{"id":62115,"date":"2014-04-26T12:03:34","date_gmt":"2014-04-26T10:03:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62115"},"modified":"2014-04-26T12:03:34","modified_gmt":"2014-04-26T10:03:34","slug":"viii-r-12-11-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-21-08-2012-viii-r-11-11-keine-zuordnung-eines-kfz-zum-gewillkuerten-betriebsvermoegen-bei-fehlendem-nachweis-einer-zumindest-10-igen-bet-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-12-11-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-21-08-2012-viii-r-11-11-keine-zuordnung-eines-kfz-zum-gewillkuerten-betriebsvermoegen-bei-fehlendem-nachweis-einer-zumindest-10-igen-bet-9\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;12\/11 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 21. 08. 2012 VIII R 11\/11 &#8211; Keine Zuordnung eines Kfz zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10%-igen betrieblichen Nutzung aufgrund zeitnah gefertigter Aufzeichnungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.8.2012, VIII R 12\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 21. 08. 2012 VIII R 11\/11 &#8211; Keine Zuordnung eines Kfz zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10%-igen betrieblichen Nutzung aufgrund zeitnah gefertigter Aufzeichnungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute und werden zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielt als &#8230; Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit sowie Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit als freiberuflicher Berater auf dem Gebiet der &#8230;. Den Gewinn aus der selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit ermittelt er durch Einnahmen&uuml;berschussrechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2005 machte der Kl&auml;ger bei den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit u.a. Betriebsausgaben f&uuml;r einen PKW BMW&nbsp;Cabrio geltend, den er nach dem Anlageverzeichnis seiner Gewinnermittlung wie schon im Vorjahr seinem Betriebsverm&ouml;gen zugeordnet hatte.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, der Kl&auml;ger habe das Fahrzeug zu Unrecht dem gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen seiner freiberuflichen T&auml;tigkeit zugeordnet, weil es anders als der unstreitig betrieblich genutzte PKW &#8211;ein Audi&nbsp;A6&#8211; zu weniger als 10&nbsp;% unternehmerisch genutzt werde.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf dieser Grundlage lehnte das FA die Ber&uuml;cksichtigung der f&uuml;r dieses Fahrzeug geltend gemachten Aufwendungen bei der Gewinnermittlung des Kl&auml;gers mit Einkommensteuerbescheid vom 16.&nbsp;August 2007 ab, der in der Folgezeit aus anderen Gr&uuml;nden durch Bescheid vom 30.&nbsp;Dezember 2008 ge&auml;ndert wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1313 ver&ouml;ffentlichten Urteil als unbegr&uuml;ndet ab. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger Verletzung materiellen Rechts. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie tragen vor, das FG habe die Regelungen in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) sowie in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG unzutreffend ausgelegt. Zu Unrecht habe es f&uuml;r die Streitjahre den Nachweis des Kl&auml;gers gefordert, das Zweitfahrzeug zu mehr als 10&nbsp;% f&uuml;r betriebliche Zwecke eingesetzt zu haben. Dieser Nachweis sei nur f&uuml;r die erstmalige Zuordnung zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen zu erbringen und im Streitfall ausweislich der Einkommensteuererkl&auml;rungen sowie der erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; erfolgten Veranlagungen f&uuml;r den jeweiligen Zweitwagen in den Vorjahren erbracht worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Deshalb k&ouml;nne der Zweitwagen in den Streitjahren nur dann bei der Ermittlung des Gewinns aus der freiberuflichen T&auml;tigkeit unber&uuml;cksichtigt bleiben, wenn er durch Entnahme aus dem Betriebsverm&ouml;gen ausgeschieden sei. Eine solche Entnahme liege allerdings nicht schon dann vor, wenn der Anteil der betrieblichen Nutzung unter die 10&nbsp;%-Grenze sinke. Diese Absenkung f&uuml;hre dazu, dass das Fahrzeug als geduldetes Betriebsverm&ouml;gen anzusehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folge man dieser Auffassung nicht, so m&uuml;sse aufgrund der im Gerichtsverfahren vorgelegten Aufzeichnungen &#8211;auch wenn sie nicht zeitnah erstellt worden seien&#8211; von einer betrieblichen Nutzung von mehr als 10&nbsp;% ausgegangen werden. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen, das angefochtene Urteil aufzuheben sowie den angefochtenen Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2005 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2009 unter Ber&uuml;cksichtigung des Zweitfahrzeugs als Wirtschaftsgut des Betriebsverm&ouml;gens bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus selbst&auml;ndiger Arbeit gewinnmindernd zu &auml;ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht hat das FG eine Zuordnung des im Jahr 2004 angeschafften PKW BMW&nbsp;Cabrio zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers verneint und die insoweit geltend gemachten Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen k&ouml;nnen nur Wirtschaftsg&uuml;ter geh&ouml;ren, die objektiv dazu geeignet und erkennbar dazu bestimmt sind, den Betrieb zu f&ouml;rdern (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19.