{"id":62306,"date":"2014-05-14T12:52:08","date_gmt":"2014-05-14T10:52:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62306"},"modified":"2014-05-14T12:52:08","modified_gmt":"2014-05-14T10:52:08","slug":"ix-r-2-13-zur-beruecksichtigung-von-werbungskosten-aus-vermietung-und-verpachtung-mietvertraege-unter-nahe-stehenden-personen-scheingeschaeft-einkuenfteerzielungsabsicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-2-13-zur-beruecksichtigung-von-werbungskosten-aus-vermietung-und-verpachtung-mietvertraege-unter-nahe-stehenden-personen-scheingeschaeft-einkuenfteerzielungsabsicht\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;2\/13 &#8211; Zur Ber&uuml;cksichtigung von Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung &#8211; Mietvertr&auml;ge unter nahe stehenden Personen &#8211; Scheingesch&auml;ft &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.10.2013, IX R 2\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Ber&uuml;cksichtigung von Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung &#8211; Mietvertr&auml;ge unter nahe stehenden Personen &#8211; Scheingesch&auml;ft &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wird nur ein auf einem Grundst&uuml;ck gelegenes Geb&auml;ude oder ein Geb&auml;udeteil vermietet oder verpachtet, bezieht sich die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nur hierauf. Die Pr&uuml;fung, ob der Steuerpflichtige durch seine Vermietungst&auml;tigkeit langfristig einen Einnahmen&uuml;berschuss erzielen will, ist jeweils auf das einzelne Mietobjekt bezogen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Feststellung, ob der Steuerpflichtige beabsichtigte, langfristig Eink&uuml;nfte aus dem Objekt zu erzielen, hat das FG nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung zu treffen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Mietvertr&auml;ge unter nahe stehenden Personen sind in der Regel der Besteuerung nicht zu Grunde zu legen, wenn die Gestaltung oder die tats&auml;chliche Durchf&uuml;hrung nicht dem zwischen Fremden &Uuml;blichen entspricht.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Mietrechtliche Gestaltungen sind insbesondere dann unangemessen i.S. von &sect; 42 AO, wenn derjenige, der einen Geb&auml;udeteil f&uuml;r eigene Zwecke ben&ouml;tigt, einem anderen daran die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht einr&auml;umt, um ihn anschlie&szlig;end wieder zur&uuml;ck zu mieten.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Ber&uuml;cksichtigung von Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;ssen aus Vermietung und Verpachtung aus den Mietverh&auml;ltnissen zwischen den Gesellschaftern einer GbR bzw. zwischen einem Gesellschafter und der Lebensgef&auml;hrtin des anderen Gesellschafters im Rahmen der einheitlichen und gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die Streitjahre 2000 bis 2002.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts, deren Gegenstand der Erwerb sowie die anschlie&szlig;ende Nutzung, Verwaltung und Unterhaltung des Grundbesitzes Flur-Nr.&nbsp;1525 und 1525\/2 ist. An der Gesellschaft waren in den Streitjahren die Gesellschafter Z mit einem Anteil von 60&nbsp;% sowie A mit einem Anteil von 40&nbsp;% beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Grundst&uuml;ck ist mit einem Hauptgeb&auml;ude und zwei Nebengeb&auml;uden (Nebengeb&auml;ude West und Ost) bebaut. Im Hauptgeb&auml;ude befinden sich u.a. die Hauptwohnung und die Einliegerwohnung West.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach dem Gesellschaftsvertrag A zur alleinigen Nutzung zustehende Einliegerwohnung West (177&nbsp;qm) wird seit 1994 an Z vermietet. Dieser nutzt die R&auml;umlichkeiten im 1.