{"id":62154,"date":"2014-04-26T12:03:52","date_gmt":"2014-04-26T10:03:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62154"},"modified":"2014-04-26T12:03:52","modified_gmt":"2014-04-26T10:03:52","slug":"xi-r-32-11-umsatzsteuerrechtliche-behandlung-der-zurverfuegungstellung-eines-grundstuecks-zu-oekologischen-ausgleichsmassnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-32-11-umsatzsteuerrechtliche-behandlung-der-zurverfuegungstellung-eines-grundstuecks-zu-oekologischen-ausgleichsmassnahmen\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;32\/11 &#8211; Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Zurverf&uuml;gungstellung eines Grundst&uuml;cks zu &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.5.2013, XI R 32\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Zurverf&uuml;gungstellung eines Grundst&uuml;cks zu &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Stellt ein Landwirt auf vertraglicher Grundlage gegen Entgelt dauerhaft und durch die Eintragung einer Dienstbarkeit gesichert einer Stadt ein Grundst&uuml;ck zu Erf&uuml;llung ihrer naturschutzrechtlichen Verpflichtungen zur Verf&uuml;gung und stellt er gegen Entgelt eine bestimmte Ausgleichsma&szlig;nahme erstmals her, ist dieser Vorgang &#8211;unabh&auml;ngig davon, wie viele umsatzsteuerrechtliche Leistungen er umfasst&#8211; steuerbar und steuerpflichtig; er unterliegt nicht der Besteuerung nach Durchschnittss&auml;tzen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) betrieb in den Streitjahren 2003, 2004 und 2006 einen landwirtschaftlichen Betrieb, dessen Ums&auml;tze der Durchschnittssatzbesteuerung nach &sect;&nbsp;24 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) unterlagen. Dar&uuml;ber hinaus erzeugte er ab 2004 mit einer Photovoltaikanlage Strom, der in das Netz der &ouml;rtlichen Stadtwerke eingespeist wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 28.&nbsp;Mai 2003 schloss der Kl&auml;ger mit der Stadt X (Stadt) einen als &quot;&Uuml;berlassung von Fl&auml;chen f&uuml;r die dauerhafte Schaffung und Erhaltung von landschaftspflegerischen Begleitma&szlig;nahmen sowie von &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen i.S.d. &sect;&nbsp;8 BNatSchG i.V.m. &sect;&nbsp;1a BauGB&quot; bezeichneten notariell beurkundeten Vertrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">                <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;In diesem Vertrag war u.a. vereinbart:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&quot;&sect;&nbsp;1<br \/>1. Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] ist Eigent&uuml;mer &#8230; .<br \/>2. Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] stellt der Stadt &#8230; das vorstehende Grundst&uuml;ck f&uuml;r die Anlegung, k&uuml;nftige Erhaltung und Unterhaltung von landschaftspflegerischen Begleitma&szlig;nahmen sowie von &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen i.S.d. &sect;&nbsp;8a BNatSchG i.V.m. &sect;&nbsp;1a BauGB einschlie&szlig;lich eventuell notwendiger Bodenver&auml;nderungen zur Verf&uuml;gung.<br \/>&#8230;<br \/>Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] bleibt Eigent&uuml;mer der Fl&auml;che.<br \/>&sect;&nbsp;2<br \/>1. Die Stadt &#8230; ben&ouml;tigt f&uuml;r die Verwirklichung von Ausgleichsma&szlig;nahmen aufgrund von Bauleitpl&auml;nen oder Satzungen nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 BauGB, welche nicht innerhalb des Geltungsbereiches der jeweiligen Satzung bzw. nur teilweise dort realisiert werden k&ouml;nnen, einen entsprechenden Ausgleich. Dieser Ausgleich soll u. a. auf Grundst&uuml;cken privater Eigent&uuml;mer durchgef&uuml;hrt werden.<br \/>2. Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] r&auml;umt der Stadt &#8230; das Recht ein, mit dem vorstehenden Grundst&uuml;ck so zu verfahren, dass die notwendigen &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen i.S.d. &sect;&nbsp;8a BNatSchG i.V.m. &sect;&nbsp;1a BauGB verwirklicht werden k&ouml;nnen.<br \/>Mit diesem Vertrag wird der Stadt &#8230; das Recht einger&auml;umt, wie ein Eigent&uuml;mer entsprechend &sect;&nbsp;903 BGB mit den Eigentumsfl&auml;chen des Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mers zu verfahren und so ihrer gesetzlichen Verpflichtung zum &ouml;kologischen Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft nachzukommen.<br \/>Der Stadt &#8230; stehen alle Anspr&uuml;che zur Abwehr von Einwirkungen, alle Besitzrechte und Abwehrrechte des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches und des Nachbarrechtes in der jeweiligen Fassung zu.<br \/>3. &#8230;<br \/>4. Auf der in &sect;&nbsp;1 genannten Fl&auml;che werden Ausgleichsma&szlig;nahmen von Eingriffen in Natur und Landschaft auf der Grundlage des als Anlage 2 dieses Vertrages beigef&uuml;gten Fachgutachtens &#8230; und nach Ma&szlig;gabe der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde beim Kreis &#8230; angelegt und k&uuml;nftig dauerhaft unterhalten.<br \/>5. Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] verpflichtet sich, die Fl&auml;che entsprechend den Vorgaben des vorgenannten Sachverst&auml;ndigengutachtens und nach Ma&szlig;gabe der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde beim Kreis &#8230; auf seine Kosten erstmalig so herzurichten, dass die Stadt &#8230; Anspruch auf die Zuteilung der gutachterlich ermittelten und landschaftsbeh&ouml;rdlich best&auml;tigten &#8230; &Ouml;kopunkte erh&auml;lt, wie diese sich aus dem in Anlage 3 dieses Vertrages beigef&uuml;gten Schreiben der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde (ULB) vom 11.09.2002 ergeben. Die Arbeiten sind in Abstimmung mit der ULB bis zum 31.12.2004 abzuschlie&szlig;en.<br \/>&sect;&nbsp;4<br \/>1. Diese Vereinbarung ist auf Dauer. Sie ist nicht befristet und nicht k&uuml;ndbar. Das Recht zur au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung bleibt unber&uuml;hrt.<br \/>&#8230;<br \/>&sect;&nbsp;5<br \/>Entsch&auml;digung<br \/>1. F&uuml;r die Inanspruchnahme des vorstehenden Grundst&uuml;cks f&uuml;r Ausgleichsma&szlig;nahmen und der Duldung nach dieser Vereinbarung und der im Grundbuch einzutragenden beschr&auml;nkten pers&ouml;nlichen Dienstbarkeit vorgesehenen Eigentumsbeschr&auml;nkungen verpflichtet sich die Stadt &#8230;, folgende Entsch&auml;digung an Herrn &#8230; [den Kl&auml;ger] zu zahlen:<br \/>a) binnen 14 Tagen nach Beurkundung, sp&auml;testens zum 30.06.2003 &#8230;&nbsp;EUR,<br \/>b) zum 30.09.2003, 30.09.2004, 30.09.2005 und 30.09.2006 je &#8230;&nbsp;EUR.