{"id":61656,"date":"2014-02-16T14:37:32","date_gmt":"2014-02-16T12:37:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61656"},"modified":"2014-02-16T14:37:32","modified_gmt":"2014-02-16T12:37:32","slug":"iii-r-23-13-abzweigung-von-kindergeld-an-grundsicherungstraeger-bei-einem-teilstationaer-untergebrachten-behinderten-kind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-23-13-abzweigung-von-kindergeld-an-grundsicherungstraeger-bei-einem-teilstationaer-untergebrachten-behinderten-kind\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;23\/13 &#8211; Abzweigung von Kindergeld an Grundsicherungstr&auml;ger bei einem teilstation&auml;r untergebrachten behinderten Kind"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.10.2013, III R 23\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Abzweigung von Kindergeld an Grundsicherungstr&auml;ger bei einem teilstation&auml;r untergebrachten behinderten Kind<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ist ein teilstation&auml;r in einer Behindertenwerkstatt untergebrachtes behindertes Kind in den Haushalt des Kindergeldberechtigten aufgenommen, scheidet eine im Rahmen der Entscheidung &uuml;ber die Abzweigung (&sect; 74 Abs. 1 S&auml;tze 1, 3 und 4 EStG) angestellte tats&auml;chliche Vermutung, wonach die Unterhaltsleistungen des Kindergeldberechtigten den in &sect; 66 Abs. 1 EStG vorgesehenen Kindergeldsatz bereits dann erreichen bzw. &uuml;berschreiten, wenn der Kindergeldberechtigte selbst nicht von Sozialleistungen lebt, aus.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Im Rahmen der Ermessensentscheidung &uuml;ber die Abzweigung sind die von dem Kindergeldberechtigten tats&auml;chlich erbrachten Unterhaltsaufwendungen (z.B. Gew&auml;hrung einer Unterkunft, Kosten f&uuml;r die behinderungsbedingte Begleitung) zu ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Enth&auml;lt ein Bescheid &uuml;ber die Ablehnung einer Abzweigung keine Bestimmung &uuml;ber das Ende seines Regelungszeitraums, dann trifft er nur eine Regelung bis zur Bekanntgabe der letzten Verwaltungsentscheidung, d.h. bis zur Bekanntgabe des Ablehnungsbescheides oder einer nachfolgenden Einspruchsentscheidung, wenn in dieser &uuml;ber die Abzweigung sachlich entschieden wurde.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist die Mutter einer am 3.&nbsp;August 1977 geborenen Tochter (T). T ist schwerbehindert. Der Grad der Behinderung betr&auml;gt 100, im Schwerbehindertenausweis sind die Merkzeichen &quot;B&quot;, &quot;G&quot; und &quot;H&quot; eingetragen. Sie lebt im Haushalt ihrer Eltern und besucht tags&uuml;ber eine Werkstatt f&uuml;r behinderte Menschen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>T erh&auml;lt von dem Beigeladenen und Revisionskl&auml;ger (Beigeladener) monatliche Grundsicherungsleistungen in H&ouml;he von 71,29&nbsp;EUR. Die daneben von T bezogene Erwerbsminderungsrente wird voll, ihr Einkommen aus der T&auml;tigkeit in der Behindertenwerkstatt unter Ber&uuml;cksichtigung von Abzugsbetr&auml;gen auf den vom Grundsicherungstr&auml;ger ermittelten Bedarf angerechnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2010 beantragte der Beigeladene bei der Beklagten und Revisionsbeklagten (Familienkasse), das gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin f&uuml;r T festgesetzte Kindergeld an ihn abzuzweigen. Die Familienkasse stellte daraufhin die Auszahlung des Kindergeldes an die Kl&auml;gerin ab April 2010 ein. Nachdem sie von der Kl&auml;gerin erbrachte monatliche Unterhaltsaufwendungen in H&ouml;he von 125,07&nbsp;EUR ermittelt hatte, zweigte sie mit Bescheid vom 29.