VI&nbsp;R&nbsp;85\/00, BFH\/NV 2001, 1291; vom 3.&nbsp;November 2005 V&nbsp;R&nbsp;63\/02, BFHE 212, 161, BStBl II 2006, 337; vom 10.&nbsp;November 2010 XI&nbsp;R&nbsp;79\/07, BFHE 231, 373, BStBl II 2011, 311).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der im Revisionsverfahren ergangene Umsatzsteuerjahresbescheid f&uuml;r 2010 vom 6.&nbsp;Januar 2012 hat die Umsatzsteuer-Vorauszahlungsbescheide f&uuml;r Januar und Februar 2010, die Gegenstand des finanzgerichtlichen Verfahrens gewesen sind, i.S. der &sect;&sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1, 121 Satz&nbsp;1 FGO ersetzt. Wird der angefochtene Verwaltungsakt nach Klageerhebung durch einen anderen Verwaltungsakt ge&auml;ndert oder ersetzt, so wird gem&auml;&szlig; der auch im Revisionsverfahren (&sect;&nbsp;121 FGO) geltenden Vorschrift des &sect;&nbsp;68 FGO der neue Verwaltungsakt Gegenstand des Verfahrens. Das gilt auch f&uuml;r den Umsatzsteuerjahresbescheid im Verh&auml;ltnis zum Umsatzsteuer-Vorauszahlungsbescheid (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 21.&nbsp;Februar 1991 V&nbsp;R&nbsp;130\/86, BFHE 163, 408, BStBl II 1991, 465; vom 4.&nbsp;November 1999 V&nbsp;R&nbsp;35\/98, BFHE 190, 67, BStBl II 2000, 454, unter II.1.; in BFHE 212, 161, BStBl II 2006, 337, unter II.1.; in BFHE 231, 373, BStBl II 2011, 311, unter II.1.). Gegenstand der revisionsrechtlichen Pr&uuml;fung ist deshalb nunmehr die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Umsatzsteuerjahresbescheides f&uuml;r 2010 vom 6.&nbsp;Januar 2012.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist spruchreif, weil der vom FG festgestellte Sachverhalt ausreicht, um abschlie&szlig;end pr&uuml;fen und beurteilen zu k&ouml;nnen, ob der Umsatzsteuerjahresbescheid f&uuml;r 2010 vom 6.&nbsp;Januar 2012 rechtm&auml;&szlig;ig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn hinsichtlich der zwischen den Beteiligten allein streitigen Frage, ob auf die von der Kl&auml;gerin erbrachten Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 UStG der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz Anwendung findet, hat sich durch Erlass des Umsatzsteuerjahresbescheides f&uuml;r 2010 vom 6.&nbsp;Januar 2012 nichts ge&auml;ndert. Die Kl&auml;gerin hat hierzu unwidersprochen mitgeteilt, dass das FA in dem Bescheid vom 6.&nbsp;Januar 2012 keine weiteren &Auml;nderungen gegen&uuml;ber ihrer Umsatzsteuerjahreserkl&auml;rung f&uuml;r 2010 vorgenommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat sieht deshalb von einer Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG nach &sect;&nbsp;127 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat zu Recht entschieden, dass die von der Kl&auml;gerin erbrachten Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen nicht dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz, sondern dem Regelsteuersatz nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Steuer betr&auml;gt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG f&uuml;r jeden steuerpflichtigen Umsatz 19&nbsp;% der Bemessungsgrundlage (sog. Regelsteuersatz). Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG erm&auml;&szlig;igt sich die Steuer auf 7&nbsp;% f&uuml;r &quot;die Vermietung von Wohn- und Schlafr&auml;umen, die ein Unternehmer zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereith&auml;lt, sowie die kurzfristige Vermietung von Campingfl&auml;chen. Satz 1 gilt nicht f&uuml;r Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, auch wenn diese Leistungen mit dem Entgelt f&uuml;r die Vermietung abgegolten sind.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG wurde durch das Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums vom 22.&nbsp;Dezember 2009 (BGBl I 2009, 3950) mit Wirkung vom 1.&nbsp;Januar 2010 neu in das UStG eingef&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Gesetzentwurf vom 9.&nbsp;November 2009 hatte folgende Fassung der Vorschrift vorgesehen (BTDrucks 17\/15, 7):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;11.