{"id":61613,"date":"2014-02-16T14:35:07","date_gmt":"2014-02-16T12:35:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61613"},"modified":"2014-02-16T14:35:07","modified_gmt":"2014-02-16T12:35:07","slug":"ii-r-2-12-erhebung-von-grunderwerbsteuer-fuer-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-kg-bei-anschliessender-umwandlung-der-kg-in-eine-kapitalgesellschaft-bemessung-der-grunderwerbsteuer-bei-einbringun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-2-12-erhebung-von-grunderwerbsteuer-fuer-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-kg-bei-anschliessender-umwandlung-der-kg-in-eine-kapitalgesellschaft-bemessung-der-grunderwerbsteuer-bei-einbringun\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;2\/12 &#8211; Erhebung von Grunderwerbsteuer f&uuml;r Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine KG bei anschlie&szlig;ender Umwandlung der KG in eine Kapitalgesellschaft; Bemessung der Grunderwerbsteuer bei Einbringungsvorg&auml;ngen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.9.2013, II R 2\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Erhebung von Grunderwerbsteuer f&uuml;r Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine KG bei anschlie&szlig;ender Umwandlung der KG in eine Kapitalgesellschaft; Bemessung der Grunderwerbsteuer bei Einbringungsvorg&auml;ngen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Bringen die Gesellschafter einer KG ein ihnen geh&ouml;rendes Grundst&uuml;ck in die KG ein und wird die KG anschlie&szlig;end in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, sind die Voraussetzungen f&uuml;r die Nichterhebung der Grunderwerbsteuer f&uuml;r die Grundst&uuml;ckseinbringung nicht erf&uuml;llt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Bei der Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine Gesellschaft darf auch dann nicht anstelle des Grundbesitzwerts der Buchwert angesetzt werden, wenn die Gesellschaft und das f&uuml;r die Steuerfestsetzung zust&auml;ndige FA dies vereinbaren.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, ist aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom 30.&nbsp;August 2010 aus der &#8230; GmbH &#038; Co.&nbsp;KG (KG) hervorgegangen. Kommanditisten der KG waren A sowie deren Kinder K&nbsp;1 und K&nbsp;2. Die Komplement&auml;r-GmbH war am Gesellschaftsverm&ouml;gen der KG nicht beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A und K&nbsp;1 verpflichteten sich durch notariell beurkundeten Vertrag vom 30.&nbsp;August 2010, ein ihnen als Miteigent&uuml;mer geh&ouml;rendes, an die KG vermietetes Grundst&uuml;ck gegen Gew&auml;hrung von neuen Gesellschaftsrechten in die KG einzubringen. Sie erkl&auml;rten die Auflassung und bewilligten die Eintragung des Eigentums&uuml;bergangs in das Grundbuch. Anschlie&szlig;end wurde der Umwandlungsbeschluss beurkundet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte f&uuml;r den Einbringungsvertrag durch Bescheid vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2011 Grunderwerbsteuer in H&ouml;he von 4.200&nbsp;EUR fest. Aufgrund einer mit der Kl&auml;gerin erzielten Einigung ber&uuml;cksichtigte das FA als Bemessungsgrundlage der Steuer den Buchwert des Grundst&uuml;cks von 120.000&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch und die Klage, mit denen die Kl&auml;gerin die Nichterhebung der Steuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) begehrte, blieben erfolglos. Das Urteil des Finanzgerichts (FG) ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 971 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung von &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;6 und &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 und 3 GrEStG. Die Umwandlung der KG in sie, die Kl&auml;gerin, stehe der durch &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;6 GrEStG gebotenen Nichterhebung der Steuer nicht entgegen. &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;3 GrEStG sei insoweit einschr&auml;nkend auszulegen. Die Einbringung des ertragsteuerrechtlich im Sonderbetriebsverm&ouml;gen der KG stehenden Grundst&uuml;cks in die KG sei erforderlich gewesen, um die andernfalls aufgrund der Umwandlung eintretende Aufdeckung der stillen Reserven zu vermeiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung, die Einspruchsentscheidung vom 12.