{"id":61652,"date":"2014-02-16T14:37:36","date_gmt":"2014-02-16T12:37:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61652"},"modified":"2014-02-16T14:37:36","modified_gmt":"2014-02-16T12:37:36","slug":"x-r-14-11-zwangsweise-beendigung-einer-betriebsaufspaltung-teilentgeltliche-und-unentgeltliche-uebertragung-von-einzelwirtschaftsguetern-an-nahe-angehoerige-aufgrund-eines-vorab-erstellten-konzepts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-14-11-zwangsweise-beendigung-einer-betriebsaufspaltung-teilentgeltliche-und-unentgeltliche-uebertragung-von-einzelwirtschaftsguetern-an-nahe-angehoerige-aufgrund-eines-vorab-erstellten-konzepts\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;14\/11 &#8211; Zwangsweise Beendigung einer Betriebsaufspaltung &#8211; teilentgeltliche und unentgeltliche &Uuml;bertragung von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern an nahe Angeh&ouml;rige aufgrund eines vorab erstellten Konzepts"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.10.2013, X R 14\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Zwangsweise Beendigung einer Betriebsaufspaltung &#8211; teilentgeltliche und unentgeltliche &Uuml;bertragung von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern an nahe Angeh&ouml;rige aufgrund eines vorab erstellten Konzepts<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Gesamtplanrechtsprechung des BFH findet keine Anwendung, wenn sich der Steuerpflichtige bewusst f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Wirtschaftsg&uuml;tern in Einzelakten entscheidet und sich diese Schritte zur Erreichung des &quot;Gesamtzieles&quot; als notwendig erweisen, auch wenn dem Ganzen ein vorab erstelltes Konzept zugrunde liegt und die &Uuml;bertragungen in unmittelbarer zeitlicher N&auml;he zueinander erfolgen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Sieht ein vorab erstelltes Konzept vor, dass Teile des vereinbarten Kaufpreises &#8211;oder gar der gesamte vereinbarte Betrag&#8211; unmittelbar als Schenkung von dem Ver&auml;u&szlig;erer an den Erwerber zur&uuml;ckflie&szlig;en, liegt in H&ouml;he des zur&uuml;ckgeschenkten Betrags keine entgeltliche &Uuml;bertragung vor.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Bei einer &quot;teilentgeltlichen Betriebsaufgabe&quot; sind die Grunds&auml;tze der sog. Einheitstheorie nicht anzuwenden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin, Revisionsbeklagte und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) wurde im Streitjahr 1997 mit ihrem im Folgejahr verstorbenen Ehemann (E) zur Einkommensteuer zusammenveranlagt. E war zun&auml;chst Mehrheitsgesellschafter und seit M&auml;rz 1997 Alleingesellschafter der &#8230; GmbH, &#8230; (GmbH). Weitere Gesellschafter der GmbH mit einer Beteiligung von je 10&nbsp;% waren bis zu diesem Zeitpunkt die S&ouml;hne J und M. E war zudem alleiniger Eigent&uuml;mer dreier, mit B&uuml;ro- und Fabrikationsgeb&auml;uden sowie Montagehallen bebauter Grundst&uuml;cke, die er an die GmbH verpachtete. Daneben erbrachte E Werbeleistungen ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ab 1990 geriet die GmbH immer st&auml;rker in Ertrags- und Liquidit&auml;tsprobleme, bis sie zum 31.&nbsp;Dezember 1996 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in H&ouml;he von rd. 2,1&nbsp;Mio.&nbsp;DM auswies. E war aus Alters- und Gesundheitsgr&uuml;nden nicht mehr in der Lage, das Unternehmen zu sanieren. Nach einer Analyse des Unternehmens war zus&auml;tzliches Betriebskapital in H&ouml;he von ca. 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM erforderlich. Die Gesellschafter planten daher die &Uuml;bertragung des Unternehmens von E auf J und M. Hierzu entwickelte ein beauftragter Berater ein &quot;Konzept zur Regelung der Unternehmensnachfolge und der Unternehmensfinanzierung&quot;, mit dem er sich Mitte April 1997 an die &ouml;rtliche Kreissparkasse wandte. Nach ersten Gespr&auml;chen wurde das Finanzierungskonzept Mitte Oktober 1997 in einzelnen Details &uuml;berarbeitet. Zur Finanzierung des f&uuml;r die Grundst&uuml;cke und Gesch&auml;ftsanteile beabsichtigten (Gesamt-)Kaufpreises von 3,1&nbsp;Mio.&nbsp;DM sah das Konzept neben der Aufnahme normaler Kredite die Inanspruchnahme verschiedener F&ouml;rderprogramme f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder vor. Das von den Banken geforderte Eigenkapital von jeweils 150.000&nbsp;DM sollte durch Zwischenkredite vorfinanziert und letztlich durch R&uuml;ckschenkungen von E an J und M aus den Kaufpreiszahlungen erbracht werden. Ein Gutachten vom November 1996 ermittelte den Wert des Gewerbeanwesens mit 3,9&nbsp;Mio.&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Banken die Finanzierung verbindlich zugesagt hatten, erstellte der Berater einen Zeitplan. Die Familienmitglieder wies er in erl&auml;uternden Schreiben darauf hin, die Einhaltung des Zeitplans sei aus steuerlichen Gr&uuml;nden sehr wichtig um sicherzustellen, dass der infolge der Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung erzielte erhebliche Gewinn mit dem bei der Ver&auml;u&szlig;erung der GmbH-Anteile entstehenden Verlust im Jahr 1997 saldiert werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bis Ende des Streitjahres wurde das Konzept planm&auml;&szlig;ig umgesetzt. Bereits in einem ersten Schritt hatten J und M mit notariellem Vertrag vom 13.&nbsp;M&auml;rz 1997 ihre Gesch&auml;ftsanteile an E f&uuml;r jeweils 1&nbsp;DM ver&auml;u&szlig;ert. Mit notariellem Vertrag vom 9.&nbsp;Dezember 1997 ver&auml;u&szlig;erte E sodann die Grundst&uuml;cke an eine aus J und M bestehende GbR zum Kaufpreis von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM. Tag der Besitz&uuml;bergabe war der 15.&nbsp;Dezember 1997. Ihre Anteile am Kaufpreis &uuml;berwiesen die S&ouml;hne am 22.&nbsp;Dezember 1997 auf das Betriebskonto des E. Dieser wiederum &uuml;berwies am selben Tag einen Teilbetrag des Kaufpreises in H&ouml;he von 2,33&nbsp;Mio.&nbsp;DM mit dem Vermerk &quot;Gesellschaftereinlage zur Gutschrift als Kapitalr&uuml;cklage&quot; auf das Bankkonto der GmbH. Einen weiteren Teilbetrag von rd.&nbsp;70.000&nbsp;DM verwendete E, um Bankverbindlichkeiten seines Einzelunternehmens zu begleichen. Von dem restlichen Kaufpreis in H&ouml;he von 600.000&nbsp;DM &uuml;berwies er &#8211;jeweils mit dem Vermerk &quot;Schenkung&quot; als Verwendungszweck versehen&#8211; einen Teilbetrag von 306.000&nbsp;DM an seinen Sohn J und einen solchen von 294.000&nbsp;DM an seinen Sohn M zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 29.&nbsp;Dezember 1997 verkaufte E schlie&szlig;lich durch notariell beurkundeten Gesch&auml;ftsanteils&uuml;bertragungsvertrag einen Gesch&auml;ftsanteil an der GmbH in H&ouml;he von 51.000&nbsp;DM an J und einen Anteil von 49.000&nbsp;DM an M. Der festgelegte Kaufpreis entsprach jeweils dem Nominalwert der Gesch&auml;ftsanteile. Gleichzeitig trat E diese Anteile &quot;mit Wirkung von heute, nicht jedoch bevor die Gesellschaftereinlage in H&ouml;he von 2,33&nbsp;Mio.