{"id":61602,"date":"2014-02-16T14:31:34","date_gmt":"2014-02-16T12:31:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61602"},"modified":"2014-02-16T14:31:34","modified_gmt":"2014-02-16T12:31:34","slug":"viii-r-3-11-abzug-von-zinsaufwendungen-aus-der-refinanzierung-von-kapitallebensversicherungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-3-11-abzug-von-zinsaufwendungen-aus-der-refinanzierung-von-kapitallebensversicherungen\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;3\/11 &#8211; Abzug von Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Kapitallebensversicherungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.8.2013, VIII R 3\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Abzug von Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Kapitallebensversicherungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Zinsaufwendungen aus der Fremdfinanzierung von Beitr&auml;gen zu einer Lebensversicherung, die nicht zu steuerpflichtigen Ertr&auml;gen i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG f&uuml;hrt, k&ouml;nnen gem&auml;&szlig; &sect; 3c EStG nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen abgezogen werden (Fortf&uuml;hrung der Senatsrechtsprechung).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Dies gilt auch, wenn die Lebensversicherung dazu dient, einen Immobilienkredit einer vom Steuerpflichtigen beherrschten GmbH zu tilgen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber den Abzug von Schuldzinsen als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit oder aus Kapitalverm&ouml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die verheirateten Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) werden zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger ist mit 62,5&nbsp;% an der X&nbsp;GmbH (GmbH) beteiligt und zugleich deren angestellter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Die anderen GmbH-Gesellschafter sind seine Mutter zu 30&nbsp;% und sein Vater zu 7,5&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die GmbH nahm 1995 zum Kauf eines Betriebsgrundst&uuml;cks ein Darlehen bei dem Kreditinstitut Y auf. Der Kl&auml;ger wurde in das Finanzierungskonzept eingebunden. Dazu hei&szlig;t es in dem Protokoll einer Gesellschafterversammlung der GmbH vom 1.&nbsp;Dezember 1995:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>&quot;Herr A beabsichtigt, zwecks Mitfinanzierung des &#8230; k&auml;uflich erworbenen Geb&auml;udekomplexes &#8230; f&uuml;r Tilgungszwecke eine Lebensversicherung einzusetzen. Die Gesellschafter sind damit einverstanden, dass er seinen hierf&uuml;r zu entrichtenden Beitrag jeweils im Darlehenswege von der Gesellschaft erh&auml;lt. Voraussetzung: Bei Ablauf der Versicherung ist die Auszahlung der Versicherungssumme an ihn zur Tilgung des insgesamt entstandenen Darlehens zu verwenden. Als Zinssatz werden 2&nbsp;% &uuml;ber dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank vereinbart. Der Mittelzufluss ist zwingend von der Gesellschaft zur Tilgung des Darlehens betreffend &#8218;Geb&auml;udekomplex&#8216; zu verwenden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend schloss der Kl&auml;ger 1995 einen Vertrag &uuml;ber eine Lebensversicherung ab, und die GmbH gew&auml;hrte ihm sukzessive ein verzinsliches Darlehen (Refinanzierungsdarlehen) in H&ouml;he der f&uuml;r die Lebensversicherung anfallenden Beitr&auml;ge. Die Anspr&uuml;che aus der Lebensversicherung trat der Kl&auml;ger zur Sicherung des der GmbH gew&auml;hrten Investitionsdarlehens an das Kreditinstitut Y ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2002 schloss die GmbH weitere Vertr&auml;ge &uuml;ber die Aufnahme von Darlehen zum Hochbau und zur Erweiterung der Gewerbeimmobilie. Auch insoweit sollte die Tilgung durch Lebensversicherungen erfolgen, die der Kl&auml;ger pers&ouml;nlich bei zwei anderen Versicherungsgesellschaften abschloss. Wiederum gab die GmbH dem Kl&auml;ger die zur Leistung der Versicherungsbeitr&auml;ge erforderlichen Geldmittel als Darlehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Leistung aus dem 1995 abgeschlossenen Versicherungsvertrag wurde im Dezember 2010 f&auml;llig. Die Versicherung &uuml;berwies den Auszahlungsbetrag auf Weisung des Kreditinstituts Y in voller H&ouml;he an dieses.