{"id":62156,"date":"2014-04-26T12:03:44","date_gmt":"2014-04-26T10:03:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62156"},"modified":"2014-04-26T12:03:44","modified_gmt":"2014-04-26T10:03:44","slug":"vi-r-49-11-anwendungsvoraussetzung-der-1-regelung-entkraeftung-des-anscheinsbeweises-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-49-11-anwendungsvoraussetzung-der-1-regelung-entkraeftung-des-anscheinsbeweises-17\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;49\/11 &#8211; Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr&auml;ftung des Anscheinsbeweises"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.3.2013, VI R 49\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr&auml;ftung des Anscheinsbeweises<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist der Ansatz eines geldwerten Vorteiles wegen der privaten Nutzung eines Firmenwagens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war im Streitjahr 2004 Au&szlig;endienstmitarbeiter bzw. Verkaufsberater der Firma X-GmbH. Er verf&uuml;gte &uuml;ber einen Dienst-PKW, der ihm nach den arbeitsvertraglichen Regelungen grunds&auml;tzlich auch f&uuml;r Privatfahrten zur Verf&uuml;gung stand. Den Sachbezug hierf&uuml;r bema&szlig; die Arbeitgeberin des Kl&auml;gers nach der 1&nbsp;%-Regelung mit monatlich 243&nbsp;EUR und erh&ouml;hte dessen Arbeitslohn entsprechend. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) verf&uuml;gte ebenfalls &uuml;ber einen Dienst-PKW, den sie ausweislich ihres Arbeitsvertrages ebenfalls privat nutzen durfte. Die Besteuerung dieses Nutzungsvorteiles steht vorliegend jedoch nicht in Streit. &Uuml;berdies verf&uuml;gten die Kl&auml;ger im Streitjahr &uuml;ber einen weiteren &#8211;privaten&#8211; PKW.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr machte der Kl&auml;ger &#8211;erfolglos&#8211; Werbungskosten in H&ouml;he des von der Arbeitgeberin angesetzten Sachbezugs geltend. Die pauschale Nutzungswertbesteuerung nach der Listenpreismethode sei &uuml;ber den Ansatz des Nutzungswertes als Werbungskosten auszugleichen. Denn er habe den Firmen-PKW ausweislich der beigef&uuml;gten formlosen Aufstellung seiner Dienstfahrten mit Angaben zum Reiseziel, zu den gefahrenen t&auml;glichen Kilometern und Angaben zur Abwesenheit von seiner Wohnung einschlie&szlig;lich Angaben zum Kilometerstand am Monatsanfang und &#8211;ende sowie Tankquittungen nicht privat genutzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch der Kl&auml;ger blieb ohne Erfolg. Die daraufhin erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) ab (Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 402). Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) habe f&uuml;r die &Uuml;berlassung des Dienstwagens an den Kl&auml;ger zu Recht einen Sachbezug in H&ouml;he von 243&nbsp;EUR als Arbeitslohn i.S. des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ber&uuml;cksichtigt. Denn der Kl&auml;ger habe das Verh&auml;ltnis der privaten zu den &uuml;brigen Fahrten nicht durch ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch nachgewiesen und auch den Beweis des ersten Anscheins f&uuml;r eine private Nutzung nicht ersch&uuml;ttert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Arbeitslohn des Kl&auml;gers sei zu Unrecht um den streitigen Sachbezug erh&ouml;ht worden. Denn er habe den dienstlichen PKW nicht privat genutzt. Dies sei zwar nicht durch ein formell ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch, aber durch andere Unterlagen, die inhaltlich den Angaben eines ordnungsgem&auml;&szlig;en Fahrtenbuchs entsprochen h&auml;tten, nachgewiesen worden. Damit habe der Kl&auml;ger den Beweis des ersten Anscheins einer Privatnutzung ersch&uuml;ttert. Dies habe das FG verkannt. Denn es habe f&uuml;r die Entkr&auml;ftung des Anscheinsbeweises ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch verlangt. Hierf&uuml;r m&uuml;ssten jedoch auch andere &#8211;wie die im Streitfall vorgelegten&#8211; Unterlagen gen&uuml;gen. Im &Uuml;brigen sei eine Privatnutzung des Fahrzeugs schlichtweg nicht m&ouml;glich gewesen. Er habe darin stets Materialmuster und andere berufliche Dinge mit sich f&uuml;hren m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem st&uuml;nden ihm und der Kl&auml;gerin, die ihren Dienstwagen privat nutzen d&uuml;rfe, ein in Status und Gebrauchswert vergleichbarer Privatwagen zur Verf&uuml;gung. Auch deshalb sei der Ansatz eines Nutzungsvorteiles als Arbeitslohn vorliegend nicht gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2011&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;2155\/07 und den Einkommensteuerbescheid 2004 vom 1.&nbsp;Februar 2011 insoweit abzu&auml;ndern, als dass Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit lediglich in H&ouml;he von 55.649&nbsp;EUR angesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ist der Revision entgegengetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der angefochtene Einkommensteuerbescheid ist rechtm&auml;&szlig;ig und verletzt die Kl&auml;ger nicht in ihren Rechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FA hat die Einnahmen des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zutreffend um einen geldwerten Vorteil f&uuml;r die private Nutzung betrieblicher Fahrzeuge erh&ouml;ht und nach der 1&nbsp;%-Regelung bewertet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &Uuml;berl&auml;sst der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, f&uuml;hrt das nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Senats zu einem als Lohnzufluss nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;1 EStG zu erfassenden steuerbaren Nutzungsvorteil des Arbeitnehmers (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 6.&nbsp;November 2001 VI&nbsp;R&nbsp;62\/96, BFHE 197, 142, BStBl II 2002, 370; vom 7.&nbsp;November 2006 VI&nbsp;R&nbsp;19\/05, BFHE 215, 256, BStBl II 2007, 116; VI&nbsp;R&nbsp;95\/04, BFHE 215, 252, BStBl II 2007, 269; vom 4.&nbsp;April 2008 VI&nbsp;R&nbsp;68\/05, BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890; vom 28.&nbsp;August 2008 VI&nbsp;R&nbsp;52\/07, BFHE 223, 12, BStBl II 2009, 280; vom 21.&nbsp;April 2010 VI&nbsp;R&nbsp;46\/08, BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848; vom 6.&nbsp;Oktober 2011 VI&nbsp;R&nbsp;56\/10, BFHE 235, 383, BStBl II 2012, 362). Der Arbeitnehmer ist um den Betrag bereichert, den er f&uuml;r eine vergleichbare Nutzung aufwenden m&uuml;sste und den er sich durch die &Uuml;berlassung des Fahrzeugs durch den Arbeitgeber erspart (vgl. Senatsurteile vom 13.&nbsp;Dezember 2012 VI&nbsp;R&nbsp;51\/11, BFHE 240, 69, BStBl II 2013, 385, sowie vom 10.&nbsp;Februar 1961 VI&nbsp;89\/60&nbsp;U, BFHE 72, 376, BStBl III 1961, 139; vom 21.&nbsp;Juni 1963 VI&nbsp;306\/61&nbsp;U, BFHE 77, 191, BStBl III 1963, 387).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &Uuml;berlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer f&uuml;r dessen Privatnutzung f&uuml;hrt damit unabh&auml;ngig von den tats&auml;chlichen Nutzungsverh&auml;ltnissen zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers (BFH-Urteil vom 21. M&auml;rz 2013 VI&nbsp;R&nbsp;31\/10; Gr&ouml;pl, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;C&nbsp;22; Bl&uuml;mich\/ Glenk, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;113; Steiner in Lademann, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;107; Pust in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;396; a.A. Kister in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;80, 83). Denn der Vorteil aus der Nutzungs&uuml;berlassung umfasst das Zurverf&uuml;gungstellen