<br \/>&#8230;<br \/>2. Von der Entsch&auml;digung entfallen auf die Kosten der erstmaligen Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen gem&auml;&szlig; den Vorgaben des Sachverst&auml;ndigengutachtens und nach Ma&szlig;gabe der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde beim Kreis &#8230; pauschal &#8230;&nbsp;EUR.<br \/>&#8230;<br \/>4. Bis zur endg&uuml;ltigen Herstellung und Abnahme der &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen &#8230; ist die Stadt &#8230; berechtigt, die letzte Kaufpreisrate in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, f&auml;llig zum 30.09.2006, zur&uuml;ckzuhalten.<br \/>&sect;&nbsp;6<br \/>Pflegevertrag<br \/>1. Die Stadt &#8230; beauftragt Herrn &#8230; [den Kl&auml;ger] mit der Pflege und Unterhaltung der Fl&auml;chen. &#8230;<br \/>&#8230;<br \/>5. F&uuml;r diese Arbeiten erh&auml;lt Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] folgende Gegenleistung: J&auml;hrlich f&auml;llig nachsch&uuml;ssig zum 31.12. einen Pauschalbetrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR brutto.<br \/>&sect;&nbsp;7<br \/>Nutzungsrechte<br \/>1. Herrn &#8230; [dem Kl&auml;ger] ist bekannt, dass die bisherige intensive landwirtschaftliche Nutzung des Vertragsgrundst&uuml;cks bei einer Inanspruchnahme f&uuml;r &ouml;kologische Ausgleichsma&szlig;nahmen auf Dauer eingeschr&auml;nkt ist.<br \/>2. Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] erh&auml;lt das Recht auf die restliche landwirtschaftliche Nutzung, soweit dies nach dem o.g. Sachverst&auml;ndigengutachten und nach Ma&szlig;gabe der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde zul&auml;ssig und m&ouml;glich ist. Hierf&uuml;r schuldet er kein Entgelt.<br \/>3. Sollte der Eigent&uuml;mer das vorgenannte Grundst&uuml;ck landwirtschaftlich verpachten, so ist der P&auml;chter im Einvernehmen mit der nutzungsberechtigten Stadt &#8230; zu bestimmen.<br \/>&sect;&nbsp;9<br \/>Grundbuchantr&auml;ge<br \/>&#8230; Herr &#8230; [der Kl&auml;ger] beantragt &#8230;<br \/>3. erstrangig zum Grundbuch von &#8230; Blatt &#8230; , Grundst&uuml;ck lfd. Nr. &#8230; die Eintragung einer beschr&auml;nkt pers&ouml;nlichen Dienstbarkeit ab Eintragung zugunsten der Stadt &#8230; mit folgendem Inhalt:<br \/>Die Stadt &#8230; ist berechtigt, das vorbezeichnete Grundst&uuml;ck f&uuml;r die Anlegung, k&uuml;nftige Erhaltung und Unterhaltung von &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen f&uuml;r Eingriffe in Natur und Landschaft und\/oder landschaftspflegerischer Begleitma&szlig;nahmen einschlie&szlig;lich eventuell notwendiger Bodenver&auml;nderungen in Anspruch zu nehmen, jederzeit zu betreten und zu befahren sowie ggf. einzufriedigen.<br \/>Dem jeweiligen Eigent&uuml;mer ist jegliche Nutzung des Grundst&uuml;ckes, mit Ausnahme der in &sect;&nbsp;7 vereinbarten landwirtschaftlichen Nutzung, untersagt.<br \/>Die Stadt &#8230; ist berechtigt, die Pflege und Entwicklungsma&szlig;nahmen auch von Dritten durchf&uuml;hren zu lassen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem im notariellen Vertrag vom 28.&nbsp;Mai 2003 in Bezug genommenen Sachverst&auml;ndigengutachten und dem Schreiben der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde (ULB) entsprechend waren vom Kl&auml;ger Drainagen zu zerst&ouml;ren, ein Kleingew&auml;sser und zwei Bl&auml;nken anzulegen, die Bewirtschaftung auf eine reine Weidenutzung zu beschr&auml;nken, innerhalb der ersten f&uuml;nf Jahre auf jegliche D&uuml;ngema&szlig;nahmen zu verzichten sowie im nord&ouml;stlichen Teil des Grundst&uuml;cks den n&auml;hrstoffhaltigen Oberboden etwa 30&nbsp;cm tief abzutragen und das Bodenmaterial zu entfernen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weiterhin hatte der Kl&auml;ger infolge des Vertrags nach dem 15.&nbsp;M&auml;rz eines Jahres auf Walzen, Schleppen und Gruben zu verzichten sowie Pflegeumbr&uuml;che auszuschlie&szlig;en. Ebenso hatte er innerhalb der Fl&auml;chen landwirtschaftliche Lagerstellen, z.B. von Rundballen und sonstiger Biomasse auszuschlie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2004 erkl&auml;rte der Kl&auml;ger Ums&auml;tze aus dem Verkauf von Strom aus seiner Photovoltaikanlage in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und abziehbare Vorsteuerbetr&auml;ge in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung beim Kl&auml;ger vertrat der Pr&uuml;fer die Auffassung, dass die im notariellen Vertrag vom 28.&nbsp;Mai 2003 vorgesehene Entsch&auml;digung in H&ouml;he von insgesamt brutto &#8230;&nbsp;EUR der Umsatzsteuer unterliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend erlie&szlig; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) am 23.&nbsp;April 2007 einen Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2004 und einen Umsatzsteuer-Vorauszahlungsbescheid f&uuml;r das IV.&nbsp;Kalendervierteljahr 2006 sowie am 3.&nbsp;Mai 2007 einen Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2003.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte der Kl&auml;ger Einspruch ein, der mit Einspruchsentscheidung vom 29.&nbsp;Januar 2008 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des sich anschlie&szlig;enden Klageverfahrens setzte das FA mit Umsatzsteuerbescheid vom 26.&nbsp;Februar 2008, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) an die Stelle des Umsatzsteuer-Vorauszahlungsbescheids f&uuml;r das IV.&nbsp;Kalendervierteljahr 2006 trat, die Umsatzsteuer f&uuml;r 2006 fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung im Wesentlichen aus, der Kl&auml;ger habe durch die Einr&auml;umung der in dem notariellen Vertrag vom 28.&nbsp;Mai 2003 aufgef&uuml;hrten Rechte an dem Grundst&uuml;ck und durch die Erstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen zwei jeweils aus mehreren Teilelementen bestehende einheitliche Leistungen ausgef&uuml;hrt, die steuerbar und steuerpflichtig seien sowie jeweils dem Regelsteuersatz unterl&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorentscheidung ist abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 274.