&nbsp;die Vermietung von Wohn- und Schlafr&auml;umen, die ein Unternehmer zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereith&auml;lt&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs (BTDrucks 17\/15, 20) wird hierzu ausgef&uuml;hrt: &quot;Mit der &Auml;nderung wird der Umsatzsteuersatz f&uuml;r Beherbergungsleistungen auf 7 Prozent gesenkt. Die Erm&auml;&szlig;igung umfasst sowohl die Ums&auml;tze des klassischen Hotelgewerbes als auch kurzfristige Beherbergungen in Pensionen, Fremdenzimmern und vergleichbaren Einrichtungen. Mit der Ma&szlig;nahme wird von der Option in Artikel&nbsp;98 Absatz&nbsp;1 und 2 i.V.m. Kategorie&nbsp;12 des Anhangs III der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (ABl. EU Nr.&nbsp;L 347 S. 1) Gebrauch gemacht.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses vom 2.&nbsp;Dezember 2009 (BTDrucks 17\/138, 2) hei&szlig;t es:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Der Finanzausschuss empfiehlt insbesondere folgende Ver&auml;nderungen:<br \/>(&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Umsatzsteuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r Beherbergungsleistungen: Klarstellende Einschr&auml;nkung auf die unmittelbar f&uuml;r die Beherbergung notwendigen Leistungen sowie Ausweitung auf die kurzfristige Vermietung von Campingfl&auml;chen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Finanzausschuss (BTDrucks 17\/138, 5, 6) empfahl daher dem Bundestag, die vom Gesetzgeber auch verabschiedete &#8211;oben dargestellte&#8211; Fassung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG zu beschlie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Hierzu wird in dem Bericht des Finanzausschusses vom 3.&nbsp;Dezember 2009 (BTDrucks 17\/147, 7) im &quot;Allgemeine[n] Teil&quot; u.a. ausgef&uuml;hrt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Die Koalitionsfraktionen brachten einen &Auml;nderungsantrag zur klarstellenden Einschr&auml;nkung auf die unmittelbar f&uuml;r die Beherbergung notwendigen Leistungen sowie zur Ausweitung auf die kurzfristige Vermietung von Campingfl&auml;chen ein. Die Koalitionsfraktionen betonten, hiermit werde eine eindeutige Abgrenzung des Beherbergungsgewerbes gegen&uuml;ber den Nebenleistungen des Hotelgewerbes normiert. [&#8230;] Auf mehrere Nachfragen nach der Abgrenzung zwischen Haupt- und Nebenleistungen h&auml;lt die Bundesregierung es gegebenenfalls f&uuml;r notwendig, die einheitliche Anwendung der Regelung durch entsprechende Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen sicherzustellen. Eine systematische &Auml;nderung der Abgrenzung von Haupt- und Nebenleistungen wurde jedoch abgelehnt. Die Oppositionsfraktionen kritisierten dies wegen des zus&auml;tzlichen Verwaltungsaufwands und der entstehenden B&uuml;rokratiekosten scharf. Die Koalitionsfraktionen hielten dem jedoch entgegen, wie auch in anderen Branchen sei es bereits in der Vergangenheit beispielsweise durch den Verkauf von Zeitungen in Hotels notwendig, den Kunden verschiedene Umsatzsteuers&auml;tze in Rechnung zu stellen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Weiter hei&szlig;t es im &quot;Besondere[n] Teil&quot; des Berichts des Finanzausschusses vom 3.&nbsp;Dezember 2009 (BTDrucks 17\/147, 9):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Nicht von der Steuererm&auml;&szlig;igung umfasst, da sie nicht unmittelbar der Beherbergung dienen, sind die Verpflegung, insbesondere das Fr&uuml;hst&uuml;ck, der Zugang zu Kommunikationsnetzen (insbesondere Telefon und Internet), die TV-Nutzung (&#8218;pay per view&#8216;), die Getr&auml;nkeversorgung aus der Minibar, Wellnessangebote, &Uuml;berlassung von Tagungsr&auml;umen, sonstige Pauschalangebote usw., auch wenn diese Leistungen mit dem Entgelt f&uuml;r die Beherbergung abgegolten sind.