&nbsp;Februar 1997 XI&nbsp;R&nbsp;1\/96, BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch im Fall der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG &#8211;wie im Streitfall&#8211; kann gewillk&uuml;rtes Betriebsverm&ouml;gen gebildet werden, wenn das Wirtschaftsgut zu mindestens 10&nbsp;% betrieblich genutzt wird (vgl. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Januar 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;19\/08, BFH\/NV 2011, 1311) und dessen Zuordnung unmissverst&auml;ndlich, zeitnah und unumkehrbar dokumentiert wird (vgl. BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Oktober 2003 IV&nbsp;R&nbsp;13\/03, BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985; vom 16.&nbsp;Juni 2004 XI&nbsp;R&nbsp;17\/03, BFH\/NV 2005, 173; vom 29.&nbsp;April 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;67\/06, BFH\/NV 2008, 1662 zur Zuordnung von Fahrzeugen zum Betriebsverm&ouml;gen). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So kann die zeitnahe Aufnahme des erworbenen Wirtschaftsguts in das betriebliche Bestandsverzeichnis (R&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 der Einkommensteuer-Richtlinien &#8211;EStR&#8211;) ausreichen und sich im Falle einer Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG sogar anbieten (BFH-Urteil in BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Steuerpflichtige tr&auml;gt damit die Feststellungslast, wenn er &#8211;wie der Kl&auml;ger&#8211; Betriebsausgaben und Verluste im Zusammenhang mit gewillk&uuml;rtem Betriebsverm&ouml;gen geltend macht (BFH-Urteil in BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auf der Grundlage dieser Rechtsprechung ist die angefochtene Entscheidung aus Rechtsgr&uuml;nden nicht zu beanstanden.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht hat das FG die Voraussetzungen f&uuml;r eine Zuordnung des PKW BMW&nbsp;Cabrio zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers und damit auch die Abziehbarkeit der darauf bezogenen Aufwendungen als Betriebsausgaben nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG bei seinen Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar hat der Kl&auml;ger dieses Fahrzeug durch zeitnahe Aufnahme in das betriebliche Bestandsverzeichnis (R 31 Abs.&nbsp;1 EStR) hinreichend erkennbar dem gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen zugeordnet (vgl. BFH-Urteil in BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985).&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend hat das FG aber im Rahmen der ihm obliegenden tatrichterlichen und den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden W&uuml;rdigung in dem Vortrag der Kl&auml;ger und in ihren Aufzeichnungen keinen &#8211;zeitnah zu erbringenden (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2008, 1662)&#8211; hinreichenden Nachweis daf&uuml;r gesehen, dass der PKW im Streitjahr 2005 zu mindestens 10&nbsp;% betrieblich genutzt wurde. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der dagegen erhobene Einwand der Kl&auml;ger, das von ihnen insoweit nicht erf&uuml;llte Erfordernis zeitnaher Aufzeichnungen (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Oktober 2003 IV&nbsp;R&nbsp;13\/03, BFHE 203, 373, BStBl II 2004, 985, m.w.N) gelte nicht f&uuml;r bereits in Vorjahren als Wirtschaftsg&uuml;ter des Betriebsverm&ouml;gens erfasste Fahrzeuge, ist f&uuml;r den PKW BMW&nbsp;Cabrio ohne Bedeutung, weil das Fahrzeug erst im Jahr 2004 angeschafft wurde und der Senat &#8211;mit Urteil in der Sache VIII&nbsp;R&nbsp;11\/11 vom 21. August 2012, BFHE 239, 195, BStBl II 2013, 117&#8211; zur angefochtenen Steuerfestsetzung dieses Jahres die Voraussetzungen f&uuml;r die Zuordnung dieses Fahrzeugs zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen verneint hat. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf jenes Urteil verwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen haben sich die Kl&auml;ger im Revisionsverfahren auf den Hinweis beschr&auml;nkt, zumindest mit ihrem Schriftsatz vom 14.&nbsp;Mai 2010 hinreichend einen betrieblichen Nutzungsumfang von 10&nbsp;% nachgewiesen zu haben, ohne sich im Einzelnen mit der tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung ihres Vortrags durch das FG auseinanderzusetzen.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Infolgedessen ist die in jeder Hinsicht m&ouml;gliche tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG, die insoweit darlegungs- und nachweispflichtigen Kl&auml;ger h&auml;tten den Nachweis einer mindestens 10&nbsp;%igen betrieblichen Nutzung des PKW BMW&nbsp;Cabrio nicht erbracht, nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO f&uuml;r den Senat bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.8.2012, VIII R 12\/11 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 21. 08. 2012 VIII R 11\/11 &#8211; Keine Zuordnung eines Kfz zum gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gen bei fehlendem Nachweis einer zumindest 10%-igen betrieblichen Nutzung aufgrund zeitnah gefertigter Aufzeichnungen Tatbestand 1&nbsp; I. 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