{"id":61618,"date":"2014-02-16T14:33:43","date_gmt":"2014-02-16T12:33:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61618"},"modified":"2014-02-16T14:33:43","modified_gmt":"2014-02-16T12:33:43","slug":"vi-r-6-11-ueberobligatorisch-erbrachte-arbeitgeberbeitraege-zu-einer-schweizerischen-pensionskasse-fuer-einen-grenzgaenger-in-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-6-11-ueberobligatorisch-erbrachte-arbeitgeberbeitraege-zu-einer-schweizerischen-pensionskasse-fuer-einen-grenzgaenger-in-die-schweiz\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;6\/11 &#8211; &Uuml;berobligatorisch erbrachte Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse f&uuml;r einen Grenzg&auml;nger in die Schweiz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.9.2013, VI R 6\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">&Uuml;berobligatorisch erbrachte Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse f&uuml;r einen Grenzg&auml;nger in die Schweiz<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Obligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse sowie Arbeitgeberleistungen auf Grundlage der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung sowie der schweizerischen Invalidenversicherung sind gem&auml;&szlig; &sect; 3 Nr. 62 Satz 1 EStG steuerfrei.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. &Uuml;berobligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse sind als Beitr&auml;ge i.S. des &sect; 3 Nr. 62 Satz 4&nbsp;&nbsp;1. Halbsatz EStG innerhalb der Grenzen des &sect; 3 Nr. 62 Satz 3 EStG steuerfrei; auf die danach steuerfreien Arbeitgeberleistungen sind die gem&auml;&szlig; &sect; 3 Nr. 62 Satz 1 EStG steuerfreien Zukunftssicherungsleistungen des Arbeitgebers anzurechnen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob &uuml;berobligatorisch erbrachte Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) wohnhaften Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Ehegatten und wurden in den Streitjahren 1997 bis 2001 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger war in der Schweiz abh&auml;ngig besch&auml;ftigt. Die Arbeitgeberin des Kl&auml;gers erbrachte nach zwingendem schweizerischem Recht sowohl Arbeitgeberbeitr&auml;ge zur Alters- und Hinterlassenenversicherung als auch solche zur Invalidenversicherung. Daneben entrichtete sie f&uuml;r den Kl&auml;ger Beitr&auml;ge an eine Pensionskasse zur beruflichen Vorsorge bei Tod, Unfall und Invalidit&auml;t. W&auml;hrend ein Teil der an die Pensionskasse erbrachten Arbeitgeberbeitr&auml;ge aufgrund eines &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungsverh&auml;ltnisses zwingend zu erbringen war (sog. Obligatorium), leistete die Arbeitgeberin dar&uuml;ber hinaus noch weitere Beitr&auml;ge aufgrund eines privatrechtlichen Versicherungsvertrages (sog. &Uuml;berobligatorium). Auch der Kl&auml;ger trug obligatorische sowie &uuml;berobligatorische Pensionskassenbeitr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger hielten die von der Arbeitgeberin gezahlten Pensionskassenbeitr&auml;ge f&uuml;r steuerfreie Arbeitgeberleistungen i.S. des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Dem folgte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) nicht und unterwarf die Arbeitgeberbeitr&auml;ge der Einkommensteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage hat das Finanzgericht (FG) abgewiesen. Arbeitgeberbeitr&auml;ge f&uuml;r abh&auml;ngig besch&auml;ftigte Grenzg&auml;nger in die Schweiz seien schon dadurch in ausreichendem Ma&szlig;e steuerfrei gestellt, dass aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erbrachte Arbeitgeberleistungen bereits nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG von der Besteuerung ausgenommen seien. Da hierdurch Arbeitgeberbeitr&auml;ge f&uuml;r Grenzg&auml;nger in die Schweiz in ann&auml;hernd gleichem Umfang wie Arbeitgeberleistungen f&uuml;r im Inland besch&auml;ftigte Arbeitnehmer zur deutschen gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei seien, sei dem Gleichbehandlungsgebot mehr als ausreichend Gen&uuml;ge getan. Mithin bed&uuml;rfe es f&uuml;r &uuml;berobligatorisch erbrachte Arbeitgeberleistungen an eine schweizerische Pensionskasse keiner Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4 EStG. Diese Steuerbefreiung greife abweichend von ihrem Wortlaut vielmehr nur dann ein, wenn der in der Schweiz t&auml;tige Arbeitnehmer von der ausl&auml;ndischen obligatorischen Rentenversicherung befreit worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und unter Ab&auml;nderung der jeweils am 7.