&nbsp;August 2011 und den Steuerbescheid vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2011 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem der Berichterstatter des Bundesfinanzhofs (BFH) das FA auf Bedenken gegen den Ansatz des Buchwerts als Bemessungsgrundlage der Steuer hingewiesen hatte, teilte das FA mit, der der Besteuerung zugrunde zu legende Grundbesitzwert werde nunmehr gesondert festgestellt. Es werde angeregt, das Revisionsverfahren bis zum Abschluss des Feststellungsverfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 der Finanzgerichtsordnung (FGO) auszusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Das FG hat zwar zutreffend angenommen, dass der Tatbestand des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 GrEStG durch den Abschluss des Einbringungsvertrags vom 30.&nbsp;August 2010 verwirklicht wurde und die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;6 GrEStG f&uuml;r eine Nichterhebung der Steuer aufgrund der Umwandlung der KG in die Kl&auml;gerin nicht erf&uuml;llt sind. Es hat aber &uuml;bersehen, dass die Steuer nicht nach dem Buchwert des Grundst&uuml;cks bemessen werden durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Einbringungsvertrag vom 30.&nbsp;August 2010 erf&uuml;llt die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 GrEStG, wonach ein auf ein inl&auml;ndisches Grundst&uuml;ck bezogener Kaufvertrag oder anderes Rechtsgesch&auml;ft, das den Anspruch auf &Uuml;bereignung begr&uuml;ndet, der Grunderwerbsteuer unterliegt; denn er begr&uuml;ndete einen Anspruch der KG gegen A und K&nbsp;1 auf &Uuml;bereignung des Grundst&uuml;cks.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Erhebung der Steuer hat nicht nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;6 GrEStG zu unterbleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Geht ein inl&auml;ndisches Grundst&uuml;ck von mehreren Miteigent&uuml;mern auf eine Gesamthand (Gemeinschaft zur gesamten Hand) &uuml;ber, so wird die Steuer nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 GrEStG nicht erhoben, soweit der Anteil des einzelnen am Verm&ouml;gen der Gesamthand Beteiligten seinem Bruchteil am Grundst&uuml;ck entspricht. Gleiches gilt in entsprechender Anwendung von &sect;&nbsp;3 Nrn. 4 und 6 GrEStG, soweit an der Gesamthand Personen beteiligt sind, die zu einem der Miteigent&uuml;mer in einem Verh&auml;ltnis stehen, das in einem dieser Vorschriften genannt ist (BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;Februar 2003 II&nbsp;B&nbsp;202\/01, BFHE 201, 323, BStBl II 2003, 528; Franz in Pahlke\/Franz, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 4.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;8&nbsp;f., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;31; Me&szlig;bacher-H&ouml;nsch in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;40 bis 42, 428; Viskorf in Boruttau, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;62&nbsp;f., 65; Hofmann, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;3, &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;21, 37&nbsp;f.). Insoweit gelten f&uuml;r &sect;&nbsp;5 GrEStG dieselben Grunds&auml;tze wie f&uuml;r &sect;&nbsp;6 GrEStG (vgl. dazu BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Juni 2008 II&nbsp;R&nbsp;58\/06, BFHE 222, 87, BStBl II 2008, 879, und vom 16.&nbsp;Januar 2013 II&nbsp;R&nbsp;66\/11, BFHE 240, 191, Rz&nbsp;20). Die Verg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 GrEStG kann allerdings nur gew&auml;hrt werden, soweit die an der Gesamthand beteiligte Person die &uuml;brigen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;5 GrEStG erf&uuml;llt, insbesondere die in &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;3 GrEStG bestimmte Frist von f&uuml;nf Jahren einh&auml;lt (BFH-Beschluss in BFHE 201, 323, BStBl II 2003, 528; Franz, a.a.O.; Me&szlig;bacher-H&ouml;nsch, a.a.O.; Viskorf, a.a.O., Rz&nbsp;65; Hofmann, a.a.O.