{"id":61919,"date":"2014-03-01T11:43:15","date_gmt":"2014-03-01T09:43:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61919"},"modified":"2014-03-01T11:43:15","modified_gmt":"2014-03-01T09:43:15","slug":"x-b-160-12-verlustfeststellung-gegenstand-des-klageverfahrens-faires-verfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-160-12-verlustfeststellung-gegenstand-des-klageverfahrens-faires-verfahren\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;160\/12 &#8211; Verlustfeststellung &#8211; Gegenstand des Klageverfahrens &#8211; faires Verfahren"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.12.2013, X B 160\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Verlustfeststellung &#8211; Gegenstand des Klageverfahrens &#8211; faires Verfahren<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) werden als Eheleute zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger ist von Beruf Steuerberater und Wirtschaftspr&uuml;fer. Die Kl&auml;ger waren in den neunziger Jahren an verschiedenen Bautr&auml;gergesellschaften beteiligt, die hochwertige Wohnungen errichteten und verkauften, 1999 jedoch insolvent wurden. Im Jahre 2000 erwarb der Kl&auml;ger von einer dieser Gesellschaften im Zwangsversteigerungsverfahren f&uuml;r 1.556.000&nbsp;DM ein Grundst&uuml;ck von insgesamt 14.805&nbsp;m&sup2; incl. Parkfl&auml;che. F&uuml;r dieses Grundst&uuml;ck hatte die Gesellschaft noch Pl&auml;ne f&uuml;r die Erstellung eines Appartementhotels erstellt. Ab 2008 betrieb der Kl&auml;ger die Waldumwandlung. Verkauft ist das Grundst&uuml;ck bis 2012 nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem hatten die Kl&auml;ger von einer der Gesellschaften mehrere Wohnungen und eine Ladeneinheit erworben, die sie vermieteten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung erkannte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Verluste aus Vermietung und Verpachtung hieraus nicht mehr an. Gegen die entsprechend ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheide sowie die Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung der verbleibenden Verlustvortr&auml;ge nach &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 bis 31.&nbsp;Dezember 2002 und 31.&nbsp;Dezember 2004 bis 31.&nbsp;Dezember 2006 legten die Kl&auml;ger Einspr&uuml;che ein, die das FA hinsichtlich der Einkommensteuer als unzul&auml;ssig verwarf und hinsichtlich der Verlustvortr&auml;ge als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckwies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Klage betreffend die Verlustvortr&auml;ge begehrten die Kl&auml;ger zun&auml;chst nur die Ber&uuml;cksichtigung der geltend gemachten Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung. W&auml;hrend des Klageverfahrens erlie&szlig; das FA im Februar und M&auml;rz 2011 Verlustfeststellungsbescheide, die es nochmals im M&auml;rz 2012 &auml;nderte. Die urspr&uuml;nglich &#8211;vorl&auml;ufig&#8211; ber&uuml;cksichtigten gewerblichen Verluste hinsichtlich des Appartementhotels lie&szlig; es au&szlig;er Ansatz, da es an der Einnahmeerzielungsabsicht fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung des FA wurden diese Bescheide Gegenstand des Klageverfahrens. Der Kl&auml;ger beurteilte dies zun&auml;chst anders. Er habe nur wegen der nicht anerkannten Verluste aus Vermietung und Verpachtung Klage erhoben. Die eingelegten Einspr&uuml;che verwarf das FA als unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sp&auml;ter &auml;nderte der Kl&auml;ger seine Auffassung und nahm zur Einnahmeerzielungsabsicht Stellung. Gegen die Einspruchsentscheidungen legte er zun&auml;chst nicht Klage ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragten &Auml;nderung der Verlustfeststellungsbescheide hinsichtlich der Ber&uuml;cksichtigung sowohl der gewerblichen Verluste als auch der Verluste aus Vermietung und Verpachtung. Nachdem letztere im Klageverfahren inhaltlich unstreitig gestellt worden waren, gab das Finanzgericht (FG) der Klage insoweit statt und wies die Klage im &Uuml;brigen &#8211;hinsichtlich der gewerblichen Verluste&#8211; ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG vertrat verfahrensrechtlich die Ansicht, die w&auml;hrend des Klageverfahrens erlassenen Verlustfeststellungsbescheide, in