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er bringt vor, die Vorentscheidung versto&szlig;e gegen die st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Annahme einer einheitlichen Leistung. Das FG spalte die Einr&auml;umung der Rechte an dem Grundst&uuml;ck einerseits und die Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen andererseits unzutreffend auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe verkannt, dass vorliegend kein Leistungsaustausch stattgefunden habe. Er, der Kl&auml;ger, habe nach der getroffenen vertraglichen Vereinbarung die ackerbauliche Nutzungsm&ouml;glichkeit der betreffenden Fl&auml;che aufgrund der empfangenen Zahlung aufgegeben. Eine solche von einem Landwirt eingegangene Verpflichtung zur Einschr&auml;nkung seiner Produktion stelle nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) keine Dienstleistung im umsatzsteuerrechtlichen Sinne dar, da sie keinen Verbrauch impliziere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn von einem steuerbaren Umsatz auszugehen sei, sei dieser als Vermietungsleistung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;a UStG steuerfrei. Die von der Vorentscheidung dahingehend getroffene Auslegung, es m&uuml;sse sich bei einer &quot;Vermietung&quot; um einen begrenzten oder zumindest durch ordentliche K&uuml;ndigung begrenzbaren Vermietungszeitraum handeln, sei nicht zwingend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus sei vorliegend auch eine Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG gegeben, weil eine beschr&auml;nkt pers&ouml;nliche Dienstbarkeit in das Grundbuch eingetragen worden sei. Die Finanzverwaltung (Oberfinanzdirektion &#8211;OFD&#8211; Niedersachsen vom 16.&nbsp;Februar 2011 S&nbsp;7168-113-St&nbsp;173, USt-Kartei ND &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 UStG S&nbsp;7168 Karte&nbsp;1) gehe im Zusammenhang mit Friedw&auml;ldern, bei denen die Waldbesitzer den Gemeinden &#8211;wie hier&#8211; eine beschr&auml;nkt pers&ouml;nliche Dienstbarkeit einr&auml;umten, von einer Umsatzsteuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG aus. Die nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 11.&nbsp;Februar 2010 V&nbsp;R&nbsp;30\/08, BFH\/NV 2010, 2125) f&uuml;r die Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG unbedingte Voraussetzung, dass der Nutzungsberechtigte vergleichbar einem Eigent&uuml;mer Unbefugte von der Nutzung ausschlie&szlig;en k&ouml;nne, liege hier vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nicht zutreffend sei zudem die Auffassung des FG, dass ein vorliegend unterstellter steuerbarer und steuerpflichtiger Umsatz nicht in den Anwendungsbereich der Durchschnittssatzbesteuerung nach &sect;&nbsp;24 UStG falle. Die vertragliche Vereinbarung stelle lediglich eine andere Form der Vermarktung der in der Fl&auml;che nat&uuml;rlicherweise vorhandenen landwirtschaftlichen Erzeugungsm&ouml;glichkeiten dar. Entgegen der Vorentscheidung liege keine landwirtschaftliche Dienstleistung, sondern eine landwirtschaftliche Erzeugert&auml;tigkeit vor, bei der es sich um eine klassische ackerbauliche Anbaut&auml;tigkeit gem&auml;&szlig; Anhang&nbsp;A zu Art.&nbsp;25 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) &#8211;nunmehr Anhang&nbsp;VII zu Art.&nbsp;295 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL)&#8211; handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen ausdr&uuml;cklichen Revisionsantrag hat der Kl&auml;ger nicht gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es tritt der Revision des Kl&auml;gers mit den Gr&uuml;nden seiner Einspruchsentscheidung und denen des FG-Urteils entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die zul&auml;ssige Revision des Kl&auml;gers ist unbegr&uuml;ndet. Sie war daher nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist zul&auml;ssig. Eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Revisionsbegr&uuml;ndung muss nach &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 FGO innerhalb der &#8211;im Streitfall auf Antrag des Kl&auml;gers bis zum 5.&nbsp;M&auml;rz 2012 verl&auml;ngerten&#8211; Begr&uuml;ndungsfrist (&sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;2 FGO) die Erkl&auml;rung, inwieweit das Urteil angefochten und dessen Aufhebung beantragt wird (Revisionsantr&auml;ge), und die Angabe der Revisionsgr&uuml;nde enthalten (vgl. dazu z.B. BFH-Beschluss vom 7.&nbsp;April 2010 I&nbsp;R&nbsp;34\/06, BFH\/NV 2010, 1466; Senatsurteil vom 15.&nbsp;Mai 2012 XI&nbsp;R&nbsp;16\/10, BFHE 238, 460, BStBl II 2013, 49, Rz&nbsp;17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hat zwar keinen ausdr&uuml;cklichen Revisionsantrag gestellt. Ein f&ouml;rmlicher Revisionsantrag ist jedoch entbehrlich, wenn sich aus dem Revisionsvorbringen eindeutig ergibt, inwieweit sich der Kl&auml;ger durch das angefochtene Urteil beschwert f&uuml;hlt (vgl. BFH-Urteile vom 30.&nbsp;Januar 2008 X&nbsp;R&nbsp;1\/07, BFHE 220, 403, BStBl II 2008, 520; vom 27.&nbsp;August 2008 III&nbsp;R&nbsp;50\/06, BFH\/NV 2009, 553; vom 6.&nbsp;April 2011 IX&nbsp;R&nbsp;49\/10, BFH\/NV 2012, 13; in BFHE 238, 460, BStBl II 2013, 49, Rz&nbsp;18, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Angabe der Revisionsgr&uuml;nde erfordert nach &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO eine bestimmte Bezeichnung der Umst&auml;nde, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt. Notwendig ist hiernach, dass die erhobene R&uuml;ge eindeutig erkennen lassen muss, welche Norm der Revisionskl&auml;ger f&uuml;r verletzt h&auml;lt. Ferner muss der Revisionskl&auml;ger die Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher und rechtlicher Art darlegen, die nach seiner Auffassung das erstinstanzliche Urteil rechtsfehlerhaft erscheinen lassen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 30.&nbsp;April 2002 VII&nbsp;R&nbsp;109\/00, BFH\/NV 2002, 1185; vom 31.&nbsp;Oktober 2002 VII&nbsp;R&nbsp;4\/02, BFH\/NV 2003, 328; vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2006 VI&nbsp;R&nbsp;13\/03, BFH\/NV 2006, 1321; vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2010 VI&nbsp;R&nbsp;10\/10, BFH\/NV 2010, 1295; Senatsurteil in BFHE 238, 460, BStBl II 2013, 49, Rz&nbsp;19, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Revisionsschrift gen&uuml;gt diesen Anforderungen. Der Kl&auml;ger r&uuml;gt die Beurteilung hinsichtlich der einheitlichen Leistung sowie des Leistungsaustauschs durch das FG und h&auml;lt &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;a, &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c sowie &sect;&nbsp;24 UStG f&uuml;r anwendbar. Er legt die Gr&uuml;nde dar, weshalb aus seiner Sicht die Vorentscheidung fehlerhaft sein soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zutreffend entschieden, dass der Kl&auml;ger steuerbare und steuerpflichtige Leistungen i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG an die Stadt ausgef&uuml;hrt hat, die jeweils dem Regelsteuersatz nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG und nicht der Durchschnittssatzbesteuerung nach &sect;&nbsp;24 UStG unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Beurteilung des FG, im Streitfall umsatzsteuerrechtlich von zwei Leistungen des Kl&auml;gers auszugehen, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ob im konkreten Fall eine einheitliche Leistung vorliegt, haben im Rahmen der mit Art.