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Voraussetzungen f&uuml;r die Nichterhebung der Steuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 gegebenenfalls i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nrn.&nbsp;4 und 6 GrEStG entfallen r&uuml;ckwirkend i.S. des &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Satz 1 Alternative 1 der Abgabenordnung (AO), soweit sich der Anteil des Ver&auml;u&szlig;erers (oder einer der in &sect;&nbsp;3 Nrn.&nbsp;4 und 6 GrEStG genannten Personen) am Verm&ouml;gen der Gesamthand innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem &Uuml;bergang des Grundst&uuml;cks auf die Gesamthand vermindert. Kommt es innerhalb dieses Zeitraums zu einer derartigen Anteilsverminderung, so ist danach die Grunderwerbsteuer f&uuml;r den urspr&uuml;nglichen Erwerbsvorgang abweichend von &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 GrEStG zu erheben, soweit nicht im Einzelfall eine Ausnahmeregelung anwendbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Anteil des Gesamth&auml;nders am Verm&ouml;gen der erwerbenden Gesamthand vermindert sich auch dann i.S. des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;3 GrEStG, wenn die erwerbende Personengesellschaft innerhalb der in &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;3 GrEStG bestimmten Frist in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt wird (Franz, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;38; Viskorf, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;97, 105; Hofmann, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;32). Die die Gesamthand kennzeichnende unmittelbare dingliche Mitberechtigung der Gesamth&auml;nder am Gesellschaftsverm&ouml;gen, die f&uuml;r die Nichterhebung der Steuer nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 gegebenenfalls i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nrn.&nbsp;4 und 6 GrEStG entscheidend ist (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Februar 2012 II&nbsp;R&nbsp;57\/09, BFHE 237, 244, BStBl II 2012, 917, Rz&nbsp;22, m.w.N.), geht dadurch verloren. Eine Beteiligung der fr&uuml;heren Gesamth&auml;nder an einer Kapitalgesellschaft, die ihrerseits Gesellschafterin der grundst&uuml;cksbesitzenden Personengesellschaft ist, gen&uuml;gt nicht den Anforderungen des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 und 2 oder des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 GrEStG. Durch die Beteiligung der urspr&uuml;nglichen Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer an einer Kapitalgesellschaft kann der Zweck dieser Vorschriften nicht erreicht werden (vgl. BFH-Urteil vom 4.&nbsp;April 2001 II&nbsp;R&nbsp;57\/98, BFHE&nbsp;194, 458, BStBl II 2001, 587).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die wirtschaftlichen &Uuml;berlegungen, die die Steuerverg&uuml;nstigung des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 GrEStG rechtfertigen, wenn die bisher bestehende Mitberechtigung am Grundst&uuml;ck in Form einer Beteiligung am Gesamthandsverm&ouml;gen der erwerbenden Gesellschaft fortgef&uuml;hrt wird, lassen sich auf eine Beteiligung als Gesellschafter an einer Kapitalgesellschaft nicht &uuml;bertragen. Den Gesellschaftern einer Kapitalgesellschaft steht keine dingliche Mitberechtigung am Gesellschaftsverm&ouml;gen und damit auch nicht an deren Grundst&uuml;cken zu. Die blo&szlig;e mittelbare Teilhabe der Gesellschafter der Kapitalgesellschaft an Wertver&auml;nderungen der Gesellschaftsgrundst&uuml;cke &uuml;ber ihre allgemeine Beteiligung an den Ertr&auml;gen der Gesellschaft reicht dazu nicht aus. Die Kapitalgesellschaften sind dementsprechend in den Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect;&sect;&nbsp;5&nbsp;f. GrEStG