denen die gewerblichen Verluste nicht mehr anerkannt worden waren, seien nach &sect;&nbsp;68 der Finanzgerichtsordnung (FGO) Gegenstand des Klageverfahrens geworden. Das gelte nicht nur f&uuml;r die Streitjahre 2004 bis 2006, in denen die Bescheide die Verlustvortr&auml;ge als Saldo aus allen Einkunftsarten erfassten, sondern auch f&uuml;r die Streitjahre 2000 bis 2002. Zwar seien nach damaliger Fassung des &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 EStG die Eink&uuml;nfte nach einzelnen Einkunftsarten gesondert im Bescheid ausgewiesen worden, so dass der Bescheid &uuml;ber den gesonderten Verlustvortrag eine Zusammenfassung mehrerer Einzelfeststellungen dargestellt habe, die m&ouml;glicherweise isoliert anfechtbar seien und damit einem eigenst&auml;ndigen prozessualen Schicksal unterliegen k&ouml;nnten. Nachdem die Kl&auml;ger nur wegen der nicht anerkannten Verluste aus Vermietung und Verpachtung Klage erhoben h&auml;tten, h&auml;tten die Bescheide, die erstmals die gewerblichen Verluste nicht anerkannten, diese nicht ersetzt. Dies entspreche der urspr&uuml;nglichen Rechtsauffassung der Kl&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund des Gebots des fairen Verfahrens sei jedoch die Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;68 FGO auch auf die &Auml;nderungsbescheide 2000 bis 2002 zu bejahen. Das FA habe in der Einspruchsentscheidung die Auffassung vertreten, die neuen Bescheide seien Gegenstand des Klageverfahrens geworden. Die Kl&auml;ger h&auml;tten daher auf eine weitere Klage verzichtet. Ginge man nunmehr von der gegenteiligen Auffassung aus, h&auml;tte dies einen endg&uuml;ltigen Rechtsverlust der Kl&auml;ger f&uuml;r diese drei Jahre zur Folge. Das entspreche nicht den Grunds&auml;tzen eines fairen Verfahrens. Zudem d&uuml;rfe die Norm nicht innerhalb eines Prozesses zu unterschiedlichen Ergebnissen f&uuml;hren. Vielmehr m&uuml;sse die Rechtsfolge der Ersetzung der streitbefangenen Bescheide einheitlich eintreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Sache vertrat das FG die Auffassung, der Kl&auml;ger habe keinen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel unterhalten, da der Kl&auml;ger das Grundst&uuml;ck nicht mit unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision machen die Kl&auml;ger geltend, das Urteil beruhe auf einem Verfahrensmangel nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO. &sect;&nbsp;68 FGO sei verletzt. Insoweit habe die Rechtssache auch grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO. Das FG habe nicht &uuml;ber die Bescheide, mit denen die Anerkennung der gewerblichen Verluste versagt wurde, entscheiden d&uuml;rfen. Diese Bescheide h&auml;tten die zuvor ergangenen Verlustfeststellungsbescheide nicht ersetzt, da sie eine andere Einkunftsart betroffen h&auml;tten. Gegen die Einspruchsentscheidungen, mit denen die Einspr&uuml;che als unzul&auml;ssig verworfen worden seien, sei mittlerweile Klage erhoben, verbunden mit einem Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem liege in der Sache ein qualifizierter Rechtsanwendungsfehler nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO vor. Das FG habe aufgrund einer lediglich mechanischen Beweisw&uuml;rdigung ohne Ber&uuml;cksichtigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel verneint und damit ein auch im Ergebnis schlechterdings nicht vertretbares Ergebnis erzielt. Au&szlig;erdem divergiere das FG in der Sache von der Rechtsprechung anderer FG und des BFH, indem es die Branchenn&auml;he des Kl&auml;gers nicht hinreichend ber&uuml;cksichtigt habe. Schlie&szlig;lich werfe der Fall die grunds&auml;tzlich bedeutsame Rechtsfrage auf, inwieweit die Fallgruppe &quot;objektbezogenes Insiderwissen&quot; einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel zu begr&uuml;nden verm&ouml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Beschwerde entgegen. Durch einen etwaigen Verfahrensfehler hinsichtlich der Anwendung des &sect;&nbsp;68 FGO seien die Kl&auml;ger nicht beschwert, da sie andernfalls angesichts der vers&auml;umten Klagefrist einen endg&uuml;ltigen Rechtsverlust erlitten h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Auf die Beschwerde der Kl&auml;ger ist der Rechtsstreit an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Urteil beruht &#8211;insgesamt&#8211; auf einem Verfahrensmangel i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO, da das FG zu Unrecht &uuml;ber die w&auml;hrend des Klageverfahrens erlassenen Verlustfeststellungsbescheide hinsichtlich der gewerblichen Eink&uuml;nfte auf den 31.