{"id":62314,"date":"2014-05-14T12:48:08","date_gmt":"2014-05-14T10:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62314"},"modified":"2014-05-14T12:48:08","modified_gmt":"2014-05-14T10:48:08","slug":"i-r-79-12-einstellung-des-geschaeftsbetriebs-und-sanierungsklausel-is-des-par-8-abs-4-satz-3-kstg-2002-bei-anwachsung-des-betriebs-einer-gmbh-co-kg-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-79-12-einstellung-des-geschaeftsbetriebs-und-sanierungsklausel-is-des-par-8-abs-4-satz-3-kstg-2002-bei-anwachsung-des-betriebs-einer-gmbh-co-kg-3\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;79\/12 &#8211; Einstellung des Gesch&auml;ftsbetriebs und Sanierungsklausel i.S. des &sect; 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 bei Anwachsung des Betriebs einer GmbH &#038; Co. KG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.10.2013, I R 79\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Einstellung des Gesch&auml;ftsbetriebs und Sanierungsklausel i.S. des &sect; 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 bei Anwachsung des Betriebs einer GmbH &#038; Co. KG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Verluste gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der im Streitjahr 2004 geltenden Fassung (KStG 2002) und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10a Satz&nbsp;6 des Gewerbesteuergesetzes 2002 i.d.F. des Gesetzes zur &Auml;nderung des Gewerbesteuergesetzes und anderer Gesetze vom 23.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2922, BStBl I 2004, 20) &#8211;GewStG 2002 n.F.&#8211; i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 KStG 2002 infolge einer Anteils&uuml;bertragung nicht mehr ausgleichs- oder vortragsf&auml;hig sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, befasste sich seit ihrer Gr&uuml;ndung (1995) zun&auml;chst mit dem Handel von &#8230;waren. Im Jahre 2000 erwarb X den einzigen Gesch&auml;ftsanteil der Kl&auml;gerin. Durch Gesellschafterbeschluss vom 2.&nbsp;Juni 2003 &auml;nderten sich die Firma und der Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin (nunmehr: Erwerb von Gesellschaften oder von Beteiligungen an Gesellschaften im In- und Ausland sowie die Verwaltung und die &Uuml;bernahme der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Gesellschaften an Gesellschaften im In- und Ausland). Zumindest seit dem Jahr 2002 und bis September 2004 bestand das Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin im Wesentlichen in einer 17&nbsp;%-igen Beteiligung (1.303.794,30&nbsp;EUR) an der A-KG, die u.a. die &#8230;warenherstellung betrieb. Weitere Kommanditisten im Streitjahr waren X und Y zu jeweils 40,5&nbsp;% sowie Z zu 2&nbsp;%. Die beiden Erstgenannten hielten s&auml;mtliche Anteile an der Komplement&auml;rin, der A Verwaltungsgesellschaft mbH, die ihrerseits nicht am Kapital der A-KG beteiligt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 3.&nbsp;September 2004 verkaufte X seine (Allein-)Beteiligung an der Kl&auml;gerin an die B eG (B); alsdann &uuml;bertrugen die Kommanditisten X, Y und Z ihre Anteile an der A-KG auf die Kl&auml;gerin, die damit alleinige Kommanditistin der A-KG wurde. Anschlie&szlig;end schied die Komplement&auml;rin aus der A-KG aus, was zur Aufl&ouml;sung der A-KG f&uuml;hrte (&Uuml;bernahme des Verm&ouml;gens durch die Kl&auml;gerin im Wege der sog. Anwachsung). Es kam zu einer &Auml;nderung der Firma und des Unternehmensgegenstandes der Kl&auml;gerin (nunmehr sinngem&auml;&szlig;: Herstellung und Handel mit &#8230;waren).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) veranlagte die Kl&auml;gerin zun&auml;chst weitgehend erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; zur K&ouml;rperschaftsteuer und zum Gewerbesteuermessbetrag (Festsetzung jeweils auf 0&nbsp;EUR); es ergingen auch Verlustfeststellungsbescheide zum 31.&nbsp;Dezember 2004 unter Ber&uuml;cksichtigung eines Verlustvortrags aus dem Jahr 2003 und des im gesamten Streitjahr erzielten Verlusts. Sp&auml;ter ergingen &Auml;nderungsbescheide unter Hinweis auf die Verlustabzugsbeschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 KStG 2002; die Steuerfestsetzungen beliefen sich weiterhin auf 0&nbsp;EUR, w&auml;hrend die Verlustfeststellungen ausschlie&szlig;lich die seit der Anteils&uuml;bertragung erwirtschafteten Verluste erfassten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte Erfolg, soweit die Verlustfeststellungen betroffen waren (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; M&uuml;nster, Urteil vom 26.