{"id":61921,"date":"2014-03-01T11:43:07","date_gmt":"2014-03-01T09:43:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=61921"},"modified":"2014-03-01T11:43:07","modified_gmt":"2014-03-01T09:43:07","slug":"iv-r-31-10-beruecksichtigung-von-feldinventar-beim-uebergang-von-der-durchschnittssatzgewinnermittlung-zur-einnahmen-ueberschussrechnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-31-10-beruecksichtigung-von-feldinventar-beim-uebergang-von-der-durchschnittssatzgewinnermittlung-zur-einnahmen-ueberschussrechnung\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;31\/10 &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Feldinventar beim &Uuml;bergang von der Durchschnittssatzgewinnermittlung zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2013, IV R 31\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Ber&uuml;cksichtigung von Feldinventar beim &Uuml;bergang von der Durchschnittssatzgewinnermittlung zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielt Eink&uuml;nfte aus seinem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, dessen Gewinne er bis zum Wirtschaftsjahr 2000\/2001 nach Durchschnittss&auml;tzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a des Einkommensteuergesetzes (EStG) ermittelt hatte. Aufgrund einer Mitteilung des Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;), dass wegen &Uuml;berschreitens der Fl&auml;chengrenze des &sect;&nbsp;13a EStG vom 1.&nbsp;Juli 2001 an der Gewinn nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 oder Abs.&nbsp;1 EStG zu ermitteln sei, ermittelte der Kl&auml;ger beginnend mit dem Wirtschaftsjahr 2001\/2002 den Gewinn durch Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG. Den Gewinn dieses Wirtschaftsjahrs erh&ouml;hte der Kl&auml;ger um einen &Uuml;bergangsgewinn von 1.649,65&nbsp;EUR. In die Berechnung des &Uuml;bergangsgewinns waren auch Abschl&auml;ge f&uuml;r Umlaufverm&ouml;gen eingegangen, u.a. f&uuml;r Feldinventar ein Betrag von 17.748,52&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das FA den Kl&auml;ger im Februar 2005 wegen &Uuml;berschreitens der Gewinngrenze nach &sect;&nbsp;141 der Abgabenordnung (AO) aufgefordert hatte, vom 1.&nbsp;Juli 2005 an B&uuml;cher zu f&uuml;hren und aufgrund j&auml;hrlicher Bestandsaufnahmen Abschl&uuml;sse zu machen, ermittelte der Kl&auml;ger vom Wirtschaftsjahr 2005\/2006 an den Gewinn des landwirtschaftlichen Betriebs durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich. In der Anfangsbilanz erfasste er keinen Posten f&uuml;r Feldinventar. Wegen des Wechsels der Gewinnermittlung von der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich ermittelte der Kl&auml;ger einen &Uuml;bergangsgewinn von 36.912,83&nbsp;EUR und verteilte ihn zu je einem Drittel auf die Wirtschaftsjahre 2005\/2006 bis 2007\/2008.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA vertrat die Auffassung, dass der Kl&auml;ger das Feldinventar in der Anfangsbilanz zu aktivieren habe, und ermittelte den anzusetzenden Wert mit 11.784,38&nbsp;EUR. Daraus ergab sich eine entsprechende Erh&ouml;hung des &Uuml;bergangsgewinns auf 48.697,21&nbsp;EUR, wovon ein Drittel auf das Wirtschaftsjahr 2005\/2006 entfiel. Die H&auml;lfte des entsprechend erh&ouml;hten Gewinns des Wirtschaftsjahrs 2005\/2006 ber&uuml;cksichtigte das FA bei den Eink&uuml;nften aus Land- und Forstwirtschaft des Kl&auml;gers im Streitjahr (2005). Auf dieser Grundlage erging der Einkommensteuerbescheid 2005 vom 21.&nbsp;August 2007. In einer Anlage zu dem Bescheid hei&szlig;t es, dass der Kl&auml;ger das Feldinventar in der &quot;&Uuml;bergangsbilanz zum 01.07.2001&quot; bilanziert habe und daran nach dem Grundsatz der Bewertungsstetigkeit gebunden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruch gegen die Festsetzung der Einkommensteuer sowie gegen die Ablehnung des Antrags, aus Vereinfachungsgr&uuml;nden auf die Bilanzierung des Feldinventars zu verzichten und die Einkommensteuer aus Billigkeitsgr&uuml;nden nach &sect;&nbsp;163 AO entsprechend niedriger festzusetzen, erhob der Kl&auml;ger Klage mit dem Antrag, das FA zum Erlass der Billigkeitsma&szlig;nahme zu verpflichten. Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 1873 abgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger eine Verletzung von &sect;&nbsp;163 AO i.V.m. R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 der Einkommensteuer-Richtlinien (EStR) 2005. Er habe einen Anspruch darauf, nach Ma&szlig;gabe der Regelung in den Richtlinien unter Verzicht auf die Bilanzierung des Feldinventars besteuert zu werden. Bei &Uuml;bergang von der Durchschnittssatzgewinnermittlung zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung habe er das aus Billigkeitsgr&uuml;nden bestehende Aktivierungswahlrecht nicht aus&uuml;ben k&ouml;nnen, weil eine &Uuml;bergangsbilanz nicht aufzustellen gewesen sei. Der jetzigen Inanspruchnahme des Wahlrechts stehe der Stetigkeitsgrundsatz deshalb nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das Urteil des FG sowie die Einspruchsentscheidung, soweit sie die Ablehnung des Antrags auf eine Billigkeitsma&szlig;nahme betrifft, aufzuheben und das FA zu verpflichten, bei der Festsetzung der Einkommensteuer 2005 keinen &Uuml;bergangsgewinn f&uuml;r den Ansatz des Feldinventars von 11.784,38&nbsp;EUR zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils und zur Verpflichtung des FA, dem Antrag des Kl&auml;gers auf niedrigere Festsetzung der Einkommensteuer 2005 aus Billigkeitsgr&uuml;nden nach &sect;&nbsp;163 AO zu entsprechen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Kl&auml;ger hat insoweit einen Anspruch auf eine niedrigere Festsetzung der Einkommensteuer aus Billigkeitsgr&uuml;nden nach &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;1 AO, als der &Uuml;bergangsgewinn infolge des Wechsels der Gewinnermittlungsart zum 1.&nbsp;Juli 2005 nicht um einen Betrag zu erh&ouml;hen ist, der sich aus der Aktivierung des Feldinventars ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG ermittelte Gewinn f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2005\/2006 war um Zu- und Abschl&auml;ge zu korrigieren, die sich aus dem Wechsel von der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) folgt aus der Systematik der gesetzlich geregelten Gewinnermittlungsarten, dass bei einem Wechsel Gewinnkorrekturen vorzunehmen sind. Im Zusammenhang mit den Gewinnermittlungsvorschriften nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG (Betriebsverm&ouml;gensvergleich) und &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG (Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung) folgert der BFH aus dem &#8211;jedenfalls in j&uuml;ngster Zeit ausdr&uuml;cklich auf Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes gest&uuml;tzten&#8211; Postulat der Gesamtgewinngleichheit, dass der nach den genannten Methoden ermittelte (Gesamt-)Gewinn als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Ertragsteuern identisch sein muss (vgl. etwa BFH-Urteile vom 6.&nbsp;Dezember 1972 IV&nbsp;R&nbsp;4-5\/72, BFHE 108, 162, BStBl II 1973, 293; vom 4.&nbsp;Dezember 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;41\/09, BFHE 239, 437, Rz&nbsp;28; vom 11.&nbsp;April 2013 III&nbsp;R&nbsp;32\/12, BFHE 241, 346, Rz&nbsp;36&nbsp;ff.). Dies bedeutet, dass beide Gewinnermittlungsmethoden jedenfalls auf Dauer gesehen zu im Wesentlichen gleichen Ergebnissen f&uuml;hren m&uuml;ssen. Findet ein Wechsel von der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich statt, kann ein identischer Gesamtgewinn nur erreicht werden, wenn die in der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung unerfasst gebliebenen und ohne Ansatz beim &Uuml;bergang zum Bestandsvergleich der Besteuerung verlorengehenden betrieblichen Werte als &Uuml;bergangsgewinn erfasst werden (BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Juli 