&nbsp;Obergeschoss (77&nbsp;qm) f&uuml;r seine Steuerberaterkanzlei, diejenigen im Dachgeschoss (100&nbsp;qm) zu Wohnzwecken. Die R&auml;ume konnten erst nach einem von A finanzierten Ausbau nach den W&uuml;nschen des Z im Jahr 1997 genutzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Hauptwohnung im Hauptgeb&auml;ude steht nach dem Gesellschaftsvertrag Z zur alleinigen Selbst- oder Fremdnutzung zu und wird seit 1993 an die Lebensgef&auml;hrtin und sp&auml;tere Ehefrau des A, R vermietet. Die Wohnfl&auml;che im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss betr&auml;gt 372,28&nbsp;qm, wovon ca. 80&nbsp;qm auf einen nicht ausgebauten Raum im Erdgeschoss entfallen. In den Streitjahren bewohnte R die Wohnung zusammen mit A, den beiden gemeinsamen Kindern und einem weiteren Kind der R. Die finanziellen Mittel der R reichten nicht zur Begleichung des Mietzinses aus, sodass die Zahlungen faktisch durch A erfolgten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Nebengeb&auml;ude West befinden sich neben vier Garagen, von welchen aufgrund der gesellschaftsvertraglichen Vereinbarung in den Streitjahren jeweils zwei dem A und dem Z zustehen, ein Lagerraum im Erdgeschoss und Nutzr&auml;ume im 1.&nbsp;Obergeschoss, welche dem Z zustehen. Z vermietete eine der Garagen, den Lagerraum sowie die Nutzr&auml;ume an R.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das Nebengeb&auml;ude Ost, das in den Streitjahren lt. Gesellschaftsvertrag ausschlie&szlig;lich dem A zugewiesen ist, besteht seit 1993 ein Mietvertrag mit R zur Nutzung als Stallungen, Heu- und Holzlager, wobei sich R mit der Nutzung des Raumes im Erdgeschoss und der Fl&auml;che im Obergeschoss im n&ouml;rdlichen Teil des Geb&auml;udes durch A insoweit einverstanden erkl&auml;rte, als ihre Rechte aus dem Mietverh&auml;ltnis nicht beeintr&auml;chtigt werden. Der Mietzins betrug in den Streitjahren 1.200&nbsp;DM\/Jahr. Ein Nutzraum (ca. 20&nbsp;qm) wird seit 1998 zur Nutzung als Garage an Z vermietet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte die Mietverh&auml;ltnisse f&uuml;r die Streitjahre in den unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung ergangenen Feststellungsbescheiden zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der f&uuml;r die Streitjahre durchgef&uuml;hrten Betriebspr&uuml;fung erlie&szlig; das FA am 27.&nbsp;Oktober 2008 ge&auml;nderte Feststellungsbescheide, in welchen die (negativen) Eink&uuml;nfte aus den Vermietungen nur in H&ouml;he des dem Gesellschaftsanteil entsprechenden Teils ber&uuml;cksichtigt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vermietung des Nebengeb&auml;udes Ost an R wurde nicht anerkannt, da es sich um Eigennutzung des A handele. Bei der Vermietung des Nutzraumes im Nebengeb&auml;ude Ost an Z fehle die &Uuml;berschusserzielungsabsicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die hiergegen gerichtete Sprungklage, der das FA zugestimmt hat, ab. Nach &sect;&nbsp;42 der Abgabenordnung (AO) sei nur eine eingeschr&auml;nkte Ber&uuml;cksichtigung der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung m&ouml;glich. Es l&auml;gen keine au&szlig;ersteuerlichen Gr&uuml;nde vor, die die gew&auml;hlte, unangemessene Gestaltung rechtfertigten. Bei den Mietvereinbarungen handele es sich bei objektiver Betrachtung in gro&szlig;en Teilen um Scheingesch&auml;fte. Die Aufteilung der R&auml;ume bzw. Anteile erweise sich nicht als zwingend, sondern h&auml;tte aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden entsprechend der Nutzungsbed&uuml;rfnisse der Gesellschafter erfolgen m&uuml;ssen. Die behaupteten eingeschr&auml;nkten Finanzierungsm&ouml;glichkeiten des A seien nur vorgeschoben. Die finanziellen Mittel der R reichten nicht aus, um die Miete der Wohnung zu begleichen, sodass die Mietzahlungen faktisch durch A erfolgten. Hinsichtlich der &Uuml;berlassung der