{"id":61424,"date":"2013-12-19T17:44:36","date_gmt":"2013-12-19T15:44:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61424"},"modified":"2013-12-19T17:44:36","modified_gmt":"2013-12-19T15:44:36","slug":"v-b-68-13-statthaftigkeit-eines-erneuten-adv-antrags-beim-bfh-nach-ablehnung-des-antrags-durch-das-fg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-68-13-statthaftigkeit-eines-erneuten-adv-antrags-beim-bfh-nach-ablehnung-des-antrags-durch-das-fg\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;68\/13 &#8211; Statthaftigkeit eines erneuten AdV-Antrags beim BFH nach Ablehnung des Antrags durch das FG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.10.2013, V B 68\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Statthaftigkeit eines erneuten AdV-Antrags beim BFH nach Ablehnung des Antrags durch das FG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Mit Beschluss vom 30.&nbsp;Juni 2011&nbsp;&nbsp;2&nbsp;V&nbsp;332\/11 hatte das Finanzgericht (FG) einen Antrag des Kl&auml;gers, Revisionskl&auml;gers und Antragstellers (Antragsteller) auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) der Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheide 1998 bis 2001 vom 21.&nbsp;Juni 2007 abgelehnt, ohne die Beschwerde zum Bundesfinanzhof (BFH) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage in derselben Sache wies das FG mit &#8211;dem am 10.&nbsp;April 2013 zugestellten&#8211; Urteil vom 20.&nbsp;Februar 2013&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;1037\/10 als unbegr&uuml;ndet ab, lie&szlig; jedoch die Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) zu, und zwar im Hinblick auf die Frage des Umfangs eines m&ouml;glichen Zeugenbeweises bei vollst&auml;ndigem Verlust s&auml;mtlicher Belege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller legte mit Schriftsatz vom 7.&nbsp;Mai 2013 Revision ein (V&nbsp;R&nbsp;23\/13) und beantragte mit Schreiben vom 8.&nbsp;Juli 2013 beim BFH die AdV der Umsatzsteuerbescheide 1998 bis 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller ist der Auffassung, es l&auml;gen ver&auml;nderte Umst&auml;nde i.S. des &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 FGO vor: Das FG sei urspr&uuml;nglich davon ausgegangen, dass f&uuml;r die Anerkennung des Vorsteuerabzugs bei Verlust s&auml;mtlicher Belege eine nach Streitjahren getrennte Aufstellung vorzulegen sei, aus welchen Lieferungen und Leistungen der Vorsteuerabzug begehrt werde. Hierzu m&uuml;ssten Angaben zum Leistungsgegenstand, Leistungszeitpunkt und zur H&ouml;he des Entgelts gemacht werden. Auf der Grundlage der Diskussion in der m&uuml;ndlichen Verhandlung sei das FG insoweit von dieser Auffassung abger&uuml;ckt, als es &#8211;trotz Abweisung der Klage&#8211; hinsichtlich der Frage des Umfangs des Zeugenbeweises ausdr&uuml;cklich die Revision zum BFH zugelassen habe. Durch die Zulassung der Revision seien ver&auml;nderte Umst&auml;nde gegeben, die eine AdV rechtfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Entscheidung best&uuml;nden ernstliche Zweifel, da das Urteil des FG formelles und materielles Bundesrecht verletze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Der Antrag auf AdV ist unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Gericht der Hauptsache kann nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz 1 FGO auf Antrag die Vollziehung ganz oder teilweise aussetzen und nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO Aussetzungsbeschl&uuml;sse &uuml;ber Antr&auml;ge nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 FGO jederzeit &auml;ndern oder aufheben. Jeder Beteiligte kann die &Auml;nderung oder Aufhebung wegen ver&auml;nderter oder im urspr&uuml;nglichen Verfahren ohne Verschulden nicht geltend gemachter Umst&auml;nde beantragen (&sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Da die Entscheidung des Gerichts &uuml;ber einen Antrag nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 FGO nicht in materieller Rechtskraft erw&auml;chst, steht es dem Antragsteller frei, jederzeit einen neuen Antrag zu stellen. Die Zul&auml;ssigkeit eines solchen Folgeantrags ist allerdings an die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 FGO gebunden (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 24.&nbsp;Februar 2005 VIII&nbsp;B&nbsp;216\/03, BFH\/NV 2005, 1328 Leitsatz&nbsp;1; vom 18.&nbsp;September 1996 I&nbsp;B&nbsp;39\/96, BFH\/NV 1997, 247; vom 25.&nbsp;M&auml;rz 1998 IX&nbsp;S&nbsp;27\/97, BFH\/NV 1998, 1115; vom 13.&nbsp;Oktober 1999 I&nbsp;S&nbsp;4\/99, BFHE 190, 34, BStBl II 2000, 86; vom 24.&nbsp;August 2004 VIII&nbsp;S&nbsp;1\/04, juris). Eine erneute Entscheidung in der Sache kann der Antragsteller also nur wegen ver&auml;nderter oder im urspr&uuml;nglichen Verfahren ohne Verschulden nicht geltend gemachter Umst&auml;nde herbeif&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Einschr&auml;nkung gilt auch dann, wenn in der Hauptsache inzwischen ein Verfahren beim BFH als dem Gericht der Hauptsache anh&auml;ngig ist und der erneute Antrag deshalb beim BFH gestellt wird. Es w&auml;re nicht gerechtfertigt, den Beteiligten allein wegen des zwischenzeitlich eingetretenen Zust&auml;ndigkeitswechsels eine Rechtsschutzm&ouml;glichkeit zu er&ouml;ffnen, die das Gesetz ihnen gegen&uuml;ber dem erstinstanzlichen Gericht versagt. Andernfalls k&ouml;nnte durch wiederholte Aussetzungsantr&auml;ge die Vorschrift des &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 FGO unterlaufen werden, nach der die Beschwerde gegen den eine Aussetzung ablehnenden Beschluss des FG nur statthaft ist, wenn das FG sie zugelassen hat (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 1998, 1115; vom 4.