{"id":62031,"date":"2014-03-11T12:30:54","date_gmt":"2014-03-11T10:30:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62031"},"modified":"2014-03-11T12:30:54","modified_gmt":"2014-03-11T10:30:54","slug":"xi-b-48-13-rennsportfahrzeug-als-befoerderungsmittel-im-umsatzsteuerrechtlichen-sinne-ort-der-leistung-bei-einem-rennservice-fuer-im-ausland-veranstaltete-rennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-48-13-rennsportfahrzeug-als-befoerderungsmittel-im-umsatzsteuerrechtlichen-sinne-ort-der-leistung-bei-einem-rennservice-fuer-im-ausland-veranstaltete-rennen\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;48\/13 &#8211; Rennsportfahrzeug als &quot;Bef&ouml;rderungsmittel&quot; im umsatzsteuerrechtlichen Sinne &#8211; Ort der Leistung bei einem Rennservice f&uuml;r im Ausland veranstaltete Rennen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 2.1.2014, XI B 48\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Rennsportfahrzeug als &quot;Bef&ouml;rderungsmittel&quot; im umsatzsteuerrechtlichen Sinne &#8211; Ort der Leistung bei einem Rennservice f&uuml;r im Ausland veranstaltete Rennen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Antragsteller, Beschwerdef&uuml;hrer und Beschwerdegegner (Antragsteller) erbringt Dienstleistungen f&uuml;r den Motorsport. Er berechnet die Umsatzsteuer nach vereinbarten Entgelten i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes in der f&uuml;r die Streitjahre 2005 bis 2007 geltenden Fassung (UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller schloss mit der A einen Vertrag, wonach er verpflichtet war, gegen ein in Teilbetr&auml;gen nach entsprechender Rechnungserteilung zu entrichtendes Entgelt in H&ouml;he von &#8230; EUR netto w&auml;hrend der Rennsaison 2005 zu bestimmten Rennserien ein Fahrzeug nebst Betreuung rennfertig an der jeweiligen Rennstrecke zur Verf&uuml;gung zu stellen. Mit Rechnung vom 10.&nbsp;Januar 2005 stellte er der A &#8230; EUR zzgl. &#8230; EUR Umsatzsteuer in Rechnung. Die Rechnung wurde beglichen und die Umsatzsteuer abgef&uuml;hrt. Den vereinbarten Restbetrag in H&ouml;he von &#8230; EUR stellte der Antragsteller der A weder in Rechnung noch erfolgte eine Umsatzbesteuerung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Dezember 2009 schloss der Antragsteller vor dem Landgericht (LG) X mit der A einen Vergleich dahingehend, dass diese &uuml;ber die bisher bezahlten &#8230; EUR zzgl. &#8230; EUR Umsatzsteuer hinaus weitere &#8230; EUR brutto zu zahlen habe; die Zahlung erfolgte im Dezember 2009. W&auml;hrend der Antragsteller diesen Betrag im Jahr 2009 der Umsatzsteuer unterwarf, kam der Antragsgegner, Beschwerdegegner und Beschwerdef&uuml;hrer (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu dem Ergebnis, dass die Restforderung des Antragstellers in H&ouml;he von &#8230; EUR brutto noch im Jahr 2005 werthaltig gewesen sei und erh&ouml;hte den Umsatz des Jahres 2005 entsprechend um &#8230; EUR netto.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller hatte au&szlig;erdem im Jahr 2005 ein sog. &quot;Formel-Fahrzeug&quot; an die Firma B zum Renneinsatz in den Niederlanden gegen ein Entgelt in H&ouml;he von &#8230; EUR netto (zus&auml;tzlich &#8230; EUR Umsatzsteuer) vermietet. Er war insoweit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;3 i.V.m. Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;11 UStG von einem Leistungsort am Sitz des Leistungsempf&auml;ngers ausgegangen. Dagegen vertrat das FA die Auffassung, das &quot;Formel-Fahrzeug&quot; sei ein Bef&ouml;rderungsmittel, sodass sich der Ort der Leistung nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 UStG richte und mithin eine steuerbare und steuerpflichtige Leistung im Inland vorliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller f&uuml;hrte in den Jahren 2006 und 2007 ferner sog. &quot;Rennservice-Leistungen&quot; an ausl&auml;ndischen Rennstrecken f&uuml;r im Ausland ans&auml;ssige Leistungsempf&auml;nger aus. Diese Ums&auml;tze behandelte er als im Inland nicht steuerbar, weil die jeweilige ausl&auml;ndische Rennstrecke nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a UStG als Leistungsort anzusehen sei. Abweichend davon nahm das FA unter Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 1.