Stallungen an R fehlte bei A zudem die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin, mit der diese die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;42 AO) r&uuml;gt. Die Vermietungsverh&auml;ltnisse seien vollumf&auml;nglich zu ber&uuml;cksichtigen. Nur die gew&auml;hlte Gestaltung habe den Finanzierungsm&ouml;glichkeiten des A und dem Platzbedarf der R und ihrer Familie Rechnung getragen. Die Begr&uuml;ndung wirtschaftlichen Eigentums, wie sie durch die Regelungen im Gesellschaftsvertrag erfolgt sei, stelle keinen Missbrauch dar, auch wenn dadurch die zivilrechtliche Eigent&uuml;merstellung nicht ber&uuml;cksichtigt werde. Die Vereinbarungen zu Aufteilung und Nutzung der Geb&auml;ude seien beachtet worden. Die Mietvertr&auml;ge entspr&auml;chen au&szlig;erdem dem unter Fremden &Uuml;blichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vermietung des Nebengeb&auml;udes Ost an R sei in vollem Umfang anzuerkennen, da die R&auml;umlichkeiten unzweifelhaft durch R, nicht durch A, genutzt w&uuml;rden und die Einnahmen aus dem landwirtschaftlichen Betrieb der R zur Begleichung der vereinbarten Miete ausreichend w&auml;ren. Die erforderliche &Uuml;berschusserzielungsabsicht werde wegen der auf Dauer angelegten Vermietung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) typisierend vermutet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Feststellungsbescheide vom 27.&nbsp;Oktober 2008 f&uuml;r die Streitjahre dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung festgesetzt werden,<br \/>f&uuml;r das Jahr 2000 auf -93.288,35&nbsp;DM, wovon -44.450,73&nbsp;DM auf Z und -48.937,62&nbsp;DM auf A entfallen,<br \/>f&uuml;r das Jahr 2001 auf -85.938,76&nbsp;DM, wovon -40.203,40&nbsp;DM auf Z und -45.735,36&nbsp;DM auf A entfallen,<br \/>f&uuml;r das Jahr 2002 auf -45.327,21&nbsp;EUR, wovon -21.653,48&nbsp;EUR auf Z und -23.673,73&nbsp;EUR auf A entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vermietungseink&uuml;nfte der Gesellschafter seien nur f&uuml;r den &uuml;ber den ideellen Gesamthandanteil des anderen Gesellschafters hinausgehenden Teil anzuerkennen. Hinsichtlich der Vermietung des Nebengeb&auml;udes Ost liege keine &Uuml;berschusserzielungsabsicht vor. Diese werde, da es sich nicht um die Vermietung einer Wohnung handele, nicht vermutet, sondern m&uuml;sse positiv festgestellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zutreffend hat das FG die Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse aus der Vermietung des Hauptgeb&auml;udes und des Nebengeb&auml;udes West bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung der Gesellschafter nur teilweise und diejenigen aus der Vermietung des Nebengeb&auml;udes Ost in vollem Umfang nicht ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG), wer sein Grundst&uuml;ck, Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteil in der Absicht vermietet, daraus auf Dauer ein positives Ergebnis zu erreichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach dem Regelungszweck des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG ist bei einer auf Dauer angelegten Vermietungst&auml;tigkeit grunds&auml;tzlich und typisierend davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, letztlich einen Einnahmen&uuml;berschuss zu erwirtschaften, auch wenn sich &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse ergeben. Ausnahmen von diesem Grundsatz gelten, wenn besondere Umst&auml;nde gegen das Vorliegen der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht sprechen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19.&nbsp;April 2005 IX&nbsp;R&nbsp;15\/04, BFHE 210, 24, BStBl II 2005, 754, m.w.N., insbesondere zu Ausnahmef&auml;llen; vom 10.&nbsp;Mai 2007 IX&nbsp;R&nbsp;7\/07, BFHE 218, 160, BStBl II 2007, 873).