&nbsp;DM [&#8230;] geleistet ist&quot; an die S&ouml;hne ab. In dem Vertrag stellten die Vertragsparteien fest, dass Letzteres der Fall sei. Die S&ouml;hne &uuml;berwiesen den Kaufpreis wiederum auf das betriebliche Bankkonto des Vaters. Gleichzeitig &uuml;berwies dieser die Betr&auml;ge von 49.000&nbsp;DM und 51.000&nbsp;DM jeweils mit dem Vermerk &quot;Schenkung&quot; an die S&ouml;hne zur&uuml;ck. Im Rahmen einer ebenfalls am 29.&nbsp;Dezember 1997 abgehaltenen Gesellschafterversammlung beschlossen J und M eine Kapitalerh&ouml;hung von 100.000&nbsp;DM auf 500.000&nbsp;DM. Hiervon &uuml;bernahm J eine neue Stammeinlage von 204.000&nbsp;DM, M eine solche in H&ouml;he von 196.000&nbsp;DM. Au&szlig;erdem beriefen sie E als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einzelunternehmen des E wurden nach der &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke und der Gesch&auml;ftsanteile lediglich die noch laufenden Forderungen und Verbindlichkeiten abgewickelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung 1997 behandelte die Kl&auml;gerin die Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke und der GmbH-Anteile durch E als vollentgeltliche, laufende Gesch&auml;ftsvorf&auml;lle und ber&uuml;cksichtigte bei der Gewinnermittlung einen au&szlig;erordentlichen Aufwand hieraus in H&ouml;he von 1.153.396,50&nbsp;DM. Insgesamt ergab sich so ein Verlust bei den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 1.207.286&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;hrte die Veranlagung zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung durch. Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung stellte die Pr&uuml;ferin die Einzelheiten und Hintergr&uuml;nde der &Uuml;bertragungen fest. Sie gelangte zu der Auffassung, dass die Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung bei einem anzusetzenden Verkehrswert von 4&nbsp;Mio.&nbsp;DM als teilentgeltlicher Vorgang zu werten und hierdurch die bestehende Betriebsaufspaltung beendet worden sei. Der Betriebsaufgabegewinn sei nach &sect;&sect;&nbsp;16, 34 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) beg&uuml;nstigt. Die &Uuml;bertragung der GmbH-Anteile sei dagegen angesichts der von vornherein beabsichtigten R&uuml;ckschenkung des Kaufpreises im Hinblick auf &sect;&nbsp;42 der Abgabenordnung (AO) als unentgeltlicher Vorgang anzusehen, so dass die erst im Anschluss an die zwangsweise &Uuml;berf&uuml;hrung ins Privatverm&ouml;gen vorgenommene Einlage von 2,33&nbsp;Mio.&nbsp;DM nicht ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hig sei. Auf dieser Grundlage ermittelte die Pr&uuml;ferin einen beg&uuml;nstigten Betriebsaufgabegewinn in H&ouml;he von 2.076.603&nbsp;DM sowie einen laufenden Verlust in H&ouml;he von 53.889&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der gegen den vom FA erlassenen &Auml;nderungsbescheid eingelegte Einspruch blieb erfolglos. Die Klage hatte teilweise Erfolg. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte das Finanzgericht (FG) im Wesentlichen aus, nach den Grunds&auml;tzen des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Gesamtplanrechtsprechung seien die &Uuml;bertragungen der Grundst&uuml;cke sowie der Gesch&auml;ftsanteile als einheitlicher Vorgang zu werten. Bei der dann vorzunehmenden saldierenden Gesamtbetrachtung der Rechtsgesch&auml;fte sei die &Uuml;bertragung insgesamt teilentgeltlich erfolgt. Denn unter Ber&uuml;cksichtigung der R&uuml;ckschenkungen von insgesamt 700.000&nbsp;DM betrage die von den S&ouml;hnen tats&auml;chlich aufgewandte Gegenleistung im Saldo lediglich 2,4&nbsp;Mio.&nbsp;DM f&uuml;r das Gesamtunternehmen. Dahinstehen k&ouml;nne deshalb, ob der Verkehrswert des Grundbesitzes &#8211;wie vom FA angenommen&#8211; mit 4&nbsp;Mio.&nbsp;DM anzusetzen sei oder lediglich &#8211;wie von der Kl&auml;gerin vorgetragen&#8211; 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM betrage. Die R&uuml;ckschenkungen seien von vornherein geplant gewesen, so dass insoweit entweder ein Scheingesch&auml;ft i.S. des &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO oder aber eine missbr&auml;uchliche Gestaltung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;42 Satz&nbsp;1 AO vorliege. Da der letztlich gezahlte Kaufpreis von 2,4&nbsp;Mio.&nbsp;DM den Buchwert des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens nicht &uuml;berschreite, sei insgesamt von den Rechtsfolgen einer unentgeltlichen Betriebs&uuml;bertragung (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung &#8211;EStDV&#8211;) auszugehen. Bei E sei deshalb weder ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn noch ein Ver&auml;u&szlig;erungsverlust entstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil wenden sich sowohl das FA als auch die Kl&auml;gerin mit der Revision wegen Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA macht geltend:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der W&uuml;rdigung des FG und der Ansicht der Kl&auml;gerin seien die im Dezember 1997 zwischen E, J und M abgeschlossenen Gesch&auml;fte f&uuml;r die steuerliche W&uuml;rdigung nicht zusammenzufassen. Dem Handeln der Vertragsparteien habe zweifellos ein &quot;Gesamtplan&quot; im Sinne eines vorgefassten Konzepts zugrunde gelegen. Dieses Konzept f&uuml;hre aber nicht zur Anwendung der Gesamtplanrechtsprechung, da es den Parteien auf die einzelnen Teilschritte gerade angekommen sei. Erst durch die im ersten Schritt erfolgte Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung habe E &uuml;ber die n&ouml;tigen finanziellen Mittel verf&uuml;gt, um der GmbH den Betrag von 2,33&nbsp;Mio.&nbsp;DM zuf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Auf diese Weise h&auml;tten die Parteien zum einen vor der Anteils&uuml;bertragung auf J und M die bilanzielle &Uuml;berschuldung der GmbH beseitigen, zum anderen aber auch bei E einen Verlust zur Kompensation der bei der Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung aufgedeckten stillen Reserven generieren wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Grundst&uuml;ckskaufvertrag und der Anteils&uuml;bertragungsvertrag seien somit steuerlich voneinander getrennt zu beurteilen. Die Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung habe mithin zun&auml;chst zu einer zwangsweisen Beendigung der bis dahin bestehenden Betriebsaufspaltung und deshalb zu einer &Uuml;berf&uuml;hrung der GmbH-Anteile in das Privatverm&ouml;gen gef&uuml;hrt. Zwar habe die von E vorgenommene Einzahlung in die Kapitalr&uuml;cklage zu nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten seiner Beteiligung gef&uuml;hrt. Da er seine GmbH-Anteile aber nicht an seine S&ouml;hne ver&auml;u&szlig;ert, sondern &#8211;bedingt durch die von vornherein beabsichtigte R&uuml;ckschenkung des Kaufpreises&#8211; unentgeltlich &uuml;bertragen habe, komme es vorliegend nicht zu einer (weiteren) Verlustrealisierung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen sowie die Revision der Kl&auml;gerin zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 1997 vom 26.