{"id":61688,"date":"2014-02-16T14:37:13","date_gmt":"2014-02-16T12:37:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61688"},"modified":"2014-02-16T14:37:13","modified_gmt":"2014-02-16T12:37:13","slug":"xi-r-2-11-aufteilung-des-vorsteuerabzugs-bei-einem-land-und-forstwirt-mit-durchschnittssatzbesteuerung-und-seiner-organgesellschaft-mit-regelbesteuerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-2-11-aufteilung-des-vorsteuerabzugs-bei-einem-land-und-forstwirt-mit-durchschnittssatzbesteuerung-und-seiner-organgesellschaft-mit-regelbesteuerung\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;2\/11 &#8211; Aufteilung des Vorsteuerabzugs bei einem Land- und Forstwirt mit Durchschnittssatzbesteuerung und seiner Organgesellschaft mit Regelbesteuerung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.11.2013, XI R 2\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufteilung des Vorsteuerabzugs bei einem Land- und Forstwirt mit Durchschnittssatzbesteuerung und seiner Organgesellschaft mit Regelbesteuerung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Land- und Forstwirt, der einen &#8211;der Vorsteuerpauschalierung unterliegenden&#8211; landwirtschaftlichen Schweinezuchtbetrieb und daneben als Organtr&auml;ger einen &#8211;der Regelbesteuerung unterliegenden&#8211; gewerblichen Schweinemastbetrieb unterh&auml;lt, muss die einzelnen bezogenen Eingangsleistungen und damit die entsprechenden Vorsteuerbetr&auml;ge in die abziehbaren und die im Rahmen der Vorsteuerpauschalierung ber&uuml;cksichtigten aufteilen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. F&uuml;r die dem Prinzip der wirtschaftlichen Zurechnung entsprechende Zuordnung kommt es nicht darauf an, in welchem Unternehmensteil die bezogenen Eingangsleistungen tats&auml;chlich verwendet werden, sondern allein darauf, ob der Unternehmer mit den bezogenen Eingangsleistungen der Durchschnittssatzbesteuerung oder der Regelbesteuerung unterliegende Ums&auml;tze ausf&uuml;hrt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) begehrt die Ber&uuml;cksichtigung weiterer Vorsteuerbetr&auml;ge im Rahmen seines gewerblichen Schweinemastbetriebs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist seit dem 1.&nbsp;M&auml;rz 2002 Eigent&uuml;mer eines 25,5&nbsp;ha gro&szlig;en land- und forstwirtschaftlichen Betriebs, mit dem er auch 41&nbsp;ha Pachtfl&auml;chen bewirtschaftet. 14,5&nbsp;ha werden mit Industriekartoffeln und 51&nbsp;ha mit Getreide bestellt, im &Uuml;brigen handelt es sich um Gr&uuml;nland und Stilllegungsfl&auml;chen. Im Rahmen seines landwirtschaftlichen Betriebs setzte der Kl&auml;ger ca. 160&nbsp;Zuchtsauen zur Zeugung von Ferkeln\/L&auml;ufern bis zu einem Lebendgewicht von 25&nbsp;kg ein, die zum Teil (2003\/2004 ca.&nbsp;2&nbsp;000&nbsp;Tiere) im landwirtschaftlichen Betrieb gem&auml;stet und an Schlachtbetriebe ver&auml;u&szlig;ert wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Oktober 2002 &uuml;bernahm der Kl&auml;ger nach dem Tod seines Vaters dessen gewerblichen Schweinemastbetrieb und f&uuml;hrte diesen als Einzelunternehmer bis zum 14.&nbsp;April 2003 fort. Ab Mai 2003 verkaufte er einen Teil der Jungtiere (ca. 1&nbsp;200&nbsp;L&auml;ufer) an die am 7.&nbsp;April 2003 gegr&uuml;ndete &#8230; GmbH (GmbH) zur anschlie&szlig;enden Weitermast. Alleiniger Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH war der Kl&auml;ger. Gegenstand des Unternehmens war die gewerbliche Schweinemast sowie der An- und Verkauf von Schweinen. Die zur Mast bestimmten Jungtiere wurden ausschlie&szlig;lich vom landwirtschaftlichen Betrieb des Kl&auml;gers erworben. Die GmbH verf&uuml;gte &uuml;ber keine eigenen landwirtschaftlichen Fl&auml;chen, die eine hinreichende eigene Futtergrundlage f&uuml;r die Schweinemast begr&uuml;nden w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ums&auml;tze aus dem landwirtschaftlichen Schweinezuchtbetrieb versteuerte der Kl&auml;ger nach den Vorschriften &uuml;ber