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2004 (Streitjahr) erkl&auml;rten die Kl&auml;ger im Zusammenhang mit den Lebensversicherungen stehende Schuldzinsen in H&ouml;he von insgesamt 10.615&nbsp;EUR als Werbungskosten, die der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) jedoch nicht ber&uuml;cksichtigte. Einspruch und Klage gegen die Steuerfestsetzung blieben erfolglos. Das Urteil des Finanzgerichts (FG) ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1054 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung von Bundesrecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Refinanzierungsaufwand in Form der Zinsen stehe in einem Veranlassungszusammenhang i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) mit steuerpflichtigen Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen und vorgreiflich solchen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Es gen&uuml;ge ein nur mittelbarer Zusammenhang zwischen Aufwendungen und Eink&uuml;nften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Bezug auf die Finanzierung der Investitionsdarlehen bestehe zwischen dem Kl&auml;ger und der GmbH eine derart enge Verflechtung, dass aufgrund einer wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung die dem Kl&auml;ger durch die Auslagerung der Tilgungsansparung auf ihn entstandenen Aufwendungen als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen seien. Auf Verlangen des Kreditinstituts Y sei er in das Finanzierungskonzept zum Erwerb der Wirtschaftsg&uuml;ter durch die GmbH eingebunden worden und habe diesem Konzept ausschlie&szlig;lich zu Gunsten der GmbH zugestimmt. Die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung der Refinanzierungskosten sei auch unter dem Gesichtspunkt der Finanzierungsfreiheit geboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen seien die Aufwendungen als Werbungskosten abzugsf&auml;hig, weil sie im Zusammenhang mit einem unentgeltlich erbrachten Beitrag eines Gesellschafters zum Gesellschaftszweck st&uuml;nden (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 2.&nbsp;Mai 2001 VIII&nbsp;R&nbsp;32\/00, BFHE 195, 302, BStBl II 2001, 668).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Was die Zuordnung zu einer Einkunftsart angehe, k&auml;men f&uuml;r den Kl&auml;ger im Zusammenhang mit der GmbH sowohl Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 EStG als auch Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG in Betracht. Der Zusammenhang mit dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt sei wirtschaftlich bedeutender. Aussch&uuml;ttungen der GmbH seien nicht zu erwarten gewesen und k&ouml;nnten folglich nicht das vorrangige Motiv des Kl&auml;gers gewesen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des Schleswig-Holsteinischen FG vom 2.&nbsp;Februar 2011&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;287\/07 aufzuheben und unter &Auml;nderung des Steuerbescheides vom 16.&nbsp;Dezember 2005 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;September 2007 die Steuer unter Ber&uuml;cksichtigung von Schuldzinsen in H&ouml;he von 10.615&nbsp;EUR als weitere Werbungskosten neu festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das angefochtene Urteil h&auml;lt im Ergebnis revisionsrechtlicher Pr&uuml;fung stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die zwischen dem Kl&auml;ger und der GmbH vereinbarten Zinsen auf die sukzessive &#8211;in H&ouml;he der Beitr&auml;ge zu den vom Kl&auml;ger auf sein Leben abgeschlossenen Lebensversicherungen&#8211; gew&auml;hrten Refinanzierungsdarlehen sind im Streitjahr nicht als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH liegen Werbungskosten dann vor, wenn zwischen den Aufwendungen und den steuerpflichtigen Einnahmen ein Veranlassungszusammenhang besteht. Eine berufliche Veranlassung ist gegeben, wenn die Aufwendungen objektiv mit dem Beruf zusammenh&auml;ngen und subjektiv zu dessen F&ouml;rderung get&auml;tigt werden (zuletzt BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Juni 2006 VI&nbsp;R&nbsp;61\/02, BFHE 213, 566, BStBl II 2006, 782; vom 19.