&nbsp;April 2012&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;2757\/09&nbsp;K,G,F, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2013, 149).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt mit der Revision die Verletzung materiellen Rechts und beantragt, das angefochtene Urteil &#8211;soweit der Klage stattgegeben wurde&#8211; aufzuheben und die Klage insoweit abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil ist, soweit es mit der Revision angefochten wurde, aufzuheben und die Klage insoweit abzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat der Klage zu Unrecht stattgegeben; die Zuf&uuml;hrung des Betriebsverm&ouml;gens erf&uuml;llt die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002 nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 KStG 2002 ist bei einer K&ouml;rperschaft Voraussetzung f&uuml;r den Verlustabzug nach &sect;&nbsp;10d des Einkommensteuergesetzes (EStG 2002), dass sie nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschaftlich mit der K&ouml;rperschaft identisch ist, die den Verlust erlitten hat. Dazu bestimmt Satz&nbsp;2 des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 KStG 2002 beispielhaft (&quot;insbesondere&quot;), wann eine wirtschaftliche Identit&auml;t nicht mehr gegeben ist. Dies ist der Fall, wenn mehr als die H&auml;lfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft &uuml;bertragen werden und die Kapitalgesellschaft ihren Gesch&auml;ftsbetrieb mit &uuml;berwiegend neuem Betriebsverm&ouml;gen fortf&uuml;hrt oder wieder aufnimmt. Die Zuf&uuml;hrung neuen Betriebsverm&ouml;gens ist allerdings unsch&auml;dlich, wenn sie allein der Sanierung des Gesch&auml;ftsbetriebs dient, der den verbleibenden Verlustvortrag i.S. des &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG 2002 verursacht hat, und die K&ouml;rperschaft den Gesch&auml;ftsbetrieb in einem nach dem Gesamtbild der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse vergleichbaren Umfang in den folgenden f&uuml;nf Jahren fortf&uuml;hrt (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall gehen sowohl das FG als auch die Beteiligten &uuml;bereinstimmend davon aus, dass bei der Kl&auml;gerin der Tatbestand des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 KStG 2002 &#8211;vorbehaltlich der Sonderregelung in &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002&#8211; durch die &Uuml;bertragung s&auml;mtlicher Anteile der Kl&auml;gerin (durch X an die B) und die anschlie&szlig;ende Betriebsverm&ouml;genszuf&uuml;hrung (u.a. betreffend s&auml;mtliche Kommanditanteile an der A-KG) am 3.&nbsp;September 2004 erf&uuml;llt ist. Dem ist beizupflichten; eine weiter gehende Begr&uuml;ndung dazu ist entbehrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat allerdings zu Unrecht die Voraussetzungen einer Sanierung i.S. des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002 als erf&uuml;llt und damit die Betriebsverm&ouml;genszuf&uuml;hrung als unsch&auml;dlich angesehen. Denn der urspr&uuml;ngliche Gesch&auml;ftsbetrieb der Kl&auml;gerin war im Zuge der Umstrukturierung eingestellt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002 muss die Zuf&uuml;hrung neuen Betriebsverm&ouml;gens allein der Sanierung dienen. Dies ist der Fall, wenn die Kapitalgesellschaft sanierungsbed&uuml;rftig ist und das zugef&uuml;hrte Betriebsverm&ouml;gen den f&uuml;r das Fortbestehen des Gesch&auml;ftsbetriebs notwendigen Umfang nicht wesentlich &uuml;berschreitet (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 16.&nbsp;April 1999, BStBl I 1999, 455, Rz&nbsp;14; zum Teil weiter gehend FG K&ouml;ln, Urteil vom 8.&nbsp;Februar 2001&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;6016\/00, EFG 2001, 991).