die Besteuerung nach Durchschnittss&auml;tzen f&uuml;r land- und forstwirtschaftliche Betriebe gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 des Umsatzsteuergesetzes in der in den Streitjahren 2003 und 2004 geltenden Fassungen (UStG); diejenigen aus dem Betrieb der gewerblichen Schweinemast (zun&auml;chst als Einzelunternehmer, dann auch der GmbH) versteuerte er nach den allgemeinen Vorschriften des UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Jahre 2003 und 2004 (Streitjahre) gaben der Kl&auml;ger und die GmbH getrennte Umsatzsteuererkl&auml;rungen ab, denen der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zun&auml;chst folgte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Infolge einer f&uuml;r die Jahre 2001 bis 2003 durchgef&uuml;hrten Betriebspr&uuml;fung gelangte der Pr&uuml;fer zu der Auffassung, dass zwischen dem Kl&auml;ger und der GmbH eine umsatzsteuerrechtliche Organschaft vorliege. Die Leistungen zwischen dem Kl&auml;ger als Organtr&auml;ger und der GmbH als Organgesellschaft seien als unternehmensinterne Vorg&auml;nge nicht steuerbar. Die Besteuerungsgrundlagen der GmbH seien dem Kl&auml;ger zuzurechnen und erg&auml;ben sich aus den von der GmbH eingereichten Umsatzsteuererkl&auml;rungen. Die Vorsteuern der GmbH seien um die Betr&auml;ge zu mindern, welche aus Lieferungen des landwirtschaftlichen Betriebs des Kl&auml;gers geltend gemacht worden seien. Ein &uuml;ber den erkl&auml;rten Vorsteuerabzug hinausgehender Abzug von Vorsteuern aus den Aufzuchtkosten f&uuml;r die Jungtiere, die vom Kl&auml;ger im Rahmen seines landwirtschaftlichen Betriebs mit den angeschafften Zuchtsauen gezeugt und von der GmbH weiter gem&auml;stet werden, komme nicht in Betracht. Die vorsteuerbelasteten Aufwendungen der Aufzucht der Jungtiere betr&auml;fen ausschlie&szlig;lich den Unternehmensbereich &quot;Landwirtschaft&quot; des Kl&auml;gers, der nach &sect;&nbsp;24 UStG besteuert werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA folgte der Auffassung des Betriebspr&uuml;fers und setzte mit Bescheid vom 3.&nbsp;April 2007 gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2003 auf &#8230; EUR und mit Bescheid vom 6.&nbsp;Januar 2009 f&uuml;r das Jahr 2004 auf &#8230;&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit den hiergegen eingelegten Einspr&uuml;chen begehrte der Kl&auml;ger die Ber&uuml;cksichtigung weiterer Vorsteuerbetr&auml;ge f&uuml;r die Jahre 2003 und 2004 (Streitjahre). Bei den zugrunde liegenden Eingangsleistungen handelte es sich um allgemeine Kosten f&uuml;r die Zucht der Jungtiere, n&auml;mlich um Aufwendungen f&uuml;r Viehzukauf, Futtermittel, sonstige Aufwendungen f&uuml;r Viehhaltung, Maschinen und Ger&auml;te, Unterhaltung des Geb&auml;udes, Strom, Gas und sonstigen Betriebsaufwand. Die Einspr&uuml;che blieben ohne Erfolg (Einspruchsentscheidung des FA vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2009).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die anschlie&szlig;end erhobene Klage ab. Es f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, dass dem Kl&auml;ger im Rahmen seines einheitlichen Unternehmens kein weiterer Vorsteuerabzug f&uuml;r die durch seinen landwirtschaftlichen Betrieb in der Schweinezucht entstandenen Aufwendungen zustehe, auch wenn diese wirtschaftlich der Aufzucht der Jungtiere zuzurechnen seien, die anschlie&szlig;end von der GmbH gem&auml;stet und umsatzsteuerpflichtig verkauft worden seien. Denn der Kl&auml;ger habe s&auml;mtliche der hier streitigen Aufwendungen f&uuml;r die Aufzucht der Jungtiere in seinem landwirtschaftlichen Betrieb verwendet, worauf es beim Vorsteuerabzug ma&szlig;geblich ankomme. Dass der Vorsteuerabzug bei einem &quot;Nebeneinander&quot; von Regelbesteuerung und Vorsteuerpauschalierung innerhalb eines Unternehmens davon abh&auml;nge, in welchem Unternehmensteil die bezogenen Eingangsleistungen verwendet w&uuml;rden, widerspreche nicht dem Prinzip der wirtschaftlichen Zuordnung von Vorsteuerbetr&auml;gen und entspreche dem Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;24 UStG. Die Versagung des weiteren Vorsteuerabzugs versto&szlig;e auch nicht gegen den Grundsatz der Neutralit&auml;t der Umsatzsteuer. Das Urteil des FG ist ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 932.