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Gesetzgeber hat mit &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG &#8211;wie er in der Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs zum Ausdruck bringt (BTDrucks 17\/15, 20)&#8211; von der Option in Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;1 und 2 i.V.m. Anhang&nbsp;III Kategorie&nbsp;12 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) Gebrauch gemacht. In Anhang&nbsp;III Kategorie&nbsp;12 MwStSystRL hei&szlig;t es: &quot;Beherbergung in Hotels und &auml;hnlichen Einrichtungen, einschlie&szlig;lich der Beherbergung in Ferienunterk&uuml;nften, und Vermietung von Campingpl&auml;tzen und Pl&auml;tzen f&uuml;r das Abstellen von Wohnwagen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat im Ergebnis zutreffend entschieden, dass die von der Kl&auml;gerin erbrachten Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ist die entgeltliche &Uuml;berlassung der Hotelzimmer &#8211;wie zwischen den Beteiligten unstreitig ist&#8211; eine Vermietung von Wohn- und Schlafr&auml;umen, die die Kl&auml;gerin zur kurzfristigen Beherbergung bereithielt. Die von der Kl&auml;gerin im Zusammenhang mit der Vermietung erbrachten Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen sind aber Leistungen, die i.S. von &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG nicht unmittelbar der Vermietung dienen, und deshalb von der Steuererm&auml;&szlig;igung ausgenommen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies folgt aus dem Wortlaut des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG und der dargestellten Entstehungsgeschichte dieser Norm, die &#8211;entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin&#8211; im Gesetzeswortlaut hinreichend zum Ausdruck kommt und deshalb bei der Auslegung ber&uuml;cksichtigt werden darf bzw. muss (vgl. dazu z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts vom 29.&nbsp;Mai 1987&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1135\/86, Neue Juristische Wochenschrift 1987, 3246; vom 31.&nbsp;Mai 2007&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1316\/04, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2007, 737, unter IV.3.b; BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Oktober 1998 V&nbsp;R&nbsp;69\/97, BFHE 187, 93, BStBl II 1999, 41, unter II.2.a; vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012 XI&nbsp;R&nbsp;33\/09, BFHE 236, 283, BStBl II 2012, 477, unter II.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach dem Gesetzentwurf zu &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG (s. oben unter II.3.b&nbsp;aa) w&auml;ren neben den klassischen Beherbergungsleistungen auch die (unselbst&auml;ndigen) Nebenleistungen steuererm&auml;&szlig;igt gewesen. Eine Nebenleistung liegt vor, wenn sie f&uuml;r den Leistungsempf&auml;nger keinen eigenen Zweck, sondern das Mittel darstellt, um die Hauptleistung des leistenden Unternehmers unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen; sie &quot;teilt das steuerliche Schicksal der Hauptleistung&quot;, d.h. sie wird umsatzsteuerrechtlich wie die Hauptleistung behandelt (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 224, 166, BStBl II 2010, 433, unter II.1.a; vom 19.&nbsp;Oktober 2011 XI&nbsp;R&nbsp;20\/09, BFHE 235, 538, BStBl II 2012, 374, unter II.2.a; Lange, UR 2009, 289&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Einbeziehung s&auml;mtlicher Nebenleistungen in die in &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG vorgesehene Steuererm&auml;&szlig;igung wollte der Gesetzgeber durch den auf Vorschlag des Finanzausschusses &quot;zur klarstellenden Einschr&auml;nkung&quot; eingef&uuml;gten Satz&nbsp;2 der Vorschrift gerade verhindern (zutreffend Huschens, Neue Wirtschafts-Briefe &#8211;NWB&#8211; 2010, 100, unter I.; Lippross, Umsatzsteuer, 23.&nbsp;Aufl., S.