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Von einer Sanierung des Gesch&auml;ftsbetriebs, &quot;der den verbleibenden Verlustvortrag &#8230;&nbsp;verursacht hat&quot; und der nach der Sanierung fortbesteht, kann dann nicht gesprochen werden, wenn der (urspr&uuml;ngliche) Gesch&auml;ftsbetrieb endg&uuml;ltig eingestellt worden ist bzw. sich sein Gegenstand wesentlich ge&auml;ndert hat (BMF-Schreiben in BStBl I 1999, 455, Rz&nbsp;17&nbsp;ff.; s.a. FG K&ouml;ln, Urteil in EFG 2001, 991). Dazu ist auf ein Gesamtbild der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse abzustellen, das sich auf der Grundlage einer einzelfallbezogenen W&uuml;rdigung von Betriebsmerkmalen (z.B. Umsatz, Auftragsvolumen, Aktivverm&ouml;gen, Anzahl der Arbeitnehmer) ergibt (s. in einem vergleichbaren Zusammenhang die Senatsurteile vom 25.&nbsp;August 2009 I&nbsp;R&nbsp;95\/08, BFHE 226, 246, BStBl II 2010, 940 &#8211;unter Best&auml;tigung des BMF-Schreibens in BStBl I 1999, 455, Rz&nbsp;17&#8211;, und vom 5.&nbsp;Mai 2010 I&nbsp;R&nbsp;60\/09, BFH\/NV 2011, 71).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat zum Gesch&auml;ftsgegenstand der Kl&auml;gerin keine weiter gehenden Feststellungen getroffen. Immerhin hat es den Unternehmensgegenstand (Verm&ouml;gensverwaltung) ermittelt und darauf hingewiesen, dass das Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin &quot;im Wesentlichen&quot; aus der KG-Beteiligung bestanden habe und dass der streitige Verlustabzug &quot;im Wesentlichen&quot; auf dem Verlust aus dieser Beteiligung im Streitjahr beruhe. Es hat allerdings einen Wechsel des Gesch&auml;ftsgegenstandes, der mit einer wesentlichen &Auml;nderung der personellen und sachlichen Ressourcen verbunden war (Branchenwechsel), ausgeschlossen, weil die Kl&auml;gerin infolge ihrer Mitunternehmerstellung sowohl vor als auch nach der Umstrukturierung einen gewerblichen Produktionsbetrieb betrieben habe. Darin ist ihm nicht beizupflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar geht, wie das FG hervorgehoben hat, das Einkommensteuerrecht bei der Besteuerung der von Personengesellschaften erzielten Eink&uuml;nfte von der Grundwertung aus, dass bei den Personengesellschaften die Gesellschafter und nicht die Gesellschaft als solche Tr&auml;ger des Unternehmens sind (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 3.&nbsp;Mai 1993 GrS&nbsp;3\/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, und vom 3.&nbsp;Juli 1995 GrS&nbsp;1\/93, BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617; Schmidt\/ Wacker, EStG, 32.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;163). Die Gesellschafter, die unternehmerisches Risiko tragen und unternehmerische Initiative aus&uuml;ben k&ouml;nnen, sind (Mit-)Unternehmer des Betriebs (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2002). Sie erzielen als Mitunternehmer einer gewerblichen Personengesellschaft auf der Grundlage ihrer gesellschaftsrechtlichen Verbindung &#8211;strukturell gleich einem Einzelunternehmer&#8211; in eigener Person gewerbliche Eink&uuml;nfte (&quot;origin&auml;re Eink&uuml;nfte&quot;, vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2007 IV&nbsp;R&nbsp;72\/02, BFHE 217, 514, BStBl II 2008, 420; s.a. Senatsurteil vom 25.&nbsp;Mai 2011 I&nbsp;R&nbsp;60\/10, BFHE 234, 59, BStBl II 2011, 858).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die ertragsteuerrechtliche Wertung, wonach die Kl&auml;gerin vor der Anteils&uuml;bertragung und Umstrukturierung als Mitunternehmerin ein gewerbliches Produktionsunternehmen (mit-)betrieben hat, wirkt aber entgegen der Ansicht der Vorinstanz auf das Tatbestandsmerkmal des &quot;(eigenen) Gesch&auml;ftsbetriebs&quot; der Kapitalgesellschaft in &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002 nicht ein. Denn der Gesch&auml;ftsbetrieb der Gesellschaft ist nicht mit dem Gesch&auml;ftszweck zu verwechseln, und der auf den Gesch&auml;ftszweck des Haltens einer Kommanditbeteiligung gerichtete Gesch&auml;ftsbetrieb ist ein anderer als ein Gesch&auml;ftsbetrieb, welcher einem operativen Gesch&auml;ftszweck &#8211;hier dem Betreiben eines &#8230;&#8211; dient. In Einklang damit geht es bei der Auslegung von &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002 normspezifisch darum, das sog. sachliche Substrat als Teil der wirtschaftlichen Identit&auml;t der Kapitalgesellschaft zu identifizieren, mit der die Kapitalgesellschaft im eigenen Namen auf der Grundlage ihres Unternehmenszwecks t&auml;tig wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Jene Identit&auml;t wird aber nur durch das Aktivverm&ouml;gen der Kapitalgesellschaft (im Zusammenhang mit ihrem Unternehmenszweck) gepr&auml;gt (Schneider, Das Prinzip der wirtschaftlichen Identit&auml;t als Voraussetzung des Verlustabzuges der Kapitalgesellschaften, 2006, S.