&nbsp;Dezember 2000, den 31.&nbsp;Dezember 2001 und den 31.&nbsp;Dezember 2002 entschieden hat. &sect;&nbsp;68 FGO war insoweit nicht anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wird der angefochtene Verwaltungsakt nach Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung ge&auml;ndert oder ersetzt, so wird der neue Verwaltungsakt nach &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Verfahrens. Eine &Auml;nderung oder Ersetzung liegt nur vor, wenn beide Bescheide zumindest teilweise einen identischen Regelungsbereich haben. Das ist der Fall, wenn der neue Bescheid dieselben Beteiligten und denselben Besteuerungsgegenstand betrifft wie der bisherige Bescheid (vgl. Senatsurteil vom 27.&nbsp;April 2004 X&nbsp;R&nbsp;28\/02, BFH\/NV 2004, 1287).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine &Auml;nderung oder Ersetzung liegt hingegen nicht vor, wenn ein teilbarer Bescheid nur teilweise angefochten und w&auml;hrend des Klageverfahrens nur hinsichtlich des nicht angefochtenen Teils ge&auml;ndert wird (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Januar 2003 VIII&nbsp;R&nbsp;60\/00, BFH\/NV 2003, 927). Erst recht fehlt es an einer &Auml;nderung oder Ersetzung, wenn mehrere selbst&auml;ndige Bescheide lediglich &auml;u&szlig;erlich zusammengefasst werden. Das ist allgemein bei Sammelbescheiden der Fall, die selbst&auml;ndige Regelungsgegenst&auml;nde mit der M&ouml;glichkeit eigener Teilbestandskraft enthalten (vgl. Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;68 FGO Rz&nbsp;12). Aus diesem Grunde sind etwa die in einem Gewinnfeststellungsbescheid enthaltenen einzelnen Besteuerungsgrundlagen prozessual selbst&auml;ndig und k&ouml;nnen und m&uuml;ssen gesondert angefochten werden. Werden im Laufe eines finanzgerichtlichen Verfahrens Besteuerungsgrundlagen ge&auml;ndert, so werden diese daher nur dann nach &sect;&nbsp;68 FGO Gegenstand des Verfahrens, wenn sie bereits angefochten waren. Andernfalls stehen lediglich vorbehaltlich der allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen die Klage&auml;nderung des &sect;&nbsp;67 FGO sowie der Einspruch zur Verf&uuml;gung (vgl. dazu i.e. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Februar 2011 IV&nbsp;R&nbsp;15\/08, BFHE 233, 290, BStBl II 2011, 764).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG in der f&uuml;r die Streitjahre 2000 bis 2002 geltenden Fassung war der am Schluss eines Veranlagungszeitraums verbleibende Verlustvortrag getrennt nach Einkunftsarten gesondert festzustellen. Dieser getrennten Feststellung bedurfte es, um den einkunftsartbezogenen Verlustabzug nach &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;2 bis 8 EStG damaliger Fassung umsetzen zu k&ouml;nnen. Daher war die auf jede einzelne Einkunftsart bezogene Feststellung ein gesonderter Bescheid, der nach denselben Grunds&auml;tzen wie die Besteuerungsgrundlagen der Gewinnfeststellungsbescheide gesondert angefochten werden konnte und musste. Dies entspricht dem Grunde nach auch der Auffassung des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die in den Verlustfeststellungsbescheiden enthaltenen Feststellungen hinsichtlich der gewerblichen Eink&uuml;nfte waren zun&auml;chst nicht Gegenstand des Klageverfahrens gewesen. Die Kl&auml;ger hatten lediglich die H&ouml;he der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung angegriffen. Die &Auml;nderungen hinsichtlich der Verlustfeststellungen gewerblicher Eink&uuml;nfte w&auml;hrend des Klageverfahrens betrafen daher nicht denselben Besteuerungsgegenstand wie die mit der Klage angefochtenen Bescheide. Sie konnten nicht nach &sect;&nbsp;68 FGO Gegenstand des Klageverfahrens werden. Eine diesbez&uuml;gliche Klage&auml;nderung hatten die Kl&auml;ger ungeachtet ihrer sonstigen Voraussetzungen nicht beantragt. Die ge&auml;nderten Verlustfeststellungen waren daher nicht Verfahrensgegenstand geworden. Die Entscheidung zur Sache war insoweit verfahrensfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dem steht nicht entgegen, dass die Kl&auml;ger selbst im Laufe des finanzgerichtlichen Verfahrens die Auffassung vertreten haben, die Bescheide seien nach &sect;&nbsp;68 FGO Gegenstand des Klageverfahrens geworden. Eine fehlerhafte Rechtsauffassung eines Beteiligten bindet weder das FG noch den BFH und pr&auml;kludiert auch nicht von einer entsprechenden R&uuml;ge in einem folgenden Beschwerdeverfahren. Alle Beteiligten d&uuml;rfen und sollten ihre Rechtsauffassungen bei besserer Erkenntnis &auml;ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Dem steht auch nicht der Grundsatz des fairen Verfahrens entgegen, den das FG heranzieht, um einen endg&uuml;ltigen Rechtsverlust zu vermeiden, der durch Vers&auml;umung der Klagefrist gegen die Einspruchsentscheidungen hinsichtlich der gewerblichen Verluste zu besorgen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat kann offenlassen, inwieweit ein Verfahrensablauf, in dem der Beteiligte eine Frist vers&auml;umt, weil er der Auffassung des FA folgt, sich diese jedoch anschlie&szlig;end in einem anderen Verfahren als unzutreffend herausstellt, sich im Ergebnis als unfaires Verfahren darstellt. Jedenfalls ist eine etwaige Rechtsschutzl&uuml;cke durch rechtsschutzgew&auml;hrende Auslegung von Verfahrensvorschriften vordringlich in demjenigen Verfahren zu schlie&szlig;en, in den das Rechtsschutzbegehren prozessual und inhaltlich geh&ouml;rt, da nur so eine weitestgehende Einhaltung sonstiger Verfahrensvorschriften gew&auml;hrleistet ist. Erst wenn eine derartige Ausf&uuml;llung einer etwaigen Rechtsschutzl&uuml;cke unter keinen Umst&auml;nden m&ouml;glich ist, kommen, wenn &uuml;berhaupt, korrigierende Ma&szlig;nahmen in einem anderen Verfahren in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das auf die Anerkennung der gewerblichen Verluste gerichtete Rechtsschutzbegehren der Kl&auml;ger geh&ouml;rt aus den unter a) bis c) genannten Gr&uuml;nden in das Verfahren, das mit dem Erlass der entsprechenden Verlustfeststellungen w&auml;hrend des vorliegenden Klageverfahrens eingeleitet wurde. Einw&auml;nde gegen die dortigen Entscheidungen des FA waren und sind im Rechtsbehelfsverfahren gegen diese Verlustfeststellungen vorzubringen, wie die Kl&auml;ger dies zun&auml;chst konsequent mittels Einspr&uuml;chen getan haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn die Kl&auml;ger im Vertrauen auf die &#8211;fehlerhafte&#8211; Rechtsauffassung des FA sodann zun&auml;chst auf Klageerhebung verzichtet und ihr Rechtsschutzbegehren statt dessen f&auml;lschlich im vorliegenden Klageverfahren verfolgt, diesen Fehler aber nunmehr erkannt haben, ist etwaigem schutzw&uuml;rdigem Vertrauen in erster Linie durch zweckentsprechende Auslegung des &sect;&nbsp;56 FGO in Bezug auf die vers&auml;umte Klagefrist Rechnung zu tragen. &Uuml;ber das Tatbestandsmerkmal &quot;ohne Verschulden&quot; stellt gerade diese Vorschrift eine M&ouml;glichkeit zur Verf&uuml;gung, auch untypische Widrigkeiten des Verfahrensablaufs angemessen zu ber&uuml;cksichtigen. Einer Billigkeitskorrektur dieser Widrigkeiten in dem vorliegenden Verfahren bedarf es daher nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die Kl&auml;ger sind durch den Verfahrensfehler auch beschwert. Das FG hat durch die Einbeziehung der gewerblichen Verlustfeststellungen in seine Entscheidung diese einer materiellen Entscheidung zum Nachteil der Kl&auml;ger zugef&uuml;hrt, die bei zutreffender Behandlung in diesem Verfahren unterblieben w&auml;re. Ob anderweit durch Vers&auml;umung der Klagefrist ein endg&uuml;ltiger Rechtsverlust eingetreten w&auml;re, kann im vorliegenden Verfahren nicht entschieden werden. Ebenso wenig kann im vorliegenden Verfahren die Frage vorweggenommen werden, wie im anderweitigen Verfahren in der Sache zu entscheiden sein wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Schlie&szlig;lich beruht das Urteil insgesamt i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO auf dem Verfahrensmangel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Hinsichtlich der Streitjahre 2000 bis 2002 hat sich der Fehler unmittelbar ausgewirkt, als das FG zu Unrecht in der Sache entschieden hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In