nicht ber&uuml;cksichtigt. Diese grunds&auml;tzliche Entscheidung des Gesetzes verbietet es, die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft als Fortf&uuml;hrung einer bisher bestehenden dinglichen Mitberechtigung am Grundst&uuml;ck anzusehen (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Dezember 2002 II&nbsp;R&nbsp;13\/01, BFHE 200, 426, BStBl&nbsp;II 2003, 358, unter II.3.). Die Beschr&auml;nkung der Steuerbefreiungen aus &sect;&sect;&nbsp;5 und 6 GrEStG auf Gesamthandsgemeinschaften ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (BFH-Urteile vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2005 II&nbsp;R&nbsp;21\/03, BFH\/NV 2005, 1867, m.w.N., und vom 9.&nbsp;April 2008 II&nbsp;R&nbsp;32\/06, BFH\/NV 2008, 1526).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Fehlen eines Rechtstr&auml;gerwechsels bei der blo&szlig;en formwechselnden Umwandlung einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft ist in diesem Zusammenhang ohne Belang. Es geht nicht um die Besteuerung eines durch die Umwandlung verwirklichten Erwerbs, sondern um die Besteuerung des der Umwandlung vorangegangenen Erwerbs, f&uuml;r den die Steuer zun&auml;chst nicht zu erheben war. Entscheidend ist, dass durch den Formwechsel die Personengesellschaft zur Kapitalgesellschaft und damit aus dem Gesamthandsverm&ouml;gen Verm&ouml;gen der Kapitalgesellschaft wird. Damit besteht keine dingliche Mitberechtigung am &uuml;bertragenen Grundst&uuml;ck mehr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von der Kl&auml;gerin angef&uuml;hrten BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Oktober 2009 II&nbsp;R&nbsp;58\/08 (BFHE&nbsp;226, 404, BStBl II 2010, 302). Nach dieser Entscheidung ist &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;3 GrEStG zwar einschr&auml;nkend dahingehend auszulegen, dass &#8211;trotz der Aufgabe der gesamth&auml;nderischen Mitberechtigung oder der Verminderung der verm&ouml;gensm&auml;&szlig;igen Beteiligung des grundst&uuml;ckseinbringenden Gesamth&auml;nders&#8211; die Verg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 und 2 GrEStG nicht entf&auml;llt, wenn die vom Gesetz geforderte Steuerumgehung objektiv ausscheidet. Wie sich aus den weiteren Ausf&uuml;hrungen in dem Urteil ergibt, bezieht sich dies aber auf F&auml;lle, bei denen der entsprechende Erwerbsvorgang bei einem unmittelbaren Grundst&uuml;cks&uuml;bergang auf den\/die Erwerber einer verm&ouml;gensm&auml;&szlig;igen Beteiligung an der Gesamthand von der Grunderwerbsteuer befreit w&auml;re, etwa nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 GrEStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird eine Personengesellschaft, die die Grundst&uuml;cke von ihren Gesellschaftern oder von Personen erworben hat, die den Gesellschaftern im Hinblick auf &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 GrEStG in entsprechender Anwendung von &sect;&nbsp;3 Nrn.&nbsp;4 und 6 GrEStG gleichstehen, in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, sind diese Voraussetzungen nicht erf&uuml;llt. H&auml;tten sich die Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer in einem solchen Fall n&auml;mlich zur unmittelbaren &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke auf die Kapitalgesellschaft verpflichtet, w&auml;re dies ein nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 GrEStG steuerbarer und steuerpflichtiger Erwerbsvorgang. Die vom Gesetz geforderte Steuerumgehung scheidet somit in einem derartigen Fall nicht objektiv aus (Franz, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;38). Dies f&uuml;hrt zur Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;3 GrEStG und zur Erhebung der Steuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit in der von der Kl&auml;gerin angef&uuml;hrten &auml;lteren Literatur (Beckmann, GmbH-Rundschau 1999, 217, 225; H&ouml;rger\/Mentel\/ Schulz, Deutsches Steuerrecht 1999, 565, 576; Gottwald, Betriebs-Berater 2000, 69, 74&nbsp;f.) dazu eine andere Auffassung