&nbsp;Dezember 2010 XI&nbsp;R&nbsp;27\/09 (BFHE 232, 560, BStBl II 2011, 458) nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 UStG einen inl&auml;ndischen Leistungsort an und behandelte die betreffenden Ums&auml;tze als steuerbar und steuerpflichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erlie&szlig; am 24.&nbsp;Juli 2012 f&uuml;r die Streitjahre 2005 bis 2007 entsprechend ge&auml;nderte Umsatzsteuerbescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte der Antragsteller Einspruch ein und beantragte zugleich die Aussetzung der Vollziehung (AdV) dieser Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Uuml;ber die Einspr&uuml;che des Antragstellers hat das FA noch nicht entschieden. Es lehnte die beantragte AdV mit Bescheid vom 30.&nbsp;August 2012 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die daraufhin beim Finanzgericht (FG) beantragte AdV der angefochtenen Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheide vom 24.&nbsp;Juli 2012 hatte nur in geringem Umfang Erfolg. Das FG setzte die Vollziehung des Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheids f&uuml;r 2005 in H&ouml;he von &#8230; EUR bis zum Ablauf eines Monats nach Ergehen einer das Einspruchsverfahren abschlie&szlig;enden Entscheidung aus und lehnte die beantragte AdV im &Uuml;brigen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es f&uuml;hrte hierzu aus, es sei rechtlich ernstlich zweifelhaft, ob das vom Antragsteller vermietete &quot;Formel-Fahrzeug&quot; ein Bef&ouml;rderungsmittel sei und sich daher der Ort der Vermietungsleistung nach dem Sitz des leistenden Unternehmers &#8211;hier des Antragstellers im Inland&#8211; richte. Zwar habe der BFH in seinem Beschluss vom 8.&nbsp;November 2011 XI&nbsp;B&nbsp;58\/11 (BFH\/NV 2012, 282) entschieden, dass Rennsportfahrzeuge Bef&ouml;rderungsmittel im umsatzsteuerrechtlichen Sinne seien. Diese Rechtsprechung lasse sich jedoch nicht ohne weiteres auf den Streitfall &uuml;bertragen. Denn in dem der Entscheidung des BFH in BFH\/NV 2012, 282 zugrundeliegenden Sachverhalt sei es um &quot;Rallye-Fahrzeuge&quot; gegangen, bei denen &#8211;im Gegensatz zu einem &quot;Formel-Fahrzeug&quot; wie hier&#8211; die M&ouml;glichkeit bestehe, im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enverkehr zugelassen und genutzt zu werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen best&uuml;nden keine ernstlichen Zweifel, soweit das FA die Restforderung gegen&uuml;ber der A in H&ouml;he von &#8230; EUR brutto (bereits) im Jahr 2005 der Umsatzsteuer unterworfen habe. Das FG ging dabei davon aus, dass der Antragsteller zumindest in H&ouml;he des Vergleichsbetrags noch Leistungen an die A im Streitjahr 2005 ausgef&uuml;hrt habe. Der Antragsteller habe jedoch nicht glaubhaft gemacht, dass die Forderung insoweit im Streitjahr 2005 uneinbringlich geworden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem BFH-Urteil in BFHE 232, 560, BStBl II 2011, 458 best&uuml;nden gleichfalls keine ernstlichen Zweifel daran, dass der Leistungsort f&uuml;r die vom Antragsteller erbrachten &quot;Renn-Serviceleistungen&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 UStG im Inland liege. Dass das FA zuvor der rechtlichen Auffassung des Antragstellers gefolgt sei, f&uuml;hre nicht zu einem Vertrauenstatbestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im &Uuml;brigen eine weitergehende AdV auch unter dem Gesichtspunkt der unbilligen H&auml;rte abgelehnt und die Beschwerde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zugelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beschwerde des FA vom 22.&nbsp;April 2013 sowie der des Antragstellers vom 30.&nbsp;April 2013 hat das FG nicht abgeholfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA bringt mit seiner Beschwerde im Wesentlichen vor, dass ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheids f&uuml;r 2005 zu verneinen seien, wenn der angefochtene Steuerverwaltungsakt &#8211;wie hier&#8211; der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung entspreche. Entgegen der Auffassung des FG komme es nach der Rechtsprechung des BFH in BFH\/NV 2012, 282 nicht darauf an, dass &quot;eine Stra&szlig;ennutzung&quot; des Bef&ouml;rderungsmittels m&ouml;glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt, die Vorentscheidung insoweit aufzuheben, als die Vollziehung des Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheids f&uuml;r 2005 vom 24.