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Grunds&auml;tze gelten jedoch nur f&uuml;r die Vermietung von Wohnungen. Bei Gewerbeimmobilien hat das FG im Einzelfall festzustellen, ob der Steuerpflichtige beabsichtigt (hat), auf die voraussichtliche Dauer der Nutzung einen &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu erzielen (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2007 IX&nbsp;R&nbsp;30\/07, BFH\/NV 2008, 1300, m.w.N.). Dabei sind Gewerbeimmobilien &#8211;in Abgrenzung zu einer Wohnung&#8211; alle diejenigen Immobilien, die nicht Wohnzwecken dienen (Bl&uuml;mich\/Heuermann, &sect;&nbsp;21 EStG Rz&nbsp;226). Die Art und Weise der Nutzung durch den Mieter ist nicht entscheidend (BFH-Urteil vom 1.&nbsp;April 2009 IX&nbsp;R&nbsp;39\/08, BFHE 224, 538, BStBl II 2009, 776).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht ist f&uuml;r jede vermietete Immobilie gesondert, d.h. objektbezogen, zu pr&uuml;fen (BFH-Urteil in BFHE 224, 538, BStBl II 2009, 776). Sie ist nur dann auf das gesamte Grundst&uuml;ck zu beziehen, wenn sich auch die Vermietungst&auml;tigkeit auf das gesamte Grundst&uuml;ck richtet (vgl. zur Abgrenzung BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2007 IX&nbsp;R&nbsp;50\/07, BFH\/NV 2008, 1111, m.w.N.). Wird nur ein auf einem Grundst&uuml;ck gelegenes Geb&auml;ude oder ein Geb&auml;udeteil vermietet oder verpachtet, bezieht sich die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nur hierauf (BFH-Urteil in BFHE 224, 538, BStBl II 2009, 776). Die Ma&szlig;geblichkeit des einzelnen Mietverh&auml;ltnisses folgt schon daraus, dass nach st&auml;ndiger Rechtsprechung nur derjenige Eink&uuml;nfte aus Vermietung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG erzielen kann, der Tr&auml;ger der Rechte und Pflichten aus dem Mietverh&auml;ltnis ist (BFH-Urteil vom 4.&nbsp;September 2000 IX&nbsp;R&nbsp;22\/97, BFHE 193, 112, BStBl II 2001, 785, m.w.N.). Mithin ist auch die Pr&uuml;fung, ob der Steuerpflichtige durch seine Vermietungst&auml;tigkeit langfristig einen Einnahmen&uuml;berschuss erzielen will, jeweils auf das einzelne Mietverh&auml;ltnis bezogen (BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;Oktober 2003 IX&nbsp;B&nbsp;97\/03, BFH\/NV 2004, 196).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Feststellung, ob der Steuerpflichtige beabsichtigte, langfristig Eink&uuml;nfte aus dem Objekt zu erzielen, hat das FG nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung zu treffen (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2003 IX&nbsp;R&nbsp;56\/00, BFH\/NV 2003, 1170). Diese Feststellung ist als Frage der Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung vom Revisionsgericht nur daraufhin zu pr&uuml;fen, ob sie gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO; BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Januar 2000 IX&nbsp;R&nbsp;77\/98, BFH\/NV 2000, 1081). Die Schlussfolgerungen des FG haben Bestand und sind daher bindend, wenn sie m&ouml;glich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Mietvertr&auml;ge unter nahe stehenden Personen sind in der Regel der Besteuerung nicht zu Grunde zu legen, wenn die Gestaltung oder die tats&auml;chliche Durchf&uuml;hrung nicht dem zwischen Fremden &Uuml;blichen entspricht (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Mai 1996 IX&nbsp;R&nbsp;69\/94, BFHE 180, 377, BStBl II 1997, 196). Sie sind daraufhin zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob sie durch die Eink&uuml;nfteerzielung (&sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG) oder den steuerrechtlich unbeachtlichen privaten Bereich (&sect;&nbsp;12 EStG) veranlasst sind. Was unter &quot;nahe stehenden Personen&quot; zu verstehen ist, ist gesetzlich nicht definiert. Im Rahmen der Pr&uuml;fung, ob ein Mietverh&auml;ltnis dem steuerlich bedeutsamen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 EStG) oder dem privaten Bereich (&sect;&nbsp;12 EStG) zuzuordnen ist, ist ma&szlig;geblich zu ber&uuml;cksichtigen, ob ein den Gleichklang wirtschaftlicher Interessen indizierendes, den Einzelfall bestimmendes N&auml;heverh&auml;ltnis angenommen werden kann (BFH-Beschl&uuml;sse vom 25.