{"id":61611,"date":"2014-02-16T14:35:03","date_gmt":"2014-02-16T12:35:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61611"},"modified":"2014-02-16T14:35:03","modified_gmt":"2014-02-16T12:35:03","slug":"viii-r-46-11-inhaltliche-anforderungen-an-einen-antrag-auf-schlichte-aenderung-nicht-fristgerechte-konkretisierung-des-aenderungsbegehrens-keine-wiedereinsetzung-in-den-vorigen-stand-wegen-annahme-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-46-11-inhaltliche-anforderungen-an-einen-antrag-auf-schlichte-aenderung-nicht-fristgerechte-konkretisierung-des-aenderungsbegehrens-keine-wiedereinsetzung-in-den-vorigen-stand-wegen-annahme-ein\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;46\/11 &#8211; Inhaltliche Anforderungen an einen Antrag auf &quot;schlichte&quot; &Auml;nderung &#8211; Nicht fristgerechte Konkretisierung des &Auml;nderungsbegehrens &#8211; Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Annahme einer gesetzeswidrig verl&auml;ngerten Antragsfrist"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.9.2013, VIII R 46\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Inhaltliche Anforderungen an einen Antrag auf &quot;schlichte&quot; &Auml;nderung &#8211; Nicht fristgerechte Konkretisierung des &Auml;nderungsbegehrens &#8211; Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Annahme einer gesetzeswidrig verl&auml;ngerten Antragsfrist<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber einen Anspruch des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) auf schlichte &Auml;nderung der Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1985 und 1987.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger lebte bis zur Trennung von seiner damaligen Ehefrau im Jahre 1990 im Zust&auml;ndigkeitsbereich des Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;). Anl&auml;sslich einer in diesem Jahr begonnenen Steuerfahndungspr&uuml;fung u.a. f&uuml;r die Streitjahre wurde insbesondere f&uuml;r 1985 eine verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung (vGA) festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Noch w&auml;hrend der Pr&uuml;fung erlie&szlig; das FA gegen den Kl&auml;ger f&uuml;r 1985 unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung einen Einkommensteuer-&auml;nderungsbescheid (vom 15.&nbsp;Februar 1991), gegen den der Kl&auml;ger Einspruch einlegte. Diesen Bescheid &auml;nderte es nach Abschluss der Pr&uuml;fung unter Auswertung des Pr&uuml;fungsberichts und unter Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung erneut durch Bescheid vom 13.&nbsp;Mai 1992. Zugleich erh&ouml;hte es die Einkommensteuer f&uuml;r 1987 mit &Auml;nderungsbescheid vom selben Tag. Dagegen legte der Kl&auml;ger am 17.&nbsp;Mai 1992 Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Kl&auml;rung der Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Bearbeitung der Einspr&uuml;che nach dem Umzug des Kl&auml;gers in den Zust&auml;ndigkeitsbereich eines anderen Finanzamts nahm das FA die Bearbeitung der Einspr&uuml;che erst wieder im Juli 2005 auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diesem Zusammenhang hielt es mit weiterem &Auml;nderungsbescheid vom 9.&nbsp;Juni 2006 f&uuml;r 1985 nicht mehr an der bisherigen Annahme einer vGA fest und setzte die Einkommensteuer entsprechend niedriger fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen wies es den Einspruch gegen die ge&auml;nderten Einkommensteuerfestsetzungen f&uuml;r 1985 und 1987 mit Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Februar 2007 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Die Entscheidung wurde der fr&uuml;heren Steuerberaterin des Kl&auml;gers und seiner Ehefrau durch Aufgabe zur Post am 9.&nbsp;Februar 2007 bekannt gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin machte die Beraterin mit Schreiben an das FA vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2007 im Auftrag der Ehefrau des Kl&auml;gers geltend, diese wolle noch einige Punkte ber&uuml;cksichtigt und gekl&auml;rt haben, ohne den Klageweg beschreiten zu wollen. Die Ehefrau selbst stellte mit Schreiben an das FA vom selben Tag u.a. den Antrag, die r&uuml;ckst&auml;ndigen Steuern f&uuml;r 1985 bis 1988 aufzuteilen sowie im Hinblick auf die Einspruchsentscheidung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den Hinweis des FA vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2007, innerhalb der offenen Klagefrist einen konkreten &Auml;nderungsantrag stellen zu k&ouml;nnen, beantragte die Beraterin mit Schreiben vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2007 &quot;im Auftrag ihrer Mandanten&quot; unter Bezugnahme auf das Schreiben der Ehefrau des Kl&auml;gers vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2007, die Einspruchsentscheidung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;367 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) zu &uuml;berpr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit weiterem Schreiben vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 konkretisierte die Beraterin ihren f&uuml;r die Ehefrau gestellten Antrag und bat f&uuml;r den Kl&auml;ger um einen Besprechungstermin mit dem Vorschlag, diesen Termin in der Zeit zwischen dem 11. und 18.