{"id":62118,"date":"2014-04-26T12:03:40","date_gmt":"2014-04-26T10:03:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62118"},"modified":"2014-04-26T12:03:40","modified_gmt":"2014-04-26T10:03:40","slug":"xi-r-19-09-zum-leistungsort-bei-der-betreuung-von-musikgruppen-bei-deren-konzerten-und-tourneen-sog-tourmanagement-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-19-09-zum-leistungsort-bei-der-betreuung-von-musikgruppen-bei-deren-konzerten-und-tourneen-sog-tourmanagement-12\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;19\/09 &#8211; Zum Leistungsort bei der Betreuung von Musikgruppen bei deren Konzerten und Tourneen (sog. Tourmanagement)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.8.2012, XI R 19\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Zum Leistungsort bei der Betreuung von Musikgruppen bei deren Konzerten und Tourneen (sog. Tourmanagement)<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat entscheidet gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) durch Beschluss. Er h&auml;lt &#8211;auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Schriftsatzes der Kl&auml;gerin vom 5.&nbsp;Juli 2012&#8211; nach erneuter Beratung einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 2.&nbsp;Mai 2012 hat der Senatsvorsitzende die Beteiligten &uuml;ber die zur Unbegr&uuml;ndetheit der Revision f&uuml;hrenden Erw&auml;gungen des Senats in Kenntnis gesetzt und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Hierauf hat die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) mit Schriftsatz vom 5.&nbsp;Juli 2012 u.a. ihre bereits in der Revisionsbegr&uuml;ndung vorgetragene Rechtsauffassung wiederholt, die englische und franz&ouml;sische Fassung des Urteils des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 26.&nbsp;September 1996 C-327\/94 &#8211;Dudda&#8211; (Slg. 1996, I-4595, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 1997, 58, Rz&nbsp;26&nbsp;f.) w&uuml;rden von der deutschen Fassung z.T. abweichen, soweit dort darauf abgestellt werde, ob die i.S. des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) mit einer T&auml;tigkeit insbesondere auf dem Gebiet der K&uuml;nste oder der Unterhaltung zusammenh&auml;ngende Dienstleistung f&uuml;r die Darbietung der k&uuml;nstlerischen oder unterhaltenden Hauptleistung unerl&auml;sslich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierzu verweist der Senat auf das Schreiben vom 2.&nbsp;Mai 2012. Danach war zum einen die Verhandlungssprache in der Rechtssache Dudda Deutsch und erscheinen die von der Kl&auml;gerin vorgetragenen Fassungsabweichungen jedenfalls nicht gravierend oder zwingend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum anderen h&auml;lt der Senat, selbst wenn die englische und franz&ouml;sische Fassung mit der deutschen nicht darin &uuml;bereinstimmen sollten, dass eine &quot;zusammenh&auml;ngende Leistung&quot; ausschlie&szlig;lich eine solche sein k&ouml;nne, die f&uuml;r eine Katalogleistung &quot;unerl&auml;sslich&quot; sei, die Auffassung des Finanzgerichts (FG) f&uuml;r zutreffend, dass Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG nur solche Leistungen erfasst, die sich unmittelbar und direkt auf die Aus&uuml;bung einer der Katalogleistungen oder einer &auml;hnlichen Leistung beziehen. Andernfalls w&auml;re der Kreis der unter die Vorschrift fallenden lediglich &quot;zusammenh&auml;ngenden&quot; Leistung so weit gezogen, dass der Zweck der Vorschrift verfehlt w&uuml;rde, den Ort des steuerbaren Umsatzes in dem Mitgliedstaat festzulegen, in dessen Gebiet die Dienstleistungen tats&auml;chlich bewirkt werden, unabh&auml;ngig davon, wo der Dienstleistende seinen Sitz hat (EuGH-Urteil vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2006 C-114\/05 &#8211;Gillan Beach Ltd.,&#8211; Slg. 