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der hiergegen eingelegten Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts. F&uuml;r den Vorsteuerabzug i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 UStG sei entscheidend, f&uuml;r welche Ausgangsums&auml;tze die Vorsteuer anfalle. Falle Vorsteuer f&uuml;r den Bereich an, bei dem die Ausgangsums&auml;tze der Regelbesteuerung unterl&auml;gen, sei die Vorsteuer abzugsf&auml;hig (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;Februar 1987 V&nbsp;R&nbsp;71\/77, BFHE 150, 165, BStBl II 1987, 685). Sei von vornherein keine exakte Zuordnung der bezogenen Waren oder Dienstleistungen m&ouml;glich, k&ouml;nne der Unternehmer die Zuordnung auch im Wege einer sachgerechten Sch&auml;tzung vornehmen (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Juni 1987 V&nbsp;R&nbsp;121\/86, BFHE 151, 463, BStBl II 1988, 150). Bei einer sachgerechten Zuordnung komme es allein darauf an, welche Vorsteuer letztlich f&uuml;r die Jungtiere angefallen sei, die der Kl&auml;ger in seinem landwirtschaftlichen Betrieb habe zeugen lassen und die er anschlie&szlig;end an die GmbH geliefert habe. Falle die Vorsteuer f&uuml;r solche Ausgangsums&auml;tze an, die der Regelbesteuerung unterl&auml;gen, sei sie abziehbar. Falle die Vorsteuer dagegen f&uuml;r solche Vorleistungen an, mit denen letztlich Ausgangsums&auml;tze im Rahmen der Umsatzsteuerpauschalierung nach &sect;&nbsp;24 UStG ausgef&uuml;hrt w&uuml;rden, k&ouml;nne sie nicht abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auffassung des FA, dass man die Zeugung der Jungtiere dem pauschalierenden landwirtschaftlichen Betrieb zurechnen m&uuml;sse und deshalb der Vorsteuerabzug ausscheide, sei unzutreffend. Denn der Umstand, dass die Jungtiere eine andere &quot;Sache&quot; darstellten als die urspr&uuml;nglich bezogenen Leistungen, mit denen die Jungtiere gezeugt und aufgezogen worden seien, sei rechtlich unerheblich. Dies ergebe sich aus der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 8.&nbsp;Juni 1988 X&nbsp;R&nbsp;53\/81, BFH\/NV 1989, 56). Ferner sei die Auffassung der Vorinstanz, wonach der beantragte weitere Vorsteuerabzug nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 UStG ausgeschlossen sei, unrichtig, weil diese Bestimmung nur insoweit anwendbar sei, als die Ausgangsums&auml;tze der Durchschnittssatzbesteuerung unterl&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG vorgenommene Aufteilung der Vorsteuer widerspreche dem Prinzip der wirtschaftlichen Zurechnung von Vorsteuerbetr&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Entscheidung der Vorinstanz sowie die Einspruchsentscheidung vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2009 aufzuheben und die Umsatzsteuerbescheide 2003 und 2004 dahingehend zu &auml;ndern, dass weitere Vorsteuerbetr&auml;ge in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2003 und von &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2004 ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt die Vorentscheidung insbesondere auch unter Ber&uuml;cksichtigung der BFH-Rechtsprechung (Beschluss vom 11.&nbsp;Juni 2008 XI&nbsp;B&nbsp;194\/07, BFH\/NV 2008, 1548, und Urteil vom 29.