&nbsp;September 2005 ergangenen Einkommensteuer&auml;nderungsbescheide f&uuml;r 1997 bis 2001 einen Betrag in H&ouml;he von 6.967,20&nbsp;CHF f&uuml;r 1997, 5.682,90&nbsp;CHF f&uuml;r 1998, 3.752,30&nbsp;CHF f&uuml;r 1999, 4.046,15&nbsp;CHF f&uuml;r 2000 und 5.643,20&nbsp;CHF f&uuml;r 2001 als steuerfrei zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Im Ergebnis hat das FG die &uuml;berobligatorisch an die Pensionskasse abgef&uuml;hrten Arbeitgeberleistungen zutreffend als einkommensteuerbare und nicht nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 EStG steuerfreie Arbeitgeberbeitr&auml;ge behandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zwischen den Beteiligten besteht zu Recht Einigkeit dar&uuml;ber, dass der Kl&auml;ger Grenzg&auml;nger i.S. des Art.&nbsp;15a des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 11.&nbsp;August 1971 (BGBl II 1972, 1022, BStBl I 1972, 519) i.d.F. des &Auml;nderungsprotokolls vom 21.&nbsp;Dezember 1992 (BGBl II 1993, 1888, BStBl I 1993, 928) &#8211;DBA-Schweiz&#8211; ist und daher dessen Eink&uuml;nfte aus unselbst&auml;ndiger Arbeit in Deutschland als dem Ans&auml;ssigkeitsstaat besteuert werden k&ouml;nnen. Da der Begriff der unselbst&auml;ndigen Arbeit im Abkommen selbst nicht definiert ist, ist &#8211;soweit sich aus der Systematik des DBA-Schweiz nichts Gegenteiliges ergibt&#8211; gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 DBA-Schweiz auf das nationale Recht abzustellen (Wassermeyer in Debatin\/ Wassermeyer, Doppelbesteuerung, MA&nbsp;Art.&nbsp;15 Rz&nbsp;53; vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29.&nbsp;April 2009 X&nbsp;R&nbsp;31\/08, BFH\/NV 2009, 1625; Brandis in Debatin\/Wassermeyer, a.a.O., Schweiz Art.&nbsp;15 Rz&nbsp;26). Denn nach dieser Bestimmung hat bei Anwendung des Abkommens durch einen Vertragsstaat, wenn der Zusammenhang nichts anderes erfordert, jeder nicht anders definierte Ausdruck die Bedeutung, die ihm nach dem Recht dieses Staates &uuml;ber die Steuern zukommt, welche Gegenstand des Abkommens sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zu den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG Geh&auml;lter, L&ouml;hne, Gratifikationen, Tantiemen und andere Bez&uuml;ge und Vorteile, die f&uuml;r eine Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen oder privaten Dienst gew&auml;hrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Arbeitslohn ist jeder gew&auml;hrte Vorteil, der durch das individuelle Dienstverh&auml;ltnis veranlasst ist. Zum Arbeitslohn k&ouml;nnen auch Ausgaben geh&ouml;ren, die ein Arbeitgeber leistet, um einen Arbeitnehmer oder diesem nahestehende Personen f&uuml;r den Fall der Krankheit, des Unfalls, der Invalidit&auml;t, des Alters oder des Todes abzusichern &#8211;Zukunftssicherung&#8211; (vgl. etwa BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 2008 VI&nbsp;R&nbsp;9\/05, BFHE 224, 70, BStBl II 2009, 385).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Derartige Ausgaben des Arbeitgebers f&uuml;r die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers sind nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG steuerfrei, soweit der Arbeitgeber dazu nach sozialversicherungsrechtlichen oder anderen gesetzlichen Vorschriften oder nach einer auf gesetzlicher Erm&auml;chtigung beruhenden Bestimmung verpflichtet ist. Das gilt auch, wenn die Verpflichtung auf ausl&auml;ndischen Gesetzen beruht (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Mai 2004 VI&nbsp;R&nbsp;11\/01, BFHE 206, 158, BStBl II 2004, 1014, m.w.N.). Insoweit