{"id":62085,"date":"2014-04-26T12:10:07","date_gmt":"2014-04-26T10:10:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62085"},"modified":"2014-04-26T12:10:07","modified_gmt":"2014-04-26T10:10:07","slug":"x-b-157-13-nachtraegliche-erfassung-einer-regelaltersrente-durch-berichtigung-nach-par-129-ao","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-157-13-nachtraegliche-erfassung-einer-regelaltersrente-durch-berichtigung-nach-par-129-ao\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;157\/13 &#8211; Nachtr&auml;gliche Erfassung einer Regelaltersrente durch Berichtigung nach &sect; 129 AO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.2.2014, X B 157\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Nachtr&auml;gliche Erfassung einer Regelaltersrente durch Berichtigung nach &sect; 129 AO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Mit ihrer Klage wandten sich die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) gegen die erstmalige Erfassung der von der Kl&auml;gerin ab April 2005 bezogenen Regelaltersrente in einem &Auml;nderungsbescheid, den der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Anschluss an die elektronische &Uuml;bermittlung der Rentenbezugsmitteilung im Oktober 2010 erlassen hatte. Das FA begr&uuml;ndete die &Auml;nderung zun&auml;chst mit der Vorschrift des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO). Nach dem Vortrag der Kl&auml;ger im Einspruchsverfahren, im Mantelbogen der von ihren Prozessbevollm&auml;chtigten erstellten Einkommensteuererkl&auml;rung sei nicht nur das K&auml;stchen &quot;Renten laut Anlage R&quot; angekreuzt gewesen, der Erkl&auml;rung seien vielmehr auch sowohl die entsprechende Anlage R sowie eine Ablichtung des Rentenbescheids beigef&uuml;gt gewesen, st&uuml;tzte es die nachtr&auml;gliche Erfassung der Renteneink&uuml;nfte alternativ auf &sect;&nbsp;129 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) stellte fest, dass in der Einkommensteuerakte der Kl&auml;ger weder eine Anlage R f&uuml;r die Kl&auml;gerin noch ein entsprechender Rentenbescheid enthalten waren. Durch Vernehmung der Sachbearbeiterin als Zeugin konnte auch nicht gekl&auml;rt werden, ob die Anlage R und\/oder (zumindest) der Rentenbescheid im Zeitpunkt der Veranlagung vorgelegen hatten. Nach Ansicht des FG konnte dieser Umstand aber letztlich offen bleiben, da das FA unabh&auml;ngig hiervon &#8211;entweder nach &sect;&nbsp;129 AO oder gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO&#8211; zum Erlass des &Auml;nderungsbescheids berechtigt gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wenden sich die Kl&auml;ger mit ihrer Beschwerde, mit der sie die Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsanwendung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) begehren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;ger sind der Ansicht, das FG weiche vom Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 5.&nbsp;November 1970 V&nbsp;R&nbsp;71\/67 (BFHE 101, 156, BStBl II 1971, 220) ab, weil es bei der Pr&uuml;fung von &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO unter Verweis auf das BFH-Urteil vom 19.&nbsp;November 2008 II&nbsp;R&nbsp;10\/08 (BFH\/NV 2009, 548) sowie den Senatsbeschluss vom 14.&nbsp;Mai 2013 X&nbsp;B&nbsp;33\/13 (BFHE 241, 9, BStBl II 2013, 997) davon ausgehe, hinsichtlich des Grades der erforderlichen Kenntnis sei zu differenzieren: W&auml;hrend der Inhalt, der in der zust&auml;ndigen Dienststelle gef&uuml;hrten Steuerakten als bekannt gelte, ohne dass es insoweit auf die individuelle Kenntnis des jeweiligen Bearbeiters ankomme, sei hingegen bei Tatsachen, die sich nicht aus den Akten erg&auml;ben, die positive Kenntnis des zust&auml;ndigen Bearbeiters erforderlich. Demgegen&uuml;ber habe der BFH in dem Urteil in BFHE 101, 156, BStBl II 1971, 220 entschieden, dass dem FA die Sachverhalte bekannt seien, die sich aus den gehefteten oder lose gef&uuml;hrten Aktenvorg&auml;ngen des Steuerpflichtigen erg&auml;ben, wozu auch der Inhalt solcher Schriftst&uuml;cke geh&ouml;re, die den Akten zuw&uuml;chsen und die zust&auml;ndige