&nbsp;Oktober 2008 XI&nbsp;R&nbsp;74\/07, BFHE 223, 498, BStBl II 2009, 256) f&uuml;r zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Klagestattgabe (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG hat der Kl&auml;ger einen Anspruch auf Abzug weiterer Vorsteuerbetr&auml;ge hinsichtlich der Eingangsleistungen, die zur Zeugung und Aufzucht der Jungtiere bezogen wurden, soweit diese Tiere sp&auml;ter weiter gem&auml;stet und anschlie&szlig;end steuerpflichtig ver&auml;u&szlig;ert wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zun&auml;chst zutreffend entschieden, dass der Kl&auml;ger als Unternehmer mit der Schweinezucht einen landwirtschaftlichen, der Durchschnittssatzbesteuerung i.S. von &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 UStG unterliegenden Unternehmensteil betrieben hat, und er daneben zun&auml;chst mit dem von seinem Vater &uuml;bernommenen Einzelunternehmen und anschlie&szlig;end mit der GmbH als Organgesellschaft &uuml;ber weitere Unternehmensteile verf&uuml;gte, die der Regelbesteuerung unterlagen. Das FG hat insoweit zu Recht das Vorliegen der Voraussetzungen der Organschaft i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG mit dem Kl&auml;ger als Organtr&auml;ger und der GmbH als Organgesellschaft bejaht, was im &Uuml;brigen zwischen den Beteiligten unstreitig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG wird f&uuml;r &quot;die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze&quot; vorbehaltlich der S&auml;tze&nbsp;2 bis 4 die Steuer f&uuml;r die nicht n&auml;her bezeichneten &#8211;hier einschl&auml;gigen&#8211; &quot;&uuml;brigen Ums&auml;tze&quot; auf 9&nbsp;% der Bemessungsgrundlage festgesetzt. Nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG bleiben die Befreiungen nach &sect;&nbsp;4 UStG mit Ausnahme der Nrn.&nbsp;1 bis 7 unber&uuml;hrt; &sect;&nbsp;9 UStG (Verzicht auf Steuerbefreiung) findet keine Anwendung. Die Vorsteuerbetr&auml;ge werden, soweit sie den &quot;&uuml;brigen Ums&auml;tzen&quot; zuzurechnen sind, auf 9&nbsp;% der Bemessungsgrundlage f&uuml;r diese Ums&auml;tze festgesetzt; ein weiterer Vorsteuerabzug entf&auml;llt (&sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;3 und 4 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch diese Regelungen gleichen sich mithin Steuer und Vorsteuer aus, so dass der Landwirt im Ergebnis f&uuml;r diese Ums&auml;tze keine Umsatzsteuer zu entrichten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach nunmehr st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH ist &sect;&nbsp;24 UStG richtlinienkonform auszulegen (vgl. z.B. Urteile vom 25.&nbsp;November 2004 V&nbsp;R&nbsp;8\/01, BFHE 208, 73, BStBl II 2005, 896, unter II.2.; vom 22.&nbsp;September 2005 V&nbsp;R&nbsp;28\/03, BFHE 211, 566, BStBl II 2006, 280; vom 13.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;R&nbsp;65\/09, BFHE 233, 72, BStBl II 2011, 465, Rz&nbsp;16; vom 23.&nbsp;Januar 2013 XI&nbsp;R&nbsp;27\/11, BFHE 240, 422, BStBl II 2013, 458, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) &sect;&nbsp;24 UStG &quot;beruht&quot; nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung (BTDrucks 8\/1779, 49) auf Art.&nbsp;25 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211; (seit dem 1.&nbsp;Januar 2007 Art.&nbsp;295&nbsp;ff. der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &#8211;MwStSystRL&#8211;). Der deutsche Gesetzgeber hat die unionsrechtlichen Vorgaben aber bislang lediglich dadurch &quot;umgesetzt&quot;, dass er die bei der Verabschiedung der Richtlinie 77\/388\/EWG bestehende nationale Regelung im Wesentlichen fortgef&uuml;hrt hat (vgl. hierzu im Einzelnen Klenk in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;1&nbsp;ff., 21&nbsp;ff.; Tehler in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;1&nbsp;ff., 31&nbsp;ff.; Lange in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, &sect;&nbsp;24 UStG Rz&nbsp;5&nbsp;ff., 11&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach Art.