{"id":61701,"date":"2014-02-16T14:40:34","date_gmt":"2014-02-16T12:40:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61701"},"modified":"2014-02-16T14:40:34","modified_gmt":"2014-02-16T12:40:34","slug":"iii-b-55-12-zur-hinreichenden-deutlichkeit-divergierender-rechtssaetze-darlegung-der-klaerungsbeduerftigkeit-sog-ueberversorgung-und-arbeitsrechtliche-zulaessigkeit-der-versorgungskuerzung-uebertragun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-55-12-zur-hinreichenden-deutlichkeit-divergierender-rechtssaetze-darlegung-der-klaerungsbeduerftigkeit-sog-ueberversorgung-und-arbeitsrechtliche-zulaessigkeit-der-versorgungskuerzung-uebertragun\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;55\/12 &#8211; Zur hinreichenden Deutlichkeit divergierender Rechtss&auml;tze &#8211; Darlegung der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit &#8211; sog. &Uuml;berversorgung und arbeitsrechtliche Zul&auml;ssigkeit der Versorgungsk&uuml;rzung &#8211; &Uuml;bertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter &#8211; Beweiserhebung &#8211; Verletzung der sog. Beachtungspflicht &#8211; Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.12.2013, III B 55\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur hinreichenden Deutlichkeit divergierender Rechtss&auml;tze &#8211; Darlegung der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit &#8211; sog. &Uuml;berversorgung und arbeitsrechtliche Zul&auml;ssigkeit der Versorgungsk&uuml;rzung &#8211; &Uuml;bertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter &#8211; Beweiserhebung &#8211; Verletzung der sog. Beachtungspflicht &#8211; Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet und durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Sofern die von der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde in einer den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gen&uuml;genden Form dargelegt wurden, liegen sie jedenfalls nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht wegen der geltend gemachten Divergenz (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alt.&nbsp;2 FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Divergenz ist anzunehmen, wenn das Finanzgericht (FG) mit einem das angefochtene Urteil tragenden und entscheidungserheblichen Rechtssatz von einem eben solchen Rechtssatz einer anderen Gerichtsentscheidung abgewichen ist. Das angefochtene Urteil und die nach Ansicht des Beschwerdef&uuml;hrers davon abweichende Entscheidung m&uuml;ssen dabei dieselbe Rechtsfrage betreffen und zu gleichen oder vergleichbaren Sachverhalten ergangen sein (Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;Oktober 2011 III&nbsp;B&nbsp;56\/11, BFH\/NV 2012, 178, m.w.N.). Die voneinander abweichenden Rechtss&auml;tze m&uuml;ssen sich aus dem angefochtenen Urteil des FG und der Divergenzentscheidung unmittelbar und mit hinreichender Deutlichkeit ergeben (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2005 II&nbsp;B&nbsp;20\/04, BFH\/NV 2005, 1337; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;54).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Voraussetzungen sind im Streitfall nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung der Divergenz f&uuml;hrt die Kl&auml;gerin aus, das Urteil des FG weiche von den BFH-Urteilen vom 25.&nbsp;Oktober 1995 I&nbsp;R&nbsp;34\/95 (BFHE 179, 274, BStBl II 1996, 403) und vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2004 I&nbsp;R&nbsp;79\/03 (BFHE 206, 52, BStBl II 2004, 940) ab. W&auml;hrend der BFH &#8211;so die Kl&auml;gerin&#8211; in diesen Entscheidungen den Rechtssatz aufgestellt habe, dass bei Pr&uuml;fung der sog. &Uuml;berversorgung (75&nbsp;v.H.