&nbsp;November 1996 IX&nbsp;S&nbsp;7\/96, BFH\/NV 1997, 492). Diese Regelung zielt darauf ab, dass ein einmal vom FG entschiedenes Verfahren auf AdV nicht ohne Zutun des FG an den BFH herangetragen werden soll. Damit w&auml;re es nicht zu vereinbaren, wenn eine Anfechtung der in der Hauptsache ergangenen FG-Entscheidung eine solche M&ouml;glichkeit letztlich doch er&ouml;ffnen w&uuml;rde. Hierdurch k&ouml;nnte die vom Gesetz vorgegebene grunds&auml;tzliche Beschr&auml;nkung des einstweiligen Rechtsschutzes auf eine Instanz f&uuml;r eine Vielzahl von F&auml;llen unterlaufen werden (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 1998, 1115). Im Ergebnis kann deshalb auch ein &#8211;zutreffenderweise beim BFH gestellter&#8211; erneuter Antrag auf AdV nur nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 FGO statthaft sein (vgl. BFH-Beschluss vom 24.&nbsp;August 2004 VIII&nbsp;S&nbsp;1\/04, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da der BFH als Gericht der Hauptsache sowohl f&uuml;r die Entscheidung &uuml;ber einen neuen Antrag als auch f&uuml;r die &Auml;nderung oder Aufhebung des vom FG erlassenen Beschlusses zust&auml;ndig ist (vgl. Birkenfeld in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;69 FGO Rz&nbsp;1194; Gosch in Beermann\/Gosch, Steuerliches Verfahrensrecht, &sect;&nbsp;69 FGO Rz&nbsp;335; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;69 FGO Rz&nbsp;164) und f&uuml;r beide Antr&auml;ge dieselbe Einschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 FGO gilt, kann der Senat offen lassen, ob das Rechtsschutzbegehren des Kl&auml;gers als Aussetzungs- oder &Auml;nderungsantrag auszulegen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Zul&auml;ssigkeitsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 Satz 2 FGO liegen im Streitfall nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach dieser Vorschrift ist die Zul&auml;ssigkeit des Antrags von ver&auml;nderten Umst&auml;nden (Alt.&nbsp;1) oder von zwar unver&auml;nderten Umst&auml;nden abh&auml;ngig, die aber im urspr&uuml;nglichen Verfahren ohne Verschulden nicht geltend gemacht worden sind (Alt.&nbsp;2). &quot;Umst&auml;nde&quot; in diesem Sinne k&ouml;nnen Tatsachen und Beweismittel sein, die nach Ablehnung der AdV entstanden oder bekannt geworden sind. Dasselbe gilt, wenn eine entscheidungserhebliche Rechtsfrage inzwischen h&ouml;chstrichterlich (anders) entschieden worden oder inzwischen ein die entscheidungserhebliche Rechtsfrage betreffender Vorlagebeschluss ergangen ist (vgl. Koch in Gr&auml;ber, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;69 Rz&nbsp;199; Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;69 FGO Rz&nbsp;166, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Antragsteller hat nicht vorgetragen und es ist auch den Akten nicht zu entnehmen, dass im Anschluss an die AdV-Entscheidung des FG vom 30.&nbsp;Juni 2011 Umst&auml;nde eingetreten oder erkennbar geworden w&auml;ren, die den entscheidungserheblichen Sachverhalt oder die ma&szlig;gebliche Rechtslage in einem neuen Licht erscheinen lie&szlig;en. Seit dem 30.&nbsp;Juni 2011 haben sich weder die entscheidungserheblichen Normen des Umsatzsteuergesetzes &#8211;UStG&#8211; (&sect;&sect;&nbsp;14, 15 UStG) ge&auml;ndert noch ist eine Entscheidung des BFH ergangen, nach der sich die Rechtslage f&uuml;r die Beurteilung der Frage nach einer Anerkennung des Vorsteuerabzugs bei Verlust s&auml;mtlicher Belege anders als bisher darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine &Auml;nderung der ma&szlig;geblichen Rechtslage kann &#8211;entgegen der Ansicht des Antragstellers&#8211; auch nicht darin gesehen werden, dass das FG die Revision zum BFH wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) zugelassen hat. Abgesehen davon, dass selbst eine gegen&uuml;ber dem Aussetzungsbeschluss ver&auml;nderte rechtliche Beurteilung durch das FG im Hauptsacheverfahren hierf&uuml;r nicht gen&uuml;gen w&uuml;rde (vgl. Dumke in Schwarz, Kommentar zur FGO, &sect;&nbsp;69 Rz&nbsp;112a; Gosch in Beermann\/Gosch, a.a.O., &sect;&nbsp;69 FGO Rz&nbsp;331), ist das FG im Hauptsacheverfahren bei seiner Rechtsansicht geblieben und hat die Klage demgem&auml;&szlig; abgewiesen. Die Zulassung der Revision durch das FG erm&ouml;glicht dem BFH zwar eine entscheidungserhebliche &Auml;nderung der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung, stellt selbst aber noch keine &Auml;nderung der ma&szlig;geblichen Rechtslage i.S. des &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 FGO dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.10.2013, V B 68\/13 Statthaftigkeit eines erneuten AdV-Antrags beim BFH nach Ablehnung des Antrags durch das FG Tatbestand 1&nbsp; I. 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