&nbsp;267 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union errichteten Zusammenarbeit die nationalen Gerichte festzustellen, die dazu alle endg&uuml;ltigen Tatsachenbeurteilungen vorzunehmen haben (vgl. z.B. EuGH-Urteile vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2011 C-497\/09, C-499\/09, C-501\/09 und C-502\/09 &#8211;Bog u.a.&#8211;, Slg. 2011, I-1457, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2011, 272, Rz&nbsp;55; vom 17.&nbsp;Januar 2013 C-224\/11 &#8211;BGZ Leasing&#8211;, Deutsches Steuerrecht 2013, 193, UR 2013, 262, Rz&nbsp;33, jeweils m.w.N.; ferner BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Januar 2013 V&nbsp;R&nbsp;31\/10, BFHE 240, 380, BStBl II 2013, 352, Rz&nbsp;29). Die erforderliche Gesamtbetrachtung ist im Wesentlichen das Ergebnis einer tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung durch das FG, die den BFH grunds&auml;tzlich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindet (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;April 2008 V&nbsp;R&nbsp;39\/05, BFH\/NV 2008, 1712, unter II.3.a; vom 13.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;R&nbsp;63\/09, BFHE 233, 64, BStBl II 2011, 461, Rz&nbsp;23; in BFHE 240, 380, BStBl II 2013, 352, Rz&nbsp;29; ferner BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;September 2011 V&nbsp;B&nbsp;23\/10, BFH\/NV 2012, 75, Rz&nbsp;9, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die vom FG getroffene W&uuml;rdigung des Sachverhalts dahingehend, dass die Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen (&sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;5, &sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;2 des Vertrags) gegen&uuml;ber der Zurverf&uuml;gungstellung des Grundst&uuml;cks (&sect;&nbsp;1 Ziffer&nbsp;2, &sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;2, &sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;1 des Vertrags) als eine weitere eigenst&auml;ndige Leistung zu behandeln ist, ist weder widerspr&uuml;chlich noch verst&ouml;&szlig;t sie gegen die Denkgesetze. Der Senat ist daher nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO daran gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Das FG hat seiner Entscheidung die ma&szlig;geblichen Abgrenzungsgrunds&auml;tze f&uuml;r die Frage, unter welchen Bedingungen mehrere zusammenh&auml;ngende Leistungen als eine Gesamtleistung zu behandeln sind (vgl. dazu z.B. BFH-Urteil in BFHE 240, 380, BStBl II 2013, 352, Rz&nbsp;17&nbsp;f., m.w.N.), im Wesentlichen zugrunde gelegt (FG-Urteil, S.&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Es hat davon ausgehend in nicht zu beanstandender Weise entschieden, dass die Zurverf&uuml;gungstellung des Grundst&uuml;cks einerseits und die erstmalige Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen andererseits jeweils als zwei eigenst&auml;ndige Leistungen zu beurteilen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Aus den zutreffenden Ausf&uuml;hrungen des FG folgt, dass diese Leistungen jeweils als eigenst&auml;ndige Leistungen zu betrachten sind und weder im Verh&auml;ltnis von Haupt- zu Nebenleistung stehen noch so eng miteinander verbunden sind, dass sie objektiv eine einzige untrennbare wirtschaftliche Leistung bilden, deren Aufspaltung wirklichkeitsfremd w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der getrennten Beurteilung der Zurverf&uuml;gungstellung des Grundst&uuml;cks einerseits und der Herstellung von Ausgleichsma&szlig;nahmen im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) andererseits liegt an sich noch keine k&uuml;nstliche Aufspaltung eines einheitlichen wirtschaftlichen Vorgangs, die die Funktionalit&auml;t des Mehrwertsteuersystems beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnte. Denn diese Leistungen k&ouml;nnen grunds&auml;tzlich nicht als derart eng miteinander verbunden angesehen werden, dass sie einen einheitlichen Umsatz bilden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen hat gegen&uuml;ber der Zurverf&uuml;gungstellung des Grundst&uuml;cks ferner nicht den Charakter einer Nebenleistung. Sie erf&uuml;llt einen eigenen Zweck und stellt &#8211;wovon das FG ebenso zutreffend ausgeht&#8211; nicht das Mittel dar, um die Zurverf&uuml;gungstellung des Grundst&uuml;cks unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen oder abzurunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Etwas anderes ergibt sich nicht aus dem Vorbringen des Kl&auml;gers, wonach gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 des notariellen Vertrags vom 28.&nbsp;Mai 2003 eine Gesamtentsch&auml;digung ausgewiesen worden sei und mithin wie bei der Ver&auml;u&szlig;erung eines unbebauten Grundst&uuml;cks mit vereinbarten Bauleistungen, was nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 V&nbsp;R&nbsp;50\/07, BFHE 225, 224, BStBl II 2010, 78) als einheitliche Leistung zu bewerten sei, vorliegend von einer einheitlichen Leistung ausgegangen werden m&uuml;sse. Denn der vom Kl&auml;ger in Bezug genommenen Entscheidung des BFH lag &#8211;anders als hier&#8211; zugrunde, dass nach den Feststellungen des FG die Lieferung des Grund und Bodens und die General&uuml;bernehmerleistungen nicht unabh&auml;ngig voneinander sein sollten und bei nat&uuml;rlicher Betrachtung somit ein bebautes Grundst&uuml;ck geliefert worden sei (vgl. Urteil in BFHE 225, 224, BStBl II 2010, 78, unter II.2.c). Jedenfalls wurden die beiden im Vertrag jeweils gesondert geregelten Leistungen auch im Rahmen der Entsch&auml;digungsregelung in &sect;&nbsp;5 des Vertrags unterschieden (einerseits &sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;1 &#8211; andererseits &sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Revisionsrechtlich beachtliche Verst&ouml;&szlig;e des FG gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze hat der Kl&auml;ger nicht ger&uuml;gt (vgl. dazu BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Januar 2008 V&nbsp;R&nbsp;12\/05, BFHE 221, 310, BStBl II 2009, 60, unter II.2.c&nbsp;bb; vom 25.&nbsp;Juni 2009 V&nbsp;R&nbsp;25\/07, BFHE 226, 407, BStBl II 2010, 239, unter II.3.c; Senatsurteil vom 4.