&nbsp;162), nicht durch das Aktivverm&ouml;gen der Personengesellschaft. Zur im eigenen Namen betriebenen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit z&auml;hlt das Unternehmen der A-KG bzw. der der Beteiligungsgr&ouml;&szlig;e der Kl&auml;gerin entsprechende (ideelle) Teil des von der A-KG im eigenen Namen betriebenen Produktionsunternehmens nicht (s. zu Holdinggesellschaften auch FG Hamburg, Urteil vom 20.&nbsp;April 2010&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;65\/08, EFG 2010, 1727; D&ouml;tsch in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock, Die K&ouml;rperschaftsteuer, &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 KStG Rz&nbsp;169; Bl&uuml;mich\/Rengers, &sect;&nbsp;8 KStG Rz&nbsp;937d; evtl. a.A. Gosch\/Roser, KStG, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;1451a). Es besteht f&uuml;r dieses Tatbestandsmerkmal kein rechtserheblicher Unterschied darin, ob das Beteiligungsunternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft oder einer Personengesellschaft organisiert ist. An dieser Einsch&auml;tzung w&auml;re auch dann festzuhalten, wenn sich die wirtschaftliche Aktivit&auml;t der Kl&auml;gerin tats&auml;chlich auf das Innehaben der mitunternehmerischen Position an der A-KG beschr&auml;nkt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Diese Auslegung beruht zum einen darauf, dass der Senat in seiner Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 (Satz&nbsp;2) KStG 2002 a.F. unter Hinweis auf den eindeutigen Gesetzeswortlaut stets besonders auf die eigenst&auml;ndige Rechtspers&ouml;nlichkeit der (Verlust-)Kapitalgesellschaft abgestellt hat. So hat es der Senat im Urteil vom 20.&nbsp;August 2003 I&nbsp;R&nbsp;61\/01 (BFHE 203, 135, BStBl II 2004, 616) abgelehnt, eine mittelbare Anteils&uuml;bertragung an der (Verlust-)Kapitalgesellschaft als tatbestandsrelevant anzusehen; im Urteil vom 20.&nbsp;August 2003 I&nbsp;R&nbsp;81\/02 (BFHE 203, 424, BStBl II 2004, 614) hat er (umgekehrt) eine unmittelbare Anteils&uuml;bertragung an eine zwischengeschaltete Personengesellschaft dem Tatbestand zugeordnet, auch wenn die mittelbaren Beteiligungsverh&auml;ltnisse an der (Verlust-)Kapitalgesellschaft unver&auml;ndert geblieben waren. Der Senat hat dieses tatbestandsbezogene Verst&auml;ndnis der Abzugsbeschr&auml;nkung zuletzt in seinem Urteil vom 23.&nbsp;Januar 2013 I&nbsp;R&nbsp;70\/11 (BFH\/NV 2013, 987) noch einmal best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Zum anderen findet diese Auslegung eine Parallele in der Regelungslage zum Umwandlungssteuerrecht (s. allgemein Senatsurteil vom 29.&nbsp;November 2006 I&nbsp;R&nbsp;16\/05, BFHE 216, 144): Im Zusammenhang mit &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 des Umwandlungssteuergesetzes 1995 i.d.F. des Gesetzes zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform vom 29.&nbsp;Oktober 1997 (BGBl I 1997, 2590, BStBl I 1997, 928), der verlangt, dass der Betrieb (bzw. Betriebsteil), der den Verlust verursacht hat, in einem nach dem Gesamtbild der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse vergleichbaren Umfang in den folgenden f&uuml;nf Jahren fortgef&uuml;hrt wird, hat der Senat in seinem Urteil vom 28.