&nbsp;Mai 2012 IX&nbsp;B&nbsp;20\/12, BFH\/NV 2012, 1308; vom 10.&nbsp;Februar 2010 IX&nbsp;B&nbsp;163\/09, BFH\/NV 2010, 887; Bl&uuml;mich\/ Heuermann, &sect;&nbsp;21 EStG Rz&nbsp;126). Ma&szlig;gebend ist die Gesamtheit der objektiven Gegebenheiten (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 27.&nbsp;Juli 2004 IX&nbsp;R&nbsp;73\/01, BFH\/NV 2005, 192; vom 28.&nbsp;Juni 2002 IX&nbsp;R&nbsp;68\/99, BFHE 199, 380, BStBl II 2002, 699).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Durchf&uuml;hrung des Fremdvergleichs obliegt dem FG als Tatsacheninstanz. Die revisionsrechtliche Pr&uuml;fung beschr&auml;nkt sich darauf, ob das FG im Rahmen der Gesamtw&uuml;rdigung von zutreffenden Kriterien ausgegangen ist, alle ma&szlig;geblichen Beweisanzeichen in seine Beurteilung einbezogen und dabei nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en hat (BFH-Urteil in BFH\/NV 2005, 192, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;42 AO in den Fassungen der Streitjahre kann durch Missbrauch von Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Rechts das Steuergesetz nicht umgangen werden. Liegt ein Missbrauch vor, entsteht der Steueranspruch so, wie er bei einer den wirtschaftlichen Vorg&auml;ngen angemessenen rechtlichen Gestaltung entsteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Gestaltungsmissbrauch ist gegeben, wenn eine rechtliche Gestaltung gew&auml;hlt wird, die gemessen an dem erstrebten Ziel unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gr&uuml;nde nicht zu rechtfertigen ist (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. Urteile vom 22.&nbsp;Januar 2013 IX&nbsp;R&nbsp;18\/12, BFH\/NV 2013, 1094, unter II.2.a; vom 21.&nbsp;August 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;32\/09, BFHE 239, 31, BStBl II 2013, 16, unter II.2.a&nbsp;aa; vom 12.&nbsp;Juli 2012 I&nbsp;R&nbsp;23\/11, BFHE 238, 344, unter II.2.b&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Rechtsgestaltung ist unangemessen, wenn verst&auml;ndige Parteien in Anbetracht des wirtschaftlichen Sachverhalts und der wirtschaftlichen Zielsetzung nicht in der gew&auml;hlten Weise verfahren w&auml;ren. Entscheidend ist, ob der Steuerpflichtige, dessen Steuerschuld zu beurteilen ist, die vom Gesetzgeber bei seiner Regelung vorausgesetzte Gestaltung zum Erreichen bestimmter wirtschaftlicher Ziele nicht gebraucht und hierf&uuml;r keine beachtlichen au&szlig;ersteuerlichen Gr&uuml;nde vorliegen, oder ob er vielmehr auf einem ungew&ouml;hnlichen Weg einen Erfolg zu erreichen versucht, der nach den Wertungen des Gesetzgebers auf diesem Weg nicht erreicht werden soll. Ma&szlig;gebend sind die gesamten Umst&auml;nde des Einzelfalls (BFH-Urteil vom 1.&nbsp;April 1993 V&nbsp;R&nbsp;85\/91, V&nbsp;R&nbsp;86\/91, BFH\/NV 1994, 64).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mietrechtliche Gestaltungen sind insbesondere dann unangemessen, wenn derjenige, der einen Geb&auml;udeteil f&uuml;r eigene Zwecke ben&ouml;tigt, einem anderen daran die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht einr&auml;umt, um ihn anschlie&szlig;end wieder zur&uuml;ck zu mieten (BFH-Urteile in BFH\/NV 2013, 1094; in BFH\/NV 1994, 64 zum Sondereigentum; vom 18.&nbsp;Oktober 1990 IV&nbsp;R&nbsp;36\/90, BFHE 162, 321, BStBl II 1991, 205 zum Nie&szlig;brauch).