&nbsp;Dezember 2005 VI&nbsp;R&nbsp;65\/04, BFH\/NV 2006, 1075, und VI&nbsp;R&nbsp;63\/01, BFH\/NV 2006, 728, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Werbungskosten sind auch Schuldzinsen, soweit sie mit einer Einkunftsart in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Dabei kann auch ein mittelbarer Zusammenhang gen&uuml;gen, wenn der wirtschaftliche Zusammenhang mit der auf Einnahmeerzielung gerichteten T&auml;tigkeit gewahrt bleibt; das ausl&ouml;sende Moment f&uuml;r die Aufwendungen muss der einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph&auml;re zuzuordnen sein (Schmidt\/Loschelder, EStG, 32.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;8, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall kann das ausl&ouml;sende Moment f&uuml;r die Zinsaufwendungen bei wertender Betrachtung nicht der einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph&auml;re zugeordnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Gesamtkonzeption der Immobilienfinanzierung sollte nicht die GmbH ihr Immobiliendarlehen in Raten tilgen, sondern der Kl&auml;ger sollte f&uuml;r die GmbH Verm&ouml;gen (in Gestalt der Lebensversicherungen) ansparen, das mit Ablauf der Versicherungsvertr&auml;ge dann zur vollst&auml;ndigen Tilgung eingesetzt werden sollte. Teil der diesem Zweck dienenden rechtlichen Konstruktion war es, die Versicherungsbeitr&auml;ge aus verzinslichen Darlehen zu erbringen, die die GmbH dem Kl&auml;ger gew&auml;hrte. Durch die Verwendung der Ablaufleistungen der Lebensversicherungen haben der Kl&auml;ger &#8211;auf abgek&uuml;rztem Zahlungsweg&#8211; seine Schuld bei der GmbH und gleichzeitig die GmbH das Immobiliendarlehen bei dem Kreditinstitut Y getilgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kann offenbleiben, ob diese Gestaltung als missbr&auml;uchlich i.S. von &sect;&nbsp;42 der Abgabenordnung zu beurteilen ist. Daf&uuml;r spricht, dass sie zu einer planm&auml;&szlig;igen Mehrfachbeg&uuml;nstigung des Kl&auml;gers durch Sonderausgabenabzug der Versicherungsbeitr&auml;ge, Steuerbefreiung der Zinsen aus den Versicherungen und Werbungskostenabzug der an die GmbH geleisteten Kreditzinsen f&uuml;hren sollte, ohne dass der Kl&auml;ger wirtschaftlich mit entsprechenden Aufwendungen belastet war. Zugleich wurde damit der GmbH im Ergebnis der Vorteil der steuerfreien Zinsen aus den Lebensversicherungen zugewendet, obwohl dieser Vorteil nach dem Gesetz nur nat&uuml;rlichen Personen zusteht. Jedenfalls kommt ein Abzug der Schuldzinsen als Werbungskosten aus den nachfolgenden Gr&uuml;nden nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die streitbefangenen Schuldzinsen waren nicht durch das Dienstverh&auml;ltnis des Kl&auml;gers als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH veranlasst. Grunds&auml;tzlich steht bei dem Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft der wirtschaftliche Zusammenhang von Aufwendungen mit den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen im Vordergrund und verdr&auml;ngt die Beziehung zu den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit (Senatsurteil vom 25.