&nbsp;25 der in den Streitjahren 2003 und 2004 anwendbaren Richtlinie 77\/388\/EWG finden die in dieser Bestimmung vorgesehenen Pauschalausgleichsprozents&auml;tze lediglich auf den Preis der dort n&auml;her bezeichneten landwirtschaftlichen Erzeugnisse und landwirtschaftlichen Dienstleistungen Anwendung; die gemeinsame Pauschalregelung f&uuml;r landwirtschaftliche Erzeuger gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;25 der Richtlinie 77\/388\/EWG gilt deshalb nur f&uuml;r die dort genannten Lieferungen landwirtschaftlicher Erzeugnisse und landwirtschaftlichen Dienstleistungen. Andere Ums&auml;tze, &quot;die der pauschale Landwirt im Rahmen des landwirtschaftlichen Betriebs t&auml;tigt&quot;, unterliegen nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) der allgemeinen Regelung (vgl. f&uuml;r Verpachtungsums&auml;tze Urteil vom 15.&nbsp;Juli 2004 C-321\/02 &#8211;Harbs&#8211;, Slg. 2004, I-7101, BFH\/NV Beilage 2004, 371).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) &sect;&nbsp;24 UStG gilt zwar seinem Wortlaut nach f&uuml;r &quot;die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze&quot;. Dies ist aber in richtlinienkonformer Auslegung dahin zu verstehen, dass damit nur die Lieferungen landwirtschaftlicher Erzeugnisse und landwirtschaftlichen Dienstleistungen gemeint sind, auf die die Pauschalregelung des Art.&nbsp;25 der Richtlinie 77\/388\/EWG (seit dem 1.&nbsp;Januar 2007 Art.&nbsp;295&nbsp;ff. MwStSystRL) Anwendung findet (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 240, 422, BStBl II 2013, 458, Rz&nbsp;21, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Unternehmer kann nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuer abziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wendet ein Unternehmer f&uuml;r seine im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze die Durchschnittssatzregelung f&uuml;r pauschalierende Landwirte nach &sect;&nbsp;24 UStG an, ist nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 UStG ein weiterer Vorsteuerabzug ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vorschriften beruhen auf Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG und auf Art.&nbsp;25 Abs.&nbsp;5 Unterabs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG. Nach Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG ist der Steuerpflichtige, soweit er Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen f&uuml;r Zwecke seiner besteuerten Ums&auml;tze verwendet, befugt, die im Inland geschuldete oder entrichtete Mehrwertsteuer f&uuml;r Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen, die ihm von einem anderen Steuerpflichtigen geliefert oder erbracht werden, von der von ihm geschuldeten Steuer abzuziehen. Art.&nbsp;25 Abs.&nbsp;5 Unterabs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG sieht vor, dass die Anwendung der gemeinsamen Pauschalregelung f&uuml;r landwirtschaftliche Erzeuger jeden weiteren Vorsteuerabzug ausschlie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Falls ein Unternehmer &#8211;wie im Streitfall&#8211; einen der Vorsteuerpauschalierung unterliegenden landwirtschaftlichen Betrieb i.S. von &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 UStG und einen weiteren der Regelbesteuerung unterliegenden Gewerbebetrieb unterh&auml;lt, gelten f&uuml;r die Inanspruchnahme eines etwa begehrten &#8211;anteiligen&#8211; Vorsteuerabzugs nach der Rechtsprechung folgende Grunds&auml;tze:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Unternehmer muss die einzelnen Leistungsbez&uuml;ge je einem der beiden Unternehmensteile zuordnen und damit die entsprechenden Vorsteuerbetr&auml;ge in die nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG abziehbaren und die im Rahmen der Vorsteuerpauschalierung ber&uuml;cksichtigten aufteilen (BFH-Urteile in BFHE 150, 165, BStBl II 1987, 685, unter II.1.c; in BFHE 151, 463, BStBl II 1988, 150, unter II.2.a; in BFH\/NV 1989, 56, unter 2.b; vom 16.&nbsp;Dezember 1993 V&nbsp;R&nbsp;79\/91, BFHE 173, 265, BStBl II 1994, 339, unter II.1.a; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 1548; Abschn.&nbsp;24.7. Abs.&nbsp;3 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses). Dabei sind Innenums&auml;tze zwischen dem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb und dem gewerblichen Betrieb eines Unternehmens mangels Lieferung oder unentgeltlicher Wertabgabe nicht steuerbar (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Juli 1987 V&nbsp;R&nbsp;22\/78, BFHE 151, 204, BStBl II 1988, 83, unter 3.f).