&nbsp;September 2005 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;Februar 2006 dergestalt zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb um 1.600.346,65&nbsp;EUR gemindert werden, sowie die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung macht die Kl&auml;gerin geltend:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Revision des FA sei unbegr&uuml;ndet, da dieses die Reichweite der Gesamtplanrechtsprechung verkenne. Gesamtziel sei gewesen, das Unternehmen (Besitzunternehmen und Betriebsgesellschaft) auf die n&auml;chste Generation &quot;fortf&uuml;hrungsf&auml;hig&quot; zu &uuml;bertragen. Durch die Aufteilung in Teilakte h&auml;tten die Voraussetzungen f&uuml;r die Inanspruchnahme der Existenzgr&uuml;ndungsf&ouml;rderprogramme geschaffen werden sollen. Die Vorgehensweise sei von Anfang an geplant gewesen, die Teilschritte seien in einem engen zeitlichen Zusammenhang verwirklicht worden. Gegen einen Gesamtplan spreche auch nicht die von den Beteiligten gew&uuml;nschte zeitliche Abfolge. Es sei dem Gesamtplan vielmehr gerade immanent, die einzelnen Teilschritte f&uuml;r die steuerliche Behandlung zusammenzuziehen und als einheitlichen Schritt zu beurteilen. Vorliegend f&uuml;hre das gesamtplanerische Handeln deshalb dazu, dass die einzelnen Teilschritte steuerrechtlich nicht isoliert, sondern in saldierender Betrachtung &#8211;als einheitlicher &Uuml;bertragungsvorgang&#8211; zu w&uuml;rdigen seien. Hieraus ergebe sich auch, dass die GmbH-Anteile entgegen der Auffassung des FG bis zu ihrer &Uuml;bertragung zum Betriebsverm&ouml;gen des E geh&ouml;rt h&auml;tten. Die Anwendung der Gesamtplangrunds&auml;tze &#8211;und damit die W&uuml;rdigung der Teilschritte als einheitlichen Vorgang&#8211; schlie&szlig;e auch nicht aus, die Zuzahlung in die Kapitalr&uuml;cklage der GmbH als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten anzuerkennen, da die Anteils&uuml;bertragung zivilrechtlich der Einzahlung nachgefolgt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im Hinblick auf die teilweise R&uuml;ckschenkung des Kaufpreises liege weder ein Scheingesch&auml;ft noch ein Gestaltungsmissbrauch vor. Die Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke und Gesch&auml;ftsanteile sei vielmehr entsprechend der Vereinbarungen steuerlich anzuerkennen, so dass insbesondere eine entgeltliche &#8211;verlustrealisierende&#8211; Gesch&auml;ftsanteils&uuml;bertragung gegeben sei. Ein Scheingesch&auml;ft liege schon deshalb nicht vor, weil die Beteiligten die Vertr&auml;ge gewollt h&auml;tten und dementsprechend Eigentum &uuml;bergegangen sei. Es sei aber auch kein Gestaltungsmissbrauch gegeben, weil es nicht um die &quot;Vermeidung einer wirtschaftlichen Belastung&quot; gegangen sei. Insbesondere gehe es vorliegend um die Betrachtung des Ver&auml;u&szlig;erers, bei dem durch die teilweise R&uuml;ckschenkung des Kaufpreises kein Aufwand r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Auch die BFH-Rechtsprechung habe anerkannt, dass ein Steuerpflichtiger im Rahmen einer Betriebsaufgabe einzelne nicht ver&auml;u&szlig;erte Wirtschaftsg&uuml;ter in seinem Restbetriebsverm&ouml;gen halten k&ouml;nne und sie nicht zwingend ins Privatverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hren m&uuml;sse, so dass es trotz der &Uuml;bertragung des wirtschaftlichen Eigentums an den GmbH-Anteilen nicht zu einer &quot;Zwangsprivatisierung&quot; dieser Anteile gekommen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Selbst bei Annahme einer Betriebsaufgabe sei der Aufgabegewinn nach den Grunds&auml;tzen der sog. Einheitstheorie zu ermitteln, da die Betriebsaufgabe gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG als Betriebsver&auml;u&szlig;erung gelte. Zudem handele es sich bei der Vermietung der Grundst&uuml;cke um einen Teilbetrieb, so dass auch deswegen bei deren teilentgeltlicher Ver&auml;u&szlig;erung die sog. Einheitstheorie anzuwenden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG ist im Streitfall zu Unrecht von einer einheitlichen Betriebs&uuml;bertragung i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStDV ausgegangen; die Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke hat vielmehr zur Beendigung der bestehenden Betriebsaufspaltung und damit zu einer tarifbeg&uuml;nstigten Betriebsaufgabe gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3, 34 EStG gef&uuml;hrt (dazu unter 1.). Die Sache ist insoweit nicht spruchreif, weil das FG &#8211;aus seiner Sicht zu Recht&#8211; keine Feststellungen zur H&ouml;he der in den Grundst&uuml;cken ruhenden stillen Reserven getroffen hat (dazu unter 2.). Die sich anschlie&szlig;ende Gesch&auml;ftsanteils&uuml;bertragung erfolgte unentgeltlich, so dass kein Ver&auml;u&szlig;erungsverlust gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 EStG entstehen konnte (dazu unter&nbsp;3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung hat zur Beendigung der bestehenden Betriebsaufspaltung und damit zu einer nach &sect;&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3, 34 EStG beg&uuml;nstigten Betriebsaufgabe gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zutreffend gehen die Beteiligten davon aus, dass die Verpachtung der im Alleineigentum des E stehenden Grundst&uuml;cke an die von ihm beherrschte GmbH im Rahmen einer Betriebsaufspaltung gewerblicher Natur war. Die entsprechenden Voraussetzungen (hierzu allgemein z.B. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Januar 1989 IV&nbsp;R&nbsp;151\/86, BFHE 156, 138, BStBl II 1989, 455; Schmidt\/ Wacker, EStG, 32.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;808&nbsp;ff., m.w.N.) in Gestalt personeller und sachlicher Verflechtung zwischen dem Besitzunternehmen und der Betriebsgesellschaft, waren im Streitjahr bis zum 15.&nbsp;Dezember 1997 gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Liegen die Voraussetzungen einer personellen und sachlichen Verflechtung vor, ist die Vermietung oder Verpachtung keine Verm&ouml;gensverwaltung, sondern eine gewerbliche Bet&auml;tigung. Zum Einzelunternehmen des E geh&ouml;rten sowohl die der GmbH zur Nutzung &uuml;berlassenen Grundst&uuml;cke als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen als auch die ihm als Besitzunternehmer geh&ouml;renden Anteile an der Betriebskapitalgesellschaft (vgl. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;September 1999 III&nbsp;R&nbsp;47\/98, BFHE 190, 315, BStBl II 2000, 255, unter II.1.; vom 21.&nbsp;Juni 2001 III&nbsp;R&nbsp;27\/98, BFHE 196, 59, BStBl II 2002, 537, unter II.A.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Entfallen die Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung, f&uuml;hrt dies nach der Rechtsprechung des BFH regelm&auml;&szlig;ig zur Betriebsaufgabe (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG) und damit zur Versteuerung der in den Wirtschaftsg&uuml;tern des Betriebsverm&ouml;gens enthaltenen stillen Reserven (z.B. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;August 1993 XI&nbsp;R&nbsp;6\/93, BFHE 172, 91, BStBl II 1994, 23, m.w.N.). Zu einer Betriebsaufgabe durch Beendigung der Betriebsaufspaltung kommt es bspw., wenn s&auml;mtliche vom Besitzunternehmen an die Betriebsgesellschaft verpachteten Wirtschaftsg&uuml;ter ver&auml;u&szlig;ert und infolgedessen fortan keine wesentlichen Betriebsgrundlagen mehr &uuml;berlassen werden. Das bisherige Betriebsverm&ouml;gen wird dann, soweit es sich noch im Eigentum des Besitzunternehmers befindet, aus rechtlichen Gr&uuml;nden zu Privatverm&ouml;gen. Letzteres gilt entgegen einer noch im Streitjahr &#8211;unter Berufung auf das BFH-Urteil vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1959 I&nbsp;205\/57&nbsp;U (BFHE 69, 72, BStBl III 1959, 289)&#8211; in der Literatur vertretenen Ansicht (z.B. Brandm&uuml;ller, Die Betriebsaufspaltung nach Handels- und Steuerrecht, 7.&nbsp;Aufl., Teil&nbsp;G 26 u. 55; zum damaligen Meinungsstand vgl. Patt, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 1997, 807) auch f&uuml;r die Anteile an der Betriebskapitalgesellschaft (so nunmehr fast allg. Meinung: vgl. Senatsentscheidung vom 22.&nbsp;September 1999 X&nbsp;B&nbsp;47\/99, BFH\/NV 2000, 559; Schmidt\/ Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;865; Gluth in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;15 EStG Rz 838; Bl&uuml;mich\/Bode, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;647; Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 12.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;115; Bitz in Littmann\/Bitz\/ Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;420; Patt, DStR 1997, 807; a.A. S&ouml;ffing\/Micker, Die Betriebsaufspaltung, 5.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;1669).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze f&uuml;hrte die Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung des wirtschaftlichen Eigentums (vgl. hierzu Senatsurteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2005 X&nbsp;R&nbsp;2\/02, BFH\/NV 2005, 1292) mit dem &Uuml;bergang von Besitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten am 15.&nbsp;Dezember 1997 zur Beendigung der Betriebsaufspaltung und damit zur Betriebsaufgabe (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG). Von diesem Zeitpunkt an wurden von E keine wesentlichen Betriebsgrundlagen mehr an die GmbH &uuml;berlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Gesch&auml;ftsanteile an der GmbH blieben entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin nicht bereits deshalb Betriebsverm&ouml;gen, weil E neben der Verpachtung der Grundst&uuml;cke auch ansonsten gewerblich t&auml;tig war. Denn das FG hat f&uuml;r den Senat bindend festgestellt (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), dass die Werbe- und Marketingt&auml;tigkeit des E sp&auml;testens mit der &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke beendet gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch die beabsichtigte &Uuml;bertragung der Anteile nur wenige Tage nach dem &Uuml;bergang des wirtschaftlichen Eigentums an den Grundst&uuml;cken f&uuml;hrte nicht zu ihrer fortbestehenden Verhaftung als Betriebsverm&ouml;gen. Zwar hat der IV.&nbsp;Senat des BFH in der Entscheidung vom 20.&nbsp;Januar 2005 IV&nbsp;R&nbsp;14\/03 (BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395) &#8211;wie von der Kl&auml;gerin geltend gemacht&#8211; Ver&auml;u&szlig;erungen in einem Zeitraum von bis zu 19&nbsp;Monaten als einen &#8211;f&uuml;r eine Betriebsaufgabe erforderlichen&#8211; einheitlichen Vorgang angesehen. In dem der Entscheidung in BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395 zugrunde liegenden Sachverhalt wurden bei gegebener Betriebsaufspaltung die der Betriebsgesellschaft &uuml;berlassenen Grundst&uuml;cke indes &#8211;anders als im Streitfall&#8211; nach und nach ver&auml;u&szlig;ert. Bis zur Ver&auml;u&szlig;erung des letzten Grundst&uuml;cks bestand dort die Betriebsaufspaltung deshalb fort. Demgegen&uuml;ber war die Betriebsaufspaltung im Streitfall &#8211;wie vorstehend ausgef&uuml;hrt&#8211; mit der Ver&auml;u&szlig;erung aller Grundst&uuml;cke en bloc am 15.&nbsp;Dezember 1997 beendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin waren die GmbH-Anteile schlie&szlig;lich nicht unter dem Aspekt des &quot;Restbetriebsverm&ouml;gens&quot; weiter ertragsteuerlich verhaftet. Die von ihr angef&uuml;hrte BFH-Rechtsprechung ist zu anderen Konstellationen ergangen und daher nicht einschl&auml;gig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Urteile vom 14.&nbsp;Februar 1978 VIII&nbsp;R&nbsp;158\/73 (BFHE 124, 447, BStBl II 1979, 99), vom 4.&nbsp;April 1989 X&nbsp;R&nbsp;49\/87 (BFHE 156, 214, BStBl II 1989, 606) und vom 30.&nbsp;Januar 2002 X&nbsp;R&nbsp;56\/99 (BFHE 197, 535, BStBl II 2002, 387) betreffen das weitere rechtliche Schicksal eines Gesch&auml;fts- oder Firmenwerts im Anschluss an eine Betriebsaufgabe und sind deshalb ohne Bedeutung f&uuml;r den Streitfall. In diesen Entscheidungen wird ma&szlig;geblich darauf abgestellt, dass ein Gesch&auml;fts- oder Firmenwert nicht &quot;privatisierbar&quot;, au&szlig;erhalb eines Betriebsverm&ouml;gens also nicht denkbar sei. Dies ist bei einer GmbH-Beteiligung &#8211;wie &sect;&nbsp;17 EStG deutlich zeigt&#8211; ersichtlich anders.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im BFH-Urteil vom 1.&nbsp;August 2007 XI&nbsp;R&nbsp;47\/06 (BFHE 218, 509, BStBl II 2008, 106) ist zwar vom &quot;Restbetriebsverm&ouml;gen&quot; die Rede. Dort ging es indes um einen Steuerberater, der seinen Mandantenstamm im Wesentlichen ver&auml;u&szlig;erte und einige wenige Mandate zur&uuml;ckbehielt, seine Kanzlei also &#8211;wenn auch in einem erheblich verkleinerten Umfang&#8211; fortf&uuml;hrte. Die Verwendung des Begriffs des &quot;Restbetriebsverm&ouml;gens&quot; diente dort letztlich dazu, die Bildung einer Ansparabschreibung nicht allein deshalb auszuschlie&szlig;en, weil der Steuerpflichtige &quot;seinen Betrieb&quot; bereits tarifbeg&uuml;nstigt ver&auml;u&szlig;ert hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als bei den BFH-Urteilen vom 9.&nbsp;November 1999 II&nbsp;R&nbsp;45\/97 (BFH\/NV 2000, 686) und vom 4.&nbsp;Dezember 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;41\/09 (BFHE 239, 437), die einen &quot;automatischen&quot; &Uuml;bergang von Forderungen ins Privatverm&ouml;gen im Fall einer Betriebsver&auml;u&szlig;erung verneinen und insoweit eine ausdr&uuml;ckliche Entnahme fordern, lag im Streitfall eine Betriebsaufspaltung vor. Der Wegfall deren tatbestandlicher Voraussetzungen ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH eine der Konstellationen, in denen die Aufgabehandlung durch einen Rechtsvorgang ersetzt wird. Kommt es aber ausnahmsweise auch ohne Aufgabehandlung zu einer Aufgabe des Betriebs, geht alles, was nicht ver&auml;u&szlig;ert wird, in diesem besonderen Fall &quot;automatisch&quot; ins Privatverm&ouml;gen &uuml;ber.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Rechtsfolgen der Betriebsaufgabe k&ouml;nnen nicht durch die Anwendung der Grunds&auml;tze der Gesamtplanrechtsprechung des BFH verhindert werden. Zu Unrecht ist das FG im Streitfall deshalb von einer einheitlichen unentgeltlichen Betriebs&uuml;bertragung i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStDV ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den Grunds&auml;tzen der Vertragsfreiheit ist der Einzelne prinzipiell frei, sowohl &uuml;ber den Abschluss als auch &uuml;ber die inhaltliche Gestaltung schuldrechtlicher Vertr&auml;ge eigenverantwortlich zu entscheiden (vgl. Palandt\/Ellenberger, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 72.