&nbsp;Juni 2010 einen Betrag von 130,22&nbsp;EUR (= 184&nbsp;EUR .\/. 125,07&nbsp;EUR + 71,29&nbsp;EUR) an den Beigeladenen ab. Auf den hiergegen von der Kl&auml;gerin eingereichten Einspruch reduzierte die Familienkasse mit Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;Oktober 2011 den monatlichen Abzweigungsbetrag auf den Betrag der erbrachten Grundsicherungsleistungen (71,29&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die dagegen gerichtete Klage insoweit als unzul&auml;ssig ab, als die Kl&auml;gerin das ihr von der Familienkasse bereits zuerkannte Kindergeld begehrte. Im &Uuml;brigen gab es der Klage statt und hob den Abzweigungsbescheid in Gestalt der Einspruchsentscheidung auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner hiergegen gerichteten Revision r&uuml;gt der Beigeladene die Verletzung materiellen und formellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beigeladene beantragt sinngem&auml;&szlig;, das angefochtene Urteil insoweit aufzuheben, als das FG die Klage als begr&uuml;ndet angesehen hat, und den Rechtsstreit insoweit zur Entscheidung unter Beachtung der Rechtsauffassung des Bundesfinanzhofs (BFH) an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse hat keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten sind mit einer Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung einverstanden (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211; i.V.m. &sect;&nbsp;121 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Familienkasse &#8230; der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ist aufgrund eines Organisationsaktes (Beschluss des Vorstands der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Nr.&nbsp;21\/2013 vom 18.&nbsp;April 2013 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;11 des Finanzverwaltungsgesetzes, Amtliche Nachrichten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Ausgabe Mai 2013, S.&nbsp;6&nbsp;ff., Nr.&nbsp;1 der Anlage&nbsp;2) im Wege des gesetzlichen Parteiwechsels in die Beteiligtenstellung der Agentur f&uuml;r Arbeit &#8230; &#8211;Familienkasse&#8211; eingetreten (s. dazu BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2011 V&nbsp;B&nbsp;17\/10, BFH\/NV 2011, 1105, unter II.A.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die Familienkasse das Kindergeld f&uuml;r T nicht an den Beigeladenen abzweigen durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu Unrecht wendet sich der Beigeladene dagegen, dass das angegriffene Urteil keine Berechnungsgrundlagen hinsichtlich der von der Kl&auml;gerin im Jahr 2012 erbrachten Unterhaltsaufwendungen enthalte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die angegriffene Abzweigungsentscheidung trifft eine Regelung nur hinsichtlich des Abzweigungsbegehrens f&uuml;r das Kindergeld ab April 2010 bis November 2011. Der Beginn des Regelungszeitraums ergibt sich aus dem Bescheid vom 29.&nbsp;Juni 2010 und der Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;Oktober 2011. Der Regelungszeitraum endet mit der am 1.&nbsp;November 2011 erfolgten Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;Oktober 2011 (&sect;&sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1, 108 Abs.&nbsp;3 der Abgabenordnung; BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Oktober 2003 IX&nbsp;R&nbsp;68\/98, BFHE 203, 26, BStBl II 2003, 898). Die Ausf&uuml;hrungen des Senats zum Regelungsumfang von Bescheiden &uuml;ber die Ablehnung oder Aufhebung von Kindergeldfestsetzungen, zum Verfahrensgegenstand eines hiergegen gerichteten finanzgerichtlichen Verfahrens und zur Klagebefugnis i.S. des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO (Senatsurteil vom 22.