den Streitjahren 2004 bis 2006 war der Verlustvortrag nicht mehr nach Einkunftsarten gesondert festzustellen. Vielmehr gingen die Ergebnisse der verschiedenen Einkunftsarten in die Ermittlung des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte ein. Die &Uuml;berlegungen unter b) und c) sind auf diese Streitjahre daher nicht unmittelbar zu &uuml;bertragen. Der Senat hat auch Bedenken, dem FG insoweit zu folgen, als es davon ausgeht, die Norm d&uuml;rfe innerhalb eines Prozesses nicht zu unterschiedlichen Ergebnissen f&uuml;hren, auch wenn die Rechtslage f&uuml;r verschiedene Streitjahre m&ouml;glicherweise verschieden ist. Ebenso hat der Senat Bedenken, die genannten Grunds&auml;tze gleichwohl unter dem Aspekt der Teilbarkeit anzuwenden, da die Saldierung der Ergebnisse der verschiedenen Einkunftsarten derjenigen in einem Einkommensteuerbescheid vergleichbar erscheint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da aber jedenfalls die Verlustfeststellungen der Jahre 2000 bis 2002 ihrerseits Grundlagenbescheide f&uuml;r die folgenden Jahre sind (vgl. BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Februar 2010 IX&nbsp;R&nbsp;57\/09, BFHE 228, 429, BStBl II 2011, 405 f&uuml;r den Einkommensteuerbescheid des Folgejahres; vom 10.&nbsp;Juli 2008 IX&nbsp;R&nbsp;90\/07, BFHE 222, 32, BStBl II 2009, 816 f&uuml;r die Verlustfeststellung des Folgejahres), kann auch die Entscheidung &uuml;ber die Verlustfeststellungen der Jahre 2004 bis 2006 auf der Entscheidung hinsichtlich der Vorjahre beruhen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ob die Sachr&uuml;gen der Kl&auml;ger zul&auml;ssig und begr&uuml;ndet w&auml;ren, kann vor diesem Hintergrund dahinstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat weist allerdings f&uuml;r das weitere Verfahren vorsorglich darauf hin, dass die etwaige Branchenn&auml;he des Kl&auml;gers nach der Rechtsprechung des Senats nur ein schwaches Beweisanzeichen f&uuml;r das Vorhandensein einer von vornherein bestehenden Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht ist, dem allenfalls in Verbindung mit anderen Indizien Bedeutung zukommt (vgl. Senatsurteil vom 18.&nbsp;August 2009 X&nbsp;R&nbsp;41\/06, BFH\/NV 2010, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem dr&auml;ngt sich aus Sicht des Senats die Frage auf, wieweit das Projekt jemals einen Gewinn zu erzielen in der Lage war und w&auml;re, nachdem die Kl&auml;ger noch nach Ablauf der Spekulationsfrist des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG auf der einen Seite Wert darauf legen, das Vorhaben als Teil eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels behandelt zu wissen, auf der anderen Seite nach ihrem Vortrag der Verkehrswert der Immobilie seit jeher &uuml;ber den Anschaffungskosten gelegen habe und damit seit jeher und weiterhin ein positiver wirtschaftlicher Erfolg zu erwarten gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat macht von der M&ouml;glichkeit Gebrauch, den Rechtsstreit bereits im Beschwerdeverfahren nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 FGO an das FG zur&uuml;ckzuverweisen, um den Beteiligten Gelegenheit zu geben, diesen Rechtsstreit hinsichtlich der Jahre 2000 bis 2002 einvernehmlich zu beenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.12.2013, X B 160\/12 Verlustfeststellung &#8211; Gegenstand des Klageverfahrens &#8211; faires Verfahren Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) werden als Eheleute zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger ist von Beruf Steuerberater und Wirtschaftspr&uuml;fer. Die Kl&auml;ger waren in den neunziger Jahren an verschiedenen Bautr&auml;gergesellschaften beteiligt, die hochwertige Wohnungen errichteten und verkauften, 1999 jedoch &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-160-12-verlustfeststellung-gegenstand-des-klageverfahrens-faires-verfahren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;160\/12 &#8211; Verlustfeststellung &#8211; Gegenstand des Klageverfahrens &#8211; faires Verfahren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61919","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61919"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61919\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}