&nbsp;Aufl., Einf vor &sect;&nbsp;145 Rz&nbsp;7). Demgem&auml;&szlig; ist auch &#8211;bis zur Grenze missbr&auml;uchlicher Gestaltungen (&sect;&nbsp;42 AO)&#8211; die vertragliche Einigung von Angeh&ouml;rigen dar&uuml;ber, mehrere Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde nicht insgesamt teilentgeltlich zu &uuml;bertragen, sondern sie zum Teil zu fremd&uuml;blichen Bedingungen zu ver&auml;u&szlig;ern, zum anderen Teil hingegen zu verschenken, ertragsteuerrechtlich zu respektieren (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Dezember 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;21\/00, BFHE 194, 97, BStBl II 2003, 194). Ebenso obliegt es der Entscheidung des Steuerpflichtigen, eine betriebliche Einheit insgesamt oder die jeweiligen Wirtschaftsg&uuml;ter einzeln zu &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein Gesamtplan im Sinne der Rechtsprechung des BFH ist regelm&auml;&szlig;ig dadurch gekennzeichnet, dass ein einheitlicher wirtschaftlicher Sachverhalt aufgrund eines vorherigen, zielgerichteten Plans &quot;k&uuml;nstlich&quot; zerlegt wird und den einzelnen Teilakten dabei nur insoweit Bedeutung zukommt, als sie die Erreichung des Endzustandes f&ouml;rdern (Senatsurteil vom 9.&nbsp;November 2011 X&nbsp;R&nbsp;60\/09, BFHE 236, 29, BStBl II 2012, 638, unter II.2.d&nbsp;aa, m.w.N.). Dementsprechend ist ein Gesamtplan zu verneinen, wenn wirtschaftliche Gr&uuml;nde f&uuml;r die einzelnen Teilschritte vorliegen und es dem Steuerpflichtigen gerade auf die Konsequenzen dieser Teilschritte ankommt; die Teilschritte haben insoweit eine eigenst&auml;ndige Funktion (Senatsurteil in BFHE 236, 29, BStBl II 2012, 638, m.w.N.). Der Gesamtplan ist somit von dem &quot;Plan in Einzelakten&quot; zu unterscheiden. Letzterer ist auch dann kein Gesamtplan, wenn die Einzelakte auf einem vorab erstellten Konzept beruhen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall handelt es sich um einen solchen &quot;Plan in Einzelakten&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) E hat sich bewusst gegen die &Uuml;bertragung seines Betriebs als Ganzes und vielmehr f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern &#8211;zun&auml;chst der drei Grundst&uuml;cke und nachfolgend der Gesch&auml;ftsanteile&#8211; entschieden. Ausweislich des zugrunde liegenden Konzepts sollten die durch die Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung realisierten stillen Reserven mit dem Verlust aus der Anteils&uuml;bertragung kompensiert werden. Entsprechend drang der Berater auf die strikte Einhaltung der Reihenfolge der einzelnen Schritte im Rahmen des aufgestellten Zeitplans.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die vorherige Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke und die sich daran anschlie&szlig;ende Verwendung des Verkaufserl&ouml;ses als Kapitaleinlage in die GmbH waren unverzichtbare Teilschritte mit eigenst&auml;ndiger Funktion. Denn es kam den Vertragsparteien auf das wirtschaftliche Ergebnis der Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung und die Nutzung des Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;ses gerade an. Die Verwendung des Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;ses (teils als Zuf&uuml;hrung in die Kapitalr&uuml;cklage der GmbH mit der Folge nachtr&auml;glicher Anschaffungskosten der Beteiligung, teils als R&uuml;ckschenkung an die Erwerber, um diesen die f&uuml;r die weiteren Schritte erforderlichen finanziellen Mittel zu verschaffen) war ausdr&uuml;cklich ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Allein der Umstand, dass die Einzelwirtschaftsg&uuml;ter in unmittelbarer zeitlicher N&auml;he zueinander &uuml;bertragen wurden, f&uuml;hrt noch nicht zu der vom FG angenommenen &#8211;und von der Kl&auml;gerin im Nachhinein gew&uuml;nschten&#8211; Verklammerung zu einem einheitlich zu w&uuml;rdigenden Geschehen. Die Rechtsfigur des Gesamtplans erlaubt nicht, einen tats&auml;chlichen Plan in Einzelakten aus lediglich steuerlichen Gr&uuml;nden als Gesamtplan zu erfassen. Vielmehr ist der regelm&auml;&szlig;ige Anwendungsbereich der Gesamtplanrechtsprechung dadurch gekennzeichnet, dass zu pr&uuml;fen ist, ob eine steuerliche Verg&uuml;nstigung zu versagen ist, wenn zwar formal deren Voraussetzungen erf&uuml;llt sind, dies aber nur durch k&uuml;nstliche, n&auml;mlich rein steuerlich motivierte Aufspaltung in Einzelakte erreicht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Dies gilt insbesondere auch im Anwendungsbereich der &sect;&sect;&nbsp;16, 34 EStG. Die Gesamtplanrechtsprechung dient hier ausschlie&szlig;lich der Verwirklichung des Zwecks der Tarifbeg&uuml;nstigung nach &sect;&sect;&nbsp;16, 34 EStG, n&auml;mlich die zusammengeballte Realisierung der w&auml;hrend vieler Jahre entstandenen stillen Reserven nicht dem progressiven Einkommensteuertarif zu unterwerfen (BFH-Urteil in BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395, unter 3.b). Dementsprechend wird aufgrund der Gesamtplanrechtsprechung die Anwendung der Tarifbeg&uuml;nstigung nach &sect;&sect;&nbsp;16, 34 EStG versagt, wenn es deshalb nicht zu der zusammengeballten Realisierung kommt, weil kurz vor einer Ver&auml;u&szlig;erung oder Aufgabe des Betriebs wesentliche Betriebsgrundlagen ohne Aufdeckung der in ihnen ruhenden stillen Reserven &uuml;bertragen werden (BFH-Urteil in BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395). Umgekehrt ist es hingegen nach diesem Urteil f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Tarifbeg&uuml;nstigung unsch&auml;dlich, wenn zwar auf der Grundlage eines Gesamtplans eine wesentliche Betriebsgrundlage zu Buchwerten in einen anderen Teilbetrieb &uuml;berf&uuml;hrt, die darin enthaltenen stillen Reserven aber infolge des Gesamtplans gleichwohl in zeitlichem Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe des anderen Teilbetriebs realisiert werden. Die Gesamtplanrechtsprechung f&uuml;hrt nach dem vorstehend genannten BFH-Urteil aber nicht dazu, dass die stillen Reserven der zuvor aus dem Teilbetrieb herausgel&ouml;sten wesentlichen Betriebsgrundlage in die Tarifbeg&uuml;nstigung einbezogen werden. Insoweit bleibt es vielmehr bei dem tats&auml;chlich verwirklichten Sachverhalt der Realisierung eines laufenden Gewinns (vgl. BFH-Urteil in BFHE 209, 95, BStBl II 2005, 395, unter 3.b). Die im Bereich der &sect;&sect;&nbsp;16, 34 EStG vorzunehmende &quot;Gesamtbetrachtung&quot; f&uuml;hrt mithin von vornherein nicht zu der von dem FG vorgenommenen &quot;saldierenden Betrachtung&quot; der Einzelakte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die von der Vorinstanz festgestellten Tatsachen erlauben keinen sicheren Schluss, ob die Ermittlung des Aufgabegewinns durch das FA zutreffend ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Aufgabegewinn ist nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 i.V.m. Abs.