Dienststelle im normalen Gesch&auml;ftsgang erreicht h&auml;tten, ohne dass der Sachgebietsleiter oder Sachbearbeiter die Akten oder Schriftst&uuml;cke lesen und deren Inhalt in ihr Wissen aufnehmen m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar spricht viel daf&uuml;r, dass das FG insoweit tats&auml;chlich von dem BFH-Urteil in BFHE 101, 156, BStBl II 1971, 220 abgewichen ist, als es im Rahmen der (alternativ) vorgenommenen Pr&uuml;fung des Greifens des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO angenommen hat, diese Norm sei bereits dann erf&uuml;llt, wenn dem FA zwar der Rentenbescheid der Kl&auml;gerin vorgelegen h&auml;tte, die Sachbearbeiterin diesen aber nicht positiv zur Kenntnis genommen habe. Diese Annahme des FG deutet darauf hin, dass das FG den der Steuererkl&auml;rung lose beigef&uuml;gten Rentenbescheid abweichend von dem vorstehend genannten BFH-Urteil nicht als Aktenbestandteil angesehen hat. Geht man hingegen entgegen der Ansicht des FG davon aus, dass der Rentenbescheid Bestandteil der Akten gewesen ist, dann steht dies der Annahme entgegen, dass der Inhalt dieses Bescheids eine neue Tatsache i.S. des &sect;&nbsp;173 AO ist. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus den Entscheidungen in BFH\/NV 2009, 548 und in BFHE 241, 9, BStBl II 2013, 997. Die Kl&auml;ger weisen zutreffend darauf hin, dass es allein darauf ankommt, ob der Bescheid der Steuererkl&auml;rung beigelegen hat, nicht aber, ob dieses Schriftst&uuml;ck &#8211;wie im Streitfall&#8211; sp&auml;ter nach wie vor Bestandteil der Akten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die angefochtene Entscheidung des FG erweist sich jedoch im Ergebnis aus anderen Gr&uuml;nden entsprechend &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO als richtig, was der Zulassung auch dann entgegensteht, wenn an sich eine der Zulassungsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO vorliegt (BFH-Beschluss vom 13.&nbsp;Juli 2007 VII&nbsp;B&nbsp;105\/07, BFH\/NV 2007, 2300).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall l&auml;sst sich zwar mittlerweile nicht mehr kl&auml;ren, ob der Ende Februar 2006 beim FA eingereichten Einkommensteuererkl&auml;rung zumindest der Rentenbescheid und ggf. auch die Anlage R beilagen. Das FG hat sich jedoch durch die Zeugenvernehmung der Sachbearbeiterin W des FA davon &uuml;berzeugen k&ouml;nnen, dass diese die Renteneink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin nicht bewusst au&szlig;er Ansatz gelassen hat. Hiervon ausgehend waren in jedem der im Streitfall denkbaren Sachverhaltskonstellationen die Voraussetzungen einer &Auml;nderungsnorm erf&uuml;llt, die das FA zum Erlass des in Frage stehenden &Auml;nderungsbescheids berechtigten:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Hatte die Kl&auml;gerin zu ihrer Regelaltersrente in der Steuererkl&auml;rung 2005 keine Angaben gemacht und auch keine diese Rente betreffenden Unterlagen beigef&uuml;gt, dann war das FA, nachdem es von diesen Renteneink&uuml;nften Kenntnis erlangt hat, zum Erlass des &Auml;nderungsbescheids nach &sect; 173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO berechtigt. Dies stellen die Kl&auml;ger in ihrer Beschwerdebegr&uuml;ndung im Ergebnis auch nicht in Abrede.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hatte hingegen dem FA der einschl&auml;gige Rentenbescheid vorgelegen, dann war dem FA zwar der Bezug dieser Renteneink&uuml;nfte bekannt und es waren daher die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO nicht erf&uuml;llt. In diesem Fall war aber das FA berechtigt, den urspr&uuml;nglichen Bescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;129 Satz&nbsp;1 AO zu berichtigen. Ein Fehler ist n&auml;mlich im Sinne dieser Vorschrift offenbar, wenn er auf der Hand liegt, durchschaubar, eindeutig oder augenf&auml;llig ist. Entscheidend ist, ob sich das Vorliegen eines solchen Fehlers f&uuml;r einen unvoreingenommenen Dritten ohne weiteres aus der Steuererkl&auml;rung, deren Anlagen sowie aus den in den Akten befindlichen Unterlagen f&uuml;r das betreffende Veranlagungsjahr ergibt (Senatsurteil vom 27.