vertreten wurde, kann dieser aus den dargelegten Gr&uuml;nden nicht gefolgt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Grunderwerbsteuerrechtlich ohne Bedeutung ist es auch, wenn, wie die Kl&auml;gerin vorbringt, die Einbringung des Grundst&uuml;cks in die KG ertragsteuerrechtlich vorteilhaft war. Es gibt keine Vorschrift, nach der auf inl&auml;ndische Grundst&uuml;cke bezogene, ertragsteuerrechtlich g&uuml;nstige Gestaltungen ohne grunderwerbsteuerrechtliche Folgen bleiben m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 GrEStG f&uuml;r die Nichterhebung der Steuer f&uuml;r die Einbringung des Grundst&uuml;cks der A und des K&nbsp;1 in die KG sind somit im Streitfall nicht erf&uuml;llt. Soweit der von K&nbsp;1 in die KG eingebrachte Bruchteil am Grundst&uuml;ck im Innenverh&auml;ltnis auf K&nbsp;2 entf&auml;llt, ergibt sich dies bereits daraus, dass der Erwerb von Verwandten in der Seitenlinie nicht unter die Steuerbefreiungsvorschrift des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;6 GrEStG f&auml;llt. Im &Uuml;brigen folgt die Nichtanwendbarkeit des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 GrEStG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;3 GrEStG daraus, dass die KG innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach der Verwirklichung des Erwerbsvorgangs in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt wurde und daher die gesamth&auml;nderische Mitberechtigung der Gesellschafter der KG an dem auf sie &uuml;bertragenen Grundst&uuml;ck entfallen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der angefochtene Grunderwerbsteuerbescheid ist jedoch deshalb rechtswidrig, weil die Steuer nach dem Buchwert des Grundst&uuml;cks bemessen wurde, ohne dass dies als blo&szlig;er vorl&auml;ufiger Wertansatz i.S. des &sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;2 AO gekennzeichnet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei der &Uuml;bertragung des Grundst&uuml;cks auf die KG handelt es sich um eine Einbringung, f&uuml;r die die Grunderwerbsteuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz 1 Nr.&nbsp;2 GrEStG nach den Werten i.S. des &sect;&nbsp;138 Abs.&nbsp;2 bis 4 des Bewertungsgesetzes (BewG) zu bemessen ist. Diese Werte sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;151 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;1 BewG gesondert festzustellen. F&uuml;r die gesonderte Feststellung &ouml;rtlich zust&auml;ndig ist das in &sect;&nbsp;152 Nr.&nbsp;1 BewG bestimmte Finanzamt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Regelungen sind zwingend. Durch Vereinbarung des Steuerpflichtigen mit dem f&uuml;r die Festsetzung der Steuer zust&auml;ndigen Finanzamt kann hiervon nicht wirksam abgewichen werden (vgl. z.B. Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, Vor &sect;&nbsp;118 AO Rz&nbsp;29, m.w.N.). Die Ermittlungskompetenz hinsichtlich der Besteuerungsgrundlagen des Grundlagenbescheids liegt allein bei dem f&uuml;r den Grundlagenbescheid zust&auml;ndigen Finanzamt, dessen Entscheidung nur im Rahmen eines diesen Grundlagenbescheid betreffenden Rechtsbehelfsverfahrens &uuml;berpr&uuml;ft werden kann (BFH-Beschluss vom 13.&nbsp;Dezember 2011 X&nbsp;B&nbsp;127\/11, BFH\/NV 2012, 601, Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das f&uuml;r die Festsetzung der Steuer zust&auml;ndige Finanzamt kann allerdings die Steuer nach &sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;5 AO zun&auml;chst aufgrund eines gesch&auml;tzten Werts festsetzen, wenn der Feststellungsbescheid (Grundlagenbescheid) noch nicht erlassen wurde. Es muss aber erkennbar sein, dass lediglich eine einstweilige Regelung getroffen wird, die einem noch zu erlassenden Grundlagenbescheid vorgreift. &sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;2 AO er&ouml;ffnet nicht die M&ouml;glichkeit, in einem Folgebescheid abschlie&szlig;end &uuml;ber Sachverhalte zu befinden, deren Beurteilung einem Grundlagenbescheid vorbehalten ist (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Mai 2006 I&nbsp;R&nbsp;93\/05, BFHE 214, 7, BStBl II 2007, 76, unter II.2.b&nbsp;bb und cc; BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;Dezember 2003 II&nbsp;B&nbsp;76\/03, BFHE 203, 507, BStBl II 2004, 204).