obliegt die Feststellung und Auslegung des ausl&auml;ndischen Rechts grunds&auml;tzlich dem FG (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 2011 VI&nbsp;R&nbsp;37\/09, BFHE 234, 187, BStBl II 2011, 923, m.w.N.); das Revisionsgericht ist an die Feststellungen &uuml;ber Bestehen und Inhalt des ausl&auml;ndischen Rechts wie an tats&auml;chliche Feststellungen gebunden (&sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;545 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;560 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211;), nachdem ihm gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO die Pr&uuml;fung des angefochtenen Urteils nur im Hinblick auf die Verletzung von Bundesrecht erlaubt ist (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Januar 2005 I&nbsp;R&nbsp;63\/03, BFHE 209, 195, BStBl II 2005, 501, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Steuerfrei sind ebenso Beitr&auml;ge des Arbeitgebers zu einer Pensionskasse gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Halbsatz EStG bis zu dem in &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;3 EStG bestimmten Umfang, wenn der Arbeitnehmer bei diesem Arbeitgeber nicht im Inland besch&auml;ftigt ist und der Arbeitgeber keine Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung im Inland leistet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Auf die nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Halbsatz EStG steuerfreien Arbeitgeberbeitr&auml;ge sind nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Halbsatz EStG Beitr&auml;ge des Arbeitgebers zu einer Rentenversicherung aufgrund gesetzlicher Verpflichtung anzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Anrechnung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Halbsatz EStG umfasst nicht nur die Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer gesetzlichen Rentenversicherung und mithin die auf sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften beruhenden Zukunftssicherungsleistungen des Arbeitgebers (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative EStG), sondern auch diesen gleichgestellte Leistungen (so bereits BTDrucks 8\/2501, 18 zum Gesetz zur &Auml;nderung des Entwicklungsl&auml;nder-Steuergesetzes und des Einkommensteuergesetzes vom 21.&nbsp;Mai 1979, BGBl I 1979, 558, BStBl I 1979, 288). Dies sind &#8211;nach Klarstellung durch das Steuer&auml;nderungsgesetz 1992, vgl. BTDrucks 12\/1108, 51&#8211; die in &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1&nbsp;&nbsp;2. und 3.&nbsp;Alternative EStG genannten Zukunftssicherungsleistungen, also die Arbeitgeberbeitr&auml;ge aufgrund anderer gesetzlicher Vorschriften oder aufgrund einer auf gesetzlicher Erm&auml;chtigung beruhenden Bestimmung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Durch diese Auslegung werden im Ausland besch&auml;ftigte Arbeitnehmer nicht schlechter behandelt als solche Arbeitnehmer, die im Inland t&auml;tig sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei im Inland besch&auml;ftigten Arbeitnehmern sind freiwillige Arbeitgeberleistungen an eine Pensionskasse als Arbeitslohn steuerbar (vgl. etwa Senatsurteil vom 9.&nbsp;Dezember 2010 VI&nbsp;R&nbsp;57\/08, BFHE 232, 158, BStBl II 2011, 978) und nicht nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 EStG steuerfrei. Zur Vermeidung einer &Uuml;berprivilegierung von im Ausland besch&auml;ftigten Arbeitnehmern ist nach obigen Grunds&auml;tzen die Steuerfreiheit der f&uuml;r sie geleisteten freiwilligen Arbeitgeberleistungen nur auf solche Ausnahmef&auml;lle beschr&auml;nkt, in denen verpflichtend zu erbringende Zukunftssicherungsleistungen lediglich eine Grundversorgung gew&auml;hrleisten (vgl. BTDrucks 8\/2501, 18) und deshalb unterhalb der Arbeitgeberleistungen i.S. des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Halbsatz EStG liegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG im Ergebnis zutreffend entschieden, dass die &uuml;berobligatorisch an die Pensionskasse gezahlten Arbeitgeberbeitr&auml;ge nicht steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Steuerfreiheit dieser Zukunftssicherungsleistungen folgt nicht aus &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn nach den bindenden Feststellungen des FG zum schweizerischen Recht (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) entrichtete die Arbeitgeberin die &uuml;berobligatorischen Pensionskassenbeitr&auml;ge infolge eines privatrechtlichen Versicherungsvertrags und mithin weder aufgrund gesetzlicher Vorschriften noch aufgrund einer auf gesetzlicher Erm&auml;chtigung beruhenden Bestimmung. Diese Feststellungen halten entgegen der Auffassung des FA einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung stand. Sie versto&szlig;en nicht gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze und beruhen auf revisionsrechtlich nicht mit Erfolg angegriffenen Feststellungen des FG. Mithin greift das Vorbringen des FA nicht durch, die &uuml;berobligatorischen Pensionskassenbeitr&auml;ge beruhten auf einer in Art.&nbsp;66 des Bundesgesetzes &uuml;ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge geregelten Entrichtungspflicht und seien folglich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch greift die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung erhobene R&uuml;ge der Kl&auml;ger nicht durch, die Feststellungen des FG seien revisibel, weil die Revision nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;545 Abs.&nbsp;1 ZPO auf die Verletzung des &quot;Rechts&quot; gest&uuml;tzt werden kann, wozu auch das ausl&auml;ndische Recht geh&ouml;re. Die Kl&auml;ger &uuml;bersehen dabei, dass nach der gegen&uuml;ber &sect;&nbsp;545 Abs.&nbsp;1 ZPO spezielleren Bestimmung des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO eine Revision allein auf die Verletzung des Bundesrechts gest&uuml;tzt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die im &Uuml;berobligatorium erbrachten Arbeitgeberleistungen sind auch nicht nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4 EStG steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Diese Arbeitgeberleistungen sind zwar Pensionskassenbeitr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Halbsatz EStG und als solche dem Grunde nach steuerfrei. Denn die Arbeitgeberin entrichtete sie f&uuml;r den bei ihr in der Schweiz besch&auml;ftigten Kl&auml;ger. &Uuml;berdies leistete sie f&uuml;r ihn keine Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung im Inland, weil er wegen seiner Besch&auml;ftigung in der Schweiz nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 des Vierten Buchs Sozialgesetzbuch nicht der inl&auml;ndischen gesetzlichen Rentenversicherungspflicht unterlag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch sind insoweit die auf tats&auml;chlichem Gebiet liegenden und den BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG zur H&ouml;he der von der Arbeitgeberin &uuml;berobligatorisch entrichteten Pensionskassenbeitr&auml;ge revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Die tats&auml;chliche W&uuml;rdigung, dass die Arbeitgeberin mehr als die H&auml;lfte der insgesamt &uuml;berobligatorisch an die Pensionskasse entrichteten Beitr&auml;ge erbrachte, ist nicht nur m&ouml;glich, sondern auch naheliegend. Denn nach der ebenfalls bindenden Feststellung des FG hat der Arbeitgeber im Bereich der &uuml;berobligatorischen Vorsorge nach Art.&nbsp;331 Abs.&nbsp;3 des Obligationenrechts mindestens gleich hohe Beitr&auml;ge wie die gesamten Beitr&auml;ge aller Arbeitnehmer nach schweizerischem Recht zu entrichten; folglich kann der im &Uuml;berobligatorium geleistete Arbeitgeberbeitrag den vom Arbeitnehmer &uuml;berobligatorisch gezahlten Pensionskassenbeitrag im Einzelfall &uuml;berschreiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Allerdings sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Halbsatz EStG auf diese dem Grunde nach steuerfreien Arbeitgeberbeitr&auml;ge die Zukunftssicherungsleistungen anzurechnen, die die Arbeitgeberin aufgrund gesetzlicher Verpflichtung erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Dies