-Grenze) fest zugesagte Steigerungsraten von bis zu 3&nbsp;v.H. j&auml;hrlich sowohl in der Anwartschaftsphase als auch in der Rentenphase au&szlig;er Betracht blieben, habe das FG seiner Entscheidung den Rechtssatz zugrunde gelegt, dass in diese Pr&uuml;fung auch w&auml;hrend der Anwartschaftsphase fest zugesagte Steigerungsraten von bis zu 3&nbsp;v.H. j&auml;hrlich einzubeziehen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den zitierten BFH-Entscheidungen l&auml;sst sich jedoch nicht &#8211;jedenfalls nicht mit hinreichender Deutlichkeit&#8211; der Rechtssatz entnehmen, dass bei der Pr&uuml;fung, ob die zul&auml;ssige 75&nbsp;v.H.-Grenze &uuml;berschritten ist, eine fest zugesagte Anwartschaftsdynamik von bis zu 3&nbsp;v.H. j&auml;hrlich unber&uuml;cksichtigt bleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem BFH-Urteil in BFHE 179, 274, BStBl II 1996, 403 wurde entschieden, dass fest zugesagte prozentuale Erh&ouml;hungen von Renten und Rentenanwartschaften um 1 und 2&nbsp;v.H. j&auml;hrlich keine ungewissen Erh&ouml;hungen i.S des &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) sind. Hieraus l&auml;sst sich zwar ableiten, dass Dynamiken sowohl w&auml;hrend der Anwartschafts- als auch w&auml;hrend der Rentenphase steuerunsch&auml;dlich sein k&ouml;nnen. Der BFH hat in dieser Entscheidung aber (auch) gepr&uuml;ft, ob eine &Uuml;berversorgung vorliegt. Hierzu f&uuml;hrte er aus, dass sich die &#8211;aus dem Verh&auml;ltnis der Aktivbez&uuml;ge zu den Versorgungsbez&uuml;gen&#8211; ergebenden Verh&auml;ltniszahlen von rd. 45&nbsp;v.H., 64&nbsp;v.H. und rd. 67&nbsp;v.H. auch unter Einbeziehung der 1&nbsp;%igen Anwartschaftsdynamik kaum ver&auml;ndert h&auml;tten (BFH-Urteil in BFHE 179, 274, BStBl II 1996, 403, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Ausf&uuml;hrungen deuten eher darauf hin, dass bei Pr&uuml;fung der 75&nbsp;v.H.-Grenze auch eine Anwartschaftsdynamik einzubeziehen ist (so wohl auch die Interpretation dieses Urteils durch H&ouml;fer\/Veit\/Verhuven, Betriebsrentenrecht, Band&nbsp;II: Steuerrecht\/Sozialabgaben, HGB\/IFRS, 11.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;400; vgl. auch Dommermuth in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;6a EStG Rz&nbsp;114). Jedenfalls l&auml;sst sich aus der zitierten BFH-Entscheidung nicht der von der Kl&auml;gerin formulierte Rechtssatz mit hinreichender Deutlichkeit entnehmen. Vielmehr hat die Kl&auml;gerin den behaupteten abweichenden Rechtssatz selbst durch Auslegung der vorgeblichen Divergenzentscheidung entwickelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist auch nicht von dem BFH-Urteil in BFHE 206, 52, BStBl II 2004, 940 abgewichen. In diesem Urteil entschied der BFH, dass fest zugesagte Erh&ouml;hungen w&auml;hrend der Rentenlaufzeit keinen Einfluss auf das Vorliegen einer &Uuml;berversorgung nehmen, solange sie das angemessene Ma&szlig; von max. 3&nbsp;v.H. j&auml;hrlich nicht &uuml;bersteigen. Ausf&uuml;hrungen zur Anwartschaftsdynamik enth&auml;lt dieses BFH-Urteil nicht. Im &Uuml;brigen hat das FG in seinem Urteil ausgef&uuml;hrt, dass die &#8211;den &auml;lteren Arbeitnehmern im Rahmen der Direktzusagen&#8211; fest zugesagten prozentualen Rentenerh&ouml;hungen (Dynamik in der Leistungsphase) r&uuml;ckstellungserh&ouml;hend ber&uuml;cksichtigt worden sind. Eine Divergenz ist nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die von der Kl&auml;gerin erhobenen Verfahrensr&uuml;gen sind jedenfalls unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl&auml;gerin meint, das FG habe den damaligen Vorsitzenden des Beratungsunternehmens, Herrn S (S), verfahrensfehlerhaft nicht als Zeugen vernommen, liegt der hiermit