&nbsp;2 EStG zu ermitteln. Hiernach ist zun&auml;chst die Summe der Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;se der im Rahmen der Betriebsaufgabe ver&auml;u&szlig;erten Wirtschaftsg&uuml;ter sowie der gemeine Wert der nicht ver&auml;u&szlig;erten, in das Privatverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hrten Wirtschaftsg&uuml;ter zu ermitteln; dieser Betrag ist dem Buchwert des Betriebsverm&ouml;gens im Zeitpunkt der Betriebsaufgabe gegen&uuml;berzustellen. Der Unterschied zwischen diesen Werten &#8211;abz&uuml;glich etwaiger Aufgabe- und Ver&auml;u&szlig;erungskosten&#8211; ergibt den Aufgabegewinn (z.B. BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Februar 1990 III&nbsp;R&nbsp;173\/86, BFHE 159, 505, BStBl II 1990, 497; vom 10.&nbsp;September 1991 VIII&nbsp;R&nbsp;26\/87, BFH\/NV 1992, 232).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Werden im Rahmen der Aufgabe des Betriebs einzelne Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211;wie im Streitfall die drei Grundst&uuml;cke&#8211; teilentgeltlich ver&auml;u&szlig;ert, so f&uuml;hrt dieser Vorgang insoweit zu einer vollst&auml;ndigen Realisierung der stillen Reserven: Soweit der Erwerber eine Gegenleistung erbracht hat, sind die stillen Reserven durch Ver&auml;u&szlig;erung und im &Uuml;brigen durch Entnahme (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG) aufgedeckt worden (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Oktober 1991 VIII&nbsp;R&nbsp;51\/84, BFHE 166, 431, BStBl II 1992, 512, unter III.; BFH-Beschluss vom 4.&nbsp;April 2006 IV&nbsp;B&nbsp;12\/05, BFH\/NV 2006, 1460; siehe auch den Vorlagebeschluss vom 10.&nbsp;April 2013 I&nbsp;R&nbsp;80\/12, BFHE 241, 483, Rz&nbsp;22; Rapp in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;76 a.E.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Anders als die Kl&auml;gerin meint, kann die sog. Einheitstheorie bei einer &quot;teilentgeltlichen Betriebsaufgabe&quot;, wie sie im Streitfall gegeben ist, keine Anwendung finden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die sog. Einheitstheorie ist f&uuml;r die teilentgeltliche (Teil-)Betriebsver&auml;u&szlig;erung entwickelt worden, um den Normenwiderstreit zwischen &sect;&nbsp;16 EStG und &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStDV (jetzt &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG) aufzul&ouml;sen, da diese prinzipiell in den Anwendungsbereich beider Vorschriften f&auml;llt (vgl. hierzu auch BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juli 1986 IV&nbsp;R&nbsp;12\/81, BFHE 147, 63, BStBl II 1986, 811, und vom 18.&nbsp;September 2013 X&nbsp;R&nbsp;42\/10, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, BFH\/NV 2013, 2006). Sie wird damit gerechtfertigt, dass bei der Ver&auml;u&szlig;erung eines Betriebs oder einer betrieblichen Untereinheit alle wesentlichen Betriebsgrundlagen an einen Erwerber &uuml;bertragen werden und die betriebliche Einheit erhalten bleibt. Die steuerliche Verstrickung der stillen Reserven ist gesichert, da in F&auml;llen der teilentgeltlichen Ver&auml;u&szlig;erung eines Betriebs oder Teilbetriebs anerkannt ist, dass die sog. Einheitstheorie nicht nur f&uuml;r den Ver&auml;u&szlig;erer, sondern auch f&uuml;r den Erwerber gilt (Schmidt\/ Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;39, m.w.N.). Infolgedessen bleiben die aufgrund der Anwendung der sog. Einheitstheorie teilweise nicht realisierten stillen Reserven &#8211;wenn auch bei einem anderen Steuerpflichtigen&#8211; steuerverstrickt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Diese l&uuml;ckenlose steuerliche Verstrickung der stillen Reserven kann die sog. Einheitstheorie demgegen&uuml;ber im Falle einer teilentgeltlichen Betriebsaufgabe nicht gew&auml;hrleisten. Folge einer Betriebsaufgabe ist die Beendigung der Zusammenfassung aller wesentlichen Betriebsgrundlagen als einheitlicher Betrieb. Die einzelnen Wirtschaftsg&uuml;ter gehen entweder ins Privatverm&ouml;gen des Betriebsinhabers &uuml;ber oder werden an einen Erwerber ver&auml;u&szlig;ert, der diese Wirtschaftsg&uuml;ter privat oder betrieblich nutzt. Bei einer m&ouml;glichen Anwendung der sog. Einheitstheorie ist nicht in jedem Falle sichergestellt, dass die bei einer teilentgeltlichen Betriebsaufgabe insoweit (noch) nicht aufgedeckten stillen Reserven bei einem sp&auml;teren Erwerber nachzuversteuern w&auml;ren: W&uuml;rden z.B. im Zuge einer Betriebsaufgabe Grundst&uuml;cke teilentgeltlich auf einen Erwerber &uuml;bertragen, der diese privat nutzt, m&uuml;sste weder der Ver&auml;u&szlig;erer s&auml;mtliche stillen Reserven versteuern noch k&auml;me es &#8211;vorbehaltlich des &sect;&nbsp;23 EStG&#8211; zu einer Nachversteuerung bei dem privaten Erwerber.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Der fehlenden Anwendbarkeit der sog. Einheitstheorie im Falle einer unentgeltlichen Betriebsaufgabe steht nicht entgegen, dass die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung deren Anwendbarkeit bei einer teilentgeltlichen (Teil-)Betriebsver&auml;u&szlig;erung auf den Wortlaut des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG gest&uuml;tzt hat und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG die Aufgabe eines Gewerbebetriebs auch als Ver&auml;u&szlig;erung gilt. Grund ist, dass &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG bei einer Betriebsaufgabe nicht zum Tragen kommt, soweit &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 EStG &#8211;wie in den S&auml;tzen&nbsp;6 bis 8&#8211; eigenst&auml;ndige Regelungen enth&auml;lt, wie der Aufgabegewinn zu berechnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die teilentgeltliche Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung f&uuml;hrt auch nicht als teilentgeltliche Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung zur Anwendung der Einheitstheorie. Dabei kann der Senat offenlassen, ob die Grundst&uuml;cksvermietung &uuml;berhaupt einen Teilbetrieb darstellte (hierzu vgl. z.B. Senatsurteil vom 4.&nbsp;Juli 2007 X&nbsp;R&nbsp;49\/06, BFHE 218, 316, BStBl II 2007, 772). Eine Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung h&auml;tte indes vorausgesetzt, dass die &#8211;die Gewerblichkeit erst begr&uuml;ndenden&#8211; GmbH-Anteile zusammen mit den Grundst&uuml;cken ver&auml;u&szlig;ert worden w&auml;ren (vgl. Senatsurteile in BFHE 218, 316, BStBl II 2007, 772, und vom 4.&nbsp;Juli 2007 X&nbsp;R&nbsp;44\/03, BFH\/NV 2007, 2093).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dem stehen die BFH-Urteile vom 21.&nbsp;Juni 2012 IV&nbsp;R&nbsp;1\/08 (BFHE 237, 503) und vom 19.&nbsp;September 2012 IV&nbsp;R&nbsp;11\/12 (BFHE 239, 76) nicht entgegen, da sie zu spezifischen Fragestellungen bei der teilentgeltlichen &Uuml;bertragung von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern im Rahmen (fortbestehender) Mitunternehmerschaften ergangen sind. Hiermit ist der vorliegende Fall einer teilentgeltlichen &Uuml;bertragung von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern im Rahmen einer Betriebsaufgabe nicht vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im Streitfall ist die &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke bereits deshalb nur teilentgeltlich, weil der von den Parteien formal vereinbarte Kaufpreis von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM aufgrund der von Anfang an geplanten teilweisen R&uuml;ckschenkung im Ergebnis mit 2,4&nbsp;Mio.