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dar&uuml;ber hinaus sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 AO Scheingesch&auml;fte und Scheinhandlungen f&uuml;r die Besteuerung unbeachtlich. Ein Scheingesch&auml;ft liegt vor, wenn sich die Vertragsbeteiligten &uuml;ber den Scheincharakter des Rechtsgesch&auml;fts einig sind, was bereits daran offenkundig werden kann, dass sie die notwendigen Folgerungen aus dem Vertrag bewusst nicht gezogen haben (BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Januar 1997 IX&nbsp;R&nbsp;23\/94, BFHE 182, 542, BStBl II 1997, 655). Ein Mietverh&auml;ltnis kann Scheingesch&auml;ft sein, wenn der Mieter wirtschaftlich nicht oder nur schwer in der Lage ist, die Miete aufzubringen (BFH-Urteil in BFHE 182, 542, BStBl II 1997, 655).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach den vorgenannten Grunds&auml;tzen hat das FG zu Recht entschieden, dass die von der Kl&auml;gerin gew&auml;hlten Gestaltungen und die von ihren Gesellschaftern abgeschlossenen &Uuml;berkreuzvermietungen einen Missbrauch von Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Rechts darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar ist die Vermietung der Hauptwohnung an R durch Z nicht als Scheingesch&auml;ft zu qualifizieren. Das FG hat zwar &#8211;f&uuml;r den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend&#8211; festgestellt, dass R wirtschaftlich nicht in der Lage war, die Mietzahlungen zu begleichen und die Hauptlast der Mietzahlungen durch A getragen wurde. Dadurch erbrachte A insbesondere keinen Beitrag zum Familienunterhalt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1360 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs, da diese Unterhaltspflicht erst ab der Eheschlie&szlig;ung und damit erst nach den Streitjahren bestand. Zu einer etwaigen Unterhaltspflicht gegen&uuml;ber den gemeinsamen Kindern, die A entweder als Barunterhalt durch Zahlung einer Geldrente an R oder als Naturalunterhalt erf&uuml;llen h&auml;tte k&ouml;nnen, indem er den Kindern Wohnraum zur Verf&uuml;gung stellt, enth&auml;lt das Urteil des FG keine Feststellungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat jedoch vor allem nicht festgestellt, dass sich die Parteien bei Abschluss des Mietvertrages &uuml;ber den Scheincharakter einig waren, also keine Feststellungen zur subjektiven Voraussetzung des &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 AO getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Revisionsrechtlich nicht zu beanstanden ist es indes, wenn das FG davon ausgegangen ist, dass der Mietvertrag zwischen A und Z &uuml;ber die Einliegerwohnung West nicht dem unter Fremden &Uuml;blichen entspricht. Die Annahmen, fremde Dritte w&uuml;rden nicht nutzbare R&auml;ume nicht anmieten und ein Vermieter w&uuml;rde sich einem Fremden gegen&uuml;ber nicht zur &Uuml;bernahme der Kosten des Ausbaus nach den W&uuml;nschen des Mieters verpflichten, ohne dass der Umfang des Ausbaus n&auml;her festgelegt oder beschr&auml;nkt oder der wirtschaftliche Wert des Ausbaus begrenzt wird, verst&ouml;&szlig;t weder gegen Denkgesetze noch gegen Erfahrungss&auml;tze. Denn &uuml;blicherweise bestimmt der Vermieter, in welcher Art und Weise und insbesondere in welchem Umfang ihm geh&ouml;rende Objekte ausgebaut werden, da der Ausbau auch bei Beendigung des Mietverh&auml;ltnisses bestehen bleibt und er das Risiko der weiteren Vermietbarkeit der R&auml;ume tr&auml;gt. Er w&uuml;rde eine solche Vereinbarung nicht eingehen, ohne den Umfang der auf ihn zukommenden Ausbaukosten absch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, um nicht Kosten in ungewisser H&ouml;he ausgesetzt zu sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch die W&uuml;rdigung des FG, die Aufteilung der Gesellschaftsanteile und die anschlie&szlig;ende Vermietung der R&auml;umlichkeiten des Hauptgeb&auml;udes