&nbsp;April 2007 vorzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die zust&auml;ndige Sachgebietsleiterin des FA mit Schreiben vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2007 zu dem &Auml;nderungsbegehren ablehnend Stellung genommen und zugleich ihre Bereitschaft f&uuml;r ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch an Amtsstelle zu den vorgeschlagenen Terminen erkl&auml;rt hatte, suchte der Kl&auml;ger am 18.&nbsp;April (in Begleitung der Beraterin) sowie am 14.&nbsp;Mai 2007 das FA auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dort machte er geltend, er habe den streitigen Betrag aus dem Verkauf von GmbH-Anteilen im Jahre 1984 nie vom K&auml;ufer erhalten und k&ouml;nne deshalb eine entsprechende steuermindernde Ber&uuml;cksichtigung des Verlustes f&uuml;r das Jahr 1985 verlangen. Zudem sei bei seinen Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit der Verlust eines Darlehens zu ber&uuml;cksichtigen, das er seinem Arbeitgeber zur Sicherung seines Arbeitsplatzes gegeben habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA lehnte diesen m&uuml;ndlichen Antrag auf &Auml;nderung der Einkommensteuerfestsetzungen f&uuml;r 1985 und 1987 mit Bescheid vom 4.&nbsp;Juni 2007 unter Hinweis auf den Ablauf der Klagefrist gegen die Einkommensteuer&auml;nderungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen legte die Beraterin im Auftrag des Kl&auml;gers Einspruch ein und beantragte Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie sei Ende Februar 2007 pl&ouml;tzlich ins Krankenhaus eingeliefert worden, um sich einer dringend erforderlichen Operation zu unterziehen. Anschlie&szlig;end &#8211;ab dem 1.&nbsp;M&auml;rz 2007&#8211; habe sie eine zweiw&ouml;chige Reha-Ma&szlig;nahme absolvieren m&uuml;ssen. Bei Telefonaten im Vorfeld und innerhalb der Klagefrist habe das FA den Eindruck erweckt, vor dem Besprechungstermin sei eine f&ouml;rmliche Erwiderung nicht erforderlich, sodass keine Klage erhoben worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Deshalb berufe sich das FA treuwidrig auf die eingetretene Verfristung. Im &Uuml;brigen habe sich der Kl&auml;ger innerhalb der Frist f&uuml;r den Antrag auf schlichte &Auml;nderung gemeldet und um einen Besprechungstermin gebeten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA wies den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Die dagegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit Urteil vom 23.&nbsp;Juni 2010 als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts wie auch des Verfahrensrechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zust&auml;ndige Sachgebietsleiterin habe der fr&uuml;heren Steuerberaterin des Kl&auml;gers am Tag ihrer Einlieferung in das Krankenhaus zugesagt, &uuml;ber die anh&auml;ngigen Einspr&uuml;che erst nach Er&ouml;rterung an Amtsstelle zu entscheiden. Nachdem die Einspruchsentscheidung gleichwohl schon vor dieser Er&ouml;rterung am 9.&nbsp;Februar 2007 ergangen sei, habe die Sachgebietsleiterin mit Schreiben vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2007 mitgeteilt, eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand sei nicht erforderlich, da die streitigen Steuerfestsetzungen noch jederzeit nach &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO ge&auml;ndert werden k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Ansicht des FG sei der Antrag des Kl&auml;gers vom 18.&nbsp;April 2007 auf schlichte &Auml;nderung der Einkommensteuer&auml;nderungsbescheide f&uuml;r 1985 (vom 9.&nbsp;Juni 2006) und f&uuml;r 1987 (vom 13.