&nbsp;780; Waza in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG Rz&nbsp;3; a.A. von Streit, Der Umsatz-Steuer-Berater &#8211;UStB&#8211; 2010, 46, 48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom Gesetzgeber sodann verabschiedete Steuererm&auml;&szlig;igung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG ist mithin auf reine Vermietungs- bzw. Beherbergungsleistungen beschr&auml;nkt (vgl. Huschens, NWB 2010, 100, unter I.; Widmann, UR 2010, 8, 9; Neufang\/Beisswenger\/ Treiber, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2010, 740, 742) und schlie&szlig;t durch &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG (blo&szlig;e) Nebenleistungen zur Vermietung, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, vom erm&auml;&szlig;igten Steuersatz aus (vgl. Birkenfeld in Birkenfeld\/ W&auml;ger, Umsatzsteuer-Handbuch, &sect;&nbsp;148a Rz&nbsp;141, 145; Waza in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG Rz&nbsp;3; Beiser, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2010, 568; Huschens, NWB 2010, 100, unter IV.; Walkenhorst, UStB 2010, 108, 109).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit normiert &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG ein Aufteilungsgebot f&uuml;r Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen (vgl. Birkenfeld in Birkenfeld\/W&auml;ger, a.a.O., &sect;&nbsp;148a Rz&nbsp;141; Kraeusel in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Rz&nbsp;389.15; Waza in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG Rz&nbsp;57; Klenk, UR 2010, 727, 732; Tiedtke, UR 2010, 517, 521; BMF-Schreiben in BStBl I 2010, 259, Rz&nbsp;10; Abschn.&nbsp;12.16. Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses &#8211;UStAE&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies ist unionsrechtskonform (vgl. Nieskens in Rau\/ D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Rz&nbsp;31&nbsp;ff.; Kraeusel in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Rz&nbsp;389.16; Beiser, DStZ 2010, 568; Kretzer-Mo&szlig;ner\/Neeser, Umsatzsteuer- und Verkehrsteuer-Recht 2010, 153, 156).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;1 und 2 MwStSystRL haben die Mitgliedstaaten unter der Voraussetzung, dass der Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t beachtet wird, der dem gemeinsamen Mehrwertsteuersystem zugrunde liegt, die M&ouml;glichkeit, (nur) konkrete und spezifische Aspekte einer Kategorie von Dienstleistungen i.S. des Anhangs&nbsp;III MwStSystRL mit einem erm&auml;&szlig;igten Mehrwertsteuersatz zu belegen (vgl. EuGH-Urteile vom 11.&nbsp;Oktober 2001 C-267\/99 &#8211;Adam&#8211;, Slg. 2001, I-7467, Rz&nbsp;35, 36; vom 23.&nbsp;Oktober 2003 C-109\/02 &#8211;Kommission\/Deutschland&#8211;, Slg. 2003, I-12691, Rz&nbsp;19; vom 6.&nbsp;Mai 2010 C-94\/09 &#8211;Kommission\/Frankreich&#8211;, Slg. 2010, I-4261, UR 2010, 454, HFR 2010, 781, Rz&nbsp;26, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Juli 2012 XI&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFHE 238, 551, BStBl II 2013, 291, Rz&nbsp;40).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der nationale Gesetzgeber hat von der Erm&auml;chtigung in Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;1 und 2 i.V.m. Anhang&nbsp;III Kategorie&nbsp;12 MwStSystRL in selektiver Weise &#8211;und ohne Versto&szlig; gegen den Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t&#8211; dadurch Gebrauch gemacht, dass nicht s&auml;mtliche &quot;Beherbergungen in Hotels und &auml;hnlichen Einrichtungen&quot; einschlie&szlig;lich der dabei erbrachten Nebenleistungen dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterworfen werden, sondern nur die Leistungen, die unmittelbar der Vermietung dienen. Dies ist unionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Welche Leistungen i.S. des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG &quot;nicht unmittelbar der Vermietung dienen&quot;, hat der Gesetzgeber (bewusst) nicht n&auml;her definiert. Die Abgrenzung im Einzelnen kann schwierig sein und ist teilweise umstritten (vgl. Dudde\/ Zielinski, BB 2010, 603; Neufang\/Beisswenger\/Treiber, BB 2010, 740, 742&nbsp;f.; Tiedtke, UR 2010, 517; Tonner, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2010, 585; Abschn.&nbsp;12.16. Abs.