&nbsp;DM anzusetzen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">aa) Anschaffungskosten eines Erwerbers als Gegenst&uuml;ck zum Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s des Ver&auml;u&szlig;erers setzen Aufwendungen voraus, die tats&auml;chlich eine Ver&auml;nderung der Rechtslage bewirkt haben und nicht der privaten Lebensf&uuml;hrung zuzuordnen sind (vgl. Senatsurteil vom 22. April 1998 X R 163\/94, BFH\/NV 1999, 24). Nach Sinn und Zweck des steuerrechtlichen Begriffs der Anschaffungskosten ist weniger auf die formalen Erkl&auml;rungen als auf den mit ihnen bewirkten wirtschaftlichen Sachverhalt abzustellen (z.B. BFH-Urteil vom 13. Oktober 1993 X R 86\/89, BFHE 174, 45, BStBl II 1994, 451). Dies gilt insbesondere dann, wenn die formalen Erkl&auml;rungen ein B&uuml;ndel von Willenserkl&auml;rungen sind, die auf ganz oder teilweise einander widersprechende&nbsp;&nbsp;&nbsp;gegenl&auml;ufige&nbsp;&nbsp;&nbsp;Rechtsfolgen abzielen und sich insoweit in ihrer Wirkung aufheben (vgl. Senatsurteile in BFHE 174, 45, BStBl II 1994, 451; vom 16. M&auml;rz 1988 X R 27\/86, BFHE 153, 46, BStBl II 1988, 629&nbsp;&nbsp;&nbsp;zu &sect; 42 AO&nbsp;&nbsp;). Deshalb liegen beispielsweise keine Anschaffungskosten&nbsp;&nbsp;&nbsp;und korrespondierend kein Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s&nbsp;&nbsp;&nbsp;vor, wenn<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Ver&auml;u&szlig;erer aus privaten Gr&uuml;nden auf die Entrichtung des Entgelts verzichtet hat (BFH-Urteile in BFHE 174, 45, BStBl II 1994, 451; vom 20. Dezember 1990 XI R 4\/86, BFH\/NV 1991, 384; vom 30. Januar 1991 XI R 6\/84, BFH\/NV 1991, 453),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">eine Geldzahlung wieder an den Berechtigten zur&uuml;ckflie&szlig;t (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 1991 XI&nbsp;R&nbsp;5\/85, BFH\/NV 1992, 24),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">bei Abschluss eines Grundst&uuml;ckskaufvertrages zwischen Angeh&ouml;rigen zugleich die (R&uuml;ck )Schenkung des Kaufpreises vereinbart ist (BFH-Urteil vom 27. Oktober 2005 IX R 76\/03, BFHE 212, 360, BStBl II 2006, 359).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Vor diesem Hintergrund ist die W&uuml;rdigung des FG, aufgrund der von vornherein geplanten R&uuml;ckschenkungen sei letztlich nur ein Ver&auml;u&szlig;erungspreis in H&ouml;he von 2,4&nbsp;Mio.&nbsp;DM anzusetzen, revisionsrechtlich im Ergebnis nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Es ist unstreitig, dass die teilweise R&uuml;ckschenkung an die S&ouml;hne des f&uuml;r die Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung formal vereinbarten Kaufpreises von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM von vornherein feststand, weil diese die zur&uuml;ckgeschenkten Mittel zur Abl&ouml;sung der Zwischenkredite sowie f&uuml;r Investitionen in die GmbH ben&ouml;tigten, sich den f&uuml;r den Grundbesitz vereinbarten Kaufpreis von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM also letztlich gar nicht &quot;leisten&quot; konnten. Tats&auml;chlich sind dem Plan entsprechend noch am Tag der Kaufpreiszahlung 306.000&nbsp;DM an J und 294.000&nbsp;DM an M zur&uuml;ckgeflossen. Nach den nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und den Senat deshalb wiederum bindenden Feststellungen (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) w&auml;re es auch ohne die vereinbarten R&uuml;ckschenkungen m&ouml;glich gewesen, die gef&ouml;rderten Darlehen zu erhalten. Sonstige wirtschaftlich oder anderweitig beachtliche nichtsteuerliche Gr&uuml;nde f&uuml;r die von den Beteiligten gew&auml;hlte Gestaltung des Hin- und Her&uuml;berweisens sind nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin ist der Grundst&uuml;ckskaufvertrag nicht bereits deshalb in der vereinbarten Form der steuerrechtlichen Beurteilung zugrunde zu legen, weil die Beteiligten den &Uuml;bergang des zivilrechtlichen und wirtschaftlichen Eigentums wollten. Dieser Wille steht nicht in Frage. Fraglich ist allein der Wille der Beteiligten, welchen Betrag J und M f&uuml;r den Erwerb aufwenden sollten. Insoweit erachtet der Senat die W&uuml;rdigung des FG, bei der gebotenen Gesamtschau des Grundst&uuml;ckskaufvertrags und der R&uuml;ckschenkungen liege nur in H&ouml;he des bei E verbliebenen und von ihm sodann verwendeten Betrags von 2,4&nbsp;Mio.&nbsp;DM ein Kaufpreis vor, nicht nur als m&ouml;glich &#8211;was f&uuml;r die Bindung des Revisionsgerichts bereits ausreichen w&uuml;rde&#8211;, sondern als zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Fehl geht der Einwand der Kl&auml;gerin, vorliegend gehe es allein um die Beurteilung des Ver&auml;u&szlig;erers, bei dem keine mit einem Aufwand verbundene wirtschaftliche Belastung r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht worden sei. Anschaffungskosten auf der einen Seite und Ver&auml;u&szlig;erungspreis auf der anderen Seite entsprechen sich. Insoweit kann es nicht zu einer unterschiedlichen Beurteilung kommen. Entscheidend ist allein, was der Erwerber aufwendet und was dementsprechend beim Ver&auml;u&szlig;erer &quot;ankommt&quot; bzw. verbleibt. In Zusammenhang mit der Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung war dies im Streitfall nicht der formal vereinbarte Kaufpreis von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM, sondern lediglich der Betrag von 2,4&nbsp;Mio.&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Senat kann nicht beurteilen, ob der von E, J und M vereinbarte Kaufpreis in H&ouml;he von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM der Berechnung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns zugrunde gelegt werden kann. Hierzu hat das FG &#8211;aus seiner Sicht zu Recht&#8211; bislang keine Feststellungen getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH sind Vertr&auml;ge zwischen nahen Angeh&ouml;rigen ertragsteuerrechtlich nur ma&szlig;geblich, wenn die Vereinbarungen zivilrechtlich wirksam, klar und eindeutig sind, ihre Gestaltung dem zwischen Fremden &Uuml;blichen entspricht und sie auch tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrt werden (Senatsurteil in BFHE 236, 29, BStBl II 2012, 638, m.w.N.). Entscheidend ist die Gesamtheit der objektiven Gegebenheiten. Dabei kann einzelnen dieser Punkte je nach Lage des Falles unterschiedliche Bedeutung zukommen. Dementsprechend schlie&szlig;t nicht jede Abweichung vom &Uuml;blichen notwendigerweise die steuerrechtliche Anerkennung des Vertragsverh&auml;ltnisses aus (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7.&nbsp;November 1995&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;802\/90, BStBl II 1996, 34). Allerdings sind an den Nachweis, dass es sich um ein ernsthaftes Vertragsverh&auml;ltnis handelt, um so strengere Ma&szlig;st&auml;be anzulegen, je mehr die Umst&auml;nde auf eine private Veranlassung deuten (z.B. BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Mai 1996 IX&nbsp;R&nbsp;69\/94, BFHE 180, 377, BStBl II 1997, 196).