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;R&nbsp;41\/07, BFHE 236, 144, BStBl II 2012, 681, m.w.N.) gelten insoweit entsprechend f&uuml;r Bescheide &uuml;ber die Ablehnung der Abzweigung. Denn &uuml;ber die zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht bekannten zuk&uuml;nftigen Tatsachengrundlagen f&uuml;r eine Abzweigungsentscheidung konnte die Familienkasse noch keine Regelung treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Ergebnis zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass eine Abzweigung im Streitzeitraum April 2010 bis November 2011 ausschied.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze 1, 3 und 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) kann das f&uuml;r ein Kind festgesetzte Kindergeld u.a. an die Stelle ausgezahlt werden, die dem Kind Unterhalt gew&auml;hrt, wenn der Kindergeldberechtigte ihm gegen&uuml;ber seiner gesetzlichen Unterhaltspflicht nicht nachkommt, mangels Leistungsf&auml;higkeit nicht unterhaltspflichtig ist oder nur Unterhalt in H&ouml;he eines Betrags zu leisten braucht, der geringer ist als das f&uuml;r die Auszahlung in Betracht kommende Kindergeld.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat nicht im Einzelnen festgestellt, ob einer dieser F&auml;lle vorlag, in denen eine Abzweigung grunds&auml;tzlich in Betracht kommt. Dies kann jedoch dahingestellt bleiben, wenn auf der Ebene der Ermessensaus&uuml;bung eine Abzweigung deshalb ausgeschlossen ist, weil eine Ermessensreduzierung auf Null vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch wenn dem Beigeladenen darin zuzustimmen ist, dass sich der angegriffenen Entscheidung nicht entnehmen l&auml;sst, wie das FG die der Kl&auml;gerin f&uuml;r T entstandenen Unterhaltsaufwendungen im Einzelnen berechnet hat, ist das FG im Ergebnis zu Recht davon ausgegangen, dass ein Ermessensfehler der Familienkasse ausscheidet, da allein die Ablehnung der Abzweigung ermessensgerecht war (sog. Ermessensreduzierung auf Null).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des Senats sind bei der Aus&uuml;bung des Ermessens, ob und in welcher H&ouml;he das Kindergeld an den &#8211;dem Kind anstelle des Kindergeldberechtigten Unterhalt gew&auml;hrenden&#8211; Sozialleistungstr&auml;ger abzuzweigen ist, auch geringe Unterhaltsleistungen der Eltern zu ber&uuml;cksichtigen. Zu Recht weist der Beigeladene darauf hin, dass dabei nur die den Eltern im Zusammenhang mit der Betreuung und dem Umgang mit dem Kind tats&auml;chlich entstandenen und glaubhaft gemachten Aufwendungen anzusetzen sind, nicht hingegen fiktive Kosten (Senatsurteil vom 9.&nbsp;Februar 2009 III&nbsp;R&nbsp;37\/07, BFHE 224, 290, BStBl II 2009, 928). Sind die Leistungen mindestens so hoch wie das Kindergeld, wird eine Abzweigung nicht als ermessensgerecht angesehen (Senatsurteil vom 23.&nbsp;Februar 2006 III&nbsp;R&nbsp;65\/04, BFHE 212, 481, BStBl II 2008, 753, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Indessen scheidet die vom FG aufgestellte tats&auml;chliche Vermutung, wonach die Unterhaltsleistungen des Kindergeldberechtigten den in &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 EStG vorgesehenen Kindergeldsatz bereits dann erreichen bzw. &uuml;berschreiten, wenn der Kindergeldberechtigte das Kind in seinen Haushalt aufgenommen hat und selbst nicht von Sozialleistungen lebt, jedenfalls bei behinderten Kindern aus. Denn die Frage, ob der Kindergeldberechtigte gegen&uuml;ber