1981 I&nbsp;R&nbsp;134\/78, BFHE 134, 20, BStBl II 1981, 780, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anschaffungs- und Herstellungskosten des Umlaufverm&ouml;gens f&uuml;hren nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG grunds&auml;tzlich zum sofortigen Abzug als Betriebsausgabe. Wird Umlaufverm&ouml;gen nach dem &Uuml;bergang zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich aktiviert, muss dieser Abzug durch Ausweis eines &Uuml;bergangsgewinns korrigiert werden, um eine doppelte Erfassung des Aufwands dadurch zu vermeiden, dass der Buchwert im Zeitpunkt des Verkaufs oder Verbrauchs des Wirtschaftsguts als Aufwand den Gewinn mindert. M&uuml;sste der Kl&auml;ger danach auch das zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;rende Feldinventar in der Anfangsbilanz auf den 1.&nbsp;Juli 2005 aktivieren, wie das FA meint, w&auml;ren die Herstellungskosten des Feldinventars dem &Uuml;bergangsgewinn hinzuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger hat das Feldinventar in seiner Anfangsbilanz nicht aktiviert und war dazu auch nicht verpflichtet. Deshalb hat das FA den &Uuml;bergangsgewinn zu Unrecht um einen Betrag f&uuml;r das Feldinventar erh&ouml;ht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ermittelt ein Land- und Forstwirt seinen Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich, hat er nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG die Wirtschaftsg&uuml;ter seines Betriebsverm&ouml;gens zu bilanzieren. Zum Betriebsverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren auch das Feldinventar und die stehende Ernte (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;R&nbsp;23\/07, BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;12&nbsp;ff., m.w.N.). Davon abweichend r&auml;umt die Finanzverwaltung mit Billigung der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung landwirtschaftlichen Betrieben mit j&auml;hrlicher Fruchtfolge die M&ouml;glichkeit ein, von einer Aktivierung des Feldinventars und der stehenden Ernte abzusehen (im Streitjahr R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2005; n&auml;her dazu BFH-Urteil in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;15&nbsp;ff.). Die Rechtsgrundlage daf&uuml;r sieht die Rechtsprechung in einer Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect;&nbsp;163 AO, auf die der Steuerpflichtige unter dem Gesichtspunkt der Selbstbindung der Verwaltung und einer deshalb vorliegenden Ermessensreduzierung auf Null einen Anspruch hat, der auch von den Gerichten zu beachten ist (vgl. BFH-Urteile vom 6.&nbsp;April 2000 IV&nbsp;R&nbsp;38\/99, BFHE 191, 527, BStBl II 2000, 422; in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;19&nbsp;ff., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Von der Billigkeitsma&szlig;nahme kann derjenige keinen Gebrauch machen, der zuvor durch Aktivierung des Feldinventars auf sie verzichtet hat. Die Richtlinien der Finanzverwaltung schlie&szlig;en einen Wechsel zutreffend unter Hinweis auf den bilanziellen Grundsatz der Stetigkeit aus (R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStR; BFH-Urteile vom 16.&nbsp;November 1978 IV&nbsp;R&nbsp;160\/74, BFHE 126, 429, BStBl II 1979, 138; in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;24&nbsp;f., m.w.N.). Dies gilt nicht nur, nachdem der Steuerpflichtige von einem Nichtausweis des Feldinventars zu dessen Aktivierung &uuml;bergegangen ist, sondern auch dann, wenn er in seiner Anfangsbilanz sogleich das Feldinventar aktiviert hat (BFH-Urteil in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;26&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Kl&auml;ger hat vor dem &Uuml;bergang zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich nicht auf die Billigkeitsma&szlig;nahme verzichtet. Es kann dahinstehen, ob im Zusammenhang mit dem &Uuml;bergang von der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;13a