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls obliegt grunds&auml;tzlich dem FG als Tatsacheninstanz (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 1996 X&nbsp;R&nbsp;155\/94, BFH\/NV 1997, 182, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ergibt die &Uuml;berpr&uuml;fung der getroffenen Vereinbarungen die Angemessenheit von Leistung und Gegenleistung, so ist darin im Allgemeinen auch bei nahestehenden Personen ein Indiz f&uuml;r die Abw&auml;gung der Leistungen nach kaufm&auml;nnischen Gesichtspunkten zu erblicken, sofern nicht besondere Umst&auml;nde vorliegen, die eine solche Annahme ausschlie&szlig;en (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Oktober 1978 VIII&nbsp;R&nbsp;172\/75, BFHE 126, 282, BStBl II 1979, 135). Stehen Leistung und Gegenleistung nach objektiven Kriterien in einem erkennbaren Missverh&auml;ltnis, spricht bei Vertr&auml;gen unter nahen Angeh&ouml;rigen eine Vermutung f&uuml;r die Teilentgeltlichkeit des Rechtsgesch&auml;fts (vgl. BFH-Urteil vom 7.&nbsp;M&auml;rz 1995 VIII&nbsp;R&nbsp;29\/93, BFHE 178, 116, BStBl II 1995, 693, unter II.2.b). Andererseits ist es &#8211;auch f&uuml;r die Annahme eines voll entgeltlichen Gesch&auml;fts&#8211; nicht erforderlich, dass Leistung und Gegenleistung gleichwertig sind. Eine ann&auml;hernde &Uuml;bereinstimmung der Wertverh&auml;ltnisse gen&uuml;gt, wenn sich die Vertragsbeteiligten subjektiv vom Gedanken des entgeltlichen Leistungsaustausches leiten lie&szlig;en (BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;Mai 2005 VIII&nbsp;B&nbsp;67\/96, BFH\/NV 2005, 2178, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im zweiten Rechtsgang wird das FG deshalb zu pr&uuml;fen haben, ob der vereinbarte Kaufpreis von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM eine wie unter fremden Dritten nach kaufm&auml;nnischen Gesichtspunkten abgewogene Gegenleistung darstellt und deshalb &#8211;wenn er denn tats&auml;chlich in voller H&ouml;he entrichtet worden w&auml;re&#8211; anzusetzen w&auml;re. Dabei wird das FG insbesondere der Frage nachzugehen haben, ob der Ansatz der 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM letztlich aus dem bestehenden Finanzierungsbedarf zur Sanierung der GmbH und den Finanzierungsm&ouml;glichkeiten der S&ouml;hne resultierte oder aber ob tats&auml;chlich Gr&uuml;nde vorlagen, die auch gegen&uuml;ber einem fremden K&auml;ufer zu einem Abweichen von dem Verkehrswert, der in dem von den Parteien im November 1996 eingeholten Gutachten ermittelt wurde, gef&uuml;hrt h&auml;tte. Kommt das FG zu dem Schluss, der von den Parteien formal vereinbarte Kaufpreis in H&ouml;he von 3&nbsp;Mio.&nbsp;DM w&auml;re auch unter fremden Dritten angemessen gewesen, so ist dieser f&uuml;r die Ermittlung des Aufgabegewinns anzusetzen. Andernfalls bestimmen sich die aufgedeckten stillen Reserven unter Heranziehung der kaufm&auml;nnisch ermittelten tats&auml;chlichen Werte der Grundst&uuml;cke (gemeiner Wert, &sect;&nbsp;9 des Bewertungsgesetzes &#8211; hierzu vgl. z.B. BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Februar 2001 III&nbsp;R&nbsp;20\/99, BFHE 195, 166, BStBl II 2003, 635; vom 1.&nbsp;April 1998 X&nbsp;R&nbsp;150\/95, BFHE 186, 70, BStBl II 1998, 569).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die im Anschluss an die Betriebsaufgabe vorgenommene Gesch&auml;ftsanteils&uuml;bertragung war unentgeltlich und konnte daher weder zu einer Gewinnrealisierung nach &sect;&nbsp;17 EStG noch zu einem einkommensteuerrechtlich relevanten Verlust f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Da die GmbH-Anteile mit Wegfall der Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung am 15.&nbsp;Dezember 1997 zwangsl&auml;ufig Privatverm&ouml;gen des E geworden waren, beurteilt sich die am 29.&nbsp;Dezember 1997 vorgenommene Anteils&uuml;bertragung nach &sect;&nbsp;17 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Zuf&uuml;hrung des Betrags in H&ouml;he von 2,33&nbsp;Mio.&nbsp;DM in die Kapitalr&uuml;cklage der GmbH f&uuml;hrte als verdeckte Einlage zwar zu nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten des E auf seine Beteiligung (vgl. hierzu Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect;&nbsp;17 Rz&nbsp;164). &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG setzt indes eine Ver&auml;u&szlig;erung voraus, d.h. eine &Uuml;bertragung von Anteilen gegen Entgelt (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Juli 1988 I&nbsp;R&nbsp;147\/83, BFHE 155, 52, BStBl II 1989, 271). Eine &Uuml;bertragung von Anteilen ohne jede Gegenleistung ist keine Ver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG (vgl. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Juli 1980 IV&nbsp;R&nbsp;15\/76, BFHE 131, 329, BStBl II 1981, 11, und vom 21.&nbsp;Oktober 1999 I&nbsp;R&nbsp;43,&nbsp;44\/98, BFHE 190, 377, BStBl II 2000, 424).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bei dem Gesch&auml;ftsanteils&uuml;bertragungsvertrag kann nicht von einem entgeltlichen &#8211;oder wenigstens teilentgeltlichen&#8211; Vorgang ausgegangen werden, da der gesamte formal vereinbarte Kaufpreis &#8211;wie von den Parteien von Anfang an geplant&#8211; noch am Tag der Zahlung an die S&ouml;hne in voller H&ouml;he zur&uuml;ckgeflossen ist. Wirtschaftlich betrachtet ist dies als ein einheitlicher Vorgang anzusehen, so dass die formal als Kaufpreiszahlung bezeichnete, nur als kurzfristig gewollte Verm&ouml;gensverschiebung neutralisiert wird. Insoweit wird auf die Ausf&uuml;hrungen unter II.2.c verwiesen. Zu der beabsichtigten (weiteren) Verlustrealisation konnte es infolge der voll unentgeltlichen &Uuml;bertragung deshalb nicht kommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist nach alledem unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.10.2013, X R 14\/11 Zwangsweise Beendigung einer Betriebsaufspaltung &#8211; teilentgeltliche und unentgeltliche &Uuml;bertragung von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern an nahe Angeh&ouml;rige aufgrund eines vorab erstellten Konzepts Leits&auml;tze 1. Die Gesamtplanrechtsprechung des BFH findet keine Anwendung, wenn sich der Steuerpflichtige bewusst f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Wirtschaftsg&uuml;tern in Einzelakten entscheidet und sich diese Schritte zur Erreichung des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-14-11-zwangsweise-beendigung-einer-betriebsaufspaltung-teilentgeltliche-und-unentgeltliche-uebertragung-von-einzelwirtschaftsguetern-an-nahe-angehoerige-aufgrund-eines-vorab-erstellten-konzepts\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;14\/11 &#8211; Zwangsweise Beendigung einer Betriebsaufspaltung &#8211; teilentgeltliche und unentgeltliche &Uuml;bertragung von Einzelwirtschaftsg&uuml;tern an nahe Angeh&ouml;rige aufgrund eines vorab erstellten Konzepts<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61652\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}