seinem behinderten Kind solche Unterhaltsleistungen erbringt, h&auml;ngt von einer Vielzahl von Faktoren ab (z.B.: H&ouml;he der dem Kind gew&auml;hrten Grundsicherungsleistungen; H&ouml;he der dem Kind gew&auml;hrten Rentenleistungen; eigene Eink&uuml;nfte des Kindes; eigenes bedarfsdeckendes Verm&ouml;gen des Kindes, z.B. Wohnung, PKW etc.), die sich aufgrund ihrer im Einzelfall gegebenen Unterschiedlichkeit einer Verallgemeinerung in Form einer (widerleglichen) Vermutung eines bestimmten Geschehensablaufs entziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus den vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen ergibt sich jedoch, dass die Kl&auml;gerin tats&auml;chlich Unterhaltsaufwendungen in H&ouml;he des monatlichen Kindergeldbetrages get&auml;tigt hat. Diese Unterhaltsaufwendungen wurden auch nicht durch entsprechende Grundsicherungsleistungen vollst&auml;ndig abgedeckt (vgl. hierzu Senatsurteil vom 17.&nbsp;Dezember 2008 III&nbsp;R&nbsp;6\/07, BFHE 224, 228, BStBl II 2009, 926).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Unterhaltsgew&auml;hrung erfolgte zum einen durch die Zurverf&uuml;gungstellung einer Unterkunft. T war nicht vollstation&auml;r untergebracht, sondern befand sich nur tags&uuml;ber in der Behindertenwerkstatt. &Uuml;ber Nacht und an den freien Tagen war T in den Haushalt der Kl&auml;gerin aufgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beigeladene hat im Rahmen der Berechnung der Grundsicherungsleistungen nach dem vom FG in Bezug genommenen Leistungsbescheid (Bl.&nbsp;116&nbsp;f. der Kindergeldakte) die Kosten der im Wohneigentum der Kindergeldberechtigten stehenden Unterkunft nur mit einer sog. &quot;Hauslast&quot; in H&ouml;he von 53,51&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt. Dies tr&auml;gt dem Umstand Rechnung, dass nach &sect;&nbsp;29 Abs.&nbsp;1 des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch &#8211;SGB XII&#8211; (in der bis zum Jahr 2010 geltenden Fassung) bzw. nach &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 SGB XII (in der im Jahr 2011 geltenden Fassung) Leistungen f&uuml;r die Unterkunft nur in H&ouml;he der tats&auml;chlichen Aufwendungen erbracht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber ist f&uuml;r die im Rahmen des &sect;&nbsp;74 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze 1 und 3 EStG zu beantwortende Frage, welche Unterhaltsleistungen der Kindergeldberechtigte erbracht hat, auch bei einer unentgeltlich zur Verf&uuml;gung gestellten Unterkunft der tats&auml;chliche Wert der Sachleistung ma&szlig;geblich. Hierbei handelt es sich nicht um fiktive Aufwendungen im Sinne des Senatsurteils in BFHE 224, 290, BStBl II 2009, 928, sondern um tats&auml;chlich entstandene Aufwendungen in Form von Sachleistungen. Diese sind, sofern sie sich &#8211;wie im vorliegenden Fall&#8211; nicht anhand konkreter Aufwendungen (z.B. anteilige Miete) ermitteln lassen, zu sch&auml;tzen. Insofern hat der Senat aus Gr&uuml;nden der Vereinfachung keine Bedenken, f&uuml;r die Frage der Bewertung der T &uuml;berlassenen Unterkunft auf die Verordnung &uuml;ber die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt (Sozialversicherungsentgeltverordnung &#8211;SvEV&#8211;) in der jeweils geltenden Fassung zur&uuml;ckzugreifen. Der Wert einer als Sachbezug zur Verf&uuml;gung gestellten Unterkunft wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 SvEV auf monatlich 204&nbsp;EUR (Veranlagungszeitraum 2010) bzw. 206&nbsp;EUR (Veranlagungszeitraum 2011) festgelegt. Anzurechnen sind hierauf die der T &uuml;ber die Grundsicherung gew&auml;hrten Leistungen f&uuml;r Unterkunft, da diese in den &quot;gemeinsamen Topf&quot; flie&szlig;en, aus dem die Familie ihren Unterhalt bestreitet. Danach ergeben sich eigene zus&auml;tzliche Unterhaltsleistungen der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 150,49&nbsp;EUR pro Monat im Jahr 2010 bzw. 152,49&nbsp;EUR im Jahr 2011.