sowie des Nebengeb&auml;udes West sei rechtsmissbr&auml;uchlich, ist jedenfalls m&ouml;glich und deshalb revisionsrechtlich nicht zu beanstanden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die W&uuml;rdigung, die Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag sei unangemessen, ist m&ouml;glich, da verst&auml;ndige Parteien, welche R&auml;ume zur eigenen Nutzung ben&ouml;tigen, ihr Miteigentum nicht dadurch beschr&auml;nken w&uuml;rden, dass sie dem anderen Miteigent&uuml;mer ein alleiniges Nutzungsrecht an den von ihnen ben&ouml;tigten R&auml;umlichkeiten einr&auml;umen, um diese im Anschluss gegen Entgelt anzumieten, sondern sich die ben&ouml;tigten R&auml;ume im Gesellschaftsvertrag zur alleinigen Nutzung zuweisen lassen w&uuml;rden. Mit der gew&auml;hlten Gestaltung soll der Werbungskostenabzug f&uuml;r die Finanzierungskosten und die Geb&auml;udeabschreibung erreicht werden, der ausgeschlossen w&auml;re, wenn die Gesellschafter die ihnen gesellschaftsvertraglich zur Eigen- oder Fremdnutzung zugewiesenen R&auml;umlichkeiten selbst nutzen w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die wirtschaftliche Auslegung des Mietvertrages zwischen Z und R dahingehend, dass Z insbesondere die Hauptwohnung an A &uuml;berlassen hat und die Gesellschafter dem jeweils anderen Gesellschafter die Nutzungsm&ouml;glichkeit an den von ihnen ben&ouml;tigten R&auml;umen einger&auml;umt haben, erscheint angesichts der gemeinsamen Nutzung der Hauptwohnung durch A, R und die Kinder, sowie der Tatsache, dass A tats&auml;chlich mit den Mietzahlungen belastet ist, jedenfalls m&ouml;glich. Denn bei wirtschaftlicher Betrachtung ist der Mieter gemeinsam genutzter R&auml;umlichkeiten derjenige Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, der &uuml;ber Eink&uuml;nfte verf&uuml;gt, die zur Deckung der Miete ausreichen, unabh&auml;ngig davon, welcher der Lebenspartner formal im Mietvertrag als Mieter benannt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die W&uuml;rdigung des FG, wonach die von den Kl&auml;gern gew&auml;hlte Gestaltung nicht durch andere beachtliche, au&szlig;ersteuerliche Gr&uuml;nde zu rechtfertigen sei, h&auml;lt der revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den vorgetragenen fehlenden Finanzierungsm&ouml;glichkeiten und dem Wohnraumbed&uuml;rfnis des A mit R und den Kindern h&auml;tte &#8211;auch im Hinblick auf die Lage der Wohnung im Erdgeschoss&#8211; durch eine entsprechende Gestaltung der Gesellschaftsanteile begegnet werden k&ouml;nnen. H&auml;tte A tats&auml;chlich nicht &uuml;ber die finanziellen Mittel verf&uuml;gt, um sich im Gesellschaftsvertrag das alleinige Nutzungsrecht an den von ihm ben&ouml;tigten R&auml;umen zuweisen zu lassen, w&auml;re diesem Umstand gerade dadurch Rechnung getragen worden, dass A nutzbarer Wohnraum &#8211;sei es zur Eigennutzung, sei es zur Vermietung&#8211; zugewiesen worden w&auml;re. Nur durch diese Gestaltung w&auml;re eine Belastung mit Mietzahlungen und Finanzierungskosten vermieden worden. Insbesondere weil ohnehin Aus- bzw. Umbauten notwendig waren, h&auml;tten die Wohnungen auch baulich den Bed&uuml;rfnissen in Gr&ouml;&szlig;e und Lage sowie den Finanzierungsm&ouml;glichkeiten angepasst werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Im Hinblick auf die Vermietung des Nebengeb&auml;udes Ost an R hat das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht des A verneint und dementsprechend die geltend gemachten Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse nicht bei dessen Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zutreffend davon ausgegangen, dass die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht des A origin&auml;r festzustellen ist, da diese bei Gewerbeimmobilien &#8211;wie der Vorliegenden&#8211; nicht