&nbsp;Juli 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;35\/99, BFHE 193, 264, BStBl II 2001, 698, m.w.N.). Ist der Arbeitnehmer einer GmbH in nicht nur unbedeutendem Umfang an ihr beteiligt, so ist die &Uuml;bernahme einer B&uuml;rgschaft oder anderer Sicherheiten zu Gunsten der GmbH regelm&auml;&szlig;ig nicht durch die berufliche T&auml;tigkeit, sondern durch die Gesellschafterstellung des Arbeitnehmers veranlasst (Senatsurteil vom 5.&nbsp;Oktober 2004 VIII&nbsp;R&nbsp;64\/02, BFH\/NV 2005, 54). Davon ist auch im Streitfall auszugehen. Damit steht im Einklang<strong>, <\/strong>dass die Kl&auml;ger im Klageverfahren selbst ausdr&uuml;cklich bekundet haben, die Lebensversicherungen seien nur zur Unterst&uuml;tzung der GmbH abgeschlossen worden und der Kl&auml;ger habe damit keine dar&uuml;ber hinausgehenden eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine andere Beurteilung folgt auch nicht aus dem sinngem&auml;&szlig;en Vortrag der Kl&auml;ger, das gew&auml;hlte Finanzierungskonzept sei zum wirtschaftlichen &Uuml;berleben der GmbH und zur Sicherung des Arbeitsplatzes des Kl&auml;gers als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer erforderlich gewesen. Offensichtlich verf&uuml;gte die GmbH &uuml;ber die finanziellen Mittel zur Leistung der Versicherungsbeitr&auml;ge, w&auml;hrend der Kl&auml;ger hierf&uuml;r Kreditmittel in Anspruch genommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ein Abzug der Zinsen als Werbungskosten kommt auch nicht wegen eines Veranlassungszusammenhangs mit Kapitaleink&uuml;nften aus der Beteiligung des Kl&auml;gers an der GmbH (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG) in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Ermittlung des f&uuml;r die steuerliche Beurteilung ma&szlig;geblichen Veranlassungszusammenhangs kommt es entscheidend auf die tats&auml;chliche Verwendung des aufgenommenen Darlehens an (Senatsurteil in BFHE 193, 264, BStBl II 2001, 698, m.w.N.). Im Streitfall ist dies die Leistung der Versicherungsbeitr&auml;ge durch den Kl&auml;ger als Versicherungsnehmer, die ihrerseits zur Abdeckung eines au&szlig;erbetrieblichen, privaten (Todesfall-)Risikos dienten (vgl. z.B. Senatsurteil vom 19.&nbsp;Mai 2009 VIII&nbsp;R&nbsp;6\/07, BFHE 225, 119, BStBl II 2010, 168) und zur Erwirtschaftung steuerfreier Zinsen auf den Sparanteil f&uuml;hrten. Die Steuerfreiheit der Zinsen aus s&auml;mtlichen hier in Betracht kommenden Lebensversicherungen ist ausweislich der vorliegenden Akten durch gesonderte Bescheide festgestellt worden. Nach &sect;&nbsp;3c EStG d&uuml;rfen mit diesen steuerfreien Einnahmen in unmittelbarem wirtschaftlichem Zusammenhang stehende Ausgaben nicht als Werbungskosten abgezogen werden. Der BFH hat dazu mehrfach entschieden, dass Kreditzinsen f&uuml;r die Fremdfinanzierung von Beitr&auml;gen zu einer Lebensversicherung, die nicht zu Einnahmen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG f&uuml;hrt, nicht als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen (Senatsurteile in BFHE 193, 264, BStBl II 2001, 698; vom 17.&nbsp;Dezember 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;39\/95, BFH\/NV 1997, 644).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt auch f&uuml;r den Streitfall. Ist der Werbungskostenabzug wegen des unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhangs der Zinsen mit steuerfreien Einnahmen durch &sect;&nbsp;3c EStG ausgeschlossen, kann dieses Abzugsverbot nicht durch einen entfernteren, allenfalls mittelbaren Zusammenhang mit anderen Einnahmen, hier insbesondere im Zusammenhang mit Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen (Gewinne und sonstige Bez&uuml;ge aus Anteilen an der GmbH, &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG), aufgehoben oder &uuml;berlagert werden. Der von der Rechtsprechung in anderem Zusammenhang getroffenen Aussage, dass auch ein nur mittelbarer Zusammenhang zwischen Aufwendungen und Eink&uuml;nften den Abzug der Aufwendungen als Betriebsausgaben oder Werbungskosten erlauben kann, kommt im Streitfall deshalb keine Bedeutung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die Kl&auml;ger k&ouml;nnen sich nicht mit Erfolg auf die Entscheidung des BFH vom 25.