&nbsp;Mai 2011 XI&nbsp;R&nbsp;35\/10, BFHE 233, 379, BStBl II 2011, 836, Rz&nbsp;32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Im &Uuml;brigen w&auml;re &#8211;wie sich aus den nachfolgenden Ausf&uuml;hrungen ergibt&#8211; die vom Kl&auml;ger erbrachte Leistung selbst dann steuerbar sowie steuerpflichtig und w&uuml;rde dem Regelsteuersatz unterfallen, wenn sie das FG als eine einheitliche Leistung behandelt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Leistungen des Kl&auml;gers sind &#8211;wovon das FG ebenso zu Recht entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers ausgegangen ist&#8211; steuerbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz 1 UStG unterliegen der Umsatzsteuer die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung erbringt ein Unternehmer Leistungen gegen Entgelt i.S. von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG, wenn zwischen ihm und dem Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis besteht, das einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt begr&uuml;ndet, sodass das Entgelt als Gegenwert f&uuml;r die Leistung anzusehen ist (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 5.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;60\/05, BFHE 219, 455, BStBl II 2009, 486, unter II.1.a; vom 18.&nbsp;Dezember 2008 V&nbsp;R&nbsp;38\/06, BFHE 225, 155, BStBl II 2009, 749, unter II.3.a&nbsp;bb; vom 19.&nbsp;November 2009 V&nbsp;R&nbsp;29\/08, BFH\/NV 2010, 701; vom 2.&nbsp;September 2010 V&nbsp;R&nbsp;23\/09, BFH\/NV 2011, 458, jeweils m.w.N.; ferner Senatsurteil vom 30.&nbsp;Juni 2010 XI&nbsp;R&nbsp;22\/08, BFHE 231, 248, BStBl II 2010, 1084, Rz&nbsp;12, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Bei Zahlungen aus &ouml;ffentlichen Kassen kann es zwar an dem f&uuml;r die Steuerbarkeit einer Leistung erforderlichen Leistungsaustausch fehlen, wenn die Zahlung lediglich der F&ouml;rderung der T&auml;tigkeit des Zahlungsempf&auml;ngers allgemein &#8211;aus strukturpolitischen, volkswirtschaftlichen oder allgemeinpolitischen Gr&uuml;nden&#8211; dient und deshalb nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Leistung an den Zahlenden steht (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 2011, 458, Rz&nbsp;19; vom 26.&nbsp;September 2012 V&nbsp;R&nbsp;22\/11, BFHE 239, 369, BFH\/NV 2013, 486, Rz&nbsp;15, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erbringt jedoch ein Unternehmer in Erf&uuml;llung eines gegenseitigen Vertrags mit einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts Leistungen gegen Entgelt, ist grunds&auml;tzlich von einem steuerbaren Leistungsaustausch auszugehen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 8.&nbsp;November 2007 V&nbsp;R&nbsp;20\/05, BFHE 219, 403, BStBl II 2009, 483, Leitsatz&nbsp;1; vom 5.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;63\/05, BFH\/NV 2008, 996; in BFHE 225, 155, BStBl II 2009, 749, unter II.3.a&nbsp;ee; vom 18.&nbsp;Juni 2009 V&nbsp;R&nbsp;4\/08, BFHE 226, 382, BStBl II 2010, 310, unter II.2.a&nbsp;aa; in BFH\/NV 2011, 458, Rz&nbsp;19). Ohne Bedeutung ist, ob es sich bei der &uuml;bernommenen T&auml;tigkeit um eine grunds&auml;tzlich der betreffenden K&ouml;rperschaften des &ouml;ffentlichen Rechts obliegende Pflichtaufgabe handelt (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 458, Rz&nbsp;19, m.w.N.). Unerheblich ist auch, ob die Leistung dem Nutzen der Allgemeinheit dient, denn die Motive f&uuml;r die Begr&uuml;ndung des Leistungsaustauschs stellen den f&uuml;r den Leistungsaustausch erforderlichen Zusammenhang nicht in Frage (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 225, 155, BStBl II 2009, 749, unter II.3.a&nbsp;ee; in BFH\/NV 2011, 458, Rz&nbsp;19, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ausgehend von diesen Rechtsgrunds&auml;tzen handelt es sich sowohl bei der Zurverf&uuml;gungstellung des Grundst&uuml;cks als auch bei der Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen um steuerbare Leistungen, weil ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den Zahlungen der Stadt und den Leistungen des Kl&auml;gers bestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Grundlage f&uuml;r die Leistungen des Kl&auml;gers und dem hierf&uuml;r entrichteten Entgelt der Stadt war der notarielle Vertrag vom 28.&nbsp;Mai 2003. In diesem Vertrag hat sich der Kl&auml;ger gegen&uuml;ber der Stadt verpflichtet, einerseits dieser das betreffende Grundst&uuml;ck u.a. f&uuml;r &ouml;kologische Ausgleichsma&szlig;nahmen im Sinne des BNatSchG zu &uuml;berlassen (&sect;&nbsp;1 Ziffer&nbsp;2, &sect;&nbsp;2 Ziffer 2) und ihr dementsprechende durch die Eintragung einer beschr&auml;nkt pers&ouml;nlichen Dienstbarkeit gesicherte Rechte am Grundst&uuml;ck einzur&auml;umen (&sect;&nbsp;9 Ziffer&nbsp;3) sowie andererseits die Ausgleichsma&szlig;nahmen nach Ma&szlig;gabe des im Vertrag in Bezug genommenen Sachverst&auml;ndigengutachtens und des Schreibens der ULB zu erstellen (&sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;5). Die Stadt verpflichtete sich nach &sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;1 im Gegenzug &quot;f&uuml;r die Inanspruchnahme des vorstehenden Grundst&uuml;cks f&uuml;r Ausgleichsma&szlig;nahmen und der Duldung nach dieser Vereinbarung und der im Grundbuch einzutragenden beschr&auml;nkt pers&ouml;nlichen Dienstbarkeit vorgesehenen Eigentumsbeschr&auml;nkungen&quot; eine bezifferte &quot;Entsch&auml;digung&quot; an den Kl&auml;ger zu zahlen, wobei hiervon ein bestimmter Betrag nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;2 auf &quot;die Kosten der erstmaligen Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen&quot; entfiel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die als &quot;Entsch&auml;digung&quot; bezeichneten Zahlungen der Stadt setzten hiernach Leistungen des Kl&auml;gers nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG voraus. Sie wurden im umsatzsteuerrechtlichen Sinn f&uuml;r Leistungen des Unternehmers (hier des Kl&auml;gers) an einen Empf&auml;nger (hier die Stadt) aufgrund eines gegenseitigen Vertrags gew&auml;hrt, sodass &#8211;entgegen dem Vorbringen des Kl&auml;gers&#8211; ein umsatzsteuerbarer Leistungsaustausch vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Auffassung des Kl&auml;gers, es liege kein steuerbarer Leistungsaustausch vor, weil er nach der getroffenen vertraglichen Vereinbarung die ackerbauliche Nutzungsm&ouml;glichkeit der betreffenden Fl&auml;che aufgrund der empfangenen Zahlung aufgegeben habe, folgt der Senat nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zwar stellt &#8211;worauf der Kl&auml;ger zutreffend hinweist&#8211; eine von einem Landwirt im Rahmen einer nationalen Entsch&auml;digungsregelung eingegangene Verpflichtung zur Produktionseinschr&auml;nkung nach der Rechtsprechung des EuGH (Urteil vom 18.&nbsp;Dezember 1997 C-384\/95 &#8211;Landboden-Agrardienste&#8211;, Slg. 1997, I-7387, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1998, 315) keine Dienstleistung im umsatzsteuerrechtlichen Sinne dar, da sie keinen Verbrauch impliziert (vgl. dazu auch Bosche, Mehrwertsteuerrecht &#8211;MwStR&#8211; 2013, 286).