&nbsp;Juli 2012 in H&ouml;he von &#8230; EUR ausgesetzt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller hat ebenfalls Beschwerde eingelegt. Er hat keinen Antrag gestellt und auf sein erstinstanzliches Vorbringen Bezug genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Auf die Beschwerde des FA hin ist die Vorentscheidung, soweit das FG im Hinblick auf die Vermietung des &quot;Formel-Fahrzeugs&quot; die Vollziehung des Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheids f&uuml;r 2005 vom 24.&nbsp;Juli 2012 in H&ouml;he von &#8230; EUR ausgesetzt hat, aufzuheben. Die Beschwerde des Antragstellers ist dagegen unbegr&uuml;ndet; sie ist daher durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;132 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3, &sect;&nbsp;129 Abs.&nbsp;1 FGO zul&auml;ssige Beschwerde des FA ist begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO ist die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsaktes ganz oder teilweise auszusetzen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit dieses Verwaltungsaktes bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ernstliche Zweifel i.S. von &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO liegen vor, wenn bei summarischer Pr&uuml;fung des angefochtenen Bescheides neben f&uuml;r seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechenden Umst&auml;nden gewichtige Gr&uuml;nde zutage treten, die Unentschiedenheit oder Unsicherheit in der Beurteilung von Rechtsfragen oder Unklarheit in der Beurteilung entscheidungserheblicher Tatfragen bewirken (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. dazu z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 20.&nbsp;Juli 2012 V&nbsp;B&nbsp;82\/11, BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809, Rz&nbsp;9; vom 3.&nbsp;April 2013 V&nbsp;B&nbsp;125\/12, BFHE 240, 447, BStBl II 2013, 973, Rz&nbsp;12; vom 11.&nbsp;Juli 2013 XI&nbsp;B&nbsp;41\/13, BFH\/NV 2013, 1647, Rz&nbsp;16, jeweils m.w.N.). Die Entscheidung hier&uuml;ber ergeht bei der im AdV-Verfahren gebotenen summarischen Pr&uuml;fung aufgrund des Sachverhalts, der sich aus dem Vortrag der Beteiligten und der Aktenlage ergibt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. dazu z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 7.&nbsp;September 2011 I&nbsp;B&nbsp;157\/10, BFHE 235, 215, BStBl II 2012, 590, Rz&nbsp;12; in BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809, Rz&nbsp;9; in BFHE 240, 447, BStBl II 2013, 973, Rz&nbsp;12; in BFH\/NV 2013, 1647, Rz&nbsp;16, jeweils m.w.N.). Zur Gew&auml;hrung der AdV ist es nicht erforderlich, dass die f&uuml;r die Rechtswidrigkeit sprechenden Gr&uuml;nde im Sinne einer Erfolgswahrscheinlichkeit &uuml;berwiegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. dazu z.B. BFH-Beschl&uuml;sse in BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809, Rz&nbsp;9; in BFHE 240, 447, BStBl II 2013, 973, Rz&nbsp;12; in BFH\/NV 2013, 1647, Rz&nbsp;16, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben bestehen &#8211;entgegen der Vorentscheidung&#8211; keine ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr 2005, soweit es um die Steuerbarkeit der Vermietung des &quot;Formel-Fahrzeugs&quot; geht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat hat anhand der Rechtsprechung des BFH und des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union sowie des Unionsrechts entschieden, dass es sich bei einem &#8211;wie im Streitfall&#8211; Rennsportfahrzeug um ein Bef&ouml;rderungsmittel i.S. von &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;11 UStG handelt (vgl. dazu Senatsbeschluss in BFH\/NV 2012, 282, unter 2.). Hieran h&auml;lt er fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Vorentscheidung davon ausgeht, dass die Rechtsprechung in BFH\/NV 2012, 282 sich nicht ohne weiteres auf den Streitfall &uuml;bertragen lasse, weil es sich dort um &quot;Rallye-Fahrzeuge&quot; gehandelt habe, bei denen die M&ouml;glichkeit bestehe, &quot;im Stra&szlig;enverkehr zugelassen und genutzt zu werden&quot;, was &#8211;wie hier&#8211; bei einem &quot;Formel-Fahrzeug&quot; nicht der Fall sei, vermag der angerufene Senat dem nicht zu folgen. Denn die M&ouml;glichkeit der Zulassung f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enverkehr ist keine Bedingung f&uuml;r das Vorliegen eines Bef&ouml;rderungsmittels.