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Dar&uuml;ber hinaus hat die Kl&auml;gerin einen durch die Grundsicherungsleistungen nicht erfassten behinderungsbedingten Mehrbedarf der T gedeckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solcher Mehrbedarf ergibt sich daraus, dass f&uuml;r T im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen &quot;H&quot; eingetragen ist. Das Merkzeichen &quot;H&quot; wird Personen gew&auml;hrt, die hilflos sind, wovon auszugehen ist, wenn sie f&uuml;r eine Reihe von h&auml;ufig und regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrenden Verrichtungen zur Sicherung ihrer pers&ouml;nlichen Existenz im Ablauf eines jeden Tages fremder Hilfe dauernd bed&uuml;rfen (vgl. &sect;&nbsp;33b Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 EStG). Dass in diesem Fall von erheblichem zus&auml;tzlichem Mehraufwand auszugehen ist, ergibt sich zum einen aus dem entsprechend auf 3.700&nbsp;EUR erh&ouml;hten Behindertenpauschbetrag des &sect;&nbsp;33b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG und zum anderen auch aus den dann in noch gr&ouml;&szlig;erem Umfang anerkannten Fahrtkosten (vgl. H&nbsp;33.1 bis 33.4 des Amtlichen Einkommensteuer-Handbuchs 2011, Stichwort: Fahrtkosten behinderter Menschen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Ansatz dieses Mehrbedarfs steht nicht entgegen, dass T im Rahmen der Aufnahme in die Werkstatt f&uuml;r behinderte Menschen Eingliederungshilfeleistungen erh&auml;lt. Denn diese Leistungen decken den insgesamt bestehenden behinderungsbedingten Mehrbedarf nicht in vollem Umfang ab. Insoweit hat der Senat bereits entschieden, dass zur Ermittlung des Mehrbedarfs im Fall einer teilstation&auml;ren Unterbringung zwar nicht zus&auml;tzlich zu den Leistungen der Eingliederungshilfe f&uuml;r die Werkstattunterbringung der Behinderten-Pauschbetrag nach &sect;&nbsp;33b Abs.&nbsp;3 EStG angesetzt werden kann (Senatsurteil vom 9.&nbsp;Februar 2012 III&nbsp;R&nbsp;53\/10, BFHE 236, 417, m.w.N.). Gleichwohl hat der Senat anerkannt, dass zus&auml;tzlich zu den Aufwendungen f&uuml;r die teilstation&auml;re Unterbringung ein weiterer behinderungsbedingter Mehrbedarf anf&auml;llt, da offensichtlich ist, dass ein behindertes Kind mit dem Merkmal &quot;H&quot; w&auml;hrend des Aufenthalts in dem Haushalt, in dem es lebt, der Betreuung bedarf und nicht ohne Hilfeleistungen anderer Personen auskommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Mehrbedarf wird auch nicht unter weiterer Ber&uuml;cksichtigung der f&uuml;r T erbrachten Grundsicherungsleistungen abgedeckt. Nach dem vom FG in Bezug genommenen Leistungsbescheid (Bl.&nbsp;116&nbsp;f. der Kindergeldakte) hat der Beigeladene einen behinderungsbedingten Mehrbedarf nur nach &sect;&nbsp;30 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 SGB&nbsp;XII in H&ouml;he von 48,79&nbsp;EUR angesetzt. Eine derartige Leistung deckt jedoch nur den Mehrbedarf ab, der einer voll erwerbsgeminderten Person mit dem Merkzeichen &quot;G&quot; im Hinblick darauf gew&auml;hrt wird, dass sie in ihrer Bewegungsf&auml;higkeit im Stra&szlig;enverkehr erheblich beeintr&auml;chtigt ist, nicht den zus&auml;tzlichen Mehrbedarf einer Person, der das Merkzeichen &quot;H&quot; gew&auml;hrt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die H&ouml;he dieses zus&auml;tzlichen behinderungsbedingten Mehrbedarfs ist grunds&auml;tzlich im Einzelnen zu ermitteln bzw. &#8211;soweit dies nicht m&ouml;glich ist&#8211; zu sch&auml;tzen. Im Hinblick auf die von der Kl&auml;gerin in diesem Zusammenhang in der &#8211;vom FG in Bezug genommenen&#8211; Erkl&auml;rung zu den Unterhaltsaufwendungen geltend gemachten tats&auml;chlichen Ausgaben (insbesondere Kosten f&uuml;r Begleitfahrten zum Arzt und zu Therapiema&szlig;nahmen sowie f&uuml;r behinderungsbedingte Aufwendungen bei Freizeit- und Urlaubsunternehmungen) ist jedenfalls von einem monatlichen Mehraufwand von nicht weniger als 50&nbsp;EUR auszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Danach ergibt sich, dass die Kl&auml;gerin bereits unter Ber&uuml;cksichtigung der Positionen Unterkunft und behinderungsbedingter Mehrbedarf aufgrund des Merkzeichens &quot;H&quot; mit 200,49&nbsp;EUR (in 2010) bzw. 202,49&nbsp;EUR (in 2011) Unterhaltsleistungen erbracht hat, die das monatliche Kindergeld in H&ouml;he von 184&nbsp;EUR &uuml;berschreiten. Dahingestellt bleiben kann deshalb, ob der Kl&auml;gerin daneben weitere Unterhaltsaufwendungen f&uuml;r T entstanden sind. Eine Abzweigung scheidet daher nach den o.g. Rechtsgrunds&auml;tzen aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit der Beigeladene mangelhafte Sachverhaltsaufkl&auml;rung (&sect;&nbsp;76 FGO) geltend macht und dies als Verfahrensr&uuml;ge zu verstehen sein sollte, hat diese R&uuml;ge schon deshalb keinen Erfolg, weil der Beigeladene nicht vorgetragen hat, dass er die Verletzung dieser Verfahrensvorschrift in der Vorinstanz ger&uuml;gt hat oder dass diese R&uuml;ge nicht m&ouml;glich war (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;120 Rz&nbsp;67, m.w.N.). Denn die Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect;&nbsp;76 FGO z&auml;hlt zu den verzichtbaren M&auml;ngeln (vgl. Gr&auml;ber\/Stapperfend, a.a.O., &sect;&nbsp;76 Rz&nbsp;33; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;101, jeweils m.w.N.). Wird ein Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht mit der Begr&uuml;ndung ger&uuml;gt, das FG h&auml;tte auch ohne entsprechenden Beweisantritt von Amts wegen den Sachverhalt weiter aufkl&auml;ren m&uuml;ssen, w&auml;re ebenfalls vorzutragen gewesen, dass dieser Mangel in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG ger&uuml;gt worden ist (vgl. auch Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;120 Rz&nbsp;70). Hieran fehlt es.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.10.2013, III R 23\/13 Abzweigung von Kindergeld an Grundsicherungstr&auml;ger bei einem teilstation&auml;r untergebrachten behinderten Kind Leits&auml;tze 1. Ist ein teilstation&auml;r in einer Behindertenwerkstatt untergebrachtes behindertes Kind in den Haushalt des Kindergeldberechtigten aufgenommen, scheidet eine im Rahmen der Entscheidung &uuml;ber die Abzweigung (&sect; 74 Abs. 1 S&auml;tze 1, 3 und 4 EStG) angestellte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-23-13-abzweigung-von-kindergeld-an-grundsicherungstraeger-bei-einem-teilstationaer-untergebrachten-behinderten-kind\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;23\/13 &#8211; Abzweigung von Kindergeld an Grundsicherungstr&auml;ger bei einem teilstation&auml;r untergebrachten behinderten Kind<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61656","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61656\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}