EStG zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung &uuml;berhaupt eine Bindung unter dem Aspekt des bilanzrechtlichen Stetigkeitsgebots entstehen kann. Jedenfalls ist die Ber&uuml;cksichtigung eines Betrags f&uuml;r Feldinventar bei der Ermittlung des &Uuml;bergangsgewinns von der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;13a EStG zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung nicht als Verzicht des Kl&auml;gers auf die Billigkeitsma&szlig;nahme zu werten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Entgegen der Auffassung von FA und FG hat der Kl&auml;ger beim &Uuml;bergang zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung keine &quot;&Uuml;bergangsbilanz&quot; auf den 1.&nbsp;Juli 2001 aufgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar hat der BFH die Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen, soweit sie den Grundbetrag betrifft, als systematisch der Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gleichgestellt erachtet. Deshalb hat er den Wechsel von der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;13a EStG zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung f&uuml;r vergleichbar mit einem Wechsel vom Betriebsverm&ouml;gensvergleich zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung gehalten (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Februar 1989 IV&nbsp;R&nbsp;64\/87, BFHE 157, 44, BStBl II 1989, 708).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Wechsel vom Betriebsverm&ouml;gensvergleich zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung w&uuml;rde ausgehend von der letzten Bilanz zu einer &Uuml;berleitungsrechnung f&uuml;hren. Im Fall der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;13a EStG gibt es eine solche Bilanz aber nicht; sie ist auch nicht f&uuml;r Zwecke der &Uuml;bergangsgewinnermittlung aufzustellen. Vielmehr beruht die &Uuml;berleitungsrechnung nur auf dem gedanklichen Modell des Wechsels von der Bilanzierung zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung (BFH-Urteil in BFHE 157, 44, BStBl II 1989, 708). Bilanzielle Wahlrechte k&ouml;nnen im Rahmen der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen nicht ausge&uuml;bt werden (vgl. z.B. zur Willk&uuml;rung von Betriebsverm&ouml;gen BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Mai 1991 IV&nbsp;R&nbsp;58\/90, BFHE 164, 537, BStBl II 1991, 798). Das muss auch f&uuml;r die gedanklich aufgestellte Bilanz zum Zweck der &Uuml;berleitungsrechnung gelten (anderer Ansicht Felsmann, Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirte, C&nbsp;Rz&nbsp;85; wohl auch Kanzler in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, Vorbemerkungen zu &sect;&sect;&nbsp;4-7 EStG Rz&nbsp;61 i.V.m. Rz&nbsp;60).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Rechtsprechung in der Vergangenheit eine &quot;&Uuml;bergangsbilanz&quot; verlangt hat, betraf dies den Wechsel von der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich. Mit der &quot;&Uuml;bergangsbilanz&quot; ist dabei die Anfangsbilanz auf den Beginn des ersten Wirtschaftsjahrs gemeint, f&uuml;r das der Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich ermittelt wird (BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Oktober 1992 IV&nbsp;R&nbsp;97\/91, BFHE 169, 180, BStBl II 1993, 284, unter 2.; HHR\/Kanzler, Vorbemerkungen zu &sect;&sect;&nbsp;4-7 EStG Rz&nbsp;50, m.w.N.). Erstmals in dieser Bilanz k&ouml;nnen Bilanzierungswahlrechte ausge&uuml;bt oder die Inanspruchnahme einer bilanziellen Billigkeitsma&szlig;nahme geltend gemacht werden (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;April 1988 IV&nbsp;R&nbsp;96\/86, BFHE 153, 138, BStBl II 1988, 672).