ger&uuml;gte Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht nicht vor (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO). Dabei kann dahinstehen, ob die Kl&auml;gerin mit diesem Vortrag die Verfahrensr&uuml;ge zul&auml;ssig erhoben hat. Sie ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet, weil das FG die unter Beweis gestellten Tatsachen frei von Verfahrensfehlern als wahr unterstellt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Von den Verfahrensbeteiligten angebotene Beweise muss das FG grunds&auml;tzlich erheben, wenn es einen Verfahrensmangel vermeiden will. Auf die beantragte Beweiserhebung kann es jedoch u.a. dann verzichten, wenn es die Richtigkeit der durch das Beweismittel zu beweisenden Tatsachen zugunsten der betreffenden Partei unterstellt (vgl. zu weiteren Ausnahmen BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;Juni 2002 VII&nbsp;B&nbsp;268\/01, BFH\/NV 2002, 1595, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) So verh&auml;lt es sich im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin f&uuml;hrt aus, sie habe mit Schriftsatz vom 15.&nbsp;Juli 2011 erkl&auml;rt, dass die Einf&uuml;hrung der betrieblichen Altersversorgung aufgrund einer Beratung des Unternehmens B erfolgt sei. Das Konzept dieser Beratungsfirma habe zum Ziel gehabt, eine maximale Steuerersparnis zu erzielen. Hieraus sollten die Versorgungsanspr&uuml;che der Arbeitnehmer finanziert werden. Zu diesem Konzept habe es geh&ouml;rt, die H&ouml;he der Versorgungszusage an dem maximal zul&auml;ssigen Betrag nach &sect;&nbsp;3 der K&ouml;rperschaftsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung zu orientieren. In dem genannten Schriftsatz habe sie, die Kl&auml;gerin, den Beweisantrag gestellt, den damaligen Vorsitzenden des Beratungsunternehmens, den Zeugen S, zu dem Thema zu vernehmen, dass die dargestellte Berechnungsmethode Teil des Konzepts des Beratungsunternehmens gewesen und auch bei anderen Kunden praktiziert worden sei. Hieraus h&auml;tte allein der Schluss gezogen werden k&ouml;nnen, dass bei der Ber&uuml;cksichtigung der Rentenh&ouml;he kein zuk&uuml;nftiger Einkommenstrend ber&uuml;cksichtigt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall hat das FG die K&uuml;rzung der Pensionsr&uuml;ckstellung und des Betriebsausgabenabzugs nicht allein aus dem &Uuml;berschreiten der 75&nbsp;v.H.-Grenze abgeleitet, sondern &#8211;im Einklang mit der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 13.&nbsp;Juni 2007 X&nbsp;B&nbsp;34\/06, BFH\/NV 2007, 1703)&#8211; eine Gesamtw&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls vorgenommen. Im Rahmen dieser Gesamtw&uuml;rdigung hat das FG als wahr unterstellt, dass die Kl&auml;gerin die Versorgung als zus&auml;tzlichen Gehaltsbestandteil betrachtet und sie die Versorgungszusagen ausschlie&szlig;lich aus der Anlage der durch sie begr&uuml;ndeten Steuerersparnis habe finanzieren wollen. Hieraus l&auml;sst sich entnehmen, dass das FG die unter Beweis gestellten Tatsachen als wahr unterstellt hat. Dass das FG hieraus nicht den von der Kl&auml;gerin gew&uuml;nschten Schluss gezogen hat, wonach zuk&uuml;nftige Einkommenssteigerungen die H&ouml;he der Zusage nicht beeintr&auml;chtigt h&auml;tten, begr&uuml;ndet keinen Verfahrensfehler. Eine fehlerhafte Tatsachenw&uuml;rdigung k&ouml;nnte nur bei Vorliegen eines qualifizierten Rechtsanwendungsfehlers i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alt.