sind die von der Arbeitgeberin obligatorisch geleisteten Zahlungen an die Pensionskasse und die von ihr entrichteten Beitr&auml;ge zur schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung sowie zur schweizerischen Invalidenversicherung, deren H&ouml;he jeweils vom FG revisionsrechtlich bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) festgestellt wurde. Da die demnach anzurechnenden Arbeitgeberleistungen die &uuml;berobligatorischen Arbeitgeberbeitr&auml;ge an die Pensionskasse in s&auml;mtlichen Streitjahren &uuml;bersteigen, verbleibt kein Betrag, der steuerfrei zu stellen ist. Einer H&ouml;chstbetragsberechnung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp; 1.&nbsp;Halbsatz EStG i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;3 EStG bedarf es folglich nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als es das FG meint, ist im vorliegenden Fall mithin keine einschr&auml;nkende Auslegung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Halbsatz EStG erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Soweit das FA gegen&uuml;ber den bindenden Feststellungen des FG in den einzelnen Streitjahren von h&ouml;heren obligatorischen Pensionskassenbeitr&auml;gen der Arbeitgeberin ausgegangen ist und diese steuerfrei gestellt hat, steht einer Erh&ouml;hung der Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit das auch im Revisionsverfahren nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO geltende Verb&ouml;serungsverbot entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Keinen Erfolg hat der Antrag der Kl&auml;ger auf Berichtigung des Urteils nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;107 FGO hinsichtlich der Feststellungen des FG zu den &uuml;berobligatorisch an die Pensionskasse erbrachten Arbeitnehmerbeitr&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das f&uuml;r diesen Berichtigungsantrag erforderliche Rechtsschutzbed&uuml;rfnis (vgl. etwa BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;Oktober 2005 VIII&nbsp;R&nbsp;3\/03, BFH\/NV 2006, 565) ist mangels Entscheidungserheblichkeit nicht gegeben. Die Feststellungen des FG zur H&ouml;he der vom Kl&auml;ger &uuml;berobligatorisch geleisteten Pensionskassenbeitr&auml;ge sind nicht rechtserheblich, weil diese Arbeitnehmerbeitr&auml;ge allenfalls bei der Ermittlung der Gesamtaufwendungen zur Berechnung des H&ouml;chstbetrages nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Halbsatz i.V.m. Satz&nbsp;3&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative EStG relevant sein k&ouml;nnten, es einer solchen Berechnung jedoch nicht bedarf (vgl. unter II.3.b&nbsp;bb&nbsp;aaa der Entscheidungsgr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.9.2013, VI R 6\/11 &Uuml;berobligatorisch erbrachte Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse f&uuml;r einen Grenzg&auml;nger in die Schweiz Leits&auml;tze 1. Obligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse sowie Arbeitgeberleistungen auf Grundlage der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung sowie der schweizerischen Invalidenversicherung sind gem&auml;&szlig; &sect; 3 Nr. 62 Satz 1 EStG steuerfrei. 2. &Uuml;berobligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-6-11-ueberobligatorisch-erbrachte-arbeitgeberbeitraege-zu-einer-schweizerischen-pensionskasse-fuer-einen-grenzgaenger-in-die-schweiz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;6\/11 &#8211; &Uuml;berobligatorisch erbrachte Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer schweizerischen Pensionskasse f&uuml;r einen Grenzg&auml;nger in die Schweiz<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61618","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61618","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61618"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61618\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61618"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61618"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61618"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}