&nbsp;Mai 1992) zul&auml;ssig und begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antrag sei nicht verfristet, weil die Sachgebietsleiterin ihre Angaben zur Rechtsbehelfsbelehrung zun&auml;chst m&uuml;ndlich und sodann &#8211;nach Ablauf der regul&auml;ren Frist&#8211; schriftlich fehlerhaft erg&auml;nzt und deshalb die Antrags- und Klagefrist ein Jahr betragen habe. Ersichtlich sei die Sachgebietsleiterin n&auml;mlich davon ausgegangen, dass eine schlichte &Auml;nderung auch nach Ablauf der Klagefrist m&ouml;glich sei. Nur so sei zu erkl&auml;ren, dass sie einen Gespr&auml;chstermin mit dem Kl&auml;ger f&uuml;r die Zeit nach Ablauf der regul&auml;ren Klage- und Antragsfrist vereinbart und durch Schreiben vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2007 mitgeteilt habe, dass die M&ouml;glichkeit einer &Auml;nderung nach &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO bestehe und der Kl&auml;ger keine Nachteile habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch wenn die &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nach &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 AO kein Rechtsbehelf sei, &uuml;ber den zu belehren sei, m&uuml;ssten fehlerhafte Hinweise &#8211;wie im Streitfall&#8211; in analoger Anwendung des &sect;&nbsp;356 Abs.&nbsp;2 AO zu einer Verl&auml;ngerung der Antragsfrist auf ein Jahr f&uuml;hren. Im &Uuml;brigen h&auml;tten die fehlerhaften Hinweise zur Wiedereinsetzung in den vorigen Stand f&uuml;hren m&uuml;ssen. Schlie&szlig;lich habe das FA mit seinem Verhalten gegen den Grundsatz von Treu und Glauben versto&szlig;en, indem es die im Krankenhaus befindliche Beraterin des Kl&auml;gers im Glauben gelassen habe, die Steuerfestsetzung k&ouml;nne jederzeit ge&auml;ndert werden, sodass nichts weiter zu veranlassen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das angefochtene Urteil sowie den angefochtenen Bescheid &uuml;ber die Ablehnung des Antrags auf schlichte &Auml;nderung vom 4.&nbsp;Juni 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;Juni 2007 aufzuheben und die Einkommensteuer f&uuml;r 1985 unter Ber&uuml;cksichtigung eines 1984 entstandenen Verlustes in H&ouml;he von &#8230; DM sowie die Einkommensteuer f&uuml;r 1987 unter Ber&uuml;cksichtigung weiterer Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von &#8230; DM niedriger festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht hat das FG die Auffassung des FA best&auml;tigt, die Voraussetzungen f&uuml;r eine schlichte &Auml;nderung der streitigen Bescheide nach &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO l&auml;gen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Ein wirksamer Antrag auf &quot;schlichte&quot; &Auml;nderung nach &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Satz&nbsp;2 und 3 AO zugunsten des Steuerpflichtigen muss auf eine bestimmte &Auml;nderung gerichtet sein und deshalb das verfolgte &Auml;nderungsbegehren innerhalb der Einspruchsfrist oder &#8211;wie hier&#8211; der Klagefrist seinem sachlichen Gehalt nach zumindest in groben Z&uuml;gen zu erkennen geben (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 27.&nbsp;Oktober 1993 XI&nbsp;R&nbsp;17\/93, BFHE 172, 493, BStBl II 1994, 439; vom 21.&nbsp;Oktober 1999 I&nbsp;R&nbsp;25\/99, BFHE 190, 285, BStBl II 2000, 283; vom 20.&nbsp;Dezember 2006 X&nbsp;R&nbsp;30\/05, BFHE 216, 31, BStBl II 2007, 503).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ein dergestalt bestimmbares &Auml;nderungsbegehren hat der Kl&auml;ger bis zum Ablauf der Frist (am Montag, den 12.&nbsp;M&auml;rz 2007) f&uuml;r eine Klage gegen die Einkommensteuerbescheide zu den Streitjahren in Gestalt der am 9.&nbsp;Februar 2007 zur Post gegebenen Einspruchsentscheidung nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht vorgetragen; dessen W&uuml;rdigung ist mangels insoweit erhobener Einwendungen f&uuml;r den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers kann dessen Konkretisierung des &Auml;nderungsbegehrens nach Ablauf der Klagefrist nicht deshalb als fristgerecht angesehen werden, weil das FA einen Gespr&auml;chstermin zur Er&ouml;rterung des Begehrens f&uuml;r die Zeit nach Ablauf der Klagefrist vereinbart und durch Schreiben vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2007 mitgeteilt hat, dass die M&ouml;glichkeit einer &Auml;nderung nach &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO bestehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Auf eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben in Gestalt des Anspruchs auf Fairness im Verfahren kann der Kl&auml;ger diese Auffassung nicht st&uuml;tzen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 31.&nbsp;August 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/08, BFHE 231, 1, BStBl II 2011, 126, sowie BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;September 1991 X&nbsp;R&nbsp;38\/91, BFH\/NV 1992, 50; vom 20.