&nbsp;2 FGO zu einer Revisionszulassung f&uuml;hren. Hierzu ist jedoch nichts vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ebenso hat das FG nicht dadurch gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO versto&szlig;en und den Anspruch der Kl&auml;gerin auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt, dass es &#8211;wie die Kl&auml;gerin meint&#8211; die vorstehend bezeichneten, unter Beweis gestellten Tatsachen bei seiner Entscheidungsfindung nicht ber&uuml;cksichtigt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz 1 FGO liegt zwar insbesondere dann vor, wenn das FG seiner Tatsachenw&uuml;rdigung nicht das Gesamtergebnis des Verfahrens zugrunde legt (Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;96 FGO Rz&nbsp;161, m.w.N. aus der Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solcher Fehler liegt im Streitfall aber nicht vor. Die Kl&auml;gerin behauptet zwar, das FG habe den vorbezeichneten Sachverhalt &#8211;auch wenn er im Tatbestand des Urteils angef&uuml;hrt worden sei&#8211; nicht in den Entscheidungsgr&uuml;nden ber&uuml;cksichtigt. Es k&ouml;nne daher nicht ausgeschlossen werden, dass es eine andere Entscheidung getroffen h&auml;tte, wenn es den Sachverhalt bei seiner Entscheidung ordnungsgem&auml;&szlig; gew&uuml;rdigt h&auml;tte. Eine solche W&uuml;rdigung ist jedoch erfolgt. Das FG hat den bezeichneten Sachverhalt bei der Tatsachenw&uuml;rdigung nicht au&szlig;er Acht gelassen, sondern ber&uuml;cksichtigt. Allerdings kam es nicht zu dem von der Kl&auml;gerin gew&uuml;nschten Ergebnis. Abgesehen davon verpflichtet &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO das FG nicht, alle im Einzelfall gegebenen Umst&auml;nde im Urteil zu er&ouml;rtern (BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;Oktober 2011 IX&nbsp;B&nbsp;90\/11, BFH\/NV 2012, 234).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG-Urteil enth&auml;lt insoweit auch keine Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;3 FGO in Gestalt eines Versto&szlig;es gegen die sogenannte Beachtungspflicht (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO). Die Beachtungspflicht ist verletzt, wenn das FG &Auml;u&szlig;erungen eines Verfahrensbeteiligten zu entscheidungserheblichen Fragen nicht nur nicht ausdr&uuml;cklich bescheidet &#8211;was es nicht muss&#8211;, sondern &uuml;berhaupt nicht ber&uuml;cksichtigt (vgl. BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;Dezember 2010 X&nbsp;B&nbsp;18\/10, BFH\/NV 2011, 624, m.w.N.). Im Streitfall blieben jedoch die Umst&auml;nde im Zusammenhang mit der Ausgestaltung der Versorgungszusagen nicht unber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich liegt auch nicht der von der Kl&auml;gerin ger&uuml;gte Versto&szlig; gegen das Gebot des gesetzlichen Richters vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die &Uuml;bertragung des Rechtsstreits durch den Senat auf eines seiner Mitglieder als Einzelrichter nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 FGO ist nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;4 Satz 1 FGO unanfechtbar und unterliegt somit nach &sect;&nbsp;124 Abs.&nbsp;2 FGO auch nicht der Beurteilung der Revision. Eine Ausnahme hiervon kommt nur in Betracht, wenn sich die &Uuml;bertragung auf den Einzelrichter als &quot;greifbar gesetzeswidrig&quot; erweist, wenn sie also mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar ist, weil sie jeder Grundlage entbehrt und inhaltlich dem Gesetz fremd ist (BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;Dezember 2004 II&nbsp;B&nbsp;13\/04, BFH\/NV 2005, 897, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein solcher Fall liegt hier nicht vor. Die Kl&auml;gerin behauptet zwar sinngem&auml;&szlig;, dass der Streitfall Schwierigkeiten tats&auml;chlicher und rechtlicher Art aufgewiesen habe. Allerdings ist die W&uuml;rdigung des FG vertretbar, dass der Rechtsstreit keine besonderen Schwierigkeiten tats&auml;chlicher