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Entscheidung des Unternehmers muss im Rahmen der Ausschlussregelung des &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 UStG dem Prinzip der wirtschaftlichen Zuordnung dahingehend entsprechen, dass die Eingangsleistungen den nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 UStG versteuerten Ums&auml;tzen oder den der Regelbesteuerung unterworfenen Ums&auml;tzen zugerechnet werden (BFH-Urteile in BFH\/NV 1989, 56, unter 2.b; in BFHE 173, 265, BStBl II 1994, 339, Leitsatz&nbsp;1, und vom 10.&nbsp;November 1994 V&nbsp;R&nbsp;87\/93, BFHE 176, 477, BStBl II 1995, 218, unter II.A.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ist bei Bezug der jeweiligen Eingangsleistung noch keine eindeutige Zuordnung m&ouml;glich, ist die Aufteilung notfalls im Wege einer Sch&auml;tzung vorzunehmen, wobei diese nach der wahrscheinlichen sp&auml;teren Verwendung der erworbenen G&uuml;ter zu erfolgen hat (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 1989, 56, unter 2.a, und in BFHE 150, 165, BStBl II 1987, 685, Leitsatz&nbsp;1). Die Besonderheit, dass die bezogenen und die schlie&szlig;lich verwerteten Sachen ggf. nicht identisch sind, rechtfertigt kein anderes Aufteilungsprinzip (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 1989, 56, unter 2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die hiernach erforderliche Zuordnungsentscheidung des Unternehmers findet regelm&auml;&szlig;ig ihren Ausdruck in der Geltendmachung des Vorsteuerabzugs; denn damit gibt der Unternehmer zu erkennen, dass ein bestimmter Leistungsbezug &#8211;ganz oder teilweise&#8211; f&uuml;r den &#8211;der Regelbesteuerung unterliegenden&#8211; gewerblichen Unternehmensbereich stattgefunden hat (vgl. BFH-Urteile in BFHE 150, 165, BStBl II 1987, 685, unter II.1.c, und in BFHE 151, 463, BStBl II 1988, 150, unter II.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Bei der &Uuml;bertragung dieser Rechtsgrunds&auml;tze auf den Streitfall ergibt sich, dass dem Kl&auml;ger als Unternehmer i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG der begehrte &#8211;anteilige&#8211; Vorsteuerabzug nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 UStG zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hat die mit Hilfe der im Tatbestand im Einzelnen aufgef&uuml;hrten Eingangsbez&uuml;ge (Anschaffung von Zuchtsauen, Tierfutter usw.) produzierten und aufgezogenen Jungtiere in der GmbH weiter gem&auml;stet und anschlie&szlig;end steuerpflichtig ver&auml;u&szlig;ert. Er hat insoweit keine gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG der Durchschnittssatzbesteuerung unterliegenden Ums&auml;tze ausgef&uuml;hrt, was aber f&uuml;r den Ausschluss des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 UStG erforderlich gewesen w&auml;re (vgl. BFH-Urteil in BFHE 151, 463, BStBl II 1988, 150, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die vom Kl&auml;ger dementsprechend vorgenommene Aufteilung der Eingangsbez&uuml;ge und Vorsteuerbetr&auml;ge gen&uuml;gt grunds&auml;tzlich den genannten Vorgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn f&uuml;r die dem Prinzip der wirtschaftlichen Zurechnung entsprechende Zuordnung kommt es entgegen der Ansicht des FG nicht darauf an, in welchem Unternehmensteil die bezogenen Eingangsleistungen tats&auml;chlich verwendet wurden, sondern allein darauf, ob der Unternehmer mit den bezogenen Eingangsleistungen der Durchschnittssatzbesteuerung nach &sect;&nbsp;24 UStG oder der Regelbesteuerung unterliegende Ums&auml;tze ausgef&uuml;hrt hat. Der Ausschluss des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 UStG (Art.&nbsp;25 Abs.