&nbsp;Juli 2011 X&nbsp;B&nbsp;36\/11, BFH\/NV 2011, 2079; vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2013 I&nbsp;B&nbsp;95\/12, BFH\/NV 2013, 1425; zur Anwendung im Besteuerungsverfahren BFH-Beschluss vom 4.&nbsp;Juni 2003 VII&nbsp;B&nbsp;138\/01, BFHE 202, 231, BStBl II 2003, 790; BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Oktober 2004 VII&nbsp;R&nbsp;37\/03, BFHE 208, 1, BStBl II 2005, 238; BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;Juli 2005 VII&nbsp;B&nbsp;340\/04, BFH\/NV 2005, 1969).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn das Schreiben des FA vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2007 wurde erst nach Ablauf der Klagefrist am 12.&nbsp;M&auml;rz 2007 verfasst und konnte schon deshalb keinen Vertrauenstatbestand bei dem fachkundig vertretenen Kl&auml;ger &uuml;ber eine auch nach dem 12.&nbsp;M&auml;rz 2007 bestehende M&ouml;glichkeit eines Antrags auf schlichte &Auml;nderung schaffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass nach dem eindeutigen Wortlaut des &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO und nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung (BFH-Urteile in BFHE 172, 493, BStBl II 1994, 439; in BFHE 190, 285, BStBl II 2000, 283; in BFHE 216, 31, BStBl II 2007, 503) ein bestimmbarer Antrag &quot;vor Ablauf der Klagefrist&quot; vorausgesetzt wird und deshalb f&uuml;r die den Kl&auml;ger seinerzeit vertretende Steuerberaterin keine vern&uuml;nftigen Zweifel an dieser &#8211;unbedingten&#8211; Vorgabe des Gesetzes bestehen konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Vereinbarung eines Gespr&auml;chstermins f&uuml;r die Zeit nach Ablauf der Klagefrist konnte deshalb f&uuml;r sich genommen ebenfalls keinen Vertrauenstatbestand f&uuml;r die Annahme einer gesetzeswidrig verl&auml;ngerten Antragsfrist schaffen, sodass auch f&uuml;r einen geltend gemachten Anspruch auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach &sect;&nbsp;110 AO schon mangels Entschuldbarkeit der Fristvers&auml;umnis kein Raum w&auml;re. Im &Uuml;brigen sind Anhaltspunkte f&uuml;r die Zusage einer entsprechenden Verl&auml;ngerung der Frist (zu den Anforderungen an die Wirksamkeit von Zusagen der Finanzverwaltung vgl. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Juli 1988 V&nbsp;R&nbsp;97\/83, BFH\/NV 1989, 356) nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dass der Kl&auml;ger aufgrund der Erkrankung seiner fr&uuml;heren Beraterin gehindert war, innerhalb der Klagefrist einen bestimmbaren Antrag zu stellen, ist im &Uuml;brigen weder vorgetragen noch ersichtlich. Vielmehr hat der Kl&auml;ger insoweit lediglich darauf Bezug genommen, dass sich die fr&uuml;here Beraterin aufgrund der w&auml;hrend ihres Krankenhausaufenthalts gef&uuml;hrten Telefonate darauf verlassen habe, vor Ablauf der Klagefrist nichts unternehmen zu m&uuml;ssen. Abgesehen davon war die Frist f&uuml;r den Wiedereinsetzungsantrag des Kl&auml;gers vom 6.&nbsp;Juni 2007 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO nach den gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen des FG bereits abgelaufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.9.2013, VIII R 46\/11 Inhaltliche Anforderungen an einen Antrag auf &quot;schlichte&quot; &Auml;nderung &#8211; Nicht fristgerechte Konkretisierung des &Auml;nderungsbegehrens &#8211; Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Annahme einer gesetzeswidrig verl&auml;ngerten Antragsfrist Tatbestand 1&nbsp; I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber einen Anspruch des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) auf schlichte &Auml;nderung der Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1985 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-46-11-inhaltliche-anforderungen-an-einen-antrag-auf-schlichte-aenderung-nicht-fristgerechte-konkretisierung-des-aenderungsbegehrens-keine-wiedereinsetzung-in-den-vorigen-stand-wegen-annahme-ein\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;46\/11 &#8211; Inhaltliche Anforderungen an einen Antrag auf &quot;schlichte&quot; &Auml;nderung &#8211; Nicht fristgerechte Konkretisierung des &Auml;nderungsbegehrens &#8211; Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Annahme einer gesetzeswidrig verl&auml;ngerten Antragsfrist<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61611","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61611"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61611\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}