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Vorliegend hat der Kl&auml;ger als unternehmerisch t&auml;tiger Landwirt einem identifizierbaren Verbraucher (hier der Stadt) gegen&uuml;ber jedoch die vorgenannten, auf die spezifischen Bed&uuml;rfnisse der Leistungsempf&auml;ngerin ausgerichtete Leistungen erbracht und dieser mithin einen konkreten Vorteil verschafft, was zu einem Verbrauch im Sinne des gemeinsamen Mehrwertsteuerrechts f&uuml;hrte (vgl. dazu auch BFH-Urteil in BFHE 225, 155, BStBl II 2009, 749, unter II.3.a&nbsp;cc, m.w.N.). Entgegen dem Vorbringen des Kl&auml;gers setzt die Steuerbarkeit vorliegend nicht voraus, dass die Ausgleichsma&szlig;nahme mit einer sp&auml;teren Bauma&szlig;nahme verrechnet werden kann. Entscheidend ist nur, ob ein individueller Leistungsempf&auml;nger vorhanden ist, der aus der Leistung einen konkreten Vorteil zieht (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 225, 155, BStBl II 2009, 749, Leitsatz&nbsp;3). Dies trifft vorliegend &#8211;wie dargelegt&#8211; zu. Daher steht auch das globale Interesse an einem intakten Lebensraum in seiner gesetzlichen Normierung durch das BNatSchG und den entsprechenden Landesgesetzen einem mehrwertsteuerrechtlichen Verbrauch nicht entgegen (wohl a.A. Bosche, MwStR 2013, 286).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die vom Kl&auml;ger erbrachten Leistungen sind nicht steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine steuerfreie Vermietung und Verpachtung i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;a UStG liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Ob eine Vermietungs- oder Verpachtungst&auml;tigkeit vorliegt, richtet sich umsatzsteuerrechtlich nicht nach den Vorschriften des nationalen Zivilrechts (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 7.&nbsp;Juli 2011 V&nbsp;R&nbsp;41\/09, BFHE 234, 513, BFH\/NV 2011, 1978, Rz&nbsp;19; vom 8.&nbsp;November 2012 V&nbsp;R&nbsp;15\/12, BFHE 239, 509, BStBl II 2013, 455, Rz&nbsp;29). Die Vermietung von Grundst&uuml;cken i.S. des insoweit ma&szlig;geblichen Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG &#8211;nunmehr Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;l MwStSystRL&#8211; setzt voraus, dass dem Vertragspartner auf bestimmte Zeit gegen eine Verg&uuml;tung das Recht einger&auml;umt wird, ein Grundst&uuml;ck so in Besitz zu nehmen, als w&auml;re er dessen Eigent&uuml;mer, und jede andere Person von diesem Recht auszuschlie&szlig;en (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 239, 509, BStBl II 2013, 455, Rz&nbsp;29, m.w.N. zur Rechtsprechung des EuGH). F&uuml;r die Beurteilung, ob eine bestimmte Vereinbarung als &quot;Vermietung&quot; in diesem Sinne zu behandeln ist, sind alle Merkmale des Vorgangs sowie die Umst&auml;nde zu ber&uuml;cksichtigen, unter denen er erfolgt. Ma&szlig;gebend ist insoweit der objektive Inhalt des Vorgangs, unabh&auml;ngig von der Bezeichnung, die die Parteien ihm gegeben haben (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 239, 509, BStBl II 2013, 455, Rz&nbsp;29, m.w.N. zur Rechtsprechung des EuGH).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Danach liegt &#8211;wie der V.&nbsp;Senat des BFH bereits entschieden hat&#8211; keine steuerfreie Vermietung vor, wenn einer Gemeinde zur Vornahme von Ausgleichsma&szlig;nahmen im Sinne des BNatSchG das Recht zur Inbesitznahme eines Grundst&uuml;cks einger&auml;umt wird (vgl. BFH-Urteil in BFHE 239, 509, BStBl II 2013, 455, Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Auch im Streitfall liegt keine steuerfreie Vermietung vor. Denn nach dem objektiven Inhalt des notariellen Vertrags vom 28.&nbsp;Mai 2003 ging es vorliegend &#8211;wie sich aus &sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;2 Satz&nbsp;1 ergibt, wonach der Kl&auml;ger der Stadt das Recht einr&auml;umt, &quot;mit dem &#8230; Grundst&uuml;ck so zu verfahren, dass die notwendigen &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen i.S.d. &sect;&nbsp;8a BNatSchG i.V.m. &sect;&nbsp;1a BauGB verwirklicht werden k&ouml;nnen&quot;&#8211; um die Verwirklichung der der Stadt obliegenden naturschutzrechtlichen Verpflichtung. Dementsprechend waren Ausgleichsma&szlig;nahmen von Eingriffen in Natur und Landschaft anzulegen und k&uuml;nftig dauerhaft zu unterhalten (&sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;4 des Vertrags). Der Kl&auml;ger verpflichtete sich gegen&uuml;ber der Stadt, die Fl&auml;chen so &quot;herzurichten&quot;, dass die Stadt Anspruch auf Zuteilung der gutachterlich ermittelten und landschaftsbeh&ouml;rdlich best&auml;tigten &#8230; &Ouml;kopunkte erh&auml;lt (&sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;5 Satz&nbsp;1 des Vertrags). Die Stadt war demgegen&uuml;ber verpflichtet, &quot;f&uuml;r die Inanspruchnahme des vorstehenden Grundst&uuml;cks f&uuml;r Ausgleichsma&szlig;nahmen und der Duldung nach dieser Vereinbarung und der im Grundbuch einzutragenden beschr&auml;nkten pers&ouml;nlichen Dienstbarkeit&quot; an den Kl&auml;ger eine n&auml;her bezifferte &quot;Entsch&auml;digung&quot; zu zahlen (&sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;1 des Vertrags), wovon &quot;auf die Kosten der erstmaligen Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen &#8230; pauschal &#8230;&nbsp;EUR&quot; entfielen (&sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;2 des Vertrags).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Beurteilung der zwischen dem Kl&auml;ger und der Stadt getroffenen Vereinbarung, wonach keine &quot;Vermietung&quot; im umsatzsteuerrechtlichen Sinne vorliegt, steht nicht entgegen, dass der Kl&auml;ger der Stadt nach &sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des notariellen Vertrags vom 28.