oder rechtlicher Art aufweist (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO) und die Rechtssache keine grunds&auml;tzliche Bedeutung hat (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So resultieren Schwierigkeiten tats&auml;chlicher Art nicht bereits daraus, dass einzelne Zeugeneinvernahmen erforderlich werden k&ouml;nnen. Im &Uuml;brigen war nicht zu erwarten, dass eine komplexe W&uuml;rdigung sich widersprechender Zeugenaussagen vorzunehmen sein werde (vgl. dazu Buciek in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;43). Das FG hat auch nicht objektiv willk&uuml;rlich besondere Schwierigkeiten rechtlicher Art verneint. Auch wenn Fragen im Zusammenhang mit der betrieblichen Altersversorgung eine Spezialmaterie darstellen, ist hierbei auch der in diesem Gebiet bereits erreichte &quot;Kl&auml;rungsgrad&quot; miteinzubeziehen (Buciek in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;43, a.a.O.). Insoweit war zu ber&uuml;cksichtigen, dass zur Frage, unter welchen Voraussetzungen bei der Zusage von Versorgungsbez&uuml;gen in H&ouml;he eines festen Betrags eine sog. &Uuml;berversorgung anzunehmen ist (&sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG), umfangreiches und gefestigtes Rechtsprechungsmaterial vorliegt. Schlie&szlig;lich war auch die Annahme vertretbar, dass der Fall keine grunds&auml;tzliche Bedeutung aufwies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision ist auch nicht wegen der Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts zuzulassen (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alt.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung konkretisiert den Zulassungsgrund wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO). Ebenso wie dieser erfordert er ein Allgemeininteresse an der Kl&auml;rung der Rechtsfrage; es muss sich somit auch hier um eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige, entscheidungserhebliche und kl&auml;rbare Rechtsfrage handeln, deren Kl&auml;rung in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren auch zu erwarten ist (Senatsbeschluss vom 30.&nbsp;Januar 2006 III&nbsp;B&nbsp;2\/05, BFH\/NV 2006, 910, m.w.N.). Zur Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit muss der Beschwerdef&uuml;hrer substantiiert ausf&uuml;hren, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft und umstritten ist (Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;Oktober 2012 III&nbsp;B&nbsp;78\/12, BFH\/NV 2013, 39). Eine Rechtsfrage, die der BFH bereits gekl&auml;rt hat, bedarf im Regelfall keiner erneuten Kl&auml;rung im Revisionsverfahren (BFH-Beschluss vom 7.&nbsp;Juni 2006 II&nbsp;B&nbsp;129\/05, BFH\/NV 2006, 1616).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin hat in der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht substantiiert dargelegt, dass die von ihr bezeichnete Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung der Kl&auml;gerin ist sinngem&auml;&szlig; die Rechtsfrage zu kl&auml;ren, ob fest zugesagte Versorgungsleistungen nur wegen &Uuml;berschreitens einer typisierend ermittelten Grenze ungewiss i.S. des &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG seien, obwohl ein einseitiger Widerruf oder eine Reduzierung der zugesagten Festrente durch den Arbeitgeber &#8211;jedenfalls seit dem Jahr 1999&#8211; rechtlich nicht mehr m&ouml;glich sei. So habe der BFH noch in seiner Grundsatzentscheidung vom 13.