des Fahrzeugs selbst sowie die &Uuml;bernahme s&auml;mtlicher damit verbundener Kosten wie Steuern, Versicherungspr&auml;mien, Reparatur&#8211;, Wartungs- und Treibstoffkosten und damit nutzungsabh&auml;ngige wie -unabh&auml;ngige Kosten (vgl. Senatsurteile in BFHE 240, 69, BStBl II 2013, 385, sowie in BFHE 72, 376, BStBl III 1961, 139; in BFHE 77, 191, BStBl III 1963, 387). Selbst wenn der Arbeitnehmer den hierzu &uuml;berlassenen PKW tats&auml;chlich nicht privat nutzen sollte, erspart er sich zumindest die (nutzungsunabh&auml;ngigen) Kosten, die er f&uuml;r das Vorhalten eines betriebsbereiten Kfz verausgaben m&uuml;sste (Abgrenzung vom BFH-Urteil in BFHE 215, 256, BStBl II 2007, 116).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der geldwerte Vorteil aus der unentgeltlichen bzw. verbilligten &Uuml;berlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer f&uuml;r dessen Privatnutzung flie&szlig;t dem Arbeitnehmer mit der Inbesitznahme des Dienstwagens und nicht (erst) mit der tats&auml;chlichen privaten Nutzung des PKW zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Allein der Anspruch auf eine vom Arbeitgeber zugesagte Leistung &#8211;etwa die arbeitsvertragliche Zusage, den dienstlichen PKW auch privat nutzen zu d&uuml;rfen&#8211; vermag den Zufluss von Arbeitslohn nicht zu begr&uuml;nden (vgl. BFH-Urteile vom 23.&nbsp;Juni 2005 VI&nbsp;R&nbsp;124\/99, BFHE 209, 549, BStBl II 2005, 766; VI&nbsp;R&nbsp;10\/03, BFHE 209, 559, BStBl II 2005, 770; vom 20.&nbsp;Juni 2001 VI&nbsp;R&nbsp;105\/99, BFHE 195, 395, BStBl II 2001, 689; vom 14.&nbsp;November 2012 VI&nbsp;R&nbsp;56\/11, BFHE 239, 410, BStBl II 2013, 382).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zugeflossen ist eine Einnahme erst dann, wenn der Empf&auml;nger die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber die in Geld oder Geldeswert bestehenden G&uuml;ter erlangt hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 4.&nbsp;Mai 2006 VI&nbsp;R&nbsp;19\/03, BFHE 213, 381, BStBl II 2006, 832; vom 14.&nbsp;Juni 2005 VIII&nbsp;R&nbsp;47\/03, BFH\/NV 2005, 2181; vom 18.&nbsp;Dezember 2001 IX&nbsp;R&nbsp;74\/98, BFH\/NV 2002, 643; jeweils m.w.N.). Das ist regelm&auml;&szlig;ig der Fall, wenn der Leistungserfolg eingetreten ist. Deshalb ist bei Nutzungs&uuml;berlassungen der geldwerte Vorteil bereits mit der tats&auml;chlichen &Uuml;berlassung des jeweiligen Wirtschaftsgutes zum Gebrauch zugeflossen; einer tats&auml;chlichen Nutzung des Gegenstands durch den Arbeitnehmer bedarf es in diesen F&auml;llen nicht (Bergkemper, Finanz-Rundschau 2007, 1032; vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;April 2007 VI&nbsp;R&nbsp;89\/04, BFHE 217, 555, BStBl II 2007, 719).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ob der Arbeitnehmer den auf der allgemeinen Lebenserfahrung gr&uuml;ndenden Beweis des ersten Anscheins (Anscheinsbeweis), dass dienstliche Fahrzeuge, die zu privaten Zwecken zur Verf&uuml;gung stehen, auch tats&auml;chlich privat genutzt werden, durch die substantiierte Darlegung eines atypischen Sachverhalts (Gegenbeweis) zu entkr&auml;ften vermag, ist damit f&uuml;r die Besteuerung des Nutzungsvorteiles unerheblich. An der gegenteiligen Rechtsauffassung, wie sie der Senat beispielsweise im Urteil in BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848 formuliert hat, h&auml;lt der Senat nicht l&auml;nger fest. Die belastbare Behauptung des Steuerpflichtigen, das betriebliche Fahrzeug nicht f&uuml;r Privatfahrten genutzt oder Privatfahrten ausschlie&szlig;lich mit anderen Fahrzeugen durchgef&uuml;hrt zu haben, gen&uuml;gt damit nicht, um die Besteuerung des Nutzungsvorteiles auszuschlie&szlig;en. Davon kann nur abgesehen werden, wenn der Steuerpflichtige zur privaten Nutzung des betrieblichen Fahrzeugs nicht (l&auml;nger) befugt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gemessen an diesen Grunds&auml;tzen hat das FG den geldwerten Vorteil trotz des kl&auml;gerischen Vortrags, den PKW nicht privat genutzt zu haben, zu Recht &#8211;ohne weitere Feststellungen zum Sachverhalt&#8211; als Arbeitslohn angesetzt. Dem Kl&auml;ger stand nach den bindenden und unbestrittenen Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ein Firmenfahrzeug auch zur privaten Nutzung zur Verf&uuml;gung. Mit der Zurverf&uuml;gungstellung des Dienstwagens, dem Verschaffen der Sachherrschaft, ist dem Kl&auml;ger der streitgegenst&auml;ndliche Nutzungsvorteil zugeflossen. Denn damit ist ihm die umfassende M&ouml;glichkeit zur privaten Nutzung des Fahrzeugs einger&auml;umt worden. Eines weiteren Zutuns der Arbeitgeberin bedurfte es hierzu nicht. Diese hat vielmehr ihre arbeitsvertraglich geschuldete Leistung mit der &Uuml;berlassung des PKWs erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ebenfalls zutreffend hat das FG den Vorteil des Kl&auml;gers aus der privaten Nutzungs&uuml;berlassung mit der 1&nbsp;%-Regelung bewertet. Denn der Kl&auml;ger hat, das ist zwischen den Beteiligten unstreitig, kein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die 1&nbsp;%-Regelung ist insoweit eine grunds&auml;tzlich zwingende, stark typisierende und pauschalierende Bewertungsregelung. Deshalb bleiben nach mittlerweile st&auml;ndiger Senatsrechtsprechung individuelle Besonderheiten hinsichtlich der Art und der Nutzung des Dienstwagens bei der Bewertung der Nutzungsvorteile grunds&auml;tzlich ebenso unber&uuml;cksichtigt wie nachtr&auml;gliche &Auml;nderungen des Fahrzeugwertes (BFH-Urteil in BFHE 240, 69, BStBl II 2013, 385, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Wortlaut der Norm steht dem nicht entgegen. Auch wenn &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;r die &quot;private Nutzung&quot; die entsprechende Anwendung von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG anordnet, setzt &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG, anders als die Zuschlagsregelung nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG, die nur insoweit zur Anwendung kommt, als der Arbeitnehmer den Dienstwagen tats&auml;chlich f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte genutzt hat (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;September 2010 VI&nbsp;R&nbsp;57\/09, BFHE 231, 139, BStBl II 2011, 359), keine entsprechende tats&auml;chliche private Nutzung des Fahrzeugs voraus. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG erkl&auml;rt lediglich eine besondere Bewertungsregel f&uuml;r entsprechend anwendbar. Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG ist die betriebsfremde (private) Nutzung eines betrieblichen PKW nicht nach den allgemeinen Regeln und damit nicht mit dem durch die Nutzungsentnahme verursachten Aufwand, sondern pauschal nach der 1&nbsp;%-Regelung zu bewerten. Die Geltungsanordnung des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG ersch&ouml;pft sich darin, dieses Bewertungsma&szlig; auf die Bewertung eines lohnsteuerlichen Vorteiles, der dem Grunde nach feststehen muss, zu erstrecken. Der private Nutzungsvorteil ist demnach nicht &#8211;wie bei Sachbez&uuml;gen &uuml;blich&#8211; nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG mit den &uuml;blichen Endpreisen am Abgabeort anzusetzen, sondern &#8211;entsprechend der Regelung in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG&#8211; pauschal mit 1&nbsp;% des Bruttolistenneupreises zu bemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nur eine derartige Auslegung von &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG tr&auml;gt dem Sinn und Zweck der Regelung als pauschalierende und stark typisierende Bewertungsregelung