&nbsp;Mai 2003 auch das Recht einr&auml;umte, &quot;wie ein Eigent&uuml;mer entsprechend &sect;&nbsp;903 BGB mit den Eigentumsfl&auml;chen des Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mers zu verfahren&quot; und ihr nach &sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;2 Satz&nbsp;3 des Vertrags dar&uuml;ber hinaus &quot;alle Anspr&uuml;che zur Abwehr von Einwirkungen, alle Besitzrechte und Abwehrrechte des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches und des Nachbarrechtes&quot; zustehen sollten. Denn diese weiteren Vereinbarungen dienten trotz der gew&auml;hlten Formulierung nicht dazu, der Stadt &#8211;was f&uuml;r eine Vermietung spr&auml;che&#8211; die M&ouml;glichkeit zu verschaffen, die betreffenden Fl&auml;chen so in Besitz zu nehmen, als w&auml;re sie deren Eigent&uuml;mer, und jede andere Person von diesem Recht auszuschlie&szlig;en, sondern &#8211;wie sich aus dem Zusammenhang mit &sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und insbesondere aus &sect;&nbsp;2 Ziffer&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Vertrags ergibt&#8211; vielmehr dazu &quot;ihrer gesetzlichen Verpflichtung zum &ouml;kologischen Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft&quot; nachkommen zu k&ouml;nnen. Gegen die eigent&uuml;mer&auml;hnliche Inbesitznahme der Fl&auml;chen durch die Stadt und f&uuml;r die Verwirklichung deren naturschutzrechtlicher Verpflichtung spricht ebenso, dass der Kl&auml;ger das &quot;Recht auf die restliche landwirtschaftliche Nutzung&quot; erhielt, soweit &quot;dies nach dem &#8230; Sachverst&auml;ndigengutachten und nach Ma&szlig;gabe der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde zul&auml;ssig und m&ouml;glich ist&quot; (&sect;&nbsp;7 Ziffer&nbsp;2 des Vertrags).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Vermietung im umsatzsteuerrechtlichen Sinne scheidet dar&uuml;ber hinaus auch deshalb aus, weil der Kl&auml;ger &#8211;wovon das FG zutreffend ausging&#8211; der Stadt kein Nutzungsrecht auf Zeit, abschnittsbezogen gegen Zahlung einer Verg&uuml;tung einger&auml;umt hat. Die Vereinbarung zwischen dem Kl&auml;ger und der Stadt &quot;ist auf Dauer&quot;, &quot;nicht befristet&quot; und &quot;nicht k&uuml;ndbar&quot; (&sect;&nbsp;4 Ziffer&nbsp;1 des Vertrags). Dem steht nicht entgegen, dass nach dem BFH-Urteil vom 11.&nbsp;November 2004 V&nbsp;R&nbsp;30\/04 (BFHE 207, 560, BStBl II 2005, 802) die Einr&auml;umung der Berechtigung zur &Uuml;berspannung eines Grundst&uuml;cks jedenfalls dann eine als Vermietung und Verpachtung zu beurteilende Nutzungs&uuml;berlassung auf Zeit ist, wenn damit nicht der endg&uuml;ltige und vollst&auml;ndige Verlust der wirtschaftlichen Herrschaftsmacht verbunden ist (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 239, 509, BStBl II 2013, 455, Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch eine Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG scheidet aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zwar ist nach dieser Vorschrift u.a. die Bestellung von dinglichen Nutzungsrechten, zu denen &#8211;wie hier&#8211; auch die entgeltliche Einr&auml;umung einer beschr&auml;nkten pers&ouml;nlichen Dienstbarkeit i.S. des &sect;&nbsp;1090 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs geh&ouml;rt, steuerfrei. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG, der auf Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG beruht, wonach die Vermietung und Verpachtung von Grundst&uuml;cken steuerfrei ist, erfasst bei der gebotenen richtlinienkonformen Auslegung jedoch nur die Bestellung solcher dinglicher Nutzungsrechte, die auch von dem Begriff &quot;Vermietung und Verpachtung&quot; in Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG umfasst werden (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 239, 509, BStBl II 2013, 455, Rz&nbsp;33). Mit der Eintragung einer beschr&auml;nkten pers&ouml;nlichen Dienstbarkeit sollte aber vorliegend &#8211;wie sich aus &sect;&nbsp;9 Ziffer&nbsp;3 des Vertrags ergibt&#8211; das Recht zur Durchf&uuml;hrung &ouml;kologischer Ausgleichsma&szlig;nahmen gesichert werden, was keine Vermietung und Verpachtung ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die Einwendungen des Kl&auml;gers hiergegen greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger kann sich nicht mit Erfolg auf eine Selbstbindung der Verwaltung berufen, soweit er sich auf einen Erlass der OFD Niedersachsen vom 16.&nbsp;Februar 2011 (USt-Kartei ND &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 UStG S&nbsp;7168 Karte&nbsp;1) bezieht und vorbringt, die Finanzverwaltung gehe im vergleichbaren Fall der Friedw&auml;lder, bei denen den Gemeinden ebenso eine beschr&auml;nkt pers&ouml;nliche Dienstbarkeit einger&auml;umt werde, von einer Umsatzsteuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG aus. Unabh&auml;ngig von der Frage, ob (wirklich) vergleichbare Sachverhalte vorliegen, k&ouml;nnen norminterpretierende Verwaltungsanweisungen im Allgemeinen weder eine einer Rechtsnorm vergleichbare Bindung aller Rechtsanwender noch eine Bindung nach dem Grundsatz von Treu und Glauben herbeif&uuml;hren. Eine von den Gerichten zu beachtende Selbstbindung der Verwaltung besteht nur als Ausfluss von Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes ausnahmsweise in dem Bereich der der Verwaltung vom Gesetz einger&auml;umten Entscheidungsfreiheit, also im Bereich des Ermessens, der Billigkeit und der Typisierung oder Pauschalierung (vgl. dazu BFH-Urteile vom 26.&nbsp;April 1995 XI&nbsp;R&nbsp;81\/93, BFHE 178, 4, BStBl II 1995, 754; vom 7.&nbsp;Dezember 2005 I&nbsp;R&nbsp;123\/04, BFH\/NV 2006, 1097; vom 4.&nbsp;Februar 2010 II&nbsp;R&nbsp;1\/09, BFH\/NV 2010, 1244; vom 11.&nbsp;November 2010 VI&nbsp;R&nbsp;16\/09, BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966; vom 10.&nbsp;November 2011 V&nbsp;R&nbsp;34\/10, BFH\/NV 2012, 803). Ein derartiger Spielraum steht der Finanzverwaltung bei Anwendung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG aber nicht zu (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2012, 803).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers ergibt sich aus dem BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 2125, wonach eine Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Buchst.&nbsp;c UStG nicht in Betracht kommt, wenn die einer K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts von einem Unternehmer einger&auml;umte Grunddienstbarkeit nur dazu dient, die Verpflichtung des Unternehmers zu Bau und Betrieb eines Schwimmbades abzusichern (vgl. Rz&nbsp;25), nichts Abweichendes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die vom Kl&auml;ger ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze unterfallen &#8211;wovon das FG ebenso zutreffend ausging&#8211; nicht der Durchschnittssatzbesteuerung nach &sect;&nbsp;24 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) &sect;&nbsp;24 UStG ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH richtlinienkonform entsprechend Art.&nbsp;25 der Richtlinie 77\/388\/EWG auszulegen (vgl. BFH-Urteile vom 23.&nbsp;Januar 2013 XI&nbsp;R&nbsp;27\/11, BFHE 240, 422, BStBl II 2013, 458, Rz&nbsp;16; vom 24.&nbsp;Januar 2013 V&nbsp;R&nbsp;34\/11, BFHE 239, 552, BStBl II 2013, 460, Rz&nbsp;22, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach Art.