&nbsp;4 und 8 UStAE).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls geh&ouml;ren Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen, wie sie die Kl&auml;gerin erbracht hat, nach zutreffender allgemeiner Auffassung zu den Leistungen, die i.S. des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG &quot;nicht unmittelbar der Vermietung dienen&quot; (vgl. Birkenfeld in Birkenfeld\/W&auml;ger, a.a.O., &sect;&nbsp;148a Rz&nbsp;161; Kraeusel in Rei&szlig;\/ Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Rz&nbsp;389.15; Waza in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG Rz&nbsp;59; Beiser, DStZ 2010, 568; Huschens, NWB 2010, 100, unter IV.; Neufang\/ Beisswenger\/Treiber, BB 2010, 740, 742; Lippross, a.a.O., S.&nbsp;780; Scheunemann\/Dennisen\/Behrens, BB 2010, 23, 34; von&nbsp;Streit, UStB 2010, 46, 47; Walkenhorst, UStB 2010, 108, 109; Widmann, UR 2010, 8, 9; Finanzausschuss, BTDrucks 17\/147, 9; BMF-Schreiben in BStBl I 2010, 259, Rz&nbsp;10; Abschn.&nbsp;12.16. Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 UStAE).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Angebot eines Fr&uuml;hst&uuml;cks steht neben der reinen Vermietungs- bzw. Beherbergungsleistung. Wohn- und Schlafr&auml;ume zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden (insbesondere Hotelzimmer) k&ouml;nnen auch ohne Fr&uuml;hst&uuml;ck bewohnt werden und werden in der Praxis auch ohne Fr&uuml;hst&uuml;ck angeboten und genutzt. Dass Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen &uuml;blicherweise erg&auml;nzend zu Beherbergungsleistungen (insbesondere im Hotelgewerbe) erbracht werden und dass die Kl&auml;gerin ausschlie&szlig;lich die Kombination &quot;&Uuml;bernachtung mit Fr&uuml;hst&uuml;ck&quot; angeboten hat, &auml;ndert an dieser Beurteilung nichts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen k&ouml;nnen auch nicht unter dem Gesichtspunkt der umsatzsteuerrechtlichen Nebenleistung an der Steuererm&auml;&szlig;igung der Vermietungsleistung teilhaben. Denn der Grundsatz, dass die (unselbst&auml;ndige) Nebenleistung das Schicksal der Hauptleistung teilt, wird von dem Aufteilungsgebot verdr&auml;ngt (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Mai 1998 V&nbsp;R&nbsp;19\/96, BFHE 185, 555, BStBl II 2010, 307; EuGH-Urteile vom 6.&nbsp;Juli 2006 C-251\/05 &#8211;Talacre Beach Caravan Sales&#8211;, Slg. 2006, I-6269, UR 2006, 582; &#8211;Kommission\/Frankreich&#8211; in Slg. 2010, I-4261, UR 2010, 454, HFR 2010, 781, Rz&nbsp;34; Nieskens in Rau\/ D&uuml;rrw&auml;chter, a.a.O., &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Rz&nbsp;21, 24; Lippross, a.a.O., S.&nbsp;780; Birkenfeld in Birkenfeld\/W&auml;ger, a.a.O., &sect;&nbsp;148a Rz&nbsp;141, 161; a.A. von Streit, UStB 2010, 46, 48; ders., UR 2012, 293, 300&nbsp;ff.; zweifelnd FG M&uuml;nchen, Beschluss vom 12.&nbsp;November 2012&nbsp;&nbsp;2&nbsp;V&nbsp;2192\/12, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2013, 178 [Aussetzung der Vollziehung]; kritisch Dudde\/Zielinski, BB 2010, 603, 604&nbsp;f.; B&uuml;chter-Hole, EFG 2013, 179, 180).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend kommt es auf die Beurteilung der Fr&uuml;hst&uuml;cksleistung als Nebenleistung zur &quot;Vermietung von Wohn- und Schlafr&auml;umen&quot;, die das FG verneint hat und wogegen sich die Kl&auml;gerin mit beachtlichen Argumenten wendet, nicht an. Ebenso wenig kann aus vorstehenden Gr&uuml;nden der &#8211;ausweislich der unter II.3.b&nbsp;cc dargelegten Gesetzesmaterialien zutreffende&#8211; Einwand der Kl&auml;gerin durchdringen, der Gesetzgeber habe nicht die Absicht verfolgt, die Abgrenzung von umsatzsteuerrechtlicher Haupt- und Nebenleistung systematisch neu zu ordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Dass im Streitfall ein Pauschalpreis vereinbart worden war, rechtfertigt keine andere Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG sind von der Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes Leistungen