&nbsp;November 1975 IV&nbsp;R&nbsp;170\/73 (BFHE 117, 367, BStBl II 1976, 142) &#8211;ausgehend von der &Uuml;berlegung, dass der Arbeitgeber in F&auml;llen des Ausbleibens vorweggenommener Gehaltssteigerungen arbeitsrechtlich mit guten Gr&uuml;nden eine Reduzierung &uuml;berh&ouml;hter Pensionen durchsetzen k&ouml;nne&#8211; nachvollziehbar angenommen, dass die Vereinbarung einer Festbetragszusage zur Umgehung des Stichtagsprinzips f&uuml;hre. Die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte &#8211;so die Kl&auml;gerin&#8211; lasse eine solche Reduzierung aber heute nicht mehr zu, so dass bei Festbetragszusagen keine Ungewissheit i.S. des &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG mehr bestehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin f&uuml;hrt aber nicht substantiiert aus, ob und inwieweit die bezeichnete Rechtsfrage im Fachschrifttum und\/oder in der Rechtsprechung umstritten ist. Sie behauptet lediglich, dass die Finanzgerichte sich hierzu bisher nicht ge&auml;u&szlig;ert h&auml;tten und das Fachschrifttum entsprechende Entscheidungen unkritisch wiedergebe. Welche Entscheidungen und unkritische Wiedergaben hiermit gemeint sein sollen, bleibt jedoch unklar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Abgesehen davon ist die bezeichnete Rechtsfrage nach Auffassung des angerufenen Senats nicht mehr kl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Der BFH hat in dem Urteil vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2012 I&nbsp;R&nbsp;56\/11 (BFHE 236, 74, BStBl II 2012, 665, Rz&nbsp;15&nbsp;ff.) f&uuml;r einen Fall, in dem Versorgungsbez&uuml;ge in H&ouml;he eines festen Betrags zugesagt waren, ausgef&uuml;hrt, dass bei einer dauerhaften Reduzierung der Aktivbez&uuml;ge eine &Uuml;berversorgung nicht deswegen ausscheidet, weil eine K&uuml;rzung der Versorgung nach arbeitsrechtlichen Ma&szlig;gaben ausgeschlossen w&auml;re. Der BFH versteht die Vorschrift des &sect;&nbsp;6a EStG als eine rein steuerlich wirkende Regelung, die dem Arbeitsrecht vorgeht (vgl. dazu auch Gosch, BFH\/PR 2012, 259). Danach ist gekl&auml;rt, dass es f&uuml;r das Vorliegen einer sog. &Uuml;berversorgung nicht darauf ankommen kann, ob eine K&uuml;rzung der Versorgung nach arbeitsrechtlichen Ma&szlig;gaben zul&auml;ssig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Von der Darstellung des Sachverhalts und einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.12.2013, III B 55\/12 Zur hinreichenden Deutlichkeit divergierender Rechtss&auml;tze &#8211; Darlegung der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit &#8211; sog. &Uuml;berversorgung und arbeitsrechtliche Zul&auml;ssigkeit der Versorgungsk&uuml;rzung &#8211; &Uuml;bertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter &#8211; Beweiserhebung &#8211; Verletzung der sog. Beachtungspflicht &#8211; Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet und durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;116 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-55-12-zur-hinreichenden-deutlichkeit-divergierender-rechtssaetze-darlegung-der-klaerungsbeduerftigkeit-sog-ueberversorgung-und-arbeitsrechtliche-zulaessigkeit-der-versorgungskuerzung-uebertragun\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;B&nbsp;55\/12 &#8211; Zur hinreichenden Deutlichkeit divergierender Rechtss&auml;tze &#8211; Darlegung der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit &#8211; sog. &Uuml;berversorgung und arbeitsrechtliche Zul&auml;ssigkeit der Versorgungsk&uuml;rzung &#8211; &Uuml;bertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter &#8211; Beweiserhebung &#8211; Verletzung der sog. Beachtungspflicht &#8211; Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-61701","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61701","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61701"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61701\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}