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) In einer &Uuml;berleitungsrechnung wegen des Wechsels von der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;13a EStG zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung k&ouml;nnen keine Bilanzierungswahlrechte ausge&uuml;bt werden. Da die &Uuml;berleitungsrechnung nicht auf einer realen, sondern nur auf einer gedanklich aufgestellten Schlussbilanz beruht, ist zu unterstellen, dass diese entsprechend den gesetzlichen Vorgaben aufgestellt worden ist. Soweit dabei Wahlrechte beachtet werden m&uuml;ssen, kann deren Aus&uuml;bung nur dahingehend angenommen werden, dass sie in Folgejahren nicht nachteilig f&uuml;r den Steuerpflichtigen wirken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Ansatz des Feldinventars ist ein Wahlrecht nach allgemeinen bilanziellen Grunds&auml;tzen nicht gegeben. Der Verzicht auf den Ansatz folgt nur einer aus Vereinfachungsgr&uuml;nden geschaffenen Billigkeitsregelung. F&uuml;r einen nach Durchschnittss&auml;tzen pauschalierenden Steuerpflichtigen besteht kein solches Vereinfachungsinteresse, so dass eine Aus&uuml;bung des Wahlrechts in die eine oder andere Richtung nicht unterstellt werden kann (ebenso f&uuml;r den Verzicht auf den Ansatz von selbst erzeugten Futtermitteln BFH-Urteil in BFHE 153, 138, BStBl II 1988, 672). Vielmehr ist f&uuml;r Zwecke der &Uuml;berleitungsrechnung davon auszugehen, dass der grunds&auml;tzlich bestehenden Pflicht zur Aktivierung nachgekommen worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie die Anschaffungs- und Herstellungskosten des &uuml;brigen Umlaufverm&ouml;gens mindern die Herstellungskosten des Feldinventars danach den &Uuml;berleitungsgewinn. Nur so ist deren einmaliger Abzug als Betriebsausgabe sichergestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Dementsprechend hat der Kl&auml;ger bei seiner &Uuml;berleitungsrechnung zum Ende des Wirtschaftsjahrs 2000\/2001 die gesch&auml;tzten Herstellungskosten des Feldinventars zu Recht gewinnmindernd ber&uuml;cksichtigt. Eine Aus&uuml;bung des Wahlrechts zur Aktivierung des Feldinventars ist darin nicht zu sehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist entscheidungsreif. Das FA ist durch R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2005 verpflichtet, sein Ermessen i.S. des &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;1 AO dahingehend auszu&uuml;ben, dass der Kl&auml;ger keinen &Uuml;bergangsgewinn von 11.784,38&nbsp;EUR zu versteuern hat. Die daraus folgende Erh&ouml;hung der Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft des Streitjahrs ist r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Unter Aufhebung des Urteils des FG und der Entscheidung &uuml;ber die Ablehnung des Billigkeitsantrags in Gestalt der Einspruchsentscheidung wird das FA deshalb verpflichtet, die Einkommensteuer 2005 entsprechend niedriger festzusetzen (&sect;&nbsp;101 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2013, IV R 31\/10 Ber&uuml;cksichtigung von Feldinventar beim &Uuml;bergang von der Durchschnittssatzgewinnermittlung zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielt Eink&uuml;nfte aus seinem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, dessen Gewinne er bis zum Wirtschaftsjahr 2000\/2001 nach Durchschnittss&auml;tzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a des Einkommensteuergesetzes (EStG) ermittelt hatte. Aufgrund einer Mitteilung des Beklagten und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-31-10-beruecksichtigung-von-feldinventar-beim-uebergang-von-der-durchschnittssatzgewinnermittlung-zur-einnahmen-ueberschussrechnung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;31\/10 &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Feldinventar beim &Uuml;bergang von der Durchschnittssatzgewinnermittlung zur Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-61921","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61921","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61921"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61921\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}