hinreichend Rechnung. Ansonsten m&uuml;ssten die tats&auml;chlichen Nutzungsverh&auml;ltnisse f&uuml;r die Anwendung der Vorschrift in den Blick genommen werden. Mit der Ankn&uuml;pfung der Bemessungsgrundlage an den Bruttolistenneupreis hat der Gesetzgeber jedoch erkennbar davon Abstand genommen, den Nutzungsvorteil (auch) danach zu bestimmen. Vielmehr sollen mit dem Betrag, der nach der 1&nbsp;%-Regelung als Einnahme anzusetzen ist, s&auml;mtliche geldwerten Vorteile, die sich aus der M&ouml;glichkeit zur privaten Nutzung des betrieblichen Fahrzeugs ergeben, unabh&auml;ngig von Nutzungsart und -umfang (pauschal) abgegolten werden (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Oktober 2010 VI&nbsp;R&nbsp;12\/09, BFHE 231, 540, BStBl II 2011, 361).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ihre Rechtfertigung sch&ouml;pft diese pauschale Bewertung aus dem allgemeinen Erfahrungssatz, dass bestimmte Kfz, sofern hierzu &uuml;berlassen (BFH-Urteil in BFHE 235, 383, BStBl II 2012, 362, m.w.N.), typischerweise und nicht nur vereinzelt und gelegentlich f&uuml;r private Zwecke genutzt werden (BFH-Urteile vom 13.&nbsp;Februar 2003 X&nbsp;R&nbsp;23\/01, BFHE 201, 499, BStBl II 2003, 472; in BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Eine andere Art, die tats&auml;chlichen Nutzungsverh&auml;ltnisse nachzuweisen, kennt das Gesetz nicht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890, m.w.N.). Vielmehr handelt es sich bei der 1&nbsp;%-Regelung zur Ermittlung der privaten Nutzung eines Firmenfahrzeugs &#8211;sofern kein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch gef&uuml;hrt wird&#8211; um eine zwingende Bewertungsregelung (BFH-Urteil in BFHE 215, 252, BStBl II 2007, 269, m.w.N.). Deshalb sind &#8211;entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; insbesondere Reisekosten- und Spesenabrechnungen, aber auch andere Unterlagen wie Werkstattrechnungen, Terminkalender, Fahrtaufzeichnungen in Form einer Excel-Tabelle sowie Angaben von Arbeitskollegen oder Familienangeh&ouml;rigen zu den tats&auml;chlichen Nutzungsverh&auml;ltnissen nicht geeignet, das Verh&auml;ltnis der privaten zur beruflichen Nutzung zu belegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Der Ansatz des geldwerten Vorteiles f&uuml;r die private Nutzung des Firmenwagens (auch) zu privaten Zwecken ist auch der H&ouml;he nach nicht zu beanstanden. Bedenken gegen die Berechnung des Sachbezugs sind von den Kl&auml;gern weder vorgetragen worden noch ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die geltend gemachten Verfahrensr&uuml;gen der mangelhaften Sachverhaltsaufkl&auml;rung und des Versto&szlig;es gegen den Grundsatz rechtlichen Geh&ouml;rs greifen nicht durch. Von einer Begr&uuml;ndung sieht der Senat ab (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.3.2013, VI R 49\/11 Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr&auml;ftung des Anscheinsbeweises Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist der Ansatz eines geldwerten Vorteiles wegen der privaten Nutzung eines Firmenwagens. 2&nbsp; Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war im Streitjahr 2004 Au&szlig;endienstmitarbeiter bzw. Verkaufsberater der Firma X-GmbH. Er verf&uuml;gte &uuml;ber einen Dienst-PKW, der ihm &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-49-11-anwendungsvoraussetzung-der-1-regelung-entkraeftung-des-anscheinsbeweises-17\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;49\/11 &#8211; Anwendungsvoraussetzung der 1 % Regelung &#8211; Entkr&auml;ftung des Anscheinsbeweises<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62156","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62156"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62156\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}