&nbsp;5 Unterabs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG) ist vielmehr umsatzbezogen und nicht betriebsbezogen auszulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dies ergibt sich entsprechend dem Vorbringen des Kl&auml;gers wohl bereits aus dem Gesetzeswortlaut von &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 UStG, wonach es um die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs &quot;ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze&quot; geht. Jedenfalls l&auml;sst sich dies aus der Regelung in Art.&nbsp;25 der Richtlinie 77\/388\/EWG ableiten, die &#8211;wie dargelegt&#8211; im Rahmen der unionsrechtskonformen Auslegung des &sect;&nbsp;24 UStG zu ber&uuml;cksichtigen ist und nur die Lieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und landwirtschaftliche Dienstleistungen erfasst. &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 UStG ist damit nicht &quot;betriebsbezogen&quot;, sondern &quot;t&auml;tigkeitsbezogen&quot; bzw. &quot;umsatzbezogen&quot; anzuwenden (vgl. dazu Klenk in S&ouml;lch\/Ringleb, a.a.O., &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;11, 45, 305; Tehler in Rei&szlig;\/ Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;41&nbsp;ff.; Lange in Offerhaus\/S&ouml;hn\/ Lange, &sect;&nbsp;24 UStG Rz&nbsp;60&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese Auffassung wird auch von der Rechtsprechung und Literatur geteilt (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 1989, 56, unter 2.b; in BFHE 173, 265, BStBl II 1994, 339, Leitsatz&nbsp;1, und in BFHE 176, 477, BStBl II 1995, 218, unter II.A.1.; Klenk in S&ouml;lch\/Ringleb, a.a.O., &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;170; Lange in Offerhaus\/S&ouml;hn\/ Lange, &sect;&nbsp;24 UStG Rz&nbsp;446, 531).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Soweit der Senat im Beschluss in BFH\/NV 2008, 1548 ausgef&uuml;hrt hat, dass f&uuml;r den Vorsteuerabzug &#8211;unter Au&szlig;erachtlassung der unionsrechtlichen Vorgaben&#8211; entscheidend sei, in welchem Betrieb die bezogenen Lieferungen verwendet werden, h&auml;lt der Senat daran aus vorstehenden Gr&uuml;nden nicht fest (vgl. auch BFH-Urteile in BFH\/NV 1989, 56, unter 2.b; in BFHE 173, 265, BStBl II 1994, 339, Leitsatz&nbsp;1, und in BFHE 176, 477, BStBl II 1995, 218, unter II.A.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Vor diesem Hintergrund ist es entgegen der Auffassung des FA unerheblich, dass die angeschafften Zuchtsauen auch nach der Zeugung der sp&auml;ter im Rahmen der GmbH ver&auml;u&szlig;erten Jungtiere im landwirtschaftlichen Betriebsteil des Kl&auml;gers verblieben sind und dass das angeschaffte Futter zum Teil von den Tieren bereits im landwirtschaftlichen Betriebsteil gefressen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dem anteilig begehrten Vorsteuerabzug des Kl&auml;gers steht auch nicht entgegen, dass die im Rahmen der Eingangsbez&uuml;ge erworbenen Zuchtsauen, die Futtermittel etc. nicht identisch sind mit den sp&auml;ter im Rahmen des gewerblichen Schweinemastbetriebs bzw. sp&auml;ter der GmbH steuerpflichtig ver&auml;u&szlig;erten Mastschweinen. Denn nach der Rechtsprechung des BFH zur Abgrenzung von Eingangsbez&uuml;gen bei einem der Durchschnittssatzbesteuerung unterliegenden landwirtschaftlichen und einem der Regelbesteuerung unterworfenen anderen Unternehmensteil ist es ohne Belang, dass &#8211;wie im Streitfall&#8211; keine Identit&auml;t zwischen den bezogenen und den anschlie&szlig;end ver&auml;u&szlig;erten &quot;Sachen&quot; besteht (BFH-Urteil in BFH\/NV 1989, 56).