&nbsp;Mai 2009 X&nbsp;R&nbsp;47\/08, BFHE 226, 8, BStBl II 2009, 946). Hat dem FA im Streitfall der Rentenbescheid vorgelegen und war dem FA daher bekannt, dass die Kl&auml;gerin ab April 2005 eine Regelaltersrente bezog, dann kann aus der ma&szlig;geblichen Sicht eines objektiven Dritten ausgeschlossen werden, dass die steuerliche Erfassung dieser Rente infolge eines Rechtsirrtums unterblieben ist, da von der Bundesanstalt f&uuml;r Angestellte geleistete Regelaltersrenten ab dem Jahr 2005 den klassischen Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa des Einkommensteuergesetzes (EStG) betreffen. Dies wird auch durch die Aussage der Zeugin W best&auml;tigt, wonach die Nichterfassung der Renteneink&uuml;nfte trotz Vorliegens eines Rentenbescheids nur auf einem mechanischen Versehen beruhen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die weitere R&uuml;ge, die Entscheidung des FG weiche von dem BFH-Urteil vom 28.&nbsp;April 1998 IX&nbsp;R&nbsp;49\/96 (BFHE 185, 370, BStBl II 1998, 458) ab, f&uuml;hrt ebenfalls nicht zur Zulassung der Revision.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann bereits nicht erkennen, dass das FG einen Rechtssatz des Inhalts aufgestellt hat, wonach ein Steuerpflichtiger, der der eingereichten Steuererkl&auml;rung aus nicht aufkl&auml;rbaren Gr&uuml;nden nicht die f&uuml;r diese Eink&uuml;nfte ma&szlig;gebliche Anlage beilegt, jedoch den Sachverhalt gegen&uuml;ber dem FA im Rahmen seiner Steuererkl&auml;rung voll umf&auml;nglich erkl&auml;rt, nicht seiner Mitwirkungspflicht gen&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den Tatbestand des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO insoweit (d.h. in Abgrenzung zu &sect;&nbsp;129 AO) zutreffend unter der Annahme gepr&uuml;ft, der Einkommensteuererkl&auml;rung habe weder die Anlage R noch der Rentenbescheid beigelegen. Von dieser Annahme ging es ersichtlich auch bei der Pr&uuml;fung aus, ob ein die &Auml;nderung ausschlie&szlig;ender Versto&szlig; gegen die Amtsaufkl&auml;rungspflicht gegeben war. So leitete es seine Ausf&uuml;hrungen ein: &quot;Unter der alternativen Annahme, dass der von den Kl&auml;gern eingereichten Steuererkl&auml;rung nicht die Anlage R der Kl&auml;gerin beigelegen hat, haben die Kl&auml;ger unvollst&auml;ndige Angaben gemacht und haben insoweit ihrer Mitwirkungspflicht nicht gen&uuml;gt.&quot; Etwas anderes hat das FG insoweit nicht gepr&uuml;ft, wenngleich der Senat einr&auml;umt, dass es in Verbindung mit den vorangehenden Ausf&uuml;hrungen des FG zum Vorliegen einer neuen Tatsache (insbesondere der Satz &quot;Die Angaben der Zeugin sprechen daf&uuml;r, dass die Rentenbescheide entweder nicht mit &uuml;bersandt worden waren oder die Zeugin diese nicht positiv zu Kenntnis genommen hat.&quot;) durchaus zu Missverst&auml;ndnissen kommen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den zitierten BFH-Urteilen vom 3.&nbsp;August 1967 IV 111\/63 (BFHE 90, 6, BStBl III 1967, 766) und vom 28.&nbsp;August 1974 I&nbsp;R&nbsp;18\/73 (BFHE 114, 180, BStBl II 1975, 166) haben die Kl&auml;ger schon keinen abstrakten Rechtssatz des FG gegen&uuml;bergestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.2.2014, X B 157\/13 Nachtr&auml;gliche Erfassung einer Regelaltersrente durch Berichtigung nach &sect; 129 AO Tatbestand 1&nbsp; I. Mit ihrer Klage wandten sich die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) gegen die erstmalige Erfassung der von der Kl&auml;gerin ab April 2005 bezogenen Regelaltersrente in einem &Auml;nderungsbescheid, den der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-157-13-nachtraegliche-erfassung-einer-regelaltersrente-durch-berichtigung-nach-par-129-ao\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;157\/13 &#8211; Nachtr&auml;gliche Erfassung einer Regelaltersrente durch Berichtigung nach &sect; 129 AO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62085","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62085"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62085\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}