&nbsp;25 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten auf landwirtschaftliche Erzeuger, bei denen die Anwendung der normalen Mehrwertsteuerregelung oder gegebenenfalls der vereinfachten Regelung nach Art.&nbsp;24 der Richtlinie 77\/388\/EWG auf Schwierigkeiten sto&szlig;en w&uuml;rde, als Ausgleich f&uuml;r die Belastung durch die Mehrwertsteuer, die auf die von den Pauschallandwirten bezogenen Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen gezahlt wird, eine Pauschalregelung anwenden. Nach der Rechtsprechung des EuGH gilt Art.&nbsp;25 der Richtlinie 77\/388\/EWG nur f&uuml;r die Lieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und die Erbringung landwirtschaftlicher Dienstleistungen, wie sie in Abs.&nbsp;2 dieser Bestimmung definiert sind. Demgegen&uuml;ber unterliegen die sonstigen Ums&auml;tze der Pauschallandwirte der allgemeinen Besteuerungsregelung (vgl. z.B. EuGH-Urteile vom 15.&nbsp;Juli 2004 C-321\/02 &#8211;Harbs&#8211;, Slg. 2004, I-7101, UR 2004, 543, Rz&nbsp;31 und 36; vom 26.&nbsp;Mai 2005 C-43\/04 &#8211;Stadt Sundern&#8211;, Slg. 2005, I-4491, UR 2005, 397, Rz&nbsp;21; ferner BFH-Urteile in BFHE 240, 422, BStBl II 2013, 458, Rz&nbsp;19; in BFHE 239, 552, BStBl II 2013, 460, Rz&nbsp;24, jeweils m.w.N.). Dabei ist die Sonderregelung nach Art.&nbsp;25 der Richtlinie 77\/388\/EWG eng auszulegen und dar&uuml;ber hinaus nur insoweit anzuwenden, als dies zur Erreichung ihres Zieles erforderlich ist, das darin besteht, die Belastung durch die Steuer auf die von den Landwirten bezogenen Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen dadurch auszugleichen, dass den landwirtschaftlichen Erzeugern, die ihre T&auml;tigkeit im Rahmen eines land-, forst- oder fischereiwirtschaftlichen Betriebs aus&uuml;ben, ein Pauschalausgleich gezahlt wird, wenn sie landwirtschaftliche Erzeugnisse liefern oder landwirtschaftliche Dienstleistungen erbringen (vgl. z.B. EuGH-Urteile &#8211;Harbs&#8211; in Slg. 2004, I-7101, UR 2004, 543, Rz&nbsp;27; &#8211;Stadt Sundern&#8211; in Slg. 2005, I-4491, UR 2005, 397, Rz&nbsp;27; ferner BFH-Urteile in BFHE 240, 422, BStBl II 2013, 458, Rz&nbsp;19&nbsp;f.; in BFHE 239, 552, BStBl II 2013, 460, Rz&nbsp;24, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Keine &quot;landwirtschaftlichen Dienstleistungen&quot; sind daher Leistungen, die keinen landwirtschaftlichen Zwecken dienen und sich nicht auf normalerweise in land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Betrieben verwendete Mittel beziehen (vgl. z.B. EuGH-Urteile &#8211;Harbs&#8211; in Slg. 2004, I-7101, UR 2004, 543, Rz&nbsp;31; &#8211;Stadt Sundern&#8211; in Slg. 2005, I-4491, UR 2005, 397, Rz&nbsp;29; ferner BFH-Urteil in BFHE 239, 552, BStBl II 2013, 460, Rz&nbsp;24).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze handelt es sich bei den streitbefangenen Leistungen &#8211;entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers&#8211; weder um &quot;klassisch ackerbauliche Anbaut&auml;tigkeit&quot; noch um landwirtschaftliche Dienstleistungen, die der Pauschalbesteuerung nach &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG unterliegen. Sowohl bei der Zurverf&uuml;gungstellung der Fl&auml;chen zur Durchf&uuml;hrung &ouml;kologischer Ausgleichsma&szlig;nahmen im Sinne des BNatSchG als auch bei der Herstellung derselben handelt es sich um keine Leistungen, die landwirtschaftlichen Zwecken im vorgenannten Sinne dienen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FA hat die Leistungen des Kl&auml;gers auch entsprechend den Zahlungszeitpunkten der &quot;Entsch&auml;digung&quot; zu Recht der Besteuerung unterworfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a (Satz&nbsp;1) UStG entsteht die Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen bei der Berechnung der Steuer nach vereinbarten Entgelten mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistungen ausgef&uuml;hrt worden sind. Der Kl&auml;ger war nach dem notariellen Vertrag vom 28.&nbsp;Mai 2003 der Stadt gegen&uuml;ber verpflichtet, das Grundst&uuml;ck zu &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen zur Verf&uuml;gung zu stellen sowie die n&auml;her bezeichneten Ausgleichsma&szlig;nahmen herzustellen. Die Stadt war berechtigt, jedenfalls die am 30.&nbsp;September 2006 f&auml;llige &quot;Rate&quot; in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR bis zur endg&uuml;ltigen Herstellung und Abnahme der &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen zur&uuml;ckzuhalten (&sect;&nbsp;5 Ziffer&nbsp;4 des Vertrags). Der Kl&auml;ger hatte seine vereinbarten Leistungen mithin erst im Zeitpunkt der beendeten Herstellung der Ausgleichsma&szlig;nahmen erbracht. Denn erst dann konnte er das Grundst&uuml;ck der Stadt zur Erf&uuml;llung ihrer naturschutzrechtlichen Verpflichtung zur Verf&uuml;gung stellen. Das gesamte Entgelt in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR w&auml;re danach zu diesem Zeitpunkt &#8211;Streitjahr 2006&#8211; der Besteuerung zu unterwerfen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hatte jedoch &#8211;was unstreitig ist&#8211; schon &#8230;&nbsp;EUR in 2003 sowie &#8230;&nbsp;EUR in 2004 und die letzte Rate in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR in 2006 von der Stadt erhalten. Wird &#8211;wie hier&#8211; ein Teil des Entgelts vereinnahmt, bevor die Leistung ausgef&uuml;hrt worden ist, so entsteht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;4 UStG insoweit die Steuer mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Teilentgelt vereinnahmt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.5.2013, XI R 32\/11 Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Zurverf&uuml;gungstellung eines Grundst&uuml;cks zu &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen Leits&auml;tze Stellt ein Landwirt auf vertraglicher Grundlage gegen Entgelt dauerhaft und durch die Eintragung einer Dienstbarkeit gesichert einer Stadt ein Grundst&uuml;ck zu Erf&uuml;llung ihrer naturschutzrechtlichen Verpflichtungen zur Verf&uuml;gung und stellt er gegen Entgelt eine bestimmte Ausgleichsma&szlig;nahme erstmals her, ist &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-32-11-umsatzsteuerrechtliche-behandlung-der-zurverfuegungstellung-eines-grundstuecks-zu-oekologischen-ausgleichsmassnahmen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;32\/11 &#8211; Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Zurverf&uuml;gungstellung eines Grundst&uuml;cks zu &ouml;kologischen Ausgleichsma&szlig;nahmen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62154","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62154"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62154\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}