typisierend vermutet wird. Das Nebengeb&auml;ude Ost ist eine Gewerbeimmobilie in diesem Sinne, da sich darin Stallungen und Lagerr&auml;ume befinden. Es dient also nicht Wohnzwecken und wird auch nicht f&uuml;r solche genutzt. Zutreffend hat das FG im Rahmen der &Uuml;berschussprognose ausschlie&szlig;lich auf das Mietverh&auml;ltnis mit R abgestellt und hat nicht das Mietverh&auml;ltnis mit Z &uuml;ber die Garage in die Pr&uuml;fung einbezogen. Objekt des Mietvertrages mit R waren bzw. sind die im Nebengeb&auml;ude Ost befindlichen Stallungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG in die Prognoseentscheidung einbezogenen Berechnungsgrundlagen lassen im Ergebnis keinen Rechtsfehler erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Zuletzt ist die W&uuml;rdigung des FG, das Mietverh&auml;ltnis zwischen A und R &uuml;ber das Nebengeb&auml;ude Ost halte einem Fremdvergleich nicht stand, revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Grunds&auml;tze &uuml;ber die Rechtsverh&auml;ltnisse zwischen nahe stehenden Personen sind auf das Mietverh&auml;ltnis zwischen A und R anzuwenden, da durch ihre nichteheliche Lebensgemeinschaft, das gemeinsame Bewohnen der Hauptwohnung und die gemeinsamen Kinder ein N&auml;heverh&auml;ltnis vorliegt, das den Gleichlauf ihrer wirtschaftlichen Interessen indiziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze, wenn es annimmt, fremde Dritte h&auml;tten entweder die R&auml;ume, die sich A zur Nutzung vorbehalten hat, aus dem Mietvertrag ausgenommen oder zumindest genau festgelegt, welche R&auml;ume der Vermieter weiterhin nutzen kann und damit die Hauptleistungspflichten des Vermieters pr&auml;zise festgelegt. Denn unter mit Interessengegensatz handelnden Dritten ist die klare Bestimmung der Pflichten des Vermieters und der Nutzungsrechte des Mieters und damit die Festlegung der Hauptpflichten der Parteien elementarer Bestandteil des Mietvertrages. Auch die weitere Vermietung der Garage an Z w&uuml;rde ein fremder Mieter, der das gesamte Geb&auml;ude gemietet hat und nur dem Vermieter die Nutzung einzelner Teile des Geb&auml;udes gestattet, nicht ohne weiteres dulden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Es kann dahinstehen, ob aufgrund der gew&auml;hlten missbr&auml;uchlichen Gestaltung der Abzug der Werbungskosten auch vollst&auml;ndig versagt h&auml;tte werden k&ouml;nnen. An einer dahingehenden Feststellung der Besteuerungsgrundlagen ist der Senat wegen des Verb&ouml;serungsverbots gehindert, da diese die Rechtsposition der Kl&auml;gerin verschlechtern w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.10.2013, IX R 2\/13 Zur Ber&uuml;cksichtigung von Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung &#8211; Mietvertr&auml;ge unter nahe stehenden Personen &#8211; Scheingesch&auml;ft &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht Leits&auml;tze 1. Wird nur ein auf einem Grundst&uuml;ck gelegenes Geb&auml;ude oder ein Geb&auml;udeteil vermietet oder verpachtet, bezieht sich die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nur hierauf. Die Pr&uuml;fung, ob der Steuerpflichtige durch seine Vermietungst&auml;tigkeit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-2-13-zur-beruecksichtigung-von-werbungskosten-aus-vermietung-und-verpachtung-mietvertraege-unter-nahe-stehenden-personen-scheingeschaeft-einkuenfteerzielungsabsicht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;2\/13 &#8211; Zur Ber&uuml;cksichtigung von Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung &#8211; Mietvertr&auml;ge unter nahe stehenden Personen &#8211; Scheingesch&auml;ft &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62306","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62306\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}