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der angefochtene Grunderwerbsteuerbescheid entspricht nicht diesen Anforderungen. Er l&auml;sst nicht erkennen, dass das FA den Buchwert der Bemessung der Steuer lediglich vorl&auml;ufig bis zur gesonderten Feststellung des Grundbesitzwertes zugrunde legen wollte. Es ist vielmehr ersichtlich davon ausgegangen, dass es aufgrund der mit der Kl&auml;gerin erzielten Einigung endg&uuml;ltig beim Ansatz des Buchwerts verbleiben solle. Es hat daher erst w&auml;hrend des Revisionsverfahrens nach dem entsprechenden Hinweis des Berichterstatters das Feststellungsverfahren eingeleitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da das FG die in dieser Hinsicht bestehende Rechtswidrigkeit des angefochtenen Steuerbescheids &uuml;bersehen hat, war die Vorentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Sache ist nicht spruchreif. Das Feststellungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Es bedarf daher der Aussetzung des Verfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO bis zum Abschluss des Feststellungsverfahrens (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Februar 2005 X&nbsp;R&nbsp;52\/03, BFH\/NV 2005, 1235; BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Oktober 2009 II&nbsp;B&nbsp;95\/09, BFH\/NV 2010, 236). Die Feststellung des Grundbesitzwertes kann noch nachgeholt werden (vgl. z.B. BFH-Beschluss in BFHE 203, 507, BStBl II 2004, 204).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist nicht geboten, dass der BFH selbst das Verfahren bis zum Ergehen des Feststellungsbescheids aussetzt. Vielmehr ist es sachgerecht, dass der BFH zu der eigentlichen Streitfrage eine Revisionsentscheidung trifft und das Verfahren an das FG zur&uuml;ckverweist, das seinerseits das Verfahren bis zum Abschluss des Feststellungsverfahrens auszusetzen haben wird (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFH\/NV&nbsp;2005, 1235; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2010, 236).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA wird die Steuerfestsetzung zudem im Hinblick auf die Vorlagebeschl&uuml;sse des BFH vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2011 II&nbsp;R&nbsp;23\/10 (BFHE&nbsp;232, 358, BStBl II 2011, 932) und II&nbsp;R&nbsp;64\/08 (BFH\/NV&nbsp;2011, 1009) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;165 Abs.&nbsp;1 Satz 2 Nr.&nbsp;3 AO f&uuml;r vorl&auml;ufig zu erkl&auml;ren haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.9.2013, II R 2\/12 Erhebung von Grunderwerbsteuer f&uuml;r Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine KG bei anschlie&szlig;ender Umwandlung der KG in eine Kapitalgesellschaft; Bemessung der Grunderwerbsteuer bei Einbringungsvorg&auml;ngen Leits&auml;tze 1. Bringen die Gesellschafter einer KG ein ihnen geh&ouml;rendes Grundst&uuml;ck in die KG ein und wird die KG anschlie&szlig;end in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, sind &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-2-12-erhebung-von-grunderwerbsteuer-fuer-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-kg-bei-anschliessender-umwandlung-der-kg-in-eine-kapitalgesellschaft-bemessung-der-grunderwerbsteuer-bei-einbringun\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;2\/12 &#8211; Erhebung von Grunderwerbsteuer f&uuml;r Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine KG bei anschlie&szlig;ender Umwandlung der KG in eine Kapitalgesellschaft; Bemessung der Grunderwerbsteuer bei Einbringungsvorg&auml;ngen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61613","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61613"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61613\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}