2006, I-2427, UR 2006, 360, Rz&nbsp;22). Der Kl&auml;gerin kann daher nicht darin gefolgt werden, dass auch die Zulieferer von Dienstleistungen unter die Vorschrift fallen m&uuml;ssen, weil deren umsatzsteuerliche Einstufung am ehesten im Staat der Konzertleistung beurteilt werden k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit die Kl&auml;gerin weiter anf&uuml;hrt, in anderen Mitgliedstaaten w&uuml;rde der Begriff der &quot;Zusammenhangs-Dienstleistung&quot; in Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG weiter interpretiert und auf Leistungen angewandt, die denen der Kl&auml;gerin vergleichbar seien, kann dies den auf Seite&nbsp;3 bis 5 des Schriftsatzes der Kl&auml;gerin vom 5.&nbsp;Juli 2012 angef&uuml;hrten Beispielen (z.B. Dienste von Friseuren, Visagisten und Souffleusen bei Live-Auftritten, &Uuml;berwachungs- und Catering-Dienstleistungen) sowie der von der Kl&auml;gerin vorgelegten Stellungnahme des Herrn Dr. &#8230; nicht entnommen werden. Dies umso mehr, als sich den &#8211;wechselnden&#8211; Einlassungen der Kl&auml;gerin nicht hinreichend klar entnehmen l&auml;sst, welcher Art ihre &#8211;ausschlie&szlig;lich auf der Grundlage m&uuml;ndlicher Vereinbarungen erbrachten&#8211; Leistungen tats&auml;chlich waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Kl&auml;gerin kann auch nicht darin gefolgt werden, wenn sie geltend macht, der Zweck der Vermeidung einer Doppelbesteuerung gebiete eine weite Auslegung des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG, so dass die von ihr erbrachten Leistungen &quot;unerl&auml;sslich&quot; im Sinne des EuGH-Urteils &#8211;Dudda&#8211; (Slg. 1996, I-4595, UR 1997, 58) f&uuml;r die Darbietung der k&uuml;nstlerischen oder unterhaltenden Hauptleistung seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum Verh&auml;ltnis der ersten beiden Abs&auml;tze des Art.&nbsp;9 der Richtlinie 77\/388\/EWG hat der EuGH bereits entschieden, dass Abs.&nbsp;1 keinen Vorrang gegen&uuml;ber Abs.&nbsp;2 hat. Es ist vielmehr in jedem Einzelfall zu pr&uuml;fen, ob eine der Bestimmungen des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG einschl&auml;gig ist; andernfalls gilt Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG (vgl. EuGH-Urteile in Slg. 1996, I-4595, UR 1997, 58, Rz&nbsp;21&nbsp;ff.; vom 27.&nbsp;Oktober 2005 C-41\/04 &#8211;Levob Verzekeringen und OV Bank&#8211;, Slg. 2005, I-9433, Rz&nbsp;33; in Slg. 2006, I-2427, UR 2006, 360, Rz&nbsp;16 bis 18). Daraus folgt, dass Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c erster Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG nicht als eng auszulegende Ausnahme von einem allgemeinen Grundsatz angesehen werden darf (vgl. EuGH-Urteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2001 C-108\/00 &#8211;SPI&#8211;, Slg. 2001, I-2361, Rz&nbsp;17); es ist aber auch nichts daf&uuml;r ersichtlich, dass Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 77\/388\/EWG weit auszulegen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der von der Kl&auml;gerin vorgetragene Umstand, dass die von ihr erbrachten und ihren Auftraggebern in Rechnung gestellten Leistungen von den K&uuml;nstlern bzw. den Veranstaltern zusammen mit den Dienstleistungen anderer Anbieter sowie dem kalkulierten Gewinn letztendlich von den K&auml;ufern der Tickets getragen worden sind und somit in die Preise der Veranstalter bzw. der Tickets &#8211;zumindest mittelbar&#8211; eingegangen und damit vor Ort (im Ausland) bezahlt worden sind, begr&uuml;ndet &#8211;abgesehen davon, dass entsprechende Feststellungen des FG fehlen&#8211; f&uuml;r sich allein noch keinen Leistungsort i.S. des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit die Kl&auml;gerin schlie&szlig;lich nunmehr geltend macht, sie habe &quot;bei erneuter