ausgenommen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, &quot;auch wenn diese Leistungen mit dem Entgelt f&uuml;r die Vermietung abgegolten sind&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die weiteren Einwendungen der Kl&auml;gerin dringen ebenfalls nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ohne Erfolg beruft sich die Kl&auml;gerin auf das EuGH-Urteil &#8211;Madgett und Baldwin&#8211; (Slg. 1998, I-6229, HFR 1999, 129), wonach mit Reisen verbundene Dienstleistungen gew&ouml;hnlich Nebenleistungen darstellen, wenn auf sie im Verh&auml;ltnis zur Unterbringung nur ein geringer Teil des Pauschalbetrags entf&auml;llt und sie zu den traditionellen Aufgaben eines Hoteliers geh&ouml;ren, sowie auf das Urteil des BFH in BFHE 224, 166, BStBl II 2010, 433, wonach es sich bei der Verpflegung von Hotelg&auml;sten um eine Nebenleistung zur &Uuml;bernachtung handelt, die als Teil der Gesamtleistung am Ort des Hotels steuerbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die genannten Urteile sind zu &#8211;im Streitfall nicht einschl&auml;gigen&#8211; Regelungen in Art.&nbsp;26 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Sonderregelung f&uuml;r Reiseb&uuml;ros; EuGH-Urteil &#8211;Madgett und Baldwin&#8211;, Slg. 1998, I-6229, HFR 1999, 129) und &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG 1993 (Ort der sonstigen Leistung; BFH-Urteil in BFHE 224, 166, BStBl II 2010, 433) ergangen und haben f&uuml;r die Auslegung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG keine Bedeutung (vgl. Klenk in S&ouml;lch\/Ringleb, a.a.O., &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;546; Huschens, NWB 2010, 100, 102; Neufang\/Beisswenger\/Treiber, BB 2010, 740, 742; vgl. auch Lange, UR 2009, 289, 292). Denn die gesetzliche Regelung in &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG, die ein Aufteilungsgebot f&uuml;r einheitliche Leistungen enth&auml;lt, geht &#8211;wie unter II.4.a dargelegt&#8211; den allgemeinen Grunds&auml;tzen zur Abgrenzung von Haupt- und Nebenleistung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl&auml;gerin vorbringt, die umsatzsteuerrechtliche Wertung der Gesetzesformulierung &quot;nicht unmittelbar (&#8230;) dienen&quot; in &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 UStG lasse sich m&ouml;glicherweise auch aus &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nrn.&nbsp;4, 7&nbsp;Buchst.&nbsp;d,&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a, 9 UStG ableiten, folgt der Senat dem nicht. Denn die Auslegungsgrunds&auml;tze zu den genannten Tatbest&auml;nden k&ouml;nnen auf die vom Gesetzgeber bewusst eng gehaltene Steuererm&auml;&szlig;igung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 UStG nicht &uuml;bertragen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.4.2013, XI R 3\/11 Regelsteuersatz f&uuml;r Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen an Hotelg&auml;ste &#8211; Aufteilungsgebot &#8211; Hauptleistung und Nebenleistung Leits&auml;tze 1. Bei &Uuml;bernachtungen in einem Hotel unterliegen nur die unmittelbar der Vermietung (Beherbergung) dienenden Leistungen des Hoteliers dem erm&auml;&szlig;igten Umsatzsteuersatz von 7 %. 2. Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen an die Hotelg&auml;ste geh&ouml;ren nicht dazu; sie sind mit dem Regelsteuersatz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-3-11-regelsteuersatz-fuer-fruehstuecksleistungen-an-hotelgaeste-aufteilungsgebot-hauptleistung-und-nebenleistung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;3\/11 &#8211; Regelsteuersatz f&uuml;r Fr&uuml;hst&uuml;cksleistungen an Hotelg&auml;ste &#8211; Aufteilungsgebot &#8211; Hauptleistung und Nebenleistung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61400","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61400","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61400"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61400\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}