&nbsp;Oktober 2009 I&nbsp;R&nbsp;4\/09 (BFHE 228, 21, BStBl II 2011, 315) entschieden, dass im Anschluss an die Verschmelzung einer Holdinggesellschaft auf ihre einzige Tochtergesellschaft der Betrieb &quot;Halten der Beteiligung&quot; von der &Uuml;bernehmerin (einem Produktionsunternehmen) nicht im Sinne jener Vorschrift fortgef&uuml;hrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Auch kommt es nicht darauf an, dass bei der Frage, ob &quot;&uuml;berwiegend&quot; neues Betriebsverm&ouml;gen zugef&uuml;hrt wurde (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 KStG 2002), im sog. Aktivverm&ouml;gen der Kapitalgesellschaft (vor der Betriebsverm&ouml;genszuf&uuml;hrung, sog. Vergleichsgr&ouml;&szlig;e I) Beteiligungen an Personengesellschaften zu dem der Beteiligungsh&ouml;he entsprechenden Anteil des Aktivverm&ouml;gens der Personengesellschaft einzubeziehen sein sollen (so BMF-Schreiben in BStBl I 1999, 455, Rz&nbsp;09, dort Satz&nbsp;2; s.a. D&ouml;tsch in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 KStG Rz&nbsp;123; unter Hinweis auf die Eigenst&auml;ndigkeit der jeweiligen Gewerbebetriebe der Verlustkapital- und der Personengesellschaft ablehnend aber Schneider, a.a.O., S.&nbsp;161&nbsp;f.). Denn diese Transparenzbetrachtung bezieht sich ausschlie&szlig;lich auf die &Uuml;berwiegenspr&uuml;fung und ist dort platziert, um Umgehungen (Anteils&uuml;bertragung an der Kapitalgesellschaft mit Zuf&uuml;hrung von Betriebsverm&ouml;gen bei der Personengesellschaft, nicht der Kapitalgesellschaft) zu erschweren (D&ouml;tsch, ebenda).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Da somit der bisherige Gesch&auml;ftsbetrieb der Kl&auml;gerin im Zuge der Anwachsung der (aufgel&ouml;sten) A-KG entfallen ist, ist die im Klageverfahren angegriffene Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zum 31.&nbsp;Dezember 2004 zutreffend. Entsprechendes gilt f&uuml;r die Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlusts zum 31.&nbsp;Dezember 2004; denn nach &sect;&nbsp;10a Satz&nbsp;6 GewStG 2002 n.F. ist auf die Fehlbetr&auml;ge des &sect;&nbsp;10a Satz&nbsp;1 GewStG 2002 n.F. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 KStG 2002 entsprechend anzuwenden. Soweit die Kl&auml;gerin auf &sect;&nbsp;10a Satz&nbsp;10 Halbsatz&nbsp;2 GewStG 2002 i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2009 vom 19.&nbsp;Dezember 2008 (BGBl I 2008, 2794, BStBl I 2009, 74) verweist, ergibt sich aus dieser Regelung (zur entsprechenden Anwendung des f&uuml;r Anteils&uuml;bertragungen nach dem 31.&nbsp;Dezember 2007 ma&szlig;gebenden &sect;&nbsp;8c KStG 2002 i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 14.&nbsp;August 2007 [BGBl I 2007, 1912, BStBl I 2007, 630] &#8211;KStG&nbsp;2002 n.F.&#8211;) f&uuml;r den streitgegenst&auml;ndlichen Feststellungszeitpunkt kein abweichendes Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Zugleich er&uuml;brigen sich &Uuml;berlegungen dazu, ob die sog. Sanierungsklausel des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 KStG 2002 ohnehin unanwendbar bleiben m&uuml;sste, weil sie gegen das unionsrechtliche Beihilfeverbot des Art.&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; 2008, Nr.&nbsp;C-115, 47) verst&ouml;&szlig;t (s. dazu &#8211;bezogen auf die parallele Regelungslage in &sect;&nbsp;8c Abs.&nbsp;1a KStG 2002 n.F. i.d.F. des Gesetzes zur verbesserten steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung von Vorsorgeaufwendungen vom 16.&nbsp;Juli 2009 [BGBl I 2009, 1959, BStBl I 2009, 782]&#8211; Beschluss der EU-Kommission vom 26.&nbsp;Januar 2011 &uuml;ber die staatliche Beihilfe Deutschlands [C-7\/10, ex CP&nbsp;250\/09 und NN&nbsp;5\/10] &quot;KStG, Sanierungsklausel&quot; K (2011) 275, ABlEU 2011, Nr.&nbsp;L-235, 26 [korrigiert durch Beschluss der EU-Kommission K (2011) 2608 vom 15.&nbsp;April 2011]).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.10.2013, I R 79\/12 Einstellung des Gesch&auml;ftsbetriebs und Sanierungsklausel i.S. des &sect; 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 bei Anwachsung des Betriebs einer GmbH &#038; Co. KG Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Streitig ist, ob Verluste gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der im Streitjahr 2004 geltenden Fassung (KStG 2002) und gem&auml;&szlig; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-79-12-einstellung-des-geschaeftsbetriebs-und-sanierungsklausel-is-des-par-8-abs-4-satz-3-kstg-2002-bei-anwachsung-des-betriebs-einer-gmbh-co-kg-3\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;79\/12 &#8211; Einstellung des Gesch&auml;ftsbetriebs und Sanierungsklausel i.S. des &sect; 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 bei Anwachsung des Betriebs einer GmbH &#038; Co. 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