&nbsp;Februar 2009 IX&nbsp;R&nbsp;62\/07 (BFHE 224, 351, BStBl II 2009, 459) berufen. Sie betraf einen nicht vergleichbaren Sachverhalt, aus dem sich auch ein anderer Veranlassungszusammenhang als im Streitfall ergibt. Dort ging es um den Einsatz mehrerer refinanzierter Kapitallebensversicherungen f&uuml;r eigene Investitionen des Steuerpflichtigen und Zinsschuldners, konkret um den Erwerb von Immobilien als Einkunftsquellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger verwendete &uuml;berdies die Geldmittel aus den Lebensversicherungen nicht einmal zur Finanzierung der Investitionen der GmbH &#8211;wie dies bei der Leistung einer offenen oder verdeckten Einlage in die GmbH ggf. der Fall sein k&ouml;nnte&#8211;, soweit er mit ihnen tats&auml;chlich nur seine aufgelaufenen Darlehensschulden bei der GmbH tilgte, die GmbH also nur dargeliehene Geldmittel wiedererlangte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vorliegende Entscheidung divergiert deshalb nicht von dem angef&uuml;hrten Urteil des IX. Senats (in BFHE 224, 351, BStBl II 2009, 459). Dies gilt im Besonderen hinsichtlich der im Streitfall entscheidenden Vorschrift des &sect;&nbsp;3c EStG, zu der sich das Urteil des IX. Senats nicht verh&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Auch der Vortrag der Revision, die Zinsaufwendungen seien im Zusammenhang mit einer unentgeltlichen Hilfestellung f&uuml;r die GmbH erwachsen, rechtfertigt im Hinblick auf &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 EStG keine andere Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem betrafen die Entscheidungen des BFH, die die Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang zitieren (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 26.&nbsp;Oktober 1987 GrS&nbsp;2\/86, BFHE 151, 523, BStBl II 1988, 348; BFH-Urteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 1989 I&nbsp;R&nbsp;8\/85, BFHE 156, 452, BStBl II 1989, 633; Senatsurteil in BFHE 195, 302, BStBl II 2001, 668), wiederum Sachverhalte, die sich erheblich vom Streitfall unterscheiden. Dort ging es um Aufwendungen von Gesellschaftern einer GmbH, die im Veranlassungszusammenhang mit der &Uuml;berlassung von Wirtschaftsg&uuml;tern oder der Erbringung von Dienstleistungen vom Gesellschafter an die GmbH standen, ohne dass &#8211;im Unterschied zum Streitfall&#8211; der Gesellschafter seine Leistungen durch ein Darlehen der Gesellschaft erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Offenbleiben kann ferner, ob die streitbefangenen Zinsen im Streitjahr i.S. von &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG geleistet worden sind, was angesichts des Kl&auml;gervortrags im Revisionsverfahren fragw&uuml;rdig erscheint, wonach die GmbH dem Kl&auml;ger auch die Zinsen als Darlehen zur Verf&uuml;gung gestellt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.8.2013, VIII R 3\/11 Abzug von Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Kapitallebensversicherungen Leits&auml;tze 1. Zinsaufwendungen aus der Fremdfinanzierung von Beitr&auml;gen zu einer Lebensversicherung, die nicht zu steuerpflichtigen Ertr&auml;gen i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG f&uuml;hrt, k&ouml;nnen gem&auml;&szlig; &sect; 3c EStG nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen abgezogen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-3-11-abzug-von-zinsaufwendungen-aus-der-refinanzierung-von-kapitallebensversicherungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;3\/11 &#8211; Abzug von Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Kapitallebensversicherungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61602","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61602"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61602\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}