Wertung&quot; ausschlie&szlig;lich wirtschaftliche Beratungsleistungen eines Controllers und damit Leistungen i.S. des &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;3 des Umsatzsteuergesetzes bzw. des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;e der Richtlinie 77\/388\/EWG erbracht, steht dies im Widerspruch zu den Feststellungen des FG, gegen die die Kl&auml;gerin keine zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Revisionsr&uuml;gen vorgebracht hat und an die der Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist, sowie im Widerspruch zu ihrem fr&uuml;heren Vorbringen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. F&uuml;r eine Vorlage an den EuGH nach Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (vgl. zu den Voraussetzungen: EuGH-Urteile vom 6.&nbsp;Oktober 1982 283\/81 &#8211;C.I.L.F.I.T.&#8211;, Slg. 1982, 3415, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1983, 1257, Rz&nbsp;21; vom 6.&nbsp;Dezember 2005 C-461\/03 &#8211;Gaston Schul&#8211;, Slg. 2005, I-10513, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2006, 416; vom 15.&nbsp;September 2005 C-495\/03 &#8211;Intermodal Transports&#8211;, Slg. 2005, I-8151, HFR 2005, 1236; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 30.&nbsp;August 2010&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1631\/08, NJW 2011, 288, unter B.II.1.; Senatsbeschluss vom 1.&nbsp;April 2011 XI&nbsp;B&nbsp;75\/10, BFH\/NV 2011, 1372, unter 6.) sieht der Senat &#8211;auch unter Ber&uuml;cksichtigung der von der Kl&auml;gerin im Schriftsatz vom 5.&nbsp;Juli 2012 bezeichneten Urteile des EuGH&#8211; keine Veranlassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt insbesondere auch f&uuml;r die von der Kl&auml;gerin vorgeschlagene Frage &quot;&Uuml;bt ein Unternehmer, der bei k&uuml;nstlerischen oder unterhaltenden Veranstaltungen Dienstleistungen in Form des Finanz- und\/oder Organisationscontrollings gegen&uuml;ber den K&uuml;nstlern und\/oder deren Produktionsgesellschaften erbringt, eine mit der k&uuml;nstlerischen oder unterhaltenden T&auml;tigkeit zusammenh&auml;ngende T&auml;tigkeit im Sinne des Artikels&nbsp;9 Absatz&nbsp;2 Buchstabe&nbsp;c erster Gedankenstrich der Sechsten Richtlinie aus?&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es fehlt insoweit an entsprechenden Feststellungen des FG, dass die Kl&auml;gerin &quot;Dienstleistungen in Form des Finanz- und\/oder Organisationscontrollings&quot; erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Der Senat h&auml;lt die Durchf&uuml;hrung einer m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211;trotz des von der Kl&auml;gerin daf&uuml;r angef&uuml;hrten hohen Interesses an einem positiven Ausgang des Verfahrens &quot;aufgrund der existenziellen Bedrohung&quot;&#8211; f&uuml;r nicht geboten. Er ist an die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden. N&auml;here Feststellungen zum Inhalt der Leistungen der Kl&auml;gerin konnte das FG offenbar deshalb nicht treffen, weil die Kl&auml;gerin keine schriftlichen Vertr&auml;ge mit den Auftraggebern vorlegen konnte. Soweit die Kl&auml;gerin beabsichtigt, in einer m&uuml;ndlichen Verhandlung dem Senat und dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt) einen &quot;pers&ouml;nlichen Eindruck&quot; &uuml;ber &quot;die Arbeits- und Planungsabl&auml;ufe bei einem gr&ouml;&szlig;eren Konzert&quot; zu verschaffen, d&uuml;rften derartige Informationen f&uuml;r &quot;das, was von der Kl&auml;gerin ausgef&uuml;hrt wurde&quot;, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO ohnehin nicht ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.8.2012, XI R 19\/09 Zum Leistungsort bei der Betreuung von Musikgruppen bei deren Konzerten und Tourneen (sog. 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