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem Umstand, dass im Streitfall eine Organschaft zwischen dem Kl&auml;ger als Organtr&auml;ger und der GmbH als Organgesellschaft besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar weist das FA insoweit zutreffend darauf hin, dass sich der Vorsteuerabzug nach der Verwendung der Leistung bei der Organgesellschaft bestimmt, wenn der Organtr&auml;ger eine Leistung bezieht, die er an eine Organgesellschaft weitergibt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 223, 498, BStBl II 2009, 256, unter II.2.d, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FA l&auml;sst sich hieraus aber nicht im Umkehrschluss entnehmen, dass sich der Vorsteuerabzug des Organtr&auml;gers nach abweichenden Grunds&auml;tzen bestimmen w&uuml;rde, nur weil keine Identit&auml;t zwischen den Leistungsbez&uuml;gen des Organtr&auml;gers und den an die Organgesellschaft sp&auml;ter weitergereichten &quot;Leistungen&quot; vorliegt. Denn dies h&auml;tte wegen der sich daraus ergebenden Ungleichbehandlung des Vorsteuerabzugs des Organtr&auml;gers einer Organschaft im Verh&auml;ltnis zu anderen Unternehmen mit jeweils einem landwirtschaftlichen und einem gewerblichen Unternehmensteil einen unzul&auml;ssigen Versto&szlig; gegen das im Unionsrecht geltende Neutralit&auml;tsprinzip zur Folge, wonach das gemeinsame Mehrwertsteuersystem die Neutralit&auml;t hinsichtlich der steuerlichen Belastung aller wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten unabh&auml;ngig von ihrem Zweck und ihrem Ergebnis gew&auml;hrleistet, sofern diese T&auml;tigkeiten selbst der Mehrwertsteuer unterliegen (vgl. dazu z.B. EuGH-Urteil vom 29.&nbsp;November 2012 C-257\/11 &#8211;SC Gran Via Moinesti SRL&#8211;, Mehrwertsteuerrecht 2013, 33, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2013, 80, Rz&nbsp;22, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Soweit das FA im Revisionsverfahren nunmehr vortr&auml;gt, dass wegen der seines Erachtens gebotenen Anwendung der Durchschnittssatzbesteuerung nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG auf alle Ums&auml;tze des Kl&auml;gers &uuml;berhaupt kein Vorsteuerabzug aus der steuerpflichtigen Ver&auml;u&szlig;erung der Tiere in Betracht komme, stehen diesem Vorbringen schon die tats&auml;chlichen den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG entgegen, wonach der im Rahmen der Organgesellschaft des Kl&auml;gers unterhaltene Schweinemastbetrieb als gewerbliche &#8211;und nicht als landwirtschaftliche&#8211; T&auml;tigkeit zu qualifizieren ist, weil die Organgesellschaft mangels ausreichender eigener Futtergrundlage nicht s&auml;mtliche Merkmale eines landwirtschaftlichen Betriebs i.S. von &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG i.V.m. &sect;&nbsp;51 des Bewertungsgesetzes aufweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das FG ist von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen. Seine Entscheidung war daher aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Das FA hat die vom Kl&auml;ger geltend gemachten und im Einzelnen schl&uuml;ssig berechneten Vorsteuerabzugsbetr&auml;ge f&uuml;r die GmbH der H&ouml;he nach nicht bestritten. Dem Klageantrag war in vollem Umfang zu entsprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.11.2013, XI R 2\/11 Aufteilung des Vorsteuerabzugs bei einem Land- und Forstwirt mit Durchschnittssatzbesteuerung und seiner Organgesellschaft mit Regelbesteuerung Leits&auml;tze 1. Ein Land- und Forstwirt, der einen &#8211;der Vorsteuerpauschalierung unterliegenden&#8211; landwirtschaftlichen Schweinezuchtbetrieb und daneben als Organtr&auml;ger einen &#8211;der Regelbesteuerung unterliegenden&#8211; gewerblichen Schweinemastbetrieb unterh&auml;lt, muss die einzelnen bezogenen Eingangsleistungen und damit die entsprechenden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-2-11-aufteilung-des-vorsteuerabzugs-bei-einem-land-und-forstwirt-mit-durchschnittssatzbesteuerung-und-seiner-organgesellschaft-mit-regelbesteuerung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;2\/11 &#8211; Aufteilung des Vorsteuerabzugs bei einem Land- und Forstwirt mit Durchschnittssatzbesteuerung und seiner Organgesellschaft mit Regelbesteuerung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61688","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61688\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}