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Bef&ouml;rderungsmittel i.S. des &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;11 UStG ist ein Land-, Wasser- oder Luftfahrzeug, das der Bef&ouml;rderung von Menschen und Gegenst&auml;nden dient. Ein &quot;Bef&ouml;rdern&quot; im umsatzsteuerrechtlichen Sinne ist nicht nur gegeben, wenn andere Personen &#8211;sei es mit oder ohne gewerbliche Zielsetzung&#8211; von einem Ort zu einem anderen transportiert werden. Auch der Eigentransport (des Fahrers) f&auml;llt unter den Begriff der Bef&ouml;rderung. Die Tatsache der Bef&ouml;rderung durch ein daf&uuml;r geeignetes Fahrzeug entf&auml;llt nicht, wenn das Motiv nicht in dem wirtschaftlichen Nutzen einer Bef&ouml;rderung zu sehen ist, sondern in der sportlichen Bet&auml;tigung oder in anderen Gr&uuml;nden der Freizeitgestaltung (vgl. dazu Senatsbeschluss in BFH\/NV 2012, 282, Rz&nbsp;7, m.w.N.). Dies ist auch &#8211;wie hier&#8211; bei einem ausschlie&szlig;lich zu Renneins&auml;tzen genutzten und nicht im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enverkehr einsetzbaren &quot;Formel-Fahrzeug&quot; der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Ort einer sonstigen Leistung durch Vermietung eines Bef&ouml;rderungsmittels ist &#8211;jedenfalls nach der f&uuml;r das Streitjahr 2005 geltenden Rechtslage&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 UStG der Sitz des leistenden Unternehmers (vgl. dazu Senatsbeschluss in BFH\/NV 2012, 282, Rz&nbsp;7, m.w.N.). Mithin ist die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Umsatzsteuerfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr 2005 insoweit nicht ernstlich zweifelhaft; die vom FG ausgesprochene AdV dieses Steuerbescheids ist nicht zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Die gleichfalls gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3, &sect;&nbsp;129 Abs.&nbsp;1 FGO zul&auml;ssige Beschwerde des Antragstellers ist unbegr&uuml;ndet; sie ist daher durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;132 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu Recht hat das FG entschieden, dass an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des angefochtenen Umsatzsteuerbescheids f&uuml;r 2005 keine ernstlichen Zweifel bestehen, soweit das FA die Restforderung des Antragstellers gegen&uuml;ber der A in H&ouml;he von &#8230; EUR brutto im Streitjahr 2005 der Umsatzsteuer unterworfen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Steuer ist &#8211;wie im Streitfall&#8211; grunds&auml;tzlich nach vereinbarten Entgelten zu berechnen (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG). Sie entsteht &#8211;wie hier&#8211; grunds&auml;tzlich mit Ablauf des Voranmeldezeitraums, in dem die Leistungen ausgef&uuml;hrt worden sind (&sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;1 UStG). Der leistende Unternehmer hat nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;1 UStG den f&uuml;r seine Leistung geschuldeten Steuerbetrag zu berichtigen, wenn das vereinbarte Entgelt f&uuml;r die steuerpflichtige Leistung uneinbringlich geworden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ging &#8211;im Beschwerdeverfahren unwidersprochen&#8211; davon aus, dass der Antragsteller zumindest in H&ouml;he des Vergleichsbetrags noch Leistungen an die A im Streitjahr 2005 ausgef&uuml;hrt habe, weil es anderenfalls nicht nachvollziehbar w&auml;re, weshalb die A dem Vergleich vor dem LG X zugestimmt habe. Auch habe der Antragsteller &#8211;was gleichfalls im Beschwerdeverfahren unwidersprochen blieb&#8211; nicht glaubhaft gemacht, dass die Forderung im Streitjahr 2005 uneinbringlich geworden sei. Soweit die A bereits im Jahr 2005 die Einrede der Schlechtleistung erhoben haben solle, stehe dem schon das Vorbringen des Antragstellers im Zivilprozess vor dem LG X entgegen, wonach M&auml;ngel zu keinem Zeitpunkt geltend gemacht worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese vom FG getroffene W&uuml;rdigung ist bei summarischer Pr&uuml;fung nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ebenso sind &#8211;wie das FG zu Recht entschieden hat&#8211; keine ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Umsatzsteuerfestsetzungen f&uuml;r 2006 und 2007 vorhanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es ist bereits gekl&auml;rt, dass ein Unternehmer mit Sitz im Inland, der einem Motorradrennfahrer einen vollst&auml;ndigen Rennservice mit Fahrzeug f&uuml;r im Ausland veranstaltete Motorradrennen zur Verf&uuml;gung stellt, damit eine einheitliche sonstige Leistung ausf&uuml;hrt, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 UStG im Inland der Umsatzbesteuerung unterliegt (vgl. Senatsurteil in BFHE 232, 560, BStBl II 2011, 458). An dieser Rechtsprechung h&auml;lt der Senat fest, sodass sich &#8211;bezogen auf den Streitfall und die in den Streitjahren 2006 und 2007 geltende Rechtslage&#8211; hinsichtlich der &quot;Renn-Serviceleistungen&quot; keine ernstlichen Zweifel an den angefochtenen Umsatzsteuerfestsetzungen ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit das FA bei der umsatzsteuerrechtlichen Beurteilung dieser Leistungen in den den Streitjahren vorangegangenen Jahren der rechtlichen Auffassung des Antragstellers zum Ort der Leistung gefolgt sein sollte, w&uuml;rden dementsprechende Umsatzsteuerfestsetzungen der Vorjahre &#8211;wovon das FG zu Recht ausgegangen ist&#8211; keine Bindungswirkung nach dem Rechtsgrundsatz von Treu und Glauben entfalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine derartige Bindung k&auml;me nur dann in Betracht, wenn eine Finanzbeh&ouml;rde dem Steuerpflichtigen eine bestimmte steuerrechtliche Behandlung zugesagt oder wenn sie durch ihr fr&uuml;heres Verhalten au&szlig;erhalb einer Zusage einen Vertrauenstatbestand geschaffen hat (vgl. dazu BFH-Urteil vom 30.&nbsp;September 1997 IX&nbsp;R&nbsp;80\/94, BFHE 184, 406, BStBl II 1998, 771, unter 1.; BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;November 2001 V&nbsp;B&nbsp;88\/00, BFH\/NV 2002, 551, unter II.1.b; BFH-Urteile vom 29.&nbsp;April 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;75\/05, BFHE 221, 136, BStBl II 2008, 817, unter II.3.e; vom 14.&nbsp;Januar 2010 IV&nbsp;R&nbsp;86\/06, BFH\/NV 2010, 1096, Rz&nbsp;25; Senatsurteile vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2011 XI&nbsp;R&nbsp;30\/09, BFHE 233, 18, BStBl II 2011, 613, Rz&nbsp;30; vom 15.&nbsp;Mai 2012 XI&nbsp;R&nbsp;32\/10, BFH\/NV 2012, 1836, Rz&nbsp;66).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dies ist hier nicht der Fall. Das FG hat festgestellt, dass &#8211;was im Beschwerdeverfahren unwidersprochen blieb&#8211; das FA weder dem Antragsteller eine Zusage im Hinblick auf die umsatzsteuerrechtliche Behandlung der &quot;Renn-Serviceleistungen&quot; erteilt noch in anderer Weise einen Vertrauenstatbestand geschaffen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die AdV der angefochtenen Umsatzsteuerfestsetzungen kommt ebenso wenig unter dem Gesichtspunkt der unbilligen H&auml;rte i.S. des &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller hat &#8211;wie die Vorentscheidung unwidersprochen festgestellt hat&#8211; Gr&uuml;nde f&uuml;r das Vorliegen einer unbilligen H&auml;rte im finanzgerichtlichen Verfahren weder dargelegt noch glaubhaft gemacht. Auch im Beschwerdeverfahren sind Gr&uuml;nde f&uuml;r das Vorliegen einer unbilligen H&auml;rte weder ersichtlich noch vorgebracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 2.1.2014, XI B 48\/13 Rennsportfahrzeug als &quot;Bef&ouml;rderungsmittel&quot; im umsatzsteuerrechtlichen Sinne &#8211; Ort der Leistung bei einem Rennservice f&uuml;r im Ausland veranstaltete Rennen Tatbestand 1&